DE4200037A1 - Rechenschaltung fuer addition und subtraktion - Google Patents
Rechenschaltung fuer addition und subtraktionInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist die Ausbildung der Rechen
schaltung für Addition und Subtraktion nach P..........,
als Spezial-Rechenschaltung für Ladenkassen. Diese Spezial-
Rechenschaltung weist den Vorteil auf, daß sie keine Komma
verarbeitung hat und somit kein Komma-Schieberegister und
keine Schaltung 18 braucht und eine höhere Betriebs-Sicher
heit aufweist. Mit der dargestellten Programmierschaltung
kann ein weiterer Summand automatisch 2 bis 20fach addiert
werden. Die Dezimalziffern werden auch 5211-codiert verar
beitet; somit fällt auch die Ergebniszahl in diesem Code an.
In Fig. 1a bis 1c ist die gesamte Rechenschaltung darge
stellt (ohne Steuerwerk 10 und ohne Ziffern-Eingabeschalt
ung 20 und ohne Schaltung 90). In Fig. 2a und 2b ist das
Steuerwerk 10 dargestellt. In Fig. 5 ist die Ziffern-Ein
gabeschaltung 20 dargestellt. In Fig. 4a und 4b ist die
Schaltung 17 dargestellt. In Fig. 5 ist die Tetraden-
Addierschaltung 4 dargestellt. In Fig. 6 ist die Schaltung
19 dargestellt. In Fig. 7 ist die Tetraden-Subtrahier-
Schaltung 5 dargestellt, welche eine unechte Tetraden-Sub
trahierschaltung ist und somit auf additive Weise subtra
hiert. In Fig. 8 ist die Anzeigeschaltung 45 dargestellt.
In Fig. 9a und 9b ist die Multiplikator-Programmier-
Schaltung 90 dargestellt, welche für die Mehrfach-Addition
oder Mehrfach-Subtraktion einer Zahl erforderlich ist. In
Fig. 10a und 10b und 1c sind die abweichenden Details
der Rechenschaltung Type B dargestellt, welche an Stelle
der Schaltungen 4 und 5 eine umschaltbare Tetraden-Schalt
ung 6 aufweist.
Diese elektronische serielle Spezial-Addier-Subtrahier-
Schaltung für Ladenkassen besteht aus den Eingangs-Schiebe
registern 1 und 2 und dem Ergebnis-Schieberegister 5 und
der Tetraden-Addierschaltung 4 und der Tetraden-Subtrahier
schaltung 5, welche auf additive Weise subtrahiert. An wei
teren Teilen besteht diese Addier-Subtrahierschaltung aus
dem Steuerwerk 10 und der Ziffern-Eingabeschaltung 20 und
der Schieberegister-Ansteuerschaltung 40 und der Program
mierschaltung 90 und der Anzeige-Schaltung 45. Der in Fig.
1a und 1b und 1c dargestellte Bereich dieser Addier
subtrahierschaltung besteht an weiteren Teilen aus 7 Tor
schaltungen 6 bis 12 und 2 Übertrag-Speichern 45 und dem
Flip-Flop 22 und 4 Oder-Schaltungen 51 mit je 2 Eingängen
und den Negier-Schaltungen 46 und 55 und der Und-Schaltung
47 mit 2 Eingängen und den zugehörigen Leitungen.
Das Steuerwerk 10 (Fig. 2a und 2b) besteht aus den Poten
tial-Speicher-Flip-Flops 12 bis 16 und 54 und 56 und den
Und-Schaltungen 21 bis 26 und 29 und 31 mit je 2 Eingängen
und der Und-Schaltung 27 mit 5 Eingängen und den Negier-
Schaltungen 33 bis 37 und den Oder-Schaltungen 39 bis 44
und 47 und 51 bis 53 mit je 2 Eingängen und der Oder-Schalt
ung 46 mit 3 Eingängen und den Schaltungen 17 und 19 und 5
Tipp-Schaltern 50 und den zugehörigen Leitungen. Bei der
Ausführung B dieses Steuerwerks 10 hat die Und-Schaltung 27
nur 2 Eingänge und ist somit die Leitung h und die Negier-
Schaltung 37 nicht angeordnet.
Die Ziffern-Eingabeschaltung 20 (Fig. 5) besteht aus 11
Tipp-Schaltern 50 und der Oder-Schaltung 1 mit 10 Eingän
gen der Oder-Schaltung 5 mit 5 Eingängen und 2 Oder-Schalt
ungen 4 mit je 4 Eingängen und der Oder-Schaltung 5 mit 8
Eingängen und dem einfachen Flip-Flop 16 und 2 Und-Schalt
ungen 11 und 12 mit je 2 Eingängen und 2 Und-Schaltungen 18
mit je 2 Eingängen und den Torschaltungen 41 und 42, be
stehend aus je 4 Und-Schaltungen mit je 2 Eingängen und
den zugehörigen Leitungen.
Die Schaltung 17 (Fig. 4a und 4b) besteht aus den Teil-
Schaltungen 17a und 17b. Die Teil-Schaltung 17b ist nur
eine Umsteuerschaltung für die Teil-Schaltung 17a, welche
ein echter Impuls-Zähler ist, der bei Subtraktion im Fall B
aufeinanderfolgend 2 Zyklen durchläuft. Die Teil-Schaltung
17a (Fig. 4a) besteht aus 9 einfachen Flip-Flops 1 bis 9
und 8 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Eingängen und 4 Und-
Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 13
mit 4 Eingängen und dem weiteren einfachen Flip-Flop 14 und
2 Und-Schaltungen 15 und 2 Und-Schaltungen 16 mit je 2 Ein
gängen und 2 Negier-Schaltungen 17 und der Und-Schaltung
18 und den Negier-Schaltungen 19 und 20 und den zugehörigen
Leitungen. Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a und der
Rückstell-Eingang die Bezeichnung r.
Die Teil-Schaltung 17 b (Fig. 4b) besteht aus 6 einfachen
Flip-Flops 20 bis 25 und den Und-Schaltungen 26 und 27 mit
je 2 Eingängen und 2 Und-Schaltungen 28 und 2 Und-Schalt
ungen 29 mit je 2 Eingängen und den Und-Schaltungen 30 bis
34 und 45 mit je 2 Eingängen und der Und-Schaltung 44 mit 3
Eingängen und den Oder-Schaltungen 36 bis 38 und 48 mit je
2 Eingängen und den Negier-Schaltungen 39 bis 43 und den
zugehörigen Leitungen.
Die Tetraden-Addierschaltung 4 (Fig. 5a) besteht aus 2
Und-Schaltungen 1 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltun
gen 2 und 2 Oder-Schaltungen 3 und 2 Und-Schaltungen 4 mit
je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 5 und 5 Und-Schalt
ungen 6 mit je 2 Eingängen und 5 Oder-Schaltungen 7 mit je
2 Eingängen und der Und-Schaltung 8 mit 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 9 mit 2 Eingängen und den Negier-Schaltungen
11 und 13 und 5 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und
der Und-Schaltung 14 mit 2 Eingängen und der Oder-Schaltung
15 mit 2 Eingängen und den Oder-Schaltungen 16 und 17 mit je
3 Eingängen und den dualen Voll-Addierern 21 und 22 und den
zugehörigen Leitungen. Die Eingänge A und B und die Ausgänge
c sind mit den zugehörigen Zahlenwerten (Ziffern 5 2 1 1 )
gekennzeichnet. Der Übertrag-Eingang hat die Bezeichnung x.
Der Übertrag-Ausgang hat die Bezeichnung y.
Die Tetraden-Subtrahierschaltung 5 (Fig. 7) ist eine un
echte Tetraden-Subtrahierschaltung, weil sie auf additive
Weise subtrahiert. Diese unecht Tetraden-Subtrahierschalt
ung 5 weist im Vergleich mit der Tetraden-Addierschaltung 4
(Fig. 9) nur den Unterschied auf, daß zusätzlich 4 Ne
gier-Schalungen 25 angeordnet sind und daß die dualen
Voll-Addierer 23 und 24 mit je einer zusätzlichen Negier-
Schaltung 15 versehen sind.
Der Impuls-Zähler 19 (Fig. 6) besteht aus 10 einfachen
Flip-Flops 1 bis 10 und 9 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Ein
gängen und 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und der
Negier-Schaltung 13 und der Oder-Schaltung 15 mit 5 Eingän
gen und dem weiteren einfachen Flip-Flop 16 und 2 Und-
Schaltungen 17 und 2 Und-Schaltungen 18 mit je 2 Eingängen
und 2 Negier-Schaltungen 19 und den zugehörigen Leitungen.
Der Ausgang für die Haupt-Funktion hat die Bezeichnung f.
Die Ausgänge für die zweite Funktion haben die Bezeichnun
gen a bis d. Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung k. Der
Rückstell-Eingang hat die Bezeichnung r.
Die Schieberegister-Ansteuerschaltung 40 (Fig. 11) besteht
aus der Oder-Schaltung 1 und den zugehörigen Leitungen. Die
Ausgänge haben die Bezeichnungen 1 bis 6. Der Takt-Eingang
hat die Bezeichnung n.
Die Schaltung 90 (Fig. 9a und 9b) ist eine Programmier
schaltung für die Multiplikatorziffer oder Multiplikator
zahl und wird dann gebraucht, wenn ein Summand mehrfach zu
addieren ist oder ein Subtrahend mehrfach zu subtrahieren
ist und hat keinen zwei-stufigen Modulo-10-Zähler, weil sie
nur für die Zahlen 2 bis 20 vorgesehen ist. Diese Schaltung
90 besteht aus 2 Impuls-Zählern 91a und 91b und der
Schaltung 92 und der zugehörigen Steuerschaltung 93. Der
Impuls-Zähler 91a besteht aus 10 Teil-Schaltungen 1 bis 10
und der Impuls-Zähler 91b auch aus 10 Teil-Schaltungen 1
bis 10. Die Schaltung 92 besteht aus 11 einfachen Flip-
Flops 21 und 11 Und-Schaltungen 22 mit je 2 Eingängen. Die
Zahl 20 wird damit programmiert, daß das Flip-Flop 21 m in
seine Links-Stellung gekippt wird. Die Ansteuerung des
Flip-Flops 21 m erfolgt mittels einer Sonder-Taste mit der
Aufschrift "20" über die Leitung w. Die zugehörige Steuer-
Schaltung 93 besteht aus 3 einfachen Flip-Flops 31 und 32
und 42 und den Und-Schaltungen 34 bis 37 und 43 und 44 und
48 mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 45 mit 10 Ein
gängen und der Oder-Schaltung 46 mit 2 Eingängen und der
Negier-Schaltung 47 und den zugehörigen Leitungen. Der
Steuer-Ausgang hat die Bezeichnung A 4.
Der Ausgang A steuert den Eingang a an. Der Ausgang A1
steuert den Eingang a1 an. Der Ausgang A2 steuert den
Eingang a2 an. Der Ausgang A3 steuert den Eingang a3 an.
Der Ausgang A4 steuert den Eingang a4 an. Der Ausgang B1
steuert den Eingang b1 an. Der Ausgang C steuert den Ein
gang c an. Der Ausgang D steuert die Rückstellung des Schie
beregisters 60 der Anzeigeschaltung 45 an. Der Ausgang E
steuert den Eingang e an. Der Ausgang F steuert den Eingang
f an. Der Ausgang K1 steuert den Eingang x1 an. Der Aus
gang M3 steuert den Eingang m3 an. Der Ausgang H steuert
den Eingang 31 an. Der Ausgang P1 steuert die Sonder-Rück
stellungen bei der Weiter-Verarbeitung einer vorherigen
Ergebniszahl an. Der Ausgang p2 wird sehr wahrscheinlich
nicht gebraucht. Die Ausgänge S steuern die Eingänge s des
Schieberegisters 1 an und Abzweigungen dieser Ausgänge
über Oder-Schaltungen die Eingänge 13 des Schieberegisters
60. Die Ausgänge W steuern die Eingänge w des Schieberegis
ters 2 an und Abzweigungen dieser Ausgänge über die eben
genannten Oder-Schaltungen die Eingänge 13 des Schiebere
gisters 60. Der Eingang t wird mit der Takt-Frequenz ange
steuert. Die Eingänge u2 liegen im Betriebszustand ständig
an H-Potential. Der Ausgang U steuert den Eingang u an. Der
Ausgang U3 steuert den Eingang u3 an. Der Ausgang Q2
steuert den Eingang q2 an. Der Ausgang Z1 steuert den
Eingang z1 an. Vom Ausgang R1 werden bei der Gesamt-Rück
stellung alle Schieberegister rückstellangesteuert. Von
Abzweigungendes Ausgangs R2 werden die Eingänge r rück
stell-angesteuert. Die Ausgänge Y steuern die Eingänge y
an. Der Ausgang X steuert den Eingang x an.
Die Anzeigeschaltung 45 weist als Hauptteil ein Schiebe
register 60 mit Links-Verschiebung auf, da bei der Eingabe
des ersten Summanden von Abzweigungen der Ausgänge S ange
steuert wird und bei der Eingabe des zweiten Summanden von
Abzweigungen der Ausgänge W angesteuert wird und nach dem
Vorliegen der Ergebniszahl über die Eingänge D vom Ergeb
nis-Schieberegister 3 parallel angesteuert wird und vor
jeder Neu-Ansteuerung rückgestellt wird und somit zuerst
die Eingabe des ersten Sumnanden und dann die Eingabe des
zweiten Summanden und dann die Ergebniszahl anzeigt. Die
Eingänge D steuern nicht das Schieberegister 60 an, sondern
über Dioden die vier zugehörigen Leitungen auf der andern
Seite. Diese Anzeigeschaltung 45 besteht aus 3 Teil-Schalt
ungen 1 und einer Teil-Schaltung 2 und 3 Teil-Schaltungen 3
und einer Teilschaltung 4.
Die Ansteuerungen der Schieberegister-Ansteuerschaltung 40
ergeben sich wie folgt: Vom Ausgang 1 wird das Schieberegis
ter 1 links-verschiebend Takt-Angesteuert. Vom Ausgang 2
wird das Schieberegister 1 rechts-verschiebend Takt-ange
steuert. Vom Ausgang 3 wird das Schieberegister 2 links
verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 4 wird das Schie
beregister 2 rechts-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Aus
gang 5 wird das Ergebnis-Schieberegister 3 rechts-verschie
bend Takt-angesteuert.
Bei der Addition von 2 Zahlen, welche keine Komma-Stellen
aufweisen, ergibt sich die Wirkungsweise wie folgt: Zuerst
muß diese Rechenschaltung durch Antippen der Taste H rück
gestellt werden, sofern sie nicht schon rückgestellt ist.
Dann wird über die Tastatur 30 der erste Summand in die
Schieberegister 1 und 60 eingetippt, womit die Eingabe die
ses ersten Summanden auch in der Anzeige erscheint. Dann
wird die Taste A-(Addition) angetippt und damit die Eingabe
des zweiten Summanden vor-angesteuert und dabei vom Ausgang
D das Schieberegister 60 wieder rückgestellt. Dann wird der
zweite Summand in die Schieberegister 2 und 60 eingetippt,
womit auch die Eingabe des zweiten Summanden in der Anzeige
erscheint. Dann wird die Taste G angetippt und damit der
Additions-Ablauf ausgelöst, wobei zunächst der Impuls-Zäh
ler 19 durchgesteuert wird und vom Ausgang P3 das Schiebe
register 60 rückgestellt wird. Wenn der Impuls-Zähler 19 an
seinem Ausgang f von L-Potential auf H-Potential wechselt,
ist die Und-Schaltung 29 vor-angesteuert und beginnt somit
die Takt-Durchsteuerung der Schaltung 17, in deren Verlauf
der Ausgang H dieser Schaltung 17 8 H-Impulse liefert, wel
che den Eingang n der Schaltung 40 ansteuern. Damit werden
die Schieberegister 1 bis 3 gleichzeitig mit diesen 8 Takten
(H-Impulsen) angesteuert und wird damit der zweite Summand
zum ersten Summanden addiert und befindet sich nach diesen
8 H-Impulsen die Additions-Ergebniszahl im Ergebnis-Schiebe
register 3 und zeigt die Anzeigeschaltung 40 die Ergebnis
zahl an, weil diese Ergebniszahl über die Eingänge D in die
Anzeigeschaltung 45 eingeblendet wird.
Wenn zu einer vorherigen Ergebniszahl ein weiterer Summand
addiert wird, wird die Taste H (Rückstellung) nicht ange
tippt und als erstes die Taste A (Addition) angetippt. In
diesem Fall liefert die Und-Schaltung 25 der Schaltung 10a
einen H-Impuls, der das Flip-Flop 56 in seine Links-Stel
lung kippt. Damit ist die Sonder-Funktion der Schaltung 19
vor-angesteuert und die Takt-Ansteuerung der Schaltung 19
vom Ausgang der Und-Schaltung 26 ausgelöst. Hierbei wird
zunächst vom Ausgang a der Schaltung 19 die Schaltung 17
rückstell-angesteuert. Dann werden vom Ausgang p1 die
Schieberegister 1 und 2 und 60 rückstell-angesteuert und
sonstige, hierbei erforderliche Rückstellungen angesteuert.
Dann wird vom Ausgang der Und-Schaltung 21 das Flip-Flop
54 in seine Links-Stellung gekippt, womit der Eingang p4
(Fig. 1a) mit L-Potential angesteuert wird und somit die
Verarbeitung der vorherigen Ergebniszahl vor-angesteuert
ist. Dann folgt das Antippen der Taste G, womit auch wieder
der Additions-Ablauf ausgelöst wird. Auch in diesem Fall
werden alle drei Schieberegister 1 bis 3 Takt-angesteuert,
weil die vertauschte Rückkoppelung der Zahlen-Eingabe nur
im Sonderfall nicht vor-angesteuert ist. Nach 8 H-Impulsen
befindet sich dann auch die Additions-Ergebniszahl im
Schieberegister 3 und zeigt auch die Anzeigeschaltung 45
die Ergebniszahl an, weil diese Ergebniszahl über die Ein
gänge D in die Schaltung 45 eingeblendet wird.
Wenn zu einer vorherigen Ergebniszahl ein Summand mehrfach
addiert werden soll, wird zusätzlich noch die Taste M ange
tippt und dann die Mehrfachzahl (Multiplikator) über die
Tastatur 30 in die Schaltung 90 eingetippt. Wenn hierbei
als Multiplikatorzahl die Zahl 15 eingetippt wurde, liefert
dann die Schaltung 17 nach einmaliger Durchsteuerung der
Schaltung 19 15 Impuls-Zyklen, womit der weitere Summand
15fach zur vorherigen Ergebniszahl addiert wird. Die Ab
schaltung der Taktansteuerung erfolgt auch in diesem Fall
vom Ausgang Q, indem das Flip-Flop 12 in seine Rechts-
Stellung gekippt wird.
Die Subtraktion einer Ergebniszahl von einer weiteren Zahl
erfolgt in der Weise, daß nicht die Taste R (Rückstellung)
angetippt wird, sondern die Taste S (Subtraktion) angetippt
wird. Damit ist auch wieder die Sonder-Funktion der Schalt
ung 19 vor-angesteuert und werden somit die Schaltung 17
und die Schieberegister 1 und 2 und 60 rückgestellt. Dann
folgt die Eingabe der weiteren Zahl in die Schieberegister
2 und 60 und dann das Antippen der Taste G, womit die erste
Subtraktion ausgelöst wird, welche mit H-Potential am Aus
gang Z1 endet. Damit ist der zweite Zyklus der Schaltung
17 vor-angesteuert und wird die vorherige Ergebniszahl von
der weiteren Eingabezahl subtrahiert, welche in das Schie
beregister 2 eingetippt wurde. In diesem Fall hat die Sub
traktion keinen Übertrag und ist nach dem letzten Takt von
Zyklus 2 die Differenzzahl im Schieberegister 3 gespei
chert. Auch in diesem Fall zeigt die Anzeigeschaltung 45
die Differenzzahl an, weil diese Ergebniszahl über die Ein
gänge D in die Schaltung 45 eingeblendet wird.
Wenn Geld-Beträge zur Verarbeitung kommen, ist in der An
zeigeschaltung 45 das Komma (zwischen Stelle 2 und 3) vor
angesteuert und erscheint in der Anzeige die Zahl 0,04
wenn die Ziffer 4 in das Schieberegister 1 eingetippt wird
und die Zahl 0,07 wenn in des Schieberegister 1 die Ziffer
7 eingetippt wird. In diesem Fall erscheint somit in der
Anzeige das Komma, wenn die erste Ziffer eingetippt ist und
verschwindet dieses Komma bei der nächsten Rückstellung
der Schaltung 45 oder bei der nächsten Rückstellung des
Ergebnis-Schieberegisters 3.
Eine Teil-Schaltung 3 der Schaltung 45 (Fig. 8) besteht
aus einer Oder-Schaltung 1 mit 4 Eingängen und der Negier-
Schaltung 2 und der Und-Schaltung 3 mit 2 Eingängen und
der Diode 6 und der Dekodier-Schaltung 7 und den zugehöri
gen Leitungen. Wenn das Schieberegister 60 10 Teil-Schalt
ungen aufweist, besteht diese Anzeigeschaltung aus 3 Teil-
Schaltungen 1 und einer Teil-Schaltung 2 und 5 Teil-
Schaltungen 3 und einer Teil-Schaltung 4.
Bei der Ausführung B ist der Ausgang p3 nicht angeordnet
und steuert der Ausgang p2 die Rückstellung des Schiebere
gisters 60 an.
Die Impuls-Zähler 91a und 91b der Schaltung 90 sind 2
gleiche Impuls-Zähler, welche nur bei der Gesamt-Rückstell
ung rückgestellt werden. Die Ausgänge der Teil-Schaltungen
1 bis 10 wechseln der Reihe nach von L-Potential auf H-Po
tential, weil derartige Impuls-Zähler für den vorliegen
den Fall ausreichend sind und sogar den Vorteil aufweisen,
daß pro Teil-Schaltung eine Und-Schaltung weniger erfor
derlich ist und daß außerdem ein Flip-Flop in der Steuer-
Schaltung 93 eingespart wird. Als Impuls-Zähler 91a und
91b kommen 2 Impuls-Zähler zur Verwendung, deren Teil-
Schaltungen über zwei Impuls-Leitungen abwechselnd mit den
Zähl-Impulsen angesteuert werden und somit je eine Impuls-
Umsteuerschaltung aufweisen.
Bei der Rechenschaltung Type B ist zusätzlich keine komp
lette Anzeige-Schaltung 45 erforderlich, sondern ist das
Ergebnis-Schieberegister 3 das Schieberegister 60 der An
zeigeschaltung. Damit wird einerseits ein vierfaches zusätz
liches Schieberegister mit einer Länge von 8 Teil-Schalt
ungen eingespart und muß andererseits als Schieberegister 3
ein Schieberegister mit 2 Schieberichtungen verwendet wer
den. Bei dieser Rechenschaltung Type B wird somit zuerst der
erste Summand gleichzeitig in die Schieberegister 1 und 3
eingetaktet. Dann wird die Taste A (Addition) angetippt
und damit vom Ausgang D1 das Schieberegister 3 wieder rück
gestellt. Dann wird der zweite Summand gleichzeitig in die
Schieberegister 2 und 3 eingetippt. Dann folgt das Antippen
der Taste G und damit die Auslosung des Additions-Ablaufs,
bei dem zunächst vom Ausgang a der Schaltung 19 über den
Ausgang P3 das Schieberegister 3 rückgestellt wird, sofern
hierfür nicht der Ausgang P2 verwendet wird. Somit er
scheint auch bei dieser Rechenschaltung Type B die Eingabe
der Eingabezahlen im Anzeigefeld der Anzeigeschaltung.
Claims (11)
1. Elektronische Rechenschaltung für Addition und Sub
traktion, welche auf Ziffern-serielle Weise die Ergeb
niszahlen bildet und 2 Eingangs-Schieberegister (1
und 2) aufweist, welche vertauscht rückgekoppelt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß sie speziell für die Ver
arbeitung von Geld-Beträgen ausgebildet ist und aus
diesem Grund keine Komma-Verarbeitung aufweist.
2. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mittels einer Multiplikator-
Programmierschaltung so ausgebildet ist, daß ein Sum
mand (Geldbetrag) maximal 20fach zur vorherigen Er
gebniszahl addiert wird, wenn die entsprechende Taste
angetippt wird und der Multiplikator eingetippt wird.
3. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mittels einer Multiplikator-
Programmierschaltung so ausgebildet ist, daß ein Sum
mand (Geldbetrag) maximal 10fach zur vorherigen Er
gebniszahl addiert wird, wenn die entsprechende Taste
angetippt wird und der Multiplikator eingetippt wird.
4. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mittels einer Multiplikator-
Programmierschaltung so ausgebildet ist, daß ein Sum
mand (Geldbetrag) maximal 100fach zur vorherigen Er
gebniszahl addiert wird, wenn die entsprechende Taste
angetippt wird und der Multiplikator eingetippt ist.
5. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 und 3 oder
nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
sie ohne Umstellung auch im Fall B (Subtrahend größer
als Minuend) die Differenzahl bildet, indem durch
Ausnützung der vertauschten Rückkoppelung der Schie
beregister (1 und 2) der Minuend vom Subtrahenden sub
trahiert wird.
6. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3 oder
nach Anspruch 1 bis 4 oder nach Anspruch 1 und 5 oder
nach Anspruch 1 und 2 und 5 oder nach Anspruch 1 und 3
und 5 oder nach Anspruch 1 und 4 und 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anzeige mit irgendwelchen Mit
teln so ausgebildet ist, daß nach dem Eintippen der
ersten Ziffer in der Anzeige 0,02 oder 0,05 oder 0,07
erscheint, wenn als erste Ziffer die Ziffer 2 oder 5
oder 7 eingetippt wird.
7. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Anzeigeschaltung eine Schaltung
45 nach Fig. 8 zur Verwendung kommt und daß entweder
das Komma zwischen zweiter und dritter Stelle dauernd
angezeigt wird oder nur vom Eintippen der ersten Zif
fer an bis zur Rückstellung.
8. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder nach
Anspruch 6 oder nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekenn
zeichnete daß die Anzeigeschaltung (45) ein zusätzli
ches vierfaches Schieberegister (60) aufweist, in das
die Eingabezahlen auch eingetippt werden und daß die
Ergebniszahl mittels Parallel-Ansteuerung in diese
Schaltung (45) eingegeben wird.
9. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 6 oder
nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei
den Sonderausführungen das Ergebnis-Schieberegister (3)
durch das Schieberegister (60) gebildet wird und daß
somit ein zusätzliches Schieberegister (60) eingespart
wird und somit als Schieberegister (3) (60) ein vier
faches Zwei-Richtungs-Schieberegister zur Verwendung
kommt.
10. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder nach
Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3 oder nach
Anspruch 1 bis 4 oder nach Anspruch 1 bis 5 oder nach
Anspruch 1 bis 6 oder nach Anspruch 1 bis 7 oder nach
Anspruch 1 bis 8 oder nach Anspruch nach Anspruch 1 bis
7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine volle Teil-
Schaltung der Spezial-Anzeigeschaltung (45) aus einer
Oder-Schaltung (1) mit 4 Eingängen und einer Negier-
Schaltung (2) und einer Und-Schaltung (3) mit 2 Ein
gangen und einer Dekodier-Schaltung (7) besteht.
11. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Schaltung (45) 3 Teil-
Schaltungen (1) aufweist, welche nur aus einer Oder-
Schaltung (1) und einer Negier-Schaltung (2) und einer
Dekodier-Schaltung bestehen und daß die Schluß-Teil
Schaltung (4) nur aus einer Oder-Schaltung (1) mit
4 Eingängen und einer Dekodierschaltung (7) besteht.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924200037 DE4200037A1 (de) | 1991-09-19 | 1992-01-02 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
| DE19924201787 DE4201787A1 (de) | 1992-01-02 | 1992-01-23 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
| DE19924201782 DE4201782A1 (de) | 1992-01-02 | 1992-01-23 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914131231 DE4131231A1 (de) | 1991-09-19 | 1991-09-19 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
| DE19924200037 DE4200037A1 (de) | 1991-09-19 | 1992-01-02 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4200037A1 true DE4200037A1 (de) | 1993-07-08 |
Family
ID=25907508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924200037 Ceased DE4200037A1 (de) | 1991-09-19 | 1992-01-02 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4200037A1 (de) |
-
1992
- 1992-01-02 DE DE19924200037 patent/DE4200037A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| AG | Has addition no. |
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