DE4201780A1 - Rechenschaltung fuer addition und subtraktion - Google Patents
Rechenschaltung fuer addition und subtraktionInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der Rechen
schaltung für Addition und Subtraktion nach P 42 00 029.7,
welche zusätzlich so ausgebildet ist, daß auch die mehr
fache Addition einer weiteren Zahl oder die mehrfache Sub
traktion einer weiteren Zahl zur vorherigen Ergebniszahl
möglich ist. Im Gegensatz zu der Rechenschaltung nach P 42
00 029.7 erfolgt bei der vorliegenden Rechenschaltung die
Weiter-Verarbeitung einer vorherigen Ergebniszahl nicht vom
Schieberegister 3 aus, sondern vom Schieberegister 1 aus,
in das die vorherige Ergebniszahl eingeblendet wird. Die
vorliegende Rechenschaltung weist im Vergleich mit der Rechen
schaltung nach P 42 00 029.7 außerdem den Unterschied
auf, daß an Stelle der Schaltungen 17a und 17b und 19 die
Schaltung 30 angeordnet ist, welche nur 2 Impulszähler auf
weist. Mit der dargestellten Programmierschaltung kann eine
weitere Zahl bis 100fach addiert oder subtrahiert werden.
In Fig. 1a und 1b ist die gesamte Rechenschaltung darge
stellt (ohne Steuerwerk 10 und ohne Ziffern-Eingabeschaltung
20 und ohne die Schaltungen 70 und 85). In Fig. 2a und
2b ist das Steuerwerk 10 dargestellt. In Fig. 3 ist die
Ziffern-Eingabeschaltung 20 mit einer Teil-Schaltung des
Steuerwerks 10 dargestellt. In Fig. 4 ist die Schaltung 30
dargestellt. In Fig. 5 ist, um zwei Teil-Schaltungen ver
kürzt, die Schaltung 18 dargestellt. In Fig. 6 ist der Im
puls-Zähler 28 dargestellt. In Fig. 7 ist der Impuls-Zäh
ler 29 dargestellt. In Fig. 8 ist die Tetraden-Addier
schaltung 4 dargestellt. In Fig. 9 ist die Tetraden-Subtra
hierschaltung 5 dargestellt, welche eine unechte Tetraden-
Subtrahierschaltung ist und somit auf additive Weise subtra
hiert. In Fig. 10a und 10b ist die Multiplikator-Pro
grammierschaltung 70 dargestellt. In Fig. 11 ist die
Schluß-Schaltung 85 mehrfach verkürzt dargestellt. In Fig. 12
ist die Schieberegister-Ansteuerschaltung 40 dargestellt.
In Fig. 13 ist die Schaltung 36 dargestellt. In Fig. 14a
und 14b ist die Type B dieser Rechenschaltung dargestellt.
Die Fig. 2a und 2b und 3 bis 7 und 10a und 10b und
11 bis 13 sind für beide Typen gleich.
Diese serielle Addier-Subtrahierschaltung mit Sonder-Ein
richtung für die Mehrfach-Addition oder Mehrfach-Subtraktion
einer weiteren Zahl besteht aus den Schieberegistern 1 und
2 und dem Ergebnis-Schieberegister 3 und der Tetraden-Ad
dierschaltung 4 und der Tetraden-Subtrahierschaltung 5, welche
eine unechte Tetraden-Subtrahierschaltung ist und somit
auf additive Weise subtrahiert. An weiteren Teilen besteht
diese Adddier-Subtrahierschaltung aus dem Steuerwerk 10 und
der Ziffern-Eingabeschaltung 20 und der Schieberegister-
Ansteuerschaltung 40 und dem Komma-Schieberegister 50 und
der Programmierschaltung 70 und der Schluß-Schaltung 85.
Der in Fig. 1a und 1b dargestellte Bereich dieser Rechen-
Schaltung besteht außerdem aus der Schaltung 80 und den
Übertrag-Potential-Speichern 45 und den Tor-Schaltungen 7
bis 12 und vier Oder-Schaltungen 37 mit je 2 Eingängen und
4 Oder-Schaltungen 48 mit je 2 Eingängen und den Negier-
Schaltungen 38 und 46 und der Und-Schaltung 47 mit 2 Ein
gängen und den zugehörigen Leitungen.
Die Schaltung 80 (Fig. 1b) besteht aus dem Flip-Flop 21
und 22 und den Und-Schaltungen 23 bis 25 mit je 2 Eingängen
und den Oder-Schaltungen 26 bis 29 mit je 2 Eingängen und
der Oder-Schaltung 30 mit 4 Eingängen und 2 Und-Schaltungen
71 mit 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 74 und der
Schaltung 36 und den zugehörigen Leitungen.
Das Steuerwerk 10 (Fig. 2a und 2b) besteht aus den Schal
tungen 18 und 30 und den Potential-Speicher-Flip-Flops 11
bis 16 und den Und-Schaltungen 21 bis 31 mit je 2 Eingängen
und den Oder-Schaltungen 31 bis 34 mit je 2 Eingängen und
den Negier-Schaltungen 42 bis 44 und 5 Tipp-Schaltern 17
und den zugehörigen Leitungen.
Die Ziffern-Eingabeschaltung 20 (Fig. 3) besteht aus 11
Tipp-Schaltern 32 und der Oder-Schaltung 1 mit 10 Eingängen
und der Oder-Schaltung 3 mit 5 Eingängen und 2 Oder-Schal
tungen 4 mit je 4 Eingängen und der Oder-Schaltung 5 mit
8 Eingängen und den einfachen Flip-Flops 8 und 16 und den Und-
Schaltungen 9 bis 14 und 17 mit je 2 Eingängen und der Oder-
Schaltung 15 und 2 Und-Schaltungen 18 mit je 2 Eingängen
und den Tor-Schaltungen 41 und 42, bestehend aus je 4 Und-
Schaltungen mit je 2 Eingängen und den zugehörigen Lei
tungen.
Die Schaltung 30 (Fig. 4) besteht aus den Impuls-Zählern
28 und 29 und den einfachen Flip-Flops 55 und 56 und den
Und-Schaltungen 45 bis 49 mit je 2 Eingängen und den Und-
Schaltungen 51 und 52 mit je 2 Eingängen und den Negier-
Schaltungen 53 und 54 und den Oder-Schaltungen 57 bis 59
mit je 2 Eingängen und den zugehörigen Leitungen.
Die Schaltung 18 (Fig. 5) ist um 2 Teil-Schaltungen ver
kürzt dargestellt und besteht somit aus 8 einfachen Flip-
Flops 1 bis 8 und 14 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Eingängen
und 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und dem weiteren
einfachen Flip-Flop 13 und 4 Und-Schaltungen 14 und
2 Und-Schaltungen 15 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schal
tungen 16 und 2 Oder-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und
der Verzögerungs-Schaltung 18 und den Und-Schaltungen 19
und 20 mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 21 und
der Oder-Schaltung 22 mit 4 Eingängen und 11 Dioden 23 und
den zugehörigen Leitungen. Die Impuls-Eingänge haben die
Bezeichnungen a und b. Die Impuls-Ausgänge haben die Be
zeichnungen V und I. Der Zusatz-Impuls-Eingang hat die Be
zeichnung c und der Rückstell-Eingang die Bezeichnung r.
Der Impuls-Zähler 28 (Fig. 6) besteht aus 9 einfachen
Flip-Flops 1 bis 9 und 8 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Ein
gängen und 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und der
Negier-Schaltung 13 und der Oder-Schaltung 14 mit 4 Eingän
gen und dem weiteren einfachen Flip-Flop 15 und 2 Und-
Schaltungen 16 und 2 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen
und 2 Negier-Schaltungen 18 und den zugehörigen Leitungen.
Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der End-Ausgang
hat die Bezeichnung b. Der Zusatz-Ausgang hat die Bezeich
nung k und der Rückstell-Eingang die Bezeichnung r.
Der Impuls-Zähler 29 (Fig. 7) besteht aus 7 einfachen
Flip-Flops 1 bis 7 und 5 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Ein
gängen und 3 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und der
Negier-Schaltung 13 und der Oder-Schaltung 14 mit 3 Eingän
gen und dem weiteren einfachen Flip-Flop 15 und 2 Und-
Schaltungen 16 und 2 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen
und 2 Negier-Schaltungen 18 und den zugehörigen Leitungen.
Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der End-Ausgang
hat die Bezeichnung b. Die Steuer-Ausgänge haben die Be
zeichnungen c und d. Der Rückstell-Eingang hat die Bezeich
nung r.
Die Programmierschaltung 70 (Fig. 10a und 10b) ist dann
erforderlich, wenn eine weitere Zahl mehrfach zur vorheri
gen Ergebniszahl addiert werden soll oder mehrfach von der
vorherigen Ergebniszahl subtrahiert werden soll und kann
auch für normale Multiplikationen verwendet werden, wenn der
Multiplikator nicht größer ist, als die Zahl 99. Diese Pro
grammierschaltung 70 besteht aus den Teil-Schaltungen 21
und 22 und der Steuer-Schaltung 23. Die Teil-Schaltung 21
besteht aus dem Impuls-Zähler 20a und 10 Flip-Flops 24 und
10 Und-Schaltungen 25 mit je 2 Eingängen und der Und-Schal
tung 46 und den Oder-Schaltungen 47 bis 49 mit je 2 Eingän
gen und den zugehörigen Leitungen. Die Teil-Schaltung 22
besteht aus dem Impuls-Zähler 20b und 10 Flip-Flops 26 und
10 Und-Schaltungen 27 mit je 2 Eingängen und den zugehöri
gen Leitungen. Die Steuerschaltung 23 besteht aus den ein
fachen Flip-Flops 31 bis 33 und den Tor-Schaltungen 35 und
36 und den Und-Schaltungen 37 bis 40 mit je 2 Eingängen und
den Negier-Schaltungen 42 und 43 und der Oder-Schaltung 44
mit 10 Eingängen und der Negier-Schaltung 47 und den zuge
hörigen Leitungen. Die Eingabe der Programmierziffer oder
Programmierzahl erfolgt mittels der Zehner-Tastatur 32 über
die Leitungen a0 bis a9.
Die End-Schaltung 85 (Fig. 11) ist mehrfach verkürzt dar
gestellt und besteht aus einer Teil-Schaltung 1 und 6 Teil-
Schaltungen 2 und einer Schluß-Schaltung 3 und dem
vier-fachen Schieberegister 60, von dem auch nur die halbe
Länge dargestellt ist. Die Teil-Schaltung 1 weist noch
zusätzliche Teile auf und besteht mit diesen zusätzlichen
Teilen aus der Oder-Schaltung 3 mit 4 Eingängen und der Ne
gier-Schaltung 4 und der Und-Schaltung 7 mit 2 Eingängen
und der Dekodierschaltung 8 und der Oder-Schaltung 9 mit
2 Eingängen und der Negier-Schaltung 10. Eine Teil-Schaltung
2 besteht aus einer Oder-Schaltung 3 mit 4 Eingängen und
der Negier-Schaltung 4 und 3 Dioden 5 und der Oder-Schaltung
6 und der Und-Schaltung 7 mit 2 Eingängen und der Dekodier-
Schaltung 8. Die Schluß-Teil-Schaltung 3 besteht aus der
Oder-Schaltung 3 mit 4 Eingängen und der Negier-Schaltung 4
und 2 Dioden 5 und der Und-Schaltung 7 mit 2 Eingängen und
der Dekodierschaltung 8. Zu diesem Schieberegister 60, das
auch vier-fach ist, wie die Schieberegister 1 bis 3, ist
kein Komma-Schieberegister erforderlich, weil das even
tuelle Komma nur bei der Ergebniszahl erforderlich ist und
eingeblendet wird, wie die Ergebniszahl. Für die Einblen
dung der Ergebniszahl ist also das Schieberegister 60 nicht
erforderlich.
Die Tetraden-Addierschaltung 4 und die Tetraden-Subtrahier-
Schaltung 5 sind in P 41 37 180.1 beschrieben. Die Tetraden-
Subtrahierschaltung 5 ist eine unechte Tetraden-Subtrahier-
Schaltung, welche auf additive Weise subtrahiert.
Der Ausgang A steuert den Eingang a an. Der Ausgang B steuert
den Eingang b an. Der Ausgang B2 steuert den Eingang
B2 an. Der Ausgang C steuert den Eingang c (Fig. 1b) an.
Der Ausgang D steuert den Eingang d an. Der Ausgang D2
steuert den Eingang d2 an. Der Ausgang D3 steuert den Ein
gang d3 an. Der Ausgang D4 steuert den Eingang d4 an.
Vom Ausgang D6 wird das Schieberegister 60 rückstell-ange
steuert. Der Ausgang E steuert den Eingang e an. Der Aus
gang F steuert den Eingang f an. Der Ausgang G steuert den
Eingang g an. Der Ausgang H steuert den Eingang h an. Der
Ausgang I steuert den Eingang i an. Der Ausgang K1 steuert
den Eingang k1 an. Der Ausgang L steuert den Eingang l an.
Der Ausgang N steuert den Eingang n an. Der Ausgang P1
steuert alle Sonder-Rückstellungen bei der Weiter-Verarbei
tung einer vorherigen Ergebniszahl an. Der Ausgang P2 steuert
die Einblendung des Inhalts des Ergebnis-Schieberegisters
3 in das Schieberegister 1 an. Der Ausgang Q steuert
die Rückstellung der Schaltung 18 an. Die Ausgänge S steuern
die Eingänge s des Schieberegisters 1 an und Abzweigun
gen dieser Ausgänge S über Oder-Schaltungen die Eingänge
l3 des Schieberegisters 60. Die Ausgänge W steuern die Ein
gänge w des Schieberegisters 2 an und Abzweigungen dieser
Ausgänge W über die zweiten Eingänge der eben genannten
Oder-Schaltungen auch die Eingänge l3 des Schieberegisters
60. Die Ausgänge Y steuern die Eingänge y an. Der Ausgang U
steuert den Eingang u an. Der Ausgang U3 steuert den Ein
gang u3 an. Der Ausgang Z1 steuert den Eingang z1 an.
Der Ausgang Z2 liefert das H-Potential für das Minus-Zei
chen in der Anzeige-Schaltung. Der Eingang t wird mit der
Takt-Frequenz angesteuert. Die Eingänge u2 liegen im Be
triebszustand ständig an H-Potential. Der Ausgang A4 steuert
den Eingang a4 an. Der Ausgang D5 steuert die Rück
stellung des Schieberegisters 60 an. Der Ausgang S5 steuert
in der Programmierschaltung 70 den Eingang s5 an, wo
mit diese Programmierschaltung mit der Ziffer 1 Sonder-
programmiert ist. Der Ausgang S6 steuert in der Program
mierschaltung 70 den Eingang s6 an, womit diese Program
mierschaltung mit der Ziffer 2 Sonder-programmiert ist.
Vom Ausgang 1 wird das Schieberegister 1 links-verschiebend
Takt-gesteuert. Vom Ausgang 2 wird das Schieberegister 1
rechts-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 3 wird
das Schieberegister 2 links-verschiebend Takt-angesteuert.
Vom Ausgang 4 wird das Schiebergister 2 rechts-verschie
bend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 5 wird das Ergebnis-
Schieberegister 3 rechts-verschiebend Takt-angesteuert. Vom
Ausgang 6 wird das Komma-Schieberegister 50 links-verschie
bend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 7 wird das Komma-Schie
beregister 50 rechts-verschiebend Takt-angesteuert.
Beim Addieren ergibt sich die Wirkungsweise wie folgt:
Zuerst muß diese Rechenschaltung mittels Antippen der Taste
R rückgestellt werden, sofern sie nicht schon rückgestellt
ist. Dann wird über die Tastatur 32 der erste Summand in
die Schieberegister 1 und 60 eingetippt, womit das Eintippen
dieses ersten Summanden auch im Anzeigefeld sichtbar ist.
Dann wird die Taste A angetippt und damit die Eingabe des
zweiten Summanden vor-angesteuert und das Schieberegister 60
wieder rückgestellt. Dann wird über die Tastatur 32 der
zweite Summand in die Schieberegister 2 und 60 eingetippt,
womit auch das Eintippen dieses zweiten Summanden in der
Anzeige sichtbar ist. Sofern diese Summanden Komma-Stellen
aufweisen, wird dieses Komma über die Taste P eingetippt.
Dann wird die Taste G angetippt und damit der Additions-Ab
lauf ausgelöst, bei dem zunächst der Impuls-Zähler 29 Takt-
durchgesteuert wird. Hierbei liefert der Ausgang N noch
keine Impulse, sondern nur der Ausgang der Und-Schaltung 28,
welche damit die Schaltung 18 mit Zusatz-Takten beliefert,
mit denen zutreffendenfalls der zweite Summand weiter nach
links getaktet wird, damit beide Zahlen Komma-gleich in den
Schieberegister 1 und 2 gespeichert sind. Wenn der Ausgang
des Impuls-Zählers 29 H-Potential hat, wird das Flip-Flop 56
in seine Rechts-Stellung gekippt und damit die Durchsteuerung
des Impuls-Zählers 28 ausgelöst. Nach 8 Takten wechselt
der Ausgang e von L-Potential und damit die Negier-Schal
tung 53 an ihrem Ausgang von H-Potential auf L-Potential und
ist somit der Impuls-Zyklus zu Ende, in dessen Verlauf die
beiden Summanden in der Tetraden-Addierschaltung 4 Ziffern
seriell zusammen-addiert wurden. Somit befindet sich nun
die Additions-Ergebniszahl im Schieberegister 3 und folgt
die Einblendung dieser Ergebniszahl in die Schluß-Schaltung
85, wobei diese so weit wie erforderlich nach rechts getaktet
wird und mit Nullen ergänzt wird, damit sie formal rich
tig in der Anzeige erscheint. Die Komma-Stellen werden in der
Schaltung 18 verarbeitet. In der Schaltung 30 (Fig. 4) be
findet sich hierbei das Flip-Flop 55 in seiner Links-Stel
lung und wird somit die Ziffer 1 automatisch programmiert.
Beim Subtrahieren wird nach dem Eintippen des Minuenden
nicht die Taste A (Addition) angetippt, sondern die Taste S
(Subtraktion) angetippt. Damit wird der Eingang c der
Schaltung 80 (Fig. 1b) mit L-Potential angesteuert und
ist die Tor-Schaltung 8 vor-angesteuert. Somit kommt hier
bei die Tetraden-Subtrahierschaltung 5 zur Wirkung und wird
mit 8 Takten der Subtrahent Ziffern-seriell vom Minuenden
subtrahiert.
Wenn beim Subtrahieren die Null-Grenze unterschritten wird
und der Leitungs-Bereich nn nach dem ersten Zyklus H-Poten
tial hat, wird das Flip-Flop 22 in seine Links-Stellung ge
kippt, womit der Ausgang Z1 H-Potential hat. Somit wird
nun der Eingang z1 der Schaltung 10b mit H-Potential an
gesteuert und damit vom Ausgang S6 der Schaltung 10b die
Programmierschaltung 90 mit der Ziffer 2 programmiert. So
mit wird nun anschließend noch der zweite Zyklus durchge
steuert, bei dem der Minuend vom Subtrahenden subtrahiert
wird. Wenn dieser zweite Impuls-Zyklus abgelaufen ist, lie
fert die Und-Schaltung 45 der Schaltung 30 einen H-Impuls,
der über den Eingang q die Schaltung 36 ansteuert. Damit
hat der Leitungs-Bereich d und somit auch der Ausgang Z2
H-Potential. Wenn von einer Minuszahl aus addiert wird und
nach oben die Null-Grenze durchbrochen wird, hat auch der
Leitungs-Bereich nn nach dem ersten Zyklus (Subtraktions-
Zyklus) H-Potential und wird somit im Anschluß noch ver
tauscht subtrahiert. Nach dieser zweiten Subtraktion wird
wieder der Eingang q mit H-Potential angesteuertund somit
auch wieder die Schaltung 36 mit einem H-Impuls angesteuert.
In diesem Fall wechselt der Ausgang d der Schaltung 36
von H-Potential auf L-Potential und ist somit in der An
zeige das Ergebniszahl-Minuszeichen wieder verschwunden.
Wenn zu einer vorherigen Ergebniszahl eine weitere Zahl
addiert werden soll, wird die Taste R (Rückstellung) nicht
angetippt, sondern gleich die Taste A (Addition) angetippt.
In diesem Fall wird beim Antippen der Taste A nicht nur die
Eingabe des weiteren Summanden vor-angesteuert, sondern auch
das Flip-Flop 16 in seine Links-Stellung gekippt und damit
die Sonder-Funktion des Impuls-Zählers 29 vor-angesteuert
und außerdem der Komma-Index-Stand vom Komma-Schieberegister
50 in die Schaltung 18 eingeblendet. Das ist deshalb
möglich, weil die Schaltung 18 nach jedem Additions-Ablauf
oder Subtraktions-Ablauf mit einem H-Impuls vom Ausgang Q
rückgestellt wird. Somit wird auch in diesem Fall nach dem
Antippen der Taste A der weitere Summand in die Schiebere
gister 2 und 60 eingetippt und dann die Taste G angetippt
und damit die Takt-Ansteuerung der Schaltung 30 ausgelöst.
Hierbei läuft zunächst die Sonder-Funktion des Impuls-Zäh
lers 29 ab, bei der zunächst vom Ausgang P1 die Rückstel
lung der Schieberegister 1 und 60 angesteuert wird und dann
vom Ausgang P2 die Einblendung des Inhalts des Schiebere
gisters 3 in das Schieberegister 1 angesteuert wird. Dann
folgt die Takt-Durchsteuerung des Haupt-Impuls-Zählers 28,
bei der der Ausgang N8 H-Impulse liefert, mittels welchen
die beiden Summanden Ziffern-seriell zusammen-addiert wer
den, weil hierbei die Tor-Schaltung 7 vor-angesteuert ist.
Dann folgt die zweite Takt-Durchsteuerung des Impuls-Zäh
lers 29, in deren Verlauf der Ausgang der Und-Schaltung 45
der Schaltung 30 einen Ausschalt-H-Impuls liefert, mit dem
das Flip-Flop 12 in seine Rechts-Stellung gekippt wird und
die Schaltung 18 mit einem H-Impuls vom Ausgang Q rückge
stellt wird. Damit ist dieser Additions-Ablauf zu Ende und
befindet sich die (neue) Ergebniszahl im Schieberegister 3.
Wenn die weitere Zahl mehrfach zur jeweiligen vorherigen
Ergebniszahl addiert werden soll, wird, wie im vorherigen
Fall, die Taste R nicht angetippt, sondern auch gleich die
Taste A angetippt und somit auch in diesem Fall die Sonder-
Funktion des Impuls-Zählers 29 vor-angesteuert und der Komma-
Index-Stand des Komma-Schieberegisters 50 mit diesem H-
Impuls in die Schaltung 18 eingeblendet. Dann wird der wei
tere, mehrfach zu addierende Summand in die Schieberegister
2 und 60 eingetippt und dann die Taste M angetippt und
dann die Mehrfachzahl (Multiplikator) in die Programmier-
Schaltung 90 eingetippt. Dann wird die Taste G angetippt
und damit die Umlauf-Takt-Durchsteuerung der Impuls-Zähler
29 und 28 ausgelöst, wobei von den Seiten-Ausgängen des Im
pulszählers 29 jedesmal zunächst die hierbei erforderlichen
Rückstellungen angesteuert werden und dann die 3-in-1-Ein
blendung angesteuert wird, bei der der Inhalt des Schiebe
registers 3 in das Schieberegister 1 eingeblendet wird,
weil hierbei die Und-Schaltungen 24 und 25 vor-angesteuert
sind. Wenn die Programmierzahl erreicht ist, wechselt die
Vor-Ansteuerung der Und-Schaltung 46 der Schaltung 30 von
H-Potential auf L-Potential und wird von diesem Zeitpunkt ab
nur noch der Impuls-Zähler 29 durchgesteuert. Auch in die
sem Fall liefert der Ausgang der Und-Schaltung 45 einen
Aus-Schalt-H-Impuls, welcher im Neben-Effekt die Schaltung
18 rückstell-ansteuert, damit diese immer rückgestellt ist,
wenn die Einblendung des nächsten Komma-Index-Standes fäl
lig ist. Nach dem Ablauf des letzten Additions-Zyklusses
befindet sich die Ergebniszahl auch in diesem Fall im
Schieberegister 3. Dann folgt die Einblendung dieser Ergeb
niszahl in die Anzeigeschaltung 85, wobei das Schieberegi
ster 60 umgangen wird. Dieses Schieberegister 60 ist nur
für die Anzeige der Zahlen-Eingabe erforderlich. Diese Paralell-
Einblendung erfolgt über die Eingänge D.
Claims (7)
1. Elektronische Rechenschaltung für Addition und Sub
traktion, welche auf Ziffern-serielle Weise die Ergeb
niszahlen bildet und zwei Eingangs-Schieberegister (1
und 2) aufweist, welche vertauscht rückgekoppelt sind
und welche auch solche Zahlen verarbeiten kann, die
eine ungleiche Kommastellen-Anzahl haben, dadurch ge
kennzeichnet, daß an Stelle der seitherigen Schal
tungen (17a und 17b und 19) eine Schaltung (30) ange
ordnet ist, welche nur 2 Impuls-Zähler (28 und 29)
aufweist.
2. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Takt-Ansteuerung der beiden
Impuls-Zähler (28 und 29) mittels einem Flip-Flop (56)
umgesschaltet wird und daß jeder, dieser beiden Impuls-
Zähler (28 und 29) mit seinem End-Ausgang das Flip-
Flop (56) so umsteuert, daß für den anderen Impuls-
Zähler die Takt-Ansteuerung vor-angesteuert ist und
daß jeder dieser beiden Impuls-Zähler (28 und 29) mit
einem Zwischen-Ausgang die Rückstellung des anderen Im
puls-Zählers ansteuert oder daß derselbe Effekt auf
ähnliche Weise erreicht wird.
3. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer
dieser beiden Impuls-Zähler (28) die Impuls-Abgabe
steuert und daß der andere Impuls-Zähler (29) den an
gestrebten zeitlichen Abstand und die Sonder-Ansteuer-
Impulse und die Kontra-Umschaltung liefert.
4. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß der Impuls-Zähler (29) auch
als Start-Schaltung für den Impuls-Zähler (28) ange
ordnet ist.
5. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3 oder
nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Weiter-Verarbeitung einer vorherigen Ergebniszahl
vom Schieberegister (1) aus erfolgt.
6. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 3 oder nach
Anspruch 1 bis 4 oder nach Anspruch 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß auch bei der Mehrfach-Addition
einer weiteren Zahl und bei der Mehrfach-Subtraktion
einer weiteren Zahl mit Komma-Stellen diese Komma-
Stellen verarbeitet werden und auch in diesem Fall die
Ergebniszahl mit Komma-Index geliefert wird.
7. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3 oder
nach Anspruch 1 bis 4 oder nach Anspruch 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß sie als Sonder-Ausführung
so ausgebildet ist, daß die Weiter-Verarbeitung einer
vorherigen Ergebniszahl vom Schieberegister (3) aus
erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924201780 DE4201780A1 (de) | 1991-09-19 | 1992-01-23 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914131231 DE4131231A1 (de) | 1991-09-19 | 1991-09-19 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
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Publications (1)
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|---|---|
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Family
ID=25907510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924201780 Ceased DE4201780A1 (de) | 1991-09-19 | 1992-01-23 | Rechenschaltung fuer addition und subtraktion |
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|---|---|
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-
1992
- 1992-01-23 DE DE19924201780 patent/DE4201780A1/de not_active Ceased
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