DE4039773C2 - Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle - Google Patents
Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere BaumwolleInfo
- Publication number
- DE4039773C2 DE4039773C2 DE4039773A DE4039773A DE4039773C2 DE 4039773 C2 DE4039773 C2 DE 4039773C2 DE 4039773 A DE4039773 A DE 4039773A DE 4039773 A DE4039773 A DE 4039773A DE 4039773 C2 DE4039773 C2 DE 4039773C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- clothing
- rollers
- feed
- extn
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G9/00—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
- D01G9/06—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton by means of toothed members
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G23/00—Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
- D01G23/02—Hoppers; Delivery shoots
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G9/00—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
- D01G9/12—Combinations of opening or cleaning machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G9/00—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
- D01G9/14—Details of machines or apparatus
- D01G9/16—Feeding arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut,
insbesondere Baumwolle, mit wenigstens zwei einer Zuführeinrichtung nachgeordneten
Garniturwalzen, bei der den Garniturwalzen jeweils mindestens eine Abscheidkante für
Verunreinigungen mit zugehöriger Abscheidöffnung zugeordnet sind, bei der die
Fliehkräfte am Umfang der nachgeordneten Garniturwalze größer sind als am Umfang
der vorgeschalteten Garniturwalze, bei der die Garniturwalzen hintereinandergeschaltet
sind und bei der die nachgeordnete Garniturwalze mit der vorgeschalteten
Garniturwalze jeweils als Abnahme- und Auflösewalze zusammenarbeitet.
Bei einer bekannten Vorrichtung sind drei hintereinandergeschaltete Garniturwalzen
vorhanden, wobei der Durchmesser der ersten und der benachbarten Garniturwalze
unterschiedlich groß sind. Die mittlere Garniturwalze ist von einem Gehäuse ohne
Abscheidöffnungen und Abscheidkanten umschlossen. Die unterschiedlichen
Walzendurchmesser bedeuten einen zusätzlichen Fertigungsaufwand. Bei einer aus, der
DE 27 12 650 A1 bekannten Vorrichtung sind die Durchmesser jeder der
Garniturwalzen unterschiedlich. Die unterschiedlichen Walzendurchmesser bedeuten
ebenfalls einen erheblichen Fertigungsaufwand. Außerdem stört, dass der
Einzugsvorrichtung unmittelbar eine Garniturwalze als erste Walze nachgeschaltet ist,
die mit einer Sägezahngarnitur bezogen ist. Die Sägezahngarnitur greift aggressiv in das
zugeführte Fasermaterial ein, was einer schonenden Behandlung entgegensteht. Mit der
ersten Sägezahnwalze ist keine wirksame Vorreinigung für die nachgeordneten weiteren
Sägezahnwalzen möglich. Die DE 23 43 064 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur
Herstellung von Faservliesen, bei der Nadelwalzen als Arbeiterwalzen in Vorrichtungen
zur Erzielung eines Kardiereffektes eingesetzt werden. Dabei können die
Arbeiterwalzen selbst den gleichen Durchmesser wie die Walzen der Walzenreihe
besitzen. Der Schrift ist allerdings nicht zu entnehmen, dass die Arbeiterwalzen in ihrer
Funktion als Abnahme- und Auflösewalze vor der Walzenreihe angeordnet sind und
damit das Fasergut zur Weiterführung an die Walzenreihe aktiv übernehmen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die
insbesondere eine einfachere Fertigung erlaubt und eine verbesserte Reinigungswirkung
ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1.
Dadurch, dass alle Garniturwalzen gleichen oder nahezu gleichen Durchmesser
aufweisen, ist die Fertigung in ganz erheblichem Maße vereinfacht. Die Nadelwalze,
Stiftwalze o. dgl. unmittelbar nach der Zuführvorrichtung bildet eine wirksame
Vorreinigungs- und schonende Vorauflösestufe. Die nachfolgenden Sägezahnwalzen
können auf ihre eigentliche Aufgabe als Garniturwalzen konzentriert werden. Durch die
erfindungsgemäße Kombination zwischen einer Nadel- oder Stiftwalze und mindestens
zwei Sägezahnwalzen, und zwar unter spezieller Anordnung der Stift- oder Nadelwalze
als erste Walze und Nachordnung der Sägezahnwalzen, ist in die Vorrichtung in
besonders eleganter Weise ein Vorreiniger integriert. Das ist - im Gegensatz zu einem
kompletten separaten Vorreiniger - anlagemäßig einfach gelöst.
Aus der DE 27 28 015 C2 ist es zwar bekannt, dass die Durchmesser jeder
Garniturwalze gleich sind. Allerdings werden die Fasern durch die Walze E einer
Verzögerungskraft unterworfen, um eine Verdichtung und Zusammenführung der
einzelnen Fasern zu ermöglichen. Der Einzugswalze ist unmittelbar eine aggressive
Sägezahnwalze nachgeschaltet.
Zweckmäßig ist die Drehrichtung der jeweils nachgeordneten Garniturwalze
entgegengesetzt zur Drehrichtung der jeweils vorgeschalteten Garniturwalze.
Vorzugsweise ist die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils nachgeordneten
Garniturwalze größer als die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils vorgeschalteten
Garniturwalze. Mit Vorteil ist die Spitzenzahl der Garnitur der jeweils nachgeordneten
Garniturwalze größer als die Zahl der Garnitur der jeweils vorgeschalteten
Garniturwalze. Bevorzugt ist jeder Garniturwalze mindestens ein garniertes
Festkardiersegment zugeordnet. Zweckmäßig weist die Zuführvorrichtung
(Faserspeiseeinrichtung) zwei langsamlaufende Speisewalzen auf. Vorzugsweise weist
die Zuführvorrichtung (Faserspeiseeinrichtung) eine langsamlaufende Speisewalze und
eine Speisemulde auf. Mit Vorteil ist zwischen der Zuführvorrichtung
(Faserspeiseeinrichtung) und der ersten Garniturwalze mindestens eine Stiftwalze,
Nadelwalze, Vollstiftwalze o. dgl. angeordnet. Dadurch ist in der ersten Garniturwalze
eine Flockenspeiseeinrichtung mit Speiseschacht zugeordnet. Zweckmäßig ist der
letzten Garniturwalze mit der größten Umfangsgeschwindigkeit eine pneumatische
Faserabsaugeinrichtung zugeordnet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung einer Nadelwalze vor drei
Garniturwalzen in Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung mit einer Nadelwalze vor zwei Garniturwalzen,
Fig. 3 Speiseeinrichtung zu der ersten Walze mit Speisewalze und
Speisetisch,
Fig. 4 Gleichlaufspeisung der Speisewalze zu der ersten Walze und
Fig. 5 die Vorrichtung mit integrierter, vor den Garniturwalzen
angeordneter Stiftwalze.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung, bei der hintereinander eine Nadelwalze
39 und drei Sägezahnwalzen 4, 5 und 6 angeordnet sind. Der in einem geschlossenen
Gehäuse 1 angeordneten Reinigungsvorrichtung wird das zu reinigende Fasermaterial,
das insbesondere Baumwolle ist, in Flockenform zugeführt. Dies erfolgt beispielsweise
durch einen (nicht dargestellten) Füllschacht. Die Watte wird mittels zweier
Speisewalzen 3a, 3b unter Klemmung der Nadelwalze 39 zugeführt, die im Gehäuse
drehbar gelagert ist und entgegen dem Uhrzeigersinn umläuft. Der Nadelwalze 39 ist
eine erste Garniturwalze 4 nachgeordnet. Der Garniturwalze 4 sind eine zweite
Garniturwalze 5 und eine dritte Garniturwalze 6 nachgeordnet. Die Garniturwalzen 4, 5
und 6 sind mit einer Sägezahngarnitur bezogen und haben einen Durchmesse von ca.
135 bis 215 mm, z. B. 175 mm. Die Walze 4 hat eine Umfangsgeschwindigkeit von ca.
19 bis 25 m/sec, z. B. 22 m/sec, und die Garniturwalze 6 hat eine
Umfangsgeschwindigkeit von ca. 23 bis 30 m/sec, z. B. 26,5 m/sec.
Die Garniturwalzen 4, 5 und 6 werden vom Gehäuse umschlossen. Der Garniturwalze 4
ist eine Abscheidöffnung 7 für den Austritt von Faserverunreinigungen zugeordnet,
deren Größere der jeweiligen Ausscheidungsstufe angepaßt bzw. anpaßbar ist. Der
Abscheidöffnung 7 ist eine Abscheidkante 8, z. B. ein Messer zugeordnet.
Die dritte Garniturwalze 6 läuft mit einer höheren Drehzahl als die Garniturwalzen 4
und 5 um, wobei ihre Garniturspitzen 6a, wie angedeutet, in Abnahmestellung zu den
Garniturspitzen 5a der zweiten Garniturwalze 5 stehen. Die Garniturwalze 6 kann daher
von ihrer Wirkung auf das Fasermaterial her als Abnahme- und Auflösewalze
bezeichnet werden. Die Garniturspitzen 5a der Garniturwalze 5 stehen, wie angedeutet,
in Abnahmestellung zu den Garniturspitzen 4a der ersten Garniturwalze 4. Die aus
Fasermaterial einwirkenden Fliehkräfte steigen somit von Garniturwalze zu
Garniturwalze an. Die Garniturwalze 6 kann über eine Fasertransportleitung an eine
(nicht dargestellte) Siebtrommel angeschlossen sein. Das Fasermaterial wird durch den
Luftstrom pneumatisch transportiert. Die Siebtrommel ist zu Erzeugung eines
Unterdrucks in ihrem Inneren an eine Saugvorrichtung (nicht gezeigt) angeschlossen.
Der Unterdruck setzt sich über die Fasertransportleitung bis zur Garniturwalze 6
hinfort.
Die Funktionsweise ist folgende: Die aus Faserflocken bestehende Wickelwatte wird
von den Speisewalzen 3a, 3b und Klemmung der Nadelwalze 39 zugeführt, die das
Fasermaterial durchkämmt und Faserbüschel mitnimmt. Beim Vorbeilauf der
nachgeordneten Garniturwalze 4 an der Abscheidöffnung 7 mit Abscheidkante 8
werden, entsprechend der Umfangsgeschwindigkeit und Krümmung dieser Walze sowie
der dieser ersten Ausscheidungsstufe angepaßten Größe der Abscheidöffnung 7,
Kurzfasern und grobe Verunreinigungen durch die Fliehkraft aus dem Fasermaterial
herausgeschleudert, die nach Passieren der Abscheidöffnung 7 in eine Schmutzkammer
im Gehäuse 1 gelangen. Das derart vorgereinigte Fasermaterial wird durch die
Garniturspitzen der zweiten Garniturwalze 5 von der ersten Garniturwalze 4
abgenommen, wobei es weiter aufgelöst wird. Beim Vorbeilauf der Garniturwalze 5 an
der Abscheidöffnung 12 mit Abscheidkante 13 werden weitere Verunreinigungen durch
die Fliehkraft aus dem Faserband herausgeschleudert. Anschließend wird das
Fasermaterial durch die Garniturspitzen der dritten Garniturwalze 6 von der zweiten
Garniturwalze 5 abgenommen, wo es weiter aufgelöst wird und an der Abscheidöffnung
17 mit Abscheidkante 18 vorbeigeführt wird. Da bei der dritten Garniturwalze 6, wie
oben dargestellt, die erzeugte Fliehkraft größer ist als bei der ersten Garniturwalze 4,
werden demnach an der Abscheidöffnung 17 nun die im Fasermaterial enthaltenen
feineren Schmutz- und Staubpartikel aus diesem ausgeschieden. Durch die Auflösung
des Fasermaterials in Einzelfasern oder zumindest sehr feine Faserflocken mittels der
Garniturwalze 6 wird die Trennung dieser feineren Verunreinigungen vom
Fasermaterial begünstigt. Die an den Abscheidöffnungen 7, 12 und 17 ausgeschiedenen
Verunreinigungen und Faserteile werden zweckmäßig durch Rohrleitungen abgesaugt.
Dies kann kontinuierlich, oder auch diskontinuierlich erfolgen. Nach Passieren der
Abscheidöffnung 17, löst sich das Fasermaterial, bedingt durch die über den
Ansaugschlitz 22 eintretende Zuluft 25 (sh. Fig. 2) sowie die Fliehkraft, von der dritten
Garniturwalze 6 ab und gelangt durch den Fasertransportkanal 23 zur Siebtrommel
(oder einer Entstaubungsmaschine, z. B. TRÜTZSCHLER DUSTEX DX). Feine und
feinste Verunreinigungen, wie Staub- und Faserfragmente, treten durch den perforierten
Mantel der rotierenden Siebtrommel hindurch und werden vom Saugluftstrom
abgezogen, während die Fasern sich auf der Siebtrommel ablagern und dort ein
Faservlies bilden, das von der Siebtrommel abgelöst und der weiteren Verarbeitung
zugeführt wird.
Nach Fig. 2 sind hintereinander eine Nadelwalze 39 und zwei Sägezahnwalzen 4 und 5
vorhanden. Den Stiften 40 der Nadelwalze 39 ist ein Abscheidmesser 8 zugeordnet, das
eine gegen die Drehrichtung A der Nadelwalze 39 gerichtete Messerkante 8' aufweist.
In Drehrichtung A gesehen ist vor dem Abscheidmesser 8 eine Abscheideöffnung 7
vorhanden. Mit Pfeil B ist die Drehrichtung der Garniturwalze 6 bezeichnet. Mit 9, 14
und 19 sind Absaugeeinrichtungen für die aus den Abscheidöffnungen 7, 12, bzw. 17
austretenden Verunreinigungen bezeichnet. Den Abscheidkanten (Abscheidmessern) 8,
13 und 18 sind jeweils zwei garnierte Festkardierelemente 10 und 11, 15 und 16 bzw.
20 und 21 nachgeordnet. Mit den Pfeilen E, F sind die Drehrichtungen der Speisewalze
3a bzw. 3b bezeichnet.
Nach Fig. 3 ist der Walze eine Speisevorrichtung vorgeschaltet, die aus einer
langsamlaufenden Speisewalze 3 und einem Speisetisch 2 besteht. Mit Pfeil H ist die
Drehrichtung der Speisewalze 3 bezeichnet. Die Speisewalze 3 und die Walze drehen
sich beide entgegen dem Uhrzeigersinn.
Fig. 4 zeigt eine Ausbildung mit einer sog. Gleichlaufspeisung, bei der sich die
Speisewalze 3 im Uhrzeigersinn (Pfeil H) und die Walze entgegen dem Uhrzeigersinn
(Pfeil A) dreht.
Nach Fig. 5 ist zwischen den Speisewalzen 3a, 3b und der ersten Garniturwalze 4 eine
Stiftwalze 39 mit Stiften 40 angeordnet, die sich in Richtung des Pfeils I dreht.
Unterhalb der Stiftwalze 39 ist ein Rost 41 angeordnet, durch dessen Öffnungen 41a,
die aus dem Fasermaterial abgeschiedenen Verunreinigungen hindurchtreten.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere
Baumwolle, mit wenigstens zwei einer Zuführeinrichtung nachgeordneten
Garniturwalzen, bei der den Garniturwalzen jeweils mindestens eine
Abscheidkante für Verunreinigungen mit zugehöriger Abscheidöffnung
zugeordnet sind, bei der die Fliehkräfte am Umfang der nachgeordneten
Garniturwalze größer sind als am Umfang der vorgeschalteten Garniturwalze,
bei der die Garniturwalzen hintereinandergeschaltet sind und bei der die
nachgeordnete Garniturwalze mit der vorgeschalteten Garniturwalze jeweils
als Abnahme- und Auflösewalze zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchmesser jeder der Garniturwalzen (4, 5, 6) gleich oder
nahezu gleich sind und zwischen der Zuführvorrichtung
(Faserspeiseeinrichtung) (2; 3, 3a, 3b) und der ersten Garniturwalze (4)
mindestens eine Nadelwalze (39), Stiftwalze o. dgl. angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehrichtung der jeweils nachgeordneten Garniturwalze
(4, 5, 6) entgegengesetzt zur Drehrichtung (A, B, C)
der jeweils vorgeschalteten Garniturwalze (4, 5, 6) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils nachgeordneten
Garniturwalze (4, 5, 6) größer als die Umfangsgeschwin
digkeit der jeweils vorgeschalteten Garniturwalze (4, 5,
6) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spitzenzahl pro Fläche der Garnitur (4a, 5a,
6a) der jeweils nachgeordneten Garniturwalze (4, 5, 6)
größer als die Spitzenzahl der Garnitur (4a, 5a, 6a) der
jeweils vorgeschalteten Garniturwalze (4, 5, 6) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Garniturwalze (4, 5, 6) mindestens
ein garniertes Festkardierelement (10, 11; 15, 16; 20, 21)
zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zuführvorrichtung (Faserspeiseeinrichtung)
zwei langsamlaufende Speisewalzen (3a, 3b) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zuführvorrichtung (Faserspeiseeinrichtung)
eine langsamlaufende Speisewalze (3) und eine Speisemulde (2)
aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der letzten Garniturwalze (6) mit der größten
Umfangsgeschwindigkeit eine pneumatische Faserabsaugvorrichtung (22,
23) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass den Stiften (40) oder Nadeln der Stift- oder Nadelwalze (39)
mindestens ein Abscheidemesser (8) zugeordnet ist, das eine gegen die
Drehrichtung (A) der Stift- oder Nadelwalze (39) gerichtete Messerkante
(8') aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der Nadelwalze (39) zwei Sägezahnwalzen (4, 5) nachgeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der Nadelwalze (39) drei Sägezahnwalzen (4, 5, 6) nachgeordnet sind.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4039773A DE4039773C2 (de) | 1990-01-23 | 1990-12-13 | Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle |
| ITMI910103A IT1245662B (it) | 1990-01-23 | 1991-01-18 | Dispositivo per l'apertura e pulitura di materiale in fibre, in particolare cotone |
| GB9101356A GB2240995B (en) | 1990-01-23 | 1991-01-22 | Apparatus and method for opening and cleaning fibre material |
| BR919100256A BR9100256A (pt) | 1990-01-23 | 1991-01-22 | Dispositivo para abrir e limpar material fibroso,especialmente algodao |
| JP03005957A JP3082948B2 (ja) | 1990-01-23 | 1991-01-22 | 繊維材料、特に木綿の開繊及び除塵装置 |
| CH179/91A CH682672A5 (de) | 1990-01-23 | 1991-01-22 | Vorrichtung zum Oeffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle. |
| FR9100762A FR2657360B1 (fr) | 1990-01-23 | 1991-01-23 | Appareil pour ouvrir et nettoyer des matieres fibreuses, en particulier du coton. |
| ES9100177A ES2027895A6 (es) | 1990-01-23 | 1991-01-23 | Dispositivo para abrir y limpiar producto fibroso, especialmente algodon. |
| GB9316156A GB2269189B (en) | 1990-01-23 | 1993-08-04 | Apparatus and method for opening and cleaning fibre material |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4001816 | 1990-01-23 | ||
| DE4039773A DE4039773C2 (de) | 1990-01-23 | 1990-12-13 | Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4039773A1 DE4039773A1 (de) | 1991-07-25 |
| DE4039773C2 true DE4039773C2 (de) | 2003-06-26 |
Family
ID=6398565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4039773A Expired - Fee Related DE4039773C2 (de) | 1990-01-23 | 1990-12-13 | Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5146652A (de) |
| DE (1) | DE4039773C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4331284B4 (de) * | 1992-09-22 | 2006-03-09 | Trützschler GmbH & Co KG | Vorrichtung an einer Karde, insbesondere für Baumwolle, Chemiefasern u. dgl. |
Families Citing this family (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932282A1 (de) * | 1989-09-27 | 1991-04-04 | Hollingsworth Gmbh | Vorrichtung zum oeffnen und reinigen von fasergut |
| DE4130147B4 (de) * | 1990-09-17 | 2005-08-11 | Trützschler GmbH & Co KG | Vorrichtung an einer Karde, Reinigungsmaschine o. dgl. für Baumwollfasern |
| US5771541A (en) * | 1994-11-03 | 1998-06-30 | MTM--Modern Textile Machines Ltd. | Apparatus for cleaning fibers |
| DE59711965D1 (de) | 1996-05-20 | 2004-11-04 | Rieter Ag Maschf | Anlage zum Verarbeiten von Fasern |
| DE19630018A1 (de) * | 1996-07-25 | 1998-01-29 | Rieter Ag Maschf | Anlage zum Verarbeiten von Fasern |
| EP0894878A3 (de) | 1997-07-30 | 2000-04-19 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Flockenreiniger |
| IT1306249B1 (it) | 1998-04-24 | 2001-06-04 | Marzoli & C Spa | Gruppo di apertura e separazione delle impurezze per macchine diapertura o cardatura di materiale tessile in fiocchi |
| DE10048664A1 (de) * | 2000-09-30 | 2002-05-08 | Truetzschler Gmbh & Co Kg | Vorrichtung an einer Karde, Reiniger o. dgl. für Fasergut, insbesondere Baumwolle |
| DE10153001A1 (de) * | 2000-10-27 | 2002-10-31 | Hubert A Hergeth | Reinigungsmaschine für Baumwolle |
| DE10063861B4 (de) * | 2000-12-21 | 2014-08-28 | Trützschler GmbH & Co Kommanditgesellschaft | Vorrichtung an einer Spinnereivorbereitungsmaschine, z. B. Reiniger, Öffner, Karde o. dgl. zur Erfassung von ausgeschiedenem Abfall |
| DE10122459A1 (de) * | 2001-05-09 | 2002-11-14 | Truetzschler Gmbh & Co Kg | Vorrichtung an einer Karde, Reinigungsmaschine, Öffnungsmaschine o. dgl. für Fasermaterial |
| ITTO20010518A1 (it) * | 2001-05-31 | 2002-12-01 | Marzoli Spa | Apritoio e procedimento di apritura. |
| EP2011908A1 (de) * | 2007-07-05 | 2009-01-07 | MARZOLI S.p.A. | Kombinierte Vorrichtung zum Öffnen und Zuführen von Flockfasern zu einer Karde |
| CN104294413A (zh) * | 2014-10-24 | 2015-01-21 | 河北浩丽羊绒科技有限公司 | 双辊羊绒开松机 |
| CN105040194B (zh) * | 2015-08-21 | 2018-01-16 | 江南大学 | 四棉条异步输入和三级分梳的转杯纺纺纱方法及装置 |
| CN105063821B (zh) * | 2015-08-21 | 2018-01-19 | 江南大学 | 三棉条异步输入和多级分梳的转杯纺纺纱方法及装置 |
| CN105155054B (zh) * | 2015-08-21 | 2018-02-16 | 江南大学 | 三级分梳辊的转杯纺纱方法及装置 |
| CN105316800A (zh) * | 2015-11-04 | 2016-02-10 | 无锡市前洲耀达机械厂 | 节能型散纤维饼开松机 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2343064A1 (de) * | 1973-08-25 | 1975-03-06 | Cosmopolitan Textile Co Ltd | Vorrichtung zur herstellung von faservliesen aus textilen faserstoffen u. dgl |
| DE2712650A1 (de) * | 1977-03-23 | 1978-10-05 | Schubert & Salzer Maschinen | Vorrichtung zum ausscheiden von verunreinigungen aus fasergut, insbesondere aus baumwolle |
| DE2728015C2 (de) * | 1976-06-22 | 1986-09-04 | Cotton Inc., New York, N.Y. | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Faservlieses |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE602808C (de) * | 1932-11-04 | 1934-09-17 | Technik & Invest Akt Ges | Nadelwalzenpaar zum Aufloesen von Fasergut |
| FR1124609A (fr) * | 1955-04-08 | 1956-10-15 | Perfectionnements aux cardes | |
| US3081499A (en) * | 1956-07-09 | 1963-03-19 | Emil Shapiro | Fiber integrating apparatus |
| GB849548A (en) * | 1956-08-16 | 1960-09-28 | Dodd Invest Ltd | An improved fibre cleaner |
| US4219908A (en) * | 1978-05-15 | 1980-09-02 | Cotton, Incorporated | Process and apparatus for treating fibrous materials for subsequent processing |
| ES516338A0 (es) * | 1982-10-07 | 1983-08-16 | Estruch Portell Jose | "mejoras en cardas". |
| US4524492A (en) * | 1982-12-23 | 1985-06-25 | Elliott Olin S | Carding apparatus and method |
| DE3643304C1 (en) * | 1985-09-07 | 1988-03-31 | Spinnbau Gmbh | Card for the production of nonwoven from fibre material |
| DE3744096A1 (de) * | 1988-02-12 | 1989-07-06 | Truetzschler & Co | Vorrichtung an einer karde |
| EP0353482B1 (de) * | 1988-08-02 | 1994-03-23 | Trützschler GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle |
-
1990
- 1990-12-13 DE DE4039773A patent/DE4039773C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1991
- 1991-01-23 US US07/644,538 patent/US5146652A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2343064A1 (de) * | 1973-08-25 | 1975-03-06 | Cosmopolitan Textile Co Ltd | Vorrichtung zur herstellung von faservliesen aus textilen faserstoffen u. dgl |
| DE2728015C2 (de) * | 1976-06-22 | 1986-09-04 | Cotton Inc., New York, N.Y. | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Faservlieses |
| DE2712650A1 (de) * | 1977-03-23 | 1978-10-05 | Schubert & Salzer Maschinen | Vorrichtung zum ausscheiden von verunreinigungen aus fasergut, insbesondere aus baumwolle |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4331284B4 (de) * | 1992-09-22 | 2006-03-09 | Trützschler GmbH & Co KG | Vorrichtung an einer Karde, insbesondere für Baumwolle, Chemiefasern u. dgl. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5146652A (en) | 1992-09-15 |
| DE4039773A1 (de) | 1991-07-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4039773C2 (de) | Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle | |
| CH622033A5 (de) | ||
| DE69813518T2 (de) | Vorrichtung zur herstellung von fasern | |
| CH626660A5 (de) | ||
| DE2755380A1 (de) | Vorrichtung zum oeffnen und reinigen von baumwollabfaellen | |
| EP0353482B1 (de) | Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle | |
| DE2431018A1 (de) | Vorrichtung zum reinigen von flocken aus naturfasern, wie baumwollflocken, von schmutzteilen | |
| DE2719755A1 (de) | Verfahren zum kardieren von stapelfasern mit hilfe einer zwillingskrempel und zwillingskrempel zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE3127418C2 (de) | ||
| EP0006970B1 (de) | Vorrichtung zum Auftrennen der Baumwollabgänge einer üblichen Baumwollreinigungsmaschine in Gutfasern und Schmutz | |
| EP1338685B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der Abgangszone an einer Karde/Krempel | |
| DE2459781C2 (de) | Vorrichtung zur Ausscheidung von Fasernissen, Faserverklebungen, Fremdstoffpartikeln (Strips) und Kurzfasern beim Krempeln oder Kardieren von Faserstoffen | |
| EP1929075B1 (de) | Vorrichtung zum verarbeiten von fasern an der trommel einer karde | |
| DE4331284B4 (de) | Vorrichtung an einer Karde, insbesondere für Baumwolle, Chemiefasern u. dgl. | |
| DE10048664A1 (de) | Vorrichtung an einer Karde, Reiniger o. dgl. für Fasergut, insbesondere Baumwolle | |
| CH682672A5 (de) | Vorrichtung zum Oeffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle. | |
| DE4123179C2 (de) | Vorrichtung zur Verarbeitung von Fasermaterial | |
| DE2712650C2 (de) | Vorrichtung zum Ausscheiden von Verunreinigungen aus Fasergut, insbesondere Baumwolle | |
| DE4110297A1 (de) | Vorrichtung zum reinigen und oeffnen von in flockenform befindlichem fasergut, z. b. baumwolle, synthetischem fasergut u. dgl. | |
| DE2850340C2 (de) | Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Faserabfällen | |
| DE4122596A1 (de) | Vorrichtung zur voraufloesung, reinigung und zerfaserung von fasermaterial | |
| DE3906640C2 (de) | Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle | |
| DE2634768C2 (de) | Vorrichtung zum Ausscheiden von Verunreinigungen aus Fasergut, insbesondere Baumwolle | |
| DE4126625A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur voraufloesung, reinigung und zerfaserung von fasermaterial | |
| DE2634769C3 (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Fasergut, insbesondere Baumwolle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |