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DE4038450A1 - Werkzeughalter fuer nc-drehmaschinen - Google Patents

Werkzeughalter fuer nc-drehmaschinen

Info

Publication number
DE4038450A1
DE4038450A1 DE19904038450 DE4038450A DE4038450A1 DE 4038450 A1 DE4038450 A1 DE 4038450A1 DE 19904038450 DE19904038450 DE 19904038450 DE 4038450 A DE4038450 A DE 4038450A DE 4038450 A1 DE4038450 A1 DE 4038450A1
Authority
DE
Germany
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holder
tool
bore
basic
longitudinal axis
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19904038450
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Mehl
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to PCT/EP1991/002275 priority patent/WO1992009391A1/de
Publication of DE4038450A1 publication Critical patent/DE4038450A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter für NC- Drehmaschinen oder CNC-Drehmaschinen, mit den im Ober­ begriff des Patentanspruchs 1 genannten, gattungsbe­ stimmenden Merkmalen.
Derartige Werkzeughalter sind bekannt und werden bei­ spielsweise von den Firmen WNT NC-Technik GmbH & Co.KG, Untergassen 5, Sulzberg hergestellt und vertrieben (Prospekt 4/89 Seite 76).
Ähnliche Werkzeughalter werden von der Firma EWS Werk­ zeugfabrik G. und K. Wägele GmbH & Co.KG D-7316 Köngen hergestellt und vertrieben (Katalog 10.88, Seite 1.12, gültig ab 2.4.1990).
Werkzeughalter dieser Art werden benötigt, um z. B. Dreh-, Stech- und/oder Ausdreh-Werkzeuge an einem Support sicher zu halten, der zum Zweck der Bearbeitung eines sich drehenden Werkstückes in zwei zueinander rechtwinkligen Koordinatenrichtungen verfahrbar am Maschinengestell angeordnet ist. Da es je nach der Art der Bearbeitung erwünscht sein kann, die Werkzeuganord­ nung bezüglich des Werkstückes so zu wählen, daß das Werkzeug die Spindel bzw. das an dieser drehbar befe­ stigte Werkstück "linksdrehend" "sieht" oder "rechts­ drehend", sollten solche Werkzeughalter natürlich für beide Drehrichtungen gleichermaßen geeignet sein. Die dem Stand der Technik entsprechenden Werkzeughalter sind hingegen so ausgebildet, daß für die verschiedenen möglichen Drehrichtungen des Werkstückes, gesehen vom Support aus, auch verschiedene Werkzeughalter benötigt werden. Zwar sind Einstellmöglichkeiten vorhanden, mittels derer die Vertikalposition des Werkzeuges ein­ stellbar ist, jedoch ist es nicht einfach möglich, den Werkzeughalter gleichsam um 180° zu drehen und das Werkzeug mit der erforderlichen Orientierung umzuspan­ nen, da dann die Abstützung gegen das Drehmoment nicht hinreichend sicher gewährleistet ist.
Die Folge hiervon ist, daß praktisch für jede Werkzeug­ größe und auch für jede Drehrichtung des zu bearbeiten­ den Werkstückes sowohl ein eigener "Grundhalter" erfor­ derlich ist, der an dem Support festgelegt wird als auch ein eigener Wechselhalter, der sehr genau an die Dimensionen des Werkzeuges anzupassen ist. Es wird daher eine Vielzahl von Halter-Elementen benötigt, die teuer sind und auch Lager- bzw. Magazinraum im Bereich der Maschine erfordern, um zweckentsprechend einsetzbar zu sein. Dieser erhebliche Aufwand wird deshalb hinge­ nommen, weil die bekannten Grund- und Wechselhalter, die über Schwalbenschwanz-Führungselemente in wechsel­ seitigen Eingriff miteinander stehen und durch Klemm­ schrauben in diesen Führungs- und Halterungselementen fixierbar sind, relativ volominös bauen, so daß es durch­ aus sinnvoll ist, die Baugrößen von Grund- und Wechsel­ halter auch derjenigen der Werkzeuge anzupassen, um ein optimales Verhältnis zwischen Stabilität und Volumen zu erreichen. Dies auch deshalb, da mit einer z. B. aus einer Beschädigung des Werkzeuges resultierenden Be­ schädigung des Werkzeughalters auch nur ein entspre­ chend geringer "Verlust" verknüpft sein soll.
Der mit dem Gebrauch der bekannten Werkzeughalter ver­ knüpfte technische und finanzielle Aufwand ist als erheblicher Nachteil anzusehen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Werkzeughalter der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß er bei gleichwohl raumsparendem Aufbau für eine Vielzahl von Werkzeugen unterschiedlicher Größe geeignet ist und einer preisgünstigen Fertigung zugänglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeich­ nenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die hiernach vorgesehene Fixierung des Wechsel­ halters an dem Grundhalter mittels eines in einer radia­ len Durchgangsbohrung des Grundhalters gleitend verschieb­ bar angeordneten Verankerungsbolzens, der mit mindestens zwei Gewinden versehen ist, in die Spannschrauben ein­ schraubbar sind, mittels derer der Wechselhalter an eine Stirnfläche des Grundhalters anpreßbar ist, wobei diese Spannschrauben durch einen Radialschlitz des Grundhalters hindurchtreten können, der zu der Anlage­ fläche hin offen ist und in die Durchgangsbohrung mün­ dend angeordnet ist, wobei die lichte Weite dieses Schlitzes etwa 1/3 bis 1/2 des lichten Durchmessers der Verankerungsbohrung beträgt, ist auf einfache Weise eine sehr sichere Fixierung des Wechselhalters im Grund­ halter möglich, wobei die zur Fixierung erforderlichen Elemente, nämlich die radiale Durchgangsbohrung des Grundhalters und der mit Gewinden versehene Ankerbolzen mit einfachsten Mitteln hergestellt werden können. Der erfindungsgemäße Werkzeughalter ist daher sehr preis­ günstig herstellbar. Da der Grundhalter in einer im wesentlichen ebenen, zumindest abschnittsweise ebenen Stirnfläche versehen ist, an die der Wechselhalter zu seiner Fixierung lediglich angepreßt werden muß, mithin also nicht eine spezifische Gestaltung des Grundhalters im Sinne einer Anpassung an einen speziellen Wechsel­ halter erforderlich ist, ist der Grundhalter des er­ findungsgemäßen Werkzeughalters gleichsam "nur einmal" erforderlich, um in Kombination mit verschiedenen Wechselhaltern benutzbar zu sein. Die Lagerhaltung ist somit wesentlich vereinfacht, da Wechselhalter ledig­ lich entsprechend der Typen der verwendeten Werkzeuge auf Lager gehalten werden müssen, die aber sämtlich mit einem einzigen Grundhalter kombinierbar sind.
In bevorzugter Gestaltung des erfindungsgemäßen Werk­ zeughalters ist dessen Grundhalter mit einer zentralen Bohrung versehen, die koaxial mit der Achse seines Befestigungsschaftes angeordnet ist. In diese Bohrung können dann ohne weiteres konventionellen Bohrerhaltern entsprechende Halter eingesetzt werden, die zweckmäßi­ gerweise mit einem radialen Flansch versehen sind, der seinerseits mit Bohrungen versehen ist, durch die Spann­ schrauben hindurchführbar sind, die in stirnseitige Gewinde des Grundhalters einschraubbar sind, so daß solche Wechselhalter gegebenenfalls auf konventionelle Weise auch an dem Grundhalter befestigbar sind. In konsequenter Verfolgung des Erfindungsgedankens können jedoch auch solche Wechselhalter für sich in axialer Richtung erstreckende Werkzeuge mittels eines durch eine Radialbohrung des Grundhalters hindurchtretenden Verankerungsbolzens an dem Grundhalter gehalten.
In bevorzugter Gestaltung des Grundhalters des erfin­ dungsgemäßen Werkzeughalters ist dieser mit in seit­ lichem Abstand von der zentralen Achse seines Befesti­ gungsschaftes bzw. von einer gegebenenfalls vorhandenen zentralen Bohrung für die Aufnahme von axialen Werkzeug­ haltern mit Anschlußbohrungen für Kühlmittel versehen, was bei dem erfindungsgemäßen Werkzeughalter ohne wei­ teres möglich ist, da der Raumbedarf für die Veranke­ rungsbolzen und -schrauben relativ gering ist und gleich­ sam nur einen schmalen Streifen im Bereich einer die zentrale Schaftachse enthaltenden Radialebene des Werk­ zeughalters einnimmt.
Der vorgenannten Gestaltung des Grundhalters entspre­ chend ist in bevorzugter Ausgestaltung des Werkzeug­ halters auch dessen Wechselhalter mit Kühlmittelkanälen versehen, die je eine zum Werkzeug hin offene Mündungs­ öffnung haben, über die Kühlmittel auf das Werkzeug gespritzt werden kann, wobei diese Mündungsöffnungen so angeordnet sind, daß, je nach dem, mit welchem Drehsinn - links- oder rechtsdrehend - mit dem das Werkstück rotierend angetrieben ist und demgemäß auch das Werk­ zeug mit jeweils 180° verschiedender Orientierungen am Werkzeughalter angeordnet ist, die eine oder die andere Mündungsöffnung für das Aufsprühen von Kühlmittel auf das Werkzeug ausgenutzt wird, während die anderer, zweckmäßigerweise mittels eines geeigneten Stopfens, verschlossen wird.
Dieser Benutzungsweise des Werkzeughalters dient auch die gemäß Anspruch 5 vorgesehene, einfache - symmetri­ sche - Gestaltung des Wechselhalters.
Mit der gemäß Anspruch 6 vorgesehenen Gestaltung des Befestigungsschaftes des Grundhalters ist der Werkzeug­ halter auch mit einer von einer "horizontalen" Orien­ tierung des Werkzeuges bezüglich der Drehachse des Werkstückes beliebig abweichenden Orientierung am Werk­ zeugträger bzw. Support festlegbar.
Der erfindungsgemäße Werkzeughalter ist aufgrund seiner geometrisch einfachen Gestaltung mit entsprechend ein­ fachen Arbeitsgängen und Werkzeugen billig herstellbar.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines speziellen Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Werkzeughalter in seiner Gebrauchslage an einem als Revolver ausgebilde­ ten Werkzeugträger;
Fig. 2 den Grundhalter des Werkzeughalters gemäß Fig. 1 in einer der Perspektive der Darstellung der Fig. 1 entsprechenden Darstellung und
Fig. 3 der Werkzeughalter gemäß Fig. 1, im Schnitt längs seiner Symmetrieebene.
Der in der Fig. 1, auf deren Einzelheiten ausdrücklich verwiesen sei, dargestellte, insgesamt mit 10 bezeich­ nete Werkzeughalter ist in seiner Gebrauchslage an einem Werkzeugträger 11 dargestellt, in der er für eine außenseitige Drehbearbeitung eines - nicht dargestell­ ten - Werkstückes benutzt wird, das um eine Achse 12, welche parallel zu einer zentralen Längsachse 13 des Werkzeughalters 10 verläuft, schnell rotierend antreib­ bar ist. Zum Zweck der Erläuterung, d. h. ohne Beschrän­ kung der Allgemeinheit, sei angenommen, daß der Werk­ zeughalter 10 im Rahmen einer CNC-gesteuerten Drehma­ schine verwendet wird, mit der außer der dargestellten Benutzungsart des Werkzeughalters 10 als Träger für ein Radialwerkzeug auch noch weitere Werkzeughalter vorge­ sehen sein können, die für andere Bearbeitungsarten geeignete Werkzeuge betragen.
Der dargestellte Werkzeughalter 10 ist demgemäß für eine Queraufnahme des insgesamt mit 14 bezeichneten Drehstahls ausgelegt, der, der dargestellten Anordnung nach, für eine "rechtsdrehende" Bearbeitung des Werk­ stückes ausgelegt ist, d. h. einer Bearbeitung bei der sich das Werkstück in dem durch den Pfeil 16 repräsen­ tierten, Drehsinn dreht, von der Antriebsseite der Werkzeugspindel her gesehen also im Uhrzeigersinn.
Der Werkzeughalter 10 besteht aus einem insgesamt mit 17 bezeichneten Grundhalter, der anhand der Fig. 2, auf deren Einzelheiten ebenfalls verwiesen sei, nach­ folgend noch näher erläutert wird, sowie einem das Werkzeug 14 tragenden Wechselhalter 18, der erforder­ lichenfalls gegen einen anderen, analogen Wechselhalter 18 austauschbar an dem Grundhalter 17 lösbar fest an­ setzbar ist.
Der Grundhalter 17 ist, seiner Grundform nach als ein massives, zylindrisch-blockförmiges Teil ausgebildet, das mittels eines sich entlang der zentralen Achse 13 des Grundhalters 17 erstreckenden Norm-Schaftes 19, der mit einer rechtwinklig zu der zentralen Achse 13 ver­ laufenden Geradzahnung versehen ist, an dem Werkzeug­ träger 11 in für sich bekannter Weise befestigbar ist.
Der Grundhalter 17, der in einer typischen Dimensio­ nierung einen radialen Durchmesser zwischen 50 und 60 mm und eine axiale Dicke zwischen 25 mm und 35 mm hat, ist mit einer durchgehenden, sich zwischen zwei parallel zueinander verlaufenden, ebenen, abgeflachten Bereichen 21 und 22 des Außenmantels des Grundhalterkörpers 23 erstreckenden, Bohrung 24 versehen, deren zentrale Achse 26 rechtwinklig zu der zentralen Längsachse 13 des Grundhalters verläuft und diese im Zentrum des Grundhalters 17 schneidet, wobei die zentrale Bohrungs­ achse 26 in der ihrerseits rechtwinklig zu der zentra­ len Längsachse 13 verlaufenden Quermittelebene 27 des Grundhalterkörpers 23 verläuft und die Bohrung 24 einen Durchmesser hat, der etwa 1/3 der axialen Dicke des Grundhalterkörpers 23 entspricht.
Die dem Wechselhalter 18 des Werkzeughalters 10 zuge­ wandte Stirnfläche 28 des Grundhalterkörpers 23 ist beim dargestellten, speziellen Ausführungsbeispiel als ebene Fläche ausgebildet. An dieser Stirnseite kann jedoch auch eine parallel zur zentralen Längsachse 26 der Bohrung 24 orientierte Kerb-Verzahnung vorgesehen sein, mit der eine entsprechende Zahnung des Wechsel­ halters 18 in Eingriff stehen kann, um eine sichere Fixierung dieser beiden Halterelemente 17 und 18 gegen seitliche Verrrückungen zu erzielen.
Der Grundhalter 17 ist an seiner dem Wechselhalter 18 zugewandten Seite mit einem zwischen der Bohrung 24 und der freien Außenseite des Grundhalters 17 vermitteln­ den, sich über deren gesamte axiale Länge bzw. Dicke des Grundhalterkörpers 23 erstreckenden Schlitz 29 versehen, der symmetrisch bezüglich der die zentrale Längsachse 26 der Bohrung 24 und die zentrale Längs­ achse 13 des Grundhalters 17 enthaltenden Längsmittel­ ebene desselben ausgebildet ist, zu der auch, gesehen in der Darstellung der Fig. 1, der Wechselhalter 18 symmetrisch ausgebildet ist.
Der Wechselhalter 18, der insgesamt die Form eines massiv ausgebildeten, in Richtung der zentralen Längs­ achse 13 gesehen, nach außen offenen U-Profilstückes hat, ist im Bereich seiner Längsschenkel 31 und 32, die mit einem massiven Jochteil 33 des Wechselhalters 18 verbunden sind, mit Bohrungen 36 und 37 versehen, deren zentrale Achsen 34 bzw. 38, gesehen in der dargestell­ ten Gebrauchslage, in welcher der Wechselhalter mit seiner äußeren Jochfläche an die Stirnfläche 28 des Grundhalters 17 angepreßt ist, parallel zu der zentra­ len Längsachse 13 des Werkzeughalters 10 verlaufen. In diese Bohrungen 36 und 37 ist, wie im einzelnen der Fig. 3, auf deren Einzelheiten nunmehr ergänzend ver­ wiesen sei, entnehmbar, jeweils eine Verankerungsschrau­ be 48 bzw. 48 mit einem entweder an einer Innenschulter 51 der jeweiligen Bohrung 36 bzw. 37 oder auf der äuße­ ren freien Endstirnfläche des jeweiligen Längsschenkels 31 bzw. 32 abstützbaren Schraubenkopf 52 einführbar, deren Gewindebolzen 53 in je ein Gewinde 54 bzw. 56 eines Verankerungsbolzens 39 einschraubbar sind, der in der radialen Bohrung 24 des Grundhalters 17 gleitend verschiebbar angeordnet ist, d. h. einen Durchmesser hat, der geringfügig kleiner ist als der lichte Durch­ messer dieser Bohrung 24, wie es für eine leichtgängige Verschiebbarkeit des Verankerungsbolzens 39 in der Bohrung 24 erforderlich ist, und in Verbindung mit den Verankerungsschrauben 48 und 49 ein Zugankerglied bil­ det, mittels dessen der Wechselhalter 18 an dem Grund­ halter 17 fest verankerbar ist.
Wenn die Verankerungsschrauben 48 und 49, die mit den Gewinden 54 und 56 des Verankerungsbolzens 39 in Ein­ griff bringbar sind, geringfügig gelockert werden, so ist der Wechselhalter 18 - zur Einstellung einer er­ wünschten Verrückung gegenüber einer die Drehachse 12 des Werkstückes enthaltenden horizontalen Ebene auf einfache Weise justierbar. Eine diesbezüglich an dem Wechselhalter 18 vorgesehene, nicht dargestellt, Stell­ schraube kann mit dem in der Fig. 2 dargestellten Schlitz 41 mit einem radialen Flansch in Eingriff ste­ hend realisiert sein. Da die zur Verankerung des Wechsel­ halters 18 am Grundhalter 17 erforderlichen Veranke­ rungs-Elemente nur einen relativ geringen Raumbedarf im Bereich der die zentralen Achsen 13 und 26 enthaltenden Mittelebene einnehmen, bleibt beidseits derselben an dem Grundhalter 17 genügend Fleisch, um in diesen Be­ reichen einen Kühlmittelkanal 42 unterzubringen, über den von der Werkzeughalterseite her Kühlmittel durch den Grundhalter 17 zum Wechselhalter 18 und gegebenen­ falls zum Werkzeug 14 gebracht werden kann, wobei dies­ bezüglich geeignete Kühlmittel-Austrittsöffnungen des Wechselhalters 18 mit 43 bezeichnet sind. Außerdem können in diesem Bereich "außerhalb" der Verankerungs­ einrichtung auch als Sackbohrungen ausgebildete Gewin­ debohrungen 44 untergebracht werden, in die zur Veran­ kerung auch anderer z. B. konventionell gestalteter Wech­ selhalter geeignete Schrauben eingeschraubt werden können, so daß der Grundhalter 17 auch in Kombination mit solchen benutzbar ist. Wenn diese Art der Befesti­ gung ausgenutzt wird, so ist es zweckmäßig, wenn die wechselhalterseitigen Öffnungen, durch die die Halte­ schrauben hindurchtreten, als Langlöcher ausgebildet sind, um eine hinreichende Verstellmöglichkeit parallel zur zentralen Längsachse 26 der Bohrung 24 des Grund­ halters 17 zu erreichen.
Der Wechselhalter 18 ist auch symmetrisch zu seiner zwischen den Längsschenkeln 31 und 32 und parallel zu diesen verlaufenden Längsmittelebene ausgebildet. Da­ durch ist der Werkzeughalter 10 auch für eine Benut­ zung bei linksdrehend d. h. in Richtung des Pfeils 16′ orientiertem Antrieb des Werkstückes benutzbar, in welchem Falle der Drehstahl 14 "umgedreht" werden muß, d. h. mit gemäß der Darstellung der Fig. 1 "nach unten" weisender Schneidkante 46 gegen den oberen Längsschen­ kel 31 des Wechselhalters 18 verspannt werden muß. Zu diesem Zweck ist der Wechselhalter 18 an beiden Längs­ schenkeln 31 und 32 mit Stufenbohrungen für die Auf­ nahme von Spannschrauben sowie mit Halteschrauben für die Klemmleiste 47 versehen, die zwischen einer links­ drehenden Bearbeitung dem gemäß der Darstellung unteren Längsschenkel 32 und dem Werkzeug 14 angeordnet wird.
Während bei rechtsdrehender Bearbeitung des Werkstückes, die gemäß der Darstellung "obere" Kühlbohrung 43 zur Zuführung von Kühlflüssigkeit auf die Schneidkante 46 ausgenutzt und demgemäß die untere Kühlbohrung 43 ver­ schlossen gehalten wird, ist dies natürlich bei links­ drehender Bearbeitung umgekehrt.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist der Grund­ halter 17 auch mit einer von seiner Stirnseite 28 her eingebrachten, zentralen, mit seiner zentralen Längsachse 13 koaxialen Sackbohrung 57 versehen, deren Durchmesser zwischen 1/3 und 2/5 des Durchmessers des - flansch­ förmigen - Grundhalterkörpers 23 beträgt. Diese Sack­ bohrung 27 ist zu einer gut zentrierten Halterung von Spannzangen für Bohrwerkzeuge oder Stichwerkzeuge be­ nutzbar, so daß auch insoweit eine universelle Verwen­ dung des Grundhalters 17 gegeben ist.

Claims (6)

1. Werkzeughalter für die Aufnahme von Werkzeugen mittels derer auf einer NC- oder CNC-Drehmaschine rotierend angetriebene Werkstücke bearbeitbar sind, relativ zu welchen das jeweilige Werkzeug mittels eines Supports radial und/oder parallel zur Drehachse des Werkstückes gesteuert verfahrbar ist, mit einem als massiv-flanschförmiger Block ausgebildeten, mittels eines Befestigungsschaftes an einem Werkzeugträger des Supports der Drehma­ schine lösbar festlegbaren Grundhalter, sowie einem an diesem lösbar festlegbaren Wechselhalter, an dem ebenfalls lösbar befestigbar das jeweilige Werkzeug, - ein Dreh- oder Ausdrehstahl, ein Stech­ werkzeug oder gegebenenfalls ein Bohrwerkzeug - angeordnet ist, wobei zur Fixierung des Wechsel­ halters am Grundhalter eine Spanneinrichtung vor­ gesehen ist, mittels derer der Wechselhalter mit einer Anlagefläche in großflächige Anlage mit einer rechtwinklig zur zentralen Achse des Befesti­ gungsschaftes des Grundhalters orientierten End­ stirnfläche desselben anpreßbar und dadurch am Grundhalter fixierbar ist, gekennzeichnet durch die folgen­ den Merkmale:
  • a) der flanschförmige Grundhalterkörper (23) ist mit einer radial durchgehenden Bohrung (24) versehen, deren zentrale Längsachse (26) recht­ winklig zur zentralen Längsachse (13) des Grund­ halters (17) verläuft und diese im Zentrum des Grundhalters (17) schneidet;
  • b) der Grundhalter (17, 23) ist an seiner zum Wech­ selhalter (18) hin weisenden Seite mit einem zu diesem hin offenen Schlitz (29) versehen, der sich über die gesamte Länge der Bohrung (24) erstreckt und in diese mündet;
  • c) in die Bohrung (24) des Grundhalters (17) ist ein Verankerungsbolzen (39) einführbar, dessen Durchmesser, abgesehen von einem kleinen Minder­ maß, das für die leichtgängige Verschiebbarkeit des Bolzens (39) in der Bohrung (24) erforder­ lich ist, dem Durchmesser der Bohrung (24) entspricht, und
  • d) der Verankerungsbolzen (39) ist mit in axialem Abstand voneinander angeordneten, rechtwinklig zu seiner zentralen Achse (26) und parallel zueinander verlaufenden Gewindebohrungen ver­ sehen, in die zwischen den Schlitzwangen des Schlitzes (29) hindurchtretende Zugankerschrau­ ben einschraubbar sind, die mit je einem Ver­ ankerungskopf an einer der Anlage-Stirnfläche (28) des Grundhalters (17) abgewandten Stütz­ fläche des Wechselhalters (18) abstützbar sind.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundhalter (17) mit einer zu seiner freien Stirnseite (28) hin offenen, mit seiner zentralen Längsachse (13) koaxialen Sackbohrung versehen ist, in die/der ein Vorsatz für ein Stech- oder Bohrwerkzeug einsteckbar/verankerbar ist.
3. Werkzeughalter nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich von der radialen Bohrung (29) und gegebe­ nenfalls der axialen Sackbohrung des Grundhalters (17) mindestens eine weitere axiale Durchgangsboh­ rung (42) als Kühlmittel-Zuführungskanal und/oder Gewindebohrungen (44) für die Befestigung des Wechselhalters (18) an der Stirnseite (28) des Grundhalters (17) vorgesehen ist/sind.
4. Werkzeughalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wechselhalter (18) mindestens ein Kühlmittel­ kanal mit einer zum Werkzeug (14) hin offenen Mündungsöffnung (43) vorgesehen ist, welcher in der am Grundhalter (17) fixierten Position des Wechselhalters (18) mit der Kühlmittel führenden Bohrung (42) des Grundhalters (17) kommuniziert.
5. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselhalter (18) als massiv-blockförmiges U- Profil ausgebildet ist, das symmetrisch bezüglich seiner rechtwinklig zu seinem Jochschenkel (33) verlaufenden Längsmittelebene ausgebildet ist und an seinen beiden Längsschenkeln (31 und 32) mit Mitteln zur Halterung einer Klemmleiste (47) ver­ sehen ist, durch deren Anpressung an einen kanti­ gen, z. B. als Vierkant-Stab ausgebildeten Schaft des Werkzeuges (14) dieses am Wechselhalter (18) fixierbar ist.
6. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsschaft (19) des Grundhalters (17) auf mindestens der Hälfte seines Umfangs und vor­ zugsweise auf seinem gesamten Umfang mit zueinander parallelen Umfangsrillen versehen ist, mit denen komplementär gestaltete Nutwangen eines am Werk­ zeughalter (11) angeordneten, parallel zur Längs­ achse (13) des Schafts (19) verschiebbaren und am Werkzeughalter (11) festlegbaren Verankerungs­ teils in Eingriff bringbar sind.
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