DE4414047A1 - Werkzeughalter - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
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-
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Description
Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter für die
Aufnahme von Werkzeugen, mittels derer auf einer NC-
oder CNC-Werkzeugmaschine rotierend antreibbare Werk
stücke bearbeitbar sind, relativ zu welchem das jewei
lige Werkzeug mittels eines Supports radial und/oder
parallel zur Drehachse des Werkstückes gesteuert ver
fahrbar ist und mit den weiteren, im Oberbegriff des
Patenanspruchs 1 genannten, gattungsbestimmenden Merk
malen.
Ein derartiger Werkzeughalter ist durch die WO 92/09391
bekannt.
Bei dem bekannten Werkzeughalter sind Zuganker, mittels
derer ein das Werkzeug tragender Wechselhalter an einem
Grundhalter festspannbar ist, der wiederum an einem
Werkzeugträger der Maschine montiert ist, selbst als
Spannschrauben ausgebildet, die sich mit Köpfen an ver
senkt angeordneten, ringförmigen Stützflächen des Wech
selhalters abstützen und mit ihren Gewindeabschnitten
in Gewinde eines Verankerungsbolzens eingreifen, der in
einer rechtwinklig zu der zentralen Längsachse des
Grundhalters verlaufenden Bohrung leichtgängig ver
schiebbar angeordnet ist, wobei diese Bohrung einen
sich über ihre gesamte Länge erstreckenden Schlitz hat,
durch den die Spannschrauben axial hindurchtreten.
Nachteilig an diesem bekannten Werkzeughalter ist die
umständliche Art seiner Montage. Hierfür müssen die
Spannschrauben der Zuganker erst einmal in die Gewinde
bohrungen des Verankerungsbolzens eingeschraubt werden,
der sodann zusammen mit dem Wechselhalter an den Grund
halter angesetzt wird, wobei der Verankerungsbolzen in
die Bohrung des Grundhalters und gleichzeitig die Zug
anker in den Schlitz des Grundhalters eingeführt werden
müssen. Um die Gewindebolzen der Zugankerschrauben mög
lichst kurz halten zu können, müssen die Bohrungen, an
deren ringschulterförmigem Grund die Schraubenköpfe
sich abstützen, verhältnismäßig tief sein, was das An
ziehen der Schrauben erschwert, da ein hierfür benutz
barer, abgewinkelter Außen-Sechskant wegen des durch
die Werkzeugaufnahme beengten Drehbereiches mehrfach
umgesetzt werden muß. Das Ausrücken des Verankerungs
bolzens und des über die gelockerten Zuganker noch mit
diesem verbundenen Wechselhalters aus der Bohrung des
Grundhalters ist ebenfalls umständlich, da diese Ele
mente, wenn sie einmal gelockert sind, Spiel gegenein
ander haben, was dazu führt, daß der Verankerungsbolzen
in der Bohrung des Grundhalters verhaken kann. Die Ge
winde der Zugankerschrauben, deren Durchmesser nicht zu
groß sein darf, sind hochbelastet, was zu erheblichem
Verschleiß führt. Die Möglichkeit, die Zugankerschrau
ben von dem Wechselhalter-Verankerungsbolzen und dem
Wechselhalter selbst trennen zu können, verleitet zu
einer Art der Demontage, dahingehend, daß die Zuganker
schrauben erst einmal völlig aus dem Verankerungsbolzen
herausgeschraubt werden und zusammen mit dem Wechsel
halter abgezogen werden, bevor der Verankerungsbolzen
aus seiner Bohrung herausgenommen wird, mit der Folge,
daß diese Teile dann auch getrennt abgelegt werden und
der weiteren Folge, daß sie "verlegt" werden können.
Das Spannen und Lösen der Zuganker erfordert stets eine
Betätigung derselben von der Werkzeugseite her, was, je
nach Größe der Werkzeugaufnahme, das Spannen der Zugan
ker erheblich behindern kann. Der bekannte Werkzeughal
ter hat sich daher, ungeachtet eines erheblichen Vor
teils, nämlich sowohl als Halter für Werkzeuge für eine
linksdrehende Werkstückbearbeitung als auch als Halter
für Werkzeuge für eine rechtsdrehende Bearbeitung von
Werkstücken geeignet zu sein, in der Praxis nicht durch
gesetzt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Werkzeughal
ter der eingangs genannten Art, der sowohl für die Hal
terung von Werkzeugen für eine linksdrehende Bearbei
tung von Werkstücken als auch für solche für eine rechts
drehende Bearbeitung geeignet ist, dahingehend zu ver
bessern, daß die Befestigung des Wechselhalters in de
finierter Position am Grundhalter schneller und beque
mer erfolgen kann und bei gleichwohl guter Fixierung
des Wechselhalters am Grundhalter der Verschleiß ver
ringert ist.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
Durch die hiernach vorgesehene Gestaltung von Zugglie
dern und Verankerung derselben an dem einen der Halter
elemente, derart, daß diese Zugglieder gleichsam Be
standteile dieses Halterelements sind, einerseits, so
wie der Art der Ausbildung von Spannelementen und deren
Anordnung und drehbarer Lagerung am anderen Halterele
ment, an dem auch die Spannschrauben angeordnet sind,
andererseits, ist eine besonders günstige Gestaltung
des Werkzeughalters für die Montage erzielt, die nun
mehr auf einfache Weise zum Zusammenfügen der beiden
Halterelemente und Anziehen der Spannschrauben möglich
ist, die wegen des konstruktiv bedingten, zur Längs
achse des Halters rechtwinkligem Verlauf ihrer Gewinde
an bequem zugänglichen Stellen des Halters seitlich
oder nach oben aus diesem austretend angeordnet werden
können, wie es für die Handhabung am günstigsten ist.
Die beispielsweise als Winkelhebel gestalteten, die
Spannglieder bildenden 2-armigen Hebel können konstruk
tiv ohne weiteres mit der erforderlichen Stabilität ih
rer Arme und Drehlager ausgeführt werden, so daß Ver
schleißprobleme weitestgehend vermieden sind.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 ist eine unter den
vorgenannten Gesichtspunkten besonders günstige sowie
herstellungstechnisch einfache, bevorzugte Gestaltung
des Werkzeughalters angegeben, für die durch die Merk
male der Ansprüche 3 und 4 ergonomisch günstige Anord
nungen der Spannschrauben und Gestaltungen der Spann
elemente angegeben sind, deren Schwenkbereich zweckmä
ßigerweise durch Anschlagwirkung begrenzt ist.
Eine diesbezüglich einfache Realisierung von Anschlag
elementen ist durch die Merkmale des Anspruchs 6 ange
geben. Die durch die Merkmale der Ansprüche 7 bis 10
spezifizierte Art der Verankerung der Zugglieder und
der Gestaltung der Halterelemente erleichtert das zen
trierte Ansetzen der Halterelemente aneinander und da
durch die Montage des Werkzeughalters insgesamt.
In bevorzugter Gestaltung des Werkzeughalters, die des
sen bequeme Handhabung fördert, sind die Spannelemente
am Grundhalter des Werkzeughalters angeordnet und die
Gewindebohrungen für die Spannschrauben von derselben
Begrenzungsfläche des Grundhalters aus in diesen einge
bracht, so daß die Spannschrauben von einer Seite her
betätigbar sind.
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Werkzeughal
ters ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeich
nung. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Werkzeughalter, der aus
einem Grundhalter und einem Wechselhalter be
steht, die mittels zweier Zuganker in zentrier
ter Anordnung miteinander verspannbar sind, im
Schnitt längs einer die zentralen Achsen des
Werkzeughalters sowie der Zuganker enthaltenden
Längsmittelebene, in schematisch vereinfachter
Darstellung,
Fig. 2a und 2b den Grundhalter und den Wechselhalter
des Werkzeughalters gemäß Fig. 1 in perspekti
vischer Darstellung;
Fig. 3a und 3b eines der Spannelemente des Grundhalters
gemäß Fig. 2a in zwei verschiedenen Funktions
stellungen, gesehen in Richtung des Pfeils 3a
der Fig. 1 und
Fig. 3c das zweite Spannelement des Werkzeughalters
gemäß Fig. 1, gesehen in Richtung des Pfeils 3c
der Fig. 1 in der der Fig. 3b entsprechenden
Darstellung bzw. Funktionsstellung des Spann
elements.
Der in den Zeichnungsfiguren insgesamt jeweils mit 10
bezeichnete Werkzeughalter dient zur Fixierung eines
feststehenden Werkzeuges 11, z. B. eines Drehmeißels für
eine Außenbearbeitung eines rotierenden Werkstückes
oder eines Einstichwerkzeuges für eine Innenbearbeitung
eines solchen Werkstückes an einem lediglich schema
tisch angedeuteten Werkzeugträger 12 einer durch diesen
repräsentierten NC- oder CNC-gesteuerten Werkzeugma
schine, bei der der Werkzeugträger auf einem - nicht
dargestellten - Support angeordnet ist, der parallel
und rechtwinklig zur Rotationsachse des rotierend ange
triebenen Werkstückes am Maschinengestell verfahrbar
angeordnet ist, wobei im Falle einer drehenden Bearbei
tung des Werkstückes die zentrale Längsachse 13′ des
Werkzeugträgers 12 und die mit dieser fluchtende zen
trale Längsachse des Werkzeughalters 10 im allgemeinen
in einem seitlichen Abstand von der Rotationsachse des
Werkstückes und parallel zu dieser verlaufen.
Der Werkzeughalter 10 umfaßt einen an dein Werkzeugträ
ger 12 lösbar festlegbaren, insgesamt mit 14 bezeichne
ten Grundhalter und einen an diesem lösbar festlegba
ren, insgesamt mit 16 bezeichneten Wechselhalter, der
mit einer Werkzeugaufnahme 17 versehen ist, in der das
jeweilige Werkzeug 11 seinerseits lösbar fixierbar ist.
Der Grundhalter 14 umfaßt einen der Grundform nach qua
derförmigen Block 18, der eine zentrale Durchgangsboh
rung 19 hat, die werkzeughalter-seitig durch einen ra
dialen Flansch 21 eines insgesamt stabil ausgeführten,
der Grundform nach zylindrisch-bolzenförmigen Befesti
gungsschaftes 22 abgeschlossen ist, dessen zentrale
Längsachse 13′′ mit der zentralen Längsachse 13′′′ der
zentralen Bohrung 19 des quaderförmigen Blocks 18 fluch
tet, wobei dieser Befestigungsschaft 23 mit dem quader
förmigen Block 18 z. B. durch Verschweißung seines Flan
sches 21 mit diesem quaderförmigen Block 18 fest ver
bunden ist. Die exakt fluchtende Anordnung der zentra
len Längsachse 13′′ des Befestigungsschaftes 22 mit der
zentralen Längsachse 13′′′ der zentralen Bohrung 19 des
quaderförmigen Blocks 18 des Grundhalters 14 wird durch
Drehbearbeitung des Befestigungsschaftes 22 erzielt,
nachdem dieser an den quaderförmigen Block 18 angesetzt
ist und in diesen die Durchgangsbohrung 19 eingebracht
ist.
Zum Zweck einer kraft-formschlüssig sowohl drehfesten
als auch axial festen Verbindung des Grundhalters 14
mit dem Werkzeughalter 12 der NC- bzw. CNC-Werkzeugma
schine ist der Befestigungsschaft 22 mit einer Anzahl
äquidistant über einen Abschnitt seiner Länge verteilt
angeordneten, dem Querschnitt nach V-förmigen, äußeren
Ringnuten 23 versehen, mit denen abschnittsweise kom
plementär gestaltete innere Ringrippen 24 bzw. 24′ ei
nes mit dem Werkzeugträger 12 fest verbundenen Halte
teils 26 sowie eines gegen dieses - radial - festspann
baren Fixierungsteils 26′ des Werkzeugträgers 12 in
Eingriff bringbar sind, wodurch eine Fixierung des
Grundhalters 14 des Werkzeughalters 10 an dem Werkzeug
träger 12 erzielbar ist, derart, daß dessen zentrale
Längsachse 13′ mit der zentralen Längsachse 13′′′ der
zentralen Bohrung 19 des Grundhalters 14 exakt fluch
tet.
Auch der Wechselhalter 16 hat als Träger für die Werk
zeugaufnahme 17 und einen Zentrieransatz 27, durch des
sen formschlüssigen Eingriff mit der zentralen Bohrung
19 der Wechselhalter 16 mit exakt fluchtender Orientie
rung seiner zentralen Längsachse 13 IV mit der zentralen
Längsachse 13′′′ des Grundhalters 14 an diesem festleg
bar ist, einen der Grundform nach quaderförmigen Block
28, dessen laterale - rechtwinklig zu seiner zentralen
Längsachse 13 IV gemessenen Dimensionen, nämlich seine
in Richtung der längeren, rechtwinklig zu der zentralen
Längsachse 13 IV verlaufenden Eckkanten 29₁, 29₂, 29₃
und 29₄ gemessene Höhe H und seine längs der rechtwink
lig zu diesen verlaufenden Eckkanten 311, 312 sowie 313
und 31₄ gemessene Breite B den entsprechenden lateralen
Dimensionen H und B des quaderförmigen Blocks 18 des
Grundhalters 14 entsprechen.
Der Zentrieransatz 27 ist als ein in radialer Richtung
geringfügig verdickter Ansatzbereich einer zylindrisch
topfförmigen Hülse 32 ausgebildet, die im zusammenge
bauten Zustand des Werkzeughalters 10 ein Stück weit in
die zentrale Bohrung 19 des Grundhalters 18 hineinragt
und mit ihrem Boden 33 die axial innere Begrenzung ei
ner zentralen zylindrischen Bohrung 35 des Wechselhal
ters 16 bildet, an die sich eine konische Bohrung 34
des Werkzeugaufnahmebereichs 17 des Wechselhalters 16
anschließt, der als außen zylindrischer Fortsatz 36 des
quaderförmigen Blocks 28 des Wechselhalters 16 ausgebil
det ist und an seinem freien Ende mit einem Außengewin
de 37 versehen ist, auf das zur Fixierung des Werkzeugs
am Wechselhalter eine Überwurfmutter 38 aufschraubbar
ist, die mit einer konischen Ringfase 39 ihres radial
nach innen weisenden Mutterflansches 41 an der Mantel
fläche eines in axialer Richtung nur wenig ausgedehnten
kegelstumpfförmigen Spannbereiches 42 des Werkzeuges 11
axial abstützbar ist, wodurch dieses mit seinem spitz
winkligen Haltekegel 43 in kraft-formschlüssige, das
Werkzeug am Wechselhalter 16 sicher fixierende, darge
stellte Befestigungsposition drängbar ist.
Der Boden 32 des zylindrisch-topfförmigen Teils 32 des
Wechselhalters 16 ist mit einer zentralen Bohrung 43
versehen, durch die eine - nicht dargestellte - am äuße
ren Rand der Bohrung 43 mit ihrem Kopf abstützbare
Spannschraube hindurchtreten kann, die mit einem zen
tralen Innengewinde 44 des konischen Halteteils 43 des
Werkzeuges 11 in Eingriff stehend ebenfalls zu dessen
kraft-formschlüssiger Fixierung am Wechselhalter ausge
nutzt werden kann.
Zur belastungssicheren - zug- und drehfesten - Fixie
rung des das Werkzeug 11 tragenden Wechselhalters 16 an
dem mit dem Werkzeugträger 12 fest verbundenen Grund
halter 14 sind zwei je für sich insgesamt mit 44 bzw.
46 bezeichnete Zuganker vorgesehen, die - beim darge
stellten Ausführungsbeispiel - je ein am Wechselhalter
16 formschlüssig verankertes Zugglied 47 bzw. 48 und je
ein am Grundhalter 14 drehbar gelagertes Spannelement
49 bzw. 51 umfassen, durch deren Verdrehung die Zugan
ker 44 und 46 spannbar sind.
Zur näheren Erläuterung der Zuganker 44 und 46 und de
ren Spannelemente 49 und 51 sei nunmehr auch auf die
Detaildarstellungen der Fig. 3a bis 3c Bezug genom
men, in denen anhand der Fig. 1 und 2a sowie 2b
schon erläuterte Bau- und Funktionselemente des Werk
zeughalters 10 mit denselben Bezugszeichen belegt sind.
Die Zugglieder 47 und 48 der Zuganker 44 und 46 sind
als der Grundform nach zylindrische Bolzen ausgebildet,
die sich entlang beidseits der zentralen Längsachse
13 IV des Wechselhalters 16 angeordneter, zu dieser par
allel verlaufender Längsachsen 52 bzw. 53 erstrecken
und mit Verankerungsköpfen 54 bzw. 56 formschlüssig in
T-Nuten 57 bzw. 58 des Wechselhalters 16 verankert
sind, die sich rechtwinklig zu dessen zentraler Längs
achse 13 IV erstrecken und eine gemeinsame Mittelebene
59 haben, die die zentrale Längsachse 13 IV des Wechsel
halters 16 enthält und rechtwinklig zu dessen Begren
zungskanten 29₁ bis 29₄ verläuft.
Mit dieser Mittelebene 59 des Wechselhalters 16 korre
spondiert eine Mittelebene 61 des Grundhalters 14, die
auch die Mittelebene zweier Querschlitze 62 und 63 des
Grundhalters 14 ist, die sich jeweils zwischen dessen
seitlichen Längsbegrenzungsflächen 64 und 66 und der
zentralen Durchgangsbohrung 19 des quaderförmigen Blocks
18 des Grundhalters 14 erstrecken und an der dem Wech
selhalter 16 zugewandten, rechtwinklig zur zentralen
Längsachse 13′′′ des Grundhalters 14 verlaufenden Stirn
fläche 67 offen sind. Die in axialer Richtung gemessene
Tiefe 1 dieser Querschlitze 62 und 63 entspricht etwa
2/3 der in axialer Richtung gemessenen Dicke LG des
quaderförmigen Blocks 18 des Grundhalters 14. Die recht
winklig zu der Schlitz-Mittelebene 61 gemessene lichte
Weite w der Querschlitze 62 und 63 des Grundhalters 14
entspricht derjenigen der zum Grundhalter hin offenen
T-Nutschlitze 68 und 69, durch die die Zugglieder 47
und 48 der Zuganker 44 und 46 mit zur zentralen Längs
achse 13 IV des Wechselhalters 16 parallelem Verlauf
ihrer zentralen Achsen 52 und 53 hindurchtretend, aus
dem Wechselhalter 16 zum Grundhalter 14 hin weisend
herausragen.
Beim Ansetzen des Wechselhalters 16 an den Grundhalter
14 wird durch den wechselseitigen Eingriff des Zentrier
ansatzes 27 des Wechselhalters 16 und der Zentrierboh
rung 19 des Grundhalters 14 deren exakt zentrierte
- fluchtende - Anordnung ihrer jeweiligen zentralen
Längsachsen 13′′′ und 13 IV und durch den Eingriff der
freien Enden der Zugglieder 47 und 48 mit den seitlich
von der Zentrierbohrung 19 angeordneten Querschlitzen
62 und 63 des Grundhalters 14 die azimutale Orientie
rung des Wechselhalters 16 bezüglich des Grundhalters
14 erzielt, derart, daß die Eckkanten 29₁ und 29₂ sowie
31₁ und 31₂ der dem Grundhalter zugewandten Stirnfläche
71 des Wechselhalters 16 und die diesen jeweils gegen
überliegenden Randkanten der dem Wechselhalter zuge
wandten Stirnfläche 67 des Grundhalters exakt parallel
zueinander verlaufen.
Die in die Querschlitze 62 und 63 des Grundhalters 14
einführbaren Abschnitte der Zugglieder 47 und 48 der
Zuganker 44 und 46 sind an ihren freien Enden als
flanschförmige Spannköpfe 72 ausgebildet, die durch
einen in axialer Richtung kurzen zylindrischen Ab
schnitt 73 kleineren Durchmessers und einen zwischen
diesem und dem im übrigen zylindrisch-bolzenförmigen
Zuggliedabschnitt, dessen Durchmesser demjenigen des
Spannkopfes 72 entspricht, vermittelnden kegelstumpf
förmigen Abschnitt 76 gegenüber dem langgestreckt-bol
zenförmigen Zuggliedabschnitt 74 abgesetzt sind.
Die zum Spannen der Zuganker 44 und 46 vorgesehenen
Spannelemente 49 und 51, zu deren Erläuterung nunmehr
auch auf die Fig. 3a bis 3c verwiesen sei, sind ih
rer Funktion nach als zweiarmige Hebel ausgebildet, de
ren Lastarm-Enden 77 bzw. 78 durch Verdrehen von Spann
schrauben 79 bzw. 81, die mit Gewindebohrungen 82 bzw.
83 des quaderförmigen Blocks 18 des Grundhalters 14 in
selbsthemmendem Eingriff stehen und an den Kraftarm-En
den 84 bzw. 86 der Spannelemente 49 bzw. 51 angreifen,
in Anlage mit den dem Wechselhalter 16 zugewandten
- rückwärtigen - Flanschflächen 87 bzw. 88 der grund
halterseitigen Spannköpfe 72 der Zugglieder 47 und 48
der Spannanker 44 und 46 bringbar sind, derart, daß
durch weiteres Verdrehen der Spannschrauben 79 und 81
auf den Wechselhalter 16 eine diesen gegen den Grund
halter 14 drängende Kraft ausübbar ist, die durch Ver
drehen der Spannschrauben 79 und 81 so weit gesteigert
werden kann, daß die Anpreßkraft, mit der der Grundhal
ter 14 und der Wechselhalter 16 mit ihren Stirnflächen
67 und 71 aneinandergepreßt werden, schon für sich al
lein für eine kraftschlüssig-drehfeste Verbindung die
ser Halterelemente 14 und 16 miteinander ausreicht.
Diese drehfeste Verbindung des Grundhalters 14 mit dem
Wechselhalter 16 kann dadurch im Sinne einer kraft-form
schlüssigen Verbindung unterstützt sein, daß der Grund
halter 14 und/oder der Wechselhalter 16 an ihren einan
der zugewandten Stirnseiten 67 und/oder 71 mit Querrif
felungen versehen sind, die die Flächenpressung erhöhen
oder einen wechselseitigen, kraft-formschlüssigen Ein
griff miteinander ermöglichen.
Beim dargestellten, speziellen Ausführungsbeispiel sind
die Spannelemente 49 und 51 als der Grundform nach
kreiszylindrische Walzen ausgebildet, die in der Grund
form nach zylindrisch-topfförmigen, zur Form der Walzen
im wesentlichen kompementär gestalteten seitlich offe
nen Vertiefungen 89 bzw. 91 des quaderförmigen Blocks
18 des Grundhalters 14 um die zentralen Achsen 92 bzw.
93 drehbar gelagert sind. Diese zentralen Achsen 92 und
93 der beiden Vertiefungen 89 und 91 verlaufen parallel
zu der zwischen den Schlitzwangen der Querschlitze 62
und 63 verlaufenden, die zentrale Längsachse 13′′′ des
Grundhalters 14 enthaltenden Mittelebene 61 und in der
dazu senkrechten Quermittelebene 94 des quaderförmigen
Blocks 18 des Grundhalters 14. Die beiden Vertiefungen
89 und 91 sind bezüglich der zentralen Längsachse 13′′′
des Grundhalters 14 einander diametral gegenüberliegend
angeordnet, derart, daß gemäß der Darstellung der Fig.
2a die eine Vertiefung 89 "unterhalb" der Schlitz-Mit
telebene 61 angeordnet ist, während die andere Vertie
fung 91 oberhalb dieser Mittelebene 61 angeordnet ist.
Der Durchmesser D der Walzen 49 und 51, der, abgesehen
von einem kleinen Untermaß , das für die leichtgängige
Drehbarkeit der Walzen erforderlich ist, gleich demje
nigen der Vertiefungen 89 und 91 ist, entspricht beim
dargestellten, speziellen Ausführungsbeispiel, dem hal
ben Wert der axialen Dicke LG des quaderförmigen Blocks
18 des Grundhalters 14. Die der axialen Dicke der Walze
49 und 51 entsprechende, von der jeweiligen Längsbe
grenzungsfläche 64 bzw. 66 aus gemessene axiale Tiefe
der Vertiefungen 89 und 91 ist etwas geringer als die
zwischen den seitlichen Längsflächen 64 und 66 und der
zentralen Bohrung 19 gemessene Ausdehnung der den Ver
tiefungen 89 und 91 benachbarten Wangen 96 bzw. 97 der
Querschlitze 62 und 63, so daß zwischen dem Boden der
jeweiligen Vertiefung 89 und 91 und der zentralen Boh
rung 19 des Grundhalters 14 ein stabiler Steg verbleibt.
Der senkrecht zu den den zylindrisch-topfförmigen La
gervertiefungen 89 und 91 benachbarten Wangen 96 und 97
der Querschlitze 62 und 63 gemessene Abstand a der zen
tralen Achsen 92 und 93 der Vertiefungen 89 und 91 von
der jeweils benachbarten Schlitzwange 96 bzw. 97 des
jeweiligen Querschlitzes 62 bzw. 63 beträgt beim darge
stellte, speziellen Ausführungsbeispiel etwa 1/8 des
Durchmessers D der Vertiefungen 89 und 91, so daß diese
Vertiefungen, die durch eine bohrende oder fräsende
Bearbeitung des quaderförmigen Blocks 18 des Grundhal
ters 14 in diesen eingebracht werden, bevor die Quer
schlitze 62 und 63 ausgefräst werden, nach dem Anbrin
gen der Querschlitze 62 und 63 innerhalb eines Winkel
bereiches ϕ von etwa 90°, der sich zwischen einer am
jeweiligen Schlitzgrund 98 bzw. 99 gebildeten Querkante
101 bzw. 102 und einer eintrittsseitigen Querkante 103
bzw. 104 erstreckt, zu dem jeweiligen Querschlitz 62
bzw. 63 hin offen sind.
Die Walzenförmigen Spannelemente 49 und 51 sind mit je
einer parallel zu ihrer zentralen Längsachse 92 bzw. 93
verlaufenden V-Nut 106 versehen, deren eine - breitere -
Wange 107 rechtwinklig zu einer die zentrale Längsachse
92 bzw. 93 des jeweiligen Spannelements 49 bzw. 51 ent
haltenden Radialebene 108 verläuft und deren andere,
schmälere Wange 109 parallel zu dieser Radialebene 108
in einem geringen Abstand von dieser nahezu radial ver
läuft.
Die Breite der breiteren Nutwange 107, die entlang ei
ner Mantellinie des kreiszylindrischen Walzenkörpers
mit einer stumpfwinkligen Kante 111 an die zylindrische
Mantelfläche 112 des jeweiligen Walzenkörpers 49 bzw.
51 anschließt, ist geringfügig größer als der senk
recht zu der Radialebene 108 gemessene Abstand der
stumpfwinkligen Kante 111 von dieser Radialebene 108.
Die radiale Ausdehnung der schmäleren Nutwange 109, die
mit dem an sie anschließenden Teil des zylindrischen
Walzenmantels 112 einen spitzen, von 90° jedoch nur we
nig verschiedenen Winkel einschließt, beträgt etwa 1/8
des Durchmessers D des jeweiligen Walzenkörpers 49 bzw.
51.
Die schmälere Nutwange 109 und der über die spitzwink
lige Kante 113 an diese unmittelbar anschließende Be
reich der zylindrischen Mantelfläche 112 begrenzen eine
gegenüber der breiteren Nutwange 107 radial vorstehende
Spannase 114, die durch Drehen des Walzenkörpers 49
bzw. 51 um seine jeweilige Drehachse 92 bzw. 93 in die
in der Fig. 3a dargestellte, in der jeweiligen topfför
migen Vertiefung 89 bzw. 91 gleichsam versenkte Anord
nung bringbar ist, in der die Spannasenkante 113 etwa
in Höhe der eintrittsseitigen Querkante 103 bzw. 104
der schlitzseitigen Öffnung der jeweiligen topfförmigen
Vertiefung 89 bzw. 91 verläuft und die breitere Nutwan
ge 107 zum jeweiligen Schlitzgrund 98 bzw. 99 hin flach
ansteigend angeordnet ist. In dieser azimutalen Posi
tion der walzenförmigen Spannelemente 49 und 51 können
die Zugglieder 47 und 48 bis in die in der Fig. 3a re
präsentativ dargestellte Position in die Querschlitze
62 und 63 eingeschoben werden, in der ihre grundhalter
seitigen Ankerköpfe 72 zwischen den Spannasenkanten 113
und der rechtwinklig zur zentralen Längsachse 13′′′ des
Grundhalters 14 verlaufenden Quermittelebene 94 dessel
ben angeordnet sind und die einander zugewandten Stirn
flächen 67 und 71 des Grundhalters 14 noch in einem Ab
stand d voneinander angeordnet sind.
Von der in der Fig. 3a dargestellten Position des Spann
elements 49 und der hiermit anlogen Position des Spann
elements 51 ausgehend, können diese Spannelemente durch
Drehen um ihre Achsen 92 und 93, gemäß den Darstellun
gen der Fig. 3a, 3b und 3c jeweils im Gegenuhrzeiger
sinn in die in den Fig. 3b und 3c dargestellten Spann
stellungen gebracht werden, in denen die Zugglieder 47
und 48 der Zuganker 44 und 46 so weit in die Querschlit
ze 62 und 63 eingerückt sind, daß die quaderförmigen
Blöcke 18 und 28 des Grundhalters 14 und des Wechselhal
ters 16 mit ihren einander zugewandten Stirnflächen 67
und 71 fest aneinander angepreßt sind, wobei die hier
für erforderliche in die Zuganker 44 und 46 einzulei
tende Zugkraft durch Verdrehen der Spannschrauben 79
und 81 entfaltbar ist, die an die Kraftarm-Enden 84
bzw. 86 der als zweiarmige Spannhebel wirkenden Spann
walzen 49 und 51 bildenden äußeren radialen Stufen 116
bzw. 117 angreifen, wobei das Hebelverhältnis Kraftarm
länge/Lastarmlänge der Spannelemente 49 und 51 etwa 1
ist. Hierzu müssen die Gewindebohrungen 82 und 83, in
denen die zum Verdrehen der Spannelemente 49 und 51
vorgesehenen Spannschrauben 79 und 81 schraubbar ge
führt sind, so angeordnet sein, daß sie mit zur kreis
zylindrischen Wand der Vertiefungen 89 und 91, in denen
die Spannelemente 49 und 51 drehbar gelagert sind,
tangentialem Verlauf ihrer zentralen Bohrungsachsen 118
bzw. 119 in die jeweilige Vertiefung 89 bzw. 91 münden.
Bei dem zur Erläuterung gewählten Ausführungsbeispiel
gehen beide Gewindebohrungen 82 und 83 von derselben
parallel zur Mittelebene der Schlitze 62 und 63 verlau
fenden Begrenzungsfläche 121 des quaderförmigen Blocks
18 des Grundhalters 14 aus, und erstecken sich mit zu
dieser Begrenzungsfläche 121 senkrechtem Verlauf ihrer
zentralen Achsen 118 und 119 bis in ihren jeweiligen,
innerhalb der jeweiligen topfförmigen Vertiefung 89
bzw. 91 angeordneten Mündungsbereich 122, innerhalb
dessen sie an der jeweiligen radialen Stufe 116 bzw.
117 angreifen können.
Um den Wechselhalter vom Grundhalter zu lösen, werden
die Spannschrauben 79 und 81 so weit zurückgedreht, bis
die Enden ihrer Gewindebolzen, wie in der Fig. 3a dar
gestellt, außerhalb der jeweiligen topfförmigen Vertie
fung angeordnet sind. Des weiteren werden Feststell
schrauben 123 und 124, deren innere Enden mit einer in
Umfangsrichtung verlaufenden Rille 126 bzw. 127 in Ein
griff stehen, soweit gelockert, daß die Spannelemente
49 und 51 drehbar sind, jedoch nicht aus ihrer jeweili
gen Vertiefung 89 bzw. 91 herausfallen können. Hiernach
kann der Wechselhalter 16 vom Grundhalter 18 abgezogen
werden, wobei die Spannelemente durch die an ihren
Spannasen 114 eingreifenden Spannköpfe 72 der Zugglie
der 47 und 48 in die der versenkten Anordnung ihrer
Spannasen 114 entsprechende azimutale Stellung gedreht
werden, die derjenigen der Fig. 3a entspricht. Um das
Abziehen des Wechselhalters 16 vom Grundhalter 14 zu
erleichtern, können an dessen dem Wechselhalter zuge
wandten Stirnseite und/oder an diesem Trennuten 128
vorgesehen sein, in die Trennkeile eintreibbar sind.
Claims (12)
1. Werkzeughalter für die Aufnahme von Werkzeugen,
mittels derer auf einer NC- oder CNC-Werkzeugma
schine rotierend antreibbare Werkstücke bearbeit
bar sind, relativ zu welchen das jeweilige Werk
zeug mittels eines Supports radial und/oder paral
lel zur Drehachse des Werkstückes gesteuert ver
fahrbar ist, mit
- a) einem als massiv-flanschförmiger Bock ausgebil deten Grundhalter, der mittels eines Befesti gungsschafts an einem Werkzeugträger des Sup ports lösbar festlegbar ist,
- b) einem an dem Grundhalter in mit diesem zentrier ter Anordnung lösbar festlegbaren Wechselhal ter, an dem das jeweilige Werkzeug, z. B. ein Dreh- oder Ausdreh- Stahl, ein Stichwerkzeug oder ein Bohrwerkzeug ebenfalls lösbar festleg bar gehalten ist,
- c) einer zur Fixierung des Wechselhalters am Grund halter vorgesehenen Spanneinrichtung , mittels derer der Wechselhalter mit einer Anlagefläche großflächig an einer rechtwinklig zur zentralen Achse des Befestigungsschaftes des Grundhalters verlaufenden Endstirnfläche desselben anpreßbar und dadurch kraft-formschlüssig am Grundhalter fixierbar ist, wobei
- d) die Spanneinrichtung beidseits der gemeinsamen zentralen Längsachse des Grundhalters und des Wechselhalters an diesen angreifende, durch Verdrehen von Spannschrauben axial spannbare und dadurch diese Halterelemente aneinander pressende Zuganker umfaßt, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- e) die Zuganker (44, 46) umfassen jeweils ein Zug glied (47, 48), das an dem einen der beiden Hal terelemente - Wechselhalter (16) oder Grundhal ter (14) - durch formschlüssige axiale Abstüt zungen eines Ankerkopfes (54, 56) axial zugfest verankert ist und ein Spannelement (49 bzw. 51), das an dem anderen der beiden Halterele mente (14 bzw. 16) um eine rechtwinklig zur Halter-Längsachse (13′′, 13′′′) und in einem Ab stand von dieser verlaufende Drehachse (92, 93) drehbar und dadurch in die die Halterelemente (14 und 16) aneinander anpressende Position bringbar ist;
- f) die Spannelemente (49, 51) sind als zwei-armige Hebel ausgebildet, die durch Betätigung an ih ren Kraftarmen angreifender Spannschrauben (81, 82), die in tangential zu den Bewegungsbahnen der Lastarmenden (77, 78) der Spannelemente (49, 51) verlaufenden Gewinden (82, 83) des die Spann elemente tragenden Halterlementes (14 oder 15) schraubbar geführt sind, Drehungen um ihre Dreh achsen (92, 93) erfahren, durch die ihre Lastarm enden (77, 78) in axial abstützende Anlage mit je einem Spannkopf (72) der Zugglieder (47, 48) gelangen und das mit diesen zugfest verbundene Halterelement (16 oder 14) mit dem anderen Hal terelement (14 bzw. 16) kraft-formschlüssig verspannbar ist.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch die folgenden Merkmale:
- a) das die Spannelemente (49, 51) tragende Halter element (14 bzw. 16) ist mit zwei bezüglich seiner zentralen Längsachse (13′′) einander ge genüber angeordneten, zum anderen Halterelement (16 bzw. 14) hin offenen, miteinander fluchten den Querschlitzen 62 und 63) versehen, inner halb derer die am anderen Halterelement zugfest verankerten Zugglieder (47, 48) der Zuganker (44, 46) spannbar verankerbar sind
- b) die Spannelemente (49, 51) sind als der Grund form nach zylindrische Walzen ausgebildet, die auf einem überwiegenden Teil ihres Umfanges von komplementär gestalteten, zylindrisch-topfför migen Vertiefungen (87, 91) des die Spannelemen te tragenden Halterelements aufgenommen und um deren rechtwinklig zur zentralen Längsachse (13′′) desselben verlaufende, zentrale Achsen (92, 93) drehbar gelagert sind;
- c) die Spannelemente (49, 51) sind mit äußeren, parallel zu den Drehachsen (92, 93) verlaufenden V-Nuten (106) versehen, die vorzugsweise ebene, rechtwinklig aneinander anschließenden Nutwan gen (107 und 109) unterschiedlicher Breite ha ben, wobei die schmälere Nutwange (109) mit ei nem von 90° nur wenig verschiedenen spitzen Winkel entlang einer parallel zur Drehachse (92, 93) des Spannelements (49, 51) verlaufenden Kante (113) einer durch diese Nutwange (109) in radialer Richtung berandeten Spannase (114) an die zylindrische Mantelfläche (112) des Spann elements (49, 51) anschließt, während die brei tere Nutwange (107) entlang einer parallel zu der Spannasenkante (113) verlaufenden Anschluß kante (111) stumpfwinklig an die zylindrische Mantelfläche (112) des jeweiligen Spannelements (49 bzw. 51) anschließt;
- d) die topfförmigen Vertiefungen (89, 91) sind zwi schen dem Schlitzgrund (98, 99) und dem stirn flächenseitigen Rand des jeweils benachbarten Querschlitzes (62, 63) zu diesem hin innerhalb eines azimutalen Bereiches (ϕ), der mindestens dem azimutalen Abstand der Spannasenkante (113) von der stumpfwinkligen Anschlußkante (111) der Spannelemente (49, 51) entspricht und diesem et wa gleich ist, zu dem benachbarten Querschlitz (62 bzw. 63) hin offen;
- e) die Spannelemente (49, 71) sind in eine für das Zusammenfügen der Halterelemente (14, 16) nutz bare Position schwenkbar, in der ihre Spanna senkanten (113) in der Ebene der Öffnung der jeweiligen Vertiefung (89, 91) bzw. der Schlitz wange (96 bzw. 97) verlaufen, neben deren äuße ren Randkanten (103, 104) angeordnet sind und ihre breiteren Nutwangen (106) zum Schlitzgrund (88, 99) hin flach ansteigend verlaufen und aus dieser Position durch Betätigung der in selbst hemmendem Eingriff mit ihren Gewinden stehenden Spannschrauben (79, 81) in eine Verankerungspo sition drehbar sind, in der die durch die schmä leren V-Nutwangen (109) der Spannelemente (49, 51) gebildeten Spannasenflächen an rechtwinklig zu den zentralen Längsachsen der Zugglieder (48, 49) verlaufenden Spannflächen (87, 88) ih rer Spannköpfe (72), zu diesen Spannflächen (87, 88) parallel verlaufend, anliegen;
- f) die Abmessungen der Halterelemente (14, 16), ih rer Zugglieder (47, 48) und der Spannelemente (49, 51) sind dahingehend aufeinander abgestimmt, daß in der Verankerungsposition der Spannele mente (49, 51) die Zuganker (44, 46) gespannt sind.
3. Werkzeughalter nach Anspruch 2 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschrauben
(79, 81) an radialen Stufen (116, 117) der Spannele
mente (49, 51) angreifen, die in der Spannstellung
der Spannelemente rechtwinklig zu den zentralen
Achsen (118, 119) der Gewindebohrungen der Spann
schrauben verlaufen.
4. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der He
belarmlängen der Spannelemente (49, 51) 1/1 ± 20%
beträgt.
5. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich ( )
der Spannelemente (49, 51) durch Anschlagwirkung
begrenzt ist.
6. Werkzeughalter nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß als halterfeste Anschläge zur An
schlagbegrenzung des Schwenkbereiches der Spann
elemente (49, 51) Stellschrauben (123, 124) vorgese
hen sind, die in an den Spannelementen (49, 51)
vorgesehene Umfangsrillen (126, 127) hineinragen,
deren azimutale Ausdehnung dem Schwenkbereich der
Spannelemente (49, 51) entspricht.
7. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (47, 48)
der Zuganker (44, 46) in T-Nuten (57, 58) des sie
tragenden Halterelementes (14 oder 16) verankert
sind und durch seitlich von ihren Köpfen (54, 56)
angeordnete halterelementfeste Anschläge gegen ein
Ausrücken aus den T-Nuten (57, 58) gesichert sind.
8. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannköpfe (72)
der Zugglieder (47, 48) denselben Durchmesser haben
wie die bolzenförmigen Abschnitte, die durch die
zum anderen Halterelement hin offenen T-Nut-Schlit
ze (68, 69) hindurchtreten und gegenüber diesen
bolzenförmigen Abschnitten durch je einen kurzen
zylindrischen Abschnitt (73) und/oder einen kegel
stumpfförmigen Abschnitt (76) abgesetzt sind.
9. Werkzeughalter nach Anspruch 7 oder Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die T-Nut-Schlitze
(68, 69) des einen Halterelements (14 oder 16) und
die Querschlitze (62, 63) des anderen Halterele
ments (16 bzw. 14), rechtwinklig zu ihren Mittel
ebenen (59, 61) gemessen, dieselbe lichte Weite (w)
haben und diese, abgesehen von einem kleinen lich
ten Übermaß, dem Durchmesser der Zugglieder (46,
47) entspricht.
10. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannelemente
(49, 51) bezüglich der zentralen Längsachse (13′′,
13′′′) des sie tragenden Halterelements (14 oder
16) einander diametral gegenüberliegend angeordnet
sind.
11. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannelemente (49,
51) am Grundhalter (19) des Werkzeughalters (10)
angeordnet sind.
12. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebohrungen
für die Spannschrauben (79, 81) von derselben Be
grenzungsfläche (121) aus, rechtwinklig zu dieser
verlaufend, in das die Spannelemente (49, 51) tra
gende Halterelement (14 oder 16) eingebracht sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4414047A DE4414047A1 (de) | 1994-04-22 | 1994-04-22 | Werkzeughalter |
| PCT/EP1995/001482 WO1995029027A2 (de) | 1994-04-22 | 1995-04-19 | Werkzeughalter, der am grundhalter und am wechselhalter angreifende, axial spannbare zuganker umfasst |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4414047A DE4414047A1 (de) | 1994-04-22 | 1994-04-22 | Werkzeughalter |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4414047A1 true DE4414047A1 (de) | 1995-10-26 |
Family
ID=6516143
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4414047A Ceased DE4414047A1 (de) | 1994-04-22 | 1994-04-22 | Werkzeughalter |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE4414047A1 (de) |
| WO (1) | WO1995029027A2 (de) |
Families Citing this family (1)
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| CN108311915A (zh) * | 2018-04-12 | 2018-07-24 | 江苏瑞德机械有限公司 | 基于加工中心对回综机座上钻孔的装夹工装 |
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| US2807920A (en) * | 1954-09-13 | 1957-10-01 | Robert E Householder | Tool holder |
| WO1992009391A1 (de) * | 1990-12-03 | 1992-06-11 | Walter Mehl | Werkzeughalter für nc-drehmaschinen |
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1994
- 1994-04-22 DE DE4414047A patent/DE4414047A1/de not_active Ceased
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1995
- 1995-04-19 WO PCT/EP1995/001482 patent/WO1995029027A2/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
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| US2807920A (en) * | 1954-09-13 | 1957-10-01 | Robert E Householder | Tool holder |
| WO1992009391A1 (de) * | 1990-12-03 | 1992-06-11 | Walter Mehl | Werkzeughalter für nc-drehmaschinen |
Also Published As
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| WO1995029027A2 (de) | 1995-11-02 |
| WO1995029027A3 (de) | 1995-11-30 |
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