DE4031604A1 - Multiplizier-dividierschaltung - Google Patents
Multiplizier-dividierschaltungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist die weitere Ausbildung der
Multiplizier-Dividierschaltung nach P 40 28 149.3, wel
che noch keine Ziffern-Eingabeschaltung und noch kein
Komma-Steuerwerk aufweist. Die vorliegende elektronische
Multiplizierschaltung ist also mit einer Ziffern-Eingabe
schaltung und einem Komma-Steuerwerk versehen. Für einen
Multiplikanden mit 8 Dezimalstellen oder einen Divisor mit
8 Dezimalstellen sind 9 Tetraden-Schaltungen 5 erforder
lich. In der Komma-Steuerwerk-Darstellung sind daher die
Schieberegister 3 und 4 mit einer Länge von 10 bit (10×
4 bit) dargestellt.
Diese elektronische Multiplizier-Dividierschaltung ist ohne
Verlängerungs-Schieberegister 3b und ohne Multiplikator-
Schieberegister 6 und ohne Quotienten-Schieberegister 20
in Fig. 1 dargestellt. In Fig. 2 ist eine Tetraden-Schalt
ung 5 der Schaltungsreihe 35 dargestellt, welche von Addi
tion auf Subtraktion und von Subtraktion auf Addition um
schaltbar ist. In Fig. 3 ist eine Neuner-Komplementschalt
ung 30 dargestellt. In Fig. 4 ist ein dualer Voll-Addierer
25 einer Tetraden-Schaltung 5 dargestellt. In Fig. 5a und
5b und 5c ist das Steuerwerk 2 dargestellt. In Fig. 6
ist die Kombi-Schaltung 7-8-9 des Steuerwerks 2 dargestellt.
In Fig. 7 ist die Impuls-Schaltung 11 dargestellt. In Fig. 8
ist die Umcodierschaltung 7 dargestellt. In Fig. 9
ist der Impuls-Zähler 9 dargestellt. In Fig. 10 ist die
Schaltung 18 dargestellt. In Fig. 11 ist ein Teil-Stück
mit 4 bit des Schieberegisters 3 dargestellt, das Parallel-
Eingabe und Links-Verschiebung und Rechts-Verschiebung auf
weist. In Fig. 12 ist ein Teil-Stück mit 4 bit des Schie
beregisters 3b dargestellt, das die rechts-seitige Ver
längerung des Schieberegisters 3 bildet und nur Links-Ver
schiebung und Rechts-Verschiebung aufweist. In Fig. 13
ist ein Teilstück mit 4 bit des Schieberegisters 4 darge
stellt. In Fig. 14 ist das erste Teilstück dieses Schiebe
registers 4 dargestellt, das Links-Verschiebung und Paral
lel-Eingabe aufweist. In Fig. 15 ist die Ziffern-Eingabe-
Schaltung 80 dargestellt. In Fig. 16 a und 16 b ist das
Komma-Steuerwerk 90 dargestellt.
Diese Multiplizier-Dividierschaltung besteht aus der Haupt-
Schaltung 1 und dem Zusatz-Schieberegister 3b und dem
Haupt-Steuerwerk 2 und dem Komma-Steuerwerk 90 und dem
Quotienten-Schieberegister 20 und dem Multiplikator-Schie
beregister 6, das in Fig. 15 dargestellt ist. Die Schalt
ung 1 ist um 3 oder 4 Teil-Schaltungen verkürzt dargestellt
und hat somit 9 oder 10 Tetraden-Schaltungen 5, welche von
Addition auf Subtraktion und von Subtraktion auf Addition
umschaltbar sind. Die Schaltung 1 besteht somit aus 9 oder
10 Tetraden-Schaltungen 5 und den Schieberegistern 3 und
3b, wovon das Schieberegister 3b die rechts-seitige Ver
längerung des Schieberegisters 3 bildet. Das Schieberegis
ter 3 ist bei Multiplikation das Ergebnis-Schieberegister
und bei Division das Dividenden-Schieberegister. Das Schie
beregister 4 ist bei Multiplikation das Multiplikanden-
Schieberegister und bei Division das Divisor-Schieberegis
ter.
Das Haupt-Steuerwerk 2 besteht aus den Abschnitten 2a und
2b und 2c (Fig. 5a bis 5c) und besteht somit aus der
Start-Schaltung 50 und der Umcodier-Schaltung 7 und der
Schaltung 8 und dem Impulszähler 9 und der Impuls-Schalt
ung 11a und der Schaltung 12 und dem Impuls-Zähler 13 und
der Schaltung 14 und den Potential-Speicher-Flip-Flops 16
bis 19 und 21 und 22 und den Und-Schaltungen 23 bis 39 mit
je 2 Eingängen und den Oder-Schaltungen 41 bis 45 mit je 2
Eingängen und 4 Tast-Schaltern 46 und den Negier-Schalt
ungen 48 bis 53 und den zugehörigen Leitungen. Das Quoti
enten-Schieberegister hat die Nummer 20. Das Multiplikator
Schieberegister 6 ist in Fig. 15 dargestellt.
Eine Tetraden-Schaltung 5 (Fig. 2) besteht aus 2 Negier-
Schaltungen 16 und 2 Und-Schaltungen 17 und 2 Und-Schalt
ungen 18 mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 19 mit
je 2 Eingängen und 5 Und-Schaltungen 20 mit je 2 Eingän
gen und 5 Oder-Schaltungen 21 mit je 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 22 mit 2 Eingängen und 7 Und-Schaltungen 23
mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 24 und 2 Oder-
Schaltungen 25 mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen
26 mit je 3 Eingängen und 2 dualen Voll-Addierern 27 und
28 und der Komplementschaltung 30 und den zugehörigen
Leitungen. Die Eingänge A und B und die Ausgänge C sind
mit den zugehörigen Zahlenwerten 5 2 1 1 gekennzeichnet.
Der Übertrag-Eingang hat die Bezeichnung x. Der Übertrag-
Ausgang hat die Bezeichnung y.
Die Neuner-Komplementschaltung 30 (Fig. 3) besteht aus 4
Negier-Schaltungen 61 und 8 Und-Schaltungen 62 mit je 2
Eingängen und 4 Oder-Schaltungen 63 mit je 2 Eingängen und
der Negier-Schaltung 64 und den zugehörigen Leitungen.
Der duale Voll-Addierer 27 (Fig. 4) besteht aus 4 Und-
Schaltungen 51 mit je 2 Eingängen und 3 Oder-Schaltungen
52 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 53 und den
zugehörigen Leitungen. Die Eingänge haben die Bezeich
nungen x und k und l. Der Ausgang hat die Bezeichnung m
und der Übertrag-Ausgang die Bezeichnung n.
Eine Teil-Schaltung des Schieberegisters 3 (Fig. 11), das
Parallel-Eingabe und Links-Verschiebung und Rechts-Ver
schiebung um je 4 bit aufweist, besteht aus einem Doppel-
Flip-Flop 40 und 2 Und-Schaltungen 1 mit je 2 Eingängen
und der Und-Schaltung 2 mit 2 Eingängen und 2 Negier-
Schaltungen 3 und 2 Oder-Schaltungen 4 mit je 3 Eingängen
und 3 Und-Schaltungen 5 mit je 2 Eingängen.
Eine Teil-Schaltung des Schieberegisters 3b (Fig. 12),
das Links-Verschiebung und Rechts-Verschiebung um je 4 bit
aufweist, besteht aus einem Doppel-Flip-Flop 40 und 2 Und
Schaltungen 1 mit je 2 Eingängen und der Und-Schaltung 2
mit 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 3 und 2 Oder-
Schaltungen 6 mit je 2 Eingängen und 2 Und-Schaltungen 7
mit je 2 Eingängen.
Eine Teil-Schaltung des Schieberegisters 4 (Fig. 13),
das nur Links-Verschiebung um 4 bit pro Takt aufweist, be
steht aus einem Doppel-Flip-Flop 40 und 2 Und-Schaltungen 1
mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 2. Die erste
4-bit-Schaltung dieses Schieberegisters 4 ist eine Umsetz-
Schaltung von Ziffern-seriell auf bit-seriell und besteht
aus denselben Teilen.
Die Schaltung 7 (Fig. 8) besteht aus 5 Und-Schaltungen 1
mit je 2 Eingängen und 5 Oder-Schaltungen 2 mit je 2 Ein
gängen und den zugehörigen Leitungen. Die Eingänge sind
mit den zugehörigen Zahlenwerten 5 2 1 1 gekennzeichnet.
Die Ausgänge sind mit den Ziffern 1 bis 9 gekennzeichnet.
Die Schaltung 8 (Fig. 6) besteht aus 9 Und-Schaltungen 41
mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 42 mit 9 Ein
gängen und der Negier-Schaltung 43 und den zugehörigen
Leitungen.
Der Impuls-Zähler 9 (Fig. 9) besteht aus 10 einfachen
Flip-Flops 1 bis 10 und 9 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Ein
gängen und 9 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und
der Oder-Schaltung 13 mit 5 Eingängen und 3 Oder-Schalt
ungen 14 mit je 2 Eingängen und dem weiteren einfachen
Flip-Flop 15 und 4 Und-Schaltungen 16 mit je 2 Eingängen
und 2 Negier-Schaltungen 17 und den zugehörigen Leitun
gen. Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der Rück
stell-Eingang auf den Zählerstand 0 (Null) hat die Be
zeichnung r 1. Der Rückstell-Eingang auf den Zählerstand
1 hat die Bezeichnung r 2.
Die Impuls-Schaltung 11a (Fig. 7) besteht aus 2 Doppel-
Flip-Flops 21 und 22 und somit aus 4 einfachen Flip-
Flops 1 bis 4 und 4 Und-Schaltungen 5 mit je 2 Eingängen
und 4 Und-Schaltungen 6 mit je 2 Eingängen und 4 Und-
Schaltungen 7 mit je 2 Eingängen und 4 Und-Schaltungen 8
mit je 2 Eingängen und einer weiteren Und-Schaltung 9 mit
2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 10 mit je 2 Eingängen
und 2 Negier-Schaltungen 11 und den zugehörigen Leitungen.
Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung f. Der Rückstell-
Eingang hat die Bezeichnung r. Die Impuls-Ausgänge sind
mit den Buchstaben a bis d gekennzeichnet.
Die Impuls-Schaltung 11b ist gleich, wie die Impuls-
Schaltung 11a und hat somit im Vergleich mit der Impuls-
Schaltung 11a zwei nicht gebrauchte Ausgänge b und d.
Falls als Impuls-Schaltung 11b eine spezielle Impuls-
Schaltung verwendet wird, hat diese somit nur 2 Und-
Schaltungen 7 und nur 2 Und-Schaltungen 8.
Die Schaltung 14 (Fig. 10) besteht aus dem Impuls-Zähler
14a und der Eingangs-Schaltung 14 b und der Umcodier-
Schaltung 14c. Der Impuls-Zähler 14 a besteht aus 9 ein
fachen Flip-Flops 41 und 8 Und-Schaltungen 42 mit je 2 Ein
gängen und 8 Und-Schaltungen 43 mit je 2 Eingängen und der
Oder-Schaltung 44 mit 5 Eingängen und den zugehörigen Leit
ungen. Die Eingangs-Schaltung 14b besteht aus 4 Und-
Schaltungen 45 mit je 2 Eingängen und dem weiteren ein
fachen Flip-Flop- 46 und 2 Negier-Schaltungen 47. Die Umco
dierschaltung 14 c besteht aus 2 Oder-Schaltungen 48 mit
je 4 Eingängen und der Oder-Schaltung 49 mit 5 Eingängen
und der Oder-Schaltung 55 mit 8 Eingängen und den zuge
hörigen Leitungen. Der Zählimpuls-Eingang hat die Bezeich
nung a. Der Rückstell-Eingang hat die Bezeichnung r. Die
Ausgänge sind mit den zugehörigen Zahlenwerten 5 2 1 1 ge
kennzeichnet.
Die Ziffern-Eingabeschaltung 50 (Fig. 15) besteht aus der
Tastatur N mit Tasten für die Ziffern 0 und 1 bis 9 und
der Taste P für den Dezimal-Punkt und der Oder-Schaltung 1
mit 9 Eingängen und der Oder-Schaltung 2 mit 2 Eingängen
und der Oder-Schaltung 3 mit 5 Eingängen und 2 Oder-Schalt
ungen 4 mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 5 mit 8
Eingängen und 2 Und-Schaltungen 6 und 7 mit je 2 Eingängen
und der Negier-Schaltung 8 und 3 Tor-Schaltungen 9 bis 11,
bestehend aus je 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen
und der Oder-Schaltung 13 mit 2 Eingängen und den zugehör
igen Leitungen.
Das Komma-Steuerwerk 60 Fig. 16a und 16b besteht aus
3 Potential-Speicher-Flip-Flops 16 bis 18 und den Komma-
Schieberegistern 21a und 22 und 23 und den Und-Schaltun
gen 26 bis 34 mit je 2 Eingängen und den Oder-Schaltungen
36 bis 39 mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 40
mit 3 Eingängen und den zugehörigen Leitungen. Diese
Schaltung 60 ist nicht nur das Komma-Steuerwerk, sondern
auch das Schiebe-Takt-Steuerwerk. Die Ziffern-Eingabe ist
in diesen Fig. 16a und 16b nur symbolisch (mit unter
brochenen Linien) dargestellt, weil diese entsprechend
der Darstellung in Fig. 15 erfolgt und pro Ziffer 4 An
steuer-Leitungen erforderlich sind.
Das angekreuzte bit wird mittels der Schaltung 90 bei
Inbetriebnahme auf H-Potential gesetzt. Diese Schaltung 90
besteht aus der Verzögerungs-Schaltung 91 und der Negier-
Schaltung 92 und der Und-Schaltung 93. Der Eingang a
liegt an der Betriebs-Spannungs-Leitung. Der Ausgang b
steuert den Setz-Eingang des angekreuzten bits dann mit
einem H-Impuls an, wenn die Betriebs-Spannung einge
schaltet wird, weil dabei die Verzögerungs-Schaltung 91
zur Wirkung kommt.
Beim Multiplizieren ergibt sich die Wirkungsweise dieser
Multiplizier-Dividierschaltung wie folgt: Beim Einschalten
der Betriebsspannung wird zunächst das angekreuzte bit
des Komma-Schieberegisters 22 mittels der Schaltung 90 auf
R-Potential gesetzt. Dann wird über die Schaltung 50 (Fig. 15)
der erste Faktor eingetippt. Falls dieser erste
Faktor eine Komma-Stelle aufweist, wird auch diese Komma
stelle eingetippt (über die Taste P). Beim Eintippen dieser
ersten Zahl liegt der Eingang c an H-Potential und sind so
mit die Und-Schaltungen 26 und 34 vor-angesteuert und wer
den somit die Schieberegister 3 und 3b und 21 Takt-ange
steuert (auf Links-Verschiebung). Diese erste Zahl wird
hierbei auch in das Schieberegister 4 eingetippt, weil für
diese elektronische Schaltung noch nicht feststeht, ob
diese erste Zahl als erster Faktor oder als Dividend zur
Verarbeitung kommt. Beim Eintippen der Komma-Stelle kippt
auch das Flip-Flop 16 in seine Links-Stellung, womit bei
allen Ziffern nach dem Komma der Komma-Index X des Schiebe
registers 22 nach links verschoben wird. Falls dieser er
ste Faktor zwei Komma-Stellen aufweist, befindet sich damit
das Komma-bit des Schieberegisters 22 zwei Stellen weiter
links. Dann wird die Taste M (Multiplikation) angetippt,
womit vom Ausgang E über den Eingang e die Und-Schaltung
27 vor-angesteuert ist und vom Ausgang B über den Eingang
b der Inhalt des Schieberegisters 3b und 21 gelöscht
wird. Dann wird der zweite Faktor über die Tastatur H ein
getippt. Hierbei wird beim Eintippen der Komma-Stelle das
Flip-Flop 17 in seine Links-Stellung gekippt, womit bei
jeder weiteren Dezimalziffer der Komma-Index des Schiebe
registers 22 um ein bit nach links verschoben wird. Falls
der erste Faktor nach dem Komma 2 Stellen hat und der
zweite Faktor nach dem Komma 3 Stellen hat, ist damit der
Komma-Index im Schieberegister 22 um 5 bit nach links
verschoben. Beim Ablauf der Multiplikation, welche durch
Antippen der Taste G ausgelöst wird, wird dann bei jeder
Rechts-Verschiebung des Inhalts des Schieberegisters 3 und
3b um 1 bit auch der Komma-Index im Schieberegister 22
um 1 bit nach rechts verschoben. Am Ende der Multiplika
tion befindet sich damit der Komma-Index in bezug auf die
in den Schieberegistern 3 und 3b nun gespeicherte Ergeb
niszahl genau an der richtigen Stelle.
Beim Dividieren ergibt sich die Wirkungsweise dieser Mul
tiplizier-Dividierschaltung wie folgt: Beim Einschalten
der Betriebs-Spannung wird zunächst auch das angekreuzte
bit des Komma-Schieberegisters 22 mittels der Schaltung 95
auf H-Potential gesetzt, weil die Taste D erst später an
getippt wird. Dann wird über die Schaltung 50 der Divi
dend eingetippt, der hierbei nicht nur im Schieberegister
3b gespeichert wird, sondern auch im Schieberegister 4,
weil die Taste D erst später angetippt wird. Falls dieser
Dividend eine Komma-Stelle aufweist, wird auch über die
Taste P diese Komma-Stelle eingetippt. Hierbei liegt der
Eingang i an H-Potential und wird somit beim Eintippen
dieser Komma-Stelle auch das Flip-Flop 16 in seine Links-
Stellung gekippt. Bei den weiteren Ziffern dieses Dividen
den wird damit der Komma-Index des Komma-Schieberegisters
22 jedes mal um 1 bit weiter nach links verschoben. Falls
dieser Dividend zwei Komma-Stellen aufweist, befindet
sich damit der Komma-Index im Schieberegister 21 auf Platz
3 von rechts. Dann-wird die Taste D (Division) angetippt
und damit die Und-Schaltung 25 vor-angesteuert und der Ein
gang a mit einem H-Impuls angesteuert und damit der Inhalt
des Schieberegisters 4 gelöscht. Vom Ausgang D wird hierbei
über den Eingang d die Und-Schaltung 28 vor-angesteuert.
Dann folgt das Eintippen des Divisors in das Schieberegis
ter 4, wobei beim Eintippen der Komma-Stelle nur das Flip-
Flop 18 in seine Links-Stellung gekippt wird. Bei den wei
teren Ziffern nach dem Komma wird dann der Komma-Index im
Schieberegister 21 jedes mal um eine Stelle nach rechts
verschoben. Falls der Dividend hinter dem Komma drei Stel
len hat und der Divisor hinter dem Komma 2 Stellen hat, ist
damit der Komma-Index nur um eine Stelle nach links verla
gert. Beim Ablauf der Division, welche durch Antippen der
Taste G ausgelöst wird, wird dann bei jeder Links-Ver-
Schiebung des Dividenden im Schieberegister 3 und 3b auch
der Komma-Index im Schieberegister 21 um 1 bit nach links
verschoben. Am Ende der Division befindet sich dann der
des Schieberegisters 23 genau an derjenigen Zwischen-
Stelle des Quotienten, welche die Komma-Stelle des Quoti
enten ist. Falls der Dividend kein Komma hat, wird das
entsprechende Schluß-Komma mittels der Schaltung 95 ge
setzt, welche aus dem Flip-Flop 96 und der Und-Schaltung
97 und der Oder-Schaltung 98 besteht. Die Komma-Stellen
des Divisors können bei der vorliegenden Multiplizier-Di
vidierschaltung nur dann verarbeitet werden, wenn das
Komma-Schieberegister 21 für den Dividenden diesen Komma-
Index aufweist.
In Fig. 18 sind die Komma-Schieberegister 21a und 21b
und 22 und 23 nach dem Grund-Prinzip angeordnet. Somit
sind nach dem Grund-Prinzip an Stelle des Komma-Schiebe
registers 21 zwei Komma-Schieberegister 21a und 21b er
forderlich. Hierbei sind für die Komma-Setzung bei Multi
plikation die Komma-Schieberegister 21a und 22 angeord
net. Für die Komma-Setzung bei Division sind hierbei die
Komma-Schieberegister 21b und 23 angeordnet.
Claims (3)
1. Elektronische Multiplizier-Dividierschaltung nach
P 40 28 149.3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit
einem Komma-Steuerwerk versehen ist.
2. Elektronische Multiplizier-Dividierschaltung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Komma-
Steuerwerk keine Zähl-Schaltung aufweist.
3. Elektronische Multiplizier-Dividierschaltung nach
Anspruch 1 oder nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß sie mit einer Ergebniszahl-Ver
schiebeschaltung versehen ist, welche die Multipli
kations-Ergebniszahl oder die Divisions-Ergebniszahl
so in die Anzeigeschaltung eingibt, daß diese Ergeb
niszahl einschließlich eines eventuellen Kommas for
mal richtig im Anzeigefeld erscheint.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904031604 DE4031604A1 (de) | 1990-09-05 | 1990-10-05 | Multiplizier-dividierschaltung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904028149 DE4028149A1 (de) | 1990-09-05 | 1990-09-05 | Multiplizier-dividierschaltung |
| DE19904031604 DE4031604A1 (de) | 1990-09-05 | 1990-10-05 | Multiplizier-dividierschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4031604A1 true DE4031604A1 (de) | 1992-09-17 |
Family
ID=25896585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904031604 Ceased DE4031604A1 (de) | 1990-09-05 | 1990-10-05 | Multiplizier-dividierschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4031604A1 (de) |
-
1990
- 1990-10-05 DE DE19904031604 patent/DE4031604A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 4028149 Format of ref document f/p: P |
|
| 8131 | Rejection |