DE4025474A1 - Multiplizierschaltung - Google Patents
MultiplizierschaltungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist die Anordnung eines anderen
Steuerwerks bei der Multiplizierschaltung nach P 40 18 431.5,
deren Steuerwerk zwei Potential-Speicher-Flip-
Flops aufweist. Bei der vorliegenden Multiplizierschaltung
hat das Steuerwerk somit nur ein Potential-Speicher-Flip-
Flop und eine andere Leitungs-Struktur. Als Impuls-Schaltung
kommt auch eine Vierer-Umlauf-Impuls-Schaltung zur
Verwendung. Auch diese Multiplizierschaltung ist so ausgebildet,
daß die Dezimalziffern 5211-codiert verarbeitet
werden und daß die Ergebniszahl auch in diesem 5211-Code
anfällt.
Diese elektronische Multiplizierschaltung ist ohne Steuerwerk
4a und ohne Schieberegister 6 in Fig. 1 dargestellt.
In Fig. 2 ist eine Tetraden-Addierschaltung 1 dargestellt.
In Fig. 3a und 3b ist das Steuerwerk 4a dargestellt.
In Fig. 4 ist die Schaltung 12 dargestellt. In Fig. 5 ist
die Schaltung 7 dargestellt. In Fig. 7 sind nochmals die
Schaltungen 7 bis 9 dargestellt. In Fig. 8 ist der Impuls-
Zähler 9 dargestellt. In Fig. 9 ist ein Teil-Stück des Ergebnis-
Schieberegisters 3 dargestellt. In Fig. 10 ist ein
Teil-Stück des Schieberegisters 6 dargestellt, das die
rechts-seitige Verlängerung des Ergebnis-Schieberegisters 3
bildet. In Fig. 11 ist der Impuls-Zähler 13 dargestellt.
In Fig. 12 ist der Impuls-Zähler 14 dargestellt. In Fig.
13 und 14 ist das Steuerwerk 4b dargestellt.
Die Multiplizierschaltung Type A besteht nach Fig. 1 aus
6 Testraden-Addierschaltungen 1 und dem Multiplikanden-
Schieberegister 2 und dem Ergebnis-Schieberegister 3 und
dem Steuerwerk 4a, das zusammen mit dem Multiplikator-
Schieberegister 5 dargestellt ist. An weiteren Teilen besteht
diese Multiplizierschaltung aus dem Schieberegister
6, das als rechts-seitige Verlängerung des Ergebnis-
Schieberegisters 3 angeordnet ist.
Eine Tetraden-Addierschaltung 1 (Fig. 2) besteht aus 2
Negier-Schaltungen 11 und 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2
Eingängen und 2 Oder-Schaltungen13 mit je 2 Eingängen und
der Oder-Schaltung 14 mit 2 Eingängen und 5 Und-Schaltungen
15 mit je 2 Eingängen und 5 Oder-Schaltungen 16 mit
je 2 Eingängen und 7 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen
und der Oder-Schaltung 18 mit 2 Eingängen und der Negier-
Schaltung 19 und der Oder-Schaltung 20 mit 2 Eingängen
und 2 Oder-Schaltungen 21 mit je 3 Eingängen und zwei dualen
Voll-Addierern 22 und 23 und den zugehörigen Leitungen.
Die Eingänge A und B und die Ausgänge C sind mit den zugehörigen
Zahlenwerten 5 2 1 1 gekennzeichnet. Der Übertrag-
Eingang hat die Bezeichnung x. Der Übertrag-Ausgang hat die
Bezeichnung y.
Von dem Ergebnis-Schieberegister 3 ist ein Teilstück mit 4
Teil-Schaltungen in Fig. 9 dargestellt. Dieses Ergebnis-
Schieberegister 3 hat Parallel-Eingabe und Rechts-Verschiebung
(pro Takt 4 bit). Eine Teil-Schaltung besteht
aus einem Doppel-Flip-Flop 40 und 2 Und-Schaltungen 41 mit
je 2 Eingängen und der Und-Schaltung 42 mit je 2 Eingängen und
2 weiteren Und-Schaltungen 43 mit je 2 Eingängen und 2
Oder-Schaltungen 44 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen
45. Der Takt-Eingang hat die Bezeichnung t. Die Voransteuerleitung
für Parallel-Eingabe hat die Bezeichnung b.
Die Vor-Ansteuerleitung für Verschiebung (Rechts-Verschiebung)
hat die Bezeichnung a.
Von dem in Fig. 1 nicht dargestellten Schieberegister 6,
das die rechts-seitige Verlängerung des Ergebnis-Schieberegisters
3 bildet, ist ein Teilstück mit 4 Teil-Schaltungen
in Fig. 10 dargestellt. Eine Teilschaltung dieses
Schieberegisters 6 besteht aus einem Doppel-Flip-Flop 40
und 2 Und-Schaltungen 42 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-
Schaltungen 43. Dieses Schieberegister 6 hat keine Parallel-
Eingabe, sondern nur serielle Eingabe und nur Rechts-
Verschiebung um 4 bit pro Takt.
Von dem Multiplikanden-Schieberegister 2 ist kein Teilstück
dargestellt. Dieses Schieberegister 2 hat Links-Verschiebung
oder Rechts-Veschiebung und im Normalfall auch
eine Verschiebung um 4 bit pro Takt und ausnahmsweise nur
eine Verschiebung um 1 bit pro Takt.
Das Steuerwerk 4a (Fig. 3a und 3b) besteht ohne Multiplikator-
Schieberegister 5 aus der Umcodierschaltung 7 und
der Schaltung 8 und dem Impuls-Zähler 9 und der Impuls-
Schaltung 11 und der Schaltung 12, welche die Abschaltung
bewirkt, wenn der Multiplikations-Vorgang zu Ende ist.
Die Schaltung 12 besteht aus den Impuls-Zählern 13 und 14
und 8 Und-Schaltungen 15 mit je 2 Eingängen und der Oder-
Schaltung 16 mit 8 Eingängen, sofern sie nur 8 Und-Schaltungen
15 hat. An weiteren Teilen besteht dieses Steuerwerk
4a aus den Und-Schaltungen 21 bis 24 mit je 2 Eingängen
und der Negier-Schaltung 26 und dem einfachen
Flip-Flop 27 und der Start-Schaltung 30 und der Und-
Schaltung 31 und der Oder-Schaltung 35 und der Negier-
Schaltung 36 und den zugehörigen Leitungen. Der Eingang R
ist der Gesamt-Rückstell-Eingang. Der Eingang T ist der
Eingang für die Takt-Frequenz. Der Eingang S ist der
Start-Impuls-Eingang. Über den Eingang w wird der Impuls-
Zähler 13 mit der Anzahl der Multiplikatorziffern programmiert.
Vom Ausgang A wird die Parallel-Eingabe der
jeweiligen Zwischen-Ergebniszahl in das Ergebnis-Schieberegister
3 Takt-angesteuert. Somit werden vom Ausgang A
die Leitungen t und b des Ergebnis-Schieberegisters 3
Takt-angesteuert. Vom Ausgang B wird das Ergebnis-Schieberegister
3 Verschiebetakt-angesteuert. Somit werden vom
Ausgang B die Leitungen t und a Takt-angesteuert, wobei
das Schieberegister 6 nur über seine Leitung t Takt-angesteuert
wird.
Die Umcodierschaltung 7, welche in Fig. 5 dargestellt ist,
und die anliegende Dezimalziffer vom 5211-Code in den
Zähl-Code umcodiert, besteht aus 5 Und-Schaltungen 1 mit
je 2 Eingängen und 5 Oder-Schaltungen 2 mit je 2 Eingängen
und den zugehörigen Leitungen. Die Eingänge sind mit den
Ziffern 5 2 1 1 gekennzeichnet. Die Ausgänge sind mit den
Ziffern 1 bis 9 gekennzeichnet.
Die Schaltung 8 (Fig. 7) besteht aus 9 Und-Schaltungen 41
mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 42 mit 9 Eingängen
und der Negier-Schaltung 43 und den zugehörigen Leitungen.
Der Impuls-Zähler 9 (Fig. 8) besteht aus 10 einfachen
Flip-Flops 1 bis 10 und 9 Und-Schaltungen 11 mit je 2
Eingängen und 9 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen
und der Oder-Schaltung 13 mit 5 Eingängen und 3 Oder-
Schaltungen 14 mit je 2 Eingängen und dem weiteren einfachen
Flip-Flop 15 und 4 Und-Schaltungen 16 mit je 2 Eingängen
und 2 Negier-Schaltungen 17 und den zugehörigen
Leitungen. Der Eingang a ist der Zähl-Impuls-Eingang. Der
Eingang r1 ist der Rückstell-Eingang auf den Zählerstand
0. Der Eingang r2 ist der Rückstell-Eingang auf den Zählerstand
1. Die Ausgänge sind mit den Ziffern 1 bis 9
gekennzeichnet.
Die Impuls-Schaltung 11 (Fig. 6 besteht aus 2 Doppel-
Flip-Flops 21 und 22 (4 einfachen Flip-Flops 1 bis 4) und
4 Und-Schaltungen 5 mit je 2 Eingängen und 4 Und-Schaltungen
6 mit je 2 Eingängen und 4 Und-Schaltungen 7 mit je
2 Eingängen und 4 Und-Schaltungen 8 mit je 2 Eingängen
und einer Und-Schaltung 9 mit 2 Eingängen und 2 Oder-
Schaltungen 10 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen
11 und den zugehörigen Leitungen. Der Impuls-Eingang hat
die Bezeichnung f. Der Rückstell-Eingang hat die Bezeichnung
r. Beim ersten Zyklus-Impuls ht der Ausgang a H-Potential.
Beim zweiten Zyklus-Impuls hat der Ausgang b H-
Potential. Beim dritten Zyklus-Impuls hat der Ausgang c H-
Potential. Beim vierten Zyklus-Impuls hat der Ausgang d H-
Potential. Diese Impuls-Schaltung ist somit eine Vierer-
Umlauf-Impuls-Schaltung.
Die Wirkungsweise dieser Multiplizierschaltung mit Steuerwerk
4a (Fig. 3a und 3b) ergibt sich wie folgt: Der
Multiplikand wird 5 2 1 1-codiert von rechts nach links in
das Schieberegister 2 eingetaktet und der Multiplikator
ebenfalls 5 2 1 1-codiert in das Schieberegister 5, womit sich
der Stellenwert 10° des Multiplikanden im Abschnitt q des
Schieberegisters 2 befindet und der Stellenwert 10° des
Multiplikators in der Zeile p des Schieberegisters 5 befindet.
Dann wird der Eignang R mit einem H-Impuls angesteuert
und damit das Steuerwerk in seine Grund-Stellung
gebracht. Über den Eingang w wird dann die Anzahl der Multiplikatorziffern
in den Impuls-Zähler 13 der Schaltung 12
eingetaktet, der seinen Zählerstand im Zähl-Code speichert.
Dann wird an den Eingang T die Takt-Frequenz angelegt
und dann der Eingang S der Start-Schaltung 30 mit
einem H-Impuls angesteuert und damit der Multiplikations-
Ablauf ausgelöst, weil hierbei die Und-Schaltung 24 schon
vor-angesteuert ist. Falls die erste Ziffer des Multiplikators
die Ziffer 3 ist, wird der Multiplikand einmal zur
Zahl 0 (Null) addiert und zweimal zur vorherigen Zahl addiert.
Hierbei wird somit das Schieberegister 3 dreimal
mit einem Parallel-Eingabetakt angesteuert, wobei im Schieberegister
3 die Leitungen t und b Takt-angesteuert werden.
Beim Verschiebetakt werden die Leitungen t und a des
Schieberegisters 3 Takt-angesteuert und das Schieberegister
5 Takt-angesteuert.
Falls dem Rückstell-Impuls die Nummer 1 gegeben wird, ergibt
sich die Wirkungsweise im Fall A wie folgt: Beim ersten
H-Impuls vom Ausgang b der Impuls-Schaltung 11 wird
das Flip-Flop 27 rückgesetzt. Beim zweiten H-Impuls vom
Ausgang c der Schaltung 11 wird der Impuls-Zähler 9 mit
einem Aufwärts-Impuls angesteuert und bleibt der Ausgang e
der Schaltung 8 auf L-Potential, weil die betreffende Multiplikatorziffer
noch nicht aufgearbeitet ist und hat das
Flip-Flop 27 auch nach diesem Impuls noch L-Potential an
seinem Ausgang. Der dritte H-Impuls vom Ausgang d der
Schaltung 11 verläuft wirkungslos, weil hierbei die Und-
Schaltung 23 nicht vor-angesteuert ist. Beim vierten H-Impuls
vom Ausgang a der Schaltung 11 ist die Und-Schaltung
22 vor-angesteuert und wird somit vom Ausgnag A eine Parallel-
Addition durchgesteuert, indem vom Ausgang A die
Leitungen t und b des Schieberegisters 3 mit einem H-Impuls
angesteuert werden. Im Fall B ergibt sich die Wirkungsweise
dieses Steuerwerks wie folgt: Beim ersten H-
Impuls vom Ausgang b der Schaltung 11 wird auch das Flip-
Flop 27 rückgesetzt. Beim zweiten H-Impuls vom Ausgang c
der Schaltung 11 wird auch der Impuls-Zähler 9 mit einem
Aufwärts-Impuls angesteuert; im Gegensatz zum Fall A wechselt
hierbei der Ausgang e der Schaltung 8 von L-Potential
auf H-Potential, weil die betreffende Multiplikatorziffer
schon ganz aufgearbeitet ist. Damit hat das Flip-
Flop 27 an seinem Ausgang H-Potential. Beim dritten H-Impuls
vom Ausgang d der Schaltung 11 ist die Und-Schaltung
23 vor-angesteuert und wird somit der Impuls-Zähler 9
rückgesetzt, aber nicht auf den Zählerstand 1, sondern
auf den Zählerstand 0 (Null), weil dieser Impuls-Zähler
nur nach der Gesamt-Rückstellung den Zählerstand 1 aufweisen
muß. Beim vierten H-Impuls vom Ausgang a der Schaltung
11 ist somit die Und-Schaltung 21 vor-angesteuert und wird
somit vom Ausgang B das Schieberegister 3 mit einem Verschiebetakt
angesteuert und das Schieberegister 5 mit einem
Verschiebetakt angesteuert. Hierbei wird das Schieberegister
3 über seine Leitungen t und a Takt-angesteuert und
auch das Schieberegister 6 Takt-angesteuert, das die Verlängerung
des Schieberegisters 3 ist.
Wenn auf diese Weise alle Multiplikatorziffern verarbeitet
sind, wechselt die Oder-Schaltung 16 der Schaltung 12 von
H-Potential auf L-Potential. Damit ist die Und-Schaltung
24 nicht mehr vor-angesteuert und somit die Multiplikation
zu Ende. Falls an Stelle der Schaltung 12 die Schaltung
12b zur Verwendung kommt, folgt dann noch der Endlauf,
bei dem die Ergebniszahl ganz in das Schieberegister 6
hineingetaktet wird. Damit befindet sich der Stellenwert
10° der Ergebniszahl in demjenigen Abschnitt des Schieberegisters
6, dem der Stellenwert 10° zugeordnet ist. Mittels
eines Serien-Parallel-Umsetzers wird die Ergebniszahl
dann in einem Vierfach-Schieberegister gespeichert.
Die Multiplizierschaltung Type A 2 ist an Stelle des Steuerwerks
4a mit dem Steuerwerk 4b versehen, welches in Fig.
13 und 14 dargestellt ist. Dieses Steuerwerk 4b ist
zusätzlich mit einer Endlauf-Schaltung versehen. Somit
wird mittels der Schaltung 12b am Schluß der Multiplikation
die Ergebniszahl soweit in das Schieberegister 6
hineingetaktet, daß sich der Stellenwert 10° der Ergebniszahl
immer an einer bestimmten Stelle des Schieberegisters
6 befindet. Somit ist die Ergebniszahl am Ende des Endlaufs
soweit in das Schieberegister 6 hineingetaktet, daß
sich der Stellenwert 10° der Ergebniszahl an derjenigen
Stelle des Schieberegisters 6 befindet, welche für den
Stellenwert 10° vorgesehen ist.
Dieses Steuerwerk 4b (Fig. 13 und 14) beteht ohne Multiplikator-
Schieberegister 5 aus der Umcodierschaltung 7 und
der Schaltung 8 und dem Impuls-Zähler 9 und der Impuls-
Schaltung 11 und der Schaltung 12b, welche im Vergleich
mit der Schaltung 12 mit zusätzlichen Teilen versehen ist.
Somit besteht dieses Steuerwrk 4b an weiteren Teilen aus
den Und-Schaltungen 21 bis 25 und 31 mit je 2 Eingängen
und den Negier-Schaltungen 26 und 36 und 29 und den Oder-
Schaltungen 32 bis 35 mit je 2 Eingängen und dem einfachen
Flip-Flop 27 und der Start-Schaltung 30 und den zugehörigen
Leitungen. Der Eingang R ist auch der Gesamt-
Rückstell-Eingang. Der Eingang T ist auch der Eigang für
die Takt-Frequenz. Der Eingang S ist auch der Start-
Impuls-Eingang. Über den Eingang w wird auch der Impuls-
Zähler 13 mit der Anzahl der Multiplikatorziffern programmiert.
Vom Ausgang A wird auch die Parallel-Eingabe
der jeweiligen Zwischen-Ergebniszahl in das Ergebnis-Schieberegister
3 Takt-angesteuert. Somit werden vom Ausgang A
auch die Leitungen t und b des Ergebnis-Schieberegisters
3 Takt-angesteuert. Vom Ausgang B wird das Ergebnis-Schieberegister
3 Verschiebetakt-angesteuert und das Schieberegister
6 Verschiebetakt-angesteuert. Somit werden vom
Ausgang B die Leitungen t und a Takt-angesteuert.
Die Multiplizierschaltungen Type B 1 und B 2 weisen im
Vergleich mit den Multiplizierschaltungen Type A 1 und A 2
den Unterschied auf, daß der Impuls-Zähler 9 in sonstiger
Weise zurückgestellt wird. Die Multiplizierschaltung
Type B 1 ist mit dem Steuerwerk 4c versehen, welches in
Fig. 15 und 3b dargestellt ist. Die Multiplizierschaltung
Type B 2 ist mit dem Steuerwerk 4d versehen, welches
in Fig. 16 und 14 dargestellt ist.
Das Steuerwerk 4c (Fig. 15 und 3b) besteht ohne Multiplikator-
Schieberegister 5 aus der Umcodierschaltung 7
und der Schaltung 8 und dem Impuls-Zähler 9 und der Impuls-
Schaltung 11 und der Schaltung 12, welche die Ab-
Schaltung bewirkt, wenn der Multiplikations-Vorgang zu Ende
ist. Die Schaltung 12 besteht aus den Impuls-Zählern
13 und 14 und 8 Und-Schaltungen 15 mit je 2 Eingängen und
der Oder-Schaltung 16 mit 8 Eingängen, sofern sie nur 8
Und-Schaltungen 15 hat. An weiteren Teilen besteht dieses
Steuerwerk 4c aus den Und-Schaltungen 21 bis 24 mit je 2
Eingängen und den Negier-Schaltungen 25 und 26 und der
Oder-Schaltung 28 mit 2 Eingängen und dem einfachen Flip-
Flop 27 und der Start-Schaltung 30 und den zugehörigen
Leitungen. Der Eingang R ist auch der Gesamt-Rückstell-
Eingang. Der Eingang T ist auch der Eingang für die Takt-
Frequenz. Der Eingang S ist auch der Start-Impuls-Eingang.
Über den Eingang w wird der Impuls-Zähler 13 auch mit der
Anzahl der Multiplikatorziffern programmiert. Vom Ausgang
A wird auch die Parallel-Eingabe in das Ergebnis-Schieberegister
3 Takt-angesteuert. Vom Ausgang B wird auch das
Ergebnis-Schieberegister 3 Verschiebetakt-angesteuert.
Das Steuerwerk 4d (Fig. 16 und 14) weist im Vergleich
mit dem Steuerwerk 4c (Fig. 15 und 3b) den Unterschied
auf, daß an Stelle der Schaltung 12a die Schaltung 12b
angeordnet ist, welche noch Zusatz-Teile aufweist. Somit
besteht das Steuerwerk 4d außerdem noch aus der Und-
Schaltung 25 und den Oder-Schaltungen 32 bis 34 mit je 2
Eingängen und der Negier-Schaltung 29.
Im Vergleich mit dem Steuerwerk 4 der Multiplizierschaltung
nach P 40 18 431.5 ergeben sich keine großen Vorteile,
weil dessen Negierschaltung 29 auch vom Ausgang a der Impuls-
Schaltung 11 angesteuert werden kann. Somit ist das
Steuerwerk 4 der Multiplizierschaltung nach P 40 18 431.5
gleichwertig, wenn es mit einer Vierer-Umlauf-Impuls-
Schaltung nach der vorliegenden Patentanmeldung versehen
wird. Bei der Ausführung B der Multiplizierschaltung nach
P 40 18 431.5 wird also die Negier-Schaltung 29 des Steuerwerks
4 vom Ausgang a der Impuls-Schaltung 11 angesteuert
und kommt eine Impuls-Schaltung 11 nach der vorliegenden
Patentanmeldung zur Verwendung. (Ausgang a als Ausgang
a; Ausgang c als Ausgang b.)
Claims (6)
1. Elektronische Multiplizierschaltung, welche mittels
n-facher Parallel-Addition des Multiplikanden die
Zwischen-Ergebniszahlen und dann zum Schluß die Ergebniszahl
bildet, wobei die jeweilige Zwischen-
Ergebniszahl immer dann in Bezug auf den Multiplikanden
verschoben wird, wenn diese Verschiebung erforderlich
ist und deren Steuerwerk im Bereich (F)
eine Gabel-Schaltung (40) und nur ein Potential-
Speicher-Flip-Flop (27) aufweist, in welchem das Potential
des Ausgangs (e) der Schaltung (8) gespeichert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Flip-
Flop (27) mit einer Rückstell-Ansteuersperre (70)
versehen ist, welche aus der Negier-Schaltung (36)
und der Und-Schaltung (31) oder aus sonstigen Teilen
besteht.
2. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ausgang (a) der
Impuls-Schaltung (11) den H-Impuls für den Ausgang
(A) oder für den Ausgang (B) liefert und daß der zweite
Ausgang (b) der Impuls-Schaltung (11) den H-Impuls
für die Rückstellung des Flip-Flops (27) liefert und
daß der dritte Ausgang (c) der Impuls-Schaltung (11)
die Aufwärts-Impulse für den Impuls-Zähler (9) liefert
und daß der vierte Ausgang (d) der Impuls-Schaltung
(11) den H-Impuls für die eventuelle Rückstellung
des Impuls-Zählers (9) liefert.
3. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ausgang (a) der
Impuls-Schaltung (11) den H-Impuls für den Ausgang
(A) oder für den Ausgnag (B) liefert und daß der zweite
Ausgang (b) der Impuls-Schaltung (11) den H-Impuls
für die Rückstellung des Flip-Flops (27) liefert und
daß der dritte Ausgang (c) der Impuls-Schaltung (11)
die Aufwärts-Impulse für den Impuls-Zähler (9 liefert
und daß der Ausgang der Und-Schaltung (21) im
Neben-Effekt den H-Impuls für die Rückstellung des
Impuls-Zählers (9) liefert.
4. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß als Impuls-Schaltung (11)
eine Vierer-Umlauf-Impulsschaltung zur Verwendung
kommt.
5. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 und 3
oder nach Anspruch 1 und 2 und 4 oder nach Anspruch 1
und 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vierer-
Umlauf-Impuls-Schaltung (11) nur 2 Doppel-Flip-Flops
(21 und 22) aufweist.
6. Elektronische Multiplizierschaltung nach Anspruch 1
oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 und
3 oder nach Anspruch 1 und 2 und 4 oder nach Anspruch
1 und 3 und 4 oder nach Anspruch 1 und 2 und 4 und 5
oder nach Anspruch 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerwerk (4a oder 4b oder 4c oder
4d) mit einer Start-Schaltung (30) nach P 40 16 101.3
versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904025474 DE4025474A1 (de) | 1990-06-05 | 1990-08-10 | Multiplizierschaltung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904018029 DE4018029A1 (de) | 1990-06-05 | 1990-06-05 | Multiplizierschaltung |
| DE19904025474 DE4025474A1 (de) | 1990-06-05 | 1990-08-10 | Multiplizierschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4025474A1 true DE4025474A1 (de) | 1992-02-27 |
Family
ID=25893853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904025474 Ceased DE4025474A1 (de) | 1990-06-05 | 1990-08-10 | Multiplizierschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4025474A1 (de) |
-
1990
- 1990-08-10 DE DE19904025474 patent/DE4025474A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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Ref country code: DE Ref document number: 4018029 Format of ref document f/p: P |
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