DE4022102A1 - Warneinrichtung fuer ein kraftfahrzeug - Google Patents
Warneinrichtung fuer ein kraftfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Warneinrichtung für ein
Kraftfahrzeug, insbesondere eine Rundumkennleuchte, mit
einer Befestigungseinrichtung, durch die die
Warneinrichtung lösbar mit der Fahrzeugkarosserie
befestigbar ist und mit einem Anschlußkabel über das die
Warneinrichtung mit einer Spannungsquelle in dem
Kraftfahrzeug verbindbar ist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 19 70 389 ist eine
Warneinrichtung für Kraftfahrzeuge dieser Art bekannt.
Diese Warneinrichtung, die hier als ein Warnlicht,
insbesondere Blinklicht, Rundlauflicht oder dgl.,
ausgebildet ist, weist eine transparente Glocke auf einem
Fuß auf, der mit einer Befestigungseinrichtung ausgestattet
ist. Die Befestigungseinrichtung ist hier beispielhaft als
eine Magnetplatte ausgebildet, durch die die
Warneinrichtung lösbar mit der Fahrzeugkarosserie
befestigbar ist. Zur Erzeugung von Licht oder z. B. für den
Antrieb eines Reflektors in der Warneinrichtung ist die
Warneinrichtung über ein Anschlußkabel mit einer
Spannungsquelle in dem Kraftfahrzeug verbindbar.
Mit einer solchen Warneinrichtung können somit nicht zum
Einsatz bestimmte Kraftfahrzeuge sehr schnell mit einfachen
Handgriffen in Einsatzfahrzeuge umgewandelt werden. Bei
aufgesetzter Warneinrichtung wird das Anschlußkabel dabei
durch eine verschließbare Öffnung des Kraftfahrzeugs, das
heißt, im allgemeinen durch ein Seitenfenster geführt, so
daß es die außen angebrachte Warneinrichtung mit einer
Spannungsquelle in dem Kraftfahrzeug verbindet.
Hierbei erweist sich als nachteilig, daß bei einem
Schließen des Fensters oder eines anderen Teils eines
Kraftfahrzeugs, wie z. B. einem Schiebedach oder einer Tür,
das Anschlußkabel gequetscht wird, wodurch das
Anschlußkabel beschädigt werden kann und die Funktion der
Warneinrichtung beeinträchtigt werden kann, so daß bei dem
Betrieb des Kraftfahrzeugs als Einsatzfahrzeug gefährliche
Situationen entstehen können. Das Auswechseln eines solchen
Anschlußkabels erfordert dabei in der Regel einen hohen
Aufwand und hohe Kosten.
Die Gefahr einer Beschädigung des Anschlußkabels besteht
insbesondere dann, wenn elektrische Fensterheber oder
elektrisch angetriebene Schiebedächer verwendet werden.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 89 03 671 ist eine
Warneinrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt, die als ein
Rundumlicht ausgebildet ist und eine
Befestigungseinrichtung aufweist, die einen bügelförmigen
Aufsteckschuh zum Aufstecken auf den Oberkantenbereich
einer Fahrzeugseitenscheibe hat, an dem ein Arm zum Tragen
des Rundumlichtes angebracht ist.
Hierbei erweist sich als nachteilig, daß die
Warneinrichtung sich zum einen nur mit einer großen zu
waltenden Sorgfalt sicher und zuverlässig montieren läßt
und zum anderen das Fenster des Kraftfahrzeugs geschlossen
werden muß, damit sichergestellt ist, daß die
Warneinrichtung bei hohen Geschwindigkeiten oder starken
Schwankungen des Kraftfahrzeugs nicht abfällt.
Auch bei dieser Lösung erweist sich als besonders
nachteilig, daß das Anschlußkabel durch den Fensterschlitz
geführt werden muß, so daß das Anschlußkabel, insbesondere
weil hier das Fenster zur sicheren Montage der
Warneinrichtung immer geschlossen werden muß, durch den
Anpreßdruck beschädigt werden kann, was die Funktion der
Warneinrichtung einschränkt, zu gefährlichen Situationen
führen kann und erhebliche Kosten erzeugen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Warneinrichtung für ein Kraftfahrzeug zu schaffen, bei der
das Anschlußkabel bei einem Einklemmen in zu schließende
Teile des Kraftfahrzeugs bestmöglich vor Beschädigungen
geschützt wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Anschlußkabel von einem flexiblen, biegbaren Schutzschlauch
umgeben ist, der in Querrichtung eine hohe Druckfestigkeit
aufweist.
Es ist von Vorteil, daß das Anschlußkabel von einem
flexiblen, biegbaren Schutzschlauch umgeben ist, der in
Querrichtung eine hohe Druckfestigkeit aufweist, weil somit
das Anschlußkabel bei der Montage der Warneinrichtung und
dem Betrieb der Warneinrichtung, bei dem das Anschlußkabel
in zu schließende Teile des Kraftfahrzeugs eingeklemmt
wird, das heißt, insbesondere dann, wenn das Anschlußkabel
durch eine zu schließende Fensteröffnung geführt wird,
bestmöglich vor Beschädigungen geschützt wird. Bei dem
Einklemmen des Kabels, z. B. zwischen dem Fenster einer
Seitenscheibe und dem Türrahmen oder dem Dachprofil des
Kraftfahrzeugs, wird ein hoher Druck auf das Kabel
ausgeübt, der dazu führen kann, daß bei häufigem Gebrauch
der Warneinrichtung das Kabel beschädigt wird, wodurch die
Funktionssicherheit bei dem Betrieb der Warneinrichtung
herabgesetzt wird und gefährliche Situationen bei dem
Betrieb eines Fahrzeugs als Einsatzfahrzeug heraufgerufen
werden. Die Gefahr der Beschädigung des Anschlußkabels
ergibt sich dabei insbesondere dann, wenn elektrisch oder
pneumatisch betätigbare Fensterheber oder
Schiebedachverstelleinrichtungen Verwendung finden, die mit
einem hohen Anpreßdruck bei dem Schließen der Einrichtungen
auf das Anschlußkabel einwirken und dieses einklemmen.
Als besonders vorteilhaft erweist sich hierbei, daß der
Schutzschlauch flexibel und biegbar ist, weil somit die
Warneinrichtung einfach und ohne Einschränkungen in der
Handhabung montierbar ist und das Anschlußkabel im
montierten Zustand sich bestmöglich dem Verlauf der
Fahrzeugkarosserie in nichtstörender Weise anpaßt, und
zudem bei dem Aufbewahren der Warneinrichtung im
Fahrzeuginneren wenig Platz in Anspruch genommen wird.
Dadurch, daß der Schutzschlauch das Anschlußkabel in einem
Bereich umgibt, der im Schließbereich von zu schließenden
Teilen des Kraftfahrzeugs liegt, ergibt sich der Vorteil,
daß eine besonders kostengünstige Ausführungsform
geschaffen wird, da das Anschlußkabel nur in dem Bereich
von dem Schutzschlauch umgeben ist, in dem eine Klemmgefahr
und eine Beschädigungsgefahr für das Anschlußkabel besteht,
wodurch die Kosten für die Warneinrichtung bei der
Herstellung gesenkt werden.
Es ist von Vorteil, daß die Warneinrichtung eine
Blitzleuchte ist, daß das Anschlußkabel ein abgeschirmtes
Hochspannungskabel ist und daß die Spannungsquelle in dem
Kraftfahrzeug eine Hochspannungsversorgungseinrichtung ist,
weil insbesondere bei der Verwendung einer Blitzleuchte,
die über ein Anschlußkabel mit einer
Hochspannungsversorgungseinrichtung in dem Kraftfahrzeug
verbunden ist, bei der Verwendung eines Schutzschlauches
Beschädigungen des Anschlußkabels vermieden werden, und
somit gefährliche Situationen für die Personen, die die
Warneinrichtung bedienen, verhindert werden.
Bei einer solchen Ausführungsform wird in der
Hochspannungsversorgungseinrichtung eine Hochspannung
erzeugt, die über ein abgeschirmtes Hochspannungskabel der
Warneinrichtung zum Erzeugen von Lichtblitzen zugeführt
wird. Wird das Anschlußkabel durch ein Einklemmen in zu
schließende Öffnungen eines Kraftfahrzeugs beschädigt, so
kann die Person, die die Warneinrichtung bedient und
diese an dem Kraftfahrzeug montiert, durch die Berührung
mit dem Anschlußkabel lebensgefährlich verletzt werden.
Durch die Verwendung des Schutzschlauches werden solche
Verletzungen bestmöglich vermieden.
Dadurch, daß der Schutzschlauch aus Metall besteht oder
eine Metallstruktur aufweist, ergibt sich zum einen der
Vorteil, daß der Schutzschlauch eine besonders hohe
Druckfestigkeit aufweist, wodurch Beschädigungen bei einem
Einklemmen bestmöglich vermieden werden und zum anderen,
daß, wenn die Warneinrichtung als eine Blitzleuchte
ausgebildet ist, die mit einer
Hochspannungsversorgungseinrichtung verbunden ist, der
Schutzschlauch in einfacher und kostengünstiger Weise als
Abschirmung für die Hochspannung dienen kann.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher
beschrieben.
Gleiche oder gleichwirkende Bauelemente sind in den
Zeichnungen mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Es zeigen
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Warneinrichtung für
ein Kraftfahrzeug, die als eine Rundumblitzkennleuchte
ausgebildet ist,
Fig. 2 ein Montagebeispiel für das Anschlußkabel einer
erfindungsgemäßen Warneinrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Warneinrichtung (W), die hier
beispielhaft als eine Rundumblitzkennleuchte ausgebildet
ist. Die Warneinrichtung (W) besteht dabei aus einem Fuß
(F), auf den eine transparente Abdeckung (D) montiert ist,
durch die Lichtblitze, erzeugt von einer in der
Warneinrichtung (W) angeordneten Lichtblitzröhre,
ausgestrahlt werden können. Der Fuß (F) der Warneinrichtung
(W) weist hier beispielhaft an seiner Unterseite eine
Befestigungseinrichtung (B) auf. Die
Befestigungseinrichtung (B) ist hier beispielhaft als eine
Magnetplatte ausgebildet, die es ermöglicht, die
Warneinrichtung (W) schnell und einfach, z. B. auf dem Dach
einer Fahrzeugkarosserie, auch während der Fahrt des
Kraftfahrzeugs zu befestigen. Bei anderen
Ausführungsbeispielen können auch andere
Befestigungseinrichtungen (B), wie z. B. Saugnäpfe,
Verwendung finden.
Die Warneinrichtung (W), die hier beispielhaft als eine
Rundumblitzkennleuchte ausgebildet ist, ist elektrisch
leitend über ein Anschlußkabel (A) mit einer in Fig. 1
nicht gezeigten Spannungsquelle verbunden. Um eine
besonders einfach und sicher zu montierende Warneinrichtung
(W) zu schaffen, ist die Spannungsquelle hier als eine
Hochspannungsversorgungseinrichtung ausgebildet, die über
ein Anschlußkabel (A), das als ein abgeschirmtes
Hochspannungskabel ausgebildet ist, mit der Warneinrichtung
(W) elektrisch leitend verbunden. Der Anschluß an die
Hochspannungsversorgungseinrichtung erfolgt dabei über
einen hochspannungsfesten Stecker (ST). Das Anschlußkabel
(A) ist in Fig. 1 in seiner Längenausdehnung dreifach
unterbrochen dargestellt.
Je nach den Erfordernissen ist das Anschlußkabel (A) in
unterschiedlichen Bereichen des Anschlußkabels (A) von
einem Schutzschlauch (S) umgeben, der flexibel und biegbar
ist und durch seine hohe Druckfestigkeit Beschädigungen des
Anschlußkabels (A) bei einem Einklemmen des Anschlußkabels
(A) in zu schließenden Teile eines Kraftfahrzeugs
bestmöglich vermeidet, wodurch zum einen die
Funktionssicherheit der Warneinrichtung (W) heraufgesetzt
wird und zum anderen, insbesondere bei der Weiterleitung
von hohen Spannungen, durch das Anschlußkabel (A) die
Verletzungsgefahr für Personen, die mit der im Betrieb
befindlichen Warneinrichtung (W) und dem Anschlußkabel (A)
in Berührung kommen, vermindert wird.
Für eine besonders kostengünstige Ausführungsform ist das
Anschlußkabel (A) nur in dem Bereich durch den
Schutzschlauch (S) umgeben, der in dem Klemmbereich von zu
schließenden Teilen des Kraftfahrzeugs liegt.
Der Schutzschlauch (S) kann dabei in einer besonderen
Ausführungsform aus Metall bestehen oder eine
Metallstruktur aufweisen, wodurch zum einen eine besonders
hohe Druckfestigkeit erreicht wird, die Beschädigungen des
Anschlußkabels (A) bestmöglich vermeidet und zum anderen
auf eine zusätzliche Abschirmung des Anschlußkabels (A) bei
der Weiterleitung der Hochspannung verzichtet werden kann.
Fig. 2 zeigt ein Anordnungs- und Montagebeispiel für ein
Anschlußkabel (A). Gezeigt ist die Innenseite einer Tür
(T), die ein Fenster (FE) aufweist, das z. B. durch eine
Handkurbel oder einen motorischen Antrieb zu öffnen und zu
schließen ist. Bei dem Betrieb des Kraftfahrzeugs als ein
Einsatzfahrzeug wird die Warneinrichtung (W) z. B. durch
das hier gezeigte Fenster (FE) geführt und auf dem Dach der
Fahrzeugkarosserie mittels der Befestigungseinrichtung (B)
befestigt. Sowohl die Warneinrichtung (W) als auch die in
dem Kraftfahrzeug angeordnete Spannungsquelle sind in Fig.
2 nicht gezeigt. Das Anschlußkabel (A) weist in dem
Klemmbereich des Fensters (FE) den Schutzschlauch (S) auf,
durch den bei dem Schließen des Fensters (FE)
Beschädigungen des Anschlußkabels (A) vermieden werden.
Durch die Biegsamkeit und Flexibilität des Schutzschlauchs
(S) kann das Anschlußkabel (A) dabei derart bei der Montage
der Warneinrichtung (W) angeordnet werden, daß das
Anschlußkabel (A) nicht bei dem Betrieb das Kraftfahrzeug
stört.
Claims (4)
1. Warneinrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere
eine Rundumkennleuchte, mit einer
Befestigungseinrichtung, durch die die Warneinrichtung
lösbar mit der Fahrzeugkarosserie befestigbar ist, und
mit einem Anschlußkabel, über das die Warneinrichtung
mit einer Spannungsquelle in dem Kraftfahrzeug
verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anschlußkabel (A) von einem flexiblen, biegbaren
Schutzschlauch (S) umgeben ist, der in Querrichtung eine
hohe Druckfestigkeit aufweist.
2. Warneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schutzschlauch (S) das Anschlußkabel (A) in
einem Bereich umgibt, der im Schließbereich von zu
schließenden Teilen des Kraftfahrzeugs liegt.
3. Warneinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Warneinrichtung (W) eine Blitzleuchte ist, daß
das Anschlußkabel (A) ein abgeschirmtes
Hochspannungskabel ist und daß die Spannungsquelle in
dem Kraftfahrzeug eine
Hochspannungsversorgungseinrichtung ist.
4. Warneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schutzschlauch (S) aus Metall besteht oder eine
Metallstruktur aufweist.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4022102A DE4022102A1 (de) | 1990-07-11 | 1990-07-11 | Warneinrichtung fuer ein kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4022102A1 true DE4022102A1 (de) | 1992-01-16 |
Family
ID=6410092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE4022102A Ceased DE4022102A1 (de) | 1990-07-11 | 1990-07-11 | Warneinrichtung fuer ein kraftfahrzeug |
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| ITTO910535A0 (it) | 1991-07-10 |
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