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DE4020858C2 - - Google Patents

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Publication number
DE4020858C2
DE4020858C2 DE4020858A DE4020858A DE4020858C2 DE 4020858 C2 DE4020858 C2 DE 4020858C2 DE 4020858 A DE4020858 A DE 4020858A DE 4020858 A DE4020858 A DE 4020858A DE 4020858 C2 DE4020858 C2 DE 4020858C2
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DE
Germany
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rail
brake
brake release
cassette
tape
Prior art date
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DE4020858A
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Satoru Hiroshima Jp Koizumi
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Sharp Corp
Original Assignee
Sharp Corp
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Publication date
Application filed by Sharp Corp filed Critical Sharp Corp
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    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/22Stopping means
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
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    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/10Manually-operated control; Solenoid-operated control
    • G11B15/106Manually-operated control; Solenoid-operated control mechanically operated
    • GPHYSICS
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    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes

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  • Braking Arrangements (AREA)
  • Automatic Tape Cassette Changers (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Duplex-Bandgerät, das heißt ein Bandgerät, das zum Aufnehmen mindestens zweier Bandkassetten ausgebildet ist.
Ein bekanntes Duplex-Bandgerät für zwei Kassetten T1 und T2, die übereinander angeordnet sind, verfügt über eine Bremsan­ ordnung zum Verhindern eines Mitdrehens einer Bandhaspel der zweiten Kassette dann, wenn die erste Kassette betrieben wird. Die Bremsanordnung wirkt mit Tasten zur Betriebsart­ einstellung (AUFNAHME, WIEDERGABE, VORWÄRTS, RÜCKWÄRTS usw.) zusammen, damit die Bremsanordnung gelöst wird, wenn Band­ lauf in der zweiten Kassette stattfinden soll (z. B. JP- A-1 85 056/1983).
Wenn bei diesem bekannten Gerät die zweite Kassette T2 be­ trieben wird, werden die Haspeln in der ersten Kassette T1 nicht gebremst, wodurch diese sich z. B. durch ein Vibrieren lockern. Wenn dann die erste Kassette T1 gestartet wird, ergeben sich zunächst Tonhöhenschwankungen durch ungleichen Bandlauf.
Wenn beide Kassetten T1 und T2 mit Bremsanordnungen ausge­ stattet sind, ist es schwierig, die Kassetten in die Halter einzusetzen oder aus diesen herauszunehmen. Dies gilt be­ sonders dann, wenn die erste Kassette T1 gebremst wird und die zweite Kassette T2 herausgenommen werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Duplex-Band­ gerät mit verbesserter Brems/Bremslöse-Anordnung anzugeben.
Das erfindungsgemäße Gerät ist durch die Merkmale von Anspruch 1 gegeben. Eine vorteilhafte Weiterbildung ist Gegenstand von Anspruch 1.
Das erfindungsgemäße Gerät weist einen einfach realisierbaren mechanischen Aufbau auf, mit dem es möglich ist, die beiden Bandantriebsmechanismen wahlweise zuverlässig zu sperren oder freizugeben, abhängig von der jeweils gewählten Funktionsart und der jeweils gewählten Betriebsart.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines durch Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematischer Teilquerschnitt durch eine Bandan­ triebsanordnung in einem Duplex-Bandgerät;
Fig. 2 schematische Draufsicht auf eine Anordnung von Tasten zur Betriebsarteinstellung;
Fig. 3 schematische Draufsicht auf einen Kassettenhalter mit zugeordneter Verriegelungsschiene;
Fig. 4-6 Draufsichten auf eine Anordnung von Betäti­ gungsschienen mit Stellungen, wie sie für die Funktionsart AUFEINANDERFOLGEND und die Betriebsart STOPP (Fig. 4), die Betriebsart AUSWERFEN (Fig. 5) bzw. eine Betriebsart gelten, bei der das erste Band läuft;
Fig. 7 und 8 Darstellungen entsprechend denen der Fig. 4 bis 6, jedoch für die Funktionsart T2 und die Betriebsart STOPP (Fig. 7) bzw. eine Betriebsart, bei der das zweite Band läuft (Fig. 8).
Fig. 1 soll veranschaulichen, wie eine T1-Kassette 2 und eine T2-Kassette 3 angetrieben werden. Die beiden Kassetten sind übereinander angeordnet. Zum Antreiben dienen ein T1- Antriebsrad 4 mit Antriebsflügeln 4a bzw. ein Antriebsrad 5 mit Antriebsflügeln 5a. Das Antriebsrad 4 wird von einem Zahnrad 4b über eine Welle getrieben, die in einer Lagerung 1b am Chassis 1 gelagert ist. Das T2-Antriebsrad 5 wird von einem direkt mit ihm verbundenen Antriebszahnrad 5b ange­ trieben. Parallel zur Antriebswelle 1b verläuft eine Cap­ stanwelle 6, die in einem Lager 1a am Chassis 1 gelagert ist. Antriebseinrichtungen für die Capstanwelle und die An­ triebszahnräder sind der Übersichtlichkeit halber nicht dar­ gestellt, ebensowenig wie Andrückrollen, die das jeweilige Band aus einer der Bandkassetten an die Capstanwelle 6 drüc­ ken.
Fig. 2 zeigt eine Anordnung von Tasten zur Betriebsart- und zur Funktionsarteinstellung. Die Funktionsarten sind BEIDE, T1, T2 und AUFEINANDERFOLGEND; sie werden durch Verstellen einer Schiebetaste eingestellt. Die Betriebsarten sind PAUSE, STOPP/AUSWERFEN, ZURÜCK, VORWÄRTS, WIEDERGABE und AUFNAHME. In den letztgenannten vier Betriebsarten findet Bandlauf statt, und zwar desjenigen Bandes, das aktuell auf­ grund der gewählten Funktionsart aktiviert ist.
Anhand von Fig. 3 wird die Funktion einer Verriegelungs­ schiene 8 in Zusammenwirkung mit einem Kassettenhalter 7 erläutert. Der Kassettenhalter 7 ist drehbar mit dem Chassis verbunden, wozu ein Stift 7b am Kassettenhalter 7 in ein Loch 1c am Chassis eingreift. Der Kassettenhalter 7 erfährt durch eine nicht dargestellte Anordnung eine Verdrehkraft entgegen dem Uhrzeigersinn (Verdrehpfeil G in Fig. 3). Wenn er freigegeben ist, verdreht er sich daher in die strich­ punktiert dargestellte Lage. Der Kassettenhalter 7 weist eine Verriegelungsnase 7a auf, die hinter einem Vorsprung 8b an einer Führung 8a der Verriegungsschiene 8 schnappt, wenn die Kassette in Uhrzeigerrichtung verdreht wird (Verdreh­ pfeil H). Hierbei wird die Verriegelungsschiene 8 aufgrund einer von der Verriegelungsnase 7a auf die Führung 8a ausge­ übte Kraft nach oben (Pfeil D) verschoben. Sobald die Ver­ riegelungsnase einschnappt, wird die Verriegelungsschiene durch die Kraft einer Feder 9 (Fig. 4) nach unten (Pfeil C) gezogen, um den Kassettenhalter 7 festzuhalten, der sich dann in derjenigen Lage befindet, die in Fig. 3 mit durch­ gezogenen Linien dargestellt ist.
Die Anordnung von Betätigungsschienen gemäß den Fig. 4-8 in verschiedenen Stellungen entspricht nicht genau der An­ ordnung dieser Schienen beim Ausführungsbeispiel. Der Über­ sichtlichkeit halber sind die Schienen in eine Anordnung gebracht, bei der sie alle nebeneinander liegen.
Die bereits erwähnte Verriegelungsschiene 8 weist zwei Füh­ rungslöcher 8c in ihrer Längsrichtung auf, die jeweils einen am Chassis 1 befestigten Führungsstift 1d aufnehmen. Es wird darauf hingewiesen, daß alle Führungsstifte, auch die für die anderen Schienen, mit 1d bezeichnet sind. Durch ge­ eignete (nicht dargestellte) Einrichtungen ist dafür ge­ sorgt, daß sich die Schiene nicht von den Führungsstiften löst. In gleicher Richtung wirkend wie die Verriegelungs­ schiene ist eine Auswerfschiene 10 angeordnet, die Führungs­ löcher 10a aufweist, in die Führungsstifte 1d eingreifen. Die Auswerfschiene 10 weist eine seitlich abstehende Druck­ nase 10d auf, mit der sie auf eine Druckfläche 8d an der Verriegelungsschiene 8 drückt, wenn sie nach oben (Pfeil D) entgegen der Kraft einer Feder 11 verschoben wird. Die Feder 11 ist zwischen einem chassisfesten Stift 1e und einem Stift 10c (Fig. 5) an der Auswerfschiene 10 aufgespannt. Diese Feder zieht die Auswerfschiene 10 nach unten (Pfeil C).
Die Verriegelungsschiene 8 wird durch die bereits genannte Feder 9 ebenfalls nach unten (Pfeil C) gezogen. Die Feder erstreckt sich zwischen einem chassisfesten Stift 1e und einem an der Schiene befestigten Stift 8g. Die Schiene weist eine erste Bremslöseschräge 8e und eine zweite Bremslöse­ schräge 8f auf. Mit diesen Schrägen wirkt sie auf Bremslöse­ stifte 15c bzw. 17c ein, die an einer ersten Bremsschiene 15 bzw. einer zweiten Bremsschiene 17 befestigt sind, welche Bremsschienen rechtwinklig zur Verriegelungsschiene 8 lau­ fen. Wenn die Verriegelungsschiene 8 in Richtung des Pfei­ les D verschoben wird, sorgen die genannten Schrägen und Bremslösestifte dafür, daß die Bremsschienen so verschoben werden, daß sie die Antriebshaspeln der T2-Kassette 3 bzw. der T1-Kassette 2 freigeben.
Durch Verschieben der Verriegelungsschiene 8 werden aber nicht nur die Bremsen an den Kassetten gelöst, sondern es werden auch die Kassettenhalter freigegeben, was anhand von Fig. 3 weiter oben erläutert wurde. Die genannte Verschiebe­ bewegung der Verriegelungsschiene kann durch Drücken der Auswerftaste und damit Verstellen der Auswerfschiene 10 in Richtung des Pfeiles D bewirkt werden. Beim Betätigen der Auswerftaste werden also die Bremsen gelöst und die Kasset­ ten ausgeschwenkt, so daß sie leicht aus ihren Haltern herausgenommen werden können.
Die Bremsschienen 15 und 17 können aber nicht nur durch Be­ tätigen der Verriegelungsschiene 8, sondern auch durch Be­ tätigen einer Bremslöseschiene 12 gelöst werden, die paral­ lel zur Verriegelungsschiene 8 läuft. Sie weist Führungen 12a auf, in die Führungsstifte 1d greifen. Von einer Feder 19 zwischen einem chassisfesten Stift 1e und einem schienen­ festen Stift 12c wird die Bremslöseschiene 12 nach unten (Pfeil C) gezogen. Sobald eine der Tasten zur Betriebsart­ einstellung mit Bandlauf (WIEDERGABE, AUFNAHME, VORWÄRTS, RÜCKWÄRTS beim Ausführungsbeispiel) betätigt wird, führt der Druck auf eine dieser Tasten zum Verschieben der Brems­ löseschiene 12 nach oben (Pfeil D) entgegen der Kraft der Feder 19.
An der Bremslöseschiene 12 sind zwei Bremslösearme 13 und 14 durch Stifte 12b schwenkbar gelagert. Die freien Enden dieser Arme weisen Mitnahmestifte 13b bzw. 14b auf, die in Führungsschlitze 20b bzw. 22b eingreifen, die sich im je­ weils abgewinkelten Ende einer ersten bzw. einer zweiten Verbindungsschiene 20 bzw. 22 befinden. Diese Schienen wer­ den weiter unten näher beschrieben. Die verschwenkbaren Arme weisen Bremslöseschrägen 13c bzw. 14c auf, die auf Brems­ lösestifte 15b bzw. 17b an den Bremslöseschienen 15 bzw. 17 drücken, um diese nach links (Pfeil A) zu verschieben, wenn sich die Arme in Gegenuhrzeigerrichtung (Pfeil E) um den je­ weiligen Lagerstift 12b an der Bremslöseschiene 12 drehen.
Die Bremsschienen 15 und 17 weisen Längsführungen 15a bzw. 17a auf, in die Führungsstifte 1d eingreifen. Die Brems­ schienen werden durch Federn 16 bzw. 18 nach rechts (Pfeil B) gezogen. Diese Federn sind zwischen jeweils einem chas­ sisfesten Stift 1e und einem bremsschienenfesten Stift 15d bzw. 17d aufgespannt. Von den Bremsschienen stehen jeweils zwei Sperrarme 15e bzw. 17e ab, die die beiden jeweiligen Bandhaspeln eines Bandes sperren, solange sich die jeweilige Bremsschiene in ihrer rechten Stellung befindet.
Die bereits erwähnten Verbindungsschienen 20 und 22 liegen parallel zu den Bremsschienen 15 und 17, also rechtwinklig zur Bremslöseschiene 12. Sie weisen Längsführungslöcher 20a bzw. 22a auf, in die Führungsstifte 1d eingreifen. Sie wer­ den durch jeweils eine Feder 21 bzw. 23 nach rechts (Pfeil B) gezogen. Die Federn sind jeweils zwischen einem chassis­ festen Stift 1e und einem schienenfesten Stift 20e bzw. 22e aufgespannt. Wenn eine der beiden Verbindungsschienen 20 bzw. 22 nach links (Pfeil A) verschoben wird, wird durch den jeweiligen, am abgewinkelten Ende vorhandenen Führungs­ schlitz 20b bzw. 22b der Mitnahmestift 13b bzw. 14b im schwenkbaren Bremslösearm 13 bzw. 14 mitgenommen. Bei Bewe­ gung einer der Schienen nach rechts (Pfeil B) erfolgt ein Verdrehen des jeweils zugeordneten Arms in Uhrzeigerrichtung (Verdrehpfeil F). Bei einem Verstellen einer der Schienen nach links (Pfeil A) erfolgt dementsprechend ein Verdrehen des zugehörigen Arms in Gegenuhrzeigerrichtung (Verdreh­ pfeil E).
Die Verbindungsschienen 20 und 22 können mit Hilfe einer Funktionsart-Wählschiene 24 verstellt werden. Diese verläuft rechtwinklig zu den Verbindungsschienen, also parallel zur Bremslöseschiene 12. Sie weist Langlöcher 24a auf, in denen Führungsstifte 1d laufen. In einem ihrer Längsränder befin­ den sich vier Kerben 24b bis 24e. In eine dieser Kerben greift ein Feststellstift 25 ein. Er wird durch die Kraft einer Feder 26, die zwischen ihm und einem chassisfesten An­ schlag 1f verläuft, gegen die Schiene gedrückt. In welche Kerbe der Feststellstift 25 drückt, hängt von der einge­ stellten Funktionsart, also der Verschiebestellung der Funk­ tionsart-Wählschiene 24 ab. Bei den Fig. 4-6 greift der Stift jeweils in die erste Kerbe 24b ein, wodurch die Funk­ tionsart AUFEINANDERFOLGEND gewählt ist. Ist die Funktions­ art-Wählschiene 24 so weit verschoben, daß der Feststell­ stift 25 in die zweite Kerbe 24c eingreift, beziehen sich alle eingestellten Betriebsarten auf die Kassette T1. Nach weiterem Verschieben bis zur Kerbe 24d beziehen sich alle Betriebsarten auf die Kassette T2. Ist schließlich die Funk­ tionsart-Wählschiene 24 so weit verschoben, daß der Fest­ stellstift 25 in die vierte Kerbe 24e eingreift, sind beide Kassetten gemeinsam betreibbar.
Entlang der linken Längsseite der Funktionsart-Wählschiene 24 sind nach außen stehende und eingesenkte Bereiche vorhan­ den. Es handelt sich um einen ersten eingesenkten Bereich 24f und einen ersten nach außen stehenden Bereich 24g, beide im Kreuzungsgebiet mit der ersten Verbindungsschiene 20. Im Verbindungsgebiet mit der zweiten Verbindungsschiene 22 be­ finden sich ein dritter und ein vierter nach außen stehender Bereich 24j bzw. 24l und ein eingesenkter Bereich 24k. In den Funktionsarten T2, T1 und BEIDE wirken die ersten Be­ reiche 24f und 24g mit einem Mitnahmestift 20c an der ersten Verbindungsschiene 20 zusammen, der an dem dem abgewinkelten Ende gegenüberliegenden Ende dieser Schiene angeordnet ist. Hierbei wirken die dritten und vierten Bereiche 24j, 24k und 24l mit einem entsprechenden Mitnahmestift 22c an der zwei­ ten Verbindungsschiene 22 zusammen.
Es wird nun die Funktionsweise dieser Anordnung beschrieben.
In den Stellungen gemäß den Fig. 4-6 ist die Funktionsart AUFEINANDERFOLGEND durch entsprechende Stellung der Funk­ tionsart-Wählschiene 24 eingestellt. Hierbei befindet sich der Mitnahmestift 20c der ersten Verbindungsschiene 20 in Kontakt mit dem ersten eingesenkten Bereich 24f, wodurch der erste Bremslösearm 13 in Uhrzeigerrichtung (Pfeil F) ver­ dreht ist und dabei nicht in Kontakt mit dem Bremslösestift 15b der ersten Bremsschiene 15 steht.
Der Mitnahmestift 22c der zweiten Verbindungsschiene 22 be­ findet sich in Kontakt mit dem dritten nach außen stehenden Bereich 24j, wodurch der zweite Bremslösearm 14 nicht ver­ dreht ist, sondern auf den Bremslösestift 17b drückt. Wenn in dieser Stellung eine der Tasten zur Betriebsarteinstel­ lung mit Bandlauf betätigt wird, wird die Bremslöseschiene 12 nach oben (Pfeil D) verschoben, welche Stellung in Fig. 6 dargestellt ist. Dabei verschiebt die Bremslöseschräge 14c am zweiten Bremslösearm 14 die zweite Bremsschiene 17 durch Druck auf den Bremslösestift 17b nach links (Pfeil A) , wo­ durch die Bremsarme 17e den Antrieb für die T1-Kassette 2 freigeben. Der erste Bremshebel 15 wird dagegen nicht ver­ stellt, da der erste Bremslösearm 15 nicht auf den Brems­ lösestift 15b drückt.
In der Stellung gemäß Fig. 6 kann sich also das Band in der ersten Kassette T1 bewegen, jedoch nicht dasjenige in der zweiten Kassette T2, wodurch verhindert wird, daß sich das Band in der letztgenannten Kassette durch Vibrationen loc­ kert. Wird die Betriebsart mit Bandlauf beendet, nimmt die Bremslöseschiene 12 aufgrund der Zugkraft der Feder 19 wie­ der die Stellung gemäß Fig. 4 ein, wobei die zweite Brems­ schiene 17 nach rechts (Pfeil B) verschoben wird, so daß sie wieder ein Bewegen des Bandes in der ersten Kassette T1 sperrt.
Die Fig. 7 und 8 betreffen eine Einstellung, bei der mit Hilfe der Funktionsart-Wählschiene 24 die zweite Kassette T2 ausgewählt ist. In diesem Fall wirkt der Mitnahmestift 20c am ersten Verbindungshebel 20 mit dem ersten nach außen stehenden Bereich 24g an der Funktionsart-Wählschiene 24 zu­ sammen, was zu einem Verschwenken des ersten Bremslösearms 13 in solcher Richtung führt, daß dieser am Mitnahmestift 15b an der ersten Bremsschiene 15 anliegt. Der Mitnahmestift 22c an der zweiten Verbindungsschiene 22 wirkt dagegen mit dem eingesenkten Bereich 24k zusammen, wodurch der zweite Bremslösearm 14 in seiner im Uhrzeigersinn (Verdrehpfeil F) verdrehten Stellung bleibt, so daß er nicht am Bremslöse­ stift 17b an der zweiten Bremsschiene 17 anliegt. Wenn nun eine Taste zur Betriebsarteinstellung mit Bandlauf betätigt wird, wird die Bremslöseschiene 12 nach oben (Pfeil D) ver­ schoben, wie in Fig. 8 dargestellt. Dabei wird der erste Bremslösearm 13 so verschoben, daß er über seine Bremslöse­ schräge 13c den Bremslösestift 15b und damit die erste Bremsschiene 15 nach links (Pfeil A) verschiebt. Dadurch wird der Bandlauf der zweiten Kassette T2 freigegeben. Der zweite Bremslösearm 14 drückt dagegen nicht auf den zugehö­ rigen Bremslösestift 17b an der Bremsschiene 17, weswegen diese nicht verschoben wird und demgemäß der Bandlauf der zweiten Kassette T1 nicht freigegeben wird. Es kann sich also alleine das Band in der Kassette T2 bewegen.
Wenn durch entsprechende Stellung der Funktionsart-Wähl­ schiene 24 die Kassette T1 ausgewählt ist, wirkt der Mitnah­ mestift 20c an der ersten Verbindungsschiene 20a mit einem zweiten eingesenkten Bereich 24h zusammen, was zur Folge hat, daß die erste Bremsschiene 15 nicht so weit nach links verschoben werden kann, daß der Bandlauf der Kassette T2 freigegeben wird. Ist die Funktionsart BEIDE ausgewählt, wirkt der Mitnahmestift 20c an der ersten Verbindungsschiene 20 mit einem nach außen vorstehenden zweiten Bereich 24i zu­ sammen und der Mitnahmestift 22c an der zweiten Verbindungs­ schiene 22 wirkt mit dem vierten nach außen stehenden Be­ reich 24l zusammen. Dies führt dazu, daß beim Verschieben der Bremslösevorrichtung 12 der Bandlauf für beide Kassetten T1 und T2 freigegeben wird.
Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Schienen ist also bewerkstelligt, daß immer nur die Bremsanordnung für dieje­ nige Kassette gelöst wird, deren Band laufen soll. Die an­ dere Kassette bleibt dagegen gebremst, so daß sich ihr Band nicht lockern kann.
Wenn eine Kassette eingesetzt wird und der Kassettenhalter in seine Betriebsstellung zurückgedrückt wird, wird hierbei, wie weiter oben anhand von Fig. 3 beschrieben, die Verrie­ gelungsschiene 8 verschoben, wobei sie mit ihren Schrägen 8e und 8f die Bremsschienen 15 bzw. 17 so verschiebt, daß die Bremsen gelöst werden. Dadurch kann die Kassette gut in die Betriebsstellung verdreht werden. Erst wenn die Verriege­ lungsschiene 8 zurückschnappt, um den Kassettenhalter zu verriegeln, schnappen auch die Bremsen ein.
Wenn die Kassetten ausgeworfen werden sollen, wird die Ver­ riegelungsschiene 8 ebenfalls bewegt, diesmal jedoch nicht durch den Kassettenhalter, sondern durch die Auswerfschiene 10. Auch in diesem Fall werden die Bremsen gelöst, wodurch die Kassettenhalter gut ausgeschwenkt werden können und die Kassetten T1 und T2 gut entnommen werden können. Von Vorteil ist es hierbei, die Verriegelungsnase 7a am Kassettenhalter 7 und die Führung 8a an der Verriegelungsschiene 8 so anzu­ bringen, daß bei geöffneter Kassette 7 die genannte Führung dauernd auf die genannte Nase drückt, wodurch die Verriege­ lungsschiene 8 am Zurückfahren (Pfeil C) gehindert wird, wo­ durch die Bremsen gelöst bleiben.
Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf ein Duplex-Band­ gerät mit zwei Kassetten. Es ist jedoch aus den Fig. 4-8 leicht erkennbar, daß die beschriebenen Funktionen auch für mehr als zwei Kassetten ausgeführt werden können.
Das Gerät gemäß dem Ausführungsbeispiel ist also so ausge­ führt, daß beim Öffnen und Schließen von Kassetten die Brem­ sen nicht wirken. Sind die Kassetten geschlossen, ist dafür gesorgt, daß immer nur diejenige Bremse öffnet, die einem Band zugeordnet ist, das gerade laufen soll.

Claims (3)

1. Duplex-Bandgerät mit
  • - je einem Antriebsmechanismus (4, 5) für jede der beiden in das Gerät einsetzbaren Kassetten;
  • - einer Brems-/Bremslöse-Anordnung;
  • - einer Funktionsart-Wähltastenanordnung (beide Kassetten, Kassette 1, Kassette 2 aufeinanderfolgend);
  • - einer Funktionsart-Wählschiene (24), die durch die Funktionsart- Wähltastenanordnung verstellt wird;
  • - und einer Betriebsart-Wähltastenanordnung (Pause, Stopp/ Auswerfen, Zurück, Vorwärts, Wiedergabe, Aufnehmen);
dadurch gekennzeichnet, daß die Brems-/Bremslöseanordnung folgende Teile aufweist:
  • - eine Bremslöseschiene (12) mit einer Bremslösestellung und einer Bremsstellung, welche letztere eingenommen wird, wenn mit der Betriebsart-Wähltastenanordnung eine Betriebsart mit Bandlauf ausgewählt ist;
  • - je eine Bremsschiene (15, 17) für jeden Kassettenantriebsmechanismus, mit jeweils einer Bremslösestellung und einer Bremsstellung;
  • - je eine Verbindungsschiene (20, 22) für jeden Kassettenantriebsmechanismus, die von der Funktionsart-Wählschiene in Bremslösestellung verschoben wird, wenn der zugehörige Kassettenantriebsmechanismus für Bandlauf ausgewählt ist, andernfalls von der Funktionsart-Wählschiene in Bremsstellung verstellt wird; und
  • - je einen Bremslösearm (13, 14) für jeden Kassettenantriebsmechanismus, welche Bremslösearme jeweils einer zugehörigen Bremsschiene zugeordnet sind und jeweils von einer zugehörigen Verbindungsschiene und der Bemslöseschiene so verstellbar sind, daß jeder Bremslösearm die zugehörige Bremsschiene
  • - in Bremsstellung hält, wenn die Funktionswählschiene die zugehörige Verbindungsschiene in Bremsstellung hält, unabhängig von der Stellung der Bremslöseschiene; und
  • - in Bremslösestellung hält, wenn die Funktionswählschiene die zugehörige Verbindungsschiene in Bremslösestellung hält und gleichzeitig die Bremslöseschiene in Bremslösestellung steht.
2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verriegelungsschiene (8), die durch die Betriebsart-Wähltasteneinrichtung in eine Auswerfstellung verstellbar ist, in der sie so auf beide Bremsschienen (15, 17) einwirkt, daß sie diese in Bremslösestellung hält.
DE4020858A 1989-06-30 1990-06-29 Duplex-bandgeraet Granted DE4020858A1 (de)

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US (1) US5151834A (de)
JP (1) JPH087899B2 (de)
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