DE4140709C2 - Spulenantriebsvorrichtung für ein Bandgerät - Google Patents
Spulenantriebsvorrichtung für ein BandgerätInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Spulenantriebsvorrichtung für ein Bandgerät mit einem
Antriebsmotor, dessen Drehmoment über Übertragungsmittel
auf eine zentrale Welle und über ein Mitläuferzahnrad
auf Zuführ- und Aufnahmespulen übertragbar ist, wobei ein
entlang der zentralen Welle axial verstellbares Auf/Ab-
Bewegungselement vorgesehen ist, in dessen einer Stellung
die Spulen im Hochgeschwindigkeitsbetrieb und in dessen
anderer Stellung die Spulen im
Niedergeschwindigkeitsbetrieb beaufschlagbar sind.
Es sind diverse Arten von Spulenantriebsvorrichtungen für
Bandgeräte bekannt. Eine solche herkömmlich ausgebildete
Spulenantriebsvorrichtung für ein Bandgerät ist in den
Fig. 1 und 2 dargestellt. Wie diese Figuren zeigen, ist
diese herkömmliche Spulenantriebsvorrichtung so ausgebildet,
daß die Antriebsenergie eines Gleichstrom-Antriebsmotors 1
bei Hochgeschwindigkeitsbetrieb, beispielsweise FF/REW-
Betrieb, und bei einem Betrieb mit niedriger Geschwindig
keit, beispielsweise einem Spiel/Beschickungs-Betrieb, auf
unterschiedlichen Wegen übertragen wird. Im Hochgeschwin
digkeitsbetrieb wird die Antriebsenergie des Motors 1 über
obere Zahnräder 2a und 3a von Zuführ- und Aufnahmekupplungen
2 und 3 unmittelbar auf eine Zuführspule 4 und eine Auf
nahmespule 5 übertragen, während im Betrieb mit niedriger
Geschwindigkeit die Antriebsenergie des Motors 1 auf die
Zuführ- und Aufnahmespule 4 und 5 übertragen wird, nachdem
eine Geschwindigkeitsreduzierung über die Zuführ- und Auf
nahmekupplung 2 und 3 sowie die unteren Zahnräder 2b und 3b
der Zuführ- und Aufnahmekupplung 2 und 3 durchgeführt
wurde.
Im einzelnen sind hierbei ein oberes und unteres Verbin
dungszahnrad 7 und 7′ drehbar an einer zentralen Welle 6
montiert, die zwischen der Zuführkupplung 2 und der Auf
nahmekupplung 3 fixiert ist. Die Verbindungszahnräder 7 und
7′ kämmen mit einem oberen und einem unteren Mitläuferzahn
rad 8 und 8′, die wahlweise in Abhängigkeit von der Dreh
richtung der Verbindungszahnräder 7 und 7′ mit den oberen
und unteren Zahnrädern 2a, 3a und 2b, 3b der Zuführ- und
Aufnahmekupplung 2 und 3 kämmen.
Eine Riemenscheibe 10, die an ihrem oberen Abschnitt mit
einem Zwischenzahnrad 10a versehen ist, das mit dem unteren
Verbindungszahnrad 7′ kämmt, ist an einer Antriebswelle 9
montiert. Am oberen Abschnitt der Antriebswelle 9 ist ein
Antriebszahnrad 11 drehbar gelagert, das mit einem kleinen
Zahnrad 11a versehen ist, welches mit dem oberen Verbin
dungszahnrad 7 kämmt.
An einer Welle 12 ist ein kleines Zahnrad 13 drehbar gela
gert, das immer mit dem Antriebszahnrad 11 kämmt. An der
Unterseite der Welle 12 ist ein bewegliches Zahnrad 14 durch
eine Schraubendruckfeder 15 elastisch gelagert, und zwar
derart, daß es über eine Antriebseinheit für eine Aufwärts/
Abwärts-Bewegung nach oben und nach unten bewegt werden
kann.
In einem Zustand, in dem das bewegliche Zahnrad 14 nach
unten bewegt ist, kämmt es mit einem Getrieberad 17, das mit
einer Drehkreuzwelle 16 versehen ist. Im Falle der Aufwärts
bewegung durch die Antriebseinheit ist das Zahnrad vom Rad
17 getrennt. Auf einer unteren Fläche des Rades 17 ist eine
Riemenscheibe 18 einstückig ausgebildet, die mit einer An
triebsriemenscheibe 19 des Antriebsmotors 1 über einen
Riemen 20 verbunden ist. Eine untere Riemenscheibe 21, die
am unteren Ende der Drehkreuzwelle 16 fixiert ist, ist mit
Hilfe eines Riemens 22 mit der angetriebenen Riemenscheibe
10 verbunden.
Die Antriebseinheit für die Aufwärts/Abwärts-Bewegung umfaßt
einen Schwenkhebel 24, der über eine Funktionsplatte (nicht
gezeigt) um ein Scharnier 23 schwenkbar ist, und ein Auf/Ab-
Element 26 zum Drücken des beweglichen Zahnrades 14 mit
Hilfe einer Schwenkbewegung des Schwenkhebels 24, der dreh
bar an einer Welle 25 montiert ist, nach oben.
Ferner ist ein zusätzlicher Verriegelungsmechanismus (nicht
gezeigt) mit einer komplizierten Konstruktion vorgesehen, um
zu verhindern, daß das untere Mitläuferzahnrad 8 mit den
unteren Zahnrädern 2b und 3b der Zuführ- und Aufnahme
kupplung 2 und 3 im Hochgeschwindigkeitsbetrieb kämmt.
Diese herkömmlich ausgebildete Spulenantriebsvorrichtung
funktioniert in der folgenden Weise:
Wenn eine Wähltaste für einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb
gedrückt wird, wird die Antriebsenergie des Motors 1 in der
folgenden Bahn Antriebsriemenscheibe 19 → Riemen 20 →
Riemenscheibe 18 am Rad übertragen. Da in diesem Augenblick
die Antriebseinheit für die Aufwärts/Abwärts-Bewegung nicht
in Betrieb ist, wird das bewegliche Zahnrad 14 durch die
Rückstellkraft der zusammengedrückten Schraubenfeder 5 nach
unten bewegt und kämmt dann mit dem Getrieberad 17.
Die Drehkraft des Getrieberades 17 wird daher in der folgen
den Bahn übertragen: Bewegliches Zahnrad 14 → kleines Zahn
rad 13 → Antriebszahnrad 11 → oberes Verbindungszahnrad 7,
und das obere Mitläuferzahnrad 8 kämmt wahlweise in Abhän
gigkeit von der Drehrichtung des oberen Verbindungsrades 7
mit den oberen Zahnrädern 2a und 3a der Zuführ- und Auf
nahmekupplung 2 und 3, so daß die Drehkraft des oberen Ver
bindungszahnrades 7 auf die Zuführ- und Aufnahmekupplung 2
oder 3 übertragen wird. Dadurch wird die Zuführ- oder Auf
nahmespule 4 oder 5 gedreht, die bei hoher Geschwindigkeit
mit den Kupplungen 2 und 3 kämmt. Zu diesem Zeitpunkt wird
die auf die Riemenscheibe 21 am Rad übertragene Drehkraft in
der folgenden Bahn übertragen: Riemen 22 → angetriebene
Riemenscheibe 10 → Zwischenzahnrad 10a → unteres Verbin
dungszahnrad 7′. Da jedoch das untere Mitläuferzahnrad 8′
von einem getrennten Verriegelungsmechanismus blockiert
wird, läuft es im Leerlauf um, wird jedoch nicht nach links
oder rechts verschwenkt.
Wenn andererseits eine Wähltaste für einen Betrieb mit nie
driger Geschwindigkeit gedrückt wird, wird der Schwenkhebel
24 durch eine Bewegung der Funktionsplatte gegen den Uhr
zeigersinn um die Welle 23 gedreht, so daß das Auf/Ab-Ele
ment 26 das bewegliche Zahnrad 14 nach oben drückt, wie im
Fig. 2 gezeigt, so daß das bewegliche Zahnrad vom Getrie
berad 17 getrennt wird. Daher wird die Drehkraft des An
triebsmotors 1 nicht auf das bewegliche Zahnrad 14 über
tragen, und die Drehkraft des Getrieberades 17 wird in der
folgenden Bahn übertragen: Riemenscheibe 21 → Riemen 20 →
angetriebene Riemenscheibe 10 → Zwischenzahnrad 10a →
unteres Verbindungsrad 7′. In Abhängigkeit von der Dreh
richtung des unteren Zahnrades 7′ kämmt das untere Mit
läuferzahnrad 8′ wahlweise mit dem unteren Zahnrad 2b oder
3b der Zuführ- und Aufnahmespule 2 und 3. Da in diesem
Augenblick der Verriegelungsmechanismus im Betrieb mit
niedriger Geschwindigkeit freigegeben ist, wird die Be
wegung des unteren Mitläuferzahnrades 8′ nach links und
rechts nicht verhindert.
Die auf die unteren Zahnräder 2b und 3b der Zuführ- und
Aufnahmekupplung 2 und 3 übertragene Antriebsenergie wird
durch einen üblichen Drehzahlreduziervorgang der Kupplungen
in ihrem Drehmoment verändert, so daß die Zuführ- und Auf
nahmespule 2 und 3 mit einer für den Betrieb mit niedriger
Geschwindigkeit geeigneten Drehkraft gedreht werden können.
Da jedoch bei einer derartigen herkömmlich ausgebildeten
Spulenantriebsvorrichtung zwei Paare von Mechanismen Ver
wendung finden, die unterschiedliche Energieübertragungs
bahnen aufweisen, um die Zuführ- und Aufnahmespule mit einem
für Hochgeschwindigkeitsbetrieb und Betrieb mit niedriger
Geschwindigkeit geeigneten Drehmoment anzutreiben, ist der
Nachteil vorhanden, daß die Anordnung insgesamt kompliziert
ausgebildet ist, was sich in hohen Kosten und einer niedri
gen Produktivität niederschlägt.
Eine Spulenantriebsvorrichtung der eingangs genannten Art
ist aus der EP 0 079 053 bekannt. Diese arbeitet ebenfalls
in zwei Betriebsarten, nämlich in der einen Betriebsart zur
Übertragung eines hohen Drehmomentes auf die Spulen und in
einer anderen Betriebsart zur Übertragung eines niedrigeren
Drehmomentes entsprechend einem Betrieb mit niedrigerer
Geschwindigkeit (Spiel-Wiedergabebetrieb) bzw. einem
Hochgeschwindigkeitsbetrieb (schneller Vorlauf/schneller
Rücklauf). Dieser bekannten Vorrichtung wird in der unteren
Axialstellung des Auf/Ab-Bewegungselementes das volle
Drehmoment des Antriebsmotors auf die Antriebsrolle
übertragen. Von der Antriebsrolle erfolgt die
Drehmomentübertragung auf die Zufuhr- und Aufnahmespulen
über einen Mitläufter, der von einem Arm reibschlüssig gegen
die Antriebsrolle gedrückt wird. Die Betätigung des Auf/Ab-
Bewegungselementes in Richtung des Betriebes mit
niedrigerem Drehmoment erfolgt mittels eines Solenuides.
Hierdurch wird der direkte Kontakt zwischen Rolle und
Antriebsrolle unterbrochen und ein Schlupfgetriebe zur
Reduzierung des vollen Motordrehmomentes dazwischen
geschaltet. Hierzu ist ein Band zwischen einem Bereich mit
niedrigerem Durchmesser der Bandrolle und einer
Aufnahmerolle angeordnet. Diese bekannte Vorrichtung
zeichnet sich durch einen vergleichsweise hohen
konstruktiven Aufwand aus.
Eine andere Spulenantriebsvorrichtung für ein Bandgerät ist
aus der DE 35 27 358 bekannt. Bei dieser Vorrichtung
erfolgt die Drehmomentübertragung über ein selbsttätig
verschwenkendes Mitläuferzahnrad zur Zuführ- bzw.
Aufnahmespule, dem jeweils eine Rutschkupplung mit je einem
Antriebszahnrad und einem Abtriebszahnrad zugeordnet ist.
Durch ein Steuerteil in Gestalt eines Sperrades wird
festgelegt, ob der Drehmoment-Übertragungsweg über die
jeweilige Rutschkupplung führen soll oder nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art hinsichtlich ihrer Konstruktion
zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird bei einer Spulenantriebsvorrichtung der
eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß aufgrund der
Tatsache, daß das Mitläuferzahnrad gemeinsam mit dem
Auf/Ab-Bewegungselement axial verfahrbar ist, auf eine
Vielzahl der beim Stand der Technik erforderlichen
Konstruktionselemente verzichtet werden kann.
Bei der Erfindung sind zum Erreichen der beiden Betriebsarten
nur noch die Bauelemente zwischen Zahnrad,
Verbindungszahnrad, Lagereinrichtung und Mitläuferzahnrad
erforderlich, wobei alle Elemente außer dem Zwischenzahnrad
gemeinsam zwischen den beiden axialen Stellungen verfahrbar
sind. Die erfindungsgemäße Lösung verfügt somit über einen
einzigen Bewegungsmechanismus mit Mitläufer, um jede der
Spulen mit einem entsprechenden unterschiedlichen
Drehmoment zu beaufschlagen. Um den Mitläufermechanismus
entsprechend der Vorgabe durch eine Funktionsplatte zu
bewegen, ist im Hochgeschwindigkeitsbetrieb vorgesehen, den
Mitläufermechanismus aufwärts entlang der zentralen Welle
zu bewegen, so daß er mit den oberen Zahnrädern in Eingriff
steht. Umgekehrt, im Betrieb mit niedriger Drehzahl, bewegt
sich der Mitläufermechanismus nach unten entlang der
zentralen Welle und steht im Eingriff mit den unteren
Zahnrädern.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen dargestellt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläu
tert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine herkömmlich aus
gebildete Spulenantriebsvorrichtung;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäß
ausgebildete Spulenantriebsvorrichtung;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch Fig. 3;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht von wesent
lichen Teilen der erfindungsgemäß ausge
bildeten Spulenantriebsvorrichtung im
demontierten Zustand; und die
Fig. 6A und 6B Darstellungen, die die Funktionsweise
einer drehbaren Scheibe und eines Auf/Ab-
Armes gemäß der Erfindung wiedergeben.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Spulenantriebsvorrichtung
für ein Bandgerät ist in den Fig. 3 bis 6 dargestellt.
Mit den Bezugsziffern 2 und 3 sind eine Zuführ- und Auf
nahmekupplung, mit 2a, 3a, 2b und 3b obere und untere Zahnrä
der der Zuführ- und Aufnahmekupplung 2 und 3, mit 4 und 5
eine Zuführspule und Aufnahmespule, mit 30 eine Basisplatte
und mit 31 eine Funktionsplatte bezeichnet. Die Spulenan
triebsvorrichtung umfaßt eine drehbar an einer zentralen
Welle 32, die an einer Basisplatte 30 fixiert ist, montierte
Scheibe 34, die mit Hilfe einer Schraubenzugfeder 33
elastisch vorgespannt wird und von einem Drehantriebsmecha
nismus um einen vorgegebenen Winkel gedreht wird. Sie um
faßt ferner einen Auf/Ab-Arm 35, der drehbar an der zentra
len Welle 32 montiert und mit Hilfe eines Auf/Ab-Antriebs
mechanismus entlang der zentralen Welle 32 auf und ab
bewegbar ist, ein Verbindungszahnrad 37, das drehbar an der
zentralen Welle 32 montiert ist und immer mit einem
Zwischenzahnrad 36a einer angetriebenen Riemenscheibe 36 in
Eingriff steht, einen Schwenkhebel 38, der schwenkbar an der
zentralen Welle 32 montiert ist und durch ein elastisches
Element elastisch nach unten vorgespannt ist sowie mit dem
Auf/Ab-Arm 35 durch ein Lagerelement gelagert wird, so daß
er zusammen mit dem Auf/Ab-Hebel 35 aufwärts und abwärts
bewegt werden kann, ein einstückiges Mitläuferzahnrad 40,
das an einem Ende des Schwenkhebels 38 mit Hilfe eines Wel
lenelementes 39 drehbar montiert ist und wahlweise mit den
oberen und unteren Zahnrädern 2a, 3a, 2b und 3b der Zuführ-
und Aufnahmekupplung 2 und 3 in Eingriff tritt, und einen
Drehkreuzmotor 45 zum Antreiben der Spulenantriebsvor
richtung der vorliegenden Erfindung.
Wie man deutlich Fig. 5 entnehmen kann, umfaßt der Drehan
triebsmechanismus einen hakenförmigen Vorsprung 31a, der an
einer Seite der Funktionsplatte 31 ausgebildet ist, um die
drehbare Scheibe 34 zu drehen, indem ein an einer Fläche
der drehbaren Scheibe 34 ausgebildetes vorstehendes Element
34a unter Druck gesetzt wird.
Der Auf/Ab-Antriebsmechanismus umfaßt einen Eingriffsvor
sprung 34b, der an einer Umfangsfläche der drehbaren Scheibe
34 ausgebildet ist, und eine Ausnehmung 35b, die an einer
Umfangsfläche eines kreisförmigen Hauptteiles 35a des
Auf/Ab-Armes 35 ausgebildet ist und mit dem Eingriffsvor
sprung 34b der drehbaren Scheibe 34 in Eingriff steht.
Das elastische Element umfaßt eine komprimierte Schrauben
feder 4, die zwischen einem Federführungsstück 41 und dem
Schwenkhebel 38 angeordnet ist, um den Schwenkhebel 38
elastisch nach unten vorzuspannen.
Das Lagerelement besitzt ein Paar Lagerstangen 43 und 43′,
die in Fixierlöcher 35d und 35d′ eingesetzt sind, welche an
einem vertikalen Abschnitt 35c des Auf/Ab-Armes 35 ausge
bildet sind, und ein Paar von Hakenstiften 38b und 38b′, die
an beiden Seitenflächen des kreisförmigen Hauptteiles 38a
des Schwenkhebels 38 ausgebildet sind und durch die Lager
stangen 43 und 43′ gelagert werden.
Des weiteren ist eine Unterlegscheibe 44 im mittleren Ab
schnitt der zentralen Welle 32 angeordnet, so daß das Ver
bindungszahnrad 37 zusammen mit dem Auf/Ab-Arm 35 aufwärts
und abwärts bewegt werden kann, wenn der Auf/Ab-Arm 35 vom
Auf/Ab-Antriebsmechanismus aufwärts und abwärts bewegt wird,
während bei einer festen Montage der Unterlegscheibe 44 an
der zentralen Welle 32 in der üblichen Weise sich das Ver
bindungszahnrad 37 nur in seiner Montageposition drehen
kann, und zwar unabhängig von der Auf/Ab-Bewegung des
Auf/Ab-Armes 35, da die Unterlegscheibe 44 nur als Lager
element wirkt.
Des weiteren macht die erfindungsgemäß ausgebildete Spulen
antriebsvorrichtung von einem Drehkreuzmotor 46 als Energie
quelle Gebrauch, der mit einer Drehkreuzwelle 46 versehen
ist. An der unteren Seite des Drehkreuzmotors 45 ist ein
stückig damit eine Antriebsriemenscheibe 47 ausgebildet,
die mit Hilfe eines Riemens 48 mit der angetriebenen Riemen
scheibe 36 verbunden ist.
Die Spulenantriebsvorrichtung für ein Bandgerät gemäß der
Erfindung funktioniert in der folgenden Weise:
Wenn eine Wähltaste für Hochgeschwindigkeitsbetrieb, bei spielsweise für FF/REW-Betrieb, gedrückt wird, wird die drehbare Scheibe 34 durch die Schraubenzugfeder nach links gezogen, wie mit der durchgezogenen Linie in Fig. 4 ange deutet, da sich die Funktionsplatte 31 nicht bewegt. In diesem Augenblick befindet sich der Eingriffsvorsprung 34b der drehbaren Scheibe 34 in Kontakt mit der unteren Fläche des kreisförmigen Hauptteils 35a des Auf/Ab-Armes 35, wie in den Fig. 4 und 6A gezeigt. Daher wird der Schwenkhebel 38, von dem die Hakenstifte 38b und 38b′ durch die Lager stange 43 und 43′ des Auf/Ab-Armes 35 gelagert werden, in einem aufwärts bewegten Zustand gehalten, in dem er die zu sammengepreßte Schraubenfeder 42 komprimiert.
Wenn eine Wähltaste für Hochgeschwindigkeitsbetrieb, bei spielsweise für FF/REW-Betrieb, gedrückt wird, wird die drehbare Scheibe 34 durch die Schraubenzugfeder nach links gezogen, wie mit der durchgezogenen Linie in Fig. 4 ange deutet, da sich die Funktionsplatte 31 nicht bewegt. In diesem Augenblick befindet sich der Eingriffsvorsprung 34b der drehbaren Scheibe 34 in Kontakt mit der unteren Fläche des kreisförmigen Hauptteils 35a des Auf/Ab-Armes 35, wie in den Fig. 4 und 6A gezeigt. Daher wird der Schwenkhebel 38, von dem die Hakenstifte 38b und 38b′ durch die Lager stange 43 und 43′ des Auf/Ab-Armes 35 gelagert werden, in einem aufwärts bewegten Zustand gehalten, in dem er die zu sammengepreßte Schraubenfeder 42 komprimiert.
Unter diesen Umständen wird die Drehkraft des Drehkreuz
motors 45 über die folgende Bewegungsbahn übertragen: An
triebsriemenscheibe 47 → Riemen 48 → angetriebene Riemen
scheibe 36 → Zwischenzahnrad 36a → Verbindungszahnrad 37 →
Mitläuferzahnrad 40. In Abhängigkeit von der Drehrichtung
des Verbindungszahnrades 37 kämmt das Mitläuferzahnrad 40
wahlweise mit den oberen Zahnrädern 2a und 3a der Zuführ-
und Aufnahmekupplung 2 und 3, so daß die Drehkraft des Ver
bindungsrades 37 über die Zuführ- und Aufnahmekupplung 2 und
3 direkt auf die Zuführ- und Aufnahmespule 4 und 5 übertra
gen wird. Auf diese Weise werden die Zuführ- und Aufnahme
spule 4 und 5 mit einem für Hochgeschwindigkeitsbetrieb ge
eigneten Drehmoment gedreht.
Wenn andererseits eine Wähltaste für Betrieb mit niedriger
Geschwindigkeit, beispielsweise einen Spiel/Freigabe-
Betrieb, gedrückt wird, wird die Funktionsplatte 31 nach
rechts bewegt, wie strichpunktiert in Fig. 4 angedeutet, so
daß der Eingriffsvorsprung 31a das vorstehende Element 34a
der drehbaren Scheibe 34 unter Druck setzt. Daher wird die
drehbare Scheibe 34 um einen vorgegebenen Winkel gedreht und
überwindet dabei die elastische Kraft der Schraubenzugfeder
33, so daß der Eingriffsvorsprung 34b der drehbaren Scheibe
34 mit der Ausnehmung 35b des Auf/Ab-Armes 35 in Eingriff
tritt, wie in Fig. 6B gezeigt. Zur gleichen Zeit wirkt die
elastische Kraft der zusammengedrückten Schraubenfeder 42,
die zwischen dem Federführungsstück 41 und dem Schwenkhebel
38 angeordnet und zusammengepreßt ist, nach unten, d. h. in
Richtung des Pfeiles A in Fig. 4, so daß der Schwenkhebel
38, dessen Hakenstifte 38b und 38b′ von den Lagerstangen 43
und 43′ gelagert werden, zusammen mit dem Auf/Ab-Arm 35 nach
unten bewegt wird. Folglich wird auch das Mitläuferzahnrad
40 nach unten bewegt, wie strichpunktiert in Fig. 4 ange
deutet ist. Unter diesen Gegebenheiten wird die Antriebs
kraft des Drehkreuzmotors 46 über die gleiche Bahn übertra
gen wie beim Hochgeschwindigkeitsbetrieb zum Drehen des
Mitläuferzahnrades 40. Das Mitläuferzahnrad 40 kämmt wahl
weise mit den unteren Zahnrädern 2b und 3b der Zuführ- und
Aufnahmekupplung 2 und 3 in Abhängigkeit von der Dreh
richtung des Verbindungszahnrades 37, so daß ein für einen
Betrieb mit niedriger Geschwindigkeit geeignetes Drehmoment
über die Zuführ- und Aufnahmekupplung 2 und 3 auf die Zu
führ- und Aufnahmespule 4 und 5 übertragen wird.
Wenn die Funktionsplatte 31 im Betrieb mit niedriger Ge
schwindigkeit in ihre Ausgangsposition zurückgekehrt ist,
wird auch die drehbare Scheibe 34 durch die elastische Kraft
der Schraubenzugfeder 33 in ihre Ausgangslage zurückgeführt,
so daß der Eingriffsvorsprung 34b der drehbaren Scheibe 34
aus der Ausnehmung 35b des Auf/Ab-Armes 35 tritt, so daß
sich auf diese Weise der Auf/Ab-Arm 35 nach oben bewegt und
die elastische Kraft der zusammengedrückten Schraubenfeder
42 überwindet, wie mit durchgezogener Linie in Fig. 4 ge
zeigt.
Wie vorstehend im einzelnen beschrieben, ist es mit Hilfe
der vorliegenden Erfindung möglich, die Konstruktion des
Deck-Mechanismus des Bandgerätes zu vereinfachen, indem nur
ein einziger (Mitläufer)-Mechanismus Verwendung findet, um
die Zuführspule und die Aufnahmespule mit unterschiedlichen
Drehmomenten anzutreiben, die für einen Hochgeschwindig
keitsbetrieb, beispielsweise einen FF/REW-Betrieb, für einen
Betrieb mit niedriger Geschwindigkeit, beispielsweise einen
Spiel/Freigabe-Betrieb, geeignet sind.
Claims (5)
1. Spulenantriebsvorrichtung für ein Bandgerät mit
einem Antriebsmotor (45), dessen Drehmoment über
Übertragungsmittel (48) auf eine zentrale Welle (32) und
über ein Mitläuferzahnrad (40) auf Zuführ- (4) und
Aufnahmespulen (5) übertragbar ist, wobei ein entlang der
zentralen Welle (32) axial verstellbares Auf/Ab-
Bewegungselement (35) vorgesehen ist, in dessen einer
Stellung die Spulen (4, 5) im Hochgeschwindigkeitsbetrieb
und in dessen anderer Stellung die Spulen (4, 5) im
Niedergeschwindigkeitsbetrieb beaufschlagbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auf/Ab-
Bewegungselement ein von einer Lagereinrichtung (43, 43′,
38, 38b′) getragenes Verbindungszahnrad (37) enthält,
welches in beiden axialen Stellungen des Auf/Ab-
Bewegungselementes mit einem vom Übertragungsmittel (48)
angetriebenes Zwischenrad (36a) kämmt, und daß die Bewegung
des mit dem Verbindungszahnrad (37) kämmenden
Mitläuferzahnrades (40) derart mit dem Auf/Ab-
Bewegungselement gekoppelt ist, daß das Mitläuferzahnrad
(40) in seiner einen Stellung mit oberen Zahnrädern (2a, 3a)
und seiner unteren Stellung mit unteren Zahnrädern (2b, 3b)
der Zuführ- und Aufnahmekupplung (2, 3) in Eingriff steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehantriebseinrichtung eine drehbare Scheibe (34) umfaßt,
die mit Hilfe eines elastischen Elementes elastisch
gelagert und an ihrer unteren Fläche mit einem vorstehenden
Element (34a) versehen ist, und eine Funktionsplatte (31),
die an ihrer Seitenfläche mit einem Eingriffsvorsprung
(31a) versehen ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auf/Ab-
Bewegungselement einen an einer oberen Fläche der drehbaren
Scheibe (34) ausgebildeten Eingriffsvorsprung (34b) und
einen mit einer Ausnehmung (35b) versehenen Auf/Ab-Arm (35)
zum Eingriff mit dem Eingriffsvorsprung (34b) der drehbaren
Scheibe (34) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lagereinrichtung einen Schwenkhebel (38) umfaßt, der an
seinem einen Ende einen kreisförmigen Hauptteil (39a)
aufweist, der mit einer Vielzahl von Hakenstiften (38b,
38b′) versehen ist, und der an seinem anderen Ende ein
Verbindungszahnrad (37) drehbar lagert, sowie eine Vielzahl
von Lagerstangen (43), die am Auf/Ab-Arm (35) fixiert sind
und die Hakenstifte lagern.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
elastische Element eine komprimierte Schraubenfeder (42)
umfaßt, die in die zentrale Welle (32) eingesetzt ist und
den Schwenkhebel (38) elastisch nach unten vorspannt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| KR2019900019430U KR930003968Y1 (ko) | 1990-12-10 | 1990-12-10 | 릴 구동장치 |
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