DE4020464A1 - Verzoegerungsbeleuchtung - Google Patents
VerzoegerungsbeleuchtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verzögerungs-Zustands
beleuchtung bei Kraftfahrzeugen.
Derzeit sind die Bremsleuchten eines Kraftfahrzeuges mit
einer Steuereinheit verbunden, welche die Bremsleuchte
ansteuert und durchgehend mit gleicher Helligkeit brennen
läßt, solange ein Druck auf das Fußbremspedal erfolgt.
Diese Ansteuerung der Bremsleuchten ist für viele
Verkehrssituationen unzureichend. Beispielsweise kann bei
großem Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug, dessen
Bremsleuchten aufleuchten, nicht abgeschätzt werden, wie
stark der Bremsvorgang dieses Fahrzeuges ist. Gerade
aufgrund dieser Tatsache kommt es häufig zu Auffahrunfällen
auf Autobahnen, da erst durch die rasche Annäherung an das
vorausfahrende Fahrzeug bemerkt wird, daß dieses eine sehr
starke Verzögerung, beispielsweise eine Vollbremsung,
durchlaufen hat. Bei Erkennen dieser Tatsache ist jedoch
der Geschwindigkeitsunterschied zwischen vorausfahrendem
und nachfolgendem Fahrzeug bereits so groß, daß der zur
Verfügung stehende Bremsweg nicht mehr ausreicht und ein
Auffahrunfall die Folge ist.
Ein weiterer Mangel besteht darin, daß das Einleiten des
aktiven Bremsvorganges selbst noch nicht bemerkt wird,
welches in einem Loslassen des Bremspedales besteht. Egal
ob dieses Loslassen des Bremspedales nur sehr kurzfristig
vor dem Betätigen des Bremspedales erfolgt oder bewußt
lange hingenommen wird, um die Motorbremsung auszunutzen,
so entsteht in jedem Fall eine Verzögerung dieses
Fahrzeuges und damit eine anwachsende
Geschwindigkeitsdifferenz zwischen vorausfahrendem und
nachfolgendem Fahrzeug, die nur von sehr versierten
nachfolgenden Fahrern sofort erkannt werden kann. Dies gilt
besonders bei Lastkraftwagen, deren aktiv zu betätigender
Motorbremsschalter oder Retarderbremsschalter nicht die
normale Bremsleuchte aktiviert. Auch diese Zeit verbleibt
ungenutzt für den Verzögerungsvorgang des nachfolgenden
Fahrzeuges, was wiederum zu Unfällen führen kann.
Eine weitere Gefahrenquelle besteht darin, daß die
Bremsleuchten eines Kraftfahrzeuges nach herkömmlicher
Bauart nur einen tatsächlichen Bremsvorgang anzeigen, nicht
jedoch einen umgebremsten, jedoch gefährlich langsamen
Fahrzustand des Fahrzeuges. Dies ist gerade bei
schnellbefahrenen Straßen und Autobahnen häufig die Ursache
von Unfällen, da nachfolgende Fahrzeuge erst durch die
drastische Verringerung des Abstandes zu dem
vorausfahrenden Fahrzeug dessen langsame Geschwindigkeit
registrieren. Ein rechtzeitiges Abbremsen ist dann häufig
nicht mehr möglich.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Verzögerungszustandsbeleuchtung für KFZ zu schaffen, die
dem nachfolgenden Fahrzeug gefährlich langsame Fahrzustände
bzw. die Art des Verzögerungsvorganges qualitativ optisch
anzeigt.
Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben
sich aus den Unteransprüchen. Der Vorteil besteht darin,
daß für den nachfolgenden Fahrer mehr Reaktionszeit zur
Verfügung steht.
Die qualitative Übermittlung des Fahr- bzw.
Verzögerungsvorganges erfolgt ausschließlich über eine oder
mehrere Verzögerungsleuchten am Heck des Fahrzeuges. Zu
diesem Zweck können die bisher verwendeten Bremsleuchten
verwendet werden, oder zusätzliche Verzögerungsleuchten,
die die Qualität des Fahr- bzw. Verzögerungsvorganges
anzeigen. Die Anzeige erfolgt dadurch, daß Helligkeit
und/oder Blinkfrequenz der Verzögerungsleuchte in
Abhängigkeit des anzuzeigenden Zustandes verändert werden,
wobei selbstverständlich auch das durchgehende Leuchten der
Verzögerungsleuchte in gewohnter Weise angewandt werden
kann.
Ein durchgehendes Aufleuchten der Verzögerungsleuchte soll
bereits bei einem vollständigen Loslassen des Gaspedales
das Einsetzen eines Bremsvorganges anzeigen. Um bei
handgeschalteten Kraftfahrzeugen nicht jeden Schaltvorgang
als vermeintlichen Beginn eines Bremsvorganges anzuzeigen,
ist es sinnvoll, bei solchen Fahrzeugen auch das
Kupplungspedal mit einem Signalgeber zu verbinden, so daß
bei gleichzeitigem loslassen des Gaspedales und drücken der
Kupplung die Verzögerungsleuchte nicht aufleuchtet.
Dabei soll die Verzögerungsleuchte zunächst nur eine
bestimmte Zeitdauer zur Warnung aufleuchten, z. B. 1
Sekunde, und anschließend wieder erlöschen.
Bleibt der Zustand jedoch länger, etwa 3 bis 4 Sekunden
erhalten, so leuchten die Verzögerungsleuchten wieder auf.
Bei einem aktiven Bremsvorgang mittels Fußbremse, evtl.
Retarder- und Motorbremse, wird bei mäßigem Bremsen
ebenfalls ein durchgehendes Aufleuchten der
Verzögerungsleuchte angesteuert. Dieses Aufleuchten wird
auch nach loslassen der Bremse beibehalten, bis erneut Gas
gegeben wird.
Wird dagegen ein bestimmter Schwellenwert der Bremswirkung,
gemessen z. B. als Druck im Bremskreislauf oder als
Wegsignal am Bremspedal, überschritten, so bewirkt die
Steuereinheit ein regelmäßiges Blinken der
Verzögerungsleuchte, und zwar in einem relativ schnellen
Rhythmus, beispielsweise 5 bis 6 mal pro Sekunde.
Ebenfalls ein Blinken, jedoch in einem langsameren Rythmus
von etwa 3 bis 3,5 Hertz, der Verzögerungsleuchten wird
bewirkt, wenn das Fahrzeug aktiv verzögert wird und dabei
langsam gefahren wird, und dadurch eine Gefahrenquelle für
die nachfolgenden Fahrzeuge darstellt. Dieser erste
Schwellenwert für eine solche
Geschwindigkeitsunterschreitung könnte im Bereich zwischen
25 und 40 Stundenkilometer liegen.
Das gleiche langsame Blinken wird bewirkt, wenn auch ohne
aktives Bremsen bei einer noch langsameren Geschwindigkeit,
also unterhalb eines zweiten Schwellenwertes, der bei etwa
5 bis 10 km/h liegen könnte, gefahren wird.
Bei Überlagerung mehrerer der besagten Zustände soll die
Steuereinheit selbstverständlich Prioritäten setzen: In
erster Linie soll ein sehr starker Bremsvorgang angezeigt
werden, also ein schnelles Blinken der Verzögerungsleuchte
bewirkt werden. Falls dies nicht der Fall ist, wird
wechselweise entweder ein normaler Bremsvorgang durch
durchgehendes Aufleuchten der Verzögerungsleuchten
angezeigt, oder die Langsamfahrzustände durch langsames
Leuchten der Verzögerungsleuchte mit etwa 3 bis 3,5
Leuchtsignalen pro Sekunde, wobei wiederum letzterer
Vorrang hat.
Das durchgehende Aufleuchten der Bremsleuchten, bedingt
durch mäßig starkes Abbremsen, soll dabei bestehen bleiben,
bis erneut Gas gegeben oder die Zündung des Kraftfahrzeuges
abgestellt wird. Dadurch wird vermieden, daß ein Stillstand
oder ausgekuppeltes Dahinrollen des Fahrzeuges nach dem
Bremsvorgang vom nachfolgenden Fahrzeug zu spät erkannt
wird.
Wahlweise kann die Steuereinheit zusätzlich mit der
Handbremse verbunden werden, so daß auch hierdurch ein
Bremssignal erzeugt wird, falls die Handbremse als
Notbremse eingesetzt wird etc..
Auch der Einsatz bei Automatikfahrzeugen ist problemlos
möglich, da Signale durch das Loslassen des Gaspedales
ebenso erzeugt werden, wie bei starkem Abbremsen.
Eine Schaltung einer solchen Verzögerungsbeleuchtung ist im
folgenden anhand der Fig. 1 näher dargestellt.
Die in der üblichen Weise mit dem Stromkreislauf
verbundenen Verzögerungsleuchten 1 werden von der
Steuereinheit 2 angesteuert. Die Steuereinheit 2 ist zur
Stromversorgung einerseits mit dem Massepol und
andererseits mit dem Pluspol, also der Zündung des
Kraftfahrzeuges, verbunden. Die Schalter 4 bis 7 geben
einen Impuls an die Steuereinheit 2 ab, sofern sie
geschlossen sind. Eine weitere Steuereinheit 3 gibt einen
Impuls an die Steuereinheit 2 ab, falls die vorgegebenen
Schwellenwerte der Geschwindigkeit unterschritten werden.
Der Schalter 4 schließt sich, wenn im Bremskreislauf des
Kraftfahrzeuges entweder ein Schwellenwert des Druckes
überschritten wird oder Retarder. bzw Motorbremse eine über
dem Schwellenwert liegende Bremswirkung veranlassen.
Ersatzweise kann auch eine Wegmessung am Bremspedal
vorgenommen werden, in Abhängigkeit deren der Schalter 4
geschlossen wird. Das vom Schalter 4 an die Steuereinheit 2
abgegebene Signal hat Vorrang vor den Signalen der Schalter
5 bis 7 sowie der Steuereinheit 3.
Bei geschlossenem Schalter 4 gibt die Steuereinheit 2 ein
Rechtecksignal mit einer Frequenz von 5 bis 6 Hz an die
Verzögerungsleuchten 1 ab, so daß diese mit einer solchen
Frequenz aufleuchten und wieder erlöschen.
Schalter 5 ist mit dem Gaspedal verbunden und schließt
sich, sobald das Gaspedal vollständig losgelassen wird. Am
Eingang dieses Signals an der Steuereinheit 2 bzw. zwischen
dem Schalter 5 und dem Eingang an der Steuereinheit 2 kann
zusätzlich ein Verzögerungsglied angeordnet sein, welches
nach Schließen des Schalters 5 mit einer Verzögerung von 3
bis 4 Sekunden das Signal an die Steuereinheit 2 zur
Verarbeitung durchgibt. Die parallel geschalteten Schalter
6 und 7 sind einerseits mit dem Fußbremspedal oder einem
anderen aktiven Bremssystem bzw. mit der Handbremse des
Kraftfahrzeuges verbunden und schließen sich jeweils, wenn
die Handbremse oder eine der anderen Bremsanlagen betätigt
werden. Erhält die Steuereinheit 2 ein Signal von einem der
Schalter 5 bis 7, so wird von der Steuereinheit 2 ein
durchgehendes Signal an die Verzögerungsleuchten 1
abgegeben, so daß diese permanent leuchten, es sei denn
gleichzeitig liegt ein Eingangssignal vom Schalter 4 vor.
Das von der Steuereinheit 2 abgegebene durchgehende Signal
bleibt erhalten, bis erneut Gas gegeben wird.
Die Steuereinheit 3 ist mit der Geschwindigkeitsanzeige des
Kraftfahrzeuges verbunden und gibt dann Signale an die
Steuereinheit 2 ab, wenn der Tachometer eine
Geschwindigkeit unter einer der beiden vorgegebenen
Mindestgeschwindigkeiten anzeigt. Vorzugsweise sind diese
Mindestgeschwindigkeiten einstellbar an der Steuereinheit
3.
Die Steuereinheit 2 gibt einen Rechteckimpuls an die
Verzögerungsleuchten 1 ab, jedoch mit geringerer Frequenz
von etwa 3 bis 3,5 Hz, was zu einem entsprechend
langsameren Blinken der Verzögerungsleuchten führt, wenn
sie entweder ein Signal der Steuereinheit 3 erhält, welches
ein Unterschreiten des ersten Grenzwertes anzeigt, und
gleichzeitig Schalter 6 ein aktives bremsen unter dem
Schwellenwert der Bremswirkung anzeigt, oder wenn die
Steuereinheit 3 eine Geschwindigkeit unter dem zweiten,
niedrigeren Grenzwert der Geschwindigkeit anzeigt.
Dies findet wiederum nur statt, sofern kein Eingangssignal
vom Schalter 4 bei der Steuereinheit 2 vorliegt.
Die Priorität zwischen den Eingangssignalen der
Steuereinheit 3 und den Eingangssignalen der Schalter 5 bis
7 soll an der Steuereinheit 2 wählbar sein. In aller Regel
soll jedoch das Eingangssignal von der Steuereinheit 3
Vorrang genießen, so daß bei gleichzeitiger Abgabe von
Eingangssignalen eines der Schalter 5 bis 7 sowie der
Steuereinheit 3 die Steuereinheit 2 die
Verzögerungsleuchten in einem langsamen Blinkrhythmus
beaufschlagt.
Aufgrund der Verbindung der Steuereinheit 2 mit der Zündung
über den Pluspol werden diese Steuerungsfunktionen nur
wahrgenommen, und damit ein permanentes oder periodisches
Aufleuchten der Verzögerungsleuchten 1 ermöglicht, sofern
die Zündung 8 eingeschaltet ist, wie in der Zeichnung
dargestellt.
Die Steuereinheit 2 wird weiterhin von einem Signal des
Schalters 9 beaufschlagt, welcher mit der Kupplung des
Kraftfahrzeuges, also beispielsweise dem Kupplungspedal,
verbunden ist. Dieser Schalter 9 schließt sich und gibt ein
Signal an die Steuereinheit 2 ab, wenn die Kupplung des
Kraftfahrzeuges betätigt wird. Bei gleichzeitigem Vorliegen
eines Signales vom Schalter 9 und vom Schalter 5, der ein
Loslassen des Gaspedales anzeigt, wird das vom Schalter 5
vorliegende Signal von der Steuereinheit 2 ignoriert, so daß
es beim Fehlen von anderen Signalen zu keinem Aufleuchten
der Verzögerungsleuchten 1 kommt. Dadurch wird vermieden,
daß bei einem normalen Schaltvorgang des Kraftfahrzeuges
bereits ein Aufleuchten der Verzögerungsleuchten 1
stattfindet.
Claims (12)
1. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge
mit wenigstens einer Verzögerungsleuchte am Heck des
Fahrzeugs sowie einer Steuereinheit zum elektrischen
Ansteuern der Verzögerungsleuchte,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der Art des
Verzögerungsvorganges des Kraftfahrzeuges und eventuell der
Art des Fahrzustandes die Verzögerungsleuchte
unterschiedlich aufleuchten läßt.
2. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinheit (2) die Bremsleuchte durchgehend
aufleuchten oder blinken läßt.
3. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Blinkrhythmus der Verzögerungsleuchte variabel ist.
4. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leuchtstärke der Verzögerungsleuchte variabel ist.
5. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der Stellung des
Gaspedals die Verzögerungsleuchte so ansteuert, daß die
Verzögerungsleuchte durchgehend aufleuchtet, wenn das
Gaspedal vollständig losgelassen wird, wenn gleichzeitig
die Zündung eingeschaltet ist.
6. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungsleuchte wieder erlischt, wenn das Gaspedal
länger als eine bestimmte Zeitdauer, z. B. 1,0 Sek.
vollständig losgelassen ist und keine vorrangigere
Steuerfunktion eintritt.
7. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungsleuchte erneut aufleuchtet, wenn das
Gaspedal länger als eine bestimmte Zeitdauer, z. B. 3 bis 4
Sekunden, vollständig losgelassen ist und keine
vorrangigere Steuerfunktion eintritt.
8. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der aufgebrachten
Bremswirkung die Verzögerungsleuchte so ansteuert, daß die
Verzögerungsleuchte in einem schnellen Rhythmus, z. B. 5 bis
6 Hz, aufleuchtet, wenn die Bremswirkung einen bestimmten
Schwellenwert überschreitet.
9. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der gefahrenen
Geschwindigkeit die Verzögerungsleuchte so ansteuert, daß
bei Unterschreiten einer ersten Mindestgeschwindigkeit des
Fahrzeuges, z. B. 30 bis 40 km/h, und gleichzeitig
betätigter Bremse die Verzögerungsleuchte in einem
langsamen Rhythmus, z. B. 3 bis 3,5 Hz, blinkt, jedoch die
Signale einer über dem Schwellenwert liegenden Bremswirkung
von der Steuereinheit (2) vorrangig ausgewertet werden.
10. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der gefahrenen
Geschwindigkeit die Verzögerungsleuchte so ansteuert, daß
bei Unterschreiten einer zweiten Mindestgeschwindigkeit des
Fahrzeuges, z. B. 5 bis 10 km/h, die Verzögerungsleuchte in
einem langsamen Rhythmus, z. B. 3 bis 3,5 Hz, blinkt, jedoch
die Signale einer über dem Schwellenwert liegenden
Bremswirkung von der Steuereinheit (2) vorrangig ausgewertet
werden.
11. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das durchgehende Aufleuchten der Verzögerungsleuchte
aufgrund des Betätigens der Bremse mit einer unter dem
Schwellenwert liegenden Bremswirkung so lange bestehen
bleibt, bis erneut Gas gegeben wird oder die Zündung
abgeschaltet wird.
12. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungsleuchte zusätzlich zu den regulären
Bremsleuchten des KFZ vorhanden sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904020464 DE4020464C2 (de) | 1990-06-27 | 1990-06-27 | Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904020464 DE4020464C2 (de) | 1990-06-27 | 1990-06-27 | Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4020464A1 true DE4020464A1 (de) | 1992-01-23 |
| DE4020464C2 DE4020464C2 (de) | 1993-12-16 |
Family
ID=6409190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19904020464 Expired - Fee Related DE4020464C2 (de) | 1990-06-27 | 1990-06-27 | Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung |
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