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DE4020464A1 - Verzoegerungsbeleuchtung - Google Patents

Verzoegerungsbeleuchtung

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DE4020464A1
DE4020464A1 DE19904020464 DE4020464A DE4020464A1 DE 4020464 A1 DE4020464 A1 DE 4020464A1 DE 19904020464 DE19904020464 DE 19904020464 DE 4020464 A DE4020464 A DE 4020464A DE 4020464 A1 DE4020464 A1 DE 4020464A1
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brake
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/44Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating braking action or preparation for braking, e.g. by detection of the foot approaching the brake pedal

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Verzögerungs-Zustands­ beleuchtung bei Kraftfahrzeugen.
Derzeit sind die Bremsleuchten eines Kraftfahrzeuges mit einer Steuereinheit verbunden, welche die Bremsleuchte ansteuert und durchgehend mit gleicher Helligkeit brennen läßt, solange ein Druck auf das Fußbremspedal erfolgt.
Diese Ansteuerung der Bremsleuchten ist für viele Verkehrssituationen unzureichend. Beispielsweise kann bei großem Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug, dessen Bremsleuchten aufleuchten, nicht abgeschätzt werden, wie stark der Bremsvorgang dieses Fahrzeuges ist. Gerade aufgrund dieser Tatsache kommt es häufig zu Auffahrunfällen auf Autobahnen, da erst durch die rasche Annäherung an das vorausfahrende Fahrzeug bemerkt wird, daß dieses eine sehr starke Verzögerung, beispielsweise eine Vollbremsung, durchlaufen hat. Bei Erkennen dieser Tatsache ist jedoch der Geschwindigkeitsunterschied zwischen vorausfahrendem und nachfolgendem Fahrzeug bereits so groß, daß der zur Verfügung stehende Bremsweg nicht mehr ausreicht und ein Auffahrunfall die Folge ist.
Ein weiterer Mangel besteht darin, daß das Einleiten des aktiven Bremsvorganges selbst noch nicht bemerkt wird, welches in einem Loslassen des Bremspedales besteht. Egal ob dieses Loslassen des Bremspedales nur sehr kurzfristig vor dem Betätigen des Bremspedales erfolgt oder bewußt lange hingenommen wird, um die Motorbremsung auszunutzen, so entsteht in jedem Fall eine Verzögerung dieses Fahrzeuges und damit eine anwachsende Geschwindigkeitsdifferenz zwischen vorausfahrendem und nachfolgendem Fahrzeug, die nur von sehr versierten nachfolgenden Fahrern sofort erkannt werden kann. Dies gilt besonders bei Lastkraftwagen, deren aktiv zu betätigender Motorbremsschalter oder Retarderbremsschalter nicht die normale Bremsleuchte aktiviert. Auch diese Zeit verbleibt ungenutzt für den Verzögerungsvorgang des nachfolgenden Fahrzeuges, was wiederum zu Unfällen führen kann.
Eine weitere Gefahrenquelle besteht darin, daß die Bremsleuchten eines Kraftfahrzeuges nach herkömmlicher Bauart nur einen tatsächlichen Bremsvorgang anzeigen, nicht jedoch einen umgebremsten, jedoch gefährlich langsamen Fahrzustand des Fahrzeuges. Dies ist gerade bei schnellbefahrenen Straßen und Autobahnen häufig die Ursache von Unfällen, da nachfolgende Fahrzeuge erst durch die drastische Verringerung des Abstandes zu dem vorausfahrenden Fahrzeug dessen langsame Geschwindigkeit registrieren. Ein rechtzeitiges Abbremsen ist dann häufig nicht mehr möglich.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verzögerungszustandsbeleuchtung für KFZ zu schaffen, die dem nachfolgenden Fahrzeug gefährlich langsame Fahrzustände bzw. die Art des Verzögerungsvorganges qualitativ optisch anzeigt.
Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Der Vorteil besteht darin, daß für den nachfolgenden Fahrer mehr Reaktionszeit zur Verfügung steht.
Die qualitative Übermittlung des Fahr- bzw. Verzögerungsvorganges erfolgt ausschließlich über eine oder mehrere Verzögerungsleuchten am Heck des Fahrzeuges. Zu diesem Zweck können die bisher verwendeten Bremsleuchten verwendet werden, oder zusätzliche Verzögerungsleuchten, die die Qualität des Fahr- bzw. Verzögerungsvorganges anzeigen. Die Anzeige erfolgt dadurch, daß Helligkeit und/oder Blinkfrequenz der Verzögerungsleuchte in Abhängigkeit des anzuzeigenden Zustandes verändert werden, wobei selbstverständlich auch das durchgehende Leuchten der Verzögerungsleuchte in gewohnter Weise angewandt werden kann.
Ein durchgehendes Aufleuchten der Verzögerungsleuchte soll bereits bei einem vollständigen Loslassen des Gaspedales das Einsetzen eines Bremsvorganges anzeigen. Um bei handgeschalteten Kraftfahrzeugen nicht jeden Schaltvorgang als vermeintlichen Beginn eines Bremsvorganges anzuzeigen, ist es sinnvoll, bei solchen Fahrzeugen auch das Kupplungspedal mit einem Signalgeber zu verbinden, so daß bei gleichzeitigem loslassen des Gaspedales und drücken der Kupplung die Verzögerungsleuchte nicht aufleuchtet.
Dabei soll die Verzögerungsleuchte zunächst nur eine bestimmte Zeitdauer zur Warnung aufleuchten, z. B. 1 Sekunde, und anschließend wieder erlöschen.
Bleibt der Zustand jedoch länger, etwa 3 bis 4 Sekunden erhalten, so leuchten die Verzögerungsleuchten wieder auf.
Bei einem aktiven Bremsvorgang mittels Fußbremse, evtl. Retarder- und Motorbremse, wird bei mäßigem Bremsen ebenfalls ein durchgehendes Aufleuchten der Verzögerungsleuchte angesteuert. Dieses Aufleuchten wird auch nach loslassen der Bremse beibehalten, bis erneut Gas gegeben wird.
Wird dagegen ein bestimmter Schwellenwert der Bremswirkung, gemessen z. B. als Druck im Bremskreislauf oder als Wegsignal am Bremspedal, überschritten, so bewirkt die Steuereinheit ein regelmäßiges Blinken der Verzögerungsleuchte, und zwar in einem relativ schnellen Rhythmus, beispielsweise 5 bis 6 mal pro Sekunde.
Ebenfalls ein Blinken, jedoch in einem langsameren Rythmus von etwa 3 bis 3,5 Hertz, der Verzögerungsleuchten wird bewirkt, wenn das Fahrzeug aktiv verzögert wird und dabei langsam gefahren wird, und dadurch eine Gefahrenquelle für die nachfolgenden Fahrzeuge darstellt. Dieser erste Schwellenwert für eine solche Geschwindigkeitsunterschreitung könnte im Bereich zwischen 25 und 40 Stundenkilometer liegen.
Das gleiche langsame Blinken wird bewirkt, wenn auch ohne aktives Bremsen bei einer noch langsameren Geschwindigkeit, also unterhalb eines zweiten Schwellenwertes, der bei etwa 5 bis 10 km/h liegen könnte, gefahren wird.
Bei Überlagerung mehrerer der besagten Zustände soll die Steuereinheit selbstverständlich Prioritäten setzen: In erster Linie soll ein sehr starker Bremsvorgang angezeigt werden, also ein schnelles Blinken der Verzögerungsleuchte bewirkt werden. Falls dies nicht der Fall ist, wird wechselweise entweder ein normaler Bremsvorgang durch durchgehendes Aufleuchten der Verzögerungsleuchten angezeigt, oder die Langsamfahrzustände durch langsames Leuchten der Verzögerungsleuchte mit etwa 3 bis 3,5 Leuchtsignalen pro Sekunde, wobei wiederum letzterer Vorrang hat.
Das durchgehende Aufleuchten der Bremsleuchten, bedingt durch mäßig starkes Abbremsen, soll dabei bestehen bleiben, bis erneut Gas gegeben oder die Zündung des Kraftfahrzeuges abgestellt wird. Dadurch wird vermieden, daß ein Stillstand oder ausgekuppeltes Dahinrollen des Fahrzeuges nach dem Bremsvorgang vom nachfolgenden Fahrzeug zu spät erkannt wird.
Wahlweise kann die Steuereinheit zusätzlich mit der Handbremse verbunden werden, so daß auch hierdurch ein Bremssignal erzeugt wird, falls die Handbremse als Notbremse eingesetzt wird etc..
Auch der Einsatz bei Automatikfahrzeugen ist problemlos möglich, da Signale durch das Loslassen des Gaspedales ebenso erzeugt werden, wie bei starkem Abbremsen. Eine Schaltung einer solchen Verzögerungsbeleuchtung ist im folgenden anhand der Fig. 1 näher dargestellt.
Die in der üblichen Weise mit dem Stromkreislauf verbundenen Verzögerungsleuchten 1 werden von der Steuereinheit 2 angesteuert. Die Steuereinheit 2 ist zur Stromversorgung einerseits mit dem Massepol und andererseits mit dem Pluspol, also der Zündung des Kraftfahrzeuges, verbunden. Die Schalter 4 bis 7 geben einen Impuls an die Steuereinheit 2 ab, sofern sie geschlossen sind. Eine weitere Steuereinheit 3 gibt einen Impuls an die Steuereinheit 2 ab, falls die vorgegebenen Schwellenwerte der Geschwindigkeit unterschritten werden.
Der Schalter 4 schließt sich, wenn im Bremskreislauf des Kraftfahrzeuges entweder ein Schwellenwert des Druckes überschritten wird oder Retarder. bzw Motorbremse eine über dem Schwellenwert liegende Bremswirkung veranlassen. Ersatzweise kann auch eine Wegmessung am Bremspedal vorgenommen werden, in Abhängigkeit deren der Schalter 4 geschlossen wird. Das vom Schalter 4 an die Steuereinheit 2 abgegebene Signal hat Vorrang vor den Signalen der Schalter 5 bis 7 sowie der Steuereinheit 3.
Bei geschlossenem Schalter 4 gibt die Steuereinheit 2 ein Rechtecksignal mit einer Frequenz von 5 bis 6 Hz an die Verzögerungsleuchten 1 ab, so daß diese mit einer solchen Frequenz aufleuchten und wieder erlöschen.
Schalter 5 ist mit dem Gaspedal verbunden und schließt sich, sobald das Gaspedal vollständig losgelassen wird. Am Eingang dieses Signals an der Steuereinheit 2 bzw. zwischen dem Schalter 5 und dem Eingang an der Steuereinheit 2 kann zusätzlich ein Verzögerungsglied angeordnet sein, welches nach Schließen des Schalters 5 mit einer Verzögerung von 3 bis 4 Sekunden das Signal an die Steuereinheit 2 zur Verarbeitung durchgibt. Die parallel geschalteten Schalter 6 und 7 sind einerseits mit dem Fußbremspedal oder einem anderen aktiven Bremssystem bzw. mit der Handbremse des Kraftfahrzeuges verbunden und schließen sich jeweils, wenn die Handbremse oder eine der anderen Bremsanlagen betätigt werden. Erhält die Steuereinheit 2 ein Signal von einem der Schalter 5 bis 7, so wird von der Steuereinheit 2 ein durchgehendes Signal an die Verzögerungsleuchten 1 abgegeben, so daß diese permanent leuchten, es sei denn gleichzeitig liegt ein Eingangssignal vom Schalter 4 vor. Das von der Steuereinheit 2 abgegebene durchgehende Signal bleibt erhalten, bis erneut Gas gegeben wird.
Die Steuereinheit 3 ist mit der Geschwindigkeitsanzeige des Kraftfahrzeuges verbunden und gibt dann Signale an die Steuereinheit 2 ab, wenn der Tachometer eine Geschwindigkeit unter einer der beiden vorgegebenen Mindestgeschwindigkeiten anzeigt. Vorzugsweise sind diese Mindestgeschwindigkeiten einstellbar an der Steuereinheit 3.
Die Steuereinheit 2 gibt einen Rechteckimpuls an die Verzögerungsleuchten 1 ab, jedoch mit geringerer Frequenz von etwa 3 bis 3,5 Hz, was zu einem entsprechend langsameren Blinken der Verzögerungsleuchten führt, wenn sie entweder ein Signal der Steuereinheit 3 erhält, welches ein Unterschreiten des ersten Grenzwertes anzeigt, und gleichzeitig Schalter 6 ein aktives bremsen unter dem Schwellenwert der Bremswirkung anzeigt, oder wenn die Steuereinheit 3 eine Geschwindigkeit unter dem zweiten, niedrigeren Grenzwert der Geschwindigkeit anzeigt.
Dies findet wiederum nur statt, sofern kein Eingangssignal vom Schalter 4 bei der Steuereinheit 2 vorliegt.
Die Priorität zwischen den Eingangssignalen der Steuereinheit 3 und den Eingangssignalen der Schalter 5 bis 7 soll an der Steuereinheit 2 wählbar sein. In aller Regel soll jedoch das Eingangssignal von der Steuereinheit 3 Vorrang genießen, so daß bei gleichzeitiger Abgabe von Eingangssignalen eines der Schalter 5 bis 7 sowie der Steuereinheit 3 die Steuereinheit 2 die Verzögerungsleuchten in einem langsamen Blinkrhythmus beaufschlagt.
Aufgrund der Verbindung der Steuereinheit 2 mit der Zündung über den Pluspol werden diese Steuerungsfunktionen nur wahrgenommen, und damit ein permanentes oder periodisches Aufleuchten der Verzögerungsleuchten 1 ermöglicht, sofern die Zündung 8 eingeschaltet ist, wie in der Zeichnung dargestellt.
Die Steuereinheit 2 wird weiterhin von einem Signal des Schalters 9 beaufschlagt, welcher mit der Kupplung des Kraftfahrzeuges, also beispielsweise dem Kupplungspedal, verbunden ist. Dieser Schalter 9 schließt sich und gibt ein Signal an die Steuereinheit 2 ab, wenn die Kupplung des Kraftfahrzeuges betätigt wird. Bei gleichzeitigem Vorliegen eines Signales vom Schalter 9 und vom Schalter 5, der ein Loslassen des Gaspedales anzeigt, wird das vom Schalter 5 vorliegende Signal von der Steuereinheit 2 ignoriert, so daß es beim Fehlen von anderen Signalen zu keinem Aufleuchten der Verzögerungsleuchten 1 kommt. Dadurch wird vermieden, daß bei einem normalen Schaltvorgang des Kraftfahrzeuges bereits ein Aufleuchten der Verzögerungsleuchten 1 stattfindet.

Claims (12)

1. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge mit wenigstens einer Verzögerungsleuchte am Heck des Fahrzeugs sowie einer Steuereinheit zum elektrischen Ansteuern der Verzögerungsleuchte, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der Art des Verzögerungsvorganges des Kraftfahrzeuges und eventuell der Art des Fahrzustandes die Verzögerungsleuchte unterschiedlich aufleuchten läßt.
2. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (2) die Bremsleuchte durchgehend aufleuchten oder blinken läßt.
3. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Blinkrhythmus der Verzögerungsleuchte variabel ist.
4. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtstärke der Verzögerungsleuchte variabel ist.
5. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der Stellung des Gaspedals die Verzögerungsleuchte so ansteuert, daß die Verzögerungsleuchte durchgehend aufleuchtet, wenn das Gaspedal vollständig losgelassen wird, wenn gleichzeitig die Zündung eingeschaltet ist.
6. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleuchte wieder erlischt, wenn das Gaspedal länger als eine bestimmte Zeitdauer, z. B. 1,0 Sek. vollständig losgelassen ist und keine vorrangigere Steuerfunktion eintritt.
7. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleuchte erneut aufleuchtet, wenn das Gaspedal länger als eine bestimmte Zeitdauer, z. B. 3 bis 4 Sekunden, vollständig losgelassen ist und keine vorrangigere Steuerfunktion eintritt.
8. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der aufgebrachten Bremswirkung die Verzögerungsleuchte so ansteuert, daß die Verzögerungsleuchte in einem schnellen Rhythmus, z. B. 5 bis 6 Hz, aufleuchtet, wenn die Bremswirkung einen bestimmten Schwellenwert überschreitet.
9. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der gefahrenen Geschwindigkeit die Verzögerungsleuchte so ansteuert, daß bei Unterschreiten einer ersten Mindestgeschwindigkeit des Fahrzeuges, z. B. 30 bis 40 km/h, und gleichzeitig betätigter Bremse die Verzögerungsleuchte in einem langsamen Rhythmus, z. B. 3 bis 3,5 Hz, blinkt, jedoch die Signale einer über dem Schwellenwert liegenden Bremswirkung von der Steuereinheit (2) vorrangig ausgewertet werden.
10. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (2) in Abhängigkeit von der gefahrenen Geschwindigkeit die Verzögerungsleuchte so ansteuert, daß bei Unterschreiten einer zweiten Mindestgeschwindigkeit des Fahrzeuges, z. B. 5 bis 10 km/h, die Verzögerungsleuchte in einem langsamen Rhythmus, z. B. 3 bis 3,5 Hz, blinkt, jedoch die Signale einer über dem Schwellenwert liegenden Bremswirkung von der Steuereinheit (2) vorrangig ausgewertet werden.
11. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das durchgehende Aufleuchten der Verzögerungsleuchte aufgrund des Betätigens der Bremse mit einer unter dem Schwellenwert liegenden Bremswirkung so lange bestehen bleibt, bis erneut Gas gegeben wird oder die Zündung abgeschaltet wird.
12. Verzögerungs-Zustandsbeleuchtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleuchte zusätzlich zu den regulären Bremsleuchten des KFZ vorhanden sind.
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