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DE19926883A1 - Verfahren zum Anzeigen eines Brems- oder Blinkvorgangs bei einem Kraftfahrzeug, sowie Leuchte, insbesondere Bremsleuchte oder Blinkleuchte, zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Anzeigen eines Brems- oder Blinkvorgangs bei einem Kraftfahrzeug, sowie Leuchte, insbesondere Bremsleuchte oder Blinkleuchte, zur Durchführung des Verfahrens

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DE19926883A1
DE19926883A1 DE1999126883 DE19926883A DE19926883A1 DE 19926883 A1 DE19926883 A1 DE 19926883A1 DE 1999126883 DE1999126883 DE 1999126883 DE 19926883 A DE19926883 A DE 19926883A DE 19926883 A1 DE19926883 A1 DE 19926883A1
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DE
Germany
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light
motor vehicle
luminous
vehicle
signal
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Withdrawn
Application number
DE1999126883
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Roppelt
Konrad Hinterhofer
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE19926883A1 publication Critical patent/DE19926883A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/44Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating braking action or preparation for braking, e.g. by detection of the foot approaching the brake pedal
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S43/00Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights
    • F21S43/50Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by aesthetic components not otherwise provided for, e.g. decorative trim, partition walls or covers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2103/00Exterior vehicle lighting devices for signalling purposes
    • F21W2103/35Brake lights

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Abstract

Bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zum Anzeigen eines Bremsvorganges bei einem Kraftfahrzeug (1) wird durch eine Leuchte (2a) in Abhängigkeit von der Verzögerung des Kraftfahrzeuges (1) ein Leuchtsignal mit einem zusätzlichen Informationsgehalt in Form eines leuchtenden Schriftzuges oder Logos erzeugt, welches die Fahrer nachfolgender Fahrzeuge auf eine Gefahrensituation oder auf die Art des Fahrzeuges hinweist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anzeigen eines Brems- oder Blinkvorgangs bei einem Kraftfahrzeug, sowie eine Leuchte, insbesondere Bremsleuchte oder Blinkleuchte, zur Durchführung des Verfahrens, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, 5, 15 und 16.
Die heutzutage eingesetzten Kraftfahrzeuge, wie beispielsweise Pkws, Lastkraftwagen oder Motorräder, besitzen zur Anzeige eines Bremsvorgangs Bremsleuchten, die bei der Einleitung des Bremsvorgangs durch Betätigen des zugehörigen Bremspedals oder Bremsgriffs aktiviert werden und ein in der Regel in roter Farbe leuchtendes Leuchtsignal aussenden. Das Leuchtsignal dient dazu, den Bremsvorgang für die nachfolgenden Fahrzeuge sichtbar zu machen. Nachteilig hierbei ist es, daß die üblicherweise eingesetzten Signalsysteme den Fahrern nachfolgender Fahrzeuge keine Information über die Stärke des Bremsvorgangs, d. h. die Größe der auftretenden Verzögerung oder die Art des Bremsvorgangs, d. h. beispielsweise eine Gefahrenbremsung oder aber lediglich ein Dahinrollen mit nahezu gleichbleibender Geschwindigkeit ohne merkliche Verzögerung, geben.
Darüber hinaus besitzen die bekannten und üblicherweise verwendeten Signalsysteme den Nachteil, daß sie die Fahrer nachfolgender Fahrzeuge nicht darüber in Kenntnis setzen, daß die Fahrzeuge beispielsweise nach einer zuvor erfolgten Gefahrenbremsung nur noch mit sehr geringer Geschwindigkeit dahinrollen, wie dies beispielsweise auf Autobahnen der Fall ist, so daß die Fahrer von in größerem Abstand herannahenden Fahrzeugen die Geschwindigkeit der vorausfahrenden Fahrzeuge vollkommen falsch ein­ schätzen und hierdurch eine für beide Fahrzeuge gefährliche Gefahrensituation auftritt.
In gleicher Weise geben die im Einsatz befindlichen Bremssysteme den Fahrern nachfolgender Fahrzeuge keinerlei Hinweis auf die Art des Fahrzeuges, beispielsweise auf ein mit Gefahrengut beladenes Fahrzeug, bei dem ein nach Möglichkeit größerer Sicherheitsabstand gehalten werden sollte, oder aber ein Fahrzeug, daß mit leicht zerbrechlichen Waren beladen ist und demgemäß nur Bremsvorgänge mit einer vergleichsweise geringen Verzögerung vornehmen kann.
Aus einem Artikel in der ADAC Motorwelt vom Mai 1999 ist es bekannt, Bremsleuchten einzusetzen, deren Leuchtfläche sich in Abhängigkeit von der momentanen Größe der Verzögerung verändert, was von den Fahrern nachfolgender Fahrzeuge in intuitiver Weise als ein Hinweis auf den momentanen Verzögerungszustand des vorausfahrenden Fahrzeuges aufgefaßt wird. Nachteilig bei dem beschriebenen System ist es, daß es insbesondere nachts nicht möglich ist, die Art des Fahrzeuges zu erkennen, wodurch sich insbesondere bei einem defekten Fahrzeug, bei Abbiege­ manövern, bei Notbremsmanövern von schnellen Fahrzeugen, wie z. B. Sportwagen oder von mit Gefahrengut beladenen Fahrzeugen etc. Gefahrensituationen ergeben können, die ein nicht unerhebliches Unfallrisiko mit sich bringen.
Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vor­ richtung zum Anzeigen eines Brems- oder Abbiegevorgangs bei einem Kraftfahrzeug zu schaffen, durch welche das Risiko für ein Auftreten von Gefahrensituationen weiter reduziert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Anspruch 1, 5, 15 und 16 gelöst.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zum Anzeigen eines Bremsvorgangs bei einem Kraftfahrzeug, bei welchem in Abhängigkeit von der Verzögerung des Kraftfahrzeugs ein von den Fahrern nachfolgender Fahrzeuge wahrnehmbares Leuchtsignal erzeugt wird, wobei das Leuchtsignal einen zusätzlichen Informationsgehalt umfaßt, der von den Fahrern nachfolgender Fahrzeuge als Hinweis wahrnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtsignal in Form eines leuchtenden Schriftzuges oder Logos erzeugt wird, welches die Fahrer der nachfolgenden Fahrzeuge über die Art des Fahrzeuges, bzw. ein zu erwartendes Manöver oder Verhalten des Fahrzeuges in Kenntnis setzt. Durch die Ausbildung des Hinweises als leuchtendes Logo oder als Schriftzug ergibt sich der Vorteil, daß den Fahrern der nachfolgenden Fahrzeuge z. B. nach einer Gefahrenbremsung in aktiver Weise ein zusätzlicher Informationsgehalt übermittelt wird, der dazu beiträgt, das Risiko eines Unfalls weiter herabzusetzen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Leuchtsignal als Blinksignal erzeugt, welches die Fahrer der nachfolgenden Fahrzeuge auf einen Bremsvorgang mit hoher Verzögerung hinweist. Hierbei kann es vorgesehen sein, daß das Blinksignal erst beim Überschreiten eines vorgegebenen Beschleunigungswertes erzeugt wird, beispielsweise wenn die Verzögerung des Fahrzeuges einen vorzugsweise einstellbaren Schwellenwert von z. B. 5 m/s2 überschreitet. Das in diesem Falle von den Fahrern der nachfolgenden Fahrzeuge als blinkender Schriftzug oder als blinkendes Logo erkennbare Leuchtsignal führt bei diesen aufgrund der Blinkfrequenz zu einer erhöhten Aufmerksamkeit, so daß eine sich anbahnende Gefahrensituation intuitiv und reflexartig erkannt werden kann, und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Blinkfrequenz des Blinksignals in Abhängigkeit von der Beschleunigung des Kraftfahrzeuges verändert. So kann die Blinkfrequenz bei einer nur sehr geringen Verzögerung von z. B. bis zu 1 m/s2 im Bereich von beispielsweise 10 Hertz liegen und bei einer Verzögerung von mehr als 5 m/s2 beispielsweise 20 bis 30 Hertz betragen.
Weiterhin kann es vorgesehen sein, daß das Leuchtsignal in Abhängigkeit von der Bewegungsgeschwindigkeit des Bremspedals oder Bremshebels (bei einem Motorrad) gesteuert wird, so daß zum Beispiel bei einer Gefahrenbremsung, bei der die Betätigung des Bremssignals sehr heftig, d. h. mit einer sehr hohen Beschleunigung des Pedals erfolgt, automatisch eine Aktivierung des Leuchtsignals erfolgt. Hierbei kann es ebenfalls vorgesehen sein, daß unterschiedliche Arten von Logos oder Textzügen zum Einsatz gelangen, die je nach Größe der Beschleunigung oder der Geschwindigkeit des betätigten Bremspedals aktiviert werden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß zusätzlich die momentane Geschwindigkeit des Kraftfahrzeuges und/oder die aufgetretene Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Geschwindigkeitswert vor dem Bremsvorgang und dem Geschwindigkeitswert nach dem Bremsvorgang zur Erzeugung des Leuchtsignals herangezogen werden.
Darüber hinaus kann die Aktivierung des Leuchtsignals ebenfalls beim Auftreten eines Defekts am Fahrzeug, der beispielsweise lediglich eine Weiterfahrt mit geringer Geschwindigkeit zuläßt, erfolgen.
Gemäß der Erfindung besitzt eine Leuchte, insbesondere eine Bremsleuchte für ein Kraftfahrzeug, eine transparente erste Leuchtfläche, die durch eine zugeordnete Lichtquelle von innen her zur Anzeige der Verzögerung des Fahrzeuges über Steuermittel beleuchtbar ist, wobei die Lichtquelle unter der Leuchtfläche in der Weise angeordnet ist, daß bei einer Aktivierung der zugeordneten Lichtquelle durch die Steuermittel ein von den Fahrern nachfolgender Fahrzeuge wahrnehmbarer zusätzlicher optischer Hinweis erzeugt wird. Die Leuchte ist dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtfläche die Form eines Schriftzuges oder Logos besitzt, und daß die Aktivierung der Lichtquelle in Abhängigkeit von der Verzögerung des Kraftfahrzeuges erfolgt. Die Leuchte kann beispielsweise in Form einer zusätzlichen separaten Leuchte neben den herkömmlichen Bremsleuchten eines Kraftfahrzeuges eingesetzt werden, oder aber einzeln bzw. gemeinsam mit herkömmlichen Bremsleuchten in einer einzigen Bremsleuchte integriert sein. Hierzu kann die Leuchtfläche von einer oder mehreren weiteren, z. B. gleich- oder ähnlichfarbenen Leuchtflächen umgeben sein, die durch eine zugeordnete weitere Lichtquelle unabhängig von der erfindungsgemäßen ersten Leuchtfläche beleuchtbar sind.
In gleicher Weise ist es jedoch ebenfalls möglich, daß die erfindungsgemäße Leuchtfläche in Form eines Schriftzuges oder Logos eine oder auch mehrere andere Farben besitzt oder mit einer anderen Leuchtintensität strahlt, beispielsweise mit einer helleren Leuchtfarbe und/oder mit einer höheren Leuchtkraft.
Zudem kann es vorgesehen sein, daß die erfindungsgemäße Leuchtfläche als austauschbare Leuchtfläche ausgeführt ist, in der Weise, daß ein erster Schriftzug oder ein erstes Logo z. B. bei einem Wechsel der Ladung, bei einem Betrieb des Fahrzeugs mit einem Anhänger oder aber bei einem Betrieb des Fahrzeuges in einem Land, in dem der Einsatz eines Logos oder Schriftzuges beispielsweise aus verkehrsrechtlichen Gründen nicht zulässig ist, auf einfache Weise gegen ein anderes Logo oder eine neutrale Leuchtfläche austauschbar ist. Hierzu kann in der Leuchte z. B. eine taschenförmige Aufnahme gebildet sein, in die das transparent ausgeführte Logo einschiebbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfassen die Steuermittel einen Beschleunigungssensor, der die Verzögerung des Kraftfahrzeuges bestimmt und der beim Überschreiten eines vorgegebenen Schwellenwertes für die Verzögerung die Lichtquelle aktiviert. Hierbei kann es beispielsweise ebenfalls vorgesehen sein, daß die Lichtquelle zur Beleuchtung der erfindungsgemäßen Leuchtfläche bereits bei einer sehr geringen Verzögerung aktiviert wird, welche z. B. lediglich durch Gas wegnehmen herbeigeführt werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bremsleuchte umfassen die Steuermittel einen Sensor zum Erfassen der Bewegungsgeschwindigkeit oder der Beschleunigung, das heißt der zeitlichen Änderung der Geschwindigkeit des Bremspedals, wobei z. B. beim Überschreiten eines vorgegebenen Schwellenwertes für die Bewegungsgeschwindigkeit des Bremspedals eine Aktivierung der Lichtquelle erfolgt.
Bei den zuvor beschriebenen beiden Ausführungsformen der Erfindung kann es darüber hinaus vorgesehen sein, daß die Lichtquelle bei einer unterhalb des Schwellenwertes liegenden Verzögerung des Kraftfahrzeuges mit einer solchen Helligkeit strahlt, daß die Leuchtfläche und die weitere Leuchtfläche im wesentlichen die gleiche konstante Leuchtstärke aufweisen.
Alternativ ist es jedoch ebenfalls möglich, daß die Lichtquelle als pulsierende oder als blinkende Lichtquelle ausgebildet ist, die bei einer Aktivierung mit einer für das menschliche Auge wahrnehmbaren Blinkfrequenz betrieben wird, welche in Abhängigkeit von der momentanen Verzögerung und/oder der Differenz zwischen der Geschwindigkeit des Fahrzeuges vor dem Bremsvorgang und der Geschwindigkeit des Fahrzeuges nach dem Bremsvorgang, veränderbar sein kann.
Ferner kann es vorgesehen sein, daß beim Überschreiten eines vorgegebenen Schwellen­ wertes für die Verzögerung des Fahrzeuges, bzw. für die Bewegungsgeschwindigkeit des Bremspedals durch die Steuermittel eine automatische Aktivierung der Warnblinkanlage des Fahrzeuges, d. h. aller Blinkleuchten eines Kraftfahrzeuges erfolgt, um z. B. nach oder während einer Gefahrenbremsung bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn möglichst frühzeitig einen Gefahrenhinweis für die nachfolgenden Fahrzeuge zu erzeugen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß der Fahrer eines mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüsteten Fahrzeugs bei einer Gefahrenbremsung nicht gleichzeitig bremsen, mit einer Hand lenken und mit der anderen Hand nach dem Schalter für die Warnblinkanlage suchen muß, welcher oftmals nicht nur versteckt angeordnet ist, sondern sich zudem nur durch das Lenkrad hindurch erreichen läßt, wodurch die Lenkbewegung behindert wird. Auch wenn die Blinkleuchten bei dieser Ausführungsform der Erfindung vorzugsweise durch die nachfolgend beschriebenen erfindungsgemäßen Blinkleuchten mit einem Logo oder einem Schriftzug gebildet werden, ist deren Einsatz jedoch nicht auf solche beschränkt und kann prinzipiell in Verbindung mit jeder beliebigen Blinkleuchte oder Warnblinkanlage des Standes der Technik erfolgen. Dennoch ist der Einsatz im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Brems- oder Blinkleuchte von Vorteil, da die Sensoren zum Bestimmen der Verzögerung des Fahrzeuges, bzw. der Geschwindigkeit der Bremspedalbewegung bereits vorhanden sind.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein Verfahren zum Anzeigen eines Abbiegevorganges bei einem Kraftfahrzeug, bei welchem in Abhängigkeit von einer gewünschten Abbiegerichtung ein von den Fahrern anderer Fahrzeuge wahrnehmbares Leuchtsignal erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtsignal einen zusätzlichen Informationsgehalt umfaßt, der von den Fahrern der anderen Fahrzeuge als zusätzlicher Hinweis wahrnehmbar ist. Das Leuchtsignal besitzt hierzu die Form eines Schriftzuges oder Logos, welches die Fahrer der anderen Fahrzeuge auf eine Gefahrensituation oder auf die Art des Fahrzeuges hinweist. Hierdurch läßt sich insbesondere bei Dunkelheit das Risiko von Unfällen, welches sich bei Fahrzeugen mit überstehender Ladung oder einem weit über die Achsen des Fahrzeuges hinausstehenden Aufbau beim Abbiegen durch ein Herausschwenken der Ladung oder des Aufbaues in die Gegenfahrbahn ergeben kann, stark herabsetzen. Durch die Anzeige des Abbiegevorgangs mit Hilfe eines Leuchtsignals in Form eines leuchtenden Logos, welches die anderen Fahrzeuge auf die Art des Fahrzeuges hinweist, wird die Aufmerksamkeit der Fahrer der anderen Fahrzeuge in intuitiver Weise über das übliche Maß hinaus gesteigert. Das Logo kann in vorteilhafter Weise z. B. die Form eines aus dem Straßenverkehr bekannten Gefahrenschildes oder aber die Form eines für die Fahrzeugart oder den Fahrzeug­ hersteller charakteristischen Hinweises besitzen. Demgemäß umfaßt eine Blinkleuchte eines Kraftfahrzeuges zur Durchführung des zuvor genannten Verfahrens eine transparente, die Form eines Schriftzuges oder eines Logos aufweisende Leuchtfläche, unter der eine Lichtquelle zum Beleuchten der Leuchtfläche angeordnet ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße Leuchte werden nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Rückansicht eines Kraftfahrzeuges mit einer erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Bremsleuchte sowie der zugehörigen elektrischen Einrichtungen.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, besitzt ein Kraftfahrzeug 1 eine oder mehrere erfindungsgemäße Leuchten 2, die beispielsweise als von den übrigen Bremsleuchten 4 getrennt aktivierbare Leuchten 2a oder aber als in die herkömmlichen Bremsleuchten 4 integrierte zusätzliche Bremsleuchten 2b ausgebildet sein können.
Wie in Fig. 1 durch die Worte "danger" für die Bremsleuchte 2a und "stop" für die Bremsleuchten 2b sowie das Gefahrenlogo in Fig. 2 angedeutet ist, besitzen die erfindungsgemäßen Bremsleuchten 2a, 2b die Form eines vorzugsweise leuchtenden Schriftzuges oder Logos, der die Fahrer nachfolgender Fahrzeuge über eine auftretende Gefahrensituation oder über die Art des Fahrzeuges in Kenntnis setzt.
Wie in Fig. 2 weiterhin dargestellt ist, besitzt die erfindungsgemäße Leuchte 2, welche beispielhaft für die anderen Leuchten 2a und 2b in Fig. 1 steht, eine Leuchtfläche 6, die über eine oder mehrere unterhalb oder im Inneren der Leuchtfläche 6 angeordnete Lichtquellen 8 von innen her beleuchtbar ist. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, kann zur weiteren Verstärkung des Beleuchtungseffekts von innen her eine vorzugsweise gewölbte Spiegelfläche 10 vorgesehen sein, die die Lichtstrahlen der Lichtquellen 8 auf die Leuchtflächen 6 der erfindungsgemäßen Leuchte 2 lenken, um die Lichtstärke zu erhöhen. Die Leuchtfläche 6 ist vorzugsweise aus transparentem Material gefertigt und kann, wie in Fig. 2 gezeigt, beispielsweise in eine für Licht undurchlässige Fläche 11 eingebracht sein, so daß bei einer Aktivierung der Lichtquelle 8 ausschließlich das erfindungsgemäße Leuchtsignal in Form des Schriftzuges oder aber des in Fig. 2 gezeigten Gefahren- oder Hinweis-Logos sichtbar wird. Das Logo ist nicht auf die in Fig. 2 gezeigte Art beschränkt und kann eine beliebige andere Form oder Gestalt aufweisen und beispielsweise einen Hinweis auf die Art des Fahrzeuges, dessen Einsatzzweck, den Fahrzeughersteller etc. geben.
Wie in Fig. 2 weiterhin gezeigt ist, können um die erfindungsgemäße Leuchte 2 herum weitere Bremsleuchten oder sonstige Beleuchtungseinrichtungen 4 mit zugeordneten weiteren Leuchtflächen 7 angeordnet sein, welche durch zugeordnete Lichtquellen 12 beleuchtbar sind.
Wie in Fig. 2 weiterhin dargestellt ist, erfolgt die Steuerung der erfindungsgemäßen Leuchte 2 und vorzugsweise auch der anderen Bremsleuchten 4 über eine Steuerungseinrichtung 14. Die Steuerungseinrichtung 14 ist elektrisch mit einem Geber 16 für die Stellung des Bremspedals 18 verbunden, welcher der Steuerungseinrichtung 14 die momentane Position des Bremspedals 18 entweder als ein der jeweiligen Position des Bremspedals 18 entsprechendes Signal oder aber als ein einfaches Ein/Aus-Signal übermittelt.
Die Steuerungseinrichtung 14 kann weiterhin mit einem Beschleunigungssensor 20 verbunden sein, der die momentane Beschleunigung des Fahrzeuges mißt und der Steuerungseinrichtung 14 die Größe des gemessenen Verzögerungswertes als Signal zuführt.
Die Steuerungseinrichtung 14 bestimmt aus den Signalen des Gebers 16 für die Stellung des Bremspedals 18 sowie den Signalen des Beschleunigungssensors 20, ob eine Aktivierung der erfindungsgemäßen Leuchte 2 und/oder der herkömmlichen Bremsleuchten 4 erforderlich ist, und aktiviert über die nicht näher bezeichneten elektrischen Verbindungsleitungen in Fig. 2 die jeweils zugehörige Lichtquelle 8, bzw. 12.

Claims (17)

1. Verfahren zum Anzeigen eines Bremsvorgangs bei einem Kraftfahrzeug, bei welchem in Abhängigkeit von der Verzögerung des Kraftfahrzeuges ein Leuchtsignal mit einem von den Fahrern nachfolgender Fahrzeuge wahrnehmbaren zusätzlichen Informations­ gehalt erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtsignal in Form eines leuchtenden Schriftzuges oder Logos erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtsignal als Blinksignal erzeugt wird, welches die Fahrer der nachfolgenden Fahrzeuge auf einen Bremsvorgang mit hoher Verzögerung hinweist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Blinksignal beim Überschreiten eines vorgegebenen Beschleunigungswertes erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blinkfrequenz des Blinksignals in Abhängigkeit von der Beschleunigung des Kraftfahrzeuges verändert wird.
5. Leuchte, insbesondere Bremsleuchte (2) für ein Kraftfahrzeug (1), mit reiner transparenten Leuchtfläche (6), die durch eine zugeordnete Lichtquelle (8) von innen her zur Anzeige der Verzögerung des Fahrzeuges (1) über Steuermittel (14, 16, 18, 20) beleuchtbar ist, wobei bei einer Aktivierung der Lichtquelle (8) durch die Steuermittel (14, 16, 18, 20) ein von den Fahrern nachfolgender Fahrzeuge wahrnehmbarer zusätzlicher optischer Hinweis erzeugt wird, zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtfläche (6) die Form eines leuchtenden Schriftzuges oder Logos besitzt, und daß die Aktivierung der Lichtquelle (8) in Abhängigkeit von der Verzögerung des Kraftfahrzeuges (1) erfolgt.
6. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Leuchtfläche (6) umschließende weitere Leuchtfläche (7) mit einer dieser zugeordneten weiteren Lichtquelle (12) vorgesehen ist.
7. Leuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtfläche (6) und die weitere Leuchtfläche (7) im wesentlichen dieselbe Leuchtfarbe besitzen.
8. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtfläche (6) eine geringere Leuchtstärke als die weitere Leuchtfläche (7) besitzt.
9. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel einen Beschleunigungssensor (20) umfassen, der die Verzögerung des Kraftfahrzeuges (1) bestimmt und daß beim Überschreiten eines vorgegebenen Schwellenwertes für die Verzögerung die Lichtquelle (8) aktiviert wird.
10. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel einen Sensor (16) zum Erfassen der Bewegungsgeschwindigkeit des Bremspedals (18) umfassen, und daß bei einem Überschreiten eines vorgegebenen Schwellenwertes für die Bewegungsgeschwindigkeit des Bremspedals (18) eine Aktivierung der Lichtquelle (8) erfolgt.
11. Leuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (16) beim Überschreiten des Schwellenwertes für die Verzögerung des Fahrzeugs und/oder für die Bewegungsgeschwindigkeit des Bremspedals (18) zusätzlich eine am Fahrzeug angeordnete Warnblinkanlage aktivieren.
12. Leuchte nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (8) bei einer unterhalb des Schwellenwertes liegenden Verzögerung des Kraftfahrzeuges (1) mit einer solchen Helligkeit strahlt, daß die Leuchtfläche (6) und die weitere Leuchtfläche (7) im wesentlichen die gleiche Leuchtstärke aufweisen.
13. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (8) eine pulsierende Lichtquelle ist, die bei einer Aktivierung mit einer für das menschliche Auge wahrnehmbaren Frequenz blinkt.
14. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtfläche (6) gegen eine andere Leuchtfläche (6) austauschbar in der Leuchte aufgenommen ist.
15. Verfahren zum Anzeigen eines Abbiegevorgangs oder eines Defekts bei einem Kraftfahrzeug, bei welchem in Abhängigkeit von einer gewünschten Abbiegerichtung oder einem Defekt am Fahrzeug ein von den Fahrern anderer Fahrzeuge wahrnehmbares Leuchtsignal erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtsignal einen zusätzlichen Informationsgehalt in Form eines leuchtenden Schriftzuges oder Logos umfaßt, welches von den Fahrern der anderen Fahrzeuge als Hinweis auf eine Gefahrensituation oder die Art des Fahrzeuges erkannt wird.
16. Blinkleuchte für eine Kraftfahrzeug, mit einer unterhalb einer transparenten Leuchtfläche angeordneten Lichtquelle, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Leuchtfläche (6) die Form eines Schriftzuges oder eines Logos besitzt.
17. Blinkleuchte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Leuchtfläche (6) gegen eine andere Leuchtfläche (6) austauschbar in der Blinkleuchte aufgenommen ist.
DE1999126883 1999-06-12 1999-06-12 Verfahren zum Anzeigen eines Brems- oder Blinkvorgangs bei einem Kraftfahrzeug, sowie Leuchte, insbesondere Bremsleuchte oder Blinkleuchte, zur Durchführung des Verfahrens Withdrawn DE19926883A1 (de)

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