DE3123277A1 - Signalsystem fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Signalsystem fuer kraftfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
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- B60Q1/44—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating braking action or preparation for braking, e.g. by detection of the foot approaching the brake pedal
- B60Q1/444—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating braking action or preparation for braking, e.g. by detection of the foot approaching the brake pedal with indication of the braking strength or speed changes, e.g. by changing shape or intensity of the indication
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Description
-
- Beschreibung Signal system für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein Signalsystem für Kraftfahrzeuge, mit wenigstens einer rückwärtigen Leuchte, die beim Bremsen aufleuchtet und dabei blinkt.
- Gegenwärtig übliche Signalsysteme in Kraftfahrzeugen bestehen u. a. aus zwei an der Rückseite des Fahrzeuges angebrachten Leuchten, die beim Bremsen gleichmäßig aufleuchten. Hierzu sind die Leuchten so geschaltet, daß sie bei Betätigung der Fahrbremse ("FuBbremse") aufleuchten, indem über das Bremspedal ein Bremslichtschalter betestigt wird, welcher den Stromkreis zwischen der Stromversorgungsanlage des Kraftfahrzeuges und den Bremsleuchten schließt.
- Durch das Aufleuchten der Bremsleuchten soll der nachfolgende Verkehr gewarnt und auf die wahrscheinlich abnehmende Geschwindigkeit des bremsenden Fahrzeuges aufmerksam gemacht werden. Da jedoch die Bremsleuchten schon beim Antippen des Bremspedals voll aufleuchten, weiß der nachfolgende Verkehrsteilnehmer nicht, ob und in welchem Maße das bremsende Fahrzeug wirklich an Geschwindigkeit verliert.
- Manche Fahrer betätigen die Bremse bei unübersichtlichen Verkehrssituationen nur kurz, ohne dabei die Geschwindigkeit merkbar zu verringern, andere bremsen das Fahrzeug stufenweise oder unvermutet stark ab. Bei dem sog. Aquaplaning ist eine Geschwindigkeitsabnahme trotz starken Bremsens nicht gegeben.
- Neuerdings werden auch vier rückwärtige Bremsleuchten - je zwei unten und oben - verwendet, die zwar zusammen heller sind als zwei, aber den nachfolgenden Verkehr blenden können. Vor allem beim Warten vor einer Verkehrsampel sind die beiden zusätzlichen Bremslichter sehr störend.
- Entsprechend der eingangs genannten Gattung ist schon ein Sicherheitssignalsystem für Fahrzeuge bekannt, dessen Aufgabe es ist, den nachfolgenden Vekehr auf das Fahrverhalten eines vorausfahrenden Fahrzeuges aufmerksam zu machen, und zwar sowohl hinsichtlich des Bremsvorganges wie auch bezüglich der Beschleunigung des Fahrzeuges (DE-OS 16 30 028). Hierzu sind auf der Rückseite des Kraftwagens zusätzlich zu dessen serienmäßiger Signaleinrichtung drei übereinander angeordnete Reihen von beispielsweise zehn nebeneinanderstehenden Lampen angeordnet, wobei die einzelnen Reihen mit verschiedenfarbigen Abdeckgläse , grün/gelb/rot, versehen sind. Mittels der grür , Lampen wird die Fahrgeschwindigkeit angezeigt, ie gelben Lampen leuchten bei Langsamerwerden des Fahrzeuges infolge Loslassens des Gaspedals auf, während die rote Lampenreihe bei Betätigung der Fahrbremse anspricht und aufleuchtet. Darüber hinaus ist eine einzelne rote Warnleuchte vorgesehen, die bei Betätigung der Hupe oder bei Betätigen eines entsprechenden Schalters aufleuchtet und dann blinkt, und zwar entweder allein oder auch gemeinsam mit der roten Lampenreihe. Schließlich ist im Innenraum des Fahrzeuges das am äußeren rückwärtigen Ende des Wagens befindliche Warnsystem in verkleinerter Form am Armaturenbrett angebracht, damit der Fahrer jederzeit kontrollieren kann, welche Signale er dem nachfolgenden Verkehr übermittelt.
- Mittels dieser bekannten Einrichtung soll der nachfolgende Verkehr über die Fahrsituation des damit ausgerüsteten Fahrzeuges unterrichtet werden. So leuchten die grünen Lampen mit zunehmender Beschleunigung in der Abfolge beispielsweise von links nach rechts nacheinander auf, in ähnlicher Weise leuchten die gelben Lampen, wenn das Gaspedal losgelassen wird. Ebenso ist vorgesehen, daß die Lampen der roten Lampenreihe mit zunehmender Verzögerung des Fahrzeuges nacheinander aufleuchten.
- Hiermit ist jedoch eine Reihe von Nachteilen verbunden.
- Zunächst ist davon auszugehen, daß die Fahrer der nachfolgenden Fahrzeuge durch die Vielzahl der auf sie einwirkenden Signale verwirrt werden, so daß sie sich auf udS übrige Verkehrsgeschehen kaum noch genügend konzentrieren können. Ferner wird auch der Fahrer des mit der Einrichtung ausgerüsteten Fahrzeuges selbst durch die Überwachung der an seinem Armaturenbrett befindlichen Kontrolleinrichtung vom Geschehen auf der Straße abgelenkt, was bei dichtem Verkehr und rasch wechselnden Situationen eher zu Unfällen führen kann, als die Einrichtung Unfälle vermeiden hilft.
- Bezüglich der Ausführung des Bekannten ist es als nachteilig anzusehen, daß dieses platzaufwendige System zusätzlich zu den serienmäßigen Leuchten an der Rückseite eines Fahrzeuges angebracht werden muß.
- Insbesondere bei Schrägheck-Fahrzeugen steht hierzu kein Raum zur Verfügung. Darüber hinaus birgt die komplizierte elektrische Schaltung sowie die Vielzahl der notwendigen elektrischen Glühlampen die Gefahr in sich, daß bei teilweisem Ausfall bzw. bei beschädigten Glühlampen ein falscher Eindruck von der Fahrsituation vermittelt und der nachfolgende Verkehr getäuscht wird.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Signalsystem für Kraftfahrzeuge zu schaffen, das den nachfolgenden Verkehr über das bloße Anzeigen der Bremspedalbetätigung hinaus auf die Intensität des Bremsvorganges und auf die tatsächliche Geschwindigkeitsabnahme aufmerksam macht und ihn so veranlaßt, Abstand zu halten bzw. selbst rechtzeitig zu bremsen. Dabei sollen grundsätzlich keine zusätzlichen Leuchten am Fahrzeug erforderlich sein.
- Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sowie vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser Beschreibung vorangestellt sind.
- Mit der Erfindung ist u. a. der steil verbunden, daß die serienmäßigen Bremsleuchten an auch die Intensität des Bremsvorganges anzeigen können und somit hierzu keine zusätzlichen Vorrichtungen am Fahrzeug nötig sind. Unabhängig vom Fahrzeugtyp läßt sich das erfindungsgemäße System daher auch nachträglich ohne großen Aufwand in jedes Fahrzeug einbauen. Schließlich ist die erfindungsgemäße Einrichtung auch ohne größeren Aufwand aus kleinen Bauteilen herstellbar, womit die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, daß alle Fahrzeuge damit ausgerüstet werden und so die allgemeine Verkehrssicherheit verbessert wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, welches nachstehend beschrieben wird.
- Es zeigen: Fig. 1 ein Kraftfahrzeug mit Warn-Bremsleuchten und zugehörigem Stromkreis in schaubildlichschematischer Darstellung, Fig. 2 in einem Diagramm den Verlauf von Helligkeit und Pulsfrequenz in Abhängigkeit von der Verzögerung des Kraftfahrzeuges.
- Ein Kraftfahrzeug 10 hat zwei Schlußlichteinheiten 11, in die jeweils auch eine Bremsleuchte 12 eingeschlossen ist.
- Die Bremsleuchten 12 sind mittels eines Bremsleuchtenkabels 13 an eine Stromversorgung 14 des Kraftfahrzeuges 10 angeschlossen, wobei in das Kabel 13 ein Bremslichtschalter 15 eingeschaltet ist. Zwischen Bremslichtschalter 13 und Bremsleuchten 12 ist eine Pulsbox 16 als Spannungsregler geschaltet, die über eine Impulsleitung 17 mit einem elektronischenVerzögerungsaufnehmer 18 verbunden ist.
- Figur 2 stellt die Wirkung der vom elektronischen Verzögerungsaufnehmer 18 gesteuerten Pulsbox 16 in Form zweier Kurven 19, 20 dar; dabei sind Helligkeit (Leuchtdichte; 19) und Pulsfrequenz (Schwingungszahl je Zeiteinheit; 20) in Abhängigkeit von der Verzögerung des Fahrzeuges aufgetragen. Dem Verlauf der Kurven ist zu entnehmen, daß mit zunehmender Verzögerung die Bremsleuchten heller werden und pulsieren, und zwar derart, daß einmal die Helligkeit der Bremsleuchten von Puls zu Puls progressiv verstärkt und zum anderen gleichzeitig die Pulsfrequenz des Blinkvorganges größer wird. Der Helligkeitsverlauf wird durch die Grenzlinie 21 nach unten derart begrenzt, daß beim Pulsieren die Bremslichter nicht erlöschen, sondern jeweils nur auf die durch die Grenzlinie 21 festgelegte Mindesthelligkeit abdunkeln.
- Das System funktioniert wie folgt: Durch das Betätigen der Fahrbremse ("FuBbremse") spricht der Bremslichtschalter 15 an und schließt den Stromkreis zwischen Stromversorgungsanlage 14 und Bremsleuchten 12.
- Gleichzeitig mit dem Betätigen der Fahrbremse tritt in herkömmlicher Weise eine mehr oder weniger starke Verzögerung des Fahrzeuges 10 ein, die von dem elektronischen Verzögerungsaufnehmer 18 gemessen wird. Der Verzögerungsaufnehmer 18 arbeitet beispielsweise nach dem Prinzip des Beharrungsvermögens einer trägen Masse und mißt fortlaufend die effektive Verzögerung des Fahrzeuges 10. Diese Werte werden in sinusförmige Impulse umgewandelt und über die Impulsleitung 17 der Pulsbox 16 übermittelt, welche über Optokoppler die an den Bremsleuchten 12 anliegende Spannung analog regelt.
- Ausgehend von der Mindestspannung, die der Mindest- helligkeit gemäß Linie 21 in Figur 2 entspricht, wird die momentane Spannung über Ee Pulsbox 16 mittels der erwähnten Modulation . apulsartig so gesteuert, daß einerseits die Perioden zwischen den Spannungsspitzen mit zunehmender Verzögerung kleiner werden, wodurch es zu einem immer schnelleren Blinken der Bremsleuchten 12 kommt, und daß andererseits mit zunehmender Verzögerung die Spannungsspitzen immer höhere Werte erreichen (max. Bordspannung), so daß die Bremsleuchten beim Blinken immer heller werden.
- Wenn das Fahrzeug schließlich zum Stillstand gekommen ist, das Bremspedal aber noch - betätigt bleibt, gibt der elektronische Verzögerungsaufnehmer 18 keine Impulse mehr ab, so daß die Bremsleuchten 12 dann nur noch mit ihrer Mindesthelligkeit (Linie 21) aufleuchten und so die Insassen der dahinterstehenden Fahrzeuge nicht mehr stören.
- Die in den Patentansprüchen, in der Beschreibung und in der Zeichnung offenbarten Merkmale des Anmeldungsgegenstandes können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
- Zusammenfassung
Claims (8)
- Patentansprüche Signalsystem für Kraftfahrzeuge, mit wenigstens einer rückwärtigen Leuchte, die beim Bremsen aufleuchtet und dabei blinkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsleuchte (12) mit zunehmender Verzögerung sowohl umso heller aufleuchtet als auch umso schneller blinkt.
- 2. Signalsystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (18), welche die Verzögerung des Fahrzeuges (10) mißt und die gemessenen Verzögerungswerte in Impulse umsetzt, wobei mit zunehmender Verzögerung stärker werdende und in kürzeren Abständen erfolgende Impulse abgegeben werden.
- 3. Signalsystem nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen elektronischen Verzögerungsaufnehmer (18) als Vorrichtung zur Messung der Verzögerung und Erzeugung entsprechender Impulse.
- 4. Signalsystem nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzögerungsaufnehmer (18) über eine Impulsleitung (17) mit einer Pulsbox (16) verbunden ist, die in das Bremsleuchtenkabel (13) zwischen Bremslichtschalter (15) und Bremsleuchte (12) eingeschaltet ist und entsprechend den vom Verzögerungsaufnehmer (18) übermittelten Impulsen die an den Bremsleuchten anliegende Spannung pulsartig regelt.
- 5. Signalsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulsbox (16) bei stärker werdenden Impulsen eine höhere Spannung bewirkt, so daß die Bremsleuchten (12) immer heller aufleuchten.
- 6. Signalsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulsbox (16) bei schneller aufeinanderfolgenden Impulsen eine Verkürzung der Perioden zwischen den Spannungsspitzen bewirkt, so daß die Bremsleuchten (12) immer schneller blinken.
- 7. Signalsystem nach Anspruch 1 oder 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die pulsierende Spannung eine untere Grenze nicht unterschreitet, so daß die Bremsleuchten (12) oberhalb einer durch die untere Spannungsgrenze festgelegten Mindesthelligkeit (21) blinken.
- 8. Signalsystem nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als heller leuchtende und schneller blinkende Warn-Bremsleuchten (12) die serienmäßigen Bremsleuchten des Kraftfahrzeuges (10) geschaltet sind.Beschreibung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813123277 DE3123277A1 (de) | 1981-06-12 | 1981-06-12 | Signalsystem fuer kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813123277 DE3123277A1 (de) | 1981-06-12 | 1981-06-12 | Signalsystem fuer kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3123277A1 true DE3123277A1 (de) | 1983-01-05 |
Family
ID=6134508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813123277 Withdrawn DE3123277A1 (de) | 1981-06-12 | 1981-06-12 | Signalsystem fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3123277A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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- 1981-06-12 DE DE19813123277 patent/DE3123277A1/de not_active Withdrawn
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