DE4019441A1 - Verfahren zum herstellen von presskoerpern - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Preß
körpern.
In Überlastschaltern und anderen elektrischen Einrichtungen
verwendete elektrische Kontakte weisen Bestandteile mit den
Eigenschaften auf, von den Lichtbogenflächen hoch Energie
ströme wirkungsvoll abzuleiten, und dabei gleichzeitig der
Erosion der Lichtbogenangriffsstellen durch Schmelzen
und/oder Verdampfen entgegenzuwirken. Bei der Kontaktunter
brechung, wo die Ströme bis zu 200 000 A betragen können,
flächen und bis zu 108/A/cm2 an Kathodenoberflächen von
Kontakten erreichen. Vorübergehend kann die Wärmestromdichte
an den Bogenenden bis zu 106 kW/cm² erreichen, was das Be
dürfnis an Kontaktmaterialien mit den höchsten thermischen
und elektrischen Leitfähigkeiten noch mehr hervorhebt, wobei
im allgemeinen entweder Silber oder Kupfer verwendet wird.
Bei Luft als Unterbrechungsmedium wird üblicherweise Silber
verwendet, weil anderenfalls eine dem Lichtbogen nachfolgende
Oberflächenoxidation auftreten und hohen elektrischen Wider
stand für den geschlossenen Kontakt mit sich bringen würde.
Dagegen wird im allgemeinen Kupfer dann bevorzugt, wenn an
dere Unterbrechungsmedien (Öl, Schwefelhexafluorid oder
Vakuum) eine Oberflächenoxidation verhindern.
Trotz der Verwendung der Kontaktmaterialien mit den höchsten
Leitfähigkeiten, bedeuten vorübergehende Wäremstromdichten
der eben genannten Größenordnung örtliche Oberflächentempe
raturen, welche weit über dem Schmelzpunkt liegen (962°C für
Silber, 1083°C für Kupfer). Würde eines der beiden Materia
lien alleine benutzt werden, wäre eine schnelle Materialab
tragung die Folge. Aus diesem Grund wird in Verbindung mit
dem Leitmaterial ein zweites Material, im allgemeinen
Graphit, verwendet, und zwar ein feuerfestes Metall mit hohem
Schmelzpunkt wie z.B. Wolfram oder Molybdän oder feuerfestes
Karbid, Nitrid und/oder Borid, um massives Schmelzen und
Verschweißen zu hemmen.
Bei herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Kontakten
werden im allgemeinen ausgewogene pulverisierte Mischungen
aus Materialien mit hoher Leitfähigkeit und hohem Schmelz
punkt verwendet, welche in Preßlinge gepreßt und dann in
einer Reduktions- oder Inertgasatmosphäre thermisch gesintert
werden. Nach dem Sintern werden die Kontakte mit leitfähigem
Metall infiltriert, wobei sich an jedem Kontakt ein Metall
klumpen anlagert und in einer Reduktions- oder lnertgasat
mosphäre gebrannt wird, und zwar oberhalb des Schmelzpunkts
des Leitmaterials. Dann können die Kontakte noch einmal ge
preßt werden, um die Dichte auf 96-98% des theoretischen
Wertes zu erhöhen, und zum endgültigen Einbau in die Schalt
anordnung können Nachbehandlungen durchgeführt werden.
Diese Verfahrensweise hat jedoch verschiedene Nachteile, denn
die Vielseitigkeit des Verfahrens ist begrenzt, es besteht
aus mehreren Verfahrensschritten, was hohe Betriebskosten
verursacht, und die erreichbaren Dichten sowie die Effekti
vität sind begrenzt.
Im US Patent 48 10 289 sind viele dieser Probleme dadurch
gelöst, daß hochleitfähiges Silber oder Kupfer mit Cadmium
oxyd, Wolfram, Wolframkohlenstoff, Kobald, Chrom, Nickel oder
Kohlenstoff gemischt und in einem isostatischen Heißpreßvor
gang mit gesteuerter Temperatur eine sauerstofffreie Metall
oberfläche geschaffen wird. Dabei sind die Verfahrensschrit
te: Einachsiges Kaltpressen, Einlegen der gepreßten Kontakte
in ein Behältnis mit Trenn-Hilfspulver, Evakuieren des Be
hältnisses und isostatisches Heißpressen der Kontakte. Dieses
Verfahren schafft hochdichte Kontakte mit hoher Festigkeit
und mit einer verstärkten Metall-Metall-Bindung. Diese
Kontakte weisen eine minimale Aufblätterung der Schichten
nach dem Auftreten eines Lichtbogens auf, wobei die Material
erosion durch den Lichtbogen vermindert wird. Diese Kontakte
unterliegen jedoch einer Volumenverminderung während der
Herstellung.
Es besteht daher der Bedarf an maßlich reproduzierbaren
Kontakten mit aufrechterhaltener hoher Festigkeit, Wider
standsfähigkeit gegen Schichaufblätterung und mit starker
Metall-Metall-Bindung. Die Aufgabe der Erfindung ist es
daher, ein Verfahren zur Herstellung solch hochwertiger
Kontakte zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 gekennzeichnete
Verfahren gelöst. Dabei können sowohl Platten mit hohem
elektrischen Widerstand aus rostfreiem Stahl, Silikonkarbid
oder Graphit als auch thermisch leitfähiges, druckübertra
gendes Granulat, wie z.B. Kohlenstoff oder Graphit, zur
Anwendung kommen, um gleichmäßige Druckverteilung und
Wärmetransport zu gewährleisten. Die aus Partikeln bestehende
Zusammensetzung ist dabei im allgemeinen eine Mischung aus
Pulvern, es können aber auch andere als im Anspruch genannte
Materialien, wie beispielsweise vorlegierte Pulver, verwendet
werden. Der Begriff "Pulver" soll hierbei kugelförmige, fa
serartige und auch andersartige Partikelformen beinhalten.
Des weiteren wird die Aufgabe durch das im Anspruch 4 gekenn
zeichnete Verfahren gelöst. Die Verminderung des Querschnitts
der Preßkörper wird dabei durch Heiß- oder Kaltfließpressen
oder Walzen ausgeführt wobei alle Fasern der Länge nach aus
gerichtet werden, so daß sie beim Abtrennen eines im Quer
schnitt verminderten Streifens senkrecht zur Schnittfläche
orientiert sind. Gewöhnlich erfordert das Vakuum-Heißpressen
ein Verschlußverfahren oder das direkte Heißpressen der
Preßkörper, was wiederum eine Vakuumheißpresse erfordert.
Die Aufgabe wird auch durch das im Anspruch 8 gekennzeichnete
Verfahren gelöst.
Ferner löst das im Anspruch 15 gekennzeichnete Verfahren die
Aufgabe. Bei diesen Verfahren wird eine Presse mit mehreren
Stempeln verwendet, um mehrere Preßkörper gleichzeitig herzu
stellen.
In allen Ausführungsformen der Erfindung können nach dem
Mischen der Pulver wahlweise zwei Verfahrensschritte vorge
nommen werden, nämlich: Aufheizen der Pulver in einer Reduk
tionsatmosphäre auf eine Temperatur, welche an Oxyden, außer
CdO, SnO oder SnO2, reine Oberflächen der Pulver und eine
gleichmäßigere Verteilung der nicht aus der ersten Gruppe
stammenden Materialien gewährleistet; und Granulieren der
Pulver nach dem Heizen auf eine maximale Korngröße von
ungefähr 1,5 mm.
Durch die erfindungsgemäßen Verfahren werden Hochleistungs
preßkörper gewonnen. Diese Preßkörper können als Kontakt für
elektronische oder elektrische Einrichtungen, als Schicht
körper, beispielsweise als mit einem elektrisch hoch leit
fähigen Material, wie beispielsweise Kupfer oder dgl., ver
bundene Kontaktschicht und als Hitzeschild oder dgl. ver
wendet werden. Zur Kontaktherstellung werden hauptsächlich
folgende Pulver verwendet: Ag, Cu, CdO, SnO, SnO2, C, Co, Ni,
Fe, Cr, Cr3C2, Cr7C3, W, WC, W2C, WB, Mo, Mo2C, MoB, Mo2B und
TiC. Für Anwendungen als Hitzeschild werden hauptsächlich
Pulver wie Al, TiN, TiB2, Si, SiC und Si3N4 verwendet.
In den meisten aller Fälle besteht das Mischungsverfahren aus
einem einfachen Zusammenmischen von Pulvern, in einigen
Fällen können jedoch Legierungen gebildet werden, welche
oxidiert oder reduziert und dann in zum Pressen geeignete
Partikelform gebracht werden. Üblicherweise handelt es sich
aber um ein Pulvermischungsverfahren. Zweckmäßig werden
mehrere Pulverarten zusammengemischt, wie beispielsweise
Pulver aus einer ersten Gruppe von hochleitfähigen Metallen,
wie beispielsweisen Ag, Cu und Al und Mischungen davon. Diese
Pulverarten können mit anderen Pulvern aus einer Gruppe,
bestehend aus CdO, SnO, SnO2, C, Co, Ni, Pe, Cr, Cr3C2, Cr7C3,
W, WC, W2C, WB, Mo, Mo2C, MoB, Mo2B, TiC, TiN, TiB2, Si, SiC
und Si3N4 und aus Mischungen davon vermischt werden, wobei
CdO, SnO, W, WC, Co, Cr, Ni und C bevorzugt werden.
Zum Herstellen von Preßkörpern zur Anwendung als Hitzeschild
sind besonders Mischungen von Al mit TiN, TiB2, Si, SiC und
Si3N4 geeignet. Die anderen Materialien sind insbesondere für
Anwendungen als Kontakte in Überlastschaltern oder anderen
elektrischen Schaltgeräten geeignet. Wenn das herzustellende
Produkt ein Kontakt ist, können die aus der ersten Gruppe
stammenden Pulver 10 bis 95 Gewichtsprozent der Pulver
mischung ausmachen. Für Anwendungen als Kontakt werden bei
spielsweise unter anderem folgende Mischungen bevorzugt:
Ag + W; Ag + CdO; Ag + SnO2; Ag + C; Ag + WC; Ag + Ni;
Ag + Mo; Ag + Ni + C; Ag + WC + Co; Ag + WC + Ni; Cu + W;
Cu + WC; und Cu + Cr. Die Korngrößen dieser Pulverarten
liegen bei maximal etwa 1,5 mm und sind homogen im Pulver
verteilt.
Das Pulver kann vor oder nach dem Mischvorgang wahlweise
chemisch behandelt werden, um relativ saubere Partikelober
flächen zu erhalten. Gewöhnlich bedeutet dies eine Erhitzung
des Pulvers auf zwischen ungefähr 450°C (bei 95 Gewichts
prozent Ag + 5 Gewichtsprozent CdO) und 1100°C (bei 10 Ge
wichtsprozent Cu . 90 Gewichtsprozent W) für ungefähr 0,5 bis
1,5 Stunden in einer Reduktionsatmosphäre, vorzugsweise
Wasserstoffgas oder diesoziiertes Ammoniak. Durch diesen Ver
fahrensschritt können die Materialien benetzt und Oxyde von
den Metalloberflächen entfernt werden, und zwar bei einer
Temperatur, die tief genug ist, um die Pulverzusammensetzung
nicht zu zersetzen. In Verbindung mit dem Heißpressen im
späteren Herstellungsprozeß ist dieser Verahrensschritt für
die Erlangung einer hohen Dichte sehr wichtig. Wenn von den
Pulvern der ersten Gruppe nur ein kleiner Bestandteil vor
handen ist, werden durch diesen Verfahrensschritt diese
Pulver untereinander vermischt und in jedem Fall eine homo
gene Verteilung der aus der ersten Gruppe stammenden Metall
pulver erreicht.
Nachdem die Partikel thermisch gereinigt worden sind, haften
sie normalerweise aneinander an. Damit diese Masse wieder
zerfällt, wird sie granuliert, so daß sich die Durchmesser
der Partikel zwischen 0,5 µm und 1,5 mm bewegen. Dieser
wahlweise durchgeführte Verfahrensschritt kann nach dem
Verfahrensschritt der thermischen Reinigung durchgeführt
werden.
Nun wird das Mischpulver in eine einachsige Presse gegeben.
Bei automatischen Pressen muß das Befüllen bewerktstelligt
werden, wobei Pulver mit Partikelgrößen oberhalb 50 µm
bessere Fließeigenschaften haben als diejenigen mit Partikel
größen unter 50 µm. Für die meisten Preßvorgänge werden
Partikelgrößen zwischen 0,2 µm und 1,0 mm bevorzugt.
In manchen Fällen kann, um eine hart- oder weichlötbare Ober
fläche am Kontakt zu schaffen, wahlweise ein aus lötbarem
Material bestehender dünner Streifen, oder ein löchriges
Gitter oder ähnliches, beispielsweise aus einer Silber-
Kupferlegierung, oder Pulverpartikel eines lötbaren Metalls,
wie beispielsweise Silber oder Kupfer, oberhalb oder unter
halb der Hauptpulvermischung in die Presse gebracht werden.
Dies ergibt einen Schichtkörper-Kontakt.
Dann wird das Material in der Presse ohne Heizen bzw. Sintern
in üblicher Verfahrensweise einachsig gepreßt, und zwar mit
einem Druck zwischen üblicherweise 35 bar und 3200 bar, um
einen hantierbaren Roh-Preßkörper zu erhalten. Dadurch wird
ein Preßkörper mit einer Dichte von 60% bis 95% der theo
retischen Dichte erreicht. Es kann erwünscht sein, die
Preßflächen mit einem Material zu beschichten, welches das
nachfolgende Ablösen des Preßkörpers von den Preßflächen
unterstützt, wie beispielsweise lose Partikel und/oder eine
Beschichtung aus ultrafeinen Partikeln, wie beispielsweise
Keramik- oder Graphitpartikel mit Durchmessern vorzugsweise
zwischen 1 und 5 µm.
Zweckmäßige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nach
folgend anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert,
in welchen zeigt:
Fig. 1 ein Blockdiagramm des grund
sätzlichen erfindungsgemäßen
Verfahrens,
Fig. 2 ein Blockdiagramm eines ersten
Ausführungsbeispiels des
Verfahrens,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene
Vorderansicht eines Stapels nach
der ersten Ausführungsform,
Fig. 4 ein Blockdiagramm einer zweiten
Ausführungsform des Verfahrens,
Fig. 5 ein Blockdiagramm einer dritten
Ausführungsform des Verfahrens,
Fig. 6 ein Blockdiagramm einer vierten
Ausführungsform des Verfahrens,
und
Fig. 7 schematisch mehrere Preßkörper
formen.
Das in Fig. 1 gezeigte Blockdiagramm veranschaulicht die Ver
fahrensschritte: Pulvermischen 1, wahlweises Reinigen 2,
wahlweises Granulieren 3 und ein achsiges Pressen 4, wobei
mit den gestrichelten Linien zwischen den Verfahrens
schritten 1 und 2 bzw. 2 und 3 bzw. 3 und 4 veranschaulicht
werden soll, daß die entsprechenden Verfahrensschritte
(thermisches Reinigen und Granulieren) nicht zwingend
erforderlich sind.
Beim Heißpreß-Verfahrensschritt 5 können sich die Preßkörper
in einem verschlossenen Preßbehälter mit verformbaren Deck-
und Bodenflächen befinden. Dabei kann eine einachsige Presse
Verwendung finden. Auf Wunsch kann anstatt der einachsigen
Presse eine isostatische Presse verwendet werden, bei der
beispielsweise Argon oder andere geeignete Gase zur Druck
übertragung auf den Behälter und durch diesen hindurch auf
die eingeschlossenen Preßkörper verwendet wird. Eine iso
statische Presse kann verschiedene Steuereigenschaften haben,
wie beispielsweise die Gleichförmigkeit in Temperatur und
Druck, oder sie kann andere Vorteile haben, welche sie
nützlich erscheinen lassen. Man kann auch eine Vakuumpresse
verwenden, wodurch die Notwendigkeit der Werkstückeinschlie
ßung wegfällt. So hat jede Art des Heißpressens seine Vor-
und Nachteile. So bedeuten isostatische Pressen und Vakuum
pressen beispielsweise hohe Anschaffungskosten, aber durch
deren Anwendung kann das Verfahren besser gesteuert und
einfacher ausgeführt werden.
Dieser Heißpreß-Verfahrensschritt und der nachfolgende Ver
fahrensschritt des Abkühlens, welche beide in sämtlichen Aus
führungsformen der Erfindung auftreten, werden nachfolgend
detailliert beschrieben.
Der Druck beim Heißpressen liegt über ungefähr 350 bar und
vorzugsweise zwischen 350 bar und 3200 bar und am besten
zwischen 1000 bar und 2100 bar. Die Temperatur bei diesem
Verfahrensschritt liegt etwa bei 0,5°C und 100°C und vor
zugsweise zwischen 0,5°C und 20°C unterhalb des Schmelzpunkts
oder des Zersetzungspunkts desjenigen Bestandteils des Preß
körpers mit dem niedrigsten Schmelzpunkt, wie beispielsweise
eines Streifens lötbaren Materials, falls dieser, wie oben
beschrieben, verwendet wird. Dadurch wird eine Dichte über
97% und vorzugsweise über 99,5% der theoretischen Dichte
erreicht. In manchen Fällen, in denen unter anderem auch
gesintert wird, können während des Heißpressens die Tempe
raturen 300°C unterhalb des maßgebenden Schmelzpunkts liegen.
Sind die Preßkörper in einem Preßbehälter eingeschlossen, so
verformen sich gleichzeitig Deck- und Bodenplatten des Preß
behälters, und durch deren Berührung mit den Preßkörpern
werden die selben heißgepreßt und verdichtet.
Die Verweilzeit im Heißpreß-Verfahrensschritt beträgt
zwischen 1 Minute und 4 Stunden, und üblicherweise zwischen
5 Minuten und 1 Stunde. Verwendet man beispielsweise eine
Pulvermischung aus 90 Gewichtsprozent Ag und 10 Gewichts
prozent CdO, so beträgt die Temperatur zwischen ungefähr
800°C und 899,5°C, weil der Zersetzungspunkt von CdO in
diesem Fall bei etwa 900°C liegt. Die heißgepreßten Preß
körper werden dann allmählich auf Raumtemperatur abgekühlt,
wobei ein Überdruck von einer Atmosphäre über einen Zeitraum
von gewöhnlich 2 bis 10 Stunden aufrechterhalten wird. Diese
allmähliche Abkühlung unter Druck ist insbesondere bei Preß
körpern mit Bestandteilsgefälle wichtig, weil die verblei
benden Zug- und Druckspannungen in den entsprechenden Ebenen
minimiert und die wegen der verschiedenen thermischen Aus
dehnungen auftretende Verwerfung begrenzt wird. Schließlich
werden die Preßkörper aus dem Preßbehälter, falls ein solcher
verwendet wurde, herausgelöst.
Die mit diesem Verfahren hergestellten Kontakte weisen
zwischen den einzelnen Partikeln eine verstärkte metallurgi
sche Bindung auf, was zu höherem Widerstand gegen Lichtbogen
erosion und höherem Widerstand gegen Rißbildung aufgrund
thermischer Spannungen bedeutet, und sie können mit fast
100%iger Dichte hergestellt werden. Des weiteren ist mit
diesem Verfahren das sonst übliche Aufheizen der Preßkörper
vor dem Heißpressen entbehrlich geworden, und es können
maßlich beständige Preßkörper mit minimalen Spannungen
hergestellt werden.
In Fig. 7 sind verschiedene Preßkörperformen dargestellt.
Diese Preßkörper 70 haben eine Länge 71, eine Höhe 73, eine
Hochachse A-A und Boden- und Deckflächen. Die Deckfläche kann
flach sein, und am Boden kann beispielsweise eine Schicht aus
lötbarem Material vorhanden sein, wie in Fig. 7A dargestellt
ist. Der Preßkörper kann aber ebenso eine bogenförmige Deck
fläche, wie in Fig. 7B dargestellt, was sehr nützlich und
üblich ist, oder eine Bodennut aufweisen, wie in Fig. 7C dar
gestellt. In manchen FäIlen kann ein Bestandteilsgefälle vor
handen sein, in denen beispielsweise ein Bestandteil oder ein
bestimmtes Metall oder Pulver zu einem bestimmten Betrag im
Preßkörper konzentriert sein kann. Ein Kontakt von mittlerer,
gebräuchlicher Größe ist etwa 10 mm lang, 6 mm breit und hat
bei einer maximalen Höhe von ungefähr 3 mm bis 4 mm eine
abgefaste Deckfläche.
In Fig. 2 ist ein Verfahren veranschaulicht, welches zum Aus
stoß großer Volumina geeignet ist, und insbesondere dann An
wendung findet, wenn eine Fläche des Preßkörpers eher bogen
förmig als eben ist. Dabei sind die bereits beschriebenen
Verfahrensschritte Mischen den Pulvers 20, thermisches
Reinigen 21, Granulieren 22, einachsiges Pressen 23, Heiß
pressen 28 und AbkühIen unter Druck 29 enthalten. Nach dem
einachsigen Pressen 23 werden die Preßkörper mit einem Trenn-
oder Teilungsmittel beschichtet, welches sich mit den Preß
körpern chemisch nicht verbindet. Dann werden sie in einen
Preßbehälter mit verformbaren Flächen eingelegt, was als Ver
fahrensschritt 24 dargestellt ist. Dabei werden vorzugsweise
alle Preßkörper so angeordnet, daß ihre Hochachsen A-A (siehe
Fig. 7) parallel zueinander sind. Der Preßbehälter weist
Seitenwände auf, welche parallel zur Zentralachse B-B des
Preßbehälters sind (siehe Fig. 3). Dabei verlaufen die Hoch
achsen A-A der Preßkörper auch parallel zur Preßbehälterzen
tralachse, welche wiederum parallel zu den vertikal ver
laufenden Seitenwänden des Preßbehälters verlaufen. Dabei
kann ein oder es können mehrere Preßbehälter vorhanden sein.
Mindestens eine senkrecht zu den Hochachsen A-A der Preß
körper verlaufende Oberfläche des Preßbehälters ist durch den
Druck verformbar. In einer Ausführungsform besteht der Preß
behälter aus einer oben offenen, einstückigen, sehr flachen
Metallpfanne mit Seitenwänden und einem dünnen Boden sowie
einem dünnen Verschlußdeckel. Sämtliche dieser Preßbehälter
wände sind grundsätzlich vom Druck verformbar. Demnach kann
der Druck auf den Boden oder den Verschlußdeckel aufgebracht
werden, wodurch Druck in Richtung der Hochachsen A-A auf die
Preßkörper ausgeübt wird. Dadurch werden die Preßkörper, wenn
gewünscht, auf nahezu 100%-ige Dichte verdichtet. Die Preß
körper 31 (siehe Fig. 3) bestehen aus hochtemperaturbeständi
gem dünnen Stahlblech oder ähnlichem. In jedem Preßbehälter
können wahlweise eine Schicht oder mehrere Schichten von
Preßkörpern gepreßt werden. Falls mehrere Schichten von
Preßkörpern vorhanden sind, muß ein druckübertragendes Brenn
material zwischen die einzelnen Preßkörperschichten, bei
spielsweise ein dünnes graphitbeschichtetes Stahlblech, ein
gelegt werden.
Die Preßkörper werden im Preßbehälter so angeordnet, daß
zwischen ihnen und den Seitenwänden des Preßbehälters keine
wesentlichen Lücken verbleiben. Dann wird ein dünnwandiger
Verschlußdeckel auf die Pfanne aufgepaßt und es wird ein
Vakuum erzeugt, was dem Verfahrensschritt 25 in Fig. 2 ent
spricht, wonach der Verschlußdeckel mit dem Pfannenrand bei
spielsweise durch Verschweißen verbunden und der Preßbehälter
verschlossen wird, was dem Verfahrensschritt 26 entspricht.
Dieses Verschließen kann in einem Vakuumbehälter durchgeführt
werden wobei der Preßbehälter sowohl evakuiert als auch ver
schlossen werden kann. Der Preßbehälter kann alternativ aber
auch mit einer Evakuierungsöffnung versehen sein, so daß
Evakuieren und Verschließen nach dem Verschweißen vorgenommen
werden können.
Jeder Preßbehälter kann eine Vielzahl von nebeneinanderlie
genden Preßkörpern aufnehmen, beispielsweise 1000 Stück, und
es können entsprechend Verfahrensschritt 27 eine Mehrzahl von
verschlossenen Preßbehältern aufeinandergestapelt und gleich
zeitig gepreßt werden. Normalerweise werden mindestens
12 Preßkörper gleichzeitig heißgepreßt. Die Preßkörper im
Preßbehälter sind mit einem Material beschichtet, welches,
wie oben beschrieben, die nachfolgende Herauslösung der Preß
körper aus dem Preßbehälter unterstützt. Dieses Trennmaterial
kann durch lose Partikel gebildet sein und/oder eine Be
schichtung aus ultrafeinen Partikeln und/oder eine Hochtempe
raturummantelung darstellen. Vorzugsweise liegt es in Form
einer Beschichtung oder loser Keramikpartikel vor, wie bei
spielsweise Aluminiumoxid oder Bornitrid oder Graphit bis zu
einer Korngröße von 5 µm, wobei Korngrößen unterhalb 1 um
0 bevorzugt werden.
In Fig. 3 ist der Verfahrensschritt 27 weiter verdeutlicht.
Dabei sind abwechselnd Schichten von Preßbehältern 31 mit den
darin eingeschlossenen Preßkörpern und Metallplatten 32 mit
relativ hohem elektrischen Widerstand aufeinandergestapelt,
wobei am Boden des Stapels eine thermische Schutzplatte 33
vorgesehen ist, und wobei an beiden Enden des Stapels Stark
stromelektroden 34 und 35 angeordnet sind. Die Widerstands
platten 32 können aus rostfreiem Stahl, Silikonkarbid,
Graphit, Nickel, Molybdän, Wolfram, Nickellegierungen, Chrom
legierungen und ähnlichem, jedenfalls aus Hochtemperatur
materialien mit hohem Widerstand bestehen. Eine Schicht von
thermisch leitfähigem druckübertragendem Granulat 36, dessen
Korngröße bis zu ungefähr 1,5 mm reicht und vorzugsweise
zwischen 100 um und 1,5 mm und am besten zwischen 100 µm und
500 µm liegt, trennt jeweils einen Preßbehälter 31 von dessen
benachbarten Widerstandsplatte 32, um den Wärmetransport und
die gleichmäßige mechanische Belastung der Preßkörper in dem
Fall sicherzustellen, daß die gewünschte Endoberfläche der
Kompakte nicht flach, sondern beispielsweise eine wie in
Fig. 7B oder 7C dargestellte Form annehmen soll. Diese pulve
risierte, elektrisch leitfähige Materialschicht 36 kann aus
Kohlenstoff oder Graphit oder anderem Material bestehen,
welches mit den Preßbehältern chemisch nicht reagiert. Der
Stapel von Preßbehältern 31 und Widerstandsplatten 32 wird
von einer thermischen Isolation 37 umgeben und entsprechend
Fig. 3 in einer Presse angeordnet. Um die Temperatur auf den
für das Heißpressen notwendigen Wert zu bringen, wird die
erforderliche Druckkraft aufgebracht und der entsprechende
Strom durch die Elektroden 34 und 35 und durch die aufge
stapelten Preßbehälter 31 und Widerstandsplatten 32 hindurch
geleitet. Des weiteren sind in Fig. 3 Tragplatten 38 und Preß
stempel 39 sowie die Zentralachse B-B der Preßbehälter
erkennbar.
Entsprechend des Verfahrensschritts 28 in Fig. 2 werden die
eingeschlossenen Preßkörper dann in eine Heißpresse einge
setzt. Dabei kann eine einachsige Presse Anwendung finden.
Zum Schluß werden die Preßkörper unter Druck abgekühlt, was
dem Verfahrensschritt 29 entspricht und danach, wie bereits
oben beschrieben, aus den Preßbehältern herausgelöst.
Nachfolgend eine Zusammenfassung der Betriebsparameter des
soeben beschriebenen und in den Fig. 2 und 3 veranschaulich
ten Verfahrens:
- a) Grundfläche des Preßbehälters: 25,4 cm×25,4 cm für ungefähr 1000 kleine Kontakte in einer Schicht, wobei die Kontakte eine wie oben beschriebene Zu sammensetzung haben.
- b) Als Heizelement eine 1,27 cm dicke Platte aus rost freiem Stahl (oder anderem Metall mit hohem Wider stand) und Graphitpulver als elektrisch leitfähige Schicht und zur gleichmäßigen mechanischen Belastung zwischen den Preßkörpern.
- c) Anordnung einer Isolierung, um den Stapel von Preß körpern und Widerstandsplatten, um seitlichen Wärme verlust zu vermeiden.
- d) Einstellen der Preßtemperatur auf 960°C in einer Standardheißpresse, wobei pro Preßvorgang maximal 65 Preßbehälter verwendet werden können.
- e) Schaffen der erforderlichen thermischen Energie (960°C) durch Widerstandsheizung der Preßbehälter.
- f) Freie Wärme: 50 kWh zur Erzielung von 960°C. Voraussichtliche Anlaufzeit zur Erzielung von 960°C: 2 Stunden.
- Wärmeaufnahme: 25 kW,
R = 10 µ (temperaturabhängig)
I = 30,7 kA
U = 0,8 V.
In Fig. 4 ist ein Verfahren veranschaulicht, bei welchen
große Blöcke hergestellt, diese heißgepreßt und im Quer
schnitt vermindert und anschließend in Stücke geschnitten
werden, wobei vorzugsweise Fasern im Block enthalten sind, so
daß nach der Abtrennung von einzelnen Stücken eine gewünschte
Faserorientierung erreichbar ist. Dabei sind die bereits oben
beschriebenen Verfahrensschritte Mischen des Pulvers 40,
thermisches Reinigen 41, Granulieren 42, einachsiges
Pressen 43 und Heißpressen 48 bzw. 48′ enthalten. Da in
diesem Fall größere Massen kaltgepreßt, gewalzt oder fließge
preßt werden müssen, sowie das Abtrennen zu realisieren ist,
muß das Pulver aus zwischen 30 bis 95 Gewichtsprozent aus den
warmverformbaren Metallen der ersten Gruppe, also Ag, Cu oder
Al, bestehen. Vorzugsweise bestehen sie zu zwischen 70 und
95 Gewichtsprozent aus den Metallen der ersten Gruppe. Die
nicht der ersten Gruppe angehörenden Pulver können einen
Faseranteil von 0 bis zu 100 Gewichtsprozent aufweisen. Das
einachsige Kaltpressen wird in diesem Fall mit einem Druck
von zwischen 7000 bar und 14 100 bar durchgeführt, um eine
Dichte der Preßlänge von zwischen 60% und 85% der theore
tischen Dichte zu erzielen. Im einachsigen Kaltpreßvorgang
wird gewöhnlich jeweils nur ein einziger größeres Block
gepreßt. Dazu ist eine Hochleistungspresse erforderlich, bei
der die Preßstempelflächen ausgiebig geschmiert werden
müssen.
Mit dieser Verfahrensausführungsform werden gewöhnlich zylin
drische oder rechtwinklige Formen mit folgenden Maßen herge
stellt: Durchmesser: 1,27 cm bis 1,90 cm; Länge: 10,16 cm bis
20,32 cm; bzw. Breite: 5,08 cm bis 10,16 cm; Länge: 10,16 cm
bis 20,32 cm; Dicke: 1,27 cm bis 1,90 cm. Nach dem einachsi
gen Pressen (Verfahrensschritt 43 in Fig. 4) wird der Block
auf eine von 2 Möglichkeiten im Vakuum heißgepreßt. Ent
sprechend des Verfahrensschritts 44 ist dabei eine Möglich
keit, diesen Block in einen großen Preßbehälter mit verform
baren Wänden und um einen Bruchteil größeren Innenabmessungen
als Block-Außenabmessungen einzusetzen.
Mindestens eine der Wände des Preßbehälters ist vom Druck
verformbar. In einer Ausführungsform kann dieser Preßbehälter
aus einer oben offenen, einstückigen, tiefen Metallpfanne mit
Seitenwänden und einem dünnen Boden sowie einem dünnen Ver
schlußdeckel bestehen. Grundsätzlich sind alle Wände des
Preßbehälters vom Druck verformbar. Daher kann der Druck auf
den Boden und der Verschlußdeckel ausgeübt werden, was eine
Druckausübung auf den Block bedeutet.
Die Preßbehälter können aus hochtemperaturbeständigem dünnen
Stahlblech oder ähnlichem bestehen. Der Preßbehälter weist an
einer seiner Seiten üblicherweise ein Evakuierungsrohr auf.
So kann ein dünnwandiger Verschlußdeckel auf den Preßbehälter
gepaßt, evakuiert und der Verschlußdeckel mit dem Pfannenrand
entsprechend des Verfahrensschrittes 46 beispielsweise durch
Verschweißen oder ähnliches, verbunden und abgedichtet
werden. Dieses Verschließen kann in einem Vakuumbehälter
erzielt werden, wobei der Preßbehälter gleichzeitig evakuiert
und mit dem Verschlußdeckel verschlossen werden kann. Der
Block im Preßbehälter ist dabei von einem Material beschich
tet, welches das nachfolgende Heraustrennen des Preßlings aus
den Preßbehälter unterstützt. Dieses Material kann aus losen
Partikeln bestehen und/oder in Form einer Beschichtung mit
ultrafeinen Partikeln und/oder einer Hochtemperaturummante
lung vorliegen. Das Trennmaterial ist vorzugsweise eine
Beschichtung aus losen Keramikpartikeln, wie beispielsweise
Aluminiumoxid oder Bornitrid oder Graphit mit Korngrößen bis
zu 5 µm. Wie bereits beschrieben, wird durch den nachfolgen
den Heißpreß-Verfahrensschritt 48 der Preßling auf eine
Dichte über 97% der theoretischen Dichte verdichtet.
Die andere Möglichkeit besteht in der Verwendung einer
Vakuumheißpresse. Derartige Pressen sind zwar teuer aber
durchaus wirtschaftlich verfügbar. Sie weisen üblicherweise
einen Pressenkörper mit bearbeiteten Graphitstempeln auf, wo
bei die Arbeitskammer, in welcher sich das zu pressende Mate
rial befindet, abgedichtet und evakuiert werden kann.
In diesem Fall wird entsprechend des Verfahrensschritts 49
die zu pressende Masse zwischen die Preßstempel einer Vakuum
heißpresse gelegt, die Arbeitskammer abgedichtet und eva
kuiert (Verfahrensschritt 50), und der Preßling wird allmäh
lich heißgepreßt (Verfahrensschritt 48′). Der Verfahrens
schritt 48′ sorgt dabei, wie bereits beschrieben, für eine
Dichte von über 97% der theoretischen Dichte.
Der verdichtete und gepreßte Preßkörper wird dann ent
sprechend des Verfahrensschritts 51 durch Heiß- oder Kalt
walzen, Heiß- oder Kaltfließpressen oder durch eine ähnliche
Technik in seinem Querschnitt vermindert, und zwar auf 1/2
bis 1/25 des ursprünglichen Querschnitts. Möglicherweise
werden dabei mehrere Walzdurchgänge benötigt. Je größer der
Anteil der aus der ersten Gruppe stammenden Metalle im Pulver
ist, desto effektiver sind dabei das Kaltwalzen bzw. Kalt
fließpressen. Schließlich wird der im Querschnitt verminderte
Preßkörper durch geeignete Mittel, wie beispielsweise Durch
schneiden mit einem SiC-Blatt, Laserschneiden, Wasserstrahl
schneiden mit Schleifmittel, oder ähnliches, entsprechend des
Verfahrensschritts 52 in Stücke zerschnitten, um die ent
sprechend gewünschte Preßkörperform zu erreichen. Dabei wird
die Schnittfläche üblicherweise die Berührungsfläche des aus
dem Preßkörper hergestellten Kontakts bilden. Beim Walzen
bzw. Fließpressen werden sämtliche im Preßkörper befindliche
Fasern in Längsrichtung ausgerichtet. Wenn die Preßkörper
dann in Stücke geschnitten sind, verlaufen die Fasern vor
teilig senkrecht zur Preßkörperoberfläche. In dieser Ver
fahrensausführungsform bewegt sich der Faseranteil an den
nicht aus der ersten Gruppe stammenden Materialien vorzugs
weise zwischen 10 und 75 Gewichtsprozent und am besten
zwischen 30 und 60 Gewichtsprozent.
Nachfolgend eine Zusammenfassung der Betriebsparameter des
oben beschriebenen und in der Fig. 4 verdeutlichten
Verfahrens:
- a) Zusammenmischen von 80 Gewichtsprozent von Metallen aus der ersten Gruppe mit 20 Gewichtsprozent der übrigen Materialien, wobei letztere Materialien 75 Gewichtsprozent Fasern aufweisen, deren Länge 50mal größer als deren Querschnitt ist.
- b) Einachsiges Pressen eines 5,08 cm breiten, 10,16 cm langen und 1,27 cm dicken Blocks bei 7000 bar.
- c) Beschichten des Blocks mit Graphit-Trennpulver.
- d) Einsetzen des Blocks in einen großen Preßbehälter mit um einen Bruchteil größeren Innenabmessungen als Blockabmessungen.
- e) Verschließen des Preßbehälters und Erzeugen eines Vakuums von 10-6 bar.
- f) Isostatisches Heißpressen bei 960°C und 1400 bar.
- g) Herausnehmen des Preßbehälters und 4 bis 5 Stunden langes Abkühlen.
- h) Kaltwalzen des Blocks in mehreren Durchgängen bei ungefähr 15%-iger Querschnittsverminderung pro Durch gang, wobei 10 Durchgänge vorgenommen werden und eine Dicke von ungefähr 0,35 cm erreicht wird.
- i) Schneiden des Preßkörpers beispielsweise mit einer mit Keramikschneide versehenen Hochleistungsschere.
Das in Fig. 5 veranschaulichte Verfahren ist ein verein
fachtes Vakuumheißpreß-Verfahren ohne anfängliches ein
achsiges Kaltpressen. Dabei sind wiederum die bereits be
schriebenen Verfahrensschritte Mischen des Pulvers 53,
thermisches Reinigen 54, Granulieren 55, Heißpressen 58 und
Abkühlen 59 enthalten. Hier kommt beim Heißpressen eine
Vakuumheißpresse zur Anwendung. Derartige Pressen sind zwar
teuer aber durchaus wirtschaftlich verfügbar. Sie weisen
üblicherweise einen Pressenkörper mit bearbeiteten Graphit
stempeln auf, wobei die Arbeitskammer, in welcher sich das zu
pressende Material befindet, abgedichtet und evakuiert werden
kann. In diesem Fall müssen die Preßstempel mehrere Matrizen
aufweisen, welche jeweils annähernd die Form des jeweiligen
Kontakts haben, so daß für jede Kontaktform ein separater
Preßstempel benötigt wird. Die Preßstempel-Matrizen werden
dabei ebenso ausgiebig geschmiert.
Entsprechend der Verfahrensschritte 56 und 57 wird eine
Pulvermenge, welche etwa die gewünschten Abmessungen bei der
erforderlichen Dichte ergibt, zwischen vorgeheizte Preß
stempel eingefüllt, und die Presse wird evakuiert. Dabei muß
die Vakuumbildung sorgfältig gesteuert werden, damit das
Pulver, welches in diesem Fall nicht durch einen einachsigen
Preßvorgang in Rohpreßlinge gepreßt worden ist, nicht mit
der evakuierten Luft ausgesogen wird. Dieses Verfahren benö
tigt eine recht hoch entwickelte Steuerung der Vakuumbildung.
Wie bereits beschrieben, wird durch den Heißpreß-Verfahrens
schritt 58 ein Preßkörper auf eine Dichte auf über 97% der
theoretischen Dichte verdichtet. Schließlich wird die Tempe
ratur in der Presse allmählich abgesenkt und die Preßkörper
werden aus den Matrizen der Presse getrennt.
Nachfolgend eine Zusammenfassung der Betriebsparameter des
oben beschriebenen und in der Fig. 5 verdeutlichten Ver
fahrens:
- a) Zusammenmischen von 35 Gewichtsprozent von MetaIlen aus der ersten Gruppe mit der Pulvermischung.
- b) Einfüllen der erforderlichen Pulvermenge in Graphit- Preßstempelmatrizen einer Vakuumpresse, wobei die Matrizen entsprechend der gewünschten Kontaktab messungen geformt sind.
- c) Sehr langsames Erzeugen eines Vakuums von 10 -4 Torr.
- d) Allmähliches Aufheizen der Presse auf 960°C und Pressen mit 1400 bar.
- e) Herausnehmen des Preßkörpers und 4 Stunden langes Abkühlen.
In Fig. 6 ist ein Preß-Sinter-Verfahren veranschaulicht,
welches zur Endverdichtung nicht nur einzig auf den einzigen
Heißpreßvorgang angewiesen ist, und welches bei niedrigeren
Drücken und Temperaturen durchführbar ist. Dabei sind die
bereits beschriebenen Verfahrensschritte Mischen des
Pulvers 61, thermisches Reinigen 62, Granulieren 63, ein
achsiges Kaltpressen 64, Heißpressen 67 und Abkühlen 68 ent
halten. Dabei findet das einachsige Pressen (Verfahrens
schritt 64) vorzugsweise bei zwischen 350 bar und 2100 bar
statt, um einen Rohpreßling mit maximaler Dichte von 80% der
theoretischen Dichte zu schaffen, anstatt der bisher üblichen
95% Dichte. Die bevorzugte Dichte liegt dabei zwischen 60%
und 80%. Dadurch können weniger teuere Pressen verwendet
werden.
Nach dem KaItpressen werden die Preßkörper in einem Ofen bei
einer Temperatur von zwischen 50°C und 400°C unterhalb des
Schmelzpunktes oder Zersetzungspunktes desjenigen Bestand
teils mit dem niedrigsten Schmelzpunkt, gesintert. Durch das
Sintern werden die eingeschlossenen Hohlräume eliminiert, und
es wird ein Preßkörper mit einer erhöhten Dichte geschaffen,
welche im Bereich zwischen 75% und 97% der theoretischen
Dichte liegt (Verfahrensschritt 65). Sollte nach dem Sintern
die Dichte unterhalb 87% liegen, so kann der Preßkörper mit
geschmolzenen Metallen aus der ersten Gruppe, gewöhnlich
einzeln, infiltriert werden, und zwar in Form kleiner
pulvriger Klumpen oder Kugeln auf oder in den im gesinterten
Preßkörper verbliebenen Poren. Dieser Verfahrensschritt kann
auch unabhängig des Dichtwertes durchgeführt werden. Hierbei
herrscht üblicherweise eine Temperatur von zwischen 75°C und
125°C über dem Schmelzpunkt des entsprechenden aus der ersten
Gruppe stammenden Metalls. Um gute Infiltration zu erreichen,
kann die Oberfläche des Preßkörpers irgendwie gekerbt oder
gezahnt werden. Durch die lnfiltration wird üblicherweise ein
Preßkörper mit einer Dichte von 94% bis 97% der theoretischen
Dichte erreicht. So kann die Dichte nach dem Sintern und der
wahlweise durchgeführten Infiltration bereits bei 97% liegen,
so daß das abschließende Heißpressen möglicherweise mit einer
weniger teueren Presse durchgeführt werden kann.
Der abschließende Heißpreß-Verfahrensschritt 67 läuft dabei
wie bereits beschrieben ab, ausgenommen der Temperatur,
welche nur zwischen 50°C und 300°C unterhalb des Schmelz
punktes oder Zersetzungspunktes desjenigen Bestandteils mit
dem niedrigsten Schmelzpunkt liegt, und des Druckes, welcher
mit Werten von 350 bar bis 2100 bar üblicherweise ausreichend
ist. Weder ein Einschließen der Preßkörper noch die Verwen
dung eines Vakuums ist bei diesem Heißpreß-Verfahrensschritt
erforderlich.
Nachfolgend eine Zusammenfassung der Betriebsparameter des
oben beschriebenen und in Fig. 6 verdeutlichten Verfahrens:
- a) Zusammenmischen von 35 Gewichtsprozent der aus der ersten Gruppe stammenden Metalle mit der Pulver mischung.
- b) Einachsiges Pressen bei 700 bar zu einer Dichte des Preßkörpers von 75% der theoretischen Dichte.
- c) Sintern des Preßkörpers in einem Ofen bei 200°C niedriger als der Schmelzpunkt desjenigen Bestand teils mit dem niedrigsten Schmelzpunkt, um die Dichte auf 85% zu erhöhen.
- d) Aufsetzen eines Metallklumpens aus der ersten Gruppe auf den Kontakt und Aufheizen auf 100°C über dem Schmelzpunkt des aus der ersten Gruppe stammenden Metalls, um den Preßkörper zu infiltrieren und dessen Dichte auf 97% der theoretischen Dichte zu verdich ten.
- e) Heißpressen des Preßkörpers ohne Einschließen des selben und ohne Vakuum bei 1400 bar und bei 200°C unterhalb des Schmelzpunkts desjenigen Bestandteils mit dem niedrigsten Schmelzpunkt.
- f) Vier Stunden langes Abkühlen des Preßkörpers.
Claims (17)
1. Verfahren zur Herstellung eines gepreßten, dichten Preß
körpers, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Ver
fahrensschritte:
- a) Herstellen einer verdichtbaren aus Partikeln bestehenden Zusammensetzung aus Metallen einer ersten Gruppe, bestehend aus Ag, Cu und Al, oder Mischungen daraus, und aus CdO, SnO, SnO2, C, Co, Ni, Fe, Cr, Cr3C2, Cr7C3, W, WC, W2C, WB, Mo, Mo2C, MoB, Mo2B, TiC, TiN, TiB2, Si, SiC und Si3N4 oder Mischungen davon,
- b) einachsiges Pressen der aus Partikeln bestehenden Zusam mensetzung, bei der die maximale Korngröße bis zu ungefähr 1,5 mm beträgt, zu einem Preßkörper mit einer Dichte von zwischen 60% und 95% der theoretischen Dichte,
- c) Einsetzen von mindestens einem Preßkörper in eine offene Pfanne (31) mit einem Boden und mit Seitenwänden, an welchen der Preßkörper mit einem Trennmittel in Berührung kommt, welches die nachfolgende Heraustrennung des Preßkörpers aus der Pfanne unterstützt,
- d) Evakuieren der Pfanne,
- e) Verschließen des offenen Endes der Pfanne, wobei min destens eines der beiden, Verschlußdeckel oder Boden, vom Druck verformbar ist,
- f) Übereinanderstapeln einer Mehrzahl von Pfannen, wobei Widerstandsplatten mit hohem elektrischen Widerstand jeweils zwischen den Pfannen angeordnet sind, so daß sich Pfannen und Platten jeweils abwechseln, und wobei jeweils zwischen Pfanne und Platte eine Schicht von thermisch leitfähigem, drucküber tragendem Granulat mit einer Korngröße von bis zu ungefähr 1,5 mm angeordnet ist, wobei das Granulat für gleichmäßige mechanische Belastung der Preßkörper in den Pfannen beim nachfolgenden Pressen sorgt, und wobei die Platten und das Granulat zur gleichmäßigen Belastungsverteilung einen Schmelzpunkt oberhalb des Schmelzpunkts desjenigen Bestand teils im Preßkörper mit dem niedrigsten Schmelzpunkt haben,
- g) Anordnen des Stapels in eine Presse, Durchleiten eines elektrischen Stroms durch die Pfanne und die Widerstands platten, um eine Aufheizung der Preßkörper in den Pfannen zu bewirken, und einachsiges Pressen der Pfannen und PIatten, wobei der Druck zwischen 350 bar und 3200 bar und die Tempe ratur zwischen 0,5°C und 100°C unterhalb des Schmelzpunkts oder Zersetzungspunkts desjenigen Bestandteils mit dem niedrigsten Schmelzpunkt liegt, um gleichmäßiges und gleich zeitiges Heißpressen und Verdichten der Preßkörper in den Pfannen zu einer Dichte von über 97% der theoretischen Dichte zu erzielen,
- h) Abkühlen und Wegnehmen des Drucks von den Pfannen und Platten, und
- i) Trennen der Pfannen und Platten und Heraustrennen der Preßkörper aus den Pfannen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Heißpreßvorgang im Verfahrensschritt g) bei einem Druck von
1000 bar bis 2100 bar und bei einer Temperatur von 0,5°C bis
20°C unterhalb des Schmelzpunkts oder Zersetzungspunkts des
jenigen Bestandteils mit dem niedrigsten Schmelzpunkt ab
läuft.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerstandsplatten (36) aus rostfreiem Stahl, Silicon
carbid, Graphit, Nickel, Molybdän, Wolfram, Nickellegierungen
und Chromlegierungen und das Granulat zwischen den Platten
aus Kohlenstoff- und Graphitpartikeln mit einer Korngröße
zwischen 100 Mikrometer und 1,5 mm besteht.
4. Verfahren zur Herstellung eines gepreßten, dichten Preß
körpers, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Ver
fahrensschritte:
- a) Herstellen einer verdichtbaren aus Partikeln bestehenden Zusammensetzung aus Metallen einer ersten Gruppe, bestehend aus Ag, Cu und Al, oder Mischungen daraus und CdO, SnO, SnO2, C, Co, Ni, Fe, Cr, Cr3C2, Cr7C3, W, WC, W2C, WB, Mo, Mo2C, MoB, Mo2B, TiC, TiN, TiB2, Si, SiC und Si3N4, oder Mischungen davon, wobei die nicht aus der ersten Gruppe stammenden Pulver einen Faseranteil von 10 bis 75 Gewichtsprozent auf weisen, wobei die Länge der Fasern mindestens 20mal größer als deren Querschnitt ist, und wobei 30 bis 95 Gewichtspro zent der Pulvermischung aus Metallen der ersten Gruppe be stehen,
- b) einachsiges Pressen der aus Partikeln bestehenden Zusam mensetzung mit einer maximalen Korngröße von ungefähr 1,5 mm zu einem größeren Block mit einer Dichte von 60 bis 85% der theoretischen Dichte, um einen großförmigen Preßkörper zu erhalten,
- c) Heißpressen des Preßkörpers in Vakuum bei einem Druck von zwischen 350 bar und 3200 bar und bei einer Temperatur von 0,5°C bis 100°C unterhalb des Schmelzpunkts oder Zer setzungspunkts desjenigen Bestandteils mit dem niedrigsten Schmelzpunkt, um gleichzeitiges Heißpressen zum Verdichten des Preßkörpers zu einer Dichte von über 97% der theoreti schen Dichte zu erzielen,
- d) Vermindern des Querschnitts des Preßkörpers auf 1/2 bis 1/25 des ursprünglichen Querschnitts, so daß die Fasern in Längsrichtung ausgerichtet werden, und
- e) Zerschneiden des im Querschnitt reduzierten Preßkörpers, so daß die Fasern senkrecht zur Schnittfläche verlaufen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Verfahrensschritt b) folgende Verfahrensschritte zur
Anwendung kommen:
- a) Einsetzen von mindestens einem Preßkörper in eine offene Pfanne (31) mit einem Boden und Seitenwänden, an welchen der Preßkörper mit einem Trennmittel in Berührung kommt, welches das nachfolgende Heraustrennen des Preßkörpers aus der Pfanne unterstützt,
- b) Evakuieren der Pfanne, und
- c) Verschließen des offenen Endes der Pfanne, wobei mindes tens eines der beiden, Deckel oder Boden, vom Druck verform bar ist, und wobei im Verfahrensschritt c) der Preßkörper duch die Pfanne heißgepreßt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß nach dem Verfahrensschritt b) und vor dem Verfahrens
schritt c) mindestens ein Preßkörper in einer vorgeheizten
Presse im Vakuum angeordnet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4, 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pulvermischung zwischen 70 und 95%
aus Metallen der ersten Gruppe besteht und daß das Pressen im
Verfahrensschritt b) bei einem Druck von zwischen 7000 bar
und 14 100 bar abläuft.
8. Verfahren zur Herstellung eines gepreßten, dichten Preß
körpers, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Ver
fahrensschritte:
- a) Herstellen einer verdichtbaren aus Partikeln bestehenden Zusammensetzung aus Metallen einer ersten Gruppe, bestehend aus Ag, Cu und Al, oder Mischungen davon, mit CdO, SnO, SnO2, C, Co, Ni, Fe, Cr, Cr3C2, Cr7C3, W, WC, W2C, WB, Mo, Mo₂C, MoB, Mo2B, TiC, TiN, TiB2, Si, SiC und Si3N4, oder Mischungen davon,
- b) einachsiges Pressen der aus Partikeln bestehenden Zusam mensetzung mit einer maximalen Korngröße von ungefähr 1,5 mm zu einer Dichte von 60 bis 80% der theoretischen Dichte, um einen Preßkörper zu erhalten,
- c) Sintern des Preßkörpers bei einer Temperatur von 50°C bis 400°C unterhalb des Schmelzpunkts oder Zersetzungspunkts des jenigen Bestandteils mit dem niedrigsten Schmelzpunkts, um eingeschlossene Hohlräume zu eliminieren und einen Preßkörper mit einer Dichte von 75% bis 97% der theoretischen Dichte zu schaffen,
- d) Heißpressen des Preßkörpers bei einem Druck von zwischen 350 bar und 3200 bar und bei einer Temperatur von 50°C bis 300°C unterhalb des Schmelzpunkts oder Zersetzungspunkts desjenigen Bestandteils des niedrigsten Schmelzpunkts, um gleichzeitiges Heißpressen und Verdichten des Preßkörpers zu einer Dichte von über 97% der theoretischen Dichte zu er reichen, und
- e) Abkühlen und Wegnehmen des Drucks vom Preßkörper.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im
Verfahrensschritt b) mit einem Druck von zwischen 350 bar und
2100 bar gearbeitet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der wahlweise durchzuführende Verfahrensschritt d) bei
einer Temperatur von 75°C bis 125°C oberhalb des Schmelz
punkts des Metalls aus der ersten Gruppe durchgeführt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8, 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pressen im Verfahrensschritt e) bei
einem Druck von zwischen 350 bar und 2100 bar ausgeführt
wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8, 9, 10 oder 11, da
durch gekennzeichnet, daß nach dem Verfahrensschritt c) und
vor dem Verfahrensschritt d) in die verbliebenen Poren des
gesinterten Preßkörpers ein aus der ersten Gruppe stammendes
Metallpulver bei einer Temperatur von 75°C bis 125°C oberhalb
des Schmelzpunkts des Metalls aus der ersten Gruppe schmelz
infiltriert wird, um einen Preßkörper mit einer Dichte von
zwischen 94% und 97% der theoretischen Dichte zu erhalten.
13. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pulver aus Ag + W; Ag + CdO; Ag +
SnO2; Ag + C; Ag + WC; Ag + Ni; Ag + Mo; Ag + Ni + C; Ag + WC
+ Co; Ag + WC + Ni; Cu + W; Cu + WC oder Cu + Cr bestehen
kann.
14. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pulver vor dem Verfahrensschritt b)
mit einem lötbaren Metallstreifen überzogen werden.
15. Verfahren zur Herstellung eines gepreßten, dichten Preß
körpers, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Ver
fahrensschritte:
- a) Herstellen einer verdichtbaren aus Partikeln bestehenden Zusammensetzung aus Metallen einer ersten Gruppe, bestehend aus Ag, Cu und Al, oder Mischungen davon mit CdO, SnO, SnO2, C, Co, Ni, Fe, Cr, Cr2C, W, WC, W2C, WB, Mo, MoC, Mo2C, MoB, Mo2B, TiC, TiN, TiB2, Si, SiC und Si3N4, oder Mischungen da von,
- b) Vorheizen einer Preßstempelmatrize im Vakuum und Einsetzen der aus Partikeln bestehenden Zusammensetzung mit einer maxi malen Korngröße von ungefähr 1,5 mm in die Preßmatrize,
- c) Evakuieren der Presse, um Lufthohlräume in der aus Par tikeln bestehenden Zusammensetzung zu eliminieren,
- d) Pressen der aus Partikeln bestehenden Zusammensetzung bei einem Druck von zwischen 350 bar und 3200 bar und bei einer Temperatur von 0,5°C bis 100°C unterhalb des Schmelzpunkts oder Zersetzungspunkt desjenigen Metalls mit dem niedrigsten Schmelzpunkt, um gleichzeitiges Heißpressen und Verdichten des Preßkörpers zu einer Dichte von über 97% der theoreti schen Dichte zu erhalten,
- e) Abkühlen und Wegnehmen des Drucks vom Preßkörper, und
- f) Heraustrennen des Preßkörpers aus der Preßmatrize der Presse.
16. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß nach dem Anmischen im Verfahrensschritt
- a) die Pulver in einer Reduktionsatmosphäre auf eine Tempe ratur aufgeheizt werden, welche eine an Oxyden, außer CdO, SnO oder SnO2, reine Oberflächen der Pulver und eine gleich mäßigere Verteilung der nicht aus der ersten Gruppe stammen den Metalle zu gewährleisten, und daß die Pulver nach dem Aufheizen granuliert werden, so daß die maximale Korngröße bis zu ungefähr 1,5 mm beträgt.
17. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Gruppe der Pulver aus Ag und Cu
oder Mischungen davon besteht und daß sich die anderen Pulver
aus CdO, SnO, SnO2, C, Co, Ni, Fe, Cr, Cr3C2, Cr7C3, W, WC,
W2C, WB, Mo, Mo2C, MoB, Mo2B und TiC, oder aus Mischungen da
von zusammengesetzt sind.
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