DE4007969A1 - Gurtschloss-befestigungsvorrichtung - Google Patents
Gurtschloss-befestigungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsgurtsystem, um einen
Fahrzeuginsassen gegen eine Bewegung relativ zum Fahrzeug
zurückzuhalten. Insbesondere betrifft die Erfindung eine
Befestigung eines Sicherheitsgurtschlosses an einem Fahrzeug
aufbau, welche auftretende Kräfte überträgt.
Es ist bekannt, zur Befestigung eines Sicherheitsgurtschlos
ses an einem Fahrzeugaufbau ein Seil zu verwenden. In der
US-PS 41 99 190 wird ein solches Seil beschrieben. Ein Ende
des Seils ist an dem Fahrzeugaufbau befestigt. Das andere
Ende des Seils ist an dem Sicherheitsgurtschloß befestigt.
Das Seil stützt das Schloß am Fahrzeugaufbau ab und über
trägt Kräfte von dem Schloß auf den Fahrzeugaufbau.
Die Vorrichtung nach der Erfindung enthält ein Seil zur Be
festigung eines Sicherheitsgurtschlosses an einem Fahrzeug
aufbau. Das Sicherheitsgurtschloß ist mit einer Grundplatte
versehen, die Flügel aufweist, welche einander zugewandte
Hohlkehlen bilden. Das Seil bildet eine Schlaufe mit paral
lel zueinander verlaufenden Endstücken. Die einander gegen
überliegenden Teile der Schlaufe verlaufen in den Hohlkehlen
in der Grundplatte. An der Grundplatte und innerhalb der
Schlaufe ist ein Element angebracht, welches mit einem Teil
seiner Oberfläche an der Schlaufe anliegen kann. Die Hohl
kehlen halten die einander gegenüberliegenden Teile der
Schlaufe an dem Element fest. Das Element überträgt auf das
Schloß wirkende Kräfte auf das Seil.
Die Vorrichtung enthält ferner eine Montageplatte, mit wel
cher das Seil mit dem Fahrzeugaufbau verbunden wird. Die
Montageplatte hat einen Kanal zur Aufnahme eines Endstücks
des Seils. Der Kanal hat eine Bodenwand. Mehrere Vorsprünge
an der Montageplatte klemmen das Endstück des Seils gegen
die Bodenwand des Kanals ein, um das Seil fest mit der Mon
tageplatte zu verbinden. Die Montageplatte kann fest mit dem
Fahrzeugaufbau verbunden werden, damit auf das Seil wirken
de Kräfte über die Montageplatte auf den Fahrzeugaufbau über
tragen werden. In einer Ausführungsform der Erfindung sind
die zwei Endstücke ein und desselben Seils in dem gleichen
Kanal aufgenommen und festgeklemmt.
Die Erfindung berücksichtigt auch den Fall, daß eine Befesti
gungsplatte mit dem Gurtschloß verbunden werden kann. Diese
Befestigungsplatte hat ebenfalls einen Kanal zur Aufnahme
eines Endstücks eines Seils. Der Kanal hat eine Bodenwand.
Mehrere Vorsprünge an der Befestigungsplatte klemmen ein
Endstück des Seils gegen die Bodenwand des Kanals ein, um
das Seil fest mit der Befestigungsplatte zu verbinden. In
einer solchen Ausführungsform der Erfindung dient ein ein
zelnes Seil zur Befestigung des Gurtschlosses am Fahrzeug
aufbau, anders als in der Ausführungsform mit einem Doppel
strang, bei welcher das Seil über eine Schlaufe mit dem Gurt
schloß verbunden ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen und
aus der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird.
Fig. 1 ist eine schematische Vorderansicht einer Fahr
zeug-Sitzbank mit drei Sitzplätzen und den dazu
gehörigen Gurtsystemen,
Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionszeichnung
einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung,
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung nach Fig. 2 in zusammenge
setztem Zustand;
Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie 4-4
in Fig. 3;
Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung nach
Fig. 3,
Fig. 6 ist eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungs
form der Erfindung; und
Fig. 7 ist eine Ansicht einer dritten Ausführungsform
der Erfindung.
Fig. 1 zeigt schematisch eine vordere Sitzbank 10 eines Fahr
zeugs. Die Sitzbank 10 hat drei Sitzpositionen; für einen
Fahrer, einen Beifahrer in der Mitte, und einen Beifahrer
auf der rechten Seite. Der Sitz ist oberhalb eines Wagen
bodens 12 angeordnet. Jede der drei Sitzpositionen hat ein
eigenes Sicherheitsgurtsystem.
Die fahrerseitige Sitzposition hat ein durchgehendes Drei
punkt-Gurtsystem 14 mit einem Gurtband 16. Das Gurtband 16
führt von einem bodenseitigen Gurtaufroller 18 über einen
Umlenkbeschlag 20 und eine verstellbare Zunge 22 zu einer
Verankerung 24 am Fahrzeugaufbau 12. Die Zunge 22 kann mit
einem Gurtschloß 26 verbunden werden, welches zur Übertra
gung auftretender Kräfte mit dem Fahrzeugaufbau 12 verbun
den ist.
Die Sitzposition des rechten Beifahrers hat ein durchgehen
des Dreipunkt-Gurtsystem 30, welches dem fahrerseitigen
System 14 im allgemeinen gleicht. Das System 30 enthält ein
Gurtband 32, welches von einem bodenseitigen Gurtaufroller
34 über einen Umlenkbeschlag 36 und eine verstellbare Zunge
38 zu einer Verankerung 40 am Aufbau führt. Die verstell
bare Zunge 38 kann mit einem Gurtschloß 42 verbunden werden,
welches zur Übertragung auftretender Kräfte mit dem Fahrzeug
aufbau 12 verbunden ist.
Die mittlere Sitzposition hat ein Zweipunkt-Rückhaltesystem
ohne Gurtaufroller. Dieses System enthält ein Gurtschloß 44,
welches mit einer Verankerung 52 am Fahrzeugaufbau befe
stigt ist und welches mit einer Zunge 46 verbunden werden
kann. Die Zunge 46 sitzt am Ende eines Gurtbands 48, welches
mit einer Verankerung 50 am Aufbau befestigt ist. Die Ver
ankerung 50 für das Gurtband 48 kann die gleiche sein, wie
die Verankerung für das Gurtschloß 42 an der Sitzposition
des rechten Beifahrers. Ähnlich kann die Verankerung 52 für
das Gurtschloß 44 des mittleren Insassen die gleiche wie die
Verankerung für das fahrerseitige Gurtschloß 26 sein.
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung 54 zur Befestigung der Gurt
schlösser 44 und 26 am Fahrzeugaufbau 12. Die Vorrichtung
54 enthält eine bodenseitige Montageplatte 56, wenigstens
ein Seil 58, wenigstens eine schloßseitige Grundplatten 60
und wenigstens einen Niet 62. Die Grundplatte 60 ist gleich
zeitig die Grundplatte eines Sicherheitsgurtschlosses, wel
ches vorzugsweise ein konventionelles Endauslöseschloß ist.
Wenn die Zunge 46 mit dem Schloß 44 verbunden ist, werden
auf das Gurtband 48 wirkende Kräfte über die Zunge 46 auf
die Grundplatte 60 übertragen. Wenn ein Insasse beispiels
weise bei einem Unfall vorwärts gegen das Gurtband 48 strebt,
werden Zugkräfte vom Gurtband 48 über die Zunge 46 und das
Schloß 44 auf die schloßseitige Grundplatte 60 übertragen.
Sodann werden die Zugkräfte über den Niet 62, welcher mit
der Grundplatte 60 verbunden ist, und über das Seil 58 auf
die Montageplatte 56 und damit auf den Fahrzeugaufbau über
tragen, mit welchem die Montageplatte 56 mittels einer Befe
stigung 64 beispielsweise verschraubt ist.
Die schloßseitige Grundplatte 60 weist zwei Flügel 66 und
68 auf, welche Hohlkehlen zur Aufnahme eines Teils des Seils
58 bilden. Das Seil 58 ist vorzugsweise ein durchgehendes
Stück eines verseilten und galvanisierten Seils mit einem
ersten Endstück 70, einem zweiten Endstück 72 und einer Seil
schlaufe 74, welche bezüglich der gesamten Seillänge zwi
schen den Endstücken 70 und 72 liegt. Die einander gegenüber
liegenden Teile 80 und 82 (Fig. 2) der Seilschlaufe 74 wer
den jeweils von den Flügeln 66 und 68 umgeben. Die Seil
schlaufe 74 verläuft um den Niet 62 herum, und die Flügel
oder Hohlkehlen 66 und 68 halten das Seil an dem Niet 62
fest. Der Niet 62 ragt durch eine Öffnung 76 in der Grund
platte 60 und ist an dieser festgenietet.
Die Seilschlaufe 74 hat eine im allgemeinen kreisförmige
innere Begrenzung 84. Der Niet 62 hat eine periphere Außen
seite 86 mit etwa dem gleichen Durchmesser wie die innere
Begrenzung 84 der Seilschlaufe 74. Der Niet 62 ist so ge
staltet, daß er festsitzend in die Seilschlaufe 74 paßt,
wenn er in der in Fig. 3 gezeigten Stellung ist.
Die Grundplatte 60 enthält einen ebenen Basisteil 88 (Fig. 2)
und die beiden Flügel 66 und 68, welche von dem ebenen
Basisteil 88 abstehen. Die Flügel 66 und 68 bilden zusammen
mit dem ebenen Grundteil 88 die Hohlkehlen zur Aufnahme des
Seils. Der Flügel 66 enthält eine Seitenwand 90, eine obere
Wand 92 und eine gebogene innere Begrenzungsfläche 98. In
gleicher Weise enthält der Flügel 68 eine Seitenwand 94,
eine obere Wand 96 und eine gebogene innere Begrenzungsflä
che 100. Die Flügel 66 und 68 erstrecken sich längs der
Grundplatte 60, also in der Richtung, in welcher Zugkräfte
übertragen werden.
Der ebene Basisteil 88 der Grundplatte 60 hat eine erste
Hauptfläche i 02 und eine zweite Hauptfläche 104. Der Niet
62 ragt durch die Öffnung 76 in den ebenen Basisteil 88 hin
ein. Der Niet 62 hat einen ersten Teil 106 (Fig. 4), welcher
an der ersten Hauptfläche 102 des ebenen Basisteils 88 an
liegt, sowie einen zweiten Teil 108, welcher an der zweiten
Hauptfläche 104 des ebenen Basisteils 88 anliegt. Der Niet
teil 108 wird durch Stauchen gebildet und erstreckt sich
radial auf der Außenseite der Öffnung 76, wobei er an der
zweiten Hauptfläche 104 der Grundplatte anliegt und dadurch
den Niet 62 fest mit der Grundplatte 60 verbindet. Damit
werden auf die Grundplatte 60 ausgeübte Zugkräfte auf den
Niet 62 übertragen.
Sobald der Niet 62 an der Grundplatte 60 angebracht ist,
halten die Flügel 66 und 68 das Seil 58 an dem Niet 62 fest,
so daß es nicht abrutschen kann. Die Seitenwände 90 und 94
der Flügel blockieren das Seil bezüglich einer Bewegungs
richtung parallel zu der Ebene des ebenen Basisteils 88 und
quer zu der Übertragungsrichtung der Zugkräfte. Die oberen
Wände 92 und 96 der Flügel blockieren die Seilschlaufe 74 in
bezug auf eine Bewegungsrichtung quer zu der Ebene des Ba
sisteils 88. Damit liegt die Seilschlaufe 74 an der ersten
Hauptfläche 102 des Basisteils 88 der Grundplatte 60 an und
wird an dieser festgehalten.
Zur Montage der Vorrichtung 54 wird das Seil 58 so entlang
der Grundplatte 60 geschoben, daß die einander gegenüber
liegenden Schlaufenteile 80 und 82 von den Hohlkehlen auf
genommen werden, welche durch die Flügel 66 und 68 gebildet
werden. Der Schlaufenteil 80 befindet sich in der Hohlkehle,
welche durch die obere Wand 92, die Seitenwand 90 und den
Basisteil 88 der Grundplatte 60 gebildet wird, und kann an
der Innenfläche 98 des Flügels 66 anliegen. Der Schlaufen
teil 82 auf der anderen Seite befindet sich in der Hohlkehle,
welche durch die obere Wand 96, die Seitenwand 94 und den
Basisteil 88 der Grundplatte 60 gebildet wird, und kann an
der Innenfläche 100 des Flügels 68 anliegen. Weil das Seil
58 kreisförmigen Querschnitt hat, haben die Innenflächen 98
und 100 vorzugsweise einen entsprechenden kreisförmigen Quer
schnitt.
Wenn die einander gegenüberliegenden Schlaufenteile 80 und
82 richtig über der schloßseitigen Grundplatte 60 in Stel
lung gebracht sind, verläuft die Schlaufe 74 um die Begren
zung der Öffnung 76 in der Grundplatte 60 herum. Der Niet 62
wird dann durch die Schlaufe 74 und durch die Öffnung 76
eingesetzt. Der Niet 62 wird dann durch Stauchen des Teils
108 an der Grundplatte 60 festgemacht.
Die Endstücke 70 und 72 des Seils 58 sind starr an der Mon
tageplatte 56 befestigt, um Zugkräfte zwischen dem Seil 58
und der Montageplatte 56 zu übertragen. Die Montageplatte 56
enthält einen ebenen Boden 110 und einen Kanal 112, welcher
von dem ebenen Boden 110 absteht. Der ebene Boden 110 weist
eine Bohrung 114 auf. Die Befestigung 64 ragt durch die Öff
nung 114 und kann beispielsweise eine Schraube sein, welche
in ein entsprechendes Gewindeloch im Fahrzeugaufbau paßt.
Wenn die Endstücke 70 und 72 des Seils in den Kanälen 112
der Montageplatte 56 festgeklemmt sind, werden Zugkräfte von
dem Seil 58 über die Montageplatte 110 und die Befestigung
64 auf den Fahrzeugaufbau 12 übertragen.
Der Kanal 112 der Montageplatte 56 enthält eine Bodenwand
116 und ein Paar einander gegenüberstehender Seitenwände 118
und 120. Mehrere Vorsprünge 122 stehen von der ersten Sei
tenwand 118 ab. Weiter stehen mehrere Vorsprünge 124 von der
zweiten Seitenwand 120 ab. Die Endstücke 70 und 72 des Seils
werden von dem Kanal aufgenommen, welcher durch die Boden
wand 116 und die Seitenwände 118 und 120 gebildet wird. Die
Vorsprünge 122 und 124 sind umgebogen und dicht anliegend
gegen die Endstücke 70 und 72 des Seils festgeklemmt. Die
Vorsprünge 122 klemmen das Endstück 70 des Seils gegen die
Bodenwand 116 und die Seitenwand 118. Die Vorsprünge 124
klemmen das Endstück 172 des Seils gegen die Bodenwand 116
und die Seitenwand 120. Die Vorsprünge klemmen die Seilenden
so stark gegen die Bodenwand des Kanals, daß das Stahlseil
58 bei auftretenden Zugspannungen nicht von der Montageplat
te 56 abgezogen werden kann.
In der Ausführungsform nach Fig. 5 haben die Gurtschlösser
44 und 26 jeweils eine Grundplatte 60 und sind fest über ein
Paar Seile 58 mit einer Montageplatte 56 verbunden. Die Mon
tageplatte 56 umfaßt ein Paar Kanäle 112 zur Aufnahme der
Endstücke der beiden Seile 58.
Wie schematisch in Fig. 5 angedeutet, kann jedes Schloß 44
und 26 eine Verkleidung 130 haben, welche vorzugsweise aus
Kunststoff besteht. Die Verkleidung 130 verdeckt die für den
Betrieb wesentlichen Teile des Schlosses, einschließlich der
schloßseitigen Grundplatte 60, des Niets 62 und der Verbin
dung zwischen der Grundplatte 60 und dem Seil 58. Eine Hülse
oder Röhre 132, welche vorzugsweise ebenso aus Kunststoff
besteht, verkleidet die Endstücke 70 und 72 des Seils 58 und
die Kanale 112. Der Rest der Montageplatte 56 in der Umge
bung der Befestigung 64 kann ebenfalls verkleidet sein.
Die Montageplatte 56 besteht vorzugsweise aus höchst zugfe
stem, niedrig legiertem Stahl. Die Montageplatte 56 hat eine
einfache Form, welche aus Bandstahl ausgestanzt und geformt
werden kann. Die Montageplatte 56 kann in konventionellen
Folgestanzformen hergestellt werden, ohne daß eine Notwen
digkeit für Heiß- oder Kaltschmieden oder für eine Wärmebe
handlung besteht. Die schloßseitige Grundplatte 60 ist vom
Aufbau her ebenso einfach und fertigungsfreundlich. Der ebe
ne Basisteil 88, welcher an dem nicht gezeigten übrigen Teil
des Schlosses anschließt, benötigt nur die durchgehende Öff
nung 76 und die Flügel 66 und 68. Die Grundplatte 60 ist
dann fertig zur Aufnahme der Seilschlaufe 74 und zum Einset
zen des Niets 62.
Wie in Fig. 1 schematisch gezeigt, kann eine Montageplatte
an der Stelle 50 des Fahrzeugaufbau 12 festgemacht sein,
wodurch das Stück Gurtband 48 am Fahrzeugaufbau befestigt
ist. Das Stück Gurtband 48 ist an seinem einen Ende an der
Montageplatte befestigt, welche mittels einer Befestigung am
Fahrzeugaufbau 12 festgemacht ist.
In einer zweiten Ausführungsform nach Fig. 6 ist nur ein
Schloß am Fahrzeugaufbau 12 angebracht. In der Ausführungs
form nach Fig. 6 enthält die Montageplatte 56 nur einen
Kanal 112. In einer dritten Ausführungsform nach Fig. 7 wird
ein einzelner Seilstrang 134 verwendet, um ein Schloßteil
136 mit dem Fahrzeugaufbau zu verbinden. Eine Befestigungs
platte 138 ist mit dem Schloßteil 136 über einen Niet 140
verbunden. Die Befestigungsplatte 138 hat einen Kanal 142
zur Aufnahme eines Endstücks 144 des Seils 134. Der Kanal
142 hat zwei Seitenwände wie in der Ausführungsform nach
Fig. 3 und eine Bodenwand 149. Nur eine Seitenwand ist ge
zeigt und mit 148 bezeichnet. Mehrere Vorsprünge 150 stehen
von den Seitenwänden 146 und 148 ab, klemmen das Endstück
144 des Seils gegen die Rückwand des Kanals 142 und verbin
den so das Seil 134 mit dem Schloßteil 136. Der einzelne
Seilstrang 134 ist über eine Montageplatte 152 mit dem Fahr
zeugaufbau verbunden. Die Montageplatte 152 ist der in
Fig. 3 gezeigten Montageplatte 56 ähnlich, nimmt aber nur
den einzelnen Seilstrang 134 auf, anders als die beiden End
stücke 70 und 72 des Seils in den Ausführungsformen nach den
Fig. 1 bis 6, in welchen das Seil über eine Schlaufe mit dem
Gurtschloß verbunden ist.
Claims (19)
1. Gurtschloß-Befestigungsvorrichtung, gekennzeichnet durch:
ein Sicherheitsgurtschloß mit einer Grundplatte, an welcher einander zugewandte Hohlkehlen ausgebildet sind;
ein Seil, welches eine Schlaufe mit parallel zueinander ver laufenden Endstücken bildet, wobei die einander gegenüber liegenden Teile der Schlaufe in den Hohlkehlen angeordnet sind; und
ein Element zur Übertragung von auf das Schloß wirkenden Kräften auf das Seil, wobei das Element an der Grundplatte befestigt ist, innerhalb der Schlaufe angeordnet ist und mit Teilen seiner Oberfläche an der Schlaufe anliegen kann, und wobei die Hohlkehlen die einander gegenüberliegenden Teile der Schlaufe gegen das Element festhalten.
ein Sicherheitsgurtschloß mit einer Grundplatte, an welcher einander zugewandte Hohlkehlen ausgebildet sind;
ein Seil, welches eine Schlaufe mit parallel zueinander ver laufenden Endstücken bildet, wobei die einander gegenüber liegenden Teile der Schlaufe in den Hohlkehlen angeordnet sind; und
ein Element zur Übertragung von auf das Schloß wirkenden Kräften auf das Seil, wobei das Element an der Grundplatte befestigt ist, innerhalb der Schlaufe angeordnet ist und mit Teilen seiner Oberfläche an der Schlaufe anliegen kann, und wobei die Hohlkehlen die einander gegenüberliegenden Teile der Schlaufe gegen das Element festhalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkehlen in einer ersten Richtung entlang der
Grundplatte verlaufen und daß die Kräfte in dieser ersten
Richtung übertragen werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkehlen halbkreisförmigen Querschnitt haben und
daß die Grundplatte einen ebenen Basisteil aufweist, sowie
einander gegenüberliegend einen ersten und einen zweiten
Flügel, der jeweils von dem Basisteil absteht und zusammen
mit diesem eine Hohlkehle bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Flügel eine Seitenwand und eine obere Wand
aufweist, daß das Element die Seilschlaufe bezüglich der
Grundplatte in der ersten Richtung festhält, daß die Seiten
teile die Seilschlaufe bezüglich der Grundplatte festhalten
und verhindern, daß sich die Seilschlaufe in einer zweiten
Richtung parallel zu der Ebene des ebenen Grundteils und
quer zu der ersten Richtung bewegen kann, und daß die obere
Wand die Seilschlaufe bezüglich der Grundplatte festhält und
verhindert, daß sich die Seilschlaufe in einer dritten Rich
tung senkrecht zu der Ebene des ebenen Basisteils bewegen
kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flügel und das Element das Stahlseil derart festhal
ten, daß es an eine erste Hauptfläche des ebenen Basisteils
der Grundplatte anliegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet
daß das Element ein Niet ist, mit einem ersten Teil, wel
cher an der ersten Hauptfläche des ebenen Basisteils anliegt,
und einem zweiten, durch Stauchen gebildeten Teil, welcher
an einer zweiten Hauptfläche des ebenen Basisteils anliegt,
um den Niet an der Grundplatte festzuhalten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundplatte eine kreisförmige Öffnung in einem Ober
flächenbereich aufweist, daß das Element kreisförmig ist,
durch diese Öffnung ragt und eine kreisförmige periphere
Außenfläche hat, und daß die Seilschlaufe um dieses kreis
förmige Element herum verläuft und an seiner kreisförmigen
peripheren Außenfläche anliegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkehlen an einander gegenüberliegenden Seiten der
Öffnung in der Grundplatte angeordnet sind und daß das Seil
zunächst durch eine der Hohlkehlen, dann um das Element her
um und dann durch die andere Hohlkehle verläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die Hohlkehlen wie auch das Seil allgemein kreis
förmigen Querschnitt haben.
10. Gurtschloß-Befestigungsvorrichtung, gekennzeichnet durch:
ein Seil zur Verbindung mit einer Sicherheitsgurtschloß;
eine Montageplatte zur Verbindung mit dem Seil, welche einen Kanal zur Aufnahme eines Endstücks des Seils aufweist, wobei der Kanal eine Bodenwand hat;
mehrere Vorsprünge an der Montageplatte, welche die End stücke des Seils gegen die Bodenwand des Kanals festklemmen und so das Seil fest mit der Montageplatte verbinden; und
eine Einrichtung zur festen Verbindung der MontagePlatte mit einem Fahrzeugaufbau, um auf das Seil wirkende Kräfte über die Montageplatte auf das Fahrzeugaufbau zu übertragen.
ein Seil zur Verbindung mit einer Sicherheitsgurtschloß;
eine Montageplatte zur Verbindung mit dem Seil, welche einen Kanal zur Aufnahme eines Endstücks des Seils aufweist, wobei der Kanal eine Bodenwand hat;
mehrere Vorsprünge an der Montageplatte, welche die End stücke des Seils gegen die Bodenwand des Kanals festklemmen und so das Seil fest mit der Montageplatte verbinden; und
eine Einrichtung zur festen Verbindung der MontagePlatte mit einem Fahrzeugaufbau, um auf das Seil wirkende Kräfte über die Montageplatte auf das Fahrzeugaufbau zu übertragen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageplatte eine ebene Grundplatte mit einer darin
ausgebildeten Öffnung aufweist, sowie eine Befestigung, wel
che durch die Öffnung in der ebenen Grundplatte hindurchgeht,
und mit welcher die Montageplatte an dem Fahrzeugaufbau be
festigt werden kann.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kanal ein Paar einander gegenüberliegender Seiten
wände an einander gegenüberliegenden Seiten der Endstücke
des Seils aufweist, sowie mehrere Vorsprünge, welche von
jeder der einander gegenüberliegenden Seitenwände abstehen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seilenden zwei parallel verlaufende Stränge bilden,
welche von dem Kanal aufgenommen werden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kanal ein Paar einander gegenüberliegender Seiten
wände an einander gegenüberliegenden Seiten der Seilenden
aufweist, und daß mehrere Vorsprünge von jeder der einander
gegenüberliegenden Seiten abstehen, wobei die von einer der
Seitenwände abstehenden Vorsprünge eines der Seilenden gegen
die Bodenwand des Kanals festklemmen, und wobei die von der
anderen Seitenwand abstehenden Vorsprünge das andere der
Seilenden gegen die Bodenwand des Kanals festklemmen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein
zweites Seil zur Verbindung mit einem zweiten Sicherheits
gurtschloß, wobei die Montageplatte einen zweiten Kanal zur
Aufnahme eines Endstücks eines zweiten Seils aufweist, wel
ches fest mit der Montageplatte verbunden wird.
16. Gurtschloß-Befestigungsvorrichtung, gekennzeichnet durch:
ein Sicherheitsgurtschloß mit einer Grundplatte, an welcher einander zugewandt eine erste und eine zweite Hohlkehle aus gebildet sind;
ein Seil, welches eine Schlaufe mit parallel zueinander ver laufenden Endstücken bildet, wobei die einander gegenüber liegenden Teile der Schlaufe jeweils in der ersten und in der zweiten Hohlkehle angeordnet sind;
ein Element zur Übertragung von auf das Schloß wirkenden Kräften auf das Seil, wobei das Element an der Grundplatte befestigt ist, innerhalb der Schlaufe angeordnet ist und mit Teilen seiner Oberfläche an der Schlaufe anliegen kann, und wobei die erste und die zweite Hohlkehle die einander gegen überliegenden Teile der Schlaufe gegen das Element festhal ten;
eine Montageplatte zur Verbindung mit den parallel verlau fenden Endstücken des Seils, welche einen Kanal zur Aufnahme der Endstücke aufweist, wobei der Kanal eine Bodenwand hat;
mehrere Vorsprünge an der Montageplatte, welche die End stücke des Seils gegen die Bodenwand des Kanals festklemmen und so das Seil fest mit der Montageplatte verbinden; und
eine Einrichtung zur festen Verbindung der Montageplatte mit einem Fahrzeugaufbau, um auf das Seil wirkende Kräfte über die Montageplatte auf den Fahrzeugaufbau zu übertragen.
ein Sicherheitsgurtschloß mit einer Grundplatte, an welcher einander zugewandt eine erste und eine zweite Hohlkehle aus gebildet sind;
ein Seil, welches eine Schlaufe mit parallel zueinander ver laufenden Endstücken bildet, wobei die einander gegenüber liegenden Teile der Schlaufe jeweils in der ersten und in der zweiten Hohlkehle angeordnet sind;
ein Element zur Übertragung von auf das Schloß wirkenden Kräften auf das Seil, wobei das Element an der Grundplatte befestigt ist, innerhalb der Schlaufe angeordnet ist und mit Teilen seiner Oberfläche an der Schlaufe anliegen kann, und wobei die erste und die zweite Hohlkehle die einander gegen überliegenden Teile der Schlaufe gegen das Element festhal ten;
eine Montageplatte zur Verbindung mit den parallel verlau fenden Endstücken des Seils, welche einen Kanal zur Aufnahme der Endstücke aufweist, wobei der Kanal eine Bodenwand hat;
mehrere Vorsprünge an der Montageplatte, welche die End stücke des Seils gegen die Bodenwand des Kanals festklemmen und so das Seil fest mit der Montageplatte verbinden; und
eine Einrichtung zur festen Verbindung der Montageplatte mit einem Fahrzeugaufbau, um auf das Seil wirkende Kräfte über die Montageplatte auf den Fahrzeugaufbau zu übertragen.
17. Gurtschloß-Befestigungsvorrichtung, gekennzeichnet durch:
ein Seil zur Verbindung eines Sicherheitsgurtschlosses mit einem Fahrzeugaufbau;
eine Montageplatte zur Verbindung mit dem Seil, welche einen Kanal zur Aufnahme eines Endstücks des Seils aufweist, wobei der Kanal eine Bodenwand hat;
mehrere Vorsprünge an der Montageplatte, welche die End stücke des Seils gegen die Bodenwand des Kanals festklemmen und so das Seil fest mit der Montageplatte verbinden; und
eine Einrichtung zur festen Verbindung der Montageplatte mit dem Fahrzeugaufbau oder dem Sicherheitsgurtschloß.
ein Seil zur Verbindung eines Sicherheitsgurtschlosses mit einem Fahrzeugaufbau;
eine Montageplatte zur Verbindung mit dem Seil, welche einen Kanal zur Aufnahme eines Endstücks des Seils aufweist, wobei der Kanal eine Bodenwand hat;
mehrere Vorsprünge an der Montageplatte, welche die End stücke des Seils gegen die Bodenwand des Kanals festklemmen und so das Seil fest mit der Montageplatte verbinden; und
eine Einrichtung zur festen Verbindung der Montageplatte mit dem Fahrzeugaufbau oder dem Sicherheitsgurtschloß.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kanal ein Paar einander gegenüberliegender Seiten
wände an den einander gegenüberliegenden Seiten der End
stücke des Seils aufweist, sowie mehrere Vorsprünge, welche
von jeder der einander gegenüberliegenden Seitenwände abste
hen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageplatte zur Montage am Fahrzeugaufbau vor
gesehen ist, und daß ferner eine Befestigungsplatte mit dem
Sicherheitsgurtschloß verbunden ist, wobei diese Befesti
gungsplatte einen anderen Kanal zur Aufnahme eines anderen
Seilendes aufweist, und wobei dieser andere Kanal ein ande
res Paar einander gegenüberliegender Seitenwände an einander
gegenüberliegenden Seiten dieses anderen Seilendes aufweist,
sowie mehrere Vorsprünge, welche von wenigstens einer der
einander gegenüberliegenden anderen Seitenwände abstehen
und das Seilende gegen den Kanal festklemmen.
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