DE4042545C2 - Gurtschloß-Befestigungsvorrichtung - Google Patents
Gurtschloß-BefestigungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gurtschloß-Befestigungsvorrich
tung.
Es ist bekannt, zur Befestigung eines Sicherheitsgurtschlos
ses an einem Fahrzeugaufbau ein Seil zu verwenden. In der
US-PS 4 199 190 wird ein solches Seil beschrieben. Ein Ende
des Seils ist an dem Fahrzeugaufbau befestigt. Das andere
Ende des Seils ist an dem Sicherheitsgurtschloß befestigt.
Aus der DE 33 19 547 ist eine Gurtschloß-Befestigungsvor
richtung bekannt, bei der ein einfacher Abschnitt eines
Drahtseils an jedem Ende mit einer Öse versehen ist. An jede
Öse ist eine Seilkausche angeformt, die einen Kanal bildet,
in den das betreffende Seilende eingesteckt ist. Die
Seilkausche ist jeweils auf dem Seilende verpreßt. Die eine
Öse dient zur Befestigung am Fahrzeugaufbau, während an der
anderen Öse ein Sicherheitsgurtschloß verankert wird.
Aus der US-PS 1 654 340 sind offene Verpreßklammern bekannt,
die ausschließlich dazu bestimmt sind, auf Litzenpaare auf
gesetzt zu werden und diese zusammenzuhalten. Hierbei kommt
diesen Verpreßklammern keinerlei lasttragende Funktion zu.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gurtschloß-Be
festigungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaf
fen, bei der die unmittelbare Kräfteüberleitung zwischen dem
Seil und der Montageplatte auf einfache Weise sichergestellt
ist.
Die Aufgabe wird durch eine Gurtschloß-Befestigungsvorrich
tung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Montageplatte ist zur Befestigung am Fahrzeugaufbau
ausgebildet. Die Lappen klemmen das Endstück des Seils
zweckmäßigerweise fest gegen den Boden des Kanals. Vorteil
hafterweise können die beiden Endstücke ein und desselben
Seils in dem gleichen Kanal aufgenommen und festgeklemmt
sein.
Ferner kann auch eine Befestigungsplatte vorgesehen sein,
die der Befestigung des Seils am Gurtschloß dient. Auch die
Befestigungsplatte hat einen eine Bodenwand aufweisenden
Kanal zur Aufnahme eines Endstücks eines Seils. Die Lappen
an der Befestigungsplatte klemmen ein Endstück des Seils
zweckmäßigerweise wiederum fest gegen die Bodenwand des
Kanals. Bei dieser Ausführungsvariante dient ein einzelnes
Seil zur Befestigung des Gurtschlosses am Fahrzeugaufbau,
während bei einer anderen Ausführungsform mit einem Doppel
strang das Seil über eine Schlaufe mit dem Gurtschloß ver
bunden sein kann.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungs
varianten der Erfindung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben;
in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer
Fahrzeug-Sitzbank mit drei Sitzplätzen und dem dazugehöri
gen Gurtsystem;
Fig. 2 eine perspektivische Explosionszeichnung einer
Gurtschloß-Befestigungsvorrichtung;
Fig. 3 eine Vorrichtung nach Fig. 2 in zusammengesetztem
Zustand;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang Linie 4-4 in Fig. 3;
Fig. 5 eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Fig. 3;
Fig. 6 eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform
der Vorrichtung; und
Fig. 7 eine Ansicht einer dritten Ausführungsform der Vor
richtung.
Fig. 1 zeigt schematisch eine vordere Sitzbank 10 eines Fahr
zeugs. Die Sitzbank 10 hat drei Sitzpositionen; für einen
Fahrer, einen Beifahrer in der Mitte, und einen Beifahrer
auf der rechten Seite. Der Sitz ist oberhalb eines Wagen
bodens 12 angeordnet. Jede der drei Sitzpositionen hat ein
eigenes Sicherheitsgurtsystem.
Die fahrerseitige Sitzposition hat ein durchgehendes Drei
punkt-Gurtsystem 14 mit einem Gurtband 16. Das Gurtband 16
führt von einem bodenseitigen Gurtaufroller 18 über einen
Umlenkbeschlag 20 und eine verstellbare Zunge 22 zu einer
Verankerung 24 am Fahrzeugaufbau 12. Die Zunge 22 kann mit
einem Gurtschloß 26 verbunden werden, welches zur Übertra
gung auftretender Kräfte mit dem Fahrzeugaufbau 12 verbun
den ist.
Die Sitzposition des rechten Beifahrers hat ein durchgehen
des Dreipunkt-Gurtsystem 30, welches dem fahrerseitigen
System 14 im allgemeinen gleicht. Das System 30 enthält ein
Gurtband 32, welches von einem bodenseitigen Gurtaufroller
34 über einen Umlenkbeschlag 36 und eine verstellbare Zunge
38 zu einer Verankerung 40 am Aufbau führt. Die verstell
bare Zunge 38 kann mit einem Gurtschloß 42 verbunden werden,
welches zur Übertragung auftretender Kräfte mit dem Fahrzeug
aufbau 12 verbunden ist.
Die mittlere Sitzposition hat ein Zweipunkt-Rückhaltesystem
ohne Gurtaufroller. Dieses System enthält ein Gurtschloß 44,
welches mit einer Verankerung 52 am Fahrzeugaufbau befe
stigt ist und welches mit einer Zunge 46 verbunden werden
kann. Die Zunge 46 sitzt am Ende eines Gurtbands 48, welches
mit einer Verankerung 50 am Aufbau befestigt ist. Die Ver
ankerung 50 für das Gurtband 48 kann die gleiche sein, wie
die Verankerung für das Gurtschloß 42 an der Sitzposition
des rechten Beifahrers. Ähnlich kann die Verankerung 52 für
das Gurtschloß 44 des mittleren Insassen die gleiche wie die
Verankerung für das fahrerseitige Gurtschloß 26 sein.
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung 54 zur Befestigung der Gurt
schlösser 44 und 26 am Fahrzeugaufbau 12. Die Vorrichtung
54 enthält eine bodenseitige Montageplatte 56, wenigstens
ein Seil 58, wenigstens eine schloßseitige Grundplatten 60
und wenigstens einen Niet 62. Die Grundplatte 60 ist gleich
zeitig die Grundplatte eines Sicherheitsgurtschlosses, wel
ches vorzugsweise ein konventionelles Endauslöseschloß ist.
Wenn die Zunge 46 mit dem Schloß 44 verbunden ist, werden
auf das Gurtband 48 wirkende Kräfte über die Zunge 46 auf
die Grundplatte 60 übertragen. Wenn ein Insasse beispiels
weise bei einem Unfall vorwärts gegen das Gurtband 48 strebt,
werden Zugkräfte vom Gurtband 48 über die Zunge 46 und das
Schloß 44 auf die schloßseitige Grundplatte 60 übertragen.
Sodann werden die Zugkräfte über den Niet 62, welcher mit
der Grundplatte 60 verbunden ist, und über das Seil 58 auf
die Montageplatte 56 und damit auf den Fahrzeugaufbau über
tragen, mit welchem die Montageplatte 56 mittels einer Befe
stigung 64 beispielsweise verschraubt ist.
Die schloßseitige Grundplatte 60 weist zwei Flügel 66 und
68 auf, welche Hohlkehlen zur Aufnahme eines Teils des Seils
58 bilden. Das Seil 58 ist vorzugsweise ein durchgehendes
Stück eines verseilten und galvanisierten Seils mit einem
ersten Endstück 70, einem zweiten Endstück 72 und einer Seil
schlaufe 74, welche bezüglich der gesamten Seillänge zwi
schen den Endstücken 70 und 72 liegt. Die einander gegenüber
liegenden Teile 80 und 82 (Fig. 2) der Seilschlaufe 74 wer
den jeweils von den Flügeln 66 und 68 umgeben. Die Seil
schlaufe 74 verläuft um den Niet 62 herum, und die Flügel
oder Hohlkehlen 66 und 68 halten das Seil an dem Niet 62
fest. Der Niet 62 ragt durch eine Öffnung 76 in der Grund
platte 60 und ist an dieser festgenietet.
Die Seilschlaufe 74 hat eine im allgemeinen kreisförmige
innere Begrenzung 84. Der Niet 62 hat eine periphere Außen
seite 86 mit etwa dem gleichen Durchmesser wie die innere
Begrenzung 84 der Seilschlaufe 74. Der Niet 62 ist so ge
staltet, daß er festsitzend in die Seilschlaufe 74 paßt,
wenn er in der in Fig. 3 gezeigten Stellung ist.
Die Grundplatte 60 enthält einen ebenen Basisteil 88 (Fig. 2)
und die beiden Flügel 66 und 68, welche von dem ebenen
Basisteil 88 abstehen. Die Flügel 66 und 68 bilden zusammen
mit dem ebenen Grundteil 88 die Hohlkehlen zur Aufnahme des
Seils. Der Flügel 66 enthält eine Seitenwand 90, eine obere
Wand 92 und eine gebogene innere Begrenzungsfläche 98. In
gleicher Weise enthält der Flügel 68 eine Seitenwand 94,
eine obere Wand 96 und eine gebogene innere Begrenzungsflä
che 100. Die Flügel 66 und 68 erstrecken sich längs der
Grundplatte 60, also in der Richtung, in welcher Zugkräfte
übertragen werden.
Der ebene Basisteil 88 der Grundplatte 60 hat eine erste
Hauptfläche 102 und eine zweite Hauptfläche 104. Der Niet
62 ragt durch die Öffnung 76 in den ebenen Basisteil 88 hin
ein. Der Niet 62 hat einen ersten Teil 106 (Fig. 4), welcher
an der ersten Hauptfläche 102 des ebenen Basisteils 88 an
liegt, sowie einen zweiten Teil 108, welcher an der zweiten
Hauptfläche 104 des ebenen Basisteils 88 anliegt. Der Niet
teil 108 wird durch Stauchen gebildet und erstreckt sich
radial auf der Außenseite der Öffnung 76, wobei er an der
zweiten Hauptfläche 104 der Grundplatte anliegt und dadurch
den Niet 62 fest mit der Grundplatte 60 verbindet. Damit
werden auf die Grundplatte 60 ausgeübte Zugkräfte auf den
Niet 62 übertragen.
Sobald der Niet 62 an der Grundplatte 60 angebracht ist,
halten die Flügel 66 und 68 das Seil 58 an dem Niet 62 fest,
so daß es nicht abrutschen kann. Die Seitenwände 90 und 94
der Flügel blockieren das Seil bezüglich einer Bewegungs
richtung parallel zu der Ebene des ebenen Basisteils 88 und
quer zu der Übertragungsrichtung der Zugkräfte. Die oberen
Wände 92 und 96 der Flügel blockieren die Seilschlaufe 74 in
bezug auf eine Bewegungsrichtung quer zu der Ebene des Ba
sisteils 88. Damit liegt die Seilschlaufe 74 an der ersten
Hauptfläche 102 des Basisteils 88 der Grundplatte 60 an und
wird an dieser festgehalten.
Zur Montage der Vorrichtung 54 wird das Seil 58 so entlang
der Grundplatte 60 geschoben, daß die einander gegenüber
liegenden Schlaufenteile 80 und 82 von den Hohlkehlen auf
genommen werden, welche durch die Flügel 66 und 68 gebildet
werden. Der Schlaufenteil 80 befindet sich in der Hohlkehle,
welche durch die obere Wand 92, die Seitenwand 90 und den
Basisteil 88 der Grundplatte 60 gebildet wird, und kann an
der Innenfläche 98 des Flügels 66 anliegen. Der Schlaufen
teil 82 auf der anderen Seite befindet sich in der Hohlkehle,
welche durch die obere Wand 96, die Seitenwand 94 und den
Basisteil 88 der Grundplatte 60 gebildet wird, und kann an
der Innenfläche 100 des Flügels 68 anliegen. Weil das Seil
58 kreisförmigen Querschnitt hat, haben die Innenflächen 98
und 100 vorzugsweise einen entsprechenden kreisförmigen Quer
schnitt.
Wenn die einander gegenüberliegenden Schlaufenteile 80 und
82 richtig über der schloßseitigen Grundplatte 60 in Stel
lung gebracht sind, verläuft die Schlaufe 74 um die Begren
zung der Öffnung 76 in der Grundplatte 60 herum. Der Niet 62
wird dann durch die Schlaufe 74 und durch die Öffnung 76
eingesetzt. Der Niet 62 wird dann durch Stauchen des Teils
108 an der Grundplatte 60 festgemacht.
Die Endstücke 70 und 72 des Seils 58 sind starr an der Mon
tageplatte 56 befestigt, um Zugkräfte zwischen dem Seil 58
und der Montageplatte 56 zu übertragen. Die Montageplatte 56
enthält einen ebenen Boden 110 und einen Kanal 112, welcher
von dem ebenen Boden 110 absteht. Der ebene Boden 110 weist
eine Bohrung 114 auf. Die Befestigung 64 ragt durch die Öff
nung 114 und kann beispielsweise eine Schraube sein, welche
in ein entsprechendes Gewindeloch im Fahrzeugaufbau paßt.
Wenn die Endstücke 70 und 72 des Seils in den Kanälen 112
der Montageplatte 56 festgeklemmt sind, werden Zugkräfte von
dem Seil 58 über die Montageplatte 56 und die Befestigung
64 auf den Fahrzeugaufbau 12 übertragen.
Der Kanal 112 der Montageplatte 56 enthält eine Bodenwand
116 und ein Paar einander gegenüberstehender Seitenwände 118
und 120. Mehrere Vorsprünge 122 stehen von der ersten Sei
tenwand 118 ab. Weiter stehen mehrere Vorsprünge 124 von der
zweiten Seitenwand 120 ab. Die Endstücke 70 und 72 des Seils
werden von dem Kanal 112 aufgenommen, welcher durch die Boden
wand 116 und die Seitenwände 118 und 120 gebildet wird. Die
Vorsprünge 122 und 124 sind umgebogen und dicht anliegend
gegen die Endstücke 70 und 72 des Seils festgeklemmt. Die
Vorsprünge 122 klemmen das Endstück 70 des Seils gegen die
Bodenwand 116 und die Seitenwand 118. Die Vorsprünge 124
klemmen das Endstück 172 des Seils gegen die Bodenwand 116
und die Seitenwand 120. Die Vorsprünge klemmen die Seilenden
so stark gegen die Bodenwand 116 des Kanals 112, daß das Stahlseil
58 bei auftretenden Zugspannungen nicht von der Montageplat
te 56 abgezogen werden kann.
In der Ausführungsform nach Fig. 5 haben die Gurtschlösser
44 und 26 jeweils eine Grundplatte 60 und sind fest über ein
Paar Seile 58 mit einer Montageplatte 56 verbunden. Die Mon
tageplatte 56 umfaßt ein Paar Kanäle 112 zur Aufnahme der
Endstücke der beiden Seile 58.
Wie schematisch in Fig. 5 angedeutet, kann jedes Schloß 44
und 26 eine Verkleidung 130 haben, welche vorzugsweise aus
Kunststoff besteht. Die Verkleidung 130 verdeckt die für den
Betrieb wesentlichen Teile des Schlosses, einschließlich der
schloßseitigen Grundplatte 60, des Niets 62 und der Verbin
dung zwischen der Grundplatte 60 und dem Seil 58. Eine Hülse
oder Rohre 132, welche vorzugsweise ebenso aus Kunststoff
besteht, verkleidet die Endstücke 70 und 72 des Seils 58 und
die Kanäle 112. Der Rest der Montageplatte 56 in der Umge
bung der Befestigung 64 kann ebenfalls verkleidet sein.
Die Montageplatte 56 besteht vorzugsweise aus höchst zugfe
stem, niedrig legiertem Stahl. Die Montageplatte 56 hat eine
einfache Form, welche aus Bandstahl ausgestanzt und geformt
werden kann. Die Montageplatte 56 kann in konventionellen
Folgestanzformen hergestellt werden, ohne daß eine Notwen
digkeit für Heiß- oder Kaltschmieden oder für eine Wärmebe
handlung besteht. Die schloßseitige Grundplatte 60 ist vom
Aufbau her ebenso einfach und fertigungsfreundlich. Der ebe
ne Basisteil 88, welcher an dem nicht gezeigten übrigen Teil
des Schlosses anschließt, benötigt nur die durchgehende Öff
nung 76 und die Flügel 66 und 68. Die Grundplatte 60 ist
dann fertig zur Aufnahme der Seilschlaufe 74 und zum Einset
zen des Niets 62.
Wie in Fig. 1 schematisch gezeigt, kann eine Montageplatte
an der Stelle 50 des Fahrzeugaufbau 12 festgemacht sein,
wodurch das Stück Gurtband 48 am Fahrzeugaufbau befestigt
ist. Das Stück Gurtband 48 ist an seinem einen Ende an der
Montageplatte befestigt, welche mittels einer Befestigung am
Fahrzeugaufbau 12 festgemacht ist.
In einer zweiten Ausführungsform nach Fig. 6 ist nur ein
Schloß am Fahrzeugaufbau 12 angebracht. In der Ausführungs
form nach Fig. 6 enthält die Montageplatte 56 nur einen
Kanal 112. In einer dritten Ausführungsform nach Fig. 7 wird
ein einzelner Seilstrang 134 verwendet, um ein Schloßteil
136 mit dem Fahrzeugaufbau zu verbinden. Eine Befestigungs
platte 138 ist mit dem Schloßteil 136 über einen Niet 140
verbunden. Die Befestigungsplatte 138 hat einen Kanal 142
zur Aufnahme eines Endstücks 144 des Seils 134. Der Kanal
142 hat zwei Seitenwände wie in der Ausführungsform nach
Fig. 3 und eine Bodenwand 149. Nur eine Seitenwand ist ge
zeigt und mit 148 bezeichnet. Mehrere Vorsprünge 150 stehen
von den Seitenwänden 148 ab, klemmen das Endstück
144 des Seils 134 gegen die Bodenwand 149 des Kanals 142 und verbin
den so das Seil 134 mit dem Schloßteil 136. Der einzelne
Seilstrang 134 ist über eine Montageplatte 152 mit dem Fahr
zeugaufbau verbunden. Die Montageplatte 152 ist der in
Fig. 3 gezeigten Montageplatte 56 ähnlich, nimmt aber nur
den einzelnen Seilstrang 134 auf, anders als die beiden
Endstücke 70 und 72 des Seils 58 in den Ausführungsformen nach den
Fig. 1 bis 6, in welchen das Seil 58 über eine Schlaufe 74 mit dem
Gurtschloß verbunden ist.
Claims (5)
1. Gurtschloß-Befestigungsvorrichtung, die ein Seil (58; 134)
zur Verbindung eines Gurtschlosses mit dem Fahrzeug
aufweist,
mit einer Montageplatte (56; 152) zur Befestigung am Fahrzeugaufbau, die mit einem Kanal (112) zur Aufnahme eines Endstücks des Seils (58; 134) versehen ist,
und/oder
mit einer Befestigungsplatte (138) zur Befestigung am Gurtschloß, die mit einem Kanal (142) zur Aufnahme des anderen Endstücks (144) des Seils (134) versehen ist,
wobei der Kanal (112; 142) der Montageplatte (56; 152) und/oder der Befestigungsplatte (138) eine Bodenwand (116; 149), zwei einander gegenüberstehende Seitenwände (118, 120; 148) und mehrere von diesen Seitenwänden (118, 120; 148) abstehende Lappen (122, 142; 150) aufweist, wobei die Lappen (122, 124; 150) umgebogen und gegen das Seil (58; 134) gepreßt sind.
mit einer Montageplatte (56; 152) zur Befestigung am Fahrzeugaufbau, die mit einem Kanal (112) zur Aufnahme eines Endstücks des Seils (58; 134) versehen ist,
und/oder
mit einer Befestigungsplatte (138) zur Befestigung am Gurtschloß, die mit einem Kanal (142) zur Aufnahme des anderen Endstücks (144) des Seils (134) versehen ist,
wobei der Kanal (112; 142) der Montageplatte (56; 152) und/oder der Befestigungsplatte (138) eine Bodenwand (116; 149), zwei einander gegenüberstehende Seitenwände (118, 120; 148) und mehrere von diesen Seitenwänden (118, 120; 148) abstehende Lappen (122, 142; 150) aufweist, wobei die Lappen (122, 124; 150) umgebogen und gegen das Seil (58; 134) gepreßt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Montageplatte (56; 152) eine ebene Grundplatte (110) mit
einer darin ausgebildeten Öffnung (114) für den Durchgang
eines Befestigungselements (64) zur Befestigung am Fahrzeug
aufbau aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Endstück aus zwei parallel verlaufenden Seilenden (70,
72) gebildet ist, welche von dem Kanal (112) aufgenommen
werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die von einer der Seitenwände (118) abstehenden Lappen (122)
eines der Seilenden (70) gegen die Bodenwand (116) des
Kanals (112) festklemmen und die von der anderen Seitenwand
(120) abstehenden Lappen (124) das andere der Seilenden (72)
gegen die Bodenwand (116) des Kanals (112) festklemmen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Montageplatte (56) einen zweiten Kanal (116) zur
Aufnahme eines Endstücks eines zweiten Seils (58) aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/322,692 US4915451A (en) | 1989-03-13 | 1989-03-13 | Safety belt apparatus |
| DE4007969A DE4007969C2 (de) | 1989-03-13 | 1990-03-13 | Befestigungs- und Verankerungsbeschlag für ein Sicherheitsgurtschloß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4042545C2 true DE4042545C2 (de) | 1997-12-18 |
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| DE4042545A Expired - Fee Related DE4042545C2 (de) | 1989-03-13 | 1990-03-13 | Gurtschloß-Befestigungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4042545C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012019147A1 (de) | 2012-09-26 | 2013-03-21 | Daimler Ag | Gurtschlossanordnung mit einer Gurtschloss-Befestigungsvorrichtung für ein Fahrzeug |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1654340A (en) * | 1926-08-07 | 1927-12-27 | John Edward Ogden | Clamp |
| DE2825181A1 (de) * | 1978-06-08 | 1979-12-13 | Autoflug Gmbh | Verankerungsteil fuer sicherheitsgurte |
| US4199190A (en) * | 1977-05-26 | 1980-04-22 | Lindblad S M | Device for use in connection with safety belts |
| DE3319547A1 (de) * | 1983-05-30 | 1984-12-06 | Repa Feinstanzwerk Gmbh, 7071 Alfdorf | Beschlag fuer sicherheitsgurte in kraftfahrzeugen |
-
1990
- 1990-03-13 DE DE4042545A patent/DE4042545C2/de not_active Expired - Fee Related
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