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DE3931690A1 - Vorrichtung zur kenntlichmachung von schiffsbruechigen oder im wasser treibenden gegenstaenden - Google Patents

Vorrichtung zur kenntlichmachung von schiffsbruechigen oder im wasser treibenden gegenstaenden

Info

Publication number
DE3931690A1
DE3931690A1 DE19893931690 DE3931690A DE3931690A1 DE 3931690 A1 DE3931690 A1 DE 3931690A1 DE 19893931690 DE19893931690 DE 19893931690 DE 3931690 A DE3931690 A DE 3931690A DE 3931690 A1 DE3931690 A1 DE 3931690A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balloon
rescue balloon
rescue
line
signal light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893931690
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Schoenwaelder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19893931690 priority Critical patent/DE3931690A1/de
Publication of DE3931690A1 publication Critical patent/DE3931690A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/08Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
    • B63C9/20Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like characterised by signalling means, e.g. lights
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/002Distress signalling devices, e.g. rescue balloons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Der vorgegebene Rettungsballon soll im Wasser treibende Menschen oder Gegenstände weithin sichtbar machen, wobei bei guter Sicht am Tage die Größe des Rettungsballons und seine Signalfarbe hilfreich sind, bei Nacht oder Nebel die kreuzweise Metallisierung als Radarreflektor wirkt und das selbstätige Signallicht die Erkennbarkeit stark verbessert, da es weit über der Wasseroberfläche schwebt.
Es ist bekannt, daß zur Erkennung von Schiffbrüchigen auf See Signallichter, Leuchtfarben, Signalfarben und reflektierende Materialien eingesetzt werden. Desgleichen ist bekannt, daß Radarreflektoren an Rettungsinseln befestigt und Peilsender verwendet werden (Zeitschrift die Yacht, einschlägige Werbung für Schwimmwesten und Rettungsmittel).
Die Mittel zur besseren Erkennung von Schiffbrüchigen oder Rettungsinseln sind allerdings an der Person oder dem Gegenstand selbst befestigt, so daß sie sich nur wenig über der Wasseroberfläche befinden und somit nur aus kurzer Entfernung ausgemacht werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schiffbrüchige oder im Wasser treibende Gegenstände weithin visuell oder per Funkpeilung oder Radarbeobachtung erkennbar zu machen und damit die Rettungswahrscheinlichkeit zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird bei gattungsgemäßem Einsatz durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Der beschriebene Rettungsballon kann effektiv eingesetzt werden, wenn er leicht auslösbar ist oder automatisch wirksam wird bzw. das Tragen der Aufbewahrungskapsel nicht als störend empfunden wird. Darüber hinaus muß er auch bei hohem Seegang weithin sichtbar bleiben und ein sicheres Wiederauffinden gewährleisten.
Diese Aufgaben sind durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 2 bis 16 gegeben.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß bei Unglücksfällen auf See die Erkennung einer über Bord gegangenen Person oder eines Gegenstandes durch den darüber schwebenden Ballon auch für ungeübte Hobbyseeleute leicht möglich ist und eine Bergung größere Chancen hat, statt der fast aussichtslosen Suche nach Verunglückten bei hoher See, Gischt, Nebel oder schlechter Sicht. Der im Wasser Treibende schwimmt nur wenige Zentimeter auf und selbst Signallichter sind sehr schwer auszumachen. Darüber hinaus können damit ausgerüstete Decksladungen, die über Bord gespült wurden, schnell aufgefunden und als Schiffahrtshindernis unschädlich gemacht werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt Fig. 1 die Aufbewahrungskapsel (2), an deren Boden die Leine (3) eng aufgerollt und verankert ist; sie ist mit der als Überwurfmutter gestalteten Haube der Signallampe (4) verbunden und spult beim Auslösen des Rettungsballons (1) ab. Die Signallampe (4) wird von der Batterie (8) gespeist. Darüber befindet sich die Druckgaskapsel (9), die über den Auslösemechanismus (10) mit der eng gefalteten Hülle des Rettungsballons (1) verbunden ist. Über die Befestigungselemente (11) kann die Aufbewahrungskapsel (2) an dem zu kennzeichnenden Gegenstand befestigt werden.
Es zeigt Fig. 2 die Funktion des Rettungsballons (1), der voll aufgeblasen über einer im Wasser treibenden Person schwebt und mit dieser über die Leine (3) oder den Schlauch (7) fest verbunden ist. Verankert sind sie in der Aufbewahrungskapsel (2), die an der Schwimmweste befestigt ist. Das Signallicht (4) befindet sich im Einsatz unter dem Rettungsballon (1), der mit einem scharfzackigen Muster aus metallisierten Streifen (5) auf einem Grund von reflektierender Signalfarbe (6) gekennzeichnet ist.

Claims (17)

1. Vorrichtung zur Kenntlichmachung von Schiffbrüchigen oder im Wasser treibenden Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennbarkeit verbessert wird mittels eines Rettungsballons (1) der mit einem Gas leichter als Luft aufgeblasen wird, sobald die Aufbewahrungskapsel (2) von Wasser umspült ist; wobei der Rettungsballon (1) mit dem Verunglückten durch eine Leine (3) verbunden ist, die als Stromleitung für ein Signallicht (4) und/oder als Antenne für einen Peilsender ausgebildet sein kann; dabei soll der Rettungsballon (1) wechselweise mit metallisierten Streifen (5) und reflektierender Signalfarbe (6) gekennzeichnet sein.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rettungsballon (1) im Einsatz mit einem Gas leichter als Luft gefüllt ist und sein Volumen für die Masse der Ballonhülle und aller angehängten Zusatzgeräte einen sicheren Auftrieb gewähr­ leistet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle des Rettungsballons (1) aus leichtem, reißfestem, gasdichtem Material besteht und an ihrer Aussenseite wechselweise mit reflektierender Signalfarbe (6) und Metallisierung (5) beschichtet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rettungsballon (1) im Einsatz über eine leichte, reißfeste Leine (3) mit dem Verunglückten bzw. zu bezeichnenden Gegenstand fest verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rettungsballon im Einsatz über einen leichten, reißfesten, gasdichten Schlauch (7) mit dem Verunglückten bzw. zu bezeichnenden Gegenstand fest verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rettungsballon (1) am Angriffspunkt der Leine (3) mit einem elektrisch betriebenen Signallicht (4) versehen ist, welches im Einsatz selbstätig blinkt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Energie für das Signallicht (4) von einer Batterie (8) entnommen wird, die gemeinsam mit dem Signallicht (4) am Rettungsballon (1) hängt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Energie für das Signallicht (4) von einer Batterie (8) entnommen wird, die sich in der Aufbewahrungs­ kapsel (2) am unteren Befestigungspunkt der Leine (3) befindet und durch Kabel, die mit der Leine (3) verbunden sind, die elektrische Energie zum Signallicht (4) überträgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leine (3) als Antenne für einen Peilsender ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle des Rettungsballons (1), Leine (3) und alle Zusatzgeräte in Ruhestellung in einer wasserdichten, korrosionsbeständigen, reiß- und schlagfesten Aufbewahrungskapsel (2) aufbewahrt sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibgas für den Rettungsballon (1) sich komprimiert in einer Druckgaskapsel (9) befindet und mittels eines Auslösemechanismus′ (10) bei vollständiger Umspülung der Aufbewahrungskapsel (2) mit Wasser, in den Rettungsballon geleitet wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbewahrungskapsel (2) beim Auslösen des Rettungsballons (1) selbstätig öffnet und die Entfaltung des Rettungsballons (1) nicht behindert.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbewahrungskapsel (2) über Befestigungselemente (11) mit Schwimmwesten oder sonstigen Gegenständen befestigt werden kann.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgaskapsel (9) und der Auslösemechanismus (10) fest mit der Aufbewahrungskapsel (2) verbunden sind und das Treibgas über einen Schlauch (7) in den Rettungsballon (1) geleitet wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgaskapsel (9) und der Auslösemechanismus (10) fest mit dem Rettungsballon (1) verbunden sind und mit ihm aufsteigen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösemechanismus (10) fest mit dem Rettungsballon (1) verbunden ist und nach dem Durchtritt der zum Aufblasen des Rettungsballons (1) notwendigen Treibgasmenge sich selbstätig von der Druckgaskapsel (9) löst und gemeinsam mit dem Rettungsballon (1) aufsteigt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein installiertes Signallicht oder ein Peilsender durch den Zug der Leine (3) zwischen oberem und unterem Befestigungspunkt aktiviert werden.
DE19893931690 1989-09-22 1989-09-22 Vorrichtung zur kenntlichmachung von schiffsbruechigen oder im wasser treibenden gegenstaenden Withdrawn DE3931690A1 (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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GR910100328A (el) * 1991-07-29 1993-05-24 Eleytherios Kaloumenos Σωσιβιο που ανιχνευεται απο τα radar.
EP0581340A1 (de) * 1992-07-31 1994-02-02 Paul Lodewijk Arie Hamm Rettungsgerät für in die See gefallene Schiffbrüchige oder Gegenstände
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DE4445885A1 (de) * 1994-12-22 1996-07-04 Uwe Dipl Ing Koehler Verfahren und Gerät zum Orten von in Seenot befindlichen Personen
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CN109334905A (zh) * 2018-10-26 2019-02-15 东台市万舟船用设备有限公司 一种醒目救生衣

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