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DE2747240A1 - Ballonfoermiger, aufblasbarer auftriebskoerper und damit versehene seenotrettungs-hilfsvorrichtung - Google Patents

Ballonfoermiger, aufblasbarer auftriebskoerper und damit versehene seenotrettungs-hilfsvorrichtung

Info

Publication number
DE2747240A1
DE2747240A1 DE19772747240 DE2747240A DE2747240A1 DE 2747240 A1 DE2747240 A1 DE 2747240A1 DE 19772747240 DE19772747240 DE 19772747240 DE 2747240 A DE2747240 A DE 2747240A DE 2747240 A1 DE2747240 A1 DE 2747240A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
inlet valve
inner shell
lines
interior
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772747240
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Holger Mackert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772747240 priority Critical patent/DE2747240A1/de
Publication of DE2747240A1 publication Critical patent/DE2747240A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/21Boats, rafts, buoys or the like, characterised by signalling means, e.g. lights, reflectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description

  • Ballonförmiger, aufblasbarer
  • Auftriebskörper und damit versehene Seenotrettungs - Hilfsvorrichtung Die Erfindung betrifft einen ballonförmigen, aufblasbaren Auftriebskörper, und zwar insbesondere eine mit einem solchen Auftriebskörper versehene Seenot - Rettung hilfsvorrichtung.
  • Derartige ballonförmige, aufblasbare Auftriebskörper werden zu den verschiedensten Zwecken benutzt und sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Sie haben, zumindest für best1wte Anwendungszwecke, einmal den Nachteil1 daß bei Beschädigung der Ballonhülle durch irgendwelche äußeren Einwirkungen der Ballon seine Auftr1ebskraft verliert und dann absinkt, zum anderen aber auch den Nachteil, daß in manchen Fällen, und zwar speziell bei der Anwendung auf Seenotrettungs - Hilfsvorrichtungen, das Volumen des zum Aufblasen erforderlichen Gases, sei es nun Luft oder ein inertes Gas, für die praktische Anwendung zu groß ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ballonförmigen, aufblasbaren Auftriebskörper zu schaffen, der sowohl bezüglich der Beschädigungsmöglichkeiten als auch bezüglich der Menge des erforderlichen Aufblasgases -und dles insbesondere in Hinblick auf Seenotrettungs - Hilfsvorrichtungen - denn bisher bekannten Auftriebskörpern überlegen ist, weil er die genannten Nachteile nicht aufweist.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der ballonförmige, aufblasbare Auftriebskörper zusamwengesetzt tut aus zwei, etwa kugelf$rmigen, zueinander etwa konzentrischen Hüllen besteht, die entlang Teilabschnitten von rechwinklig zueinander etwa in gleichen gegenseitigen Abständen zueinander verlaufende Linien (etwa verglelchbar mit den Längs- und Breitengradlinien der Erde) verlaufenden Linien wabenförmig fest miteinander verbunden, z. 8. verklebt, thermoplastisch verschweißt oder dergl.
  • sind, derart, daß der gesamte Zwischenraum zwischen der inneren und der äußeren HUlle über Zwischenräume dieser Verbindungslinien in Verbindung steht, wobei an diesen Zw1shenraum ein Rückschlag - Gaseinlaßventil angeschlossen ist, und wobei ferner ein diesem Rückschlag - Gaseinlaßventil diametral gegenüberliegendes, beide Hüllen durchsetzendes, den Innenraum der inneren Hülle mit der Außenluft verbindendes Rückschlag - Einlaßventil vorgesehen ist, das in Richtung auf diesen Innenraum öffnet.
  • Diese Gestaltung eines ballonförmigen, aufblasbaren Auftriebskörpers, nach der Erfindung, hat die folgende Wirkung: Wenn man den Zwischenraum zwischen der Innenhülle und der Außenhülle mit Preßluft oder mit einem Auftriebsgas, wie z. B. Helium oder Ballongas, oder dergl. füllt, dann ist hierzu ein viel geringeres Gasvolumen erforderlich als dann, wenn man den gesamten Ballon - Innenraum mit Gas füllen muß. Dadurch wird natürlich auch die Aufblaszeit wesentlich geringer.Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Auftriebskörpers als Wetterballon wird natürlich, wegen des gegenüber der umgebenden Luftatmosphäre erforderlichen Auftriebs auch der Innenraum der Innenhülle mit einem Auftriebsgas, dessen spezifisches Gewicht geringer tst als Luft, gefüllt; die Doppel - Ballonhülle bringt aber in diesem Falle den Vorteil daß der Ballon auch bei von außen kommenden Beschädigungen, wie z. B. Hagel, Hängenbleiben au irgendwelchen feststehenden Teilen etc., seine Auftr1ebsfähigkeit behält, weil Ja dann nur die äußere HUlle, nicht aber die Innenhülle, beschädigt wird.
  • Von ganz besonderem Vorteil ist aber ein solcher Auf-Ütebskörper für Vorrichtungen, die zur Erleichterung des Auffindees von im Wasser treibenden, in Seenot geratenen Personen, beispielsweise Schiffsbrüchlgen oder von eine Schiff oder Boot ins Wasser gefallenen Personen, gegebenenfalls auch von über Bord gefallenen wertvollen oder für die Schiffssicherheit erforderlichen Geräten, dienst. Bekanntlich bereitet ja die Rettung von Schiffsbrüchigen oder über Bord gefallenen Personen speziell in der Nacht, aber auch am Tag bei Wa@lengang, die allergrößten Schwierigkeiten deshalb, weil man die im Wasser treibenden Personen nur schlecht finden kann, weil Ja nur deren Kopf über Wasser ist; bel schwimmfähigen, wichtigen Bordgeräten, die über Wasser gefallen sind, ist die Wiederauffindemöglichkeit noch geringer. Für solche und ähnliche Fälle läßt slch der Auftriebskörper nach der Erfindung ganz besonders vorteilhaft verwenden, und zwar in der Art, daß die beladen HUllen des Auftriebskörpers aus durchsichtigem oder durchscheinendem Werkstoff bestehen und vorzugsweise etwa in der Mitte des Innenraums der Innenhülle des Auftriebskörpers eine Niedervolt - Glühblrne aufgehängt ist, und zwar durch zwischen dem Luft - Einlaßventil für den Innenraum der inneren Hülle und dem Rückschlag - Gaseinlaßventil für den Zwischenraum zwischen Innenhülle und Außenhülle verlaufende Zugverbindungen, wobei diese Glühbirne durch intermittierende Stromzuführung von einer außerhalb des Auftriebskörpers liegenden Betteile aus über ein Blinkrelais und über einen Ein-/Aus -SChalter speisbar ist. Dieses Blinkrelais kann sowohl in der Speiseleitung als auch aber im Sockel der Glühlampe (derartige mit Blinkrelais versehene Glühlampen sind bekannt und 11 Handel erhältlich) erfolgen.
  • Bei diesem Einsatzfall, nämlich als Hilfsgerät für die Seenotrettung, braucht man für das Aufblasen des Zwlschenraums zwischen Innehülle und Außenhülle kein Auftriebsgas sondern nur Preßluft; dieses Aufblasen ist aber auch, und dazu kann in weiterer Ausbildung der Erfindung ein entsprechender Anschluß vorgesehen selen, mit dem Mund möglich. Man braucht dann zum Aufblasen des Auftriebskörpers nur einen Bruchteil des Aufbtasgases, den man bei Aufblasen des gesamten Innenraums des Ballons benötigen würde.
  • Um z. B. einen Ballon mit einem Durchmesser von ca. 60 cm zu füllen, würde man ca. 113 Leiter Gas bzw. Luft benötigen.
  • Um diese Gasmenge unter Beachtung der bestehenden Sicherheitsbestimmungen in einer Druckgasflasche aufzubewahren, würde man einen Druckbehälter benötigen, dessen Gewicht und Maße nicht dazu geeignet sind, daß sle beispielsweise von einem Hochseesegler dauernd, wie z. B. eine Schw1mmweste, mit getragen werden können. Bei dem Auftriebskörper nach der Erfindung, mit einer wabenförmigen Doppel hülle, betrugt dagegen der Fülllnhalt nur etwa 15 - 20 Leiter, so daß die Füllung dieses Zwischenraums mit einer kleinen, handelsüblichen Druckgas - Kartusche möglich ist, die der Segler ohne Schwierigkeiten, zusammen mit dem zusammengefalteten ballonförmigen Auftriebskörper1 ohne Behinderung am Körper tragen kann.
  • Bel der unter Druck, oder mit dem Mund, vorgenommenen Füllung des Zwischenraums wischen der Innenhülle und der Außenhülle bläht sich der gesamte Ballonkörper auf; dadurch entsteht im Innenraum der Innehhülle ein Unterdruck, und hierdurch wird über das in diesem Falle obenliegende Rückschlag - E1nlaßvent11 Luft aus der Atmosphäre in diesen Innenraum angesaugt, so daß sich hierdurch der Ballonkörper etwa auf das geometrische Maß der Außenhülle aufblähen kann, wodurch er im Wasser eine Auftriebskraft erreicht, die seinem Außenmaß entspricht.
  • Im Falle dieser Anwendung des Auftriebskörpers sollen die beiden Hüllen aus durchsichtigem oder durchscheinendem Werkstoff bestehen, danit das Licht der im Inneren des Auftrlebskörpers angebrachten Lichtquelle (Glühlampe mit Blinkrelais) nach außen gelangen kann. Das ist ein ganz wichtiger Gesichtspunkt für das Auffinden eines sdchen Auftriebs körpers und damit des daranhängenden Schiffbrtichigen. Dauerlicht fällt kaum auf, sumindest bei gewissen Beleuchtungsverhä.ltnissen, und würde auch die Speisebatterle für die Glühbirne zu schnell verbrauchen.
  • Ein Blinklicht fällt viel mehr auf und verbraucht weniger Strom. Um die Auffindbarkeit noch weiter zu verbessern, wird die Außenhülle zweckmässig in einer Signalfarbe, z. B.
  • orangenfarbig, eingefärbt. Der Ein-/Aus - Schalter soll dem Schiffbrüchigen die Möglichkeit geben, das Leicht zwecks Schonung der Kapazität der Speisebatterle nur dann einzuschalten, wenn irgendwelche, der Rettung vielleicht dienliche Fahrzeuge in die Nähe kommen, während derübrigen Zeit das Blinklicht ausgeschaltet und damit die Batterie geschont wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist es zweckmässig, daß das Rückschlag - Gaseinlaßventil am Auftriebskörper Uber eine an sich, beispielsweise bei Rettungs - Schlauchbooten für Flugzeuginsassen, bekannte, auf das Auftreffen auf eine Wasseroberfläche ansprechende, das Ventil öffnende Vordchtung mit einer Druckgas - Kartusche verbunden ist. Dadurch wird das Aufblasen des Auftriebskörpers, wenn beispielsweise ein Schiffsinsasse über Bord fällt, automatisch bewirkt. Eine solche Druckgas-Kartusche kann wegen des nur verhältnismässig geringen, aufzublasenden Volumens des Auftriebskörpers, nämlich des Zwischenraums zwischen Innehülle und Außenhülle, ziemlich klein und leicht ausfallen, so daß es einem Schiffes - Besatzungsmitglied, oder einem Schiffsgast, zumutbar ist, diese kleine und leichte Kartusche zusammen mit dem Auftriebskörper und mit dem zugehörigen Steuergerät, zumindest bel Schlechtwetter, wie 2. B. eine Schwimmweste, am Körper befestigt mit sich zu tragen.
  • Da es ja nun aber immerhin, wenn auch vielleicht nur in Einzelfällen, passierten kann, daß die Druckgas - Kartusche sich vor diesem Einsatzfall entleert hat beispielsweise infolge eines Fehlers an ihrem Auslaßventil, sollte in weiterer Ausbildung der Erfindung das Rückschlag - Gaseinlaßventil zusätzlich mit einem Anschluß zum Aufblasen des Zwischenraums zwischen Innenhülle und Außenhülle mit dem Mund verbunden sein. Dann kann der Schiffsbrüchige, wenn die Druckgas - Kartusche versagt, den Auftriebskörper immer noch mit dem Mund aufblasen.
  • Die dnrchsichtige oder durchscheinende Außenhülle des Auftrlebskörpers sollte zweckmässig in einer sogenannten Signalfarbe, zum Beispiel orangenfarbig eingefärbt sein, weil dann der von innen beleuchtete Auftriebskörper viel besser sichtbar und somit, bei Rettungsaktionen, auffindbar ist.
  • Eine besonders zweckmässige Ausführungsform der Erfindung, in Anwendung auf Seenot - Rettungsgeräte, kennzeichnet sich dadurch, daß die Batterie und der Ein-/ Aus - Schalter in ein wasserdichtes Gehäuse eingebaut sind. das mit dem Auftriebskörper über eine gleichzeitig als Sorgleine dlenende, strouzuführende Leistung verbunden ist. Wenn sich der Schiffsbruchlge an diesem Gerät festhält, ist er gleichzeitig über die Sorgleine mit dem Auftriebskörper verbunden und kann dessen Lichtquelle im Bedarfibll einschalten, aber uch, wenn keine Notwendigkeit der Einschaltung dieser Lichtquelle besteht, ausschalten. Wenn das Blinkrelais nicht direkt in den Sockel der Glühbirne eingebaut ist, kann das Blinkrelais sich ebenfalls in diesem Gehäuse befinden.
  • Die Sorgleine muß dann natüril eine über das S(hwachstroabel, z. B. 6V - Leitung hinaus, verstärkt sein, beispielsweise die Form einer mit Kunststoff - Fäden verstärkten Doppellitze, aufweisen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das als Seenot - Rettungs - Hilfsgerät ausgebildet ist, in dem es das Auffinden von im Wasser trelbenden, in Seenot geratenen Personen, oder aber auch von einem Schiff oder Boot über Bord gefallenen wertvollen oder für die Schiffssicherheit erforderlichen Geräten wesentlich erleichtert.
  • Flg. 1 zeigt einen teilweise schematisierten, vertikalen Querschnitt durch einen Auftriebskörper nach der Erfindung in der Anwendung auf ein Seenot - Rettungsgerät.
  • Fig. 2 zeigt eine Aussenanslcht dieses Auftriebskörpers mit den zugehörigen Teilen, horizontal in Querrichtung gesehen.1 In beiden Figuren sind glelche Teile mit denselben Bezugsziffern bezelchnet.
  • Der ballonförmige, aufblasbare Auftriebskörper nach der Erfindung setzt sich zusammen aus zwel, etwa kugelförmigen und zueinander etwa konzentrischen Hüllen, von denen die Innenhülle mit 1 und die Außenhülle mit 2 bezeichnet ist.
  • Dlese belden Hüllen sind entlang Nellabschn1tten 3 von rechtwinklig zueinander, etwa tn gleichen gegenseitigen Abständen zueinander, verlaufenden Linlen 3 wabenförmig fest miteinander verbunden, t. B. verklebt, oder wenn es sich um einen thermoplastischen Kunststoff bei deu beiden Hüllen handelt, thermoplastisch verschweißt. Jegliche andere Verbindungsart kommt natürlich auch infrage; es kot nur darauf an, daß die beiden Hüllen 1 und 2 zu einer in etwa gleichen Bewegung veranlaßt werden. Die Verbindungslinlen 3 verlaufen, wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt, in etwa wie die Längs- und Breitengradlinien der Ja ebenfalls kugelförmigen Erde. Der Zwischenraum 4 zwischen Innenhülle und Außeflhülle 2 nur über Teilabschnitte der Linien 3 getrennt, so daß dieser Zwischenraum über Zwfthenräume zwischen diesen Verbindungslinien insgesamt in Verbindung ist. An diesen Zwischenraum 4 ist ein Rückschlag - Gaseinlaßventil 5 angeschlossen, und diametral diesem gegenüberliegend ist ein die beiden Hüllen 1 und 2 durchsetzendes Rückschlag - Einlaßventil 6 vorgesehen, das den Innenraum der Inneren Hülle 1 mit der Außenluft verbindet und nur in Richtung auf diesen Innenraum hin Uffnet. Das hat die Folge, daß bei Aufblähen dieses Auftrlebskörpers durch Einleiten von Druckgas irgendwelcher Art lurch das Einlaß - Rückschlagventil 5 in den Zwischenraum 4 sich im Innenraum 7 der inneren Hülle 1 ein Unterdruck bildet, lnfolge-dessen durch das Rückschlag - Einlaßventil 6 Luft angesaugt wird, so daß sich der Innenraum 7 mit Luft füllen kann, so daß sich also der Auftriebskörper auf setn maximales Volumen ausdehen kann, wenn über das Rückschlag - Einlaßventil 5 der Zwischenraum 4 zwischen Innenhülle 1 und Außenhülle 2 aufgeblasen wird. Dadurch wird mit einem relativ gerlngen Volumen an Druckgas eln großes Volumen für den Auftriebskörper erzeugt.
  • Bei dei dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Druckgas - Einlaßventil 5 mit einer Druckgas- Kartusche 8 und mit einer, bei der Auftreffen auf eine Wasseroberfläche anwrechenden Mechanismus 9 verbunden, der dann den Eintritt des Druckgases in der Druckgas - Kartusche 8 in den Zwlschenraum 4 zwischen der Innenhülle 1 und der Außenhülle 2 freigibt, so daß nun die Außenhülle des Auftriebskörpers aufgeblasen wlrd. Dabei entsteht im Innenraum 7 dieses Auftriebskörpers eln Unterdruck, der aber durch Lufteinlaß des obenliegenden Rückschlag - Einlaßventils 6 aufgehoben wlrd, welches das Einströmen von Luft in den Innenraum 7 ermöglicht.
  • Zuischen den beiden Ventilen 5 und 6 ist über eine Zugverbindung 10, 11, die diametral zu dem Auftriebskörper verläuft, eine Niedervolt - Glühbirne (beispielsweise 3 Volt, 6 Volt oder 12 Volt) aufgehängt. Diese Glühbirne 12 wird intermittierend gespeist und zwar entweder über eine in ihrem Sockel 13 vorgesehene Blinklichteinrichtung, oder aber über eine iu eigentlichen Speisegerät vorgesehene Blinkrelaisanlage. Dieses Speisegerät ist ein wasserdichtes Gehäuse 14. das über eine elektrische, aber auch Zugspannungen aufnehmende und daher gleichzeitig als Sorgleine dienende Verbindung 15 mit der unteren elektischen Anschluß der Zuleitung 11, und gleichzeitig mechanisch mit de@ gesamten Auftriebskörper, verbunden ist. In diesem wasserdichten Gehause 14 befindet sich ein Ein-/ Aus - Schalter 16 und ausserdem eine Batterie zur Speisung der Glühlampe 12. Das von der Glühlampe 12 abzugebende Blinklicht kann mittels des Schalters 16 ein- und ausgeschaltet werden, so daß an ei nur dann wirksam macht, wenn irgendein Rettungsfahrzeug (das kann sowbhl ein Schiff wle aber auch eln Flugzeug seine In der Nähe ist, das in der Lage sein könnte, das von der Glühlampe 12 abgegebene Blinklicht wahrzunehmen.
  • Die Außenhülle 2 sollte, aus den bereits eingangs geschilderten Gründen, in einer Signal farbe, z. B. orangen farbig, eingefärbt sein, well dies das Auffinden eines mit elner solchen Seenot - Rettungsvorrichtung versehenen Menschen im Wasser0 verbunden mit der erfindungsgemäß vorgesehen Blinklichtanlage, erleichtert.
  • Es bereitet keine Schwieri@keiten, den völlig zusammengefalteten Auftriebskörper, zusammen mit der recht kleinen Druckgas - Kartusche 8 und iit dem Gehäuse 14, am Körper zu tragen, denn sowohl das Gewicht wie auch das Volumen dieser Teile sind recht gering. Ein Hochseesegler beispielsweise ist ohne weiteres in der Lage, die Gesamtheit dieser GerUte,auBer der dann bhnehin erforderlichen Schwimmweste, bei entsprechenden Witterungsbedingungen Körper zu tragen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Ballonförmiger, aufblasbarer Auftriebskörper, gekennzeichnet durch zwei, etwa kugelförmige, zueinander etwa konzentrische HUllen (1, 2) , die entlang Teilabschnitten von rechtwinklig zueinander, etwa tn gleichen gegenseitigen Abständen zueinander verlaufenden Linien (3)(vergleichbar mit den LUngs- und Breitengradlinien der Erde) verlaufenden Linlen wabenförmig fest miteinander verbunden1 z. B. verklebt, thermoplastisch verschweißt oder dergl. sind, derart, daß der gesamte Zwischenraum (4) zwischen der inneren HUlle (1) und der äußeren HUlle (2) Uber Zwischenräume dleser Verbindungslinien (3) in Verbindung steht, und ein an diesen Zwischenraum (14) angeschlossenes Rückschlag - Druckgaseinlaßventil (5) und eln diesem diametral gegenüberliegendes, beide HUllen (1, 2) durchsetzendes, den Innenraum (7) der inneren HUlle (1) mit der Außenluft verbindendes, in Richtung auf diesen Innenraum öffnendes Rückschlag - Einlaßventil (6).
  2. 2. Vorrichtung zur Erleichterung des Auffindeas vo im Wasser treibenden, in Seenot geratenen Personen, beispielsweise Schiffbrüchigen oder von einem Schiff oder Boot ins Wasser gefallene Personen, bzw. von Uber Bord gefallenen wertvollen oder für die Schiffssicherheit erforderlichen Geräten, unter Verwendung eines Auftriebskörpers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hüllen (1,2) aus durchsichtigem oder durchscheinendem Werkstoff bestehen und vorzugsweise etwa indder Mitte des Innenraums (7) der Innenhülle (1) des Auftriebskörpers eine Niedervolt - Glühbirne (12) durch zwischen dem Luft - Einlaßuentil (6) für den Innenraum (7) der inneren HUlle (1) und dem RUckschlag - Gaselnlaßventil (5) für den Zwlschenraum (4) zwischen Innenhülle (1) und AußenhUlle (2) verlaufende Zugverbindungen (10, ll) aufgehängt ist, die durch intermittierende Stromzuführung von einer außerhalb des Auftrlebskörpers 11 legenden Batterie aus Uber ein Blinkrelais und über einen Ein-/ Aus - Schalter speisbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den.Ansprüchen 1 und 2, dadurch gikennzeichnet, daß das Rückschlag - Gaseinlaßventft (5) am Auftriebskörper über eine an sich (be1 Rettungs - Schlauchbooten fbr Flugzeuginsassen) bekannte, auf das Auftreffen auf eine WasseroberflUche ansprechende, das Ventil (5) öffnende Vorrichtung (9) mit einer Druck@as - Kartusche (8) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlag - Gaseinlaßventil (5) mit einem Anschluß zum Aufblasen des Zwischenraums zwischen Innenhülle (1) und Außenhülle (2) mit dem Mund verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhülle (2) in einer Signalfarbe, z. B. orangenfarbig, eingefärbt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Anspüche 2 - 5 , dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie und der Ein-/ Aus-Schalter (16) in ein wasserdichtes Gehäuse (14) eingebaut sind, das mit dem Auftriebskörper über eine gleichzeitig als Sorgleine dienende, stromzuführende Leitung (15) verbunden ist.
DE19772747240 1977-10-21 1977-10-21 Ballonfoermiger, aufblasbarer auftriebskoerper und damit versehene seenotrettungs-hilfsvorrichtung Withdrawn DE2747240A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19502417A1 (de) * 1995-01-26 1996-08-01 Silvretta Sherpas Sportartikel Schutz- und Rettungsvorrichtung
AT12666U3 (de) * 2012-05-25 2013-08-15 Pieps Gmbh Lawinenrettungssystem
US9290420B2 (en) 2011-07-20 2016-03-22 Ras Technology Sàrl Portable device for rapidly inflating a bag

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