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DE3923305A1 - Aufspulmaschine - Google Patents

Aufspulmaschine

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Publication number
DE3923305A1
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DE
Germany
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thread
catch
winding
winding tube
slot
Prior art date
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Granted
Application number
DE3923305A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3923305C2 (de
Inventor
Axel Fischer
Siegmar Dipl Ing Gerhartz
Hans-Werner Kretschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerhartz Siegmar Buch At Kretschmann Hans-Wern
Original Assignee
Barmag AG
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Barmag AG, Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag AG
Priority to DE3943794A priority Critical patent/DE3943794B4/de
Priority to DE3923305A priority patent/DE3923305C2/de
Publication of DE3923305A1 publication Critical patent/DE3923305A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3923305C2 publication Critical patent/DE3923305C2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/28Arrangements for positively securing ends of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spulhülse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Spulhülse ist bekannt durch US-PS 31 03 305. Zum Fangen des Fadens an der bekannten Spulhülse wird der Faden bei teilweiser Umschlingung derart an die Spulhülse angelegt, daß die Oberflächenbewegung der Spulhülse in dem berührten Bereich der Fadenbewegung entgegengesetzt ist. Es sind jedoch durch die EP-A 88 104 973 (EP-1575) sowie PCT/DE 89/00 094 (PCT-1628) Aufspulmaschinen bekannt, die zwei Spulspindeln besitzen, welche abwechselnd in Betrieb gebracht werden. Diese früheren Patentanmeldungen werden vollinhaltlich auch zum Inhalt dieser Patentanmeldung gemacht. Die bekannten Aufspul­ maschinen weisen die Besonderheit auf, daß beim Fangen des Fadens im Fangschlitz der leeren Spulhülse Faden und Fang­ schlitz dieselbe Bewegungsrichtung (Gleichlauf) haben. Das hat den Vorteil, daß der der vollen Spulhülse zulaufende Faden im Augenblick des Fadenanlegens an die leere Spulhülse nicht verschlappt. Denn durch einen solchen Zusammenbruch der Faden­ spannung kann es zu Wicklerbildung an der vorangehenden Galet­ te oder an drehenden Teilen der Aufspulmaschine kommen.
Beim Gleichlauf-Fangen des Fadens besteht das Problem, daß der Faden in dem Fadenfangschlitz der bekannten Hülse nicht haftet.
Dieses Problem ist bei der bekannten Spulhülse nicht gegeben. Da die Laufrichtung des Fadens der Laufrichtung der Oberfläche der Spulhülse entgegengesetzt ist, sind auch die durch das Klemmstück des Fangschlitzes ausgeübten Klemm- und Förder­ kräfte der Laufrichtung des Fadens entgegengesetzt und führen dazu, daß der Faden um so sicherer in das Klemmstück hineinge­ zogen wird. Die Klemmkräfte haben zudem ausschließlich die Funktion, das Abreißen des Fadens zu bewirken. Beim Gleich­ lauf-Fangen müssen jedoch die Klemmkräfte gleichzeitig das Fördern des Fadens in seiner Laufrichtung und das Abreißen des Fadens bewirken.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Fadenfang­ schlitz so auszubilden, daß der durch den Fadenfangschlitz im Gleichlauf geführte Faden hängenbleibt und abreißt.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus dem Kennzeichen des Anspruchs 1.
Das Lösungsprinzip besteht darin, zunächst dafür Sorge zu tragen, daß der Faden genügend tief und ohne Überwindung von Reibkräften in den Fangschlitz einfallen kann und den Faden sodann kraftschlüssig und/oder formschlüssig in dieser Tiefe festzuhalten. Dadurch gelingt es, den Faden in dem Fangschlitz nur solchen Reibkräften zu unterwerfen, die zum sicheren Fangen und Abreißen des Fadens führen. Es wird insbesondere verhindert, daß die zwischen Faden und Fangschlitz auftreten­ den großen, gleitenden Reibkräfte dazu führen, den Faden wieder aus der Fangnut herauszuwerfen.
Bei der Lösung wird der Faden durch formschlüssige Mittel daran gehindert, radial wieder aus dem Klemmstück des Fang­ schlitzes auszutreten. Die von dem Klemmstück ausgeübten Reib­ kräfte wirken daher ausschließlich in Umfangsrichtung und üben eine Zugkraft auf den Faden aus.
Eine sehr einfache Ausbildung der Fadenfalle ergibt sich aus Anspruch 2. Ihre Wirksamkeit beruht darauf, daß für das Eindringen des Fadens in den Fangschlitz die weite Öffnung des keilförmigen Spaltes zur Verfügung steht, während zum Austre­ ten des Fadens aus dem Fangschlitz nur ein sehr enger Spalt zur Verfügung steht. Die Betriebssicherheit einer solchen ein­ fachen Fadenfalle kann dadurch erhöht werden, daß die Zunge gegenüber der Achsparallelen mit ihrem freien Ende ein wenig radial einwärts geneigt ist.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit ist es auch möglich, die Fangzungen, welche die Fadenfalle bilden, beweglich auszu­ führen. Hierbei ist es möglich, an eine Wandung des Fang­ schlitzes Zungen anzuformen, die mit ihrem freien Ende federnd an der gegenüberliegenden Wand des Fangschlitzes anliegen.
Eine derartige Formgebung ist z.B. dadurch möglich, daß ein Ring seitlich neben dem Fangschlitz um die Hülse gelegt wird, an welchen achsparallele Zungen angeformt sind, die den Fang­ schlitz überragen. Diese Zungen sind beweglich in der Ein­ dringrichtung, mit der der Faden in den Fangschlitz ein­ dringt. Ihre Beweglichkeit ist in der Gegenrichtung jedoch begrenzt, und zwar etwa auf einer achsparallelen Linie, so daß der Faden gegen die Eindringrichtung nicht aus dem Fangschlitz herauskommen kann. Derartige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 7. Eine einfach anzu­ bringende, verschleißfeste und sicher wirkende Fadenfalle für diesen Einsatzzweck ergibt sich aus dem Kennzeichen der Ansprüche 8 und 9.
In Weiterbildungen der Erfindung wird die Fadenfalle aus Teilen hergestellt, welche Bestandteil des Materials sind, aus dem die Spulhülse hergestellt ist. Solche Lösungen ergeben sich aus den Ansprüchen 10 bis 12. Hierbei werden die als Fadenfalle dienenden Zungen dadurch gebildet, daß die Papier­ lagen der Spulhülse im Bereich des Fangschlitzes durch den Schlitz selbst sowie durch quer dazu liegende Einschnitte oder Aussparungen in Papierzungen zerlegt werden. Diese Papier­ zungen sind durch den radial von außen nach innen in die Hülsenoberfläche eingeschnittenen Schlitz in Eindringrichtung geneigt, so daß sie nach Art einer Reuse den Faden zwar in Eindringrichtung durchlassen, beim Herauskommen jedoch fest­ halten. Dabei eignen sich diese Ausgestaltungen der Fadenfalle gleichzeitig auch für die Ausgestaltung des Klemmstückes, eventuell mit Weiterbildung nach Anspruch 16 oder 17, bei der eine formschlüssige Klemmung des Fadens erzielt wird.
Die Weiterbildung nach Anspruch 13 ist insbesondere dann günstig, wenn der Faden beim Fadenanlegen nicht genau in der Normalebene des Fangschlitzes geführt, sondern über die der axialen Mitte der Spulhülse zugewandte Seitenwandung geführt wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Fig. 1 bis 10 dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 die Ansicht einer Spulhülse;
Fig. 2A bis 2E den Radialschnitt durch die Spulhülse;
Fig. 3A bis 3C das Ausführungsbeispiel einer Fadenfalle;
Fig. 4 bis 10 Ausführungsbeispiele von Fadenfallen und Klemm­ stücken.
Gezeigt ist in allen Fällen eine Abwicklung des linken Endes einer Spulhülse sowie jeweils ein Teilschnitt A-A durch den Fangschlitz.
Die Fig. 1 und 2 illustrieren den prinzipiellen Aufbau und die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Spulhülse. Daher gilt die Beschreibung der Fig. 1 und 2 auch für die weiteren Ausführungsbeispiele.
Die Hülse 1 weist an dem dargestellten Ende mit gewissem Abstand von ihrer Stirnseite einen Längsbereich auf, in dem der Durchmesser der Hülse geringfügig kleiner als in den übrigen Bereichen sein kann. In dem der Stirnseite zugewandten Ende dieses Längsbereiches ist jeweils der Fangschlitz 2 ange­ bracht. Der Fangschlitz erstreckt sich in Umfangsrichtung über einen Winkel von z.B. 120°. Wenn man davon ausgeht, daß sich sowohl die Oberfläche der Hülse 1 als auch der Faden in Pfeil­ richtung 3 bewegt, so beginnt der Fangschlitz mit einem Ein­ fallstück 4. Dieses Einfallstück 4 zeichnet sich dadurch aus, daß es eine im Vergleich zum Fadendurchmesser relativ große Weite aufweist. Das Einfallstück 4 kann sich z.B. über 45° des Spulenumfangs erstrecken. Sodann folgt das Klemmstück.
Die Spulhülse 1 ist auf einer Spulspindel 15 aufgespannt. Spulhülse und Spulspindel drehen sich mit Drehrichtung 3. Die Spulhülse weist in einer Normalebene einen Fadenfangschlitz 2 auf. Der Fangschlitz besteht aus einem Einfallstück 4 und einem Klemmstück 5 sowie aus einer Fadenfalle 6. Das Einfall­ stück 4 liegt - in Bewegungsrichtung 3 gesehen - vorn. Das Klemmstück 5 liegt hinten. Die Fadenfalle 6 liegt, wie in Fig. 1, 2, 3, 5, 8 gezeigt, am Ende des Einfallstückes oder aber, wie in den Fig. 4, 6, 7, 9, 10 gezeigt, am Anfang des Klemmstückes und ist in diesem Falle Bestandteil des Klemm­ stückes. Der Faden 8 wird mit teilweiser Umschlingung um die Spulhülse und anschließend über eine Rolle 14 geführt. Die Laufrichtung des Fadens ist ebenfalls mit der Pfeilrichtung 3 markiert.
Der Faden 8 wird durch die Rolle 14 und/oder durch eine nicht dargestellte Absaugpistole oder durch eine angetriebene, volle Spule (vgl. PCT/DE 89/00094) abgezogen. Der Faden wird von einem nicht dargestellten Lieferwerk angeliefert oder der Chemiefaden ist frisch gesponnen und kommt unmittelbar von der Spinndüse.
Die Spulspindel 15 mit der darauf aufgespannten Leerhülse 1 wird im wesentlichen mit einer Oberflächengeschwindigkeit angetrieben, die der Fadengeschwindigkeit entspricht. Die Spulspindel 15 ist derart in den Fadenlauf bewegt worden, daß die Richtung der Oberflächenbewegung der Spulhülse der Faden­ laufrichtung 3 entspricht.
Der Faden wird durch einen in Fadenlaufrichtung vor der Spul­ hülse 1 liegenden Fadenführer in die Normalebene des Faden­ schlitzes geführt. Er wird durch einen nach der Spulhülse liegenden Fadenführer entweder ebenfalls in der Normalebene oder aber etwas seitlich von dieser Normalebene, und zwar auf der der axialen Mitte der Spulhülse zugewandten Seite geführt.
Die Rolle 14 kann in diesem Falle durch einen stillstehenden Überlaufkörper ersetzt werden.
In Fig. 1 und Fig. 2 ist die Fadenfalle lediglich angedeutet. Gezeigt sind Zungen 7, die achsparallel in das Einfallstück des Fangschlitzes ragen und an den gegenüberliegenden Wandungen des Klemmstückes befestigt sind. Die Zungen sind gegeneinander versetzt.
Die Zungen können sich zwar einwärts in Richtung Nutengrund des Klemmstückes bewegen, ihre Beweglichkeit radial auswärts ist jedoch etwa in der eingezeichneten axialen Richtung begrenzt. Dadurch rutscht der auf den Zungen aufliegende Faden radial einwärts bis auf den Nutengrund. Der Auswärts-Weg ist jedoch versperrt.
Die Ausgestaltung der Spulhülse im einzelnen ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung ihrer Wirkungsweise.
In Fig. 2A ist die Drehstellung der Spulhülse gezeigt, in der das vordere Ende des Einfallstückes 2 des Fangschlitzes an dem Punkt angelangt ist, an welchem der Faden 8 auf die Spulhülse aufläuft.
Fig. 2B zeigt, daß bei der Weiterdrehung der Spulhülse der Faden in das Einfallstück einfällt. Hierzu ist das Einfall­ stück in seiner axialen Breite so groß ausgeführt, daß der Faden ohne wesentliches Hemmnis auf den Grund des Einfall­ stückes gelangt. Es sei dabei besonders erwähnt, daß das Ein­ fallstück im wesentlichen genauso tief wie oder tiefer ist als das nachfolgend zu beschreibende Klemmstück des Fangschlit­ zes. Der Faden fällt im wesentlichen bis auf den Grund des Fangschlitzes. Dadurch ergibt sich, daß die Fadenlaufgeschwin­ digkeit geringfügig - Größenordnung: 1% - größer ist als die translatorische Geschwindigkeit des Fangschlitzes bzw. der Hülse. Die dadurch entstehenden Relativgeschwindigkeiten wirken sich allerdings nicht in Form von auf den Faden einwir­ kenden Reibkräfte aus, da das Einfallstück 4 so breit ist, daß es den Faden nicht wesentlich behindert. Daher reichen die Fadenzugkräfte aus, den Faden möglichst tief in den Fang­ schlitz bzw. das Einfallstück hineinzuziehen.
Anhand von Fig. 2C ist die Funktion der Fadenfalle gezeigt. Die Fadenfalle setzt dem Eindringen des Fadens in dem Fang­ schlitz kein Hindernis entgegen. Der Faden kann daher ohne weiteres bis auf den Grund des Einfallstückes bzw. Klemm­ stückes fallen. Dem Aussteigen des Fadens aus dem Klemmstück setzt die Fadenfalle jedoch ein formschlüssiges Hemmnis entge­ gen. Wenn durch Weiterdrehung der Spulhülse die Fadenfalle an der Tangente zwischen der Rolle 14 und der Spulhülse vorbei­ gefahren ist, so wird der Faden an der Fadenfalle umgelenkt.
Da der Faden auf dem Nutengrund festgehalten wird, kann er nicht aus dem nachfolgenden Klemmstück herausgezogen werden. Die Klemmkräfte, die in dem Klemmstück auf den Faden ausgeübt werden, wirken sich daher nur in Umfangsrichtung, jedoch nicht in einer radialen Richtung aus. Die Klemmkräfte werden daher ausschließlich in Fadenzugkräfte umgesetzt.
Das Klemmstück 5 ist nun so gestaltet, daß sehr plötzlich Klemmkräfte auf den Faden ausgeübt werden. Dies geschieht dadurch, daß sich das Klemmstück relativ zum Einfallstück sehr plötzlich so weit verengt, daß zwischen Faden und den Seiten­ wandungen des Fangschlitzes starker Reibschluß oder praktisch Formschluß eintritt. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß es sich um multifile Chemiefäden handelt, die gegenüber den aus Pappe hergestellten Spulhülsen vielfache Angriffsmöglichkeiten für einen Formschluß bieten.
In Fig. 2D ist eine Drehstellung gezeigt, in der sich erstma­ lig an den Zungen 7 der Fadenfalle 6 eine Umlenkung des Fadens 8 ergibt. Es ist gezeigt, daß die Zungen 7 nicht radial aus­ wärts beweglich sind. Daher wird der Faden weiter in dem Fang­ schlitz festgehalten.
In Fig. 2E ist eine Drehstellung gezeigt, in der sich eine maximale Umlenkung des Fadens an den Zungen der Fadenfalle 6 ergibt. Es ist davon auszugehen, daß infolge dieser scharfen Umlenkung der Faden reißt, wenn es sich um einen textilen Faden (bis ca. 300 dtex) handelt. Trotz der in Fig. 2E gezeig­ ten Umlenkung wird der Faden infolge der Haltewirkung der Fadenfalle nicht aus der Nut herausgezogen. Daher bleiben die Klemmkräfte des Klemmstückes 5 weiterhin wirksam und der Faden wird weiterhin in Laufrichtung 3 gefördert und nach dem Abreißen auf der Spulhülse 1 aufgewickelt. Nunmehr kann - wie in den zitierten vorerwähnten Patentanmeldungen beschrieben - die Changierung wieder eingesetzt und der Faden zu einer Kreuzspule auf der Spulhülse 1 verlegt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 3A, 3B, 3C handelt es sich um eine Fadenfalle 6, die im Übergangsbereich zwischen dem Ein­ fallstück 4 und dem Klemmstück 5 des Fangschlitzes 2 vorgese­ hen ist. Die Fadenfalle weist eine oder mehrere Fangzungen 7 auf, die an einem Ende federelastisch befestigt und mit ihrem anderen freien Ende sich elastisch gegen eine Wandung des Einfallstückes und/oder Klemmstückes abstützen. Hierdurch ist der Faden 8 zwar in der Lage, die Fangzunge 7 nach unten zu drücken. Er ist jedoch nicht in der Lage, die Fangzunge, die sich an der Wandung abstützt, wieder nach oben zu drücken, da die Fangzunge und die Wandung auf der Außenseite des Fang­ schlitzes einen spitzen Winkel bilden.
Bei der Ausführung nach Fig. 3A ist die Fadenfalle 6 dadurch ausgebildet, daß an einem freien Ende eines Stiftes 9 ein Kranz von einseitig gelagerten, elastischen Fadenzungen 7 sitzt. Am anderen Ende besitzt der Stift 9 einen Kopf 10. Die Hülse besitzt im Übergangsbereich zwischen Einfallstück und Klemmstück ein Loch 11. Wie Fig. 3C zeigt, kann der Stift durch dieses Loch 11 von innen hindurchgeschoben werden, wobei sich die Fangzungen 7 an den Stift anschmiegen. Haben die Fangzungen das Loch 11 verlassen, so spreizen sie sich nach außen und legen sich - wie Fig. 3B und auch Fig. 3A zeigen - an die Wandungen des Fangschlitzes an, wobei sie mit dem Stift einen spitzen Winkel bilden. Gleichzeitig weist der Stift Spreizzungen 12 auf, die zwischen den Fangzungen 7 und dem Kopf 10 angebracht sind. Zwischen den Spreizzungen und den Fangzungen besteht ein genügender Abstand, so daß der Faden 8 in den Zwischenraum zwischen beiden hineinpaßt. Die Spreiz­ zungen sind ebenfalls federelastisch an den Stift 9 ange­ formt. Im ausgebreiteten Zustand überdecken sie das Loch 11. Wie Fig. 3B zeigt, sind die Spreizzungen und Fangzungen gegen­ einander versetzt an dem Umfang des Stiftes 9 angeordnet. Der Kopf am anderen inneren Ende des Stiftes verhindert, daß der Stift radial nach außen fliegen oder herausgedrückt werden kann.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 gerät der Faden beim Einfallen in das Einfallstück 4 auch unter die Fangzungen. Er kann nunmehr den Fangschlitz nicht mehr verlassen. Daher wirkt die Fadenfalle als Fadenführung, durch die der Faden in dem Grund des Klemmstückes 5 gehalten wird. Daher wirken sich die Reib­ und Klemmkräfte, die das Fangstück auf den Faden ausübt, nur in Umfangsrichtung aus. Diese Reib- und Klemmkräfte führen zum Abreißen des Fadens.
Es ist möglich, die Fangzungen an ihrer Unterseite scharf­ kantig auszuführen, so daß sie zusätzlich auch eine Schneid­ wirkung auf den Faden haben. Durch die Spreizzungen wird ver­ hindert, daß der in das Einfallstück bzw. das Fangstück ein­ laufende Faden den Stift 9 so weit radial nach innen drückt, daß die freien Enden der Fangzungen Berührung mit dem Nuten­ grund bekommen.
Bei der Ausführung nach Fig. 4A, 4B besitzt das Klemmstück 5 Einschnitte, die in der Umfangskante des Klemmstückes, welches dem Spulbereich zugewandt ist, angeordnet sind. Diese Ein­ schnitte liegen so, daß die Durchdringungslinie des Einschnit­ tes an der Hülsenoberfläche sowie die Durchdringungslinie des Einschnittes an der Seitenwandung des Einfallstückes mit der Umfangskante spitze Winkel bilden, deren Spitze in Bewegungs­ richtung 3 der Spulhülse weisen. Jeder dieser Einschnitte wirkt als Fadenfalle.
Die Besonderheit dieser Fadenfalle besteht darin, daß sie im Bereich des Klemmstückes angeordnet ist bzw. sein kann. Es ist auch möglich, derartige Fadenfallen im Endbereich des Einfall­ stückes anzuordnen. Andererseits wird die Klemmwirkung, die zur Fadenförderung einerseits und zum Abriß des Fadens ande­ rerseits führt, weniger durch diese Einschnitte und im wesent­ lichen durch die Klemmwirkung des Klemmstückes hervorgerufen. Es ist deshalb erforderlich, daß das Klemmstück eine ausrei­ chende Länge mit ausreichender Klemmwirkung besitzt.
Bei der Ausführung nach Fig. 4A, 4B ist es wesentlich, daß der Faden zwar einerseits tief in das Klemmstück 4 des Fangschlit­ zes 2 einfällt. Andererseits ist es wesentlich, daß der Faden seitlich über die Wand des Klemmstückes aus dem Fangschlitz herausgeführt wird. Dabei gerät der Faden in die Einschnitte 13 der Seitenwandung. Hierdurch wird verhindert, daß der Faden auch aus dem Klemmstück 5 wieder aufsteigen kann. Auf das in dem Klemmstück 5 verbleibende Fadenstück werden daher nur solche Klemm- und Reibkräfte ausgeübt, welche in Umfangsrich­ tung wirken und zum Abreißen des Fadens führen, ohne daß der Faden aus dem Klemmstück heraussteigen kann.
Durch die scharfkantige Ausführung der Einschnitte wird über­ dies auch eine messerartige Durchtrennung des Fadens bewirkt bzw. gefördert.
Zur Darstellung der weiteren Ausführungsbeispiele zeigen die Fig. 5 bis 10 jeweils in der Teilfigur A die Ansicht und in der Teilfigur B den Teil eines Axialschnittes der Spulhülse.
In der Ausführung nach Fig. 5 ist auf die Spulhülse 1 ein zylindrischer Ring 16 geschoben. Zur drehfesten Verbindung des Ringes 16 auf der Hülse 1 dient einerseits ein möglichst enger Sitz und zum anderen eine Keil-17-Nutenverbindung, welche axial gerichtet ist.
Der Ring weist eine Fangzunge 7 auf, die achsparallel von dem Ring 16 absteht. Die Fangzunge 7 überdeckt das Einfallstück 4 des Fangschlitzes 2. Die Fangzunge ist - in Bewegungsrichtung 3 - vorn derart abgeschrägt, daß die Flanke der Fangzunge 7 mit den Wandungen des Einfallstückes 4 einen - in Bewegungs­ richtung 3 - offenen Keilspalt bildet, der sich bis auf Null verringert. Es ist sogar möglich, daß die äußere Spitze die Wandung des Einfallstückes 4 überdeckt. Wenn der Faden in den Fangschlitz 2 einfällt, so muß er sich durch diesen keilför­ migen Spalt und unter Umständen unter der Fangzunge 7 hin­ durchzwängen, was ohne weiteres möglich ist. Sobald sich jedoch die in Fig. 2D, 2C gezeigte Situation ergibt, in der die Fadenfalle die Tangente zwischen Spulhülse und Rolle 14 durchwandert hat, bleibt der Faden an der - radial - unteren Kante 17 hängen. Diese untere Kante 17 liegt achsparallel oder ist vorzugsweise derart geneigt, daß der Faden an ihr in Rich­ tung zu dem Ring 16 abrutscht und daran gehindert wird, durch den Keilspalt hindurch aus dem Fangschlitz 2 herauszuklet­ tern.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 werden im Bereich des Eingangs und auch im Bereich des weiteren Verlaufs des Klemm­ stückes Einschnitte quer zum Fangschlitz in die Oberfläche der Hülse eingebracht. Die Hülse ist durch Wickeln von Papierlagen hergestellt. Durch die Einschnitte 18, die auch andere Winkel als 90° mit dem Klemmstück des Fangschlitzes bilden können, entstehen Papierzungen, deren vordere Enden die Wandungen des Klemmstückes bilden. Die vorderen Enden der Zungen sind infol­ ge des Einschnittes des Klemmstückes radial einwärts gebogen, und die vorderen Enden berühren sich zumindest annähernd. Die Einschnitte 18 werden also bevorzugt zunächst in die Ober­ fläche der Hülse eingebracht. Sodann wird der Schlitz des Klemmstückes 5 eingebracht bzw. eingeschnitten. Durch diesen Schnitt werden die Papierlagen an ihren geschnittenen Enden radial einwärts abgebogen. Daher bilden die Papierzungen eine Falle für den eingefallenen Faden 8, ohne daß die Papierzungen das Eindringen des Fadens auf den Grund des Fangschlitzes nennenswert behindern.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 werden die Einschnitte 18 dadurch gebildet, daß zunächst Löcher in die Oberfläche der Hülse eingestanzt werden. Sodann wird das Klemmstück 5 des Fangschlitzes in die Oberfläche eingeschnitten. Auch hierdurch entstehen einzelne, einwärts gebogene Zungen, wie Fig. 7B zeigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 werden die Fadenfalle und das Klemmstück so gestaltet, daß jede Wand sägezahnartig vorspringende, radiale Kanten erhält, die in Umfangsrichtung hintereinander, z.B. im Abstand von jeweils 2 mm angeordnet sind. Die Kanten der gegenüberliegenden Wände sind gegenein­ ander versetzt und - wie gesagt - sägezahnartig scharf ausge­ bildet. Der axiale Abstand zwischen den Normalebenen, in denen die Kanten liegen, ist kleiner als die Fadendicke. Der Abstand kann Null oder auch negativ sein. Die Kanten weisen dabei vorzugsweise in die Bewegungsrichtung 3 der Spulhülse.
Die Spulhülse ist aus Papierlagen gewickelt. Daher bilden die in Achsrichtung vorspringenden Kanten Zungen, welche einseitig an den Wandungen des Fangschlitzes befestigt sind und welche etwa jeweils bis in die axiale Mitte des Fangschlitzes ragen. Infolge der Oberflächenkrümmung der Spulhülse können diese Zungen zwar radial einwärts gebogen werden. Die Bewegung in Auswärtsrichtung ist jedoch durch die Krümmung begrenzt. Daher wirken diese Vorsprünge wie Fadenfallen nach dieser Erfin­ dung. Hinzu kommt, daß der Fangschlitz und die Vorsprünge durch Einstechen eines geeigneten Werkzeuges in die Hülsen­ oberfläche entstanden sind. Dadurch sind die vorderen Enden der Vorsprünge nach innen gebogen, wodurch die Wirkung als Fadenfalle verstärkt wird.
Gleichzeitig bewirken diese Vorsprünge jedoch auch eine erheb­ liche Verengung des Fangschlitzes, so daß der Teil des Fang­ schlitzes, in welchem diese Vorsprünge angeordnet sind, auch als Klemmstück wirkt. Dem kommt entgegen, daß die Spitzen der Vorsprünge in Bewegungsrichtung 3 weisen. Da die Vorsprünge andererseits aus einer Vielzahl einzelner Papierschichten be­ stehen, bilden diese Vorsprünge Widerhaken für den multifilen Faden, welche zu einer formschlüssigen Mitnahme des Fadens führen.
Die Formgebung des Fangschlitzes nach Fig. 8 bewirkt also, daß gleichzeitig die Funktion der Fadenfalle und die Funktion des Klemmstückes ausgeübt wird. Dabei ist es jedoch auch möglich, daß sich der Fangschlitz im Endbereich des Klemmstückes 5 dadurch verengt, daß die Vorsprünge weiter als bis lediglich zur axialen Mitte des Fangschlitzes ragen. Dadurch wird der Fangschlitz mäander- oder sägezahnähnlich bei entsprechender Umlenkung des in dem Klemmstück liegenden Fadens verformt. Hierdurch wird die Klemm- und Förderwirkung verstärkt. Eine derartige Form ist in Fig. 9 gezeigt.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 wird das Klemm­ stück des Fangschlitzes sägezahnförmig oder mäanderförmig hergestellt, z.B. ausgestanzt. Hierdurch entstehen sägezahn­ ähnliche Vorsprünge, die in den Schlitz ragen. In Fig. 9 erstrecken sich die Vorsprünge 19 bis über die axiale Mitte des Klemmstückes. Auch in Fig. 9 sind die Vorsprünge 19 der beiden Wandungen in Umfangsrichtung zueinander versetzt. Die spitzen Winkel der Vorsprünge 19 bilden ebenfalls Widerhaken, an denen sich die Einzelfilamente des multifilen Chemiefadens festhaken. Die Vorsprünge 19 bilden daher formschlüssige Mitnahmen und sind daher als Ausbildung des Klemmstückes 5 besonders geeignet. Darüber hinaus entstehen durch das Ein­ stanzen des Schlitzes mit den Vorsprüngen 19 aber auch Zungen, deren Spitzen wiederum radial einwärts gebogen sind. Daher wirken auch diese Vorsprünge als Fadenfalle, die den Faden zwar in den Fangschlitz einbringen lassen, ihn jedoch daran hindern, aus dem Fadenfangschlitz wieder herauszukommen. Auch durch diese Vorsprünge wird daher bewirkt, daß das restliche Klemmstück 5 lediglich Kräfte in der Fadenachse auf den Faden aufbringen muß und daß daher große Fadenzugkräfte aufgebracht werden können, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Faden aus dem Fangschlitz austritt.
Dadurch, daß die Vorsprünge mit ihren Spitzen jedoch stark radial einwärts gebogen sind, steht auch hier ein gerader Schlitz, in welchen der Faden einfallen kann, aus dem der Faden jedoch nicht wieder herauskommt. Die starke mäanderför­ mige Verformung des Klemmstückes bewirkt die Aufbringung hoher Klemmkräfte. Bei den Ausführungen nach Fig. 8 und 9 wird der Faden sehr plötzlich zickzackförmig umgelenkt, was praktisch zu einem Formschluß führt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 besteht die Faden­ falle 6 aus dem Stück eines in eine Aussparung 20 eingeklebten Klettenbandes. Die Aussparung 20 liegt im Übergang zwischen dem Einfallstück 4 und dem Klemmstück 5. Das Klemmstück kann bei dieser Ausführung wieder als sehr enger Schlitz oder so, wie in bezug auf eine der anderen Figuren geschildert, ausge­ bildet sein.
Bezugszeichenaufstellung
 1 Hülse
 2 Fangschlitz
 3 Bewegungsrichtung
 4 Einfallstück
 5 Fangstück, Klemmstück
 6 Fadenfalle
 7 Fangzunge
 8 Faden
 9 Stift
10 Kopf
11 Loch
12 Spreizzunge
13 Einschnitt
14 Rolle
15 Spindel
16 Ring
17 hintere Kante
18 Einschnitte
19 Vorsprünge
20 Aussparung

Claims (19)

1. Zylindrische Spulhülse aus Pappe oder Kunststoff oder gewickelten Papierlagen, auf welcher ein Chemiefaden zu einer Kreuzspule aufgespult wird,
wobei die Spulhülse in einer Normalebene einen Fadenfang­ schlitz (2) besitzt, der sich zumindest über einen Teil des Umfangs erstreckt und der aus einem Einfallstück und aus einem Klemmstück besteht,
wobei das Einfallstück - in Laufrichtung der Hülse - vorn liegt und so breit ist, daß es das in Eindringrichtung erfolgende, radiale Eindringen des Fadens in den Fang­ schlitz nicht wesentlich behindert,
und wobei das Klemmstück den Faden derart klemmt, daß der Faden mit einer Zugkraft gefördert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Fangen des Fadens bei gleichgerichteter Bewegung des Fadens und des vom Faden berührten Oberflächenbereiches der Spulhülse in dem Fangschlitz eine Fadenfalle vor dem oder an dem Beginn des Klemmstückes angeordnet und so ausgelegt ist, daß die Fadenfalle das radiale Eindringen des Fadens in den Fangschlitz nicht behindert, das radiale Aussteigen des Fadens aus dem Klemmstück des Fangschlitzes jedoch sperrt.
2. Spulhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenfalle aus zumindest einer Fadenzunge besteht, die an einer Wandung des Fangschlitzes einseitig gelagert ist und die in Eindringrichtung einen keilförmigen Spalt zum Eindringen des Fadens in den Fangschlitz bildet.
3. Spulhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fangzunge in Richtung des Grundes des Fangschlitzes beweglich ist,
und daß die Beweglichkeit gegen die Eindringrichtung etwa in ihrer achsparallelen Lage begrenzt ist.
4. Spulhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangzunge so lang und derart geneigt ist, daß sie in Eindringrichtung beweglich ist und sich bei Bewegung gegen die Eindringrichtung an der gegenüberliegenden Wandung des Fangschlitzes abstützt.
5. Spulhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Wandungen des Fangschlitzes Fadenzungen auf einer gemeinsamen Axialebene gelagert und so lang und derart geneigt sind, daß sie bei der Auswärtsbewegung mit ihren freien Enden aneinander stoßen.
6. Spulhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die an der einen Wandung gelagerten Fadenzungen gegenüber den an der anderen Wandung gelagerten Fadenzungen in Umfangsrichtung versetzt sind,
und daß die Länge der Zungen im wesentlichen gleich der Hälfte der Schlitzbreite sind.
7. Spulhülse nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen federelastisch sind oder federelastisch einge­ spannt sind.
8. Spulhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenzungen an dem Ende eines Stiftes federnd befe­ stigt sind,
daß der Stift an seinem anderen Ende einen Kopf aufweist,
daß die Spulhülse ein im wesentlichen radiales Loch im Bereich des Fangschlitzes besitzt, das enger als der Schlitz und so dimensioniert ist, daß der Stift mit den sich an den Stift anschmiegenden Fadenzungen von innen durch das Loch gesteckt werden kann, bis die Fangzungen das Loch verlassen,
und daß die sich gegen die Eindringrichtung aufspreizenden Fangzungen sich federelastisch gegen zumindest eine der Wandungen des Fangschlitzes abstützen.
9. Spulhülse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift zwischen Kopf und Fadenzungen Sperrelemente, z.B. Widerhaken besitzt, durch die die radiale Einwärts­ bewegung des Stiftes gehemmt oder gehindert wird.
10. Spulhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenfalle durch Zungen gebildet wird, die in den Fangschlitz ragen und welche durch folgende Maßnahmen hergestellt werden:
Die Spulhülse wird aus Papierlagen gewickelt;
der Fangschlitz ist im Bereich der Fadenfalle ein enger Schnitt in die Oberfläche der Spulhülse;
in die dem Schnitt benachbarte Oberfläche der Spulhülse werden zumindest zwei Einschnitte eingebracht, die quer zu dem Schnitt gerichtet sind, die einen Abstand voneinander haben und die in dem Schnitt auslaufen.
11. Spulhülse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte Löcher sind, welche in die Oberfläche der Spulhülse eingebracht werden und welche der Schnitt tangiert oder als Sekante durchschneidet.
12. Spulhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenfalle durch Zungen gebildet wird, die in den Fangschlitz ragen und die durch folgende Maßnahmen herge­ stellt werden:
Die Spulhülse wird aus Papierlagen gewickelt;
der Fangschlitz ist im Bereich der Fadenfalle zickzack­ förmig oder meanderförmig derart ausgeführt, daß die Seitenwandungen Vorsprünge aufweisen, welche relativ zueinander versetzt sind und welche bis etwa in die Mitte des Fangschlitzes ragen.
13. Spulhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenfalle dadurch gebildet wird, daß in die Seiten­ wandung des Fangschlitzes, die der axialen Mitte der Spul­ hülse zugewandt ist, ein Einschnitt eingebracht wird, welcher in einer Ebene liegt, deren Schnittlinien mit der Hülsenoberfläche einerseits und der Seitenwandung des Fangschlitzes andererseits spitze Winkel mit der Umfangs­ kante bilden, wobei die spitzen Winkel pfeilförmig in Laufrichtung der Spulhülse weisen.
14. Spulhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück dadurch gebildet wird, daß sich der Fang­ schlitz im Anschluß an die Fadenfalle schneidenförmig verengt und in einem engen Schnitt ausläuft.
15. Spulhülse nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück wie die Fadenfalle ausgebildet wird.
16. Spulhülse nach Anspruch 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge sägezahnartig ausgebildet sind und zwischen sich einen zickzackförmigen Klemmspalt bilden.
17. Spulhülse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die sägezahnartigen Vorsprünge mit ihren spitzen Winkeln in die Laufrichtung der Spulhülse weisen.
18. Aufspulmaschine, zum Aufspulen eines mit konstanter Geschwindigkeit ange­ lieferten Fadens zu einer Spule, mit den folgenden im Fadenlauf hintereinander liegenden Einrichtungen:
  • 18.1 eine Changiereinrichtung,
  • 18.2 eine Führungswalze (11), die der Faden teilweise umschlingt,
  • 18.3 zwei Spulspindeln mit Spulhülsen sind mit konstant bleibender, der Fadengeschwindigkeit im wesentlichen entsprechender Umfangsgeschwindigkeit antreibbar, wobei der Faden die Spulhülse und die darauf gebildete Spule gegensinnig zur Führungswalze umschlingt, wobei
  • 18.4 zum Spulenwechsel und zum Umlegen des Fadens von der vollen Spule (Vollspule) an die auf der Leerspindel aufgesteckte, leere Spulhülse
    • 18.4.1 die Spulspindeln auf einem Revolver gelagert sind, der drehbar und in zwei Betriebsstellungen derart positionierbar ist, daß die eine Spulspindel (Betriebsspindel) in der Betriebsposition nahe der Führungswalze und die andere Spulspindel (Leerspindel) in der Warteposition positioniert ist, und daß bei der Drehung aus der Warteposition in die Betriebsposition die auf der Leerspindel aufgespannte Spulhülse mit ihrer Umfangsfläche den zwischen der Führungswalze und der Vollspule laufenden Faden bei teilweiser Umschlingung berührt,
    • 18.4.2 die Spulhülsen in einer Normalebene (Fangebene) einen Fangschlitz zum Fangen des Fadens besitzen,
    • 18.4.3 eine Aushebeinrichtung mit einem Fadenführer (Führungskerbe 36) zum Fangen und Leiten des Fadens vorgesehen ist, welche den Faden innerhalb des Changierhubes fängt, aus der Changiereinrichtung aushebt und in eine Normalebene außerhalb des Changierhubes führt,
    • 18.4.4 Umlegeinrichtungen in Form eines Bleches vorgesehen sind, welches Blech aus einer Ruhestellung auf einer Bahn quer zu der den Spulspindeln gemeinsamen Axialebene in eine Eingriffsstellung zwischen den Spulspindeln fahrbar ist und welches Blech eine Gleitkante besitzt, die sich längs des Changierhubes erstreckt und in der ein Halteschlitz mündet, der im wesentlichen in der Wulstebene, d. h. auf einer Normalebene innerhalb des Changierhubes, und quer zum Fadenlauf derart liegt, daß beim Einfahren der Gleitkante in die Eingriffsstellung der Faden in den Halteschlitz fällt und mit seinem der Vollspule zulaufenden Fadenstück in der Wulstebene festgehalten wird;
gekennzeichnet durch eine Spulhülse nach einem der Anspruche 1 bis 15.
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