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DE3410758A1 - Textilspindeleinheit - Google Patents

Textilspindeleinheit

Info

Publication number
DE3410758A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarn
groove
spindle unit
turns
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843410758
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Dalton Clemson S.C. Harmon
Ernest Maryville Tenn. Koella III
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
Publication of DE3410758A1 publication Critical patent/DE3410758A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/38Arrangements for winding reserve lengths of yarn on take-up packages or spindles, e.g. transfer tails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

Zinser Textilmaschinen G.m.b.H.
Ebersbach (FiIs)
Textilspindeleinheit Gebiet der Erfindung
Diese Erfindung bezieht sich auf Spindeleinheiten, die in zur Herstellung von Garnkörpern aus textilem Fadenmaterial beziehungsweise Garn geeigneten Spinnmaschinen oder ähnlichen Maschinen verwendet werden. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine verbesserte Spindelbaugruppe des mit einem spulenähnlichen Element beziehungsweise Bauteil versehenen Typs, um welches vor Abzug eines vorher gebildeten Garnkörpers von der Baugruppe Garnwindungen gewickelt werden. ·
Hintergrund der Erfindung
In den meisten textlien Spinnmaschinen und ähnlichen Maschinen, die in laufender Wiederholung Garnkörper auf drehbaren Spindelbaugruppen bilden, wird eine begrenzte Zahl von Windungen des Garnmateriäls um ein spulenähnliches Unterteil oder Bauteil jeder Spindelbaugruppe gewickelt, bevor jeder fertige Garnkörper von dem schaftartigen Oberteil oder Bauteil beziehungsweise Element der Spindeleinheit abgezogen wird. Dies geschieht in Maschinen, die mit einer vertikal bewegbaren Ringbank und einer festen Spindelbank ausgestattet sind in der Weise, daß die Ringbank in eine "Abzugs"-Stellung unterhalb ihrer normalen Bewegung für den Spulenaufbau abgesenkt wird und dabei gleichzeitig die Spindelbaugruppe die gewünschte begrenzte Anzahl von Umdrehungen erfährt. Während beim anschließenden Abzug des fertigen Garnkörpers, dessen Fadenverbindung mit den Windungen getrennt wird, bleiben die Windungen bis zum und während des Beginns der Bildung einer neuen Spule in Verbindung mit der Spindelbaugruppe und der Fadenquelle. Der Aufbau des neuen Garnkörpers kann daher automatisch'begonnen werden, und wird automatisch begonnen, wenn die Bank und die Spindelbaugruppe
wieder ihre normalen Arbeitsbewegungen aufnehmen.
Nachdem die Bildung eines neuen Garnkörpers begonnen worden ist, sind die Windungen auf der Spule der Spindeleinheit nicht mehr nötig oder wünschenswert. Bas USA-Patent 4.208.865, auf dessen veröffentlichten Inhalt wir in diesem Text Bezug nehmen, diskutiert einige der Probleme, die sich · durch solche Windungen stellen sowie eine vorzugsweise Technik für deren Beseitigung. Gemäß einer solchen Technik oder Methode wird die Fadenverbindung, die sich während des "Anlaufs" zwischen jeder. Ansammlung von Windungen und dem "neuen" Garnkörper bildet, nach dem Beginn und vor der Vollendung der Bildung eines solchen Garnkörpers getrennt. Dies sollte dazu führen, daß die Windungen relativ schnell und im wesentlichen in intakter Verfassung von der Spule der rotierenden Spindeleinheit entfernt wird.
Eine Anzahl von Effekten oder Einflüssen können dieses gewünschte Ergebnis hervorbringen. Immer gegenwärtig sind dabei die Zentrifugalkraft und die "Luftwiderstandskraft", die durch die schnelle Drehbewegung der Spindeleinheit auf die Windungen wirken. Die Windungen können auch periodisch von einem pneumatischen Wanderreiniger beblasen werden, wie dies im Zusammenhang mit einer textlien Spinnmaschine oder ähnlichen Maschine üblich ist. Außerdem kann irgendeine Art mechanischen Reinigereinrichtung eingebaut werden, und wird überlicherweise eingebaut, die in der Nähe und in einer gewissen Entfernung vom Umfangskreis der Spule der rotierenden Spindeleinheit angebracht ist. Die rotierende Bewegung des Fadenmaterials, welches durch Kräfte, wie zum Beispiel die Zentrifugalkraft oder den Luftwiderstand von dem Spulenumfang nach außen bewegt werden, wobei sie ein mechanischer Reiniger erfaßt, wird dabei verhindert.
Dies setzt das verbundene Garnmaterial, einschließlich des Garnmaterials, das sich näher an dem Spulenumfang befindet, Kräften aus, welche es "stören" und darauf gerichtet sind, das Garnmaterial von der Spule loszulösen.
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die gewünschte schnelle und vollständige Loslösung des die Windungen bildenden Garnmaterials von der Spule der Spindeleinheit in bestimmten Situationen nicht zuverlässig erfolgt. Eine solche Situation ergibt sich, wenn während der Bildung der Windungen auf der Spule der Spindeleinheit sich das die Windungen bildende Garnmaterial überlappt oder überkreuzt. In einer Überlappungssituation ist das überlappende Garnmaterial immer näher als das dadurch überlappte Material dem Materialende, welches sich im Verhältnis zur Drehrichtung der Spindeleinheit "stromabwärts" befindet und welches durch den von der Rotation verursachten Luftwiderstand eher zur Spule hin als von ihr weggedrängt wird. Das überlappende Garnmaterial drückt daher das überlappte Material gegen den darunter befindlichen Körper der Spule und verhindert oder zumindest verzögert das Ablösen des windungsbildenden Fadenmaterials von der Spule. Verzögertes Ablösen des windungsbildenden Fadenmaterials von der Spule führt gewöhnlich dazu, daß sich das Fadenmaterial zumindest teilweise in unerwünschten "Flug", d.h. in Einzelfasern auflöst. Außerdem kann es dazu führen, daß sich das Fadenmaterial auf der Spule nach unten zu einer Stelle hinbewegt, wo eine Loslösung von der Spule schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich ist.
Eine zweite Situation, in der schnelle Ablösung der die Windungen bildenden Fäden von der Spule nicht zuverlässig erfolgt, ist, wenn nebeneinanderliegende Windungen seitlich mit einer Haftkraft von beträchtlicher Größe aneinander hängenbleiben. Diese Situation entsteht am ehesten dann, wenn das Garn zumindest teilweise aus synthetischen Fasern mit einer hohen Festigkeit und Reißfestigkeit und relativ langen (zum Beispiel 1,5") Stapellängen besteht und nach außen rankende Faserenden dieser synthetischen Fasern aufweist. Wenn solches Material während des die Windungen bildenden Vorgangs auf die Spule der Spindeleinheit kommt,
verstärkt die von der Garndrehung hervorgerufene Drehbewegung um seine eigene Achse die Tendenz, daß neteneinanderliegenden Windungen des Materials durch die aus dem Garn herausstehenden Faserranken fest aneinanderhaften. Windungen, die auf diese Weise fest aneinanderhaften, können meist weniger schnell von der Spule abgelöst werden als Windungen, die nicht so zusammenhaften.
Auch die Menge des während des Prozesses der Bildung von Windungen auf die Spule aufgewickelten Fadenmaterials wirkt sich darauf aus, wie relativ leicht oder schwierig das Material anschließend wieder von der Spule abgelöst werden kann. Damit während des Anlaufens des Spinnvorgangs die Verbindung zwischen der Faserquelle und der Spule einer Spindeleinheit konventioneller Ausfuhrung festgehalten wird, wo die Spule üblicherweise eine Riffelung auf ihrem Umfang hat, kann es erforderlich sein, daß auf die Spule sieben oder mehr Windungen aufgebracht werden müssen, wenn die Riffelung abgenützt und/oder wenn das Fadenmaterial besonders "gleitfähiger" Art ist. Die anschließende Loslösung der auf diese Weise aufgewickelten Fadenmaterialwindungen von 2 bis 3 Fuß Länge von der Spule ist zeitaufwendiger und schwieriger als die Loslösung einer geringeren Menge von Fadenmaterial. Nach Loslösung des Fadenmaterials von der Spule der Spindeleinheit, wobei angenommen wird, daß eine solche schließlich zustande gekommen ist, ist auch die Gefahr viel größer, daß das längere Stück Fadenmaterial auf eine in der Nähe befindliche Reinigereinrichtung geworfen wird und sich dort oder sogar auf der Spule selbst oder einem anderen Teil einer benachbarten Spindeleinheit verhakt. Die Gefahr, daß dieses unerwünschte Ergebnis eintritt, ist geringer, wenn der Garnmaterialstrang von geringer Länge ist.
- 9 Beschreibung des bisherigen Standes der Technik
Zusätzlich zu dem vorstehend erwähnten Patent 4.208.865 werden die folgenden USA-Patente für interessant erachtet: 3.319.409, 4.013.237 und 4.050.645. 3.319.406 veröffentlicht eine textile Spindeleinheit, die oberhalb der die Fadenwindungen aufnehmenden Spule mit einem gerillten Kragen versehen ist. 4.013.237 veröffentlicht eine textile Spulmaschine mit einer gerillten Nabe, die einen im wesentlichen senkrecht verlaufenden textlien Fadenstrang nach der Seite hin in die gewünschte Lage überführt. 4.050.645 veröffentlicht einen gerillten, röhrenähnlichen Träger von textilem Fadenmaterial.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende, in den Ansprüchen 1 bis 16 in verschiedenen Ausbildungen beschriebene Erfindung sieht in Verbindung mit einer textilen Spindeleinheit der im vorstehenden beschriebenen Art mit einem spulenähnlichen Element beziehungsweise Bauteil, auf dem sich vor Abzug eines Garnkörpers von der Spindeleinheit Windungen aus textilem Fadenmaterial bilden, Mittel vor, durch die das die Windung bildende Fadenmaterial in einer kontrollierten Lage auf dem spulenartigen Bauteil der Spindeleinheit aufgewickelt wird, damit sich das Fadenmaterial von der Spindeleinheit mit größerer Zuverlässigkeit schnell ablösen läßt.
Ein genauer spezifizierter Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß sie Mittel vorsieht, die während der Bildung der Windungen wirksam werden, damit der sukzessive Längenzuwachs des windungsbildenden Fadenmaterials axial fortschreitend auf der Spule der Spindeleinheit verlegt wird und damit praktisch jede Möglichkeit des Überlappens des Fadenmaterials über sich selbst und/oder des seitlichen Hängenbleibens an sich selbst während der Bildung der
- 10 Windungen ausgeschlossen wird.
Ein anderer genauerer Aspekt dieser Erfindung besteht darin, daß sie Mittel vorsieht, durch die Fadenmaterial zu einer vorher bestimmten, gewünschten Stelle auf der Länge oder der Höhe der Spule der Spindeleinheit geführt oder gebracht wird, und durch die das Fadenmaterial an ' dieser Stelle gehalten wird, bis es von der Spule losgelöst wird.
In einem noch genaueren spezifischen Aspekt sieht die Erfindung Mittel vor, durch die die Menge des während einer jeden windungsbildenden Arbeitsphase auf die Spule der Spindeleinheit gewickelten Fadenmaterials minimiert wird.
In einer besonders bevorzugten Verkörperung der Erfindung werden die aus den vorstehend genannten Funktionen besonders gewünschten durch schraubenförmige Rillenmittel ausgeführt, die in Verbindung mit der Oberfläche der Spule der Spindeleinheit vorgesehen sind und sich schraubenförmig über die Oberfläche der Spule erstrecken.
Beschreibung der Zeichnungen
Andere Merkmale der Erfindung sind aus der beiliegenden Beschreibung einer illustrativen Verkörperung der Erfindung ersichtlich. Diese Illustration soll im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung gelesen werden, in welcher die einzelnen Figuren folgendes bedeuten:
Fig. 1 ist der gekürzte Aufriß (Vorderansicht) einer garnkörpertragenden textlien Spindeleinheit gemäß der Erfindung, und einiger nur bruchstückhaft gezeigter benachbarter Bauteile einer Textilmaschine, in die die Spindeleinheit eingebaut ist.
- li -
Fig. 2 ist ein Querschnitt entlang der Linie 2-2 durch das spulenähnliche Element der Spindeleinheit von Fig. 1, in der Endstücke des um die Spule gewickelten textlien Garnmaterials zu sehen sind, wie sie zu einem späteren Zeitpunkt vorhanden sind.
Fig. 3 ist ein vergrößerter bruchstückhafter Querschnitt eines Teils des spulenähnlichen Elements der Spindeleinheit, und
Fig. 4 ist ein vergrößerter bruchstückhafter Aufriß eines spulenähnlichen Elements einer konventionellen Spindeleinheit, auf dem sich überlapptes und seitlich zusammenhängendes Garnmaterial befindet.
Beschreibung der bevorzugten Verkörperung
Fig. 1 zeigt eine Spinde!einheit 10 und einige zusätzliche Bauteile einer textlien Spinnmaschine oder einer ähnlichen Maschine (die nicht in ihrer Gesamtheit gezeigt ist). Abgesehen von der Spindeleinheit 10 umfassen die Bauteile der illustrierten Maschine eine feste Spindelbank 12, einen Spindelantriebsriemen oder ein Antriebsband 14, eine vertikal bewegbare Ringbank 16, einen Ring 18, der auf der Ringbank 16 sitzt, und einen Ringläufer 20, der von Ring 18 gehalten wird und um den oberen Flansch des Ringes 18 rotieren kann. Die Spindeleinheit 10 hat ein an der Spindelbank 12 befestigtes Stützteil 22, das sie stützt und trägt, einen durch das Band 14 angetriebenen Wirtel 24, ein spulenähnliches Element 26, ein kragenähnliches Element 28, und ein schaftartiges Element 30 (nur teilweise gezeigt). Alle vorstehend erwähnten Bauteile oder Teile der Einheit 10, außer dem Stützteil 22, erfahren eine für alle gleiche rotierende Bewegung über die vertikal verlaufende Mittelachse der Einheit, wenn diese durch das Band 14 angetrieben wird.
- 12 -
Fig» 1 zeigt auch ein Bruchstück eines konventionellen Textilgarnkörpers 32 in Verbindung mit dem oberen Teil der Spindeleinheit 10, und eine auf der Spindelbank 12 befestigte mechanische Reinigervorrichtung 34 in Verbindung mit der Spule 26 der Spindeleinheit. Es gibt viele bekannte Arten von mechanischen Reinigern, und der Reiniger soll lediglich zur Illustration einer der möglichen Reinigerformen dienen.
Der Garnkörper 32 ist zusammengesetzt aus textilem Material S-I, welches um eine röhrenförmige Hülse 36 gewickelt ist, die den Schaft 30 umgibt und die ein Basisteil 38 hat, das. über dem Spindelkragen 28 liegt.
Der Garnkörper wurde in herkömmlicher Weise während des normalen garnkörperaufbauenden Betriebes der Maschine gebildet, die die Spindeleinheit 10 enthält. Während dieses Betriebes der Maschine hat der spulenartige Garnkörper gemeinsam mit den rotierbaren Bauteilen der Spindeleinheit eine Rotation im Uhrzeigersinne erfahren, während die Ringbank 16 in senkrecht hin- und hergehende (auf- und abgehende) Bewegung oberhalb des Spindelkragens 28 und der Hülsenbasis 38 versetzt worden ist. Das dabei von den Streckwalzen der Maschine (nicht gezeigt) oder einer anderen Faserquelle beziehungsweise Fadenquelle ablaufende und durch den Ringläufer 20 gehende Garnmaterial S ist direkt vom Ringläufer zu dem Garnkörper 32 geführt worden, wobei es die Garnmaterialwindungen (Garnwindungen) S-I des Garnkörpers gebildet hat.
Auf die vorher beschriebene garnkörperbildende Arbeitsphase der Textilmaschine folgt, nach Vollendung des Garnkörpers, die sogenannte "Abzugsvorbereitung". Die Ringbank 16 bewegt sich dann schnell nach unten in eine Stellung, wie die in Fig. 1 gezeigte, innerhalb der Länge oder Höhe des spulenförmigen Teils 26 der Spindeleinheit, während die
Spindeleinheit 10 noch eine vorher bestimmte begrenzte Anzahl von Drehbewegungen ausführt, ehe sie zum Stillstand kommt. Das durch den Ringläufer 20 laufende Garnmaterial S bildet, während das vorstehende vor sich geht, zuerst ein Stück Garnmaterial S-2, das von dem Garnkörper 32 nach unten über den gekerbten Umfang des Spindelkragens verläuft und dann eine vorher bestimmte begrenzte Anzahl von Garnwindungen S-3 auf der Spule 26 bildet.
Die nächsten Arbeitsphasen sind "der Abzug" oder die Entfernung des fertigen Garnkörpers 32 von der Spindeleinheit 10, und "das Aufstecken" oder die Plazierung einer Ersatzhülse (nichjt gezeigt, aber von derselben Konstruktion wie Hülse 36) auf die Spindeleinheit. Der Abzug des fertigen Garnkörpers 32 trennt das Garnstück S-2, welches diesen Garnkörper und das die Windungen bildende Garn S-3 miteinander verbindet, aber das letztere hält die Verbindung zwischen Spindeleinheit 10 und dem Garn S bis zur Aufsteckung der Ersatzhülse und dem Beginn der Bildung eines neuen Garnkörpers auf der Spindeleinheit aufrecht. Der neue Garnkörper wird automatisch angefangen, wenn, während die Textilmaschine ihre normale garnkörperbildende Arbeitsphase wieder aufnimmt, die Ringbank 16 von der in der Zeichnung dargestellten tiefen Stellung sich nach oben in eine Stellung oberhalb des Spindelkragens 28 und der Basis 38 der neuen Hülse bewegt. Die Aufwärtsbewegung der Ringbank zu Beginn des Vorganges erzeugt ein Garnstück S-4, in Fig. 1 in einer gestrichelten Linie gezeigt, welches sich von dem windungsbildenden Garn S-3 bis zum neu begonnenen Garnkörper erstreckt.
Die Garnwindungen S-3 auf Spule 26 der Spindeleinheit werden nicht mehr benötigt und sollten, nachdem die Bildung des neuen Garnkörpers angefangen hat, aus den im USA-Patent 4.208.865 besprochenen Gründen vor Vollendung des neuen Garnkörpers von der Spule abgelöst (entfernt) werden. Der erste Schritt zur Erzielung dieses Resultates ist
die Abtrennung des Garnstückes S-4, welches in der in Fig. 1 gezeigten nach oben verlaufenden Lege ein Hindernis bildet, das verhindert, daß eine nennenswerte Menge des mit der Spule verbundenen Garns von seinem gegenüberliegenden freien Ende (aufgrund der vorausgehenden Trennung des Garnstücks S-2) abgezogen werden kann. Die Trennung des Garnstücks S-4 kann auf jede beliebige geeignete Weise erfolgen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf eine der Methoden, wie sie im USA-Patent 4.208.865 veröffentlicht worden sind. Im Anschluß an die Trennung des Garnstücks S-4 sollte die Loslösung (Entfernung) automatisch folgen aufgrund des Luftwiderstandes und der anderen Einflüsse (Zentrifugalkraft un'd "Störungswirkung" durch den Reiniger), die im vorgehenden beschrieben worden sind. Wie am besten aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich ist, welche die freien Reste der Garnstücke S-2 und S-4 zeigt, die zusammen mit dem um die Spule herumgelegten Garnstück S-3 eine Einheit bilden, hat der Luftwiderstand, der durch die Drehung der Spule 26 erzeugt wird, einen Loslöseeffekt nur auf das Ende des Garnstückes, welches in bezug auf die Drehrichtung der Spule (in der Illustration im Uhrzeigersinn) "führend, das heißt vorne" ist, das heißt auf das Ende des Garnstücks, das den Rest S-2 enthält. Das entgegengesetzte oder "nachgeschleppte" Ende des Garnstücks, welches den Rest S-4 enthält, wird durch den Luftwiderstand eher zur Spule 26 hin als von ihr weggedrückt.
Wie im vorstehenden erwähnt, ist die schnelle Loslösung (Entfernung) in bestimmten Situationen nicht möglich, die eintreten können, und allzu häufig auch eintreten, wenn die Spule der Spindeleinheit von konventioneller Bauweise ist. Eine Anzahl dieser Situationen sind in Fig. der Zeichnungen illustriert. Fig. 4 zeigt Garnmaterial mit führenden und nachgeschleppten Enden 40 A und 40 B, welches auf die Spule einer herkömmlichen Spindeleinheit mit geriffelter Oberfläche aufgewickelt ist. Man stellt
sofort fest, daß das Garnmaterial 40 sich selbst überlappt hat oder mit sich selbst gekreuzt ist, während es auf die Spule 42 aufgewickelt wurde. Der einzige in der Illustration gezeigte Uberlappungspunkt (ein anderer auf der Rückseite der Spule ist nicht gezeigt) hält das führende Strangende 40 A fest und verhindert dadurch, daß dieses durch den Luftwiderstand von der Spule 42 weggedrückt wird. · Daher kann eine schnelle Loslösung des Garnmaterials 40 von der Spule nicht stattfinden und kommt auch nicht zustande. Ein solcher Überlappungszustand kann während jeder windungsbildenden Arbeitsphase entstehen, wenn eine herkömmliche Spule verwendet wird, da ja die glatte oder geriffelte Oberfläche einer solchen Spule nicht in der Lage ist, einen solchen Zustand zu verhindern.
Ein zweiter ablösungsverhindernder Zustand, der in Fig. 4 illustriert ist, ist gegeben, wenn nebeneinanderliegende Windungen des Garnmaterials 40 durch rankengleiche Fasern 40', die seitlich aus den Windungen herausstehen, aneinander hängenbleiben. Während das Garnmaterial 40 auf die Spule 42 gewickelt wird, erfährt es eine von der Drehung hervorgerufene rotierende Bewegung um seine eigene Achse. Alle Faserenden (Ranken) 40', die dann von irgendeiner Windung des Garnmaterials herausragen, haben die Tendenz, sich um und in jede andere Faserwindung zu drehen, mit der sie dabei in Berührung kommen. Dies kann dazu führen, daß die Windungen so fest aneinander hängenbleiben, daß sie entweder ganz, oder zumindest in wesentlichem Ausmaße, deren Loslösung von der Spule 40 verhindern. Ein solch unerwünschtes Ergebnis tritt besonders leicht dann ein, wenn das Garnmaterial ganz oder zum Teil aus sehr starken und reißfesten synthetischen Fasern mit relativ großer Stapellänge besteht. Die Gefahr, daß zumindest einige Windungen durch herausstehende Faserenden aneinander hängenbleiben ist jedoch auch dann gegeben, wenn di'e Windungen während der windungsbildenden Arbeitsphase nicht mit einem Abstand voneinander aufgewickelt werden.
Ein dritter "ablösungsverzögernder" Zustand, der.in Fig. illustriert ist, ist das Vorhandensein einer Unerwünscht großen Zahl von Garnwindungen 40 auf der Spule 42. Selbst wenn die Riffelung auf der Spule 42 in guter Verfassung und das Fadenmaterial 40 von einem Standardtyp ist, so kann es doch während der windungsbildenden Arbeitsphase erforderlich sein, daß ungefähr 4 bis 6 Windungen auf ■ eine herkömmliche Spule gelegt werden müssen, um sicherzustellen, daß bei Wiederanlauf der Maschine der gewünschte Halt des Garns zustande kommt. Als ein ausgleichender Faktor müßte die Zahl der Windungen, die normalerweise auf eine herkömmliche Spule aufgewickelt werden, sogar noch vergrößert werden, wenn das Garn von einer besonders gleitfähigen Art ist und/oder wenn die Riffelung auf der Spule abgenützt oder glatt geworden ist. Es ist daher durchaus nicht ungebräuchlich, daß Garnwindungen von mehreren Fuß Länge auf eine herkömmliche Spule aufgewickelt'werden. Eine solche Garnlänge kann natürlich nicht so schnell von der Spule losgelöst (entfernt) werden, wie ein kurzer Faden. Zudem besteht, falls und wenn ein langer Faden von der Spule losgelöst und abgeworfen wird, die erhebliche Wahrscheinlichkeit, daß er auf einen in der Nähe befindlichen mechanischen Reiniger fällt und sich dort oder auf einem Teil einer benachbarten Spindeleinheit verwickelt und verhakt. Je kürzer das Garnstück ist, das auf die Spule aufgewickelt wird, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß es schnell von der Spule losgelöst (entfernt) werden kann und nachher keine Schwierigkeiten der vorstehend beschriebenen Art verursacht..
Obwohl dies in der Zeichnung nicht dargestellt ist, neigt das die Windungen bildende Garn, auf eine herkömmliche Spule gespult, dazu, nach unten entlang der Spule zu rutschen, nachdem die Garnverbindung zu dem neuen Garnkörper getrennt worden ist. Wenn das die Windungen bildende Garnmaterial ganz über den unteren Rand der Spule und auf den darunterlie-
genden Teil der Spindeleinheit heruntergleitet, kann man normalerweise den Faden nur freibekommen, nachdem man die Spindeleinheit von ihrem Halter löst. Selbst wenn das Garn auf der Spule bleibt, so kann es dort doch so tief nach unten gleiten, daß es nicht mehr im Wirkungsbereich oder der Reichweite des mechanischen Reinigers ist, der mit der Spule zusammenarbeitet, von welchem Typ der mechanische Reiniger auch immer sein mag. Ganz gleich auf welche Weise das Garn dort angekommen ist, ist die Wahrscheinlichkeit, daß es an dieser Stelle der Spule entfernt werden kann, geringer.
Unter erneuter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 der Zeichnungen sind in Verbindung mit Spule 26 der Spindeleinheit Mittel vorgesehen, durch die das Garn auf der Spule in eine solche Lage gebracht wird, daß seine schnelle und völlige Loslösung (Entfernung) sichergestellt ist. In der illustrierten Form bestehen solche Mittel aus einer ersten schraubenförmigen Rille 44,. die in dem oberen Teil der Spule 26 gebildet ist und sich schraubenförmig über diesen oberen Teil der Spule 26 erstreckt. Die Richtung des relativ kleinen (im Verhältnis zur Horizontalen) Gefälles der Rille 44 hängt von der Drehrichtung der Spindeleinheit ab'. Wenn die Drehrichtung in dem in der Zeichnung angezeigten Uhrzeigersinn ist, fällt die Rille von links nach rechts ab, wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, gemäß dem Gefälle eines linksdrehenden Schraubengewindes. Sollte die Drehrichtung der Spindel in der entgegengesetzten Richtung sein, so wäre das Gefälle der Rille 44 ebenfalls in der entgegengesetzten Richtung. Wie am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist, hat die Rille 44 vorzugsweise und hier illustriert eine im allgemeinen V-förmige Querschnittsausbildung mit einem Neigungswinkel von ungefähr 45°. Der benachbarte Streckenabschnitte der Rille vertikal voneinander trennende, die Form des Ergänzungswinkels einnehmende Rücken oder Kamm 46 lenkt alles Garn S-3 ab und führt es in die Rille;
er hat eine ausreichende Abrundung oder einen Radius, damit er das Garn nicht zerschneidet.
Die Querabmessungen der Rille 44 sind so, daß das Garn S-3 leicht von der "Mündung" oder dem äußeren Teil der Rille aufgenommen wird und es, im Innenteil der Rille seitlich zusammengedrückt wird.
Die vorgenannte Zusammendrückung des Garns S-3, die in Fig. 3 durch die abgeflachten gegenüberliegenden Seiten des Garnsegments angezeigt ist (Garnsegment in gestrichelten Linien), entsteht, wenn das Garn unter ausreichend großer Spannung steht, um seinen Weg nach dem inneren Teil der Rille zu machen und dort zu bleiben. Das Garn S-3 unterliegt einer solchen Spannung, währenddem die Windungen, in denen es enthalten ist, auf die Spule 26 aufgewickelt werden, und dies so lange, bis das Garn S-4 (Fig. 2) getrennt wird. Die festhaltende„Kraft, die auf das Garn S-3 durch die spannungsverursachte und von zwei Seiten wirkende Zusammendrückung innerhalb der Rille 44 ausgeübt wird, ist von erheblich größerer Größenordnung als die festhaltende Kraft, die auf die gleiche Menge Garn ausgeübt würde, wenn dieses auf die geriffelte Oberfläche der Spule einer konventionellen Spindeleinheit gewickelt wäre. Infolgedessen braucht während jeder windungsbildenden Arbeitsphase nur eine kleine Zahl von Windungen auf der Spule 26 gebildet werden. Zwar ist in Fig. 2 zum Zwecke der Illustration eine größere Zahl gezeigt, aber zwei oder drei Windungen genügen wahrscheinlich in den meisten Fällen.
Wenn die Ringbank 16 sich während der den Abzug vorbereitenden Arbeitsphase der Textilmaschine unter den Kragen 28 der Spindeleinheit 10 absenkt, muß ein im oberen Teil der Spule angeordneter Te.il der Rille 44 notwendigerweise - und er tut dies auch - einen initialen Zuwachs an dem Garnabschnitt S-3 aufnehmen, welcher vom Ringläufer 20
zur Spule 26 gelangt. Eine darauffolgende Zunahme des Garns S-3 wird dann von der Rille fortschreitend nach unten hin verlegt, was das Garn veranlaßt, dem nach unten gerichteten schraubenförmigen Weg um die Spule herum zu folgen. Eine Überlappung des Garns S-3 über sich selbst kann daher nicht mehr vorkommen und kommt auch nicht vor. Da senkrecht nebeneinanderliegende Windungen des Garns S-3 durch den dazwischenliegenden Rücken oder Kamm 46 voneinander getrennt und getrennt gehalten werden, ist es auch unmöglich, daß die Windungen sich seitlich aneinanderhängen, selbst wenn starke und reißfeste Faserenden (Ranken) aus ihnen herausstehen.
Die Trennung des Garnabschnittes S-4 (Fig. 2) beseitigt die Spannung des Garns S-3, so daß es sich vom Innenteil der Rille 44 nach außen bewegen kann. Eine solche Bewegung nach außen kann verursacht werden nicht nur durch die zentrifugalen Kräfte, die auf das ganze Material S-3 wirken und durch die Luftwiderstandskraft, die auf das führende Ende des Materials S-3 wirkt, welches mit dem Rest des Garnstückes S-2 (Fig. 2) eine Einheit bildet, sondern auch durch die dem Garn innewohnende Tendenz, sich wieder auszudehnen und seine normale Querschnittsform anzunehmen, wenn es nicht mehr durch Spannung in seine deformierte Gestalt gemäß Fig. 3 gezwungen wird. Die Winkelbildung (siehe Fig. 3) im Inneren der Rille 44 ist genügend groß, zu verhindern, daß sich das Garn im ungespannten Zustand darin "selbst festklemmt". Die auf das führende Endstück des Garns S-2-4 wirkenden Luftwiderstandskräfte bewirken, daß dieses Teil "wächst" oder sich längt. Gleichzeitig wird das Garn durch die Rille 44 nach unten hin verlegt, hin zu dem Mittelteil der Spule 26 und zur Höhe der "arbeitenden" oberen Sektion der mechanischen Reinigereinrichtung 34, welche außerhalb der Spule, radial zu ihr und in einer Entfernung von ihr angeordnet ist. Wenn der Luftwiderstand allein nicht die völlige Loslösung (Entfernung) des gesamten
Garnmaterials von der Spule 26 bewirkt hat, bevor das wachsende führende Endstück davon die Höhe des Reinigers erreicht, wird dieses führende Endstück des Garnmaterials auf den Reiniger treffen und von ihm "gestört" werden, bis die völlige Loslösung (Entfernung) des Garns von der Spule bewirkt worden ist. Auf jeden Fall müßte sich die Loslösung (Entfernung) ganz schnell vollziehen, da ja das Garnmaterial weder überlappt ist, noch seitlich zusammenhängt, noch von zu großer Länge ist.
Eine zweite schraubenförmige Rille 48 (Fig. 1) kann auf der unteren Hälfte der Spule 26 vorgesehen werden, und ist in der Illustration vorgesehen. Die Rille 48 ist identisch mit der im vorhergehenden beschriebenen Rille 44 mit dem einzigen Unterschied, daß ihr Gefälle in der entgegengesetzten Richtung verläuft. Aufgrund des umgekehrten Gefälles verhindert d?.e Rille 48, daß irgendwelches die Spule umgebende Garnmaterial, das zu ihr herunterläuft, unterhalb einer waagerechte Ebene kommt, die mitten durch die Arbeitssektion des Reinigers 34 geht. Zudem wird jedes Garnmaterial, das sich irgendwie um den unteren Teil der Spule 26 verwickeln oder verhaken könnte, durch die Rille 48 nach oben an die Stelle der vorgenannten Ebene transportiert, wo es von der Spule durch die störende Wirkung des Reinigers abgelöst (entfernt) wird. Irgendwelches "fremde" Garnmaterial, das sich um den oberen Teil der Spule 36 verwickelt, wird in gleicher Weise, und mit dem gleichen Ergebnis, von der Rille nach unten zu dem Ort des Reinigers transportiert.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Spule 26 durch ein Teil der Spindeleinheit, das einen verringerten Durchmesser hat und das durch eine Bohrung (nicht gezeigt) im oberen Flansch der Spindelbank 12 hindurchragt, mit dem Wirtel verbunden. Eine solche konventionelle Konstruktion könnte, wenn dies gewünscht wird, dadurch verbessert werden, daß
man die Spule 26, oder eine zylindrische oder konische Verlängerung der Spule, nach unten zum Wirtel 24 hin verlängert, so daß das Garnmaterial, das bisher dazu tendierte, sich um den Spindelteil zu wickeln und dazwischen hängenzubleiben, statt dessen zum Reiniger 34 transportiert würde.
Der Ort, zu dem die Rillen 44 und 48 das Garnmaterial hinführen, hängt natürlich von der Stelle ab, an der sich die betreffende Reinigereinrichtung befindet, die mit der Spindeleinheit zusammenarbeitet. Wenn zum Beispiel der Reiniger näher dem unteren Ende der Spule 26 benachbart ist, als ihrer Mitte, so würde die Rille 44 entlang des größeren Teils der Spule geführt werden und die Rille nur entlang eines kleineren unteren Teils der Spule.
Das gerillte Spulenglied kann entweder aus einem einzigen Teil sein oder Sektionalbauweise' haben, es kann entweder von zylindrischer oder konischer Form sein, und nichts, was in dieser Schrift enthalten ist, soll etwas anderes besagen.
Obwohl eine spezifische Verkörperung der Erfindung gezeigt und beschrieben worden ist, geschah dies nur zum Zweck der Illustration, nicht aber zum Zweck der Eingrenzung.
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Claims (16)

Zinser Textilmaschinen G.m.b.H. Ebersbach (FiIs) Patentansprüche:
1. In einer rotierbaren Spindeleinheit der Type, wie sie für die Bildung eines Garnkörpers aus textilem Fadenmaterial beziehungsweise Garn benützt wird, und die ein spulenähnliches Element besitzt, das geeignet ist, daß sich darauf vor der Vorbereitung zum Abzug des Garnkörpers Garnwindungen bilden, wobei die Verbesserung beinhaltet:
Das besagte spulenähnliche Element hat Mittel zur Führung des Garns während der Bildung der besagten Windungen, um die aufeinanderfolgenden Längenzuwächse des windungsbildenden Garnmaterials fortschreitend longitudinal auf dem besagten Element zu verlegen.
2. Eine Spindeleinheit wie in Anspruch 1, worin das besagte garnführende Mittel eine Rille beinhaltet, die in die Oberfläche des besagten Elements eingebracht ist beziehungsweise sich von der Oberfläche aus öffnet, und die in Schraubenspiralform um dieses Element verläuft, wobei das besagte windungsbildende Garnmaterial in der besagten Rille aufgenommen und durch sie gezwungen wird, während der Bildung der besagten Windungen einem schraubenförmigen Weg zu folgen.
3. Eine Spindeleinheit wie in Anspruch 2, worin die besagte Rille eine im allgemeinen V-förmige Querschnittsausbildung hat.
4. Eine Spindeleinheit wie in Anspruch 2, worin die besagte Rille einen relativ breiten äußeren Teil hat, der geeignet ist, das windungsbildende Garnmaterial frei aufzunehmen, und einen relativ kleinen inneren Teil, der geeignet ist, das windungsbildende Garnmaterial zusammenzudrücken.
5. Eine Spindeleinheit wie in Anspruch 1, worin das besagte Element eine zweite schraubenförmige Rille hat, die in die Oberfläche des besagten Elements eingebracht ist und schraubenförmig über diese Oberfläche verläuft, und zwar in eine Richtung entgegengesetzt zu der besagten zuerst erwähnten Rille.
6. In einer Textilspinnmaschine oder dergleichen, die eine Spindeleinheit einschließt, welche um eine im allgemeinen senkrechte Achse rotierbar ist und ein schaftartiges Teil hat, um welches der zu bildende
.Garnkörper aus Fadenmaterial beziehungsweise Garn angeordnet ist, und ein spulenähnliches Element, das sich unter dem besagten schaftartigen Teil befindet und geeignet ist, vor dem Abzug eines Garnkörpers von dem besagten schaftartigen Teil, Garnwindungen aufzunehmen, wobei die Verbesserung beinhaltet:
Garnführende Mittel, die mit der besagten Spindeleinheit verbunden und rotierbar sind, zur Verhinderung des Überlappens des Garnmaterials der besagten Windungen über sich selbst während der Bildung der besagten Windungen auf dem besagten spulenähnlichen Element.
7. Eine Textilmaschine wie in Anspruch 6, worin das besagte garnführende Mittel schraubenförmige Rillenmittel beinhaltet, die um das spulenähnliche Element herumlaufen, um die besagten Windungen zu veranlassen, einem nach unten verlaufenden schraubenförmigen Weg zu folgen
und die die senkrecht nebeneinanderliegenden besagten Windungen in einem Abstand voneinander halten.
8. In einer rotierbaren Spindeleinheit für die Bildung
von Garnkörpern aus textilem Fadenmaterial beziehungsweise Garn, die ein Element hat, auf welches im Anschluß an die Bildung des Garnkörpers und vor Abzug des Garnkörpers Windungen von Garnmaterial gewickelt werden, wobei die Verbesserung beinhaltet:
Das besagte Element hat auf seiner Oberfläche Rillenmittel für die Aufnahme von aufeinanderfolgenden Zuwächsen des windungsbildenden Garnmaterials und um dieses Garnmaterial zu veranlassen, während der Bildung der besagten Windungen einem im allgemeinen schraubenförmigen Weg zu folgen.
9. Eine Spinde!einheit wie in Anspruch 8, worin das besagte Rillenmittel· eine kontinuierliche schraubenförmige Rille ist.
10. Eine Spindeleinheit wie in Anspruch 9, worin die besagte Rille eine im allgemeinen V-förmige Querschnittsausbildung und zusammenlaufende Seiten hat, die einen eingeschlossenen Winkel von ungefähr 45° bestimmen.
11. Eine Spindeleinheit wie in Anspruch 9, worin das besagte Element eine zweite schraubenförmige Rille hat, die in einer Richtung entgegengesetzt zu der der besagten zuerst erwähnten Rille verläuft.
12. In einer rotierbaren Spindeleinheit der Type wie sie
für die Bildung eines Garnkörpers aus textilem Fadenmaterial beziehungsweise Garn verwendet wird, wobei die besagte Spindeleinheit ein spulenähnliches Element besitzt, von welchem textiles Garnmaterial, das um
das Element herumliegt, während der garnkörperbildenden Arbeitsphase der besagten Spindeleinheit losgelöst (entfernt) werden kann, wobei die Verbesserung beinhaltet:
Das besagte spulenähnliche Element hat schraubenförmige Rillenmittel, die mit ihm verbunden sind, um das Garnmaterial, das um es herumliegt, axial zum besagten Element an eine vorher bestimmte Stelle zu plazieren und dadurch die Loslösung (Entfernung) des Garnmaterials vom besagten Element erleichtert.
13. Eine textile Einheit wie in Anspruch 12, worin das besagte Rillenmittel eine erste Rille und eine zweite Rille enthält, wovon jede schraubenförmig um das besagte Element verläuft.
14. Eine textile Einheit wie in Anspruch 13, worin die besagte erste Rille und die besagte zweite Rille in entgegengesetzten Richtungen verlaufen.
15. Eine Spindeleinheit wie in Anspruch 13, worin die besagte erste Rille und die besagte zweite Rille jeweils an das erste und das zweite entgegengesetzte Ende des besagten Elements angrenzt.
16. Eine Spindeleinheit wie in Anspruch 13, worin jede der besagten Rillen das durch sie erfaßte Garnmaterial zum anderen Ende der besagten Rillen und zu der besagten vorher bestimmten Stelle hinführt.
DE19843410758 1983-03-28 1984-03-23 Textilspindeleinheit Withdrawn DE3410758A1 (de)

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