DE3912127A1 - Vorrichtung zum automatischen zufuehren langer materialrohlinge - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen zufuehren langer materialrohlingeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Entnehmen eines langen Materialrohlings,
beispielsweise eines Metallrohres oder einer
Metallstange geringen Durchmessers, aus einem Bündel
solcher langen Materialrohlinge, die in einer
Materialaufgabe gestapelt sind und den vereinzelten
Rohling, von dessen Ende aus zu einer nachgeordneten
Bearbeitungsstation, beispielsweise einer
Richtmaschine, transportiert wird.
Es ist vorgeschlagen worden, eine Vorrichtung zum
automatischen Entnehmen eines einzelnen langen
Rohlings aus einem Bündel von 50-100 gleichlanger
Werkstücke (jedes mit einem Durchmesser von weniger
als 20 mm) zu schaffen. Die herkömmliche Vorrichtung
kann nur begrenzt zum Entnehmen eines vereinzelten
langen Rohlings aus einem Bündel langer Rohlinge
benutzt werden. Wurde die Vorrichtung zum Entnehmen
eines vereinzelten Rohlings aus einem Bündel, das
verbogene Materialrohlinge enthält, verwendet, so
ist es schwierig gewesen, einen vereinzelten Rohling
zu entnehmen, da die verbogenen Materialrohlinge der
Grund für das Verhakeln der Materialrohlinge
miteinander in dem Bündel waren, und dieses
Verhakeln des vereinzelten Rohlings an der
automatischen Entnahme aus dem Bündel hinderte.
Bei Verwendung der herkömmlichen Vorrichtung für ein
Bündel langer Materialrohlinge, jeder mit einer
Länge von beispielsweise 7 m, wobei jedes Bündel
verbogene Materialrohlinge enthält, war es
notwendig, jede Vorrichtung durch eine Bedienperson
zu beaufsichtigen, die manuell einen vereinzelten
Rohling aus dem Bündel entnimmt, wenn die
Verhakelung der Materialrohlinge auftrat, und die
ständig das gleichmäßige Funktionieren der
Vorrichtung zum Entnehmen langer Materialrohlinge
überwachte. Darüber hinaus erfordert die
herkömmliche Vorrichtung eine manuelle Betätigung
zum Vorschieben der Materialrohlinge zu einer
nachgeordneten Bearbeitungsstation.
Um die vorbeschriebenen Nachteile des Standes der
Technik zu beseitigen, ist es Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum
automatischen Entnehmen eines vereinzelten
Materialrohlinges aus einem Bündel langer
Materialrohlinge, das einige verbogene
Materialrohlinge enthält, und zum Transportieren des
vereinzelten Rohlings, das entnommen wurde, zu einer
nachgeordneten Bearbeitungsstation zu schaffen.
Die Vorrichtung weist eine Materialaufgabe auf, die
mit einer Vorderwand, einer Rückwand und einem
offenen Bodenabschnitt versehen ist, wobei die
Vorderwand V-förmig ausgeschnitten ist. Eine Scheibe
enthält wenigstens eine Randeinkerbung, um einen
vereinzelten Rohling aufzunehmen, der an der
niedrigsten Stelle des V-förmigen Ausschnitts der
Vorderwand liegt, wenn das Bündel langer
Materialrohlinge in eine Materialaufgabe abgekippt
wird, in einer Weise, daß die vorderen Enden der
Materialrohlinge aus dem V-förmigen Ausschnitt der
Vorderwand hervorstehen. Die Scheibe rotiert
linksläufig oder rechtsläufig um 90°, um den
vereinzelten Rohling weiterzubewegen, der quer in
der Randeinkerbung eingebracht ist. Eine Anzahl
Rollen zum Ergreifen dieses so weiterbewegten
Rohlings ist vorgesehen, um ihn außer Eingriff mit
der Randeinkerbung zu bringen und diesen in
seitlicher Richtung zu transportieren, sowie einem
Paar aufwärts und abwärts bewegbarer Rollen zum
Erfassen des zu transportierenden Rohlings, um ihn
einer nachgeordneten Bearbeitungsstation
vorzuschieben. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist
weiterhin mit einem Schubelement zum anheben und
Absenken des Bündels langer Materialrohlinge
versehen, um die Materialrohlinge freizugeben, die
miteinander in dem Bündel verhakelt sind, damit ein
gleichmäßiges Transportieren des vereinzelten
Rohlings zur Randeinkerbung der Scheibe ermöglicht
wird, sowie einem Sensormittel, das mit dem
Schubelement verbunden ist, um die Drehung der
Scheibe ohne Aufnehmen des vereinzelten Rohlings in
der Randeinkerbung zu erfassen. Darüber hinaus kann
die Scheibe gemäß der vorliegenden Erfindung an
ihrem Umfang mit vier Randeinkerbungen versehen
sein, die in rechten Winkeln zueinander in der
Scheibenoberfläche angebracht sind. In diesem Fall
rotiert die Scheibe lediglich in einer Richtung,
entweder in rechtsläufiger oder in linksläufiger
Richtung.
Die Betätigung der Vorrichtung zum automatischen
Zuführen der Materialrohlinge gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nachfolgend näher erläutert.
Wenn ein Bündel langer Materialrohlinge in eine
Materialaufgabe in der Weise abgekippt wird, daß die
Enden der Materialrohlinge aus dem V-förmigen
Ausschnitt der Vorderwand hervorstehen, ist ein
vereinzelter Rohling an der tiefsten Stelle des
V-förmigen Ausschnittes in Anlage, um mit der
Randeinkerbung der Scheibe in Eingriff zu kommen.
Die Scheibe wird dann rechtsläufig oder linksläufig
um im wesentlichen 90° verdreht, um den vereinzelten
Rohling entlang der Drehrichtung der Scheibe
weiterzubewegen. Der vereinzelte Rohling, der in
dieser Weise weiterbewegt wird, wird dann durch die
Rollen erfaßt und in seitlicher Richtung
transportiert, so daß er außer Eingriff mit der
Randeinkerbung kommt. Der vereinzelte derart
transportierte Rohling wird daraufhin durch ein Paar
auf und ab bewegbarer Rollen festgeklemmt, die den
vereinzelten Rohling zu einer nachgeordneten
Bearbeitungsstation zuführen. Das Schubelement von
einer im wesentlichen T-Form wird betätigt, um das
Bündel Materialrohlinge in der Materialaufgabe auf
und ab zu stoßen, um die Verhakelung der Rohlinge
miteinander aufzulösen, wobei die Verhakelung
relativ häufig durch die Materialrohlinge, die in
dem Bündel enthalten sind, vorkommt, bevor ein
vereinzelter Rohling gleichmäßig zur Randeinkerbung
der Scheibe bewegt wird. Das Sensormittel ist mit
dem Schubelement verbunden, um die Leerdrehung der
Scheibe ohne Auflegen des vereinzelten Rohlings in
die Randeinkerbung der Scheibe zu überwachen.
Demzufolge können die Materialrohlinge automatisch
eins nach dem anderen in die nachgeordnete
Bearbeitungsstation transportiert werden.
Die beigefügten Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine
Perspektivansicht einer Vorrichtung zum
automatischen Zuführen eines Rohlings gemäß der
vorliegenden Erfindung; Fig. 2-4 die
entsprechenden Arbeitsbewegungen der Vorrichtung
gemäß Fig. 1; und Fig. 5 und 6
Perspektivansichten einer spezifischen Ausführung.
Die vorliegende Erfindung wird mit Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
In Fig. 1 ist mit Bezugszeichen 1 eine
Materialaufgabe bezeichnet, die mit einer Vorderwand
1 a, einer Rückwand (nicht dargestellt) und einem
offenen Bodenabschnitt versehen ist. Die Vorderwand
1 a weist einen V-förmigen Ausschnitt 1 b auf und die
Rückwand ist an ihrem oberen Endabschnitt mit einer
Aussparung versehen. Ein ebener niedrigerer Teil der
Aussparung der Rückwand ist an einer Stelle
niedriger als die tiefste Stelle des V-förmigen
Ausschnittes der Vorderwand 1 a.
Bezugszeichen 2 bezeichnt eine Scheibe, die vor dem
Ausschnitt 1 b der Vorderwand 1 a der Materialaufgabe
1 angeordnet ist. 3 bezeichnet ein Bündel langer
Materialrohlinge, beispielsweise dünne Metallrohre
mit einem Durchmesser von weniger als 20 mm. Das
Bündel Materialrohlinge 3 wird in die
Materialaufgabe 1 in einer Weise abgekippt, daß die
vorderen Enden von der Vorderwand hervorragen.
Die Scheibe 2 dreht rechts- oder linksläufig in um
90° und ist an ihrem Umfang mit einer Randeinkerbung
2 a versehen, die das vordere Ende eines vereinzelten
Rohlings 3 aufnimmt. Befindet sich die Scheibe 2
außer Funktion, ist die Randeinkerbung 2 a an einer
Stelle positioniert, wo sie in Übereinstimmung mit
dem tiefsten Teil des V-förmigen Ausschnittes 1 b der
Vorderwand 1 a ist.
4 a und 4 a′ bezeichnen bewegliche Rollen, jede mit
einer vertikalen Rotationsachse, die wechselweise
hin und her bewegbar sind. 4 b und 4 b′ sind ortsfeste
Rollen, jeweils ebenfalls mit einer vertikalen
Rotationsachse, die zu Paaren mit den
ortsbeweglichen Rollen 4 a angeordnet sind.
Wie in Fig. 2 gezeigt, bewegen sich die
ortsbeweglichen Rollen 4 a und 4 a′ zu dem Rohling 3,
wenn die Scheibe 2 zusammen mit dem vereinzelten
Rohling 3 in der Randeinkerbung 2 a linksläufig um
90° dreht, um ihn mit den ortsfesten Rollen 4 b und
4 b′ in Anlage zu bringen, so daß der Rohling 3 von
der Randeinkerbung 2 a′ außer Eingriff kommt und es
in einem Abstand zwischen den Rollen 5 a, 5 b eines
Rollenpaares platziert, die im folgenden beschrieben
werden (s. Fig. 3). Ein Rollenpaar besteht aus
einer Antriebsrolle 5 a und einer losen Rolle 5 b, die
im wesentlichen die gleiche Stärke hat wie die
Antriebsrolle 5 a und die darüber und gegenüber der
Antriebsrolle 5 a angeordnet ist. Wenn der Betrieb
der Rollen 4 a, 4 a′ und 4 b, 4 b′ beendet ist, wird die
lose Rolle 5 b gleichzeitig mit dem Anheben der
Antriebsrolle abgesenkt, um den Rohling 3 zwischen
sich festzuklemmen und ihn zu einer nachgeordneten
Bearbeitungsstation zu transportieren (s. Fig. 4).
Unter Bezugnahme auf Fig. 8 wird ein Schubmittel
und ein Sensormittel beschrieben. In der in Fig. 8
gezeigten Anordnung ist das Schubmittel mit einem im
wesentlichen T-förmigen Schubelement 8 versehen, und
das Sensormittel besteht aus beispielsweise einem
Schaltfühler 7 eines Endschalters.
Für den Fall, daß das Bündel langer Materialrohlinge
solche Materialrohlinge enthält, die verbogen sind,
ist das der Grund dafür, daß diese Materialrohlinge
in dem Bündel miteinander verhakeln. Die Verhakelung
der Werkstücke ist oft die Ursache dafür, daß der
vereinzelte Rohling in der Randeinkerbung der
Scheibe festgehalten wird, wenn das Bündel langer
Materialrohlinge in die Materialaufgabe abgekippt
wird. In solch einem Fall dreht sich die Scheibe
ohne daß ein Rohling in dem Randeinkerbung
aufgenommen wurde. Das T-förmige Schubelement 6 ist
vorgesehen, das Bündel langer Materialrohlinge in
die Materialaufgabe Anzuheben und Abzusenken, um die
Verhakelung der Rohlinge aufzulösen.
Der Schaltfühler kann, wenn erforderlich, mit dem
Schubelement 8 verbunden sein, so daß dieses auf in
jedem Fall den vereinzelte Rohling registrieren
kann, der in der Randeinkerbung 2 a der Scheibe 2
festgehalten wird, und falls kein Rohling
festgehalten wird, ein Signal zum Schubelement
abgibt, das das Anheben und Absenken des Bündels
langer Materialrohlinge in der Materialaufgabe
auslöst, wobei verhindert wird, daß die Scheibe 2
ohne Aufnehmen eines Rohlings in der Randeinkerbung
2 a leer gedreht wird, und ein wirksames
Transportieren der Materialrohlinge in eine
nachgeordnete Bearbeitungsstation veranlaßt wird.
Die vorangegangene Beschreibung bezieht sich auf
eine Ausführung, bei der die Scheibe 2 im
wesentlichen um 90° gedreht wird und die Rollen 4 a,
die Antriebsrolle 5 a und die lose Rolle 5 b an jeder
Seite der Materialaufgabe angeordnet sind. Diese
Rollen 4 a und die Antriebsrolle 5 a und die lose
Rolle 5 b können symmetrisch an beiden Seiten der
Materialaufgabe 1, genauer an einer Rotationsachse
der Scheibe 2, wie in Fig. 5 dargestellt, in der
der Übersicht wegen die Trägerstäbe für die Rollen
5 a und 5 b weggelassen wurden, angeordnet sein.
Gemäß Fig. 5 ist die Scheibe 2 an ihrem Umfang mit
zwei Randeinkerbungen 2 a, 2 a′ versehen, die im
rechten Winkel zueinander in der Scheibenoberfläche
angeordnet sind, und die ortsbewegliche Rolle 4 a und
die ortsfeste Rolle 4 b und die ortsbewegliche Rolle
4 a′ und die ortsfeste Rolle 4 b′ sind symetrisch in
bezug auf eine Rotationsachse der Scheibe 2 und die
Antriebsrolle 5 a und die lose Rolle 5 b und die
Antriebsrolle 5 a′ und die lose Rolle 5 b′ sind
ebenfalls symetrisch in bezug auf die Rotationsachse
der Scheibe 2. Gemäß Fig. 5 wird der Rohling 3, der
sich im Einschnitt 2 a der Scheibe 2 befindet, in eine
Stellung gemäß Fig. 2 durch linksläufige Drehung
der Scheibe 2 gebracht, und dann während des
Außereingriffbringens von der Randeinkerbung 2 a
durch die Rollen 4 a, 4 b und die Rollen 5 a, 5 b zum
Transportieren in eine nachgeordnete
Bearbeitungsstation erfaßt. Gleichzeitig ist eine
anderer Randeinkerbung 2 a′ der Scheibe 2 in einer
Stellung gemäß Fig. 1, um einen anderen Rohling 3′
aufzunehmen. Der andere Rohling 3′ wird in eine
Stellung gemäß Fig. 5 durch linksläufige Drehung
der Scheibe 2 gebracht und dann durch die Rollen
4 a′, 4 b′ und die Rollen 5 a′, 5 b′ während des
Außereingriffbringens zum Fördern in eine
nachgeordnete Bearbeitungsstation erfaßt. Danach
wird die Scheibe 2 linksläufig um etwa 90° gedreht,
so daß die Randeinkerbung 2 a′ in ihre
Ausgangsstellung, wie in Fig. 5 gezeigt,
zurückkehrt, so daß ein neuer Rohling durch die
Randeinkerbung 2 a in eine linksläufige Stellung
gebracht werden kann, wobei die Randeinkerbung 2 a′
zum Aufnehmen eines anderen neuen Rohlings bereit
ist.
Alternativ zur Scheibe, die zwei Randeinkerbungen,
wie in Fig. 5 gezeigt, aufweist, kann die Scheibe
mit einer vereinzelten Randeinkerbung 2 a, wie in den
Fig. 1-4 gezeigt, versehen sein, um eine
Anordnung der Rollen, wie in Fig. 5 gezeigt, zu
erhalten. In dieser Ausführung kann der Rohling, der
sich in der Randeinkerbung 2 a befindet, durch
linksläufige oder rechtsläufige Drehung der Scheibe
um 180° mit einer rechtwinkligen Drehung um 90°
bewegt werden, so daß der Rohling wirksam zu der
nachgeordneten Bearbeitungsstation gefördert wird,
in der Ausführung, in der die Scheibe zwei
Randeinkerbungen aufweist.
Der Übersicht halber sind die Zeichnungsfiguren 2 -
6 ohne eine Leiteinrichtung 7, wie in Fig. 1
dargestellt, gezeigt, die einen trompetenähnlichen
Einlaß aufweist, um die Beförderung des Rohlings zur
nachgeordneten Bearbeitungsstation zu erleichtern.
Im Gegensatz zu einer Scheibe, die, wie oben
beschrieben, zwei Randeinkerbungen aufweist, kann
die Scheibe 2 an ihrem Umfang mit vier
Randeinkerbungen versehen sein, die im rechten
Winkel beabstandet zueinander in der
Scheibenoberfläche angeordnet sind. In diesem Fall
kann die Scheibe 2 linksläufig oder rechtsläufig um
360° gedreht werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann für
Materialrohlinge verwendet werden, die
unterschiedliche Durchmesser zueinander aufweisen,
wenn der Durchmesser jedes Rohlings den Abmessungen
der Randeinkerbung entspricht.
Aus der vorangegangenen Beschreibung geht hervor,
daß die Rohlinge in die Materialaufgabe automatisch
eingebracht und zuverlässig herausgezogen und Stück
für Stück zu einer nachgeordneten
Bearbeitungsstation gefördert werden können, selbst
wenn ein Rohling verbogen ist. Letztendlich ist
lediglich eine Bedienperson in der Lage, eine
Vielzahl von Maschinen zu bedienen, weil es nicht
notwendig ist, die Maschinen ständig durch eine
Bedienperson zu beaufsichtigen.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum automatischen Zuführen langer
Materialrohlinge, gekennzeichnet durch eine
Materialaufgabe (1) mit einem V-förmigen
Ausschnitt (1 b);
- - eine Scheibe (2) mit einer Randeinkerbung (2 a), die so bemessen ist, daß sie einen vereinzelten Materialrohling (3) an der tiefsten Stelle eines Bündels solcher Materialrohlinge (3), die sich in der Materialaufgabe (1) befinden, paßgenau aufnehmen kann, wobei die Scheibe (2) um bestimmte Drehwinkel verdrehbar ist, um den vereinzelten Materialrohling (3) weiterzubewegen;
- - eine Anzahl von Rolleneinrichtungen zum seitlichen Überführen des derart weiterbewegten vereinzelten Materialrohlings, um ihn außer Eingriff mit der Randeinkerbung zu bringen; und
- - Mitteln zum Verschieben des derart überführten Materialrohlings durch Einklemmen zwischen diesen Mitteln.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch ein Schubmittel (8) zum Aufheben und
Absenken des Bündels langer Materialrohlinge
(3).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schubmittel (8) mit
einem im wesentlichen T-förmigen Schubmittel
versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schubmittel (8) mit
einem Sensormittel zum Registrieren einer
Leerdrehung der Scheibe, bei der sich kein
Materialrohling in der Randeinkerbung der
Scheibe befindet, wobei das Sensormittel aus
einem Schaltfühler eines Endschalters besteht,
der im Rotationsweg des Materialrohlings (3)
angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe
(2) sowohl rechtsläufig und/oder linksläufig
jeweils um einen Winkel von 90° verdrehbar ist,
beginnend am Boden des V-förmigen Ausschnitts
(1 b).
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe
(2) an ihrem Umfang mit 4 Einkerbungen (2 a)
versehen ist, die in rechten Winkeln zueinander
in der Scheibenoberfläche angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rolleneinrichtungen wenigstens 2 ortsfeste
Antriebsrollen (5 a) mit einer im wesentlichen
vertikalen Mittelachse und wenigstens zwei
ortsbewegliche Rollen (4 a) mit einer im
wesentlichen vertikalen Mittelache aufweisen,
wobei die ortsbeweglichen Rollen (4 a) seitwärts
bewegbar sind.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel
zum Vorschieben Rollen (5 a, 5 b) mit einer im
wesentlichen horizontalen Mittelachse
einschließen, die relativ zueinander auf und ab
bewegbar sind.
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