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DE395556C - Rollende Belustigungsvorrichtung - Google Patents

Rollende Belustigungsvorrichtung

Info

Publication number
DE395556C
DE395556C DEV17933D DEV0017933D DE395556C DE 395556 C DE395556 C DE 395556C DE V17933 D DEV17933 D DE V17933D DE V0017933 D DEV0017933 D DE V0017933D DE 395556 C DE395556 C DE 395556C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
carriage
rolling
car
amusement device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV17933D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHARLES VANDENBROECK
Original Assignee
CHARLES VANDENBROECK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHARLES VANDENBROECK filed Critical CHARLES VANDENBROECK
Application granted granted Critical
Publication of DE395556C publication Critical patent/DE395556C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G29/00Rolling drums turning somersaults with or without rolling seats
    • A63G29/02Rolling drums turning somersaults with or without rolling seats with seats staying at the bottom of the drum

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Volksbelustigungsvorrichtung, welche im wesentlichen aus einer Trommel, die auf einer ebenen, schrägen oder wellenförmigen Ebene in Schienen gerollt wind, besteht.
Der Erfindung gemäß sind im Innern des Zylinders auf Schienen laufende Wagen derart angeordnet, daß die Radkränze mit starker Reibung von ihren seitlichen Führungen umfaßt wenden. Infolgedessen wird -ein Bremsmoment erzeugt, welches das Stillstehen oder Lanigsamfahren des Wagens zur Folge hat, solange die Resultate des Wagengewichtes annähernd durch die Berührungspunkte der mittleren Radkränze mit den Schienen geht. Erst wenn beim Weiterrollen der Trommel die Neigung zur Senkrechten eine bestimmte Größe erreicht hat, wird sich der Wagen nach Überwindung der Reibung zwischen Wagenrädern und Führungen ruckweise in Bewegung setzen bzw. seine Geschwindigkeit wesentlich erhöhen. Infolgedessen erfahren die in dem, Wagen befindlichen Fahrgäste außer tlen durch das Rollen der Trommel hervorgerufenen schaukelnden Bewegungen noch die ruckweise einsetzenden Bewegungen, welche durch das Stillstehen und Wiederanfahren des Wagens erzeugt wenden.
Der mehrrädrige Wagen ist mit einer gewölbten Bodenplatte versehen, deren Krummung derjenigen der Trommel entspricht, so daß diese unmittelbar auf die Innenfläche der Trommel bremsend wirken kann, wenn eines der Wagenräder aus seiner Führung springen sollte.
Einer besonderen Ausfühnungsform gemäß ist dier Wagen nicht mit Rädern versehen, sondern an der wagenechten Achse der Trommel 'schaukelartijg aufgehängt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Auisführungsbeispielen veranschaulicht, und «war zeigt
Abb. ι und 2 in Seitenansicht bzw. in Ansicht von oben die erste Ausführungsform, bei welcher im Innern der Trommel ein sechsrädriger Wagen rollt, während
Abb. 3 die zweite Aussführungsform mit schaukelartig aufgehängter Gondel veranschaulicht.
In den Abbildungen bedeutet 1 eine aus Holz ader Metall bestehende Trommel, welche zweckmäßig durch flache oder winkelförmige Reifen 2 gebildet wird, die durch Querstreben 3 miteinander verbunden sind. Am äußeren Umfang trägt die Trommel zwei kräftige Rippen 4, welche in gut passenden Schienen oder Führungsmuten einer ebenen, schrägen oder wellenförmigen Ebene laufen.
Die Rippen 4 und die Führungsschienen l)zw. Nuten der Ebene müssen auf ihrer ganzen Länge gleichlaufend sein, um ein Entgleisen der Trommel zu verhüten. Zum eelhen Zweck muß die Breite und Stärke der Rippen sowie der Schienen und Führungsnuten genau bestimmt sein, um den regelmäßigen Gang der mit geringer Geschwindigkeit bewegten Trommel zu sichern. Die Trommel kann auch gemäß Abb. 3 aus Querstangen 5 bestehen, die durch Metall- oder Gummireifen miteinander verbunden sind, wobei die Reifen Führungsrippen 4' bilden.
»5 Bei den in den Abb. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen ist die Trommel auf ihrer Innenseite mit kreisrunden Führungsschienen 6 versehen, welche Rollbahnen für sechs- oder mehrrädrige Wagen 7 bilden. Die Wagenräder 8 laufen mit starker Reibung in den seitlich zwängenden Schienen 6. Die Fonn des Wagens kann beliebig gewählt werden, doch ist der Erfindung gemäß die Bodenplatte 9 des Wagens derart gewölbt, daß der Krümmungsradius demjenigen der Trommel entspricht. Infolgedessen kann die Bodenplatte 9 bremsend auf die Innenfläche der Trommel wirken, falls eines der Wagenräder 8 aus seiner Führung 6 springen sollte. Es ist zweckmäßig, jedoch nicht unbedingt erforderlich, die Breite des Wagens gleich dem inneren Halbdurchiraesser der Trommel zu wählen.
Die Neigung der Ebene, auf welcher die Trommel fortbewegt wird, muß so berechnet sein, daß nicht etwa infolge der Zentrifugalkraft der Wagen 7 einen gefährlichen Weg im Innern der Trommel beschreibt. Man kann je nach den Umständen die Bewegung des Wagen« gegen die Trommel auf 1J5, 1J4 oder 1Jx der Kreislänge der Trommel begrenzen.
Es ist ersichtlich, daß durch die Kombination der RoI!bewegung der Trommel, der auftretenden Schleuderkräfte, der Reibung der Wagenräder in ihren Führungen bzw. der Überwindung der Reibung beim Erreichen eines gewiesen Neigungswinkels des Wagens ein unregelmäßiges und stoßweises Rollen des Wagens im Innern der Trommel erzeugt wird.
'Durch Änderung der Trommelbahn und
Änderung des Gewichtes und der Breite des WTagens kann die Unregelmäßigkeit der
Wagenl>ewegunig geändert werden. Nach dem Erfindungs'beispiel gemäß Abb. 3 ist der Wagen durch eine Gondel 10 ersezt, welche um eine mit der Trommel fest verbundene Achse 11 schwingen kann. Es ist ohne j weiteres ersichtlich, daß die Gondel eine korn- ; binierte Vorwärts- und Schaukelbewegung ! ausführt. Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung alsA'Oliksbelustigungsvorrichtung begrenzt, sie kann beispielsweise auch als Kinderwagen Anwendung finden, wobei die Trommel dann mit Gummi versehen und mit einer Lenkstange ausgerüstet wird, um die ganze Vorrichtung vorwärts zu bewegen. In geringen Größen kann die Erfindung auch als Spielzeug entweder als auf einer Ebene rollende Trommel oder als kleiner Wagen ausgebildet werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Rollende Beiiustigungsvorrichung, bei welcher im Innern einer auf einer wiagerechten, geneigten oder wellenförmigen Ebene rollenden Trommel ein auf Schienen laufender Wagen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kränze der Wagenräder (8) derart in die Schienen (6) eingepaßt sind, daß die Reibung in gewissen. Stellungen des Wagens dessen Stillstehen bzw. Langsatnfahren verursacht, während beim Erreichen eines gewissen Neigungswinkels des Wagens zur Trommel der Wagen sich ruckweise in Bewegung setzt bzw. seine Geschwindigkeit wesentlich -vergrößert.
2. Belustigungsvorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diie Bodenplatte (9) des sechs- oder mehrrädrigen Wagens der Krümmung der Trommel entspricht, wobei die Platte (9) unmittelbar auf die Innenfläche der Trommel bremsend wirken kann, wenn eines der Wagenräder aus seiner Führung springt.
3. Ausführungsform einer Volksbelustiigungsvorricihtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Kinderspielzeug ausgeführt ist.
4. Kinderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel mit Gummireifen versehen ist und mittels einer Lenkstange auf dem Boden fortbewegt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Wagens eine Gondel (10) schwingbar um eine mit der Trommel (1) fest verbundene Achse (11) aufgehängt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEV17933D 1922-11-04 1922-11-17 Rollende Belustigungsvorrichtung Expired DE395556C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE572356X 1922-11-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE395556C true DE395556C (de) 1924-05-20

Family

ID=3873179

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV17933D Expired DE395556C (de) 1922-11-04 1922-11-17 Rollende Belustigungsvorrichtung

Country Status (2)

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DE (1) DE395556C (de)
FR (1) FR572356A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE819057C (de) * 1949-12-14 1951-10-29 Georg Koch Geraet zur Volksbelustigung

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FR2357280A1 (fr) * 1976-07-09 1978-02-03 Antoine Zuber Jeu de plein air a cage d'ecureuil mobile en rotation et translation
AT502600B1 (de) * 2005-05-24 2007-06-15 Herbert Nindl Transport-vorrichtung für personen

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Publication number Publication date
FR572356A (fr) 1924-06-04

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