DE351716C - Vorrichtung zum Bremsen von Wagen - Google Patents
Vorrichtung zum Bremsen von WagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
- B61K7/04—Track brakes or retarding apparatus with clamping action
- B61K7/06—Track brakes or retarding apparatus with clamping action operated mechanically
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Description
AUSGEGEBEN
AM U. APRIL 1922
M. Frey in Knapsack.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bremsen von Wagen mittels einer in der Höhe
verstellbaren, auf die Laufräder des die betreffende Gleisstelle durchlaufenden Wagens,
niedergedrückten Bremsschiene. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art werden die
.Bremsschienen mittels eines Handhebels auf die Laufräder niedergedrückt. Die Übertragung
der Handhebelkraft erfolgt durch Winkelhebel und Zugstangen, die unmittelbar an den
Führungskörpern der Bremsschienen angreifen. Eine derart starre Anordnung führt zu Unträglichkeiten,
weil der Bremsdruck bei veränderlicher Stellung der zu bremsenden Laufräder zwischen Laufschiene und Bremsschiene
ausgeübt werden muß. Die Bremswirkung kann nur während der Zeit ohne Schwierigkeiten
ausgeübt werden, in welcher sich der aufzuhaltende Förderwagen ungefähr unter der Mitte der Bremsschiene befindet. Wenn
der Förderwagen schnell läuft und der Bremser nicht sehr aufmerksam ist, wird die Einrichtung
leicht versagen oder zerstört werden.
Die erwähnten Nachteile werden gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden,
daß die Bremsschiene durch nachstellbare Federn zu in senkrechter Richtung nachgebenden
Puffern ausgebildet sind. Die Bremsschiene ist an einem neben dem Gleis fest angeordneten Gestellbock mittels zweier Gleitbahnen
in senkrechter Richtung parallel geführt, die je mittels einer Druckspindel unter
Veränderung der Spannung der zwischengeschalteten Feder zusammen in senkrechter
Richtung verstellt werden können.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in
Abb. ι in Seitenansicht, in
Abb. 2 im Längsschnitt und in
Abb. 3 im Querschnitt dargestellt. · .
Neben der .Gleisschiene ι des auf der linken
oder rechten Seite oder auf beiden Seiten der in Betracht kommenden Stelle des Gleises,
auf welchem die anzuhaltenden Förderwagen 2 :
mit ihren Laufrädern rollen, ist ein festes Gestell angeordnet, welches in der Hauptsache ;
aus einer unteren Gestellschiene 4 und einer oberen Gestellschiene 5 besteht, die durch
Streben 6 verbunden sind und beispielsweise mittels Ankerschrauben 7 am Boden bzw. dem
Oberbau des Gleises befestigt. Das Gestell ; trägt zwei senkrechte Gleitbahnen 8, in welchen ;
j e ein Schlitten 9 geführt ist, der einen gegen i das Gleis vorragenden Tragarm 10 hat. An j
diesen beiden Tragarmen ist eine beispielsweise j aus einer Winkeleisenstange bestehenden Bremsschiene
11 befestigt, die an ihren Enden zweckmäßig
aufwärts gebogen ist. Diese Bremsschiene liegt senkrecht über der betreffenden Gleisschiene und parallel zu dieser in solchem I
Abstand von der Lauffläche dieser Gleisschiene, | welche ungefähr dem Durchmesser der Lauf- j
räder 3 der Förderwagen entspricht.
An den oberen Gestellschienen 5 sind mittels Winkelarme in der Mittelebene der Führungsschlitten
9 Druckspindeln 12 mit senkrechter Achse angeordnet, auf derem Gewinde je ein
Kettenrad 13 mit seiner mit entsprechendes Muttergewinde versehenen Nabe drehbar ist.
Dieses Kettenrad ist durch eine Feder 14 mit dem betreffenden Führungsschlitten 9 verbunden,
und zwar zweckmäßig so, daß die durch Vermittlung»der Feder an den Naben der |
Kettenräder hängenden Schlitten mit der Feder undrehbar verbunden sind, während die
obere Fassung der Federn mit den Kettenrädern in drehbarer Verbindung stehen. Über j
die beiden Kettenräder 13 läuft eine in sich geschlossene Treibkette 15, die beispielsweise
mit einem Handhebel 16 verbunden ist, so daß sie mit Hilfe dessen unter gleichzeitiger Drehung
der beiden Räder hin und her gezogen werden kann. Die Drehachse des Handhebels ist in
der unteren Gestellschiene 4 gelagert und in j dem Falle, daß die Bremsvorrichtung an beiden i
Seiten des Gleises angeordnet ist, zweckmäßig durch das Gleis hindurch zu der auf der
gegenüberliegenden Seite angeordneten Bremsvorrichtung durchgeführt, so daß man von
jeder Gleisseite aus zugleich beide Treibketten hin und her ziehen und dadurch alle vier
Kettenräder in gleichem Sinne drehen kann.
Durch die Drehung der Kettenräder werden, :
wie leicht ersichtlich, die beiden Schlitten 9 '.
jedero Bremsvorrichtung und die von diesen j
getragenen Bremsschienen sich selbst parallel auf- und abwärts bewegt, so daß sie auf die
oberen Umfangsnächen der Laufräder 3 niedergedrückt
werden können, wobei sie, wenn die Wagen in Bewegung sind, eine mehr oder weniger starke Bremswirkung ausüben. Hierdurch
kann der mit mehr* oder weniger erheblichen Geschwindigkeit zurollende Wagen je nach der Stärke des mittels des Handhebels
auszuübenden. Bremsdruckes entweder zum Stillstand gebracht, oder es kann seine Geschwindigkeit
so vermindert werden wie dies zum Einfahren in die durch die Bremsvorrichtung zu sichernde Betriebseinrichtung erwünscht
ist. .
Statt die Druckspindeln fest und die ihre Muttern bildenden Räder drehbar anzuordnen,
kann man beides umkehren. Auch kann man die gleichzeitige Anspannbewegung der Druckspindeln
statt mittels Ketten- und Handhebel mit Hilfe von Schnecken und Schneckenrädern oder anderer Zahnradübertragungen bewirken.
Auch diebeiden Schlittengeradführungen können durch ein Paar Schwinghebel oder ähnliche
Mittel ersetzt werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Bremsen von Wagen mittels einer in der Höhe verstellbaren,
auf die Laufräder des die betreffende Gleisstelle durchlaufenden Wagens niedergedrückten
Bremsschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsschienen (11) durch
verstellbare Federn (14) zu in senkrechter Richtung nachgebenden Puffern ausgebildet
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsschiene
(n) an einem neben dem Gleis fest angeordneten Gestellbock mittels zweier
Gleitbahnen (8) in senkrechter Richtung parallel geführt ist, die mittels je einer
Druckspindel (12) unter -Veränderung der Spannung der Pufferfedern zusammen in
senkrechter Richtung verstellt werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Hochverstellung
der Bremsschiene dienenden Druckspindeln (12) feststehend angeordnet
sind und ihre Muttern in Form von Kettenrädern (13) sich auf diesen feststehenden Druckspindeln drehen, wobei
die gemeinsame Drehbewegung der Kettenräder durch endlose Ketten mittels an diese angreifende Handhebel (16) bewirkt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE351716T | 1920-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE351716C true DE351716C (de) | 1922-04-11 |
Family
ID=6270592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920351716D Expired DE351716C (de) | 1920-04-24 | 1920-04-24 | Vorrichtung zum Bremsen von Wagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE351716C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005549B (de) * | 1954-09-17 | 1957-04-04 | Rudolf Hausherr & Soehne G M B | Foerderwagenoberradbremse |
-
1920
- 1920-04-24 DE DE1920351716D patent/DE351716C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005549B (de) * | 1954-09-17 | 1957-04-04 | Rudolf Hausherr & Soehne G M B | Foerderwagenoberradbremse |
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