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DE864960C - Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhuetung von durch Plattfahren, Radverlust od. dgl. auftretenden Unfaellen - Google Patents

Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhuetung von durch Plattfahren, Radverlust od. dgl. auftretenden Unfaellen

Info

Publication number
DE864960C
DE864960C DEG6301A DEG0006301A DE864960C DE 864960 C DE864960 C DE 864960C DE G6301 A DEG6301 A DE G6301A DE G0006301 A DEG0006301 A DE G0006301A DE 864960 C DE864960 C DE 864960C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
wheel
lever arm
motor vehicles
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG6301A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Gerstacker
Martin Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG6301A priority Critical patent/DE864960C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE864960C publication Critical patent/DE864960C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
    • B60B11/10Emergency wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhütung von durch Plattfahren, Radverlust od. dgl. auftretenden Unfällen Die Erfindung bezieht sich auf eine am Kraftwagen anbringbare Vorrichtung, die von dem Zweck ausgeht, mit dem Kraftwagen unter Umständen auftretende Unfälle durch Plattfahren, Radverlust, Abspringen des Reifens von der Radscheibe, Achsbruch usw. zu verhindern.
  • Das Fahren im Kraftvagen mit hoher Geschwindigkeit kann beim Platzen eines Luftschlauches oder beim Abspringen der beispielsweise fehlerhaft aufmontierten Bereifung von der Radscheibe wie auch bei der Lockerung der letzteren und,dem damit auftretenden selbsttätigen Abzug und Fortrollen von der Achse infolge der damit ausgelösten plötzlichen Weiterfahrt des Wagens auf der Felge bzw. der Nabe ein für die Insassen samt Fahrzeug äußerst gefährliches Schleudern des Kraftwagens zur Folge haben, das in seinem Ausmaß noch durch eine falsche Bremstätigkeit gesteigert werden kann.
  • Zur Verhinderung derartiger Unfälle an Kraftfahrzeugen sind verschiedene Vorrrichtungen bekanntgeworden. Diese haben aber fast durch«"eg den Nachteil, daß sie sich nicht selbsttätig auslösen, sondern vielmehr vom Fahrer betätigt werden müssen.
  • Zwischen dem Auftreten des Schadens und dem sich daraus ergebenden Unfall verbleibt aber meist viel zu wenig Zeit für die Ingangsetzung einer derartigen Sondervorrichtung. Daneben ist diese infolge ihrer sicherlich seltenen Benutzung selbst für den geistesgegenwärtigen Fahrer auch nicht gleich auffindbar. Aus diesen Gründen heraus wurde bei der Erfindung von dem Gedanken ä:usgegangen, eine an jedem Kraftwagen leicht anbringbare Vorrichtung zu entwickeln, die bei der durch. die plötzliche Luftleere der Bereifung eines Rades; dem Abspringen eines Reifens, dem Davonrollen einer Radscheibe oder einem Achsbruch hervorgerufenen Schräglage einer der Fahrzeugachsen selbsttätig wirksam wird und damit der Auslauf des Wagens sowie die behelfsmäßige und langsame Weiterfahrt mit luft@ leerer oder gar abgesprungener Bereifung-. oder Radscheibe ohne das Auftreten einer Schleuderwirkung vor sich gehen kann. ,- Dies wird gemäß der Erfindung in der Hauptsache dadurch erreicht, daß parallel zu den Innenflachen jeder einzelnen Radscheibe ein doppelarmiger und an seinen beiden Armenden mit Laufrollen, Walzen od. dgl. ausgestatteter ungleichschenkeliger Druckhebel angeordnet. ist, der auf dem Querbolzen eines am Fahrzeug befestigten Halteelementes in Formeines Gabelkopfes od. dgl. in der Lotrechten dreht und dessen längerer Hebelarm in der Ruhestellung unter dem Einfluß einer Feder etwa in der Waagerechten gehalten isst, während der kürzere Hebelarm zum langen hin stumpfwinkelig und zur Fahrbahn vorzugsweise unter spitzem Winkel verläuft. Die übrigen Kennzeichnungsmerkmale sind au_ s den Patentansprüchen ersichtlich.
  • Die Zeichnung gibt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel wieder, das nachfolgend auch beschrieben ist, ohne dabei aber die Erfindung auf dieses zu beschränken. Es zeigt Abb. z die innerhalb ,der Radscheibe eines Kraftwagens angeordnete Vorrichtung in. Seitenansicht nach dem aus Abb. 2 ersichtlichen Schnitt A-B bei luftgefüllter Bereifung, Abb. 2- dieselbe in Längsansicht von der Wagenmitte aus: gesehen und Abb. 3 und r1 die in Abb. r und 2 wiedergegebene Vorrichtung bei luftleerer Bereifung.
  • In dem hier parallel zur Innenfläche der Radscheibe a und unterhalb der hinteren Wagenfeder b angeordneten und durch die von dem Achsgehäuse c ausgehenden Bügelschrauben d getragenen Drehschemel e ist der von dem Gabelkopf f ausgehende Drehzapfen g vermittels eines Kugellagers h leicht drehbar gelagert. Auf dem . derr Gabelkopf durchziehenden .Querbolzen i drehen die miteinander quer verbundenen Schenkelleisten des doppelarmigen und an sich ungl-eichschenkeligen Druckhebels k, dessen beide Armenden jeweils auf den Bolzen 1, l' drehende und den beiden Hebelschenkeln zwischengelagerte Laufrollen m, m' aufweisen. Der Druckhebel besteht dabei aus einem längerenHebelarm k1, der unter dem Einfluß einer am Fahrzeugrahmen od. ,d-1., hier an der Wagenfeder befestigten Zugfeder n = steht, und einem stumpfwinkelig zum ersteren verlaufenden kürzeren Hebelarm k2. Letzterer neigt sich unter einem spitzen Winkel zur Fahrbahn.
  • jede der einzelnen Radscheiben muß eine derartige Vorrichtung aufweisen. Bei den von der Steuerung becinflußten Vorderrädern des Fahrzeugen: ist dabei - gegeäüber den Hinterrädern jeweils ein vom Drehschemel ausgehender und in der Zeichnung strichpunktiert angedeuteter Steuerhebel o vorgesehen, welcher der Spurstange des Kraftwagens entsprechend angelenkt ist und so, die Vorrichtung stets mit der Radscheibe gleichläuft.
  • Der Vorgang beim Wirksamwerden einer derartigen Vorrichtung ist beispielsweise folgender: Beim Ausströmen von Luft aus der geplatzten oder sonstwie rasch undicht gewordenen Bereifung einer Radscheibe sowie bei dem durch Lockerung der Scheibenmuttern entstandenen Verlust einer Radscheibe oder dem Abspringen eines Reifens vom Radscheibenkranz, beim Achsbruch od. dgl. und der damit bewirkten Senkung des Fahrzeuges nach der betroffenen Radseite hin um die Höhe des zwischen dem Umfang der Laufrolle z' und der @: Fahrbahn bestandenen Abstandes trifft diese Laufrolle des kurzen Hebelarmes k2 auf die Fahrbahn. Dies hat unter dem Einfluß des Wagengewichtes eine "Drehung des gesamten Druckhebels k in der Lotrechten, und zwar entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zur Folge, die sich dadurch auswirkt, daß auch der in seiner Ruhestellung unter dem Einfluß der Zugfeder n stehende und dabei etwa waagerecht gelagerte lange Hebelärm k1 unter überwindüng der Federkraft um den Querbolzen i bis zum Auftreffen der Laufrolle m auf die Fahrbahn dreht. Auf diese Weise wird die eigentliche. Lagerung der Achse von der Bereifung bzw. der Radscheibe auf den von den beiden Laufrollen m, i' abgestützten Druckhebel k übertragen, dessen Rollen dem Fahrzeug den ungefährlichen Auslauf innerhalb der Fahrbahn ermöglichen. Wenn in dieser Behelfsstellung auch eine Fahrt über längere Strecken für die Insassen und das Fahrzeug weniger angenehm ist, so bietet,die Vorrichtung immerhin den Vorteil, daß der Wagen, wenn auch unter geringer Geschwindigkeit, so doch mit eigener Kraft zur nächsten Tank-oder Reparaturstelle fahren kann und vor allem dem Auftritt eines aus einer Schleuderwirkung entstehenden Unfalls vorgebeugt ist.
  • Die Vorrichtung kann entgegen der Zeichnung und Beschreibung an sich auch anders gestaltet werden. So könnte beispielsweise an den neben den hinteren Radscheiben angeordneten Vorrichtungen die Drehbarkeit- des .Gabelkopfes innerhalb -eines besonderen Drehschemels in Wegfall kommen und damit der Gabelkopf mit dem Achsgehäuse in starre Verbindung gebracht werden, um so mehr, als die plane Drehbarkeit der Vorrichtung nur innerhalb der Steuerräder erforderlich ist. Aber auch die einzelnen Teile der Vorrichtung selbst könnten vereinfacht werden. So wäre idie Möglichkeit gegeben, an die Stelle der im Beispiel angeführten einzelnen Schenkelleisten des Druckhebels einen dementsprechend stärker gehaltenen einteiligen Hebel treten zu lassen. - Auch die Art und Weise der Befestigung der einzelnen Vorrichtungen kann und. muß der Fährzeug- und ganz besonders der Rahmenkonstruktion sowie der Federart von Fall zu Fall angepaßt werden. An Stelle von Laufrollen wäre schließlich auch für die rollende Abstützung des Druckhebels die Anwendung von entsprechenden Walzen möglich.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhütung von .durch Plattfahren, Radverlust od. dgl. auftretenden Unfällen, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Innenflächen jeder einzelnen Radscheibe ein doppelarmiger und an seinen beiden Armenden mit Laufrollen (in, m"), Walzen od. dgl. ausgestatteter ungleichschenkeliger Druckhebel (k) angeordnet ist, der auf dem Ouerbolzen eines am Fahrzeug befestigten Halteelementes in Form eines Gabelkopfes (f) od. dgl. in der Lotrechten dreht und dessen längerer Hebelarm (k1) in der Ruhestellung unter dem E influß einer Feder (n) etwa in der Waagerechten gehalten ist, während der kürzere Hebelarm (k2) zum langen hin stumpfwinkelig und zur Fahrbahn vorzugsweise unter spitzem Winkel verläuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei den parallel zu den gesteuerten Radscheiben angeordneten Vorrichtungen das Halteelement in Form eines Gabeltopfes (f) od. dgl. in der Waagerechten dreht und über einen Steuerhebel (o) mit der Spurstange der Fahrzeugsteuerung ,in gelenkiger Verbindung steht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhezustand zwischen dem Außenumfang der Laufrolle (W), Walze od. dgl. des kurzen Hebelarmes (k2) und der Fahrbahn ein dem Reifenprofil entsprechender Abstand besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement in Form eines Gabelkopfes (f) od. d.gl. nach oben hin einen Drehzapfen (g) aufweist, der innerhalb eines Drehschemels (e) od. dgl. dreht.
DEG6301A 1951-06-14 1951-06-14 Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhuetung von durch Plattfahren, Radverlust od. dgl. auftretenden Unfaellen Expired DE864960C (de)

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Publications (1)

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DE864960C true DE864960C (de) 1953-01-29

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ID=7118069

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DEG6301A Expired DE864960C (de) 1951-06-14 1951-06-14 Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verhuetung von durch Plattfahren, Radverlust od. dgl. auftretenden Unfaellen

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DE (1) DE864960C (de)

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