DE3942000C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung richtet sich auf einen Behälter für Kos
metika, insbesondere eine Mascara-Einheit, umfassend
einen Grundkörper aus Kunststoff mit einer etwa paral
lel zum Behälterboden verlaufenden stirnseitigen
Schulter und einem sich hiervon axial wegerstreckenden
Gewindeansatz, auf welchen eine Schraub-Verschlußkappe
aufschraubbar ist, wobei im Fußbereich des Gewindean
satzes an der Behälterschulter zur Erzielung einer de
finierten Endlage der Schraub-Verschlußkappe wenig
stens eine Rücklaufsperre in Form eines im Abstand von
der Anschlagschulter angeordneten, sich über einen be
stimmten Winkelbereich längs der Behälterschulter er
streckenden Rastvorsprungs vorgesehen ist, wobei zwi
schen der Anschlagschulter und dieser Rücklaufsperre
eine Rastausnehmung für einen im eingerasteten Zustand
zwischen Anschlagschulter und Rücklaufsperre eingrei
fenden, über den unteren Rand der Schraub-Verschluß
kappe vorstehenden Rast- und Anschlagvorsprung vorge
sehen ist, und wobei die Gewindesteigung und der Ge
windeanfang von Gewindeansatz und Schraub-Verschluß
kappe relativ zueinander so dimensioniert bzw. posi
tioniert sind, daß der Anschlag- und Rastvorsprung der
Schraub-Verschlußkappe mit seinem unteren Ende in der
Anschlag-Endlage am unteren Ende der Anschlagschulter
der Behälterschulter zu liegen kommt.
Behälter für Kosmetika der vorstehend beschriebenen
Art weisen teilweise einen rechteckigen oder ovalen,
nicht kreissymmetrischen Querschnitt auf, so daß es
zur Erzielung eines entsprechenden Erscheinungsbildes
im geschlossenen Zustand sehr wesentlich darauf an
kommt, daß die Außenwände von Verschlußkappe und Be
hälter exakt miteinander fluchten bzw. definiert zu
einander orientiert sind. Das gleiche gilt im Prinzip
bei im Querschnitt kreisförmigen Behältern bzw. Ver
schlußkappen dann, wenn ein durchgehender Aufdruck
vorgesehen ist, der ebenfalls eine exakte Positionie
rung der Verschlußkappe erforderlich macht, damit die
Beschriftung oder das Dekor voll zur Wirkung kommen.
Dies wird dadurch erreicht, daß einerseits wenigstens
eine Anschlagschulter vorgesehen ist, welche die End
lage definiert begrenzt, und andererseits eine Rück
laufsperre, welche in der Regel aus einem Rastvor
sprung und einer Rastausnehmung besteht, und welche
dafür sorgt, daß die Verschlußkappe sich aus ihrer an
der Anschlagschulter anliegenden Position nicht zu
rückbewegen kann. Eine derartige Anordnung ist in un
terschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Ein gat
tungsgemäßer Behälter wird z.B. in dem DE-GM 87 12 015
beschrieben.
Bei Behältern aus relativ harten Kunststoffen hat sich
diese Verschlußtechnik sehr gut bewährt. Probleme tre
ten allerdings dann auf, wenn Behälter aus weicheren
Kunststoffen verwendet werden. Die Verwendung solcher
Kunststoffe ist z.B. bei stark wasserhaltigen Flüssig
keiten wegen der günstigeren Barriereeigenschaften
dieser weicheren Kunststoffe erforderlich bzw. wün
schenswert. Bei derartigen relativ weichen Kunststof
fen ist zu beobachten, daß die Rücklaufsperre ebenso
wie die Anschlagschulter einem relativ starken Ver
schleiß unterliegen, indem der relativ weiche Kunst
stoff an der Rücklaufsperre bzw. an der Anschlagschul
ter bei mehrmaligem Verschließen abgetragen und defor
miert wird, so daß die angestrebte definierte Schließ
position nicht mehr gewährleistet ist.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, einen Behälter der eingangs genannten Art so
auszugestalten, daß auch bei Verwendung von relativ
weichen Kunststoffen für den Behälter selbst bei mehr
facher bzw. häufiger Betätigugn des Verschlußsystems
dessen Gebrauchseigenschaften unverändert aufrecht er
halten werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Umfangswinkelerstreckung der Rücklaufsperre bezo
gen auf die Lage des Gewindeanfangs und die Gewinde
steigung einerseits und die Position der Anschlag
schulter an der Behälterschulter andererseits so ge
wählt ist, daß der Rastvorsprung an der Schraub-Ver
schlußkappe beim Verschrauben auf der Oberseite der
Rücklaufsperre auftrifft und von dort unter im wesent
lichen stetiger Abwärtsbewegung in die Anschlagposi
tion gelangt.
Durch diese Lösung wird vermieden, daß die Rücklauf
sperre durch die Anschlagschulter der Verschlußkappe
abgetragen wird. Durch eingehende Studien der Ver
schleißerscheinungen an derartigen Verschlußsystemen
wurde nämlich gefunden, daß eine sehr problematische
Hobelwirkung dadurch bedingt ist, daß bei herkömmli
chen Verschlußsystemen beim Aufschrauben der Ver
schlußkappe, wenn sich also die Anschlagschulter an
der Verschlußkappe stetig der Behälterschulter nähert,
diese zunächst in den Bereich der Oberseite der Behäl
terschulter gelangt und dann bei fortgesetzter Drehbe
wegung unter Überwindung der als Rastvorsprung ausge
bildeten Rücklaufsperre an deren Rückseite angehoben
wird. Dieses Anheben erfolgt unter elastischer Defor
mation im wesentlichen der Behälterschulter und teil
weise unter Ausnutzung der Gewindetoleranz. Bei diesem
Anheben der Anschlagschulter an der Verschlußkappe
wird die Rücklaufsperre "abgehobelt" und auch die
Außenkontur der Anschlagschulter an der Verschlußkappe
unterliegt einer starken Abnutzung.
Demgegenüber wurde erfindungsgemäß erkannt, daß ein
wesentlich besseres Verschleißverhalten dadurch er
zielt werden kann, daß die Anschlagschulter der Ver
schlußkappe auf der Oberseite der Rücklaufsperre auf
trift und dementsprechend nicht mehr erst nochmals an
gehoben zu werden braucht. Die anschließend erreichte
Rastwirkung ist die gleiche wie bei herkömmlichen Ver
schlußsystemen.
Insbesondere ist vorgesehen, daß die Rücklaufsperre
derart positioniert und dimensioniert ist, daß gilt
A<H/tanα, wobei A der Abstand zwischen dem Fuß
punkt der Anschlagschulter an der Behälterschulter, H
die Höhe der Rücklaufsperre gemessen von der Behälter
schulter aus und α die Gewindesteigung ist. In der
Regel wird die Oberseite der Rücklaufsperre im wesent
lichen eben, parallel zur Behälterschulter verlaufend
ausgebildet sein. Soweit diese Oberseite abgerundet
ausgebildet ist, wird die Höhe H durch die Höhe im
Auftreffbereich des Anschlag- und Rastvorsprungs der
Verschlußkappe definiert.
Um auch den für eine leichte Gängigkeit erforderlichen
Gewindetoleranzen und etwaigen herstellungsbedingten
Toleranzen Rechnung zu tragen, kann vorgesehen sein,
daß die Rücklaufsperre derart positioniert und dimen
sioniert ist, daß gilt A<H/tan(α+Δ), wobei
Δ die Gewindetoleranz ist. Darin soll auch eine et
waige Herstellungstoleranz beinhaltet sein.
Um einen besonders definierten Anschlag zu erhalten
und auch bei häufiger Benutzung ein Abrunden der Be
hälterschulter zu vermeiden, kann weiterhin vorgesehen
sein, daß die Anschlagschulter an der Behälterschulter
unter Ausbildung einer Hinterschneidung schräg zur Be
hälterlängsachse geneigt ist.
Entsprechend kann vorgesehen sein, daß der Anschlag-
und Rastvorsprung einer Schraub-Verschlußkappe korres
pondierend zu der Anschlagschulter an der Behälter
schulter schräg zur Längsachse derart geneigt ist, daß
sie in der geschlossenen Endlage flächig an dieser an
liegt.
Zur Erzielung einer definierten Positionierung in der
Endlage auch in axialer Richtung kann vorgesehen sein,
daß der Anschlag- und Rastvorsprung der Schraub-Ver
schlußkappe in Umfangsrichtung gesehen zwei gegen
einander versetzte Abschnitte aufweist, wobei in der
eingerasteten Endlage der eine Abschnitt in den Be
reich zwischen Anschlagschulter und Rücklaufsperre auf
der Behälterschulter und der zweite Abschnitt auf der
Rücklaufsperre aufliegt.
Wie eingangs bereits ausgeführt wurde, stellt die er
findungsgemäße Lösung insbesondere bei Behältern aus
weicheren Kunststoffen eine hohe Verschleißfestigkeit
sicher. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, daß
der Behälter aus einem Kunststoff wie Polypropylen,
Polyethylen, Niederdruckpolyethylen, Acrylnitril-Bu
tadien-Styrol-Copolymeren oder Polyethylenterephtalat
besteht.
Nachfolgend wird die Erfindung in Verbindung mit der
Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrie
ben. Dabei zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Oberseite eines
erfindungsgemäßen Behälters,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Oberseite des Behälters
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine gegenüber der Darstellung in Fig. 1 um 90°
gedrehte Seitenansicht der Behälteroberseite,
Fig. 4 eine Seitenansicht der zu dem Behälter gehöri
gen Schraub-Verschlußkappe,
Fig. 5 eine Ansicht der Schraub-Verschlußkappe nach
Fig. 4 von unten,
Fig. 6 und 7 schematische Darstellungen der Behälter
schulter und der Unterseite der Ver
schlußkappe beim Einrastvorgang bzw. im
Schließzustand und
Fig. 8 eine Fig. 6 und 7 entsprechende Darstellung zur
Veranschaulichung der Schraub-Drehwinkel-Ver
hältnisse.
Ein in der Zeichnung dargestellter Behälter 1 umfaßt
einen Grundkörper 2 mit einer abgerundet-quadratischen
Querschnittsform. An der Oberseite des Grundkörpers 2
springt dieser nach innen unter Ausbildung einer Be
hälterschulter 3 zurück, wobei sich von der Behälter
schulter 3 axial weg ein Gewindeansatz 4 mit einem
Außengewinde 5 erstreckt.
Das Außengewinde 5 besitzt einen Gewindeanfang 6 und
ein Gewindeende 7 und weist eine Gewindesteigung
auf, welche im Ausführungsbeispiel 1,75 beträgt.
An der Behälterschulter 3 sind zwei einander um 180°
versetzt gegenüberliegende Anschlagschultern 8 vorge
sehen, welche an sich von der Behälterschulter 3 nach
oben erstreckenden Anschlagkörpern 9 ausgebildet sind.
Wie insbesondere aus Fig. 6 und 7 hervorgeht, ist im
Abstand S von jeder Anschlagschulter 8 eine Rücklauf
sperre 10 vorgesehen, wobei die Rücklaufsperren 10 ih
rerseits wieder um 180° gegeneinander versetzt sind.
Jede als Rastvorsprung ausgebildete Rücklaufsperre 10
erstreckt sich an der Behälterschulter 3 über einen
Umfangswinkelbereich E von einem der jeweils zugeord
neten Anschlagschulter 8 zugewandten Ende 11 bis zu
einem dieser abgewandten Ende 12. Der Abstand von dem
Fußpunkt 13 jeder Anschlagschulter 8 bis zum abgewand
ten Ende 12 der Rücklaufsperre 10 ist in Fig. 6 als A
eingezeichnet.
Eine in Fig. 4 und 5 dargestellte Schraub-Verschluß
kappe 14 weist eine dem Grundkörper 2 des Behälters 1
entsprechende abgerundet-quadratische Außenkontur auf.
Im Inneren der Schraub-Verschlußkappe 14 ist ein nur
angedeutetes Auftragselement 15, z.B. ein Mascara-
Bürstchen, angeordnet. Am unteren Rand 16 der Schraub-
Verschlußkappe 14 sind um 180° gegeneinander versetzt
zwei Anschlag- und Rastvorsprünge 17 vorgesehen.
Jeder Anschlag- und Rastvorsprung umfaßt einen ersten
Abschnitt 18 und einen zweiten zurückspringenden Ab
schnitt 19.
Wie sich insbesondere aus Fig. 6 und 7 ergibt sind der
Gewindeanfang 6 und die Gewindesteigung α so gewählt
und der Abstand A des abgewandten Endes 12 der Rück
laufsperre 10 von dem Fußpunkt 13 der Anschlagschulter
8 so dimensioniert, daß die Anschlagschulter 20 mit
ihrem unteren Ende 21 beim Zuschrauben in Richtung des
Pfeils 22 (Fig. 6) längs des Schraubweges 23 so auf
die Behälterschulter 3 zuläuft, daß sie auf der Ober
seite 24 der Rücklaufsperre 10 etwa in der Mitte zwi
schen deren Enden 11 und 12 (vgl. Fig. 6) auftrifft
und dann, ohne nochmals angehoben zu werden, wie in
Fig. 6 strichpunktiert eingezeichnet, unter elasti
scher Deformation im wesentlichen stetig nach unten
in Richtung auf den Fußpunkt 13 der Anschlagschulter 8
zubewegt wird.
In der in Fig. 7 dargestellten Schließposition liegt
die Anschlagschulter 20 des Rast- und Anschlagvor
sprunges 17 an der Anschlagschulter 8 des Anschlagkör
pers 9 an, wobei beide Anschlagschulter 8 bzw. 20 um
einen Winkel β unter Ausbildung einer Hinterschnei
dung am Anschlagkörper 9 gegen die Längsachse 25 des
Behälters 2 geneigt sind. Der erste Abschnitt 18 des
Rast- und Anschlagvorsprungs 17 liegt in dem Bereich
zwischen dem Fußpunkt 13 des Anschlagkörpers 9 und dem
vorderen Ende 11 der Rücklaufsperre 10, während sich
der zweite Abschnitt 19 des Anschlag- und Rastvor
sprungs 17 über der Rücklaufsperre 10 erstreckt (vgl.
Fig. 7).
Das vorstehend beschriebene Auflaufverhalten des An
schlag- und Rastvorsprungs 17 an der Rücklaufsperre 10
wird erreicht, wenn eine Dimensionierung derart vorge
sehen ist, daß gilt A<H/tan(α+Δ).
Durch die vorstehend beschriebene Ausführung wird es
möglich, die Abnutzung zu reduzieren, wobei im einge
rasteten Endzustand die Schraub-Verschlußkappe 14 re
lativ zu dem Grundkörper 2 des Behälters 1 eine defi
nierte Position einnimmt. Die schräg verlaufenden An
schlagschultern 8, 20 gewährleisten auch eine axiale
Haltekomponente.
Fig. 8 ist eine im wesentlichen Fig. 7 entsprechende
Darstellung der Rastverhältnisse im eingerasteten End
zustand. Es ist dort zur besseren Erläuterung der
Drehwinkelverhältnisse jedoch noch eine Drehwinkel-
Rasterung entsprechend jeweils einem Winkelbereich von
18° eingezeichnet. Außerdem ist der Gewindehub R ent
sprechend der halben Gewindesteigung bei einer
Schraub-Drehbewegung über 180° veranschaulicht. Aus
dieser Darstellung ergibt sich, daß der Abstand zwi
schen dem Fußpunkt 13 der Anschlagschulter 8 und dem
vorderen Ende 11 der Rücklaufsperre 10 ebenso wie die
umfangsmäßige Erstreckung der Rücklaufsperre 10 etwa
18° beträgt.
Um eine definierte Zuordnung des Gewindeanfangs 6 an
dem Behälter 1 bzw. der Anschlagschultern 8 an dem Be
hälter 1 und dem Gewindeanfang der Schraub-Verschluß
kappe 14 bzw. der Anschlagschultern 20 der Schraub-
Verschlußkappe 14 zu erreichen, ist bei dem für die
Herstellung vorgesehenen Werkzeuge eine Verzahnung im
hinteren Bereich der Gewindekerne des Werkzeugs für
das Gewindeteil und eine genaue Position des Gewinde
anfangs an dem einteiligen Gewindekern vorgesehen. Die
Gewindekerne können über die Verzahnung in ihrer Posi
tion geändert werden, und dementsprechend kann der Ge
windeanfang im Gewindeteil jeweils um beispielsweise
18° entsprechend der Verzahnung phasenverschoben wer
den. Dies bedeutet, daß die Anschlagschulter 20 mit
ihrem Fußpunkt 21 um diese Phasenverschiebung früher
oder später auf die Rücklaufsperre 10 aufläuft, d.h.
es kann sichergestellt werden, daß das beabsichtigte
Auflaufen in der Mitte der Rücklaufsperre 10 erreicht
wird.
Claims (7)
1. Behälter für Kosmetika, insbesondere eine Mascara-
Einheit, umfassend einen Grundkörper aus Kunststoff
mit einer etwa parallel zum Behälterboden verlaufenden
stirnseitigen Schulter und einem sich hiervon axial
wegerstreckenden Gewindeansatz, auf welchen eine
Schraub-Verschlußkappe aufschraubbar ist, wobei im
Fußbereich des Gewindeansatzes an der Behälterschulter
zur Erzielung einer definierten Endlage die Schraub-
Verschlußkappe wenigstens eine Anschlagschulter und
wenigstens eine Rücklaufsperre in Form eines im Ab
stand von der Anschlagschulter angeordneten, sich über
einen bestimmten Winkelbereich längs der Behälter
schulter erstreckenden Rastvorsprungs vorgesehen ist,
wobei zwischen der Anschlagschulter und dieser Rück
laufsperre eine Rastausnehmung für einen im einge
rasteten Zustand zwischen Anschlagschulter und Rück
laufsperre eingreifenden, über den unteren Rand der
Schraub-Verschlußkappe vorstehenden Rast- und An
schlagvorsprung vorgesehen ist, wobei die Gewinde
steigung und der Gewindeanfang von Gewindeansatz und
Schraub-Verschlußkappe relativ zueinander so dimen
sioniert bzw. positioniert sind, daß der Anschlag- und
Rastvorsprung der Schraub-Verschlußkappe mit seinem
unteren Ende in der Anschlag-Endlage am unteren Ende
der Anschlagschulter der Behälterschulter zu liegen
kommt, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangswinkel
erstreckung E der Rücklaufsperre (10) bezogen auf die
Lage des Gewindeanfangs (6) und die Gewindesteigung
einerseits und die Position der Anschlagschulter (8)
an der Behälterschulter (3) andererseits so gewählt
ist, daß der Rastvorsprung an der Schraub-Verschluß
kappe (14) beim Verschrauben auf der Oberseite der
Rücklaufsperre (10) auftrifft und von dort unter im
wesentlichen stetiger Abwärtsbewegung in die An
schlagposition gelangt.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rücklaufsperre (10) derart positioniert und
dimensioniert ist, daß gilt A<H/tanα, wobei A
der Abstand zwischen dem Fußpunkt (13) der Anschlag
schulter (8) und dem abgewandten Ende der Rücklauf
sperre (10), H die Höhe der Rücklaufsperre (10) ge
messen von der Behälterschulter (3) aus und α die
Gewindesteigung ist.
3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rücklaufsperre (10) derart positioniert und
dimensioniert ist, daß gilt A<H/tan(α+Δ),
wobei Δ die Gewindetoleranz ist.
4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagschulter (8) an der Behälterschulter
(3) unter Ausbildung einer Hinterschneidung schräg zur
Behälterlängsachse geneigt ist.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag- und Rastvorsprung (17) an der
Schraub-Verschlußkappe (14) korrespondierend zu der
Anschlagschulter (8) an der Behälterschulter (3)
schräg zur Längsachse derart geneigt ist, daß sie in
der geschlossenen Endlage flächig an dieser anliegt.
6. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag- und Rastvorsprung (17) der Schraub-
Verschlußkappe (14) in Umfangsrichtung gesehen zwei
gegeneinander versetzte Abschnitte aufweist, wobei in
der eingerasteten Endlage der eine Abschnitt in dem
Bereich zwischen Anschlagschulter (8) und Rücklauf
sperre (10) auf der Behälterschulter (3) aufliegt und
der zweite Abschnitt über der Rücklaufsperre (10)
liegt.
7. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (1) aus einem relativ weichen Kunst
stoff wie Polypropylen, Polyethylen, Niederdruck
polyethylen, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymeren
oder Polyethylenterephtalat verwendet werden.
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