DE3835760A1 - Kraftfahrzeug-tuerschloss - Google Patents
Kraftfahrzeug-tuerschlossInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug-Türschloß nach dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
Das bekannte Kraftfahrzeug-Türschloß, von dem die Erfindung ausgeht
(DE-PS 35 26 501), ist ein Universalschloß für alle Türen eines Kraft
fahrzeugs, insbesondere aber für die Fahrertür eines Kraftfahrzeugs ge
eignet. Es beinhaltet eine umfangreiche Schließmechanik einschließlich
eines Zentralverriegelungsantriebs. Das Gehäuse dieses Kraftfahrzeug-
Türschlosses besteht aus drei als selbständige, vorgefertigte Montage
gruppen ausgeführten Schalen, nämlich einer Schließelementschale, einer
Verriegelungselementschale und einem Abschlußkasten, die bausteinartig
durch Verbindungsschrauben zu einer weitgehend abgedichteten Einheit zu
sammengesetzt sind. Die Schließelementschale als äußerstes Teil dieser
Einheit ist dabei aus Metall, insbesondere aus Stahlblech ausgeführt, wäh
rend die Verriegelungselementschale und der Abschlußkasten aus Kunststoff
bestehen.
Die zuvor erläuterte Konstruktion eines Kraftfahrzeug-Türschlosses bietet
schon einen sehr guten Schutz gegen Verschmutzung, Eindringung von Feuch
tigkeit und unbefugte Betätigung durch in die Kraftfahrzeugtür eingeführ
te Werkzeuge. Der insgesamt dreiteilige Aufbau des Gehäuses mit Verteilung
der Schließelemente und der Teile der Schließmechanik auf alle drei Teile
ist aber relativ aufwendig. Außerdem werden auch Kraftfahrzeug-Türschlösser
zunehmend komplizierter, insbesondere hinsichtlich der zunehmend verwende
ten elektrischen und elektronischen Steuerungsmittel, Abfragen usw.
Aus einem nicht vorveröffentlichten Stand der Technik (DE-OS 37 17 778)
ist es im übrigen bekannt, ein Kraftfahrzeug-Türschloß der in Rede ste
henden Art durch Verwendung eines als Nuß gestalteten Kraftangriffsele
ments mit zugeordnetem, koaxial angeordnetem Zwischenelement so zu kon
struieren, daß auf mechanische Weise eine Unterscheidung zwischen Innen
sicherung und Außensicherung bei Priorität der Außensicherung möglich
ist und gleichzeitig eine Mikroschalter-Steuerung durch eine solche Nuß
in der Schließmechanik erfolgt, um eine Komfortschaltung auszulösen.
Auch ist es möglich, das zusätzliche Zwischenelement dazu zu nutzen,
zwischen einer normalen Sicherungsstellung und einer Diebstahlsicherungs
stellung zu unterscheiden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein besonders einfach für
die geschützte Aufnahme von vielen mechanischen und elektrisch/elektro
nischen Teilen vorbereitetes Kraftfahrzeug-Türschloß zu schaffen.
Die Erfindung löst die zuvor aufgezeigte Aufgabe bei einem Kraftfahrzeug-
Türschloß nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 durch die Merkmale des kenn
zeichnenden Teils von Anspruch 1. Die hier dargelegte Gehäusekonstruktion
mit dem einen, aus Kunststoff bestehenden Mittelteil, das lediglich durch
Abdeckplatten nach beiden Seiten hin abgeschlossen wird, bietet bei einer
weiteren Vereinfachung eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Aufnahme
von mechanischen und elektrischen/elektronischen Teilen. Gleichzeitig
ist auch hier das Konzept einer allseitigen Kapselung verwirklicht.
Weitere Ausgestaltungen der zuvor erläuterten Lehre der Erfindung sind in
den Patentansprüchen 2 und 3 beschrieben.
Wesentliche Bedeutung kommt, bei einer Ausgestaltung des Kraftfahrzeug-
Türschlosses gemäß Anspruch 4, der Lehre von Anspruch 5 zu. Unter Nutzung
des praktisch einteiligen Aufbaus des Gehäuses mit einem eine Tragwand
aufweisenden Mittelteil wird hier auf extrem einfache Weise die Forderung
erfüllt, daß die Sicherungshebel nicht betätigt werden können, wenn die
Schloßfalle sich in Öffnungsstellung befindet, also die Tür geöffnet
ist. Dies geschieht hier durch die einfache Blockierung der Bewegungsbahn
des Blockierarms an der das Kraftangriffselement für die Sicherungshebel
bildenden Nuß.
Selbständig erfinderische Bedeutung kommt der Lehre des Anspruchs 6, aber
auch der Lehre des Anspruchs 9 zu, die beide auf eine besonders einfache
Anordnung der Nuß bzw. des Elektroschalters im Gehäuse hinauslaufen. Die
das Mittelteil auf den Außenseiten abdeckenden Abdeckplatten werden so
als aktive Befestigungselemente genutzt, separate Befestigungselemente,
- Nieten, Schrauben, Bolzen - können für viele Teile der Schließmechanik
entfallen.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sind in den nicht im einzelnen erwähn
ten Unteransprüchen beschrieben. Im übrigen wird die Erfindung nachfolgend
in Verbindung mit der Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung nochmals im Detail erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 das Mittelteil des Gehäuses eines erfindungsgemäßen Kraftfahr
zeug-Türschlosses von der Vorderseite, also der für die Schließ
elemente vorgesehenen Seite aus gesehen,
Fig. 2 den Gegenstand aus Fig. 1 von der Rückseite, also von der Seite
der Schließmechanik her gesehen, und
Fig. 3 die Ansicht III aus Fig. 2, als Schnittdarstellung III-III im
Bereich der Aufnahme für das Kraftangriffselement.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist nur das Mittelteil des Gehäuses eines
erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türschlosses zusammen mit einem eingelegten
Kraftangriffselement dargestellt. Alle Schließelemente sowie alle sonstigen
Teile der Schließmechanik einschließlich entsprechender Mikroschalter usw.
sind nicht eingezeichnet.
Ein Kraftfahrzeug-Türschloß, dessen Gehäuse in Fig. 1 dargestellt ist,
ist insbesondere für eine von außen abschließbare Tür eines Kraftfahrzeugs,
beispielsweise die Fahrertür, geeignet. In etwas modifizierter Ausführung
kann es aber auch für Hecktüren, sogar für Heckklappentüren usw. verwendet
werden. In dem Gehäuse eines solchen Kraftfahrzeug-Türschlosses sind üb
licherweise Schließelemente wie Schloßfalle und Sperrklinke sowie eine
Schließmechanik, u. a. mit einem Innenauslösehebel, einem Außenauslöse
hebel, einem Innensicherungshebel, ggf. einem von außen her bewegten
Außensicherungshebel und einem Kraftangriffselement, auf den der Innen
sicherungshebel und, so vorhanden, auch der Außensicherungshebel wirkt,
angeordnet. Erkennbar sind in Fig. 1 und Fig. 2 Durchgangsöffnungen 1, 2
für Lagerbolzen der Schloßfalle und der Sperrklinke sowie ein Einlauf
schlitz 3 für einen nicht dargestellten Schließkloben.
Für die Lehre ist nun zunächst wesentlich, daß das Gehäuse aus einem ein
stückig aus Kunststoff geformten Mittelteil 4 und einer vorderen und hin
teren, vorzugsweise jeweils aus Metall bestehenden Abdeckplatte besteht,
daß das Mittelteil 4 eine mittige, mit nur den notwendigen Durchbrechun
gen 5, 6 versehene Tragwand 7 und auf beiden Seiten von der Tragwand 7 ab
ragende, einen bis auf notwendige Öffnungen umlaufenden Rand 8 sowie ver
schiedene Aufnahmen 9 bildende Stege 10 aufweist, daß die Abdeckplatten auf
die Ränder 8 und soweit wie erforderlich auch auf die Stege 10 abdichtend
aufsetzbar sind und daß auf der einen Seite der Tragwand 7 in den dort von
Rand 8 und Stegen 10 gebildeten Aufnahmen 9 im wesentlichen die Schließele
mente und auf der anderen Seite der Tragwand 7 in den dort von Rand 8 und
Stegen 10 gebildeten Aufnahmen 9 im wesentlichen die Teile der Schließmecha
nik angeordnet sind. In Fig. 3 ist durch Pfeile 11 angedeutet, wie die Ab
deckplatten, die ansonsten nicht dargestellt sind, zur Schließung des Gehäu
ses auf das Mittelteil 4 aufgesetzt werden. Das Mittelteil 4 stellt also
den insoweit einteiligen Kern des Gehäuses dar, durch die Gestaltung mit
Tragwand 7 und nach beiden Seiten abragenden Rändern 8 und Stegen 10 hat
dieses Gehäuse aber gleichwohl zwei ganz klar voneinander getrennte und
gegeneinander abgedichtete Sektionen. Nur die nötigsten Durchbrechungen 5, 6,
nämlich eine Durchbrechung 5 für einen Mitnehmerzapfen der Sperrklinke
und eine Durchbrechung 6, deren Zweck weiter unten noch näher erläutert
wird, sind in der Tragwand 7 vorgesehen. Integriert in das Mittelteil 4
des Gehäuses sind auch die erforderlichen Dämpfungspuffer 12, die hier
aus weicherem Kunststoff bestehend unmittelbar in das insoweit als
Spritzgußform dienende Mittelteil 4 des Gehäuses eingespritzt sind.
Eine besonders gute Abdichtung der kritischen Stellen der Schließmechanik
ergibt sich im dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, daß die Aufnah
men 9 für Lagerstellen von Teilen der Schließmechanik und für Elektroschal
ter mit Ausnahme von lediglich den erforderlichen Durchbrechungen allseits
von Rand 8 und Stegen 10 umschlossen sind. Im übrigen läßt insbesondere
Fig. 2 erkennen, daß im Bereich der Durchgangsöffnungen 1, 2 für die
Lagerbolzen der Schloßfalle und der Sperrklinke die diese Durchgangsöff
nungen 1, 2 umgebenden Stege 10 bis zur Anlage an die entsprechende Ab
deckplatte hochgezogen sind, so daß diese Stege 10 gewissermaßen Abdich
tungs- und Gleithülsen bilden, die die entsprechenden Metall-Lagerbolzen
umgeben.
Nicht dargestellt ist in den Figuren im übrigen, daß nach bevorzugter
Lehre die Abdeckplatten zu Durchbrechungen in Rand und Stegen des Mittel
teils korrespondierende Komplementärausformungen aufweisen. Durch ent
sprechende Gestaltung der Komplementärausformungen an den Abdeckplatten
lassen sich bestimmte Gestaltungen der Durchbrechungen realisieren und
Fixierungswirkungen für verschiedene Teile im Mittelteil des Gehäuses
erzielen.
In der eingangs erläuterten älteren, nachveröffentlichten Patentanmeldung
wird beschrieben, wie ein Kraftangriffselement für Innensicherungshebel
und Außensicherungshebel als Nuß ausgeführt sein kann. Auch im vorliegen
den Ausführungsbeispiel ist das Kraftangriffselement der Schließmechanik
als in einem Lager drehbare Nuß 13 ausgeführt. Wesentlich ist hierbei nun
zunächst, daß die das Kraftangriffselement bildende Nuß 13 mit ihrer Dreh
achse parallel zur Tragwand 7 des Mittelteils 4 angeordnet ist und einen ra
dial abragenden Blockierarm 14 aufweist, daß der Blockierarm 14 die Trag
wand 7 in einer Durchbrechung 6 durchsetzt und auf der anderen Seite der
Tragwand 7 in die Bewegungsbahn 15 der Schloßfalle bzw. einer an der
Schloßfalle ausgebildeten Steuerkulisse ragt und daß die Schloßfalle bzw.
die Steuerkulisse bei in Öffnungsstellung befindlicher Schloßfalle vor der
Durchbrechung 6 steht und eine Drehung der Nuß 13 über den Blockierarm 14
blockiert. Die Vorteile dieser Direktblockierung des Kraftangriffselements
durch die hier nicht eingezeichnete Schloßfalle bzw. eine an der Schloß
falle ausgebildete Steuerkulisse sind im allgemeinen Teil der Beschreibung
erläutert worden.
Fig. 1 und Fig. 2 unterscheiden sich hinsichtlich der Lage der Nuß 13 inso
weit, als in Fig. 1 die Nuß 13 in ihrer vollständig eingeschwenkten Stellung,
also Entsicherungsstellung, gezeigt ist, während in Fig. 2 die Nuß 13 in
einer teilweise ausgeschwenkten Stellung, also mit einem Blockierarm 14,
der die Bewegungsbahn 15 soeben passiert, dargestellt ist.
Wegen der besonders geschickten Gestaltung des Mittelteils 4 des Gehäuses
kann das Lager der Nuß 13 unmittelbar von einer eine entsprechende Lager
fläche 16 aufweisenden Aufnahme 9 gebildet sein. Die Nuß 13 ist lose in das
Lager eingelegt und die Fixierung der Nuß 13 im Lager - unter Einhaltung
der Drehbarkeit der Nuß 13 im Lager - erfolgt durch die nicht dargestellte,
aufgesetzte Abdeckplatte. Insbesondere kann diese Fixierung durch eine Kom
plementärausformung an der Abdeckplatte erfolgen, beispielsweise eine Kom
plementärausformung, die ebenfalls entsprechende Lagerflächen für die
Nuß 13 aufweist, so daß die Drehbarkeit der Nuß 13 trotz der Fixierung
vollauf erhalten bleibt.
Das dargestellte Mittelteil 4 des Gehäuses eines Kraftfahrzeug-Türschlosses
ist dazu vorbereitet, daß mindestens eine weitere Nuß in einem von einer
weiteren Aufnahme gebildeten Lager und, vorzugsweise, koaxial zur ersten
Nuß angeordnet ist. Die weitere Nuß ist allerdings hier nicht eingesetzt.
Es empfiehlt sich dabei, wie hier dargestellt, beide Nüsse mit ihrer
Drehachse parallel zur Tragwand des Mittelteils anzuordnen und eine Dreh
antriebswelle beide Nüsse durchsetzen zu lassen. Mit der weiteren Nuß
kann dann unabhängig von der ersten Nuß 13 eine Steuerfunktion in Verbin
dung mit einem Elektroschalter od. dgl. ausgeführt werden.
Sind Elektroschalter als Teile der Schließmechanik vorgesehen, so empfiehlt
es sich, auch diese lose in entsprechende Aufnahmen 9 am Mittelteil 4 ein
zulegen und in den Aufnahmen 9 durch die aufgesetzte Abdeckplatte zu
fixieren. Im dargestellten Ausführungsbeispiel könnte beispielsweise die
zweite Nuß im Bereich 17 eingesetzt sein und einen Elektroschalter betä
tigen, der in der darunter erkennbaren, vorspringenden Aufnahme 9 ange
ordnet ist. Die Aufnahme für den Elektroschalter grenzt in diesem Fall un
mittelbar an die Aufnahme für die entsprechende Nuß an.
Für weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten insbesondere der Nuß 13 wird auf
die nachveröffentlichte DE-OS 37 17 778 verwiesen, deren Offenbarungsgehalt
auch zum Offenbarungsgehalt der vorliegenden Patentanmeldung gemacht wird.
Claims (10)
1. Kraftfahrzeug-Türschloß, vorzugsweise für eine von außen abschließbare
Tür eines Kraftfahrzeugs, insbesondere die Fahrertür, mit einem Gehäuse,
Schließelementen wie Schloßfalle und Sperrklinke und einer Schließmechanik,
u. a. mit einem Innenauslösehebel, einem Außenauslösehebel, einem Innen
sicherungshebel, ggf. einem von außen her bewegten Außensicherungshebel
und einem Kraftangriffselement, auf den der Innensicherungshebel und, ggf.,
auch der Außensicherungshebel wirkt, dadurch gekennzeich
net, daß das Gehäuse aus einem einstückig aus Kunststoff geformten Mittel
teil (4) und einer vorderen und hinteren, vorzugsweise jeweils aus Metall
bestehenden Abdeckplatte besteht, daß das Mittelteil (4) eine mittige,
mit nur den notwendigen Durchbrechungen (5, 6) versehen Tragwand (7) und
auf beiden Seiten von der Tragwand (7) abragende, einen bis auf notwendige
Öffnungen umlaufenden Rand (8) sowie verschiedene Aufnahmen (9) bildende
Stege (10) aufweist, daß die Abdeckplatten auf die Ränder (8) und soweit
wie erforderlich auch auf die Stege (10) abdichtend aufsetzbar sind und daß
auf der einen Seite der Tragwand (7) in den dort von Rand (8) und Stegen (10)
gebildeten Aufnahmen (9) im wesentlichen die Schließelemente und auf der
anderen Seite der Tragwand (7) in den dort von Rand (8) und Stegen (10)
gebildeten Aufnahmen (9) im wesentlichen die Teile der Schließmechanik
angeordnet sind.
2. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmen (9) für Lagerstellen von Teilen der Schließmechanik und für Elek
troschalter mit Ausnahme von lediglich den erforderlichen Durchbrechungen
allseits von Rand (8) und Stegen (10) umschlossen sind.
3. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckplatten zu Durchbrechungen in Rand und Stegen des Mittelteils
korrespondierende Komplementärausformungen aufweisen.
4. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Kraftangriffselement der Schließmechanik als in
einem Lager drehbare Nuß (13) ausgeführt ist.
5. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die das Kraftangriffselement bildende Nuß (13) mit ihrer Drehachse parallel
zur Tragwand (7) des Mittelteils (4) angeordnet ist und einen radial abra
genden Blockierarm (14) aufweist, daß der Blockierarm (14) die Tragwand (7)
in einer Durchbrechung (6) durchsetzt und auf der anderen Seite der Trag
wand (7) in die Bewegungsbahn (15) der Schloßfalle bzw. einer an der
Schloßfalle ausgebildeten Steuerkulisse ragt und daß die Schloßfalle bzw.
die Steuerkulisse bei in Öffnungsstellung befindlicher Schloßfalle vor
der Durchbrechung (6) steht und eine Drehung der Nuß (13) über den Blockier
arm (14) blockiert.
6. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lager unmittelbar von einer eine entsprechende Lagerfläche (16)
aufweisenden Aufnahme (9) gebildet und die Nuß (13) lose in das Lager einge
legt ist und daß die Fixierung der Nuß (13) im Lager - unter Erhaltung der
Drehbarkeit der Nuß (13) im Lager - durch die aufgesetzte Abdeckplatte,
insbesondere eine Komplementärausformung an der Abdeckplatte erfolgt.
7. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß mindestens eine weitere Nuß in eine von einer weiteren
Aufnahme gebildeten Lager und, vorzugsweise, koaxial zur ersten Nuß ange
ordnet ist.
8. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Drehantriebswelle beide Nüsse durchsetzt.
9. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß Elektroschalter als Teile der Schließmechanik vorgesehen,
lose in entsprechende Aufnahmen (9) am Mitteilteil (4) eingelegt und in den
Aufnahmen (9) durch die aufgesetzte Abdeckplatte fixiert sind.
10. Kraftfahrzeug-Türschloß nach den Ansprüchen 4 und 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Aufnahme für einen Elektroschalter an die Aufnahme für
eine Nuß unmittelbar angrenzt.
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