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DE3821695A1 - Stickmaschine - Google Patents

Stickmaschine

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Publication number
DE3821695A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
embroidery
pattern
design
graphic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE3821695A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3821695C2 (de
Inventor
Ikuo Tajima
Hideo Hasegawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Original Assignee
Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=26371408&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE3821695(A1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Priority claimed from JP62159880A external-priority patent/JPS645584A/ja
Priority claimed from JP63032825A external-priority patent/JP2597496B2/ja
Application filed by Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd filed Critical Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Publication of DE3821695A1 publication Critical patent/DE3821695A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3821695C2 publication Critical patent/DE3821695C2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C5/00Embroidering machines with arrangements for automatic control of a series of individual steps
    • D05C5/04Embroidering machines with arrangements for automatic control of a series of individual steps by input of recorded information, e.g. on perforated tape
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/406Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by monitoring or safety
    • G05B19/4069Simulating machining process on screen
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D05B21/00Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. programme-controlled for sewing collars, for attaching pockets
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/45Nc applications
    • G05B2219/45196Textile, embroidery, stitching machine
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

Die Erfindung betrifft eine Stickmaschine und insbeson­ dere eine Stickmaschine, die in Übereinstimmung mit Stichdaten, die zum Durchführen eines Stickablaufs vor­ gesehen sind, Daten graphischer Muster eines auf den Stichdaten basierenden Stickdessins erzeugt und ein diesen graphischen Musterdaten entsprechendes Muster des Stickdessins anzeigt, wodurch die optische Bestäti­ gung der den Stichdaten entsprechenden Stickdessin­ muster erleichtert wird.
Die Erfindung betrifft ferner eine Stickmaschine, die feststellt, ob ein Stickdessin in einen Stickrahmen paßt oder nicht, indem sie die Form des Stickrahmens und die Form des Stickdessins anzeigt.
Im weiteren betrifft die Erfindung eine Steuereinrich­ tung in einer Stickmaschine und insbesondere eine Steu­ ereinrichtung, die in Übereinstimmung mit Stichdaten zum Durchführen eines Stickablaufs Steuerdaten spei­ chert und anzeigt, die Eigenschaften des den Stichdaten entsprechenden Stickdessins repräsentieren.
Ferner ist erfindungsgemäß eine Stickmaschine vorgese­ hen, die einen fertiggestellten Abschnitt eines Stick­ dessinmusters graphisch anzeigt, während der Stickab­ lauf fortschreitet.
Bei einer automatischen Stickmaschine werden Stichda­ ten, die verschiedenen Stickdessins entsprechen, in einer externen Speichereinrichtung, etwa einem Papier­ band, gespeichert; die externe Speichereinrichtung, z.B. das Papierband, das einem gewünschten Stickdessin entsprechende Stichdaten speichert, wird eingesetzt, und die Stichdaten werden einem internen Speicher zuge­ führt und in diesem gespeichert. Bei herkömmlichen Stickmaschinen sind Daten, die in dem externen Spei­ cher, z.B. dem Papierband, als Daten zum Stickdessin gespeichert werden, lediglich Stickdaten zum Durchfüh­ ren eines Stickablaufs entsprechend dem Stickdessin, und die Stickdaten werden dem internen Speicher direkt zugeführt und in diesem gespeichert. Bei einer automa­ tischen Stickmaschine werden die dem internen Speicher zugeführten und in diesem gespeicherten Stickdaten aus­ gelesen, und der Stickablauf wird den ausgelesenen Stichdaten entsprechend ausgeführt.
Da bei einer derartigen herkömmlichen Stickmaschine der Speicher lediglich die Stichdaten speichern kann, die tatsächlich zum Durchführen des Stickablaufs für das Stickdessin benötigt werden, gibt es keine Möglichkeit, um zu überprüfen, welches Dessin (d.h. Dessinmuster und Dessineigenschaften) das Stickdessin ist, das den für vielfältige Verwendungsmöglichkeiten in dem internen Speicher gespeicherten Stickdaten entspricht, mit Aus­ nahme des Gedächtnisses der Bedienungsperson oder des tatsächlichen Durchführens des Stickens. Dies erfordert eine sehr lange Zeit für die Bestätigung des Stickdes­ sinmusters und ist deshalb sehr ungünstig.
Die Stickmaschine weist generell vier Begrenzungsschal­ ter in bezug auf die Richtungen +X, -X, +Y und -Y auf, um den X- und Y-Bewegungsbereich des Stickrahmens auf einen vorbestimmten Raum zu beschränken, und wenn die­ ser Begrenzungsschalter einen Stützkörper des Stickrah­ mens ermittelt hat, wird der Betrieb der Stickmaschine gestoppt, um eine Beschädigung der Stickmaschine zu verhindern.
Wenn die Form des Stützrahmens, der von dem Stickrah­ menstützkörper gestützt ist, rechteckig ist und der Form des Stützkörpers entspricht, tritt kein besonderes Problem auf. Es kann jedoch der Fall sein, daß der Stützrahmen elliptische oder kreisförmige Gestalt hat, und in diesem Fall ergibt sich ein Bereich, in dem die Begrenzungsschalter den Stickrahmenstützkörper nicht ermitteln können, obwohl die Nadel eine Position außer­ halb des Stützrahmens einnimmt. Wenn ein Teil des Stickdessins in einem derartigen Bereich angeordnet ist, stößt die Nadel manchmal gegen den Stickrahmen und beschädigt dadurch die Stickmaschine, da diese nicht angehalten wird.
Zur Beseitigung dieses Problems wird gemäß der japani­ schen Offenlegungsschrift No. 59-1 06 557 die Form des Stickrahmens durch Polarkoordinatendaten von einem ge­ eigneten Ausgangspunkt errechnet, bevor der Stickablauf gestartet wird, und während des Stickablaufs wird eine absolute Position der Nadel für jeden Stich in dem Stickdessin durch Polarkoordinaten in Übereinstimmung mit Stichdaten für jeden Stich errechnet, und basierend auf dem Vergleich zwischen den Polarkoordinatendaten dieser Nadelposition und den Polarkoordinatendaten des Stickrahmens wird der Betrieb der Stickmaschine ge­ stoppt, wenn sich die Nadelposition auf dem Stickrahmen oder außerhalb des Stickrahmens liegt.
Bei dieser herkömmlichen Stickmaschine muß ein derarti­ ger Ermittlungsablauf während des Stichvorgangs für jeden Stich in dem Stickablauf durchgeführt werden, so daß die Stickmaschine tatsächlich betätigt werden muß, um festzustellen, ob sich das Stickdessin außerhalb des Stickrahmens befindet oder nicht. Dies ist ein sehr umständlicher und störanfälliger Vorgang.
Zudem ist bei der herkömmlichen Stickmaschine keine besondere Vorrichtung vorgesehen, die den Bediener wäh­ rend des Stickens über den Stand des Fortschreitens des Stickablaufs informiert.
Aus diesem Grund ist es für den Bediener schwierig, zu überprüfen, wie weit der Stickablauf fortgeschritten ist. Wenn eine Probe des Dessinmusters zur Verfügung steht, die das gesamte zu stickende Stickdessin zeigt, läßt sich der Stand des Fortschreitens des Stickablaufs ermitteln, indem das tatsächlich hergestellte Stickdes­ sin mit der Probe des Dessinmusters verglichen wird. Dies jedoch ist zeit- und arbeitsaufwendig.
Somit ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Stickma­ schine zu schaffen, die die optische Bestätigung eines den Stichdaten entsprechenden Stickdessinmusters er­ leichtert, indem sie in Übereinstimmung mit Stichdaten zum Durchführen eines Stickablaufs Daten graphischer Muster des den Stichdaten entsprechenden Stickdessin­ musters erzeugt und das den graphischen Musterdaten entsprechende Stickdessinmuster anzeigt.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Stick­ maschine zu schaffen, die vor dem Starten des Stickens eines gewünschten Stickdessins feststellt, ob das Stickdessin in den Stickrahmen paßt oder nicht.
Die Erfindung hat ferner die Aufgabe, eine Stickmaschi­ ne zu schaffen, die Steuerdaten speichert und anzeigt, die Eigenschaften eines Stickdessins repräsentieren, welches Stichdaten zum Durchführen eines Stickablaufs entspricht.
Zudem hat die Erfindung die Aufgabe, eine Stickmaschine zu schaffen, die die Bedienungsperson auf einfache Wei­ se über den Zustand des Fortschreitens des Stickablaufs informiert, indem sie einen fertiggestellten Abschnitt eines Stickdessinmusters graphisch anzeigt, während der Stickablauf fortschreitet.
Zur Lösung der Aufgaben wird eine Stickmaschine nach Anspruch 1 vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Indem erfindungsgemäß das Stickdessinmuster von der An­ zeigeeinrichtung angezeigt wird, läßt sich das Stick­ dessinmuster auf schnelle Weise optisch bestätigen, ohne daß ein tatsächlicher Stickablauf durchgeführt werden muß.
Um vor dem Starten des Stickens eines gewünschten Stickdessins festzustellen, ob das Stickdessin in den Stickrahmen paßt oder nicht, wird eine Stickmaschine nach Anspruch 6 vorgeschlagen.
Da das Stickdessinmuster und die Form des Stickrahmens durch die Anzeigeeinrichtung angezeigt werden und durch Vergleich zwischen dem Stickdessinmuster und der Form des Stickrahmens feststellbar ist, ob das Stickmuster in den Stickrahmen paßt oder nicht, läßt sich dieser Aspekt mittels der zuvor erfolgenden Anzeige überprü­ fen, ohne daß ein tatsächlicher Stickablauf durchge­ führt werden muß.
Um vor dem Sticken eines gewünschten Stickdessins fest­ zustellen, ob das Stickdessin in den Stickrahmen paßt oder nicht, kann die Stickmaschine ferner eine Ermitt­ lungseinrichtung aufweisen, die die graphischen Muster­ daten des Stickdessins, die von der Zuführeinrichtung für graphische Musterdaten zugeführt wurden, und die graphischen Musterdaten des Rahmens, die von der Zu­ führeinrichtung für graphische Musterdaten des Rahmens zugeführt wurden, miteinander vergleicht, um festzu­ stellen, ob das Stickdessinmuster in den Stickrahmen paßt oder nicht. Da automatisch festgestellt werden kann, ob das Stickdessin in den Stickrahmen paßt oder nicht, läßt sich ohne Durchführung eines Stickablaufs ermitteln, ob das Stickmuster außerhalb des Stickrah­ mens liegt.
Zum Speichern und Anzeigen der Steuerdaten, die Eigen­ schaften eines Stichdaten zum Durchführen eines Stick­ ablaufs entsprechenden Stickdessins repräsentieren, ist die Stickmaschine versehen mit einer Zuführeinrichtung für graphische Musterdaten, die, während der Stickab­ lauf fortschreitet, graphische Musterdaten eines fer­ tiggestellten Abschnittes des Stickdessins ausgibt, und mit einer Anzeigeeinrichtung, die den fertiggestellten Abschnitt des Stickmusters entsprechend der von der graphischen Musterdatenzuführeinrichtung zugeführten graphischen Musterdaten anzeigt. Der Bediener kann den fertiggestellten Abschnitt des Stickdessins sofort be­ stätigen, indem er das Anzeigebild auf der Anzeigeein­ richtung betrachtet, und er kann zudem überprüfen, wie weit der Stickablauf fortgeschritten ist.
Die Anzeigeeinrichtung kann den fertiggestellten Ab­ schnitt des Stickdessinmusters und das gesamte Muster des Stickdessins zusammen anzeigen. Durch gleichzeiti­ ges Beobachten des gesamten Musters des Stickdessins und des fertigestellten Abschnittes des Stickdessinmusters kann der Bediener sofort überprüfen, wie weit der Stickablauf im Vergleich zum gesamten herzustellenden Stickerzeugnis fortgeschritten ist.
Der Stand des Fortschreitens des Stickablaufs im Ver­ gleich zum gesamten herzustellenden Stickerzeugnis läßt sich auch dadurch überprüfen, daß eine Einrichtung dem Bediener Information über den fertiggestellten Stickan­ teil oder den nicht fertiggestellten Stickanteil im Vergleich zum gesamten herzustellenden Stickerzeugnis anzeigt. In diesem Fall können die betreffenden Stick­ anteile z.B. anhand der präzisen oder der groben Anzahl der Stiche angezeigt werden.
Um die Bedienungsperson auf einfache Weise über den Zustand des Fortschreitens des Stickablaufs zu infor­ mieren, während der Stickablauf durchgeführt wird, ist die Stickmaschine versehen mit einer Steuerdatenspei­ chereinrichtung zum Speichern von Steuerdaten, die Eigenschaften eines Stickdessins repräsentieren, wel­ ches den in der Stichdatenspeichereinrichtung gespei­ cherten Stichdaten entspricht, mit einer Einstellein­ richtung zum Einstellen von Werten der Steuerdaten, die in der Steuerdatenspeichereinrichtung gespeichert wer­ den sollen, mit einer Leseeinrichtung zum Auslesen der Steuerdaten aus der Steuerdatenspeichereinrichtung und mit einer Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der ausgele­ senen Steuerdaten.
Die Steuerdaten stehen nicht in direktem Zusammenhang mit dem Stickablauf, und der Stickablauf läßt sich ohne diese Daten durchführen. Die Steuersignale werden je­ doch benötigt, um den Bediener über Eigenschaften des Stickmusters zu informieren. Vorteilhafterweise können z.B. folgende Daten als Steuerdaten gespeichert werden: "Dessinbezeichnungsdaten" zum Repräsentieren der Be­ zeichnung des Stickdessins entsprechend den Stickdaten, "Gesamtstichanzahldaten" zum Repräsentieren der Anzahl der Stiche im Stickdessin, "Farbwechselanzahldaten" zum Repräsentieren der Häufigkeit, in der die Fadenfarbe gewechselt wird, und "Maximalbereichsdaten" zum Reprä­ sentieren des Maximalbereiches ausgehend vom Stick­ startpunkt im Stickdessin. Die Steuerdaten sind nicht auf diese Daten beschränkt, sondern es lassen sich auch andere geeignete Daten als Steuerdaten speichern.
Das Einstellen der Steuerdaten durch die Einstellein­ richtung kann manuell oder automatisch erfolgen. Die Einstelleinrichtung kann beispielsweise eine manuelle Einstelleinrichtung, durch die sich Werte eines vorbe­ stimmten Typs von Steuerdaten unter mehreren Typen von Steuerdaten wie gewünscht manuell einstellen lassen, oder eine automatische Einstelleinrichtung sein, durch die sich Werte eines anderen vorbestimmten Typs von Steuerdaten unter mehreren Typen von Steuerdaten in Übereinstimmung mit Werten der Stichdaten entsprechend des anderen vorbestimmten Steuerdatentyps durch einen vorbestimmten Ablauf einstellen lassen. In diesem Fall werden die "Dessinbezeichnungsdaten" vorzugsweise der­ art eingestellt, daß der Bediener eine gewünschte Be­ zeichnung durch Betätigung der manuellen Einstellein­ richtung einstellt. Die "Gesamtstichanzahldaten", die "Farbwechselanzahldaten" und die "Maximalbereichsdaten" werden vorzugsweise automatisch eingestellt, indem die automatische Einstelleinrichtung in Übereinstimmung mit Werten der Stichdaten eine vorbestimmte Operation durchführt.
Im folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1a-1e Blockschaltbilder des allgemeinen Aufbaus der Stickmaschine;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Hardware-Anordnung eines Steuersystems einer Ausführungsform der automatischen Stickmaschine;
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Beispiel der in Fig. 2 gezeigten Bedienungstafel;
Fig. 4a und 4b Schaubilder von Beispielen von Anzeige­ punktanordnungen einer Anzeigevorrichtung und von den jeweiligen Punktpositionen entsprechen­ den Speicherpositionen eines graphischen Mu­ sterspeichers;
Fig. 5 ein Beispiel der absoluten Koordinaten eines Stickdessins;
Fig. 6a ein Schaubild eines Beispiels einer Stichlinie zwischen benachbarten Nadelspitzen;
Fig. 6b ein Schaubild von Punktkoordinatenpositionen in der Anzeigevorrichtung, die den beiden benach­ barten Nadelpositionen in Fig. 6a entsprechen;
Fig. 6c ein Schaubild von Punktmusterkoordinatenposi­ tionen, die der die Koordinatenpositionen in Fig. 6b verbindenden Stichlinie entsprechen;
Fig. 7 ein Flußdiagramm eines Hauptablaufs eines von einem Mikrocomputer gemäß Fig. 2 durchgeführten Programms;
Fig. 8 ein Flußdiagramm eines Beispiels der Routine zum Stoppen der Hauptwelle der Stickmaschine innerhalb des Hauptprogramms gemäß Fig. 7;
Fig. 9 ein Flußdiagramm eines Beispiels einer Spei­ cherbestätigungsroutine gemäß Fig. 8;
Fig. 10a-10e Schaubilder von Beispielen der Anzeige in der Anzeigeeinrichtung beim Durchführen der Abläufe gemäß Fig. 9;
Fig. 11 ein Blockschaltbild einer Hardware-Anordnung eines Steuersystems einer anderen Ausführungs­ form der automatischen Stickmaschine;
Fig. 12a eine Draufsicht auf ein Beispiel der tatsäch­ lichen Form eines Stickrahmens;
Fig. 12b die Form des Stickrahmens entsprechend des durch ihn erzeugten Stichmusters;
Fig. 13a und 13b jeweils ein Schaubild eines Beispiels der Form des Stickrahmens und des Stickdessin­ musters in der Weise, in der sie von der Anzei­ geeinrichtung angezeigt werden;
Fig. 14 ein Flußdiagramm eines Beispiels der Routine zum Stoppen der Hauptwelle der Stickmaschine innerhalb des vom Mikrocomputer gemäß Fig. 11 durchgeführten Programms;
Fig. 15a und 15b Flußdiagramme eines Beispiels der Routine zur Begrenzung des Softrahmens gemäß Fig. 14;
Fig. 16a-16e Schaubilder von Beispielen der Anzeige in der Anzeigeeinrichtung beim Durchführen der Abläufe gemäß Fig. 15;
Fig. 17 ein Schaubild eines Beispiels einer Speicher­ karte eines Daten-RAM gemäß Fig. 2 beim Spei­ chern von Steuerdaten in dem Daten-RAM gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 18a und 18b Flußdiagramme eines Beispiels der Routine zum Stoppen der Hauptwelle der Stick­ maschine im Hauptprogramm innerhalb des vom Mikrocomputer gemäß Fig. 2 durchgeführten Pro­ gramms;
Fig. 19 ein Schaubild des Beispiels einer Anzeige in der Anzeigeeinrichtung während des Einstellens und Eingebens der Dessinbezeichnungsdaten;
Fig. 20 ein Schaubild eines Beispiels von Steuerdaten, wie sie zum Ablesen der Steuerdaten in der An­ zeigeeinrichtung erscheinen;
Fig. 21 ein Blockschaltbild einer Hardware-Anordnung eines Steuersystems einer weiteren Ausführungs­ form der automatischen Stickmaschine;
Fig. 22a-22c Schaubilder von Beispielen der Anzeige eines Sticksystems;
Fig. 23 ein Flußdiagramm eines Beispiels der Routine zum Stoppen der Hauptwelle der Stickmaschine im Hauptprogramm innerhalb des vom Mikrocomputer gemäß Fig. 21 durchgeführten Programms;
Fig. 24 ein Flußdiagramm eines Beispiels der Routine zum Betätigen der Hauptwelle der Stickmaschine innerhalb des Hauptprogramms; und
Fig. 25 ein Flußdiagramm eines Beispiels der Subroutine zum Unterbrechen des Kodierzeitgebers, die in­ nerhalb der Routine zum Betätigen der Hauptwel­ le der Stickmaschine gemäß Fig. 24 durchgeführt wird.
Fig. 1a zeigt den generellen Aufbau einer Ausführungs­ form in Hinblick auf das Anzeigen eines Stickdessinmu­ sters. Die Stichdatenspeichereinrichtung 1 speichert Stichdaten zum Durchführen eines Stickablaufs, der einem gewünschten Stickdessin entspricht. Eine Stick­ ablaufausführungseinrichtung 2 liest die Stichdaten aus der Stichdatenspeichereinrichtung 1 aus und führt den Stickablauf entsprechend den ausgelesenen Stichda­ ten aus. In Übereinstimmung mit einem in der Stichda­ tenspeichereinrichtung 1 gespeicherten Stickdessins gibt eine Zuführeinrichtung 3 für Daten graphischer Dessinmuster graphische Musterdaten eines Musters des Stickdessins aus. Eine Anzeigeeinrichtung 4 zeigt das Stickdessinmuster den graphischen Musterdaten entspre­ chend an, die von der graphischen Musterdatenzuführ­ einrichtung 3 zugeführt werden. Somit kann eine Anzeige zur Bestätigung des Stickdessins leicht erfolgen, ohne daß tatsächlich ein Stickablauf durchgeführt werden muß.
Fig. 1b und 1c zeigen den generellen Aufbau einer Aus­ führungsform in Hinblick auf das Anzeigen des Stickdes­ sinmusters und der Form des Stickrahmens. Eine Zuführ­ einrichtung 5 für Daten graphischer Rahmenmuster gibt graphische Rahmenmusterdaten ab, so daß die Form eines Stickrahmens graphisch angezeigt wird. Die Anzeigeein­ richtung 4 zeigt das Stickdessinmuster und die Form des Stickrahmens an, die den graphischen Musterdaten des Stickdessins, die von der graphischen Musterdatenzu­ führeinrichtung 3 zugeführt werden, und den Rahmenmu­ sterdaten entsprechen, die von der graphischen Rahmen­ musterdatenzuführeinrichtung 5 zugeführt werden. Durch Vergleichen des Stickdessinmusters und der Stickrahmen­ form, die von der Anzeigeeinrichtung 4 angezeigt wer­ den, läßt sich feststellen, ob das Stickdessinmuster in den Stickrahmen paßt oder nicht.
Wie Fig. 1c zeigt, kann eine Entscheidungseinrichtung 6 vorgesehen sein, die die graphischen Dessinmusterda­ ten, welche von der graphischen Dessinmusterdatenzu­ führeinrichtung 3 zugeführt werden, und die graphischen Rahmenmusterdaten vergleicht, die von der graphischen Rahmenmusterdatenzuführeinrichtung 5 zugeführt werden, um automatisch festzustellen, ob das Stickdessinmuster in den Stickrahmen paßt. In diesem Falle ist es freige­ stellt, ob das Stickdessinmuster und die Stickrahmen­ form von der Anzeigeeinrichtung 4 angezeigt werden oder nicht.
Fig. 1d zeigt den generellen Aufbau einer Ausführungs­ form zum Anzeigen eines Stickdesignmusters, welches während des Stickablaufs fertiggestellt wird. Eine zweite graphische Dessinmusterdatenzuführeinrichtung 7 gibt graphische Musterdaten eines fertiggestellten Ab­ schnitts des Stickdessins aus, während der Stickablauf fortschreitet. Die Anzeigeeinrichtung 4 zeigt den fer­ tiggestellten Abschnitt entsprechend den von der gra­ phischen Dessinmusterdatenzuführeinrichtung 7 zugeführ­ ten graphischen Musterdaten an. Die Anzeigeeinrichtung 4 kann das gesamte Muster des Stickdessins auch ent­ sprechend den Musterdaten des gesamten Musters des Stickdessins anzeigen, die von der ersten graphischen Dessinmusterdatenzuführeinrichtung 3 vor dem Start des Stickablaufs zugeführt worden sind.
Fig. 1e zeigt den generellen Aufbau einer Ausführungs­ form, die entsprechend den Musterdaten zum Durchführen eines Stickablaufs Steuerdaten speichert und anzeigt, welche Eigenschaften des den Stichdaten entsprechenden Stickdessins repräsentieren. Eine Steuerdatenspeicher­ einrichtung 8 speichert Steuerdaten, die Eigenschaften des Stickdessins repräsentieren, das den in der Stich­ datenspeichereinrichtung 1 gespeicherten Stichdaten entspricht. Eine Einstelleinrichtung 9 dient zum Ein­ stellen von Werten der Steuerdaten, die in der Steuer­ datenspeichereinrichtung 8 gespeichert werden sollen. Eine Leseeinrichtung 10 liest die Steuerdaten von der Steuerdatenspeichereinrichtung 8 aus. Die Anzeigeein­ richtung 4 zeigt die ausgelesenen Steuerdaten an.
Fig. 2 zeigt die Hardware-Anordnung einer Ausführungs­ form des Steuersystems der automatischen Stickmaschine. Der Arbeitsablauf der gesamten automatischen Stickma­ schine wird von einem Mikrocomputer mit einer CPU 11, einem Programm-ROM 12 und einem Arbeits-RAM 13 gesteu­ ert. Ein Daten-RAM 14 speichert verschiedene Daten ein­ schließlich der Stichdaten zum Herstellen eines ge­ wünschten Stickdessins und andere Daten, die mit dem Stichablauf beim Sticken im Zusammenhang stehen. In dem Daten-RAM 14 ist ferner ein graphischer Dessinmuster­ speicher GPM 1 zum Speichern von graphischen Musterdaten des Stickdessins enthalten.
Eine Bedienungstafel 15 weist verschiedene Einstell­ schalter und Anzeigeeinrichtungen auf. Ein Papierband­ leser 16 liest Stichdaten aus, die auf einem Papierband aufgezeichnet sind; dabei handelt es sich um direkt mit dem Stichablauf zusammenhängende Daten, etwa um X- und Y-Daten zum Bezeichnen der Position eines Stickrahmens für jeden Stich und Funktionsdaten zum Bezeichnen von Arbeitsabläufen der Stickmaschine, z.B. Farbwechsel, Stoppen der Hauptwelle der Maschine und Überspringen. Ein Papierband 17, auf dem Stichdaten zum Herstellen eines gewünschten Stickdessins aufgezeichnet sind, wird in den Papierbandleser 16 eingesetzt. Die Stichdaten, die von dem Papierband 17 mittels des Papierbandlesers 16 abgelesen werden, werdem dem Daten-RAM 14 übermit­ telt und in diesem gespeichert.
Ein X-Achsen-Impulsmotor 18 bewegt einen Stickrahmen 20 in Richtung der X-Achse. Ein Y-Achsen-Impulsmotor 19 bewegt den Stickrahmen 20 in Richtung der Y-Achse. Den Impulsmotoren 18 und 19 werden von einem Impulsmotor­ treiber 21 Steuersignale zugeführt.
Ein Hauptwellenmotor 22 treibt eine zu rotierende Hauptwelle 23 der automatischen Stickmaschine. Wie be­ kannt, werden eine Nadel und ein Haken der Stickmaschi­ ne entsprechend der Rotation der Hauptwelle 23 ange­ trieben. Ein Rotationskodierer 24 ermittelt den Rota­ tionswinkel der Hauptwelle 23 (oder des Motors 22).
Wenn der eine Stickkopf HD ein Mehrnadelstickkopf ist, weist er mehrere Nadeln auf, wobei jede Nadel mit einem Faden einer anderen Farbe versehen ist. Indem ein Farb­ änderungsmotor 25 rotiert, wird eine der Gruppe von Nadeln des Kopfes HD gewählt und von dem Nadelantriebs­ mechanismus in dem Kopf HD angetrieben. Bei Rotation der Hauptwelle 23 bewegt der Nadelantriebsmechanismus die Nadel vertikal. Da der Nadelantriebsmechanismus bekannt ist, wird er hier nicht näher beschrieben. Statt eines einzigen Stickkopfes HD können auch mehrere Stickköpfe parallel vorgesehen sein.
Ein Start-/Stopp-Schalter 26 besteht aus einer Schal­ terleiste, die z.B. bei Betätigung auf der rechten Sei­ te zum Starten und bei Betätigung auf der linken Seite zum Stoppen dient. Wenn der Startschalter auf ON ge­ schaltet ist, wird die Rotation der Hauptwelle 23 ge­ stoppt.
Eine Kommunikationsschnittstelle 27 ist eine externe Eingabe-/Ausgabe-Schnittstelle zum Eingeben und Ausge­ ben von Stichdaten und Steuerdaten zwischen der Stick­ maschine und einer externen Einrichtung 28. Die Kom­ munikationsschnittstelle 27 besteht beispielsweise aus einer seriellen Schnittstelle vom Typ RS-232.
Die externe Einrichtung 28 besteht z.B. aus einem Per­ sonal Computer mit einer Kommunikationsfunktion oder einem Terminal mit geeigneter Intelligenz und wird ver­ wendet zum Einstellen, Aufbereiten und Speichern von Stichdaten und Steuerdaten, die dem Stickdesign ent­ sprechen. Die externe Einrichtung 28 dient zum Eingeben und Ausgeben der Stichdaten und Steuerdaten in die bzw. von der Stickmaschine über eine Kommunikationsleitung.
Die automatische Stickmaschine weist weitere Einrich­ tungen und Hilfsvorrichtungen auf, die hier nicht er­ läutert werden. Die Einrichtungen, die das Steuersystem der Stickmaschine bilden, geben über eine Schnittstelle I/F Signale an den Mikrocomputer ab bzw. empfangen Sig­ nal von diesem.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel der Schalter und Anzeigeein­ richtungen auf der Bedienungstafel 15.
Eine Anzeigeeinrichtung DPY ist vorgesehen, um während des Einstellens der Daten soeben eingegebene Daten an­ zuzeigen, bereits eingestellte Daten zur Bestätigung anzuzeigen und weitere Information anzuzeigen. Die An­ zeige DPY kann, wenn erforderlich, Buchstaben und auch Zahlen anzeigen. Die Anzeige DPY ist in verschiedenen Anzeigebetriebsarten verwendbar, z.B. in einer Anzeige­ betriebsart zum Einstellen verschiedener Daten oder zum Bestätigen der Werte der eingestellten Daten. Wie Fig. 3 zeigt, besteht die Anzeigeeinrichtung DPY aus zwei Abschnitten, und zwar einem Abschnitt DPY 1 zum Anzeigen eingestellter Werte, der einen vergleichsweise großen Bereich im oberen Teil der Anzeige DPY einnimmt, und einem Abschnitt DPY 2 zum Anzeigen der Funktionstasten­ bezeichnungen. Bei einer anderen Funktionsbetriebsart dient die Anzeigeeinrichtung DPY zum Anzeigen eines graphischen Musters des Stickdessins. Die Anzeige DPY kann z.B. eine Quarzanzeige sein.
Unterhalb der Anzeigeeinrichtung DPY sind sechs Funk­ tionsschalter F 1- F 6 vorgesehen. Der bereits beschrie­ bene Funktionschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 zeigt den Hinweis auf die Funktion an, die den jeweili­ gen Funktionsschaltern F 1- F 6 zugeordnet sind.
In Abhängigkeit von dem Zustand der Zuordnung der Funk­ tionen zu den Funktionschaltern F 1- F 6 dienen die lin­ ken fünf Funktionsschalter F 1- F 5 bei Bedarf als Funk­ tionsschalter für verschiedene Dateneinstellfunktionen, und der verbleibende Schalter F 6 dient zum Wählen einer nächsten Funktion (NEXT). Der Funktionschalterbezeich­ nungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 besteht aus sechs Fenstern, die den Funktionsschaltern F 1- F 6 entsprechen, und in jedem dieser Anzeigefenster erscheint eine Anzeige zur Bezeichnung der Funktion, die dem Funktionsschalter augenblicklich zugeordnet ist, z.B. "DATA INPUT" oder "PROCON". Wenn in diesem Fall der Funktionsschalter F 6 zum Wählen der nächsten Funktion dient, erscheint die Anzeige "NEXT" als Hinweis auf die Tastenfunktion zum Wählen der nächsten Funktion.
Ein Funktionsschaltermenüabschnitt MENU, der an der rechten Seite der Anzeige DPY angeordnet ist, ist eine Liste, in der alle Funktionen, die den Funktionstasten F 1- F 6 zugeordnet werden können, fest optisch ange­ zeigt sind. Der Funktionsschaltermenüabschnitt MENU besteht aus einem Programmbetriebsartmenü PRO.MENU und einem Laufbetriebsartmenü RUN.MENU. Die Programmbe­ triebsartmenü PRO.MENU zeigt alle Funktionen an, die den Funktionsbetriebsschaltern F 1- F 6 während der Pro­ grammbetriebsart zugeordnet werden können. Das Laufbe­ triebsartmenü zeigt alle Funktionen an, die den Funk­ tionsbetriebsschaltern F 1- F 6 während der Laufbe­ triebsart zugeordnet werden können.
In der Programmbetriebsart lassen sich verschiedene Daten in bezug auf das Stickprogramm zum Herstellen eines gewünschten Stickdessins einstellen, z.B. Daten zu dem gewünschten Stickdessin, d.h. "DATA INPUT" oder zur Reihenfolge des Farbwechsels, d.h. "PROCON". In der Laufbetriebsart lassen sich vor dem Arbeitsbeginn der Stickmaschine die Betriebsbedingungen einstellen, z.B. die Drehzahl der Hauptwelle der Maschine.
Ein Anzeigeänderungsschalter SW 1 ist zum Umschalten der Anzeigebetriebsart der Anzeige DPY vorgesehen. Der An­ zeigeänderungsschalter SW 1 wird z.B. verwendet, wenn wie gezeigt die Anzeigebetriebsart von der Anzeigebe­ triebsart, in der die Anzeige DPY mit den beiden Ab­ schnitten d.h. dem Einstelldaten-Anzeigeabschnitt DPY 1 und dem Funktionschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2, verwendet wird, zu einer anderen Anzeigebetriebs­ art umgeschaltet wird.
Ein Programmbetriebsartschalter SW 2 wird betätigt, wenn die Arbeitsbetriebsart der Stickmaschine auf die Pro­ grammbetriebsart geschaltet wird.
Ein Laufbetriebsartschalter SW 3 wird betätigt, wenn die Arbeitsbetriebsart der Stickmaschine auf die Laufbe­ triebsart geschaltet wird.
Ein Rahmenbewegungsschalter FKY wird betätigt, wenn der Stickrahmen 20 manuell bewegt werden soll. Eine Zehner­ tastatur TKY dient zum Eingeben verschiedener numeri­ scher Daten. Ein Einstellungsbestätigungsschalter SW 4 wird betätigt, wenn die Werte eingestellter Daten bei verschiedenen Dateneinstellabläufen bestätigt werden sollen. Ein Einstellschalter SW 5 wird benutzt, wenn über die Zehnertastatur TKY eingegebene numerische Da­ ten gespeichert werden sollen, oder beim Beenden des Einstellens einer Funktion und in der Verwendung als Rückholtaste.
Im folgenden wird ein Beispiel einer graphischen Mu­ steranzeige eines Stickdessins beschrieben.
In der Betriebsart zur graphischen Anzeige zeigt die Anzeigeeinrichtung DPY das graphische Muster des Stick­ dessins als Punktmuster an. Bei den graphischen Muster­ daten, die in dem graphischen Dessinmusterspeicher 14 innerhalb des Daten-RAM 14 gespeichert sind, entspricht ein Bit einem Punkt.
Beispielsweise kann die Anzeigeeinrichtung DPY gemäß Fig. 4a aus 128 × 128 Punkten bestehen, welche durch Punktdaten aus 2048 Bytes erzeugt werden. Der graphi­ sche Dessinmusterspeicher GPM 1 gemäß Fig. 4b hat eine Speicherkapazität von 2048 Bytes entsprechend der An­ zahl von Punkten der Anzeige DPY. Beispielsweise ent­ sprechen 16 Adressen von 00(H) - 0F(H) (16 × 8 = 128 Bit) 128 Punkten im obersten Bereich der Anzeige DPY, und 1920 Adressen von 10(H) - 7FF(H) entsprechen den übrigen Punkten der Anzeige DPY. (H) repräsentiert die Daten, die in modulo 16 ausgedrückt sind.
Zum Erzeugen graphischer Musterdaten eines Stickdessins auf der Basis von Stichdaten werden beispielsweise die folgenden Schritte durchgeführt. Die Stichdaten beste­ hen aus X- und Y-Werten für jeden einzelnen Stich und aus Funktionsdaten. Die X- und Y-Daten repräsentieren den relativen Verschiebungswert für jeden Stich und nicht die absoluten Koordinaten für jeden Stich. Zur graphischen Anzeige des Stickmusters muß man absolute Koordinaten für jeden Stich erhalten. Zu diesem Zweck werden, indem man die X- und Y-Daten vom Startpunkt des Stickens jeweils auf die folgende Weise zu jedem ge­ wünschten i-ten Stich akkumuliert, absolute Koordinaten XAi, YAi zu dem gewünschten i-ten Stich errechnet (vgl. Fig. 5). In diesem Fall ist der Anfangspunkt der Koor­ dinaten der Startpunkt des Stickmusters.
XAi = X 1 + X 2 + X 3 + . . . Xi
YAi = Y 1 + Y 2 + Y 3 + . . . Yi (1)
Anschließend werden die absoluten Koordinaten XAi, YAi in dem Stickrahmen zu den absoluten Koordinaten Xai, Yai auf der Anzeigeeinrichtung DPY gewandelt. Da die Abmessungen der Anzeige DPY hinreichend geringer sind als die Abmessungen des Stickrahmens (20), zeigt die Anzeige DPY eine Graphik, die im Vergleich zu den tat­ sächlichen Abmessungen des Stickrahmens mit einem ge­ eigneten Verkleinerungsverhältnis verkleinert ist. Da­ bei sollte für das Verkleinerungsverhältnis, d.h. das Wandlungsverhältnis, K ein geeigneter Wert gewählt wer­ den. Beispiele für bevorzugte Wandlungsverhältnise K sind 1/2, 1/3, 1/5 und 1/10. Die Umwandlungsgleichung lautet z.B. wie folgt:
Xai = INT (K × XAi + 0,5) + Xs
Yai = INT (K × YAi + 0,5) + Ys (2)
INT ( ) repräsentiert die Wandlung des numerischen Wer­ tes in der Klammer zur ganzen Zahl. In der Gleichung wird 0,5 addiert, um die Produkte K × XAi und K × YAi jeweils auf die nächste ganze Zahl zu runden. Xs und Ys repräsentieren X- und Y-Koordinaten am Startpunkt der graphischen Anzeige auf der Anzeigeeinrichtung. Diese Startpunktkoordinaten Xs und Ys lassen sich wie ge­ wünscht wählen. Beispielsweise sind die Punktkoordina­ ten am Mittelpunkt der Anzeige DPY 62, 63, und wenn der Startpunkt der graphischen Anzeige am Mittelpunkt der Anzeige DPY gewählt wird, werden Xs, Ys zu 63, 63.
Die Koordinaten Xai, Yai repräsentieren eine Nadelposi­ tion, so daß auch die graphischen Koordinaten der Stichlinie, die die vorherige Nadelposition Xai - 1, Yai - 1 und die aktuelle Nadelposition Xai, Yai verbin­ den, errechnet werden müssen. Zu diesem Zweck werden jeweilige Differenzen Δ x = Xai - Xai-1, Δy = Yai - Yai-1 zwischen der vorhergehenden Nadelposition Xai- 1, Yai-1 und der aktuellen Nadelposition Xai, Yai errechnet, die absoluten Werte von Δ x und Δ y werden miteinander verglichen, und die folgenden Abläufe (1) oder (2) werden in Übereinstimmung mit dem Vergleichs­ ergebnis ausgeführt:
Ablauf (1): Wenn |Δ x < Δ y |
Die X-Koordinatenposition Xk (k = 1, 2, 3 . . . m, wobei m die Anzahl von Punkten ist, die der Breite von Δ x entspricht) die errechnet wird, indem die Breite von Δ x durch eine Punkteinheit dividiert wird, wird als X-Ko­ ordinatenposition der Stichlinie verwendet. Die X-Ko­ ordonatenposition bei k = 1, d.h. Xk = X1, beträgt Xai -1. Die X-Koordonatenposition bei k = m, d.h. Xk = Xm, beträgt Xai.
Die Y-Koordinatenposition Yk auf der Stichlinie erhält man durch
Yk = INT ((Δ y/Δ x) (Xk - Xai - 1) + Yai - 1 + 0,5) (3)
Auf die gleiche Weise wie oben beschrieben repräsen­ tiert INT ( ), daß der numerische Wert in ( ) zu einer ganzen Zahl gewandelt wird. Das Addieren von 0,5 er­ folgt, um den numerischen Wert in ( ) auf die nächste ganze Zahl zu runden.
Ablauf (2): Wenn |Δ x < Δ y |
Die Y-Koordinatenposition Yk (k = 1, 2, 3 . . . m, wobei m die Anzahl der Punkte repräsentiert, die der Breite von Δ y entspricht), die durch Dividieren der Breite von Δ y von Yai-1 zu Yai errechnet wird, wird als Y-Koor­ dinate auf der Stichlinie verwendet. Die Y-Koordinate bei k = m, d.h. Yk = Ym, beträgt Yai.
Die X-Koordinate Xk auf der Stichlinie läßt sich er­ rechnen durch
Xk = INT ((Δ x/Δ y) (Yk - Yai - 1) + Xai - 1 + 0,5) (4)
Fig. 6a zeigt ein Beispiel der Koordinaten eines Sti­ ches auf dem Stickrahmen. Es wird angenommen, daß die absoluten Koordinaten (Xai-1, Yai-1) an der Nadel­ position C z.B. (500, 300) sind. Ferner wird angenom­ men, daß die absoluten Koordinaten (Xai, Yai) einer nächsten Nadelposition D (Xai, Yai) die Werte (550, 260) haben. Wenn die jeweiligen absoluten Koordinaten der Nadelpositionen C und D in Anzeigekoordinaten umge­ wandelt werden, werden sie gemäß Fig. 6b (113, 93) und (118, 89). Bei diesem Beispiel betrug das Wandlungsver­ hältnis K 1/10, und die Startpunktkoordinaten Xs, Ys betrugen 63, 63. Da in diesem Fall Δ x=5, Δ y = -4, so daß Δ x < Δ y |, sind die X-Koordinaten auf der Stichlinie nie in der Anzeige 113, 114, 115, 116, 117 und 118, und die Y-Koordinaten auf der Stichlinie sind 93, 92, 91, 90 und 89, wie es Gleichung (3) entspricht. Folglich betragen die X-, Y-Koordinaten auf der Stichlinie von C, zu D′ (113, 93), (114, 92), (115, 91), (116, 91), (117, 90) und (118, 89), wie Fig. 6c zeigt.
Die auf die beschriebene Weise errechneten graphischen Koordinationsdaten des Stickmusters werden in dem gra­ phischen Musterspeicher GPM gespeichert. Die Speicher­ position in dem graphischen Musterspeicher GPM, die einer durch graphische Koordinaten (x, y) repräsentier­ ten Punktposition auf der Anzeige entspricht, ist all­ gemein das D-te Bit in der Adresse des graphischen Mu­ sterspeichers GPM, ausgedrückt durch die Gleichung
(128 - y) ÷ 16 = A, wobei B bleibt
x ÷ 8 = C, wobei D bleibt (5)
Wenn z.B. die graphischen Koordinaten (113, 93) sind, dann
(128 - 93) ÷ 16 = 2, wobei 3 bleibt
113 ÷ 8 = 14, wobei 1 bleibt,
so daß die Speicherposition am ersten Bit unter 0-7 Bits der Adresse 23E(H) in dem graphischen Musterspei­ cher GPM den graphischen Koordinaten entspricht. Auf diese Weise wird "1" in der Speicherposition gespei­ chert, die der graphischen Koordinatenposition in dem graphischen Musterspeicher GPM entspricht, und "0" wird in der anderen Speicherposition des Speichers GPM ge­ speichert.
Im folgenden werden im Zusammenhang mit dem Flußdia­ gramm gemäß Fig. 7 und folgenden Figuren Arbeitsabläufe erläutert, die die Stickmaschine aus Fig. 2 unter Steu­ erung durch den Mikrocomputer durchführt.
Wie Fig. 7 zeigt, rückt beim Einschalten der automati­ schen Stickmaschine der Arbeitsablauf über eine vorbe­ stimmte Initiierungsroutine auf die Routine zum Stoppen der Hauptwelle der Stickmaschine. In der Routine zum Stoppen der Hauptwelle erfolgen Verarbeitungsabläufe u.a. zum Einstellen verschiedener Daten. Wenn die Ma­ schine nicht betätigt wird, wird die Hauptwellenstopp­ routine stets ausgeführt. Wenn durch Betätigung des Start-/Stopp-Schalters 26 der Startschalter auf ON ge­ schaltet worden ist, rückt der Ablauf auf die Betriebs­ routine. In der Betriebsroutine wird die Hauptwelle 23 angetrieben und rotiert, und Stichdaten für jeden ein­ zelnen Stich werden nacheinander aus dem Stichdaten­ speicherbereich in dem Daten-RAM 14 synchron mit einer Drehung der Hauptwelle ausgelesen, und der Stichablauf wird in Übereinstimmung mit den ausgelesenen Daten durchgeführt.
Im folgenden wird ein Beispiel der Hauptwellenstopp­ routine im Zusammenhang mit Fig. 8 beschrieben. In der Stoppinitiierungsroutine erfolgt ein vorbestimmter Ini­ tiierungsablauf während des Stopps der Maschine. Im nächsten Schritt 30 wird entsprechend dem Zustand einer Arbeitsbetriebsartsflagge festgestellt, ob die Arbeits­ betriebsart die Betriebsart zum Betätigen der Maschine oder die Programmbetriebsart ist. Die Arbeitsbetriebs­ art wird in die Programmbetriebsart geschaltet, indem der Programmbetriebsartsschalter SW 2 eingeschaltet wird, und die Laufbetriebsart erfolgt durch Einschalten des Laufbetriebsartschalters SW 3.
Wenn die Arbeitsbetriebsart die Programmbetriebsart ist, rückt der Ablauf auf Schritt 31, bei dem das Ein­ stellen verschiedener Daten erfolgt. Wenn die Bestäti­ gung des Stickmusters gewünscht ist, wird in der Pro­ granmbetriebsart die "Speicherbestätigungsbetriebsart" gewählt. Diese Wahl erfolgt, indem die Funktionsschal­ ter F 1- F 6 in der folgenden Weise betätigt werden.
Bei der Programmbetriebsart nimmt die Anzeigeeinrich­ tung DPY zuerst einen Zustand gemäß Fig. 3 an, und der Funktionschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 zeigt die Bezeichnung der Betriebsarten A-E in der Programmbetriebsart an. Wenn eine nächste Funktion durch Drücken des Funktionsschalters F 6 gewählt wird, zeigt der Funktionschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 die Bezeichnungen der Betriebsarten F-J in der Programmbetriebsart an. Wenn der Funktionsschalter F 6 erneut für die nächste Funktion gedrückt wird, zeigt der Funktionschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 gemäß Fig. 10a die Bezeichnungen der Betriebsarten K- M in der Programmbetriebsart an. Wenn der Funktions­ schalter F 3 in diesem Zustand gedrückt wird, wird die "Speicherbestätigungsbetriebsart" gewählt. Somit lautet die Antwort auf die Frage "Speicherbestätigungsbe­ triebsart?" in Schritt 32 JA, und der Ablauf rückt auf die Speicherbestätigungsroutine 33 vor.
Fig. 9 zeigt ein Beispiel der Speicherbestätigungsrou­ tine. Zunächst wird in Schritt 34 die Dessinnummer des Dessins, für das die Bestätigungsanzeige des Stickdes­ sins erfolgen soll, wahlweise durch die Zehnertastatur TKY eingetastet. Im Daten-RAM 14 sind Stichdaten mehre­ rer Typen von Stickdessins gespeichert, und den ge­ speicherten Stickdessins sind Dessinnummern zuge­ ordnet. In Schritt 34 wird eine dieser Dessinnummern gewählt. In Schritt 34 werden Anzeigedaten der Anzeige­ einrichtung DPY gemäß Fig. 10b eingegeben. An einer Position, in der die gewünschte Dessinnummer eingegeben werden sollte, leuchtet der entsprechende numerische Wert intermittierend auf. Wenn z.B. "2" eingegeben wird, leuchtet die Anzeige "02" intermittierend auf, um anzuzeigen, daß "2" eingegeben wurde. Wenn die auf­ leuchtende Dessinnummer korrekt ist, wird der Einstell­ bestätigungsschalter SW 4 betätigt, und der Ablauf rückt auf einen folgenden Schritt vor. Zu diesem Zeitpunkt wird der eingestellte Dessinnummerwert in einem Regi­ ster im Daten-RAM 14 gespeichert.
In Schritt 35 werden die Anzeigewerte der Anzeige DPY gemäß Fig. 10c geschaltet. An einer Position, in der die X-Achsenkoordinatendaten an einem gewünschten Anzei­ gestartpunkt eingegeben werden sollten, leuchtet der numerische Wert intermittierend auf. Wenn z.B. der X- Achsen-Koordinatenwert noch nicht eingegeben worden ist, leuchtet "63" zur Bezeichnung des Mittelpunktes intermittierend auf. Nach dem Eingeben des gewünschten X-Achsen-Koordinatenwertes durch die Zehnertastatur TKY, leuchtet der eingegebene numerische Wert inter­ mittierend auf. Wenn der aufleuchtende X-Achsen-Koordi­ natenwert korrekt ist, wird der Einstellbestätigungs­ schalter SW 4 betätigt, und das Einstellen der Y-Ach­ sen-Koordinatenwerte wird durchgeführt. In diesem Fall werden Anzeigewerte der Anzeigeeinrichtung DPY gemäß Fig. 10d eingestellt. Auf die gleiche Weise leuchtet, wenn z.B. der X-Achsen-Koordinatenwert hsa noch nicht eingegeben worden ist, "63" zum Anzeigen des Mittel­ punktes intermittierend auf. Beim Eingeben des ge­ wünschten Y-Achsen-Koordinatenwertes durch die Zehner­ tastatur TKY leuchtet der eingegebene numerische Wert intermittierend auf. Wenn der aufleuchtende Y-Achsen- Koordinatenwert korrekt ist, wird der Einstellbestäti­ gungsschalter SW 4 betätigt, und der Verarbeitungsablauf rückt auf den nächsten Schritt. Die eingestellten X-, Y-Koordinatenwerte Xs, Ys am Anzeigestartpunkt werden in einem Register im Daten-RAM 14 gespeichert.
In Schritt 36 wird das Wandlungsverhältnis K durch die Zehnertastatur TKY eingestellt und eingegeben. In Schritt 36 werden Anzeigewerte der Anzeige DPY gemäß Fig. 10e eingestellt. An einer Position, in der das gewünschte Wandlungsverhältnis eingegeben werden soll­ te, leuchtet der numerische Wert intermittierend auf. Wenn der Wandlungsfaktor noch nicht eingegeben worden ist, leuchtet ein vorbestimmter Standardfaktor (z.B. "1/10") intermittierend auf. Wenn ein gewünschtes Wand­ lungsverhältnis durch die Zehnertastatur TKY eingegeben worden ist, leuchtet das eingegebene Wandlungsverhält­ nis intermittierend auf. Wenn dieses Wandlungsverhält­ nis korrekt ist, wird der Einstellbestätigungsschalter SW 4 betätigt, und der Verarbeitungsablauf rückt auf den nächsten Schritt. Das eingestellte Wandlungsverhältnis wird in einem Register im Daten-RAM 14 gespeichert.
In Schritt 37 werden die Daten des graphischen Design­ musterspeichers GPM und auch die Daten der Anzeige DPY gelöscht, um die Anzeige DPY in die graphische Anzeige­ betriebsart zu versetzen.
In Schritt 38 wird der Stichzähler auf den Anfangswert "1" rückgestellt, um einen Zustand einzustellen, in dem begonnen wird, Stichdaten des Stickdessins, das der im vorherigen Schritt eingestellten Dessinnummer ent­ spricht, aus dem Stichdatenspeicherbereich in dem Da­ ten-RAM 14 auszulesen.
In Schritt 39 werden Stichdaten für einen Stich (X-, Y-Daten und Funktionsdaten) des spezifischen Stickde­ signs, das wie beschrieben zum Auslesestartzustand ein­ gestellt worden ist, aus dem Daten-RAM 14 ausgelesen.
In Schritt 40 werden absolute Koordinaten (XAi, YAi) des aktuellen Stiches unter Verwendung der Gleichung (1) errechnet. Dies bedeutet, daß ein X-Wert des aktu­ ellen Stiches, die in Schritt 39 ausgelesen worden sind, dem X-Koordinatenwert der absoluten Koordinaten des vorhergehenden Stiches hinzuaddiert wird, um den X-Koordinatenwert XAi der absoluten Koordinaten des aktuellen Stiches zu erhalten. Der in Schritt 39 aus­ gelesene Y-Wert des aktuellen Stiches wird dem Y-Koor­ dinatenwert der absoluten Koordinaten des vorhergehen­ den Stiches hinzuaddiert, um den Y-Koordinatenwert der absoluten Koordinaten des aktuellen Stiches zu erhal­ ten.
In Schritt 41 werden absolute Koordinaten (Xai, Yai) auf der Anzeige des aktuellen Stiches errechnet, indem Gleichung (2) benutzt wird. Dies bedeutet, daß Glei­ chung (2) unter Benutzung der im vorhergehenden Schritt 40 erhaltenen absoluten Koordinaten (XAi, YAi) auf dem Stickrahmen, der in den Schritten 35 und 36 eingestell­ ten X-, Y-Koordinatendaten Xs, Ys am Anzeigestartpunkt und des Wandlungsfaktors K verwendet wird. Die in die­ sem Schritt errechneten Koordinatendaten (Xai, Yai) werden in Schritt 42 benutzt und deshalb in einem Regi­ ster gespeichert, um in Schritt 42 für den nächsten Schritt verwendet zu werden.
In Schritt 42 werden Daten graphischer Koordinaten (Punktkoordinaten) Xk, Yk der Stichlinie, welche be­ nachbarte Nadelpositionen verbindet, gemäß den be­ schriebenen Abläufen (1) oder (2) errechnet. Dies be­ deutet, daß Differenzen Δ x, Δ y aus den im Register ge­ speicherten Anzeigekoordinatendaten (Xai-1, Yai-1) zum vorherigen Stich und den Anzeigekoordinmatendaten (Xai, Yai) zum aktuellen Stich errechnet werden, und Ablauf (1) oder (2) wird dem Differenzbetrag entspre­ chend durchgeführt, um graphische Koordinatendaten Xk, Yk zu erhalten, die einer Stichlinie entsprechen (wobei k = 1, 2, 3, . . . m; dabei ist m die Anzahl der Punkte, die der Breite des größeren absoluten Wertes von Δ x und Δ y entsprechen). Die so erhaltenen graphischen Koordi­ natendaten Xk, Yk werden in Form eines Punktmusters in dem graphischen Dessinmusterspeicher GPM 1 gespeichert.
In Schritt 43 werden die graphischen Koordinatendaten, die als Punktmuster im Dessinmusterspeicher GPM 1 ge­ speichert sind, ausgelesen, und auf der Anzeige DPY wird ein aus Punkten bestehendes Muster angezeigt, das den ausgelesenen Koordinatendaten, d.h. dem Muster des Stickdessins, entspricht.
In Schritt 44 wird festgestellt, ob die Funktionsdaten unter den Stichdaten für einen Stich, die in Schritt 39 ausgelesen wurden, einen End-Code aufweisen, der das Ende des Stickdessins repräsentiert. Wenn die Funk­ tionsdaten den End-Code nicht aufweisen, rückt der Ab­ lauf über Schritt 45 auf Schritt 39 zurück, und die Abläufe der Schritte 39-44 werden im Zusammenhang mit dem nächsten vom Stichzähler bezeichneten Stich wieder­ holt. Bei Beendigung der Abläufe der Schritte 39-44 für die Stichdaten aller Stiche weist der Funktionswert den End-Code auf, und der Ablauf kehrt zur Hauptroutine zurück. Zu diesem Zeitpunkt sind die graphischen Mu­ sterdaten des gesamten Stickdessins bereits in dem gra­ phischen Dessinmusterspeicher GPM 1 gespeichert worden, so daß das Muster des gesamten Stickdessins auf der Anzeige DPY erscheint. Somit läßt sich das Stickdessin bestätigen.
Gemäß Fig. 8 wird in Schritt 46 festgestellt, ob der Laufbetriebsartschalter SW 3 auf ON geschaltet ist oder nicht. Wenn das Ergebnis NEIN lautet, kehrt der Vorgang zu Schritt 31 zurück, bei dem der Ablauf der Programm­ betriebsart wiederholt wird.
Bei Einschalten des Laufbetriebsartschalters SW 3 wird die Arbeitsbetriebsart von der Programmbetriebsart zur Laufbetriebsart geschaltet. Unmittelbar nach dem Schal­ ten auf die Laufbetriebsart wird das Initiieren ver­ schiedener Daten zum Starten der Stickabläufe durchge­ führt (Schritt 47).
In Schritt 48 werden verschiedene Daten in der Laufbe­ triebsart eingestellt. In der Laufbetriebsart zeigt der Funktionschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 die Betriebsarten A-E in der Laufbetriebsart an (vgl. das Laufbetriebsartsmenü RUN.MENU in Fig. 3). Wenn eine nächste Funktion durch Drücken des Funktionsschalters F 6 gewählt wird, zeigt der Funktionschalterbezeich­ nungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 die Hinweise auf die F- und G-Betriebsarten in der Laufbetriebsart an. Der Funk­ tionsschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 wird auf einen Zustand eingestellt, in dem eine gewünschte Betriebsart angezeigt werden kann, und die gewünschte Betriebsart wird durch Betätigung einer der Funktions­ schalter F 1- F 5 gewählt. Gewünschte Daten werden durch Bedienung der Zehnertastatur TKY oder ähnlicher Mittel eingestellt. Wenn z.B. die Drehzahl der Stickmaschine eingestellt werden soll, wird "Drehzahlbetriebsart" der Betriebsart B gewählt, und eine gewünschte Drehzahl wird über die Zehnertastatur TKY gewählt und eingege­ ben. Auf diese Weise werden in Schritt 48 die notwendi­ gen Vorbedingungen zum Betätigen der Stickmaschine her­ gestellt.
In Schritt 49 wird festgestellt, ob der Start-/Stopp- Schalter 36 in den ON-Zustand versetzt worden ist oder nicht. Wenn der Schalter ON ist, kehrt der Ablauf auf die Hauptroutine zurück und tritt in die Laufroutine ein (Fig. 7). Wenn der Schalter nicht ON ist, rückt der Ablauf auf Schritt 50 vor, in dem untersucht wird, ob der Programmbetriebsartschalter SW 2 ON ist oder nicht. Wenn das Ergebnis NEIN ist, kehrt der Ablauf zu Schritt 48 zurück, in dem die Routine zum Einstellen verschie­ dener Daten in der Betätigungsbetriebsart wiederholt wird. Wenn der Programmbetriebsartschalter SW 2 ON ist, wird die Arbeitsbetriebsart von der Laufbetriebsart zur Programmbetriebsart geschaltet, und der Ablauf rückt auf Schritt 31, in dem die Routine zum Einstellen ver­ schiedener Daten in der Programmbetriebsart wiederholt wird.
Bei der beschriebenen Ausführungsform werden in der Speicherbetätigungsroutine gemäß Fig. 9 graphische Des­ sinmusterdaten für jeden Stich vorbereitet, und gleich­ zeitig erfolgt eine graphische Anzeige entsprechend den vorbereiteten graphischen Musterdaten. Alternativ kön­ nen graphische Dessinmusterdaten, die schon vorbereitet (schon gespeichert) worden sind, aus dem graphischen Dessinmusterspeicher GPM 1 ausgelesen werden, und die ausgelesenen Daten können angezeigt werden. In diesem Fall lassen sich graphische Musterdaten für mehrere Typen von Stickdessins in dem graphischen Dessinmuster­ speicher GPM 1 speichern, und einer dieser Werte kann ausgelesen und angezeigt werden.
Das Verarbeitungsprogramn zum Vorbereiten graphischer Dessinmusterdaten für jeden Stich kann entfallen, und statt dessen kann eine Speichereinrichtung vorgesehen sein, die dem Stickmuster entsprechende graphische Mu­ sterdaten vorspeichert, und graphische Musterdaten eines gewünschten Stickdessins können aus dieser Spei­ chereinrichtung gelesen und angezeigt werden. Die Spei­ chereinrichtung ist in diesem Fall nicht auf ein RAM beschränkt; es kann auch ein ROM oder ein externer Speicher wie ein Papierband oder eine Magnetscheibe verwendet werden.
Als Anzeigeeinheit zum Anzeigen graphischer Muster des Stickdessins ist nicht nur eine Quarzanzeige verwend­ bar, sondern es lassen sich auch elektrische oder elek­ tronische Einrichtungen wie eine CRT-Anzeige, eine LED- Anzeige, eine Plasmaanzeige und Hard-Copy-Einrichtungen wie ein Drucker benutzen.
Bei der beschriebenen Ausführungsform ist die Stickdes­ sinanzeigeeinrichtung in die automatische Stickmaschine integriert. Die Anzeigeeinrichtung kann jedoch auch als separate Einheit mit einer separaten Stickmaschine zu­ sammenwirken.
Im folgenden wird ein Beispiel für einen Verarbeitungs­ ablauf beschrieben, in dem vor dem Start der Betätigung der Stickmaschine ermittelt wird, ob sich ein gewünsch­ tes Stickdessin innerhalb des Stickrahmens befindet oder nicht (anschließend als "Softrahmenbegrenzungsab­ lauf" bezeichnet). Dieser "Softrahmenbegrenzungsablauf" wird durchgeführt, indem das Stickdessin und die Stick­ rahmenform angezeigt werden.
Bei diesem Beispiel enthält die Hardware-Anordnung ge­ mäß Fig. 2 zusätzlich einen graphischen Rahmenmuster­ speicher GPM 2 gemäß Fig. 11, der graphische Musterdaten zur Rahmenform speichert. Der Rahmenmusterspeicher GPM 2 besteht z.B. aus einem RAM. Der Adresseingang und der Dateneingang und -ausgang des Speichers GMP 2 sind mit der CPU verbunden (Fig. 2).
Die "Rahmendaten", die die Form oder Formen eines oder mehrerer Stickrahmen in Form von Stichdaten ausdrücken, werden im Daten-RAM 14 gespeichert. (Es handelt sich hierbei um eine Datenart, bei der die Form des Stick­ rahmens in ein Stickdessin umgewandelt wird, das aus einer geeigneten Stickbreite besteht und durch Ver­ schiebungsdaten in X- und Y-Richtung für jeden Stich ausgedrückt wird.) Die "Rahmendaten" lassen sich wie im Fall normaler Stickdaten vom Papierband 17 ablesen und im RAM 14 speichern. Die graphischen Musterdaten der Stickrahmenform, die im Rahmenmusterspeicher GPM 2 ge­ speichert werden sollen, werden entsprechend den "Rah­ mendaten" vorbereitet, die im RAM 14 gespeichert sind.
Im folgenden wird ein Beispiel einer Darstellung eines graphischen Musters eines Stickdessins oder einer Stickrahmenform beschrieben.
Während der graphischen Anzeigebetriebsart zeigt die Anzeige PDY das Stickdessin oder die Stickrahmenform als Punktmuster an. Somit entspricht bei den im Dessin­ musterspeicher GMP 1 und im Rahmenmusterspeicher GPM 2 gespeicherten graphischen Musterdaten ein Bit einem Punkt.
Die graphische Anzeige des Stickdessins ist im Zusam­ menhang mit Fig. 4-6 beschrieben worden. Beschrei­ bungsgemäß werden die Dessinmusterdaten im Dessinmu­ sterspeicher GMP 1 gespeichert.
Die Vorbereitung der Musterdaten der Stickrahmenform entsprechend den "Rahmendaten", wobei die Form des Stickrahmens in Stichdaten ausgedrückt wird, erfolgt auf die bereits beschriebene Weise. Somit bestehen die "Stichdaten" aus X-, Y-Daten für jeden einzelnen Stich, die errechnet werden, indem die Stickrahmenform in ein Stichmuster und nötigenfalls in Funktionsdaten umwan­ delt.
Fig. 12 zeigt ein Beispiel der Stickrahmengestalt in Form von Stichdaten, ausgedrückt als "Rahmendaten". Fig. 12a zeigt ein Beispiel eines tatsächlichen Stick­ rahmens, und Fig. 12b zeigt ein Beispiel eines Zustan­ des, bei dem dieser Stickrahmen in ein Stichmuster um­ gewandelt worden ist. In Fig. 12b entsprechen die x- Markierungen den Nadelpositionen, und die die x-Markie­ rungen verbindende Linie entspricht der Stichbreite. Eine gewünschte Nadelposition wird als Referenzpunkt gewählt, und Stichdaten für mehrere Stiche, die an die­ sem Referenzpunkt beginnen, der Kontur des Stickrahmens folgen und an dem Referenzpunkt enden (d.h. X-, Y-Daten für jeden Stich) werden als "Rahmendaten" vorbereitet und auf dem Papierband 17 o.d. gespeichert. Das Papier­ band 17 zum Speichern der "Rahmendaten" der Stichdaten wird für ein oder mehrere Typen von Stickrahmen vorbe­ reitet, und die "Rahmendaten" für ein oder mehrere ge­ wünschte Stickrahmen werden von den entsprechenden Pa­ pierbändern abgelesen und jeweils im RAM 14 gespei­ chert. Um einen Stickrahmen von einem anderen zu unter­ scheiden, wird eine Rahmennummer den Rahmendaten jedes Stickrahmens zugeordnet, so daß sich die "Rahmendaten" eines gewünschten Stickrahmens durch Bezeichnen dieser Rahmennunmer vom RAM 14 ablesen lassen. Die Rahmenmu­ sterdaten werden entsprechend den ausgelesenen "Rahmen­ daten" vorbereitet und im Rahmenmusterspeicher GPM 2 gespeichert.
Diese Vorbereitung (Umwandlung) der Rahmenmusterdaten entsprechend den Rahmendaten und das Speichern dieser Daten im Rahmenmusterspeicher GPM 2 erfolgen auf die gleiche Weise wie im Fall der Vorbereitung (Umwandlung) des beschriebenen Dessinmusters des Stickdessins und das Speichern dieser Daten im Dessinmusterspeicher GMP 1. Den Rahmendaten entsprechende Mustermusterdaten werden entsprechend der Punktposition auf der Anzeige DPY zu Bit-Musterdaten (Punktmusterdaten) umgewandelt und im Rahmenmusterspeicher GPM 2 gespeichert. Wenn Rah­ mendaten auf die gleiche Weise wie beschrieben in Bit- Musterdaten umgewandelt werden, entspricht die Start­ position der aus Bit-Musterdaten bestehenden Rahmen­ musterdaten auf der Anzeige DPY (Position gemäß Xs, Ys) direkt dem Referenzpunkt (vgl. Fig. 12b). Diese Posi­ tion fällt mit der Startposition der Dessignmusterdaten auf der Anzeige DPY zusammen, d.h. der Stickstartposi­ tion. Deshalb ist es schwierig, das Dessinmuster mit dem Rahmenmuster zu vergleichen, und zudem kann die Rahmenmusteranzeige nicht innerhalb des begrenzten An­ zeigerahmens der Anzeige DPY erfolgen. Aus diesem Grund wird ein Versetzungswert, der der Differenz zwischen dem Referenzpunkt in dem tatsächlichen Stickrahmen 20 und der Stickstartposition entspricht, den Rahmenmu­ sterdaten hinzuaddiert oder von diesen subtrahiert, um die relative Positionsbeziehung zwischen den Dessinmu­ sterdaten und den Rahmenmusterdaten mit der tatsächli­ chen Positionsbeziehung auszugleichen. Die Rahmenmu­ sterdaten, die durch den Versetzungswert modifiziert worden sind, werden in dem Rahmenmusterspeicher GPM 2 gespeichert.
Auf diese Weise wird durch das Auslesen der Dessinmu­ sterdaten und der Rahmenmusterdaten, die von den jewei­ ligen Musterspeichern GMP 1 und GMP 2 vorbereitet worden sind, und durch das gemeinsame Anzeigen der ausgelese­ nen Daten auf der Anzeigeeinrichtung DPY festgestellt, ob das gewählte Stickdessin in den zu benutzenden Stickrahmen paßt oder nicht. Fig. 13a und 13b zeigen Beispiele der Anzeige auf der Anzeigeeinrichtung DPY. Fig. 13a zeigt einen Zustand, bei dem ein Dessin P in die Kontur F des Stickrahmens paßt, und Fig. 13b zeigt einen Zustand, in dem das Dessin P nicht in die Kontur F paßt.
Alternativ können Rahmenmusterdaten, die nicht durch den Versetzungswert modifiziert sind, in dem Rahmen­ musterspeicher GPM 2 gespeichert werden, und die Modi­ fizierung durch den Versetzungswert kann erfolgen, wenn die ausgelesenen Daten angezeigt werden.
Es besteht auch die Möglichkeit, festzustellen, ob sich die Dessinmusterdaten und die Rahmenmusterdaten kreu­ zen; zu diesem Zweck erfolgt ein Vergleich der beiden Daten, die für das Anzeigen vorbereitet worden sind, ohne daß das Muster des Stickdessins und das Muster des Stickrahmens tatsächlich von der Anzeigeeinrichtung DPY angezeigt werden, wodurch sich automatisch feststellen läßt, ob das gewählte Stickdessin in den zu verwenden­ den Stickrahmen paßt oder nicht.
Dieser automatische Überprüfungsvorgang wird im folgen­ den beschrieben. Die Dessinmusterdaten, die aus Bit-Mu­ sterdaten bestehen, und die Rahmenmusterdaten, die durch den Offsetwert modifiziert worden sind, werden Bit um Bit verglichen, um ein logisches Produkt für jedes Bit zu erhalten. Wenn auch nur ein einziges Bit existiert, bei dem das logische Produkt erfüllt ist, kreuzt das Stickdessin den Stickrahmen an der diesem Bit entsprechenden Position, so daß festgestellt wird, daß das Stickdessin nicht in den Stickrahmen paßt. Wenn es kein Bit gibt, bei dem das logische Produkt erfüllt ist, wird festgestellt, daß das Stickdessin in den Stickrahmen paßt. Das Ergebnis dieser Überprüfung wird durch die Anzeige DPY oder eine andere geeignete Anzei­ geeinrichtung angezeigt. Die Überprüfung, ob das Stick­ dessin in den Stickrahmen paßt oder nicht, hängt nicht notwendigerweise von einem derartigen Vergleich auf­ grund des logischen Produktes ab, sondern kann auch in anderer Weise erfolgen.
Auch wenn bei der automatischen Überprüfung die nicht durch den Versetzungswert modifizierten Rahmenmuster­ daten in dem Rahmenmusterspeicher GPM 2 gespeichert wer­ den, können die relativen Positionen des Dessinmusters und des Rahmenmusters beim Vergleichen logischer Pro­ dukte der beiden Muster miteinander abgeglichen werden, indem die Rahmenmusterdaten ausgelesen werden, wobei die Leseadresse des Rahmenmusterspeichers GPM 2 mit dem Versetzungswert modifiziert wird.
Wie beschrieben, wird vor dem Start des tatsächlichen Stickablaufs bestätigt, ob das Stickdessin in den Stickrahmen paßt oder nicht.
Wenn der Stickablauf gestartet wird, wird der Stickrah­ men 20 so in Position gebracht, daß seine relative Po­ sition zur Nadelposition des Kopfes zu einer vorbe­ stimmten Stickdessinstartposition gelangt. Dieser Posi­ tioniervorgang kann wie bei herkömmlichen Vorrichtungen manuell erfolgen oder alternativ automatisch erfolgen, und zwar in Übereinstimmung mit dem Versetzungswert zwischen dem Stickdessinstartpunkt und dem Referenz­ punkt des Stickrahmens 20 auf der graphischen Anzeige. Da dieser Versetzungswert ein Koordinatenbetrag auf der Anzeige DPY ist, wird dieser Wert zu einem tatsächli­ chen Koordinatenbetrag umgewandelt, und der Stickrahmen wird um diesen Betrag bewegt. Unter der Annahme, daß der Koordinatenbetrag des Versetzungswertes auf der Anzeige DPY (Xo, Yo) ist und der Umwandlungsfaktor K beträgt, ist der tatsächliche Koordinatenbetrag (Ox, Oy) des Versetzungswertes gegeben durch
Ox = Xo/K, Oy = Yo/K (6)
Somit wird der Stickrahmen 20 zuerst manuell so bewegt, daß sein Referenzpunkt mit der Nadelposition des Kopfes übereinstimmt. Indem anschließend der Stickrahmen 20 automatisch um den Versetzungskoordinatenbetrag (Ox, Oy) bewegt wird, läßt sich der Stickrahmen 20 so posi­ tionieren, daß seine relative Position zur Nadelposi­ tion des Kopfes in die vorbestimmte Stickdessinstart­ position gelangt. Zum Anzeigen der Position des Refe­ renzpunktes in dem Stickrahmen 20 läßt sich vorzugswei­ se eine Markierung für diese Position im tatsächlichen Stickrahmen 20 anbringen.
Im folgenden wird im Zusammenhang mit dem Flußdiagramm gemäß Fig. 14 und folgenden Figuren ein weiterer Ar­ beitsablauf beschrieben, den die automatische Stickma­ schine gemäß Fig. 11 gesteuert von dem Mikrocomputer durchführt.
Fig. 14 zeigt ein anderes Beispiel der Stopproutine gemäß Fig. 8. Bei diesem Beispiel werden Schritte 51 und 52 zwischen den Schritten 32, 33 und dem Schritt 46 aus Fig. 8 eingefügt. Die (nicht gezeigten) anderen Schritte gleichen denjenigen in Fig. 8.
Wenn bei der Routine zum Stoppen der Hauptwelle der Stickmaschine die Arbeitsbetriebsart die Programmbe­ triebsart ist, rückt der Ablauf auf Schritt 31 (Fig. 8), bei dem verschiedene Daten in der Programmbetriebs­ art eingestellt werden. Um festzustellen, ob das zu stickende Stickdessin in den Stickrahmen paßt oder nicht, wird in der Programmbetriebsart die "Softrahmen­ begrenzungsbetriebsart" gewählt. Dieser Wählvorgang erfolgt durch Betätigung der Funktionstasten F 1- F 6.
In der Programmbetriebsart entspricht das Bild in der Anzeige DPY zuerst dem in Fig. 3 gezeigten Bild, bei dem der Funktionschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 den Hinweis auf die Betriebsarten A-E in der Programmbetriebsart anzeigt. Beim Wählen einer nächsten Funktion durch Betätigung des Funktionsschalters F 6 zeigt der Funktionschalterbezeichnungs-Anzeigeabschnitt DPY 2 den Hinweis auf die Betriebsarten F-J in der Programmbetriebsart an. Wenn durch Betätigung des Funk­ tionsschalters F 6 eine weitere Funktion gewählt wird, zeigt die Anzeige DPY 2 gemäß Fig. 16a den Hinweis auf die Betriebsarten K-N in der Programmbetriebsart an. Wenn in diesem Zustand der Funktionsschalter F 4 ge­ drückt wird, wird die "Softrahmenbegrenzungsbetriebs­ art" gewählt. Somit wird in Schritt 51 gemäß Fig. 14 die Frage "Softrahmenbegrenzungsbetriebsart ?" mit JA beantwortet, und der Ablauf rückt auf die Softrahmen­ begrenzungsroutine 52.
Fig. 15a und 15b zeigen ein Beispiel der Softrahmen­ begrenzungsroutine. Zuerst wird in Schritt 53 die Des­ sinnummer eines zu stickenden Stickdessins gewählt und durch die Zehnertastatur TKY eingegeben (d.h. ein Stickdesign, bei dem überprüft werden soll, ob es in den Stickrahmen paßt oder nicht). Das RAM 14 speichert Stichdaten mehrerer Typen von Stickdessins, und jedem gespeicherten Stickdessin wird eine Dessinnummer zuge­ ordnet. In Schritt 53 wird diese Dessinnummer gewählt. In Schritt 53 wird ferner die Anzeige der Anzeigeein­ richtung DPY gemäß Fig. 16b geschaltet. An einer Posi­ tion, in der eine gewünschte Dessinnummer eingegeben werden soll, leuchtet der numerische Wert intermittie­ rend auf. Wenn z.B. die Dessinnummer noch nicht einge­ geben worden ist, leuchtet "00" intermittierend auf. Bei Eingabe der gewünschten Dessinnummer durch die Zeh­ nertastatur TKY leuchtet der eingegebene numerische Wert intermittierend auf. Wenn z.B. "2" eingegeben wird, leuchtet "02" intermittierend auf, um anzuzeigen, daß "2" als Dessinnummer eingegeben worden ist. Wenn die aufleuchtende Dessinnummer korrekt ist, wird der Ein­ stellbestätigungsschalter SW 4 betätigt, und der Ablauf rückt auf einen folgenden Schritt vor. Zu diesem Zeit­ punkt wird der eingestellte Dessinnummerwert in einem Register im Daten-RAM 14 gespeichert.
In Schritt 54 werden die Koordinaten Xs, Ys am Anzeige­ startpunkt über die Zehnertastatur TKY eingestellt und eingegeben. In Schritt 54 wird das Anzeigebild der An­ zeige DPY gemäß Fig. 16c geschaltet. An einer Posi­ tion, in der die X-Achsenkoordinatendaten an dem ge­ wünschten Anzeigestartpunkt eingegeben werden sollen, leuchtet der numerische Wert intermittierend auf. Wenn z.B. der X-Achsen-Koordinatenwert noch nicht eingegeben worden ist, leuchtet "63" zur Bezeichnung des Mittel­ punktes intermittierend auf. Nach dem Eingeben des ge­ wünschten Y-Achsen-Koordinatenwertes durch die Zehner­ tastatur TKY, leuchtet der eingegebene numerische Wert intermittierend auf. Wenn der aufleuchtende Y-Achsen- Koordinatenwert korrekt ist, wird der Einstellbestäti­ gungsschalter SW 4 betätigt, und der Ablauf rückt auf den nächsten Schritt. Die X-, Y-Koordinatendaten Xs, Ys am eingestellten Anzeigestartpunkt werden in dem Regi­ ster im Daten-RAM 14 gespeichert.
In Schritt 55 wird das Wandlungsverhältnis K durch die Zehnertastatur TKY eingestellt und eingegeben. In Schritt 55 werden Anzeigewerte der Anzeige DPY gemäß Fig. 16e geändert. An einer Position, in der der ge­ wünschte Wandlungsfaktor eingegeben werden sollte, leuchtet der numerische Wert intermittierend auf. Wenn das Wandlungsverhältnis noch nicht eingegeben worden ist, leuchtet ein vorbestimmter Referenzfaktor (z.B. "1/10") intermittierend auf. Wenn ein gewünschtes Wand­ lungsverhältnis durch die Zehnertastatur TKY eingegeben worden ist, leuchtet das eingegebene Wandlungsverhält­ nis intermittierend auf. Wenn dieses Wandlungsverhält­ nis korrekt ist, wird der Einstellbestätigungsschalter SW 4 betätigt, und der Verarbeitungsablauf rückt auf den nächsten Schritt. Das eingestellte Wandlungsverhältnis wird in einem Register im Daten-RAM 14 gespeichert.
In Schritt 56 die Rahmennummer eines in die Stickma­ schine eingesetzten Stickrahmens 20 wahlweise durch die Zehnertastatur TKY eingegeben (d.h. ein Stickrahmen, bei dem überprüft werden soll, ob das Stickdessin in ihn paßt oder nicht). Das RAM 14 speichert Rahmendaten mehrerer Typen von Stickdessins, und teilt diesen Rah­ mennummern zu. In Schritt 56 wird die Rahmennummer ge­ wählt. In Schritt 56 kann die Wahl der Rahmennummer auf die gleiche Weise erfolgen wie der Wahlablauf für die Dessinnummer. Der gewählte Dessinnummerwert in dem Re­ gister im Daten-RAM 14 gespeichert.
In Schritt 57 werden Versetzungskoordinatenwerte Xo, Yo am Referenzpunkt in der Anzeige des Stickrahmens (vgl. Fig. 12b) eingestellt und eingegeben. Wie beschrieben, sind diese Versetzungswerte Xo, Yo Versetzungskoordina­ tenwerte am Referenzpunkt der Anzeige des Stickrahmens relativ zu den Koordinaten Xs, Ys am Anzeigestartpunkt des Stickdessins. Die Einstell- und Eingabeabläufe der Versetzungskoordinatenwerte Xo, Yo in Schritt 57 können auf die gleiche Weise durchgeführt werden wie die Ein­ stell- und Eingabeabläufe der Koordinatenwerte Xs, Ys am Startpunkt bei Schritt 54. Die eingestellten und eingegebenen Versetzungskoordinatenwerte Xo, Yo werden in dem Register im Daten-RAM 14 gespeichert.
In Schritt 58 werden der graphische Designmusterspei­ cher GPM 1, der graphische Rahmenmusterspeicher GPM 2 und die Anzeigedaten der Anzeige DPY gelöscht, wobei die Anzeige DPY in die graphische Anzeigebetriebsart ge­ schaltet wird.
Die in den folgenden Schritten 59-65 und 66 durchge­ führten Abläufe dienen dem Anzeigen der Form des Stick­ dessins durch die Anzeigeeinrichtung DPY und gleichen den Abläufen der erläuterten Schritte 38-44 und 45. Vorbereitung und Anzeige der graphischen Musterdaten eines Stickdessins erfolgen auf die bereits beschriebe­ ne Weise.
Bei Beendigung der Abläufe der Schritte 60-65 für die Stichdaten aller Stiche weist der Funktionswert einen End-Code auf, und der Ablauf rückt auf Schritt 67. Zu diesem Zeitpunkt sind die graphischen Musterdaten des gesamten Stickdessins bereits in dem graphischen Des­ sinmusterspeicher GPM 1 gespeichert worden, und das Mu­ ster des gesamten Stickdessins erscheint auf der Anzei­ ge DPY.
In den Schritten 67-74 erfolgen Abläufe zum Anzeigen des Musters des Stickrahmens durch die Anzeige DPY, und diese Abläufe gleichen denjenigen der Schritte 59-66.
In Schritt 67 wird der Stichzähler auf den Anfangswert "1" rückgestellt, um einen Zustand herbeizuführen, in dem begonnen wird, Rahmendaten des Stickrahmens, der der in Schritt 56 eingestellten und eingegebenen Rah­ mennummer entspricht, zu lesen.
In Schritt 68 werden Rahmendaten (X-, Y-Daten und Funk­ tionsdaten) für einen Stich, die von dem Stichzähler unter den Rahmendaten eines bestimmten Stickrahmens bezeichnet worden sind, für den das Auslesen wie be­ schrieben begonnen hat, aus dem Daten-RAM 14 gelesen.
In Schritt 69 werden absolute Koordinaten (Xai′, Yai′) des aktuellen Stiches unter Verwendung einer der Glei­ chung (1) entsprechenden Gleichung errechnet.
In Schritt 70 werden absolute Koordinaten (Xai′, Yai′) auf der Anzeige des aktuellen Stiches wie in dem be­ schriebenen Schritt 62 errechnet, indem eine der Glei­ chung (2) entsprechende Gleichung benutzt wird. In die­ sem Schritt kann der Versetzungsmodifikationsablauf, der den Versetzungskoordinatenwerten Xo, Yo entspricht, durchgeführt werden. Dabei wird eine Gleichung verwen­ det, die der Gleichung (2) entspricht, wobei die fol­ genden Daten verwendet werden: die im vorhergehenden Schritt 69 errechneten absoluten Koordinaten (XAi′, YAi′) des Stickrahmens, die in den Schritten 54 und 55 eingestellten Koordinatendaten Xs, Ys am Anzeigestart­ punkt und das Wandlungsverhältnis K; die Versetzungs­ koordinatenwerte Xo, Yo, die in dem beschriebenen Schritt 57 eingestellt wurden werden dem Ergebnis die­ ser Rechnung hinzuaddiert oder von diesem subtrahiert, wodurch man die absoluten Koordinaten (Xai′, Yai′) der Anzeige erhält, die mit den Versetzungswerten des aktu­ ellen Stiches modifiziert worden sind. Die in diesem Schritt erhaltenen Koordinatenwerte (Xai′, Yai′) werden beim folgenden Schritt 71 verwendet und zur Benutzung beim Ablauf des Schrittes 71 im Register gespeichert.
In Schritt 71 werden Daten graphischer Koordinaten (Punktkoordinaten) Xk′, Yk′ der Stichlinie, welche be­ nachbarte Nadelpunkte verbindet, gemäß den beschriebe­ nen Abläufen (1) oder (2) errechnet. Diese graphischen Koordinatendaten Xk′, Yk′ werden in Form eines Punkt­ musters in dem graphischen Rahmenmusterspeicher GPM 2 gespeichert.
In Schritt 72 werden die graphischen Koordinatendaten, die als Punktmuster im Rahmenmusterspeicher GPM 2 ge­ speichert sind, ausgelesen, und auf der Anzeige DPY wird das aus Punkten bestehende Muster angezeigt, das den ausgelesenen Koordinatendaten, d.h. dem Muster des Stickrahmens, entspricht. Die Dessinmusterdaten, die bereits aus dem Dessinmusterspeicher GMP 1 ausgelesen worden sind, und das Rahmenmuster, das soeben aus dem Rahmenmusterspeicher GMP 2 ausgelesen worden sind, wer­ den in bezug auf das gleiche Bit (den gleichen Punkt) einer OR-Verknüpfung (OR-Synthese) unterzogen, und das Ergebnis der OR-Verknüpfung für jedes Bit (für jeden Punkt) wird der Anzeige DPY zugeführt, so daß das Des­ sinmuster und das Rahmenmuster zusammen von der Anzeige DPY angezeigt werden.
In Schritt 73 wird festgestellt, ob die Funktionsdaten unter den Rahmendaten für einen Stich, die in Schritt 68 ausgelesen wurden, einen End-Code aufweisen, der das Ende des Stickdessins repräsentiert. Wenn die Funk­ tionsdaten den End-Code nicht aufweisen, rückt der Ab­ lauf über Schritt 74 auf Schritt 68 zurück, und ähnlich wie bei dem bereits beschriebenen Ablauf werden die Schritte 68-73 im Zusammenhang mit dem nächsten vom Stichzähler bezeichneten Stich wiederholt. Bei Beendi­ gung der Abläufe der Schritte 68-73 weist der Funk­ tionswert den End-Code auf, und der Ablauf rückt auf Schritt 75.
Zu diesem Zeitpunkt sind die graphischen Musterdaten des gesamten Stickrahmens bereits in dem graphischen Rahmenmusterspeicher GPM 2 gespeichert worden, so daß das Muster des gesamten Stickrahmens und das Muster des gesamten Stickdessins auf der Anzeige DPY erscheinen. Somit läßt sich durch optische Überprüfung des Musters des Stickdessins und des Musters des Stickrahmens, die von der Anzeige DPY angezeigt werden, feststellen, ob das Stickdessin in den Stickrahmen paßt oder nicht.
In den Schritten 75 bis 78 erfolgen Abläufe, um auto­ matisch festzustellen, ob das Stickdessin in den Stick­ rahmen paßt oder nicht.
In Schritt 75 werden die Dessinmusterdaten und die Rah­ menmusterdaten jeweils aus dem Dessinmusterspeicher GPM 1 und dem Rahmenmusterspeicher GMP 2 ausgelesen, und ein logisches Produkt für die ausgelesenen Dessinmu­ sterdaten und Rahmenmusterdaten wird für jedes Bit (für jeden Punkt) errechnet.
In Schritt 71 wird das Ergebnis der Berechnung des lo­ gischen Produkts darauf überprüft, ob zumindest ein einziges Bit (ein Punkt) mit dem Ausgangswert "1" exi­ stiert, bei dem das logische Produkt erfüllt ist.
Wenn, wie bereits beschrieben, auch nur ein einziges Bit (ein Punkt) existiert, bei dem das logische Produkt erfüllt ist, kreuzt das Stickdessin den Stickrahmen, so daß das Stickdessin nicht in den Stickrahmen paßt. In diesem Fall rückt der Ablauf auf Schritt 77, in dem eine "Fehler"-Anzeige für einen vorbestimmten Softrah­ men erfolgt.
Wenn dagegen kein Bit (Punkt) existiert, bei dem die Bedingung des logischen Produkts erfüllt ist, bedeutet dies, daß das Stickdessin den Stickrahmen nicht kreuzt und somit das Stickdessin in den Stickrahmen paßt. In diesem Fall rückt der Ablauf auf Schritt 78, in dem ein "OK" für einen vorbestimmten Softrahmen angezeigt wird.
Nach Schritt 77 oder 78 kehrt der Ablauf zur Hauptrou­ tine zurück.
Wenn keine automatische Überprüfung erfolgt, können die Schritte 75 bis 78 entfallen, und der Ablauf kann nach der Antwort JA in Schritt 73 zur Hauptroutine zurück­ kehren. Wenn die optische Bestätigung des Designmusters und des Rahmenmusters beim Durchführen der automati­ schen Überprüfung entfällt, können die Abläufe der Schritte 64-72 wegfallen.
Bei der beschriebenen Ausführungsform werden in der Softrahmenbegrenzungsroutine graphische Dessinmuster­ daten für jeden Stich erzeugt, und gleichzeitig erfolgt eine Anzeige des Musters entsprechend den so vorberei­ teten Dessinmusterdaten. Diese Funktion der Maschine ist jedoch nicht auf diesen Vorgang beschränkt, sondern es können auch graphische Dessinmusterdaten, die schon vorbereitet (schon gespeichert) worden sind, aus dem graphischen Dessinmusterspeicher GPM 1 ausgelesen wer­ den, und die ausgelesenen Daten können angezeigt wer­ den. In diesem Fall lassen sich graphische Musterdaten für mehrere Typen von Stickdessins in dem graphischen Dessinmusterspeicher GPM 1 speichern, und einer dieser Werte kann ausgelesen und angezeigt werden. Auch im Fall der Rahmenmusterdaten lassen sich Rahmenmusterda­ ten, die schon vorbereitet (schon gespeichert) worden sind, aus dem graphischen Rahmenmusterspeicher GPM 2 auslesen. In diesem Fall lassen sich mehrere Typen gra­ phischer Rahmendaten des Stickrahmens in dem graphi­ schen Rahmenmusterspeicher GPM 2 speichern, und einer dieser Werte kann wahlweise ausgelesen und angezeigt werden.
Das Programm zum Vorbereiten aus einem Bit-Muster be­ stehender Rahmenmusterdaten auf der Basis der Rahmen­ daten kann entfallen, und statt dessen kann eine Spei­ chereinrichtung vorgesehen sein, die dem Stickrahmen entsprechende graphische Musterdaten vorspeichert, und graphische Musterdaten eines gewünschten Stickrahmens können aus dieser Speichereinrichtung gelesen und ange­ zeigt werden. Die Speichereinrichtung ist in diesem Fall nicht auf ein RAM beschränkt; es kann auch ein ROM oder ein externer Speicher wie ein Papierband oder eine Magnetscheibe verwendet werden. Dies gilt auch für das Stickdesign.
Als Anzeigeeinheit zum Anzeigen graphischer Muster des Stickdessins sind nicht nur elektrische oder elektroni­ sche Einrichtungen wie eine CRT-Anzeige und eine LED- Anzeige, sondern auch Hard-Copy-Einrichtungen wie ein Drucker verwendbar.
Bei der beschriebenen Ausführungsform sind die Einrich­ tungen zum Anzeigen und Überprüfen des Stickdesigns und der Rahmenform in die automatische Stickmaschine inte­ griert, aber diese Einrichtungen können auch separat vorgesehen sein und an der fertigen Stickmaschine befe­ stigt werden.
Im folgenden wird eine Ausführungsform beschrieben, die Steuerdaten, welche Eigenschaften der jeweiligen Stick­ dessins repräsentieren, entsprechend den Stichdaten der jeweiligen Stickdessins speichert und anzeigt.
Bei dieser Ausführungsform speichert das RAM 14 zusätz­ lich zu Stichdaten zum Ausführen eines gewünschten Stickdessins Steuerdaten, so etwa "Dessinbezeichnungs­ daten", "Gesamtstichanzahldaten"<, "Farbwechselanzahl­ daten" und "Maximalbereichsdaten" entsprechend dem ge­ wünschten Stickdessin. Die Steuerdaten geben dem Bedie­ ner nützliche Hinweise zu den Eigenschaften des Stick­ dessins. Fig. 17 zeigt ein Beispiel einer Speicherkarte des RAM 14 beim Speichern von Steuerdaten. Das RAM 14 besteht generell aus einem Dessindatenverzeichnis 14 A9264 00070 552 001000280000000200012000285913915300040 0002003821695 00004 39145< und einem Dessindatenspeicherabschnitt 14 B. Der Dessin­ datenspeicherabschnitt 14 B kann Dessindaten für mehrere Typen von Stickdessins speichern. In dem Dessindaten­ speicherabschnitt 14 B sind Dessindatenbereiche P 1, P 2 und P 3 vorgesehen (unter der Annahme, daß drei Typen aufgezeichneter Dessindaten existieren) zum Aufzeichnen der jeweiligen Daten vorgesehen. Der Bereich im Dessin­ datenspeicherabschnitt 14 B bleibt frei. Das Dessinda­ tenverzeichnis 14 A speichert Daten zum Bezeichnen von Speicherbereichen der jeweiligen gespeicherten Dessin­ daten im Dessindatenspeicherabschnitt 14 B (d.h. den betreffenden Dessindatenbereiche P 1, P 2, P 3, . . .).
Das Dessindatenverzeichnis 14 A speichert in den jewei­ ligen Dessindatenbereichen P 1, P 2, und P 3, die in dem Dessindatenspeicherabschnitt 14 B enthalten sind, deren Dessinnumnern, Startadressen (d.h. Kopfadressen der Bereiche P 1, P 2, P 3, . . .) und Endadressen (letzte Adressen der Bereiche P 1, P 2, P 3, . . .). Die Dessinnum­ mern sind Zahlen "1", "2", "3", . . ., die wie gewünscht für die jeweiligen Bereiche P 1, P 2, P 3, . . . eingestellt werden und zum Unterscheiden von Dessindaten verwendet werden, die gespeichert worden sind. Wenn während des Registrierens durch die Dateneingabe eine gewünschte Dessinnummer eingestellt worden ist, wird im Dessin­ datenverzeichnis 14 A ein dieser Dessinnummer entspre­ chendes Verzeichnis eröffnet. Wenn während des Ausle­ sens durch die Dateneingabe eine gewünschte Dessinnum­ mer eingestellt worden ist, wird die dieser Dessinnum­ mer entsprechende Startadresse aus dem Dessindatenver­ zeichnis 14 A ausgelesen, wodurch eine der Dessindaten­ bereiche P 1, P 2, P 3, . . ., die dieser Dessinnummer ent­ spricht, identifiziert wird und somit der Zugriff auf diesen Bereich erfolgt.
Die jeweiligen Datenbereiche P 1, P 2, P 3, . . . bestehen aus einem Steuerdatenspeicherbereich CME und einem nachfolgenden Stichdatenspeicherbereich SME. Der Steu­ erdatenspeicherbereich CME speichert die Steuerdaten der hier beschriebenen Vorrichtung. Der Stichdatenspei­ cherbereich SME speichert Stichdaten zum Ausführen eines gewünschten Stickstiches. Der Stichdatenspeicher­ bereich SME hat Speicherbereiche zum Speichern ver­ schiedener Steuerdaten , z.B. bei dieser Ausführungs­ form "Dessinbezeichnungsdaten", "Gesamtstichanzahlda­ ten", "Farbwechselanzahldaten" und "Maximalbereichsda­ ten". Die "Maximalbereichsdaten" bestehen aus "+X-Ach­ se-Maximalbereichsdaten" und "-X-Achse-Maximalbereichs­ daten", "+Y-Achse-Maximalbereichsdaten" und "-Y-Achse- Maximalbereichsdaten". Der Stichdatenspeicherbereich SME speichert für jeden Stich bekannte Stichdaten, d.h. Daten, die direkt mit dem Stickablauf zusammenhängen, etwa X-, Y-Daten zum Bezeichnen der Position des Stick­ rahmens und Funktionsdaten zum Bezeichnen von Abläufen der Stickmaschine einschließlich Farbwechsel, Stoppen der Hauptwelle der Stickmaschine, Springen etc. Das Speicherformat des Steuerdatenspeicherbereiches CME bleibt unabhängig von dem Stickdessin konstant, aber das Speicherformat des Stichdatenspeicherbereiches SME ist unterschiedlich in Abhängigkeit von dem Stickdes­ sin, d.h. entsprechend der Stichzahl des Stickdessins.
Anschließend werden im Zusammenhang mit den Flußdia­ grammen in Fig. 18a und 18b Abläufe beschrieben, die die Steuereinrichtung der automatischen Stickmaschine gemäß Fig. 2 unter Steuerung durch den Mikrocomputer durchführt.
Fig. 18a und 18b zeigen einen Dateneingabeeinstell­ ablauf, der in dem in Fig. 8 gezeigten Schritt enthal­ ten ist.
Falls in der Programmbetriebsart der Funktionsschalter F 1 eingeschaltet ist, wenn die Funktionsanzeige gemäß Fig. 3 auf dem Anzeigeabschnitt DPY 2 erfolgt, wird die "Dateneingabeeinstellbetriebsart" gewählt, und der Da­ teneingabeeinstellablauf gemäß Fig. 18a und 18b wird durchgeführt.
Wenn die "Dateneingabewählbetriebsart" gewählt wird, erfolgt in Schritt 80 in Fig. 18a die Antwort JA, und der Ablauf rückt auf Schritt 81, in dem überprüft wird, ob Papierbanddaten in den Dessindatenbereich in das RAM 14 eingegeben oder aus diesem ausgelesen werden sollen. Die Wahl, ob Papierbanddaten in den Dessindatenbereich in das RAM 14 eingegeben oder aus diesem ausgelesen werden sollen, erfolgt durch Betätigung der Funktions­ tasten F 1- F 6 in einem Zustand, in welchem Anzeigewer­ te in dem Anzeigeabschnitt DPY 2 auf die Band-/Spei­ cher-Wahl-Betriebsart hin geändert werden.
Wenn Papierbanddaten in den Dessindatenbereich eingege­ ben werden sollen, rückt der Ablauf zuerst auf Schritt 82 (Fig. 18b), in dem das Einstellen einer gewünschten Dessinnummer und das Öffnen eines der Dessinnummer ent­ sprechenden Verzeichnisses in dem Dessindatenverzeich­ nis 14 A erfolgen. Das Einstellen der Dessinnummer er­ folgt, indem eine gewünschte Zahl über die Zehnertasta­ tur TKY eingetastet wird. Dabei werden Dessinnummern von gespeicherten Dessindaten und Dessinnummern von ungespeicherten Dessindaten vorzugsweise auf der An­ zeige DPY angezeigt, so daß eine gewünschte Dessinnum­ mer aus den Dessinnummern der ungespeicherten Dessin­ daten gewählt wird. Die eingestellten und eingegebenen Dessinnummerdaten werden in dem Dessindatenverzeichnis 14 A gespeichert. Gleichzeitig wird die Startadresse des Dessindatenbereiches, der dieser Dessinnummer ent­ spricht, in Übereinstimmung mit der Speicherung der Dessinnummerdaten im Dessindatenverzeichnis 14 A gespei­ chert. Auf diese Weise wird das Verzeichnis, das der eingestellten und eingegebenen Dessinnummer entspricht, in dem Dessindatenverzeichnis 14 A eröffnet.
In Schritt 83 erfolgen das Einstellen und das Speichern der gewünschten Dessinbezeichnung, und zwar durch Zeh­ nertastatur TKY und die Anzeige DPY. Im obersten Be­ reich wird die Dessinnummer angezeigt, die im Ablauf des vorhergehenden Schrittes gewählt und eingestellt worden ist. Im unteren Bereich erscheinen Buchstaben, welche die Bezeichnung (Dessinbezeichnung) bilden, die momentan eingestellt wird, und der noch weiter unten gelegene Bereich ist ein Buchstabensuchbereich, der aus 26 Buchstaben des Alphabets und japanischen Katakana- Zeichen besteht. Indem der Kursor im Buchstabensuchbe­ reich mittels einer in der Zehnertastatur TKY vorgese­ henen Taste zur Kursorfunktion in die Position eines gewünschten Buchstabens gebracht worden ist und die Schrittaste SW 6 eingeschaltet worden ist, wird der Buchstabe an der Kursorposition in der Bezeichnung des oberen Bereiches angezeigt. Dadurch, daß gewünschte Buchstaben einer nach dem anderen auf diese Weise ge­ wählt werden, wird die gewünschte Bezeichnung vervoll­ ständigt, und die Einstelltaste SW 7 wird eingeschaltet. Damit wird das Einstellen und Eingeben der gewünschten Dessinbezeichnungsdaten beendet, und diese Werte werden in der Dessinbezeichnungsdatenspeicherposition im Steu­ erdatenspeicherbereich CME in dem Dessindatenbereich gespeichert, und zwar entsprechend der Dessinnummer in dem Dessindatenspeicherabschnitt 14 B. Somit werden Ein­ stellen und Speichern der Dessinbezeichnung beendet. Der der Dessinnummer entsprechende Dessindatenbereich läßt sich durch die Startadressendaten in dem Verzeich­ nis entsprechend der im vorherigen Schritt eröffneten Dessinnummer identifizieren. Zur Positionsanzeige im Buchstabensuchabschnitt in der Anzeige DPY kann ein der Kursorposition entsprechender Buchstabe intermittierend aufleuchten, so daß keine spezielle Kursor-Anzeigeein­ richtung vorgesehen sein muß.
In Schritt 84 wird überprüft, ob der Bandstartschalter eingeschaltet worden ist oder nicht, und der Wartezu­ stand wird fortgesetzt, bis der Schalter eingeschaltet worden ist. Der Bediener setzt das Papierband 17 eines gewünschten Stickdessins in den Papierbandleser 16 und betätigt anschließend den Bandstartschalter. Nach Ein­ schalten des Bandstartschalters rückt der Ablauf auf Schritt 85. Der Bandstartschalter wird entweder ge­ schaffen, indem einem der Funktionsschalter F 1- F 6 eine Wartefunktion zugeordnet wird, oder er ist als Schalter zur ausschließlichen Verwendung zum Bandstar­ ten auf der Bedienungstafel 15 vorgesehen.
In Schritt 85 wird zunächst die Kopfadresse des Stich­ datenspeicherbereiches SME, der der augenblicklich be­ arbeiteten Dessinnummer entspricht, als Schreibadresse (Datenspeicheradresse DMA) im RAM 14 bezeichnet. Diese Kopfadresse läßt sich identifizieren durch Startadress­ daten in dem Verzeichnis, die der Dessinnummer und dem Speicherformat des Steuerdatenspeicherbereiches CME entsprechen, der vorbekannt ist.
Ferner wird in Schritt 85 ein Farbwechselanzahlzähler im Arbeits-RAM 13 rückgestellt. Zudem werden ein +X- Achsen-Maximalbereichsregister +XM, ein -X-Achsen-Maxi­ malbereichsregister -XM, ein +Y-Achsen-Maximalbereichs­ register +YM und ein -Y-Achsen-Maximalbereichsregister -YM gelöscht. Ferner werden ein X-Achsen-Akkumulations­ bewegungswertregister Xa und ein Y-Achsen-Akkumula­ tionsbewegungswertregister Ya (auch im Arbeits-RAM 13 vorgesehen), die akkumulierte Bewegungsbeträge der X- und Y-Achsen des Stickrahmens speichern, gelöscht.
In Schritt 86 werden Stichdaten für einen Stich (X-, Y-Daten und Funktionsdaten), die auf dem Papierband 17 aufgezeichnet sind, von dem Papierbandleser 16 gelesen, und die gelesenen Stichdaten für einen Stich werden in diejenige Adresse im Daten-RAM 14 geschrieben, die durch die Datenspeicheradresse DMA bezeichnet ist (ur­ sprünglich der Kopfadresse des Stichdatenspeicherberei­ ches SME entsprechend der Designnummer während des vor­ hergehenden Schritts 85 zugeordnet).
In Schritt 87 wird die Datenspeicheradresse DMA um einen Schritt bewegt.
In Schritt 88 wird der vom Papierbandleser 16 gelesene X-Wert unter den Stichdaten für einen Stich dem Inhalt des X-Achsen-Akkumulationsbewegungswertregisters Xa hinzuaddiert, und der Y-Wert unter den Stichdaten wird dem Inhalt des Y-Achsen-Akkumulationsbewegungswertregi­ sters Ya hinzuaddiert, wodurch die Inhalte der betref­ fenden Register Xa und Ya aufgrund der jeweiligen Addi­ tionsergebnisse aktualisiert werden. Somit werden in den Registern Xa und Ya X-/Y-Bewegungsbeträge des Stickrahmens für jeden Stich kumulativ addiert oder subtrahiert, und die Daten, die die kumulativen Bewe­ gungsbeträge von dem Stickstartpunkt bei jedem Stich repräsentieren, werden in den X- und Y-Achsen-Akkumula­ tionsbewegungswertregistern Xa und Ya gespeichert.
In den Schritten 89 und 90 werden Inhalte des X-Ach­ sen-Akkumulationsbewegungswertregisters Xa jeweils mit Inhalten des +X-Achsen-Maximalbereichsregisters +XM und des -X-Achsen-Maximalbereichsregisters -XM verglichen, und wenn +XM < Xa erfüllt ist, werden die Inhalte von Xa in +XM gespeichert (Schritt 93); wenn jedoch -Xm < Xa erfüllt ist, werden die Inhalte von Xa in -XM gespeichert (Schritt 94).
In den Schritten 91 und 92 werden Inhalte des Y-Ach­ sen-Akkumulationsbewegungswertregisters Ya jeweils mit Inhalten des +Y-Achsen-Maximalbereichsregisters +YM und des -Y-Achsen-Maximalbereichsregisters -YM verglichen, und wenn +YM < Ya erfüllt ist, werden die Inhalte von Ya in +YM gespeichert (Schritt 95); wenn jedoch -Ym < Ya erfüllt ist, werden die Inhalte von Ya in -YM gespeichert (Schritt 96).
Auf diese Weise werden akkumulierte Bewegungsgbeträge vom Stickstartpunkt an den weitesten Stichen in +X-Ach­ senrichtung, -X-Achsenrichtung, +Y-Achsenrichtung und -Y-Achsenrichtung vom Stickstartpunkt schließlich (d.h. wenn die Abläufe für alle Stiche beendet worden sind) jeweils in den Maximalbereichsregistern +XM, -XM, +YM, -YM gespeichert. Somit repäsentieren die in den jewei­ ligen Maximalbereichsregistern +XM, -XM, +YM, -YM ge­ speicherten Maximalbereichsdaten den Bereich (Breite) des Stickdessins, und diese Daten etwa verwendet, um festzustellen, wo das Sticken starten sollte, um das Stickdessin innerhalb des Stickrahmens anzuordnen.
In Schritt 97 wird überprüft, ob die Funktionsdaten unter den Stichdaten für einen Stich, die im früheren Schritt 86 von dem Papierbandleser 16 abgelesen wurden, den Farbwechselcode aufweisen oder nicht. Wenn die Da­ ten diesen Code aufweisen, wird der Inhalt des Farb­ wechselanzahlzählers um eins aufgezählt (Schritt 98).
In Schritt 99 wird der Inhalt des Stichzählers bewegt, und ein folgender Stich wird bezeichnet.
In Schritt 100 wird überprüft, ob die Funktionsdaten unter den Stichdaten für einen Stich, die im früheren Schritt 86 von dem Papierbandleser 16 abgelesen wurden, den End-Code, der die Beendigung des Stickdessins re­ präsentiert, aufweisen oder nicht. Wenn die Daten die­ sen Code nicht aufweisen, kehrt der Ablauf zu Schritt 86 zurück, und die Schritte 86-100, die den bereits beschriebenen Abläufen gleichen, werden für einen näch­ sten vom Stichzähler bezeichneten Stich wiederholt.
Beim Beenden des Speicherns aller Stichdaten für alle Stiche im Stichdatenspeicherbereich SME entsprechend der Dessinnummer weisen die Funktionsdaten den End-Code auf, und der Ablauf rückt auf Schritt 101 vor.
In Schritt 101 erfolgt das Speichern des aktuellen Wer­ tes der Datenspeicheradresse DMA als Endadresswert in dem Verzeichnis entsprechend der Dessinnummer in dem Dessindatenverzeichnis 14 A. Die Maximalbereichsdaten für die jeweiligen Achsen, die in den Maximalbereichs­ registern +Xm, -Xm, +YM, -YM gespeichert sind, werden als +X-Achsen-Maximalbereichsdaten, -X-Achsen-Maximal­ bereichsdaten, +Y-Achsen-Maximalbereichsdaten und -Y- Achsen-Maximalbereichsdaten im Steuerdatenspeicher­ bereich CME gespeichert, welcher der Dessinnummer ent­ spricht. Zudem werden die Inhalte des Stichzählers im Speicherbereich der "Gesamtstichanzahldaten" im Steuer­ datenspeicherbereich CME gespeichert, der der Dessin­ nummer entspricht. Die Inhalte des Farbwechselanzahl­ zählers werden als Farbwechselanzahldaten im "Farbwech­ selanzahldaten"-Speicherbereich in dem der Dessinnummer entsprechenden Speicherbereich gespeichert.
Auf diese Weise werden beim Speichern von Stichdaten zum Ausführen eines gewünschten Stickdessins im RAM 14 gewünschte "Dessinbezeichnungsdaten" entsprechend dem Stickdessin manuell eingestellt und im Steuerdatenspei­ cherbereich CME gespeichert (Ablauf des Schrittes 83), und entsprechend den Inhalten der Stichdaten werden "Gesamtstichanzahldaten", "Farbwechselanzahldaten" und "Maximalbereichsdaten" jeweils durch eine automatische Rechenoperation eingestellt und im Steuerdatenspeicher­ bereich CME gespeichert (Schritte 88-101). Somit wer­ den im Steuerdatenspeicherbereich CME entsprechend dem Stichdatenspeicherbereich SME, welcher Stichdaten zu dem gewünschten Dessin speichert, verschiedene Steuer­ daten zum Repräsentieren von Eigenschaften des Stick­ dessins, z.B. beliebig bezeichnet als "Dessinbezeich­ nungsdaten", "Gesamtstichanzahldaten", "Farbwechsel­ anzahldaten" und "Maximalbereichsdaten" dem Stickdessin entsprechend eingestellt und gespeichert.
Nach Schritt 101 rückt der Ablauf zu Schritt 102 (Fig. 18a). In Schritt 102 wird das RAM 14 auf die Auslese­ betriebsart eingestellt, und die Kopfadresse in dem Stichdatenspeicherbereich SME, die der momentan gewähl­ ten Dessinnummer entspricht, wird als Ausleseadresse (Datenspeicheradresse DMA) gewählt.
Anschließend kehrt der Ablauf zur Hauptroutine des Stoppablaufs (Fig. 8) zurück, in der weitere Vorgänge während des Stoppens der Stickmaschine erfolgen.
Im folgenden wird das Lesen der Steuerdaten beschrie­ ben. Wenn die bereits gespeicherten Steuerdaten aus dem Steuerdatenspeicherbereich CME ausgelesen werden sollen und zur Bestätigung ihrer Inhalte auf der Anzeigeein­ richtung DPY angezeigt werden sollen, wird die Daten­ eingabeeinstellbetriebsart in der Programmbetriebsart gewählt (JA in Schritt 80), und "Dateneingabe" wird gewählt, nachdem die Betriebsart zur Band-/Speicher- Wahl-Betriebsart geändert worden ist (JA in Schritt 81), so daß das Lesen der Stickstichdaten aus dem RAM 14 gewählt wird. Dadurch rückt der Ablauf vom JA im Schritt 80 auf Schritt 81 und weiter auf Schritt 103.
In Schritt 103 wird eine gewünschte auszulesende Des­ sinnummer durch Betätigung der Zehnertastatur TKY be­ zeichnet.
In Schritt 104 werden Steuerdaten, d.h. "Dessinbezeich­ nungsdaten", "Gesamtstichanzahldaten", "Farbwechselan­ zahldaten" und "Maximalbereichsdaten", die der im vor­ herigen Schritt bezeichneten Dessinnunmer entsprechend in dem Steuerdatenspeicherbereich CME gespeichert sind, aus dem Steuerdatenspeicherbereich CME ausgelesen und von der Anzeige DPY angezeigt. Fig. 20 zeigt ein Bei­ spiel der Inhalte dieser Steuerdaten in der Anzeige DPY. Der Bediener beobachtet die Anzeige und stellt fest, ob das Stickdessin korrekt gestickt wird oder nicht. Wenn das Sticken korrekt erfolgt, wird der Ein­ stellschalter SW 5 betätigt. In Schritt 105 wird über­ prüft, ob das Stickdessin korrekt ist oder nicht, d.h. ob der Einstellschalter SW 5 eingeschaltet worden ist oder nicht. Wenn die Antwort JA erfolgt, rückt der Ab­ lauf auf Schritt 102, auf dem Vorbereitungen zum Aus­ lesen von Stichdaten aus dem Stichdatenspeicherbereich SME erfolgen. Wenn die Antwort in Schritt 105 NEIN ist, kehrt der Ablauf zu Schritt 103 zurück, und ein Ablauf zum Bestätigen und Anzeigen von Inhalten von Steuerda­ ten zu einer anderen Dessinnummer wird durchgeführt.
Bei dieser Ausführungsform kann das Einstellen von "Dessinbezeichnungsdaten" nur während des Eingebens der Papierbanddaten erfolgen, aber das Einstellen und Ver­ ändern der Dessinbezeichnung können auch während eines anderen Zeitpunktes als das Eingeben der Papierband­ daten durchgeführt werden.
Wenn die Inhalte der "Gesamtstichanzahldaten", "Farb­ wechselanzahldaten" und "Maximalbereichsdaten" zuvor bekannt sind, können diese Daten manuell eingestellt werden.
Die eingestellten und im RAM 14 gespeicherten Steuer­ daten lassen sich auf Papierband oder einer anderen externen Speichereinrichtung zusammen mit entsprechen­ den Stichdaten beibehalten und aufzeichnen.
Als Anzeigeeinheit zum Anzeigen von Steuerdaten ist nicht nur eine Quarzanzeige verwendbar, sondern es las­ sen sich auch elektrische oder elektronische Einrich­ tungen wie eine CRT-Anzeige, eine LED-Anzeige, eine Hard-Copy-Einrichtung wie ein Drucker, oder eine Stimm­ erzeugungseinrichtung benutzen.
Bei der beschriebenen Ausführungsform ist die Steuer­ einrichtung in die automatische Stickmaschine inte­ griert, aber diese Einrichtung kann alternativ als se­ parate Einheit an der fertigen Stickmaschine befestigt werden.
Im folgenden wird eine Ausführungsform beschrieben, bei der, während der Stickablauf in der Laufbetriebsart durchgeführt wird, ein partielles Stickdessin eines gestickten Abschnitts sukzessive angezeigt wird.
Bei dieser Ausführungsform, deren Hardware-Anordnung Fig. 11 oder 12 entspricht, ist zusätzlich ein Spei­ cher GMP 3 für fertiggestellte graphische Dessinmuster vorgesehen, der in Fig. 21 gezeigt ist. Der Speicher GMP 3 für fertiggestellte graphische Dessinmuster spei­ chert während des Stickablaufs graphische Musterdaten eines Abschnittes, bei dem das Sticken beendet worden ist. Dieser Musterspeicher GMP 3 besteht z.B. aus einem RAM. Der Adresseingang und der Dateneingang und -ausgang des Musterspeichers GMP 3 sind über einen Bus 29 mit der CPU (Fig. 2) verbunden.
Fig. 22a-22c zeigen Beispiele der graphischen Azeige eines Stickdessins in der Anzeigeeinrichtung DPY gemäß der nun beschriebenen Ausführungsform. Im Zusammenhang mit diesen Figuren wird ein Beispiel der Abläufe zum graphischen Anzeigen des Stickdessins beschrieben.
Beim Starten des Stickablaufs wird ein gewünschtes zu stickendes Stickdessin gewählt, und Stichdaten (X-, Y-Daten und Funktionsdaten für jeden Stich) dieses Stickdessins werden aus dem RAM 14 gelesen. Die oben beschriebene Rechenoperation wird den ausgelesenen Stichdaten entsprechend durchgeführt, um Koordinaten­ daten eines Musters einer kontinuierlichen Stichlinie des gesamten Stickdessins (d.h. Leucht-Abtastdaten/ luster scan data) vorzubereiten, und die vorbereiteten Daten werden als Musterdaten für das gesamte Dessin in dem Musterspeicher GMP 1 gespeichert. Die in dem Muster­ speicher GMP 1 gespeicherten Musterdaten werden ausgele­ sen und der Anzeige DPY zugeführt, so daß ein Muster WP für das gesamte Stickdessin angezeigt wird. Fig. 22a zeigt ein Beispiel des Anzeigebildes des gesamten Stickdessinmusters.
Auf diese Weise wird bei Beginn des Stickablaufs das gesamte Muster WP für das herzustellende Stickdessin für den Bediener angezeigt. Dann wird das gesamte gra­ phische Anzeigebild des Stickmusters in der Anzeige DPY auf eine gedämpfte Lichtstärke geschaltet (im Falle einer einfarbigen Anzeige auf einen Halbton, d.h. eine Farbe mit geringer Helligkeit). Fig. 22b zeigt ein Bei­ spiel eines derartigen graphischen Anzeigebildes.
Nach dem Starten des Stickablaufs wird jedes Mal, wenn ein Stickablauf für einen Stich erfolgt, eine Operation zum Umwandeln von Stichdaten jedes Stiches, insbesonde­ re X-, Y-Daten, zu graphischen Koordinatendaten in der Anzeige DPY (d.h. Leucht-Abtastdaten in der CRT-Anzei­ ge) entsprechend der gleichen Operationsformel durchge­ führt, die zuvor in bezug auf das Errechnen der Koordi­ natendaten des Musters der Stichlinie beschrieben wurde (d.h. Leucht-Abtastdaten). Koordinatendaten des Musters der Stichlinie an dem bestimmten Stich (Leucht-Abtast­ daten) werden vorbereitet und in dem Speicher GMP 3 für fertiggestellte graphische Dessinmuster als graphische Musterdaten des Dessins in einem fertigge­ stellten Abschnitt gespeichert. Die graphischen Muster­ daten des Dessins des fertiggestellten Abschnitts, die in dem Speicher GMP 3 gespeichert sind, werden ausgele­ sen und der Anzeigeeinrichtung DPY zum Anzeigen zuge­ führt. In der Anzeige erscheint das Muster VP des fer­ tiggestellten Dessinabschnitts mit dem gesamten Dessin­ muster WP, das bereits angezeigt worden ist. Fig. 22c zeigt ein Beispiel dieser Anzeige. Dabei weist das Mu­ ster VP des fertiggestellten Dessinabschnitts vorzugs­ weise einen Farbton auf, der sich von dem gesamten Des­ sinmuster WP unterscheidet (im Falle einer einfarbigen Anzeige auf massiven Ton, d.h. eine Farbe mit großer Helligkeit). Das Muster VP des fertiggestellten Dessin­ abschnitts wird graduell ergänzt, während der Stickab­ lauf fortschreitet.
Gemäß Fig. 22 wird das Muster VP des fertiggestellten Dessinabschnitts so angezeigt, daß es dem gesamten Des­ sinmuster WP überlagert ist. Alternativ können diese Muster separat angezeigt werden, oder es kann lediglich das Muster VP des fertiggestellten Dessinabschnitts angezeigt werden.
Im folgenden werden im Zusammenhang mit den Flußdia­ grammen gemäß Fig. 23 Abläufe beschrieben, die die automatische Stickmaschine gemäß Fig. 21 unter Steue­ rung durch den Mikrocomputer durchführt.
Fig. 23 zeigt ein Beispiel der Hauptwellenstopproutine. In den Schritten 30, 47, 48, 49 und 50 erfolgen die gleichen Abläufe wie für diese Schrittnummern bereits beschrieben. Dies gilt auch für die Schritte 80, 81, 82, 86, 100 und 103.
Wenn gewünschte Stichdaten aus der externen Speicher­ einrichtung, etwa dem Papierband, ausgelesen und dem RAM 14 zur Speicherung zugeführt werden soll, rückt der Ablauf vom NEIN in Schritt 81 auf Schritt 82, in dem eine gewünschte Dessinnummer eingestellt und eingegeben wird. Durch Wiederholen des Schrittes 86 werden Stich­ daten für jeden Stich sukzessive von dem Papierband 17 gelesen und im RAM 14 gespeichert. Anschließend geht der Ablauf auf Schritt 106.
Beim Wählen der Lesedaten des gewünschten Stickdessins aus dem RAM 14 rückt der Ablauf von Schritt 81 auf Schritt 103 vor, in dem die dem gewünschten, aus dem RAM 14 auszulesenden Stickdessin entsprechende Dessin­ nummer eingestellt und eingegeben wird.
In Schritt 106 werden Stichdaten für jeden Stich des Stickdessins entsprechend der gewählten Dessinnummer aus dem RAM 14 gelesen; Musterdaten des gesamten Stick­ musters werden vorbereitet, indem eine Rechenoperation zum Errechnen von Koordinatendaten des Musters an jeder Stichlinie entsprechend den ausgelesenen Stichdaten durchgeführt wird, und diese Musterdaten werden in dem Dessinmusterspeicher GMP 1 gespeichert und zudem der Anzeige DPY zum Anzeigen des gesamten Stickdessins zu­ geführt. Somit wird in diesem Schritt der Ablauf zum Anzeigen des gesamten Stickdessinmusters WP gemäß Fig. 22a ausgeführt. Die Einzelheiten des Schrittes 106 gleichen den Schritten 37-45 in Fig. 9. Die Anzeige des gesamten Stickdessins wird als Antwort auf die Aus­ gangsdaten des Speichers GMP 1 auch nach Abschluß des Schrittes 106 fortgesetzt.
In Schritt 107 wird die Anzahl aller Stiche des Stick­ dessins, das der gewählten Dessinnummer entspricht, gezählt, gespeichert und mit dem Dessinmuster WP in der Anzeige DPY angezeigt. Auch die Anzeige der Gesamt­ stichzahl wird fortgesetzt.
In Schritt 108 werden andere Daten in der Programmbe­ triebsart eingestellt.
In Schritt 109 wird festgestellt, ob der Laufbetriebs­ artsschalter ON ist oder nicht. Wenn das Ergebnis NEIN ist, geht der Ablauf auf Schritt 80, in dem der Ablauf der Programmbetriebsart wiederholt wird.
Bei Einschalten des Laufbetriebsartsschalters wird die Arbeitsbetriebsart von der Programmbetriebsart auf die Laufbetriebsart geschaltet. Nach dem Wechsel zur Lauf­ betriebsart rückt der Ablauf auf Schritt 110, in dem der Farbton des gesamten Musters des Stickdessins in der Anzeige DPY zu einem hellen Ton verändert wird. Fig. 22b zeigt ein Beispiel dieses Anzeigebildes. Dann rückt der Ablauf auf die Routine der beschriebenen Schritte 47-50.
Bei Einschalten des Startschalters geht der Ablauf zur Laufroutine über (Fig. 7), für die Fig. 24 ein Beispiel zeigt.
Gemäß Fig. 24 wird ein vorbestimmter Initiierungsablauf der Laufroutine durchgeführt, und anschließend wird der Hauptwellenmotor 22 gestartet (Schritt 111), und die Lauf-Abläufe des Stickmaschinenbetriebs werden ausge­ führt (Schritt 112).
In Schritt 113 wird überprüft, ob eine Flagge zur Been­ digung des Hauptwellenstopps der Stickmaschine gesetzt ist. Wenn die Flagge gesetzt ist, erfolgt in Schritt 113 die Antwort JA, und (nicht gezeigte) Abläufe wäh­ rend der Stoppbetriebsart werden ausgeführt, wonach der Ablauf zur Hauptroutine zurückkehrt. (Wenn jedoch ein Farbwechselablauf erfolgt ist, rückt der Ablauf zum Start der Laufroutine.) Wenn die Flagge nicht gesetzt ist, erfolgt in Schritt 113 die Antwort NEIN, und der Ablauf geht auf Schritt 114.
In Schritt 114 wird festgestellt, ob die Hauptwellen­ stoppbedingung erfüllt worden ist. Wenn der Start-/ Stopp-Schalter 26 im ON-Zustand ist oder ein Mangel an Fadenmaterial auftritt, wird festgestellt, daß die Hauptwelle gestoppt werden soll. Wenn die Funktionsda­ ten den Farbwechselcode oder den End-Code, der das Be­ enden des Stickdessins repräsentiert, wird festge­ stellt, daß die Hauptwelle gestoppt werden soll. Wenn in Schritt 114 die Antwort JA ist, rückt der Ablauf auf Schritt 115, und im Falle von NEIN rückt der Ablauf auf Schritt 112.
In Schritt 115 wird eine Flagge zum Anfordern des Stickmaschinenstopps gesetzt, der Stoppzähler wird auf "2" eingestellt, und der Ablauf geht auf Schritt 116.
In Schritt 116 wird der Hauptwellenmotor 22 gebremst, und der Ablauf rückt auf Schritt 112.
Wenn während der Hauptwellenlaufroutine ein Taktsignal von einem Drehkodierer 24 abgegeben wird, erfolgt eine Drehkodiererunterbrechungssubroutine gemäß Fig. 25.
Bei der Drehkodiererunterbrechungssubroutine wird ein Kodiererzähler um 1 aufaddiert (Schritt 117), und an­ schließend wird sukzessive überprüft, welcher Ablauf­ zeitgebung der Zählerwert entspricht (Schritte 118, 119); dann werden Abläufe entsprechend den jeweiligen Zeitgebungen durchgeführt. Wenn es sich bei der Zeit­ gebung um die Stickrahmenbewegungszeitgebung handelt, wird überprüft, ob die Stickmaschinenhauptwellenanfor­ derungsflagge gesetzt ist (Schritt 120). Wenn das Er­ gebnis JA ist, kehrt der Ablauf zurück, und wenn das Ergebnis NEIN ist, rückt der Ablauf auf Schritt 121, in dem X-, Y-Daten und Funktionsdaten des aktuellen Sti­ ches als Antwort auf die Ausgangsdaten des Stichzählers aus dem RAM 14 ausgelesen werden. Dann wird als Antwort auf die X-, Y-Daten ein Befehl zum Bewegen des Stick­ rahmens 20 in X- und Y-Richtung erzeugt (Schritt 122).
In Schritt 123 werden Koordinatendaten eines Musters des ersten Stiches entsprechend den X-, Y-Daten er­ rechnet und in dem Speicher GMP 3 für fertiggestellte graphische Dessinmuster gespeichert. Als Antwort auf das Ausgangssignal des Speichers GMP 3 zeigt die Anzeige DPY das Dessinmuster des fertiggestellten Abschnittes an. Fig. 22c zeigt ein Beispiel dieses Anzeigebildes. Das Dessinmuster VP des fertiggestellten Abschnittes unterscheidet sich in bezug auf Helligkeit oder Farbe von dem Dessinmuster WP des nicht fertiggestellten Ab­ schnittes, so daß der Zustand des Fortschreitens des Stickens optisch bestätigt werden kann.
In Schritt 124 wird der Wert eins kumulativ von der gesamten Stichzahl des Stickmusters subtrahiert, um die verbleibende Zahl von Stichen zu erhalten, und diese Reststichzahl wird mit den Dessinmustern VP und WP auf der Anzeige DPY angezeigt. Somit wird die gesamte Stichzahl, die wie beschrieben zu Beginn des Stickab­ laufs von der Anzeige DPY angezeigt wird, beim tatsäch­ lichen Ausführen des Stickablaufs sukzessive um eins verringert. Deshalb läßt sich der Stand des Fortschrei­ tens des Stickablaufs auch durch das Anzeigen der Rest­ stichzahl bestätigen.
In Schritt 125 wird der Stichzähler auf einen nächsten Stich gerückt, und der Ablauf kehrt zur Laufroutine zurück.
Wenn es sich bei der Zeitgebung um die Hauptwellen­ stoppzeitgebung handelt, wird überprüft, ob die Haupt­ wellenstoppanforderungsflagge gesetzt ist (Schritt 126). Wenn das Ergebnis JA ist, wird der Stoppzähler um eins abgezählt, und es wird festgestellt, ob der Zähl­ wert auf null veringert worden ist oder nicht (Schritte 127 und 128). Wenn der Zählwert auf null veringert wor­ den ist, wird der Hauptwellenmotor 22 gestoppt, und die Hauptwellenstoppbeendigungsflagge wird gesetzt (Schritt 129). Die Sprungkontrolle und andere Vorgänge erfolgen durch einen anderen Zeitgebungsablauf (Schritt 130).
Statt gemäß Schritt 124 die Reststichzahl anzuzeigen, können auch die Anzahl beendeter Stiche und die Gesamt­ stichzahl des Stickdessins angezeigt werden.
Durch das Anzeigen der Reststichzahl oder der Anzahl beendeter Stiche und der Gesamtstichzahl des Stickdes­ sins läßt sich die aktuelle Position des Fortschreitens des Stickablaufs im gesamten Stickdessin überprüfen, und folglich kann das graphische Anzeigemuster auch nur aus dem Dessinmuster VP des fertiggestellten Abschnitts bestehen.
Bei der beschriebenen Ausführungsform erfolgt eine An­ zeige von Information über den Anteil des fertigge­ stellten Stickbereiches oder den Anteil des verbleiben­ den Stickbereiches in bezug auf den gesamten Stickbe­ reich des Stickdessins anhand einer bestimmten Anzahl von Stichen. Es lassen sich jedoch auch andere Anzeige­ verfahren verwenden, vorausgesetzt, daß sich die aktu­ elle Position des Fortschreitens des Stickablaufs in bezug auf den gesamten Stickbereich bestätigen lassen. Der Stickbetrag kann durch eine grobe Zahl angezeigt werden.
Bei jeder der beschriebenen Ausführungsformen ist als Anzeigeeinheit nicht nur eine CRT-Anzeige oder Quarz­ anzeige verwendbar, sondern es lassen sich auch elek­ trische oder elektronische Einrichtungen wie eine LED- Anzeige, eine Plasma-Anzeige oder eine Hard-Copy-Ein­ richtung, etwa ein Drucker, benutzen.
Die beschriebene Vorrichtung ist nicht darauf be­ schränkt, daß wie beschrieben Software-Verarbeitungs­ abläufe erfolgen, sondern die Vorrichtung kann auch eine Hardware-Vorrichtung speziell für diesen Zweck aufweisen.
Bei der Vorrichtung werden Daten graphischer Muster eines auf den Stichdaten basierenden Stickdessins ent­ sprechend den Stichdaten zum Durchführen des Stickab­ laufs vorbereitet, und der Stickablauf wird auf der Basis dieses Stickdessins angezeigt. Folglich läßt sich das den in einem Speicher gespeicherten Stichdaten ent­ sprechende Stickdessin auf leichte Weise optisch über­ prüfen, ohne daß die Bedienungsperson sich an das Stickdessin erinnern muß oder den Stickablauf tatsäch­ lich durchführen muß.
Die Form des beim Stickablauf verwendeten Stickrahmens wird gleichzeitig mit dem gewünschten Stickdessin ange­ zeigt. Durch Vergleich zwischen dem angezeigten Stick­ dessin und der angezeigten Form des Stickrahmens läßt sich unmittelbar überprüfen, ob das Stickmuster in den Stickrahmen paßt oder nicht, ohne daß ein tatsächlicher Stickablauf durchgeführt werden muß.
Während der Stickablauf erfolgt, wird das Stickdessin eines fertigestellten Abschnittes graphisch angezeigt, so daß der Bediener während des Stickablaufs leicht überprüfen kann, wie weit der Stickablauf fort­ geschritten ist.
In Übereinstimmung mit Stichdaten zum Durchführen eines Stickablaufs werden Steuerdaten gespeichert und ange­ zeigt, die Eigenschaften des den Stichdaten entspre­ chenden Stickdessins repräsentieren. Auf diese Weise läßt sich das den gespeicherten Stichdaten entspre­ chende Stickdessin leicht überprüfen, ohne daß die Be­ dienungsperson sich an das Stickdessin erinnern muß oder der Stickablauf tatsächlich erfolgen muß.

Claims (18)

1. Stickmaschine mit einer Stichdatenspeichereinrich­ tung, die Stichdaten zum Durchführen eines Stickablaufs entsprechend einem gewünschten Stickdessin speichert, und mit einer Einrichtung, die diese Stichdaten aus der Stichdatenspeichereinrichtung ausliest und den Stickab­ lauf in Übereinstimmung mit den ausgelesenen Stichdaten durchführt, dadurch gekennzeichnet, daß
eine graphische Musterdatenzuführeinrichtung ent­ sprechend einem in der Stichdatenspeichereinrichtung gespeicherten Stickdessin graphische Musterdaten des Musters des Stickdessins zuführt; und
daß eine Anzeigeeinrichtung das Stickdessinmuster in Übereinstimmung mit den von der graphischen Muster­ datenzuführeinrichtung zugeführten graphischen Muster­ daten anzeigt.
2. Stickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die graphische Musterdatenzuführeinrichtung die in der Stichdatenspeichereinrichtung gespeicherten Stichdaten ausliest und die graphischen Musterdaten des in Übereinstimmung mit den Stichdaten ausgeführten Stickdessinmusters erzeugt.
3. Stickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die graphische Musterdatenzuführein­ richtung aufweist:
eine Recheneinrichtung, die die graphischen Mu­ sterdaten des Stickdessinmusters erzeugt, das in Über­ einstimmung mit den aus der Stichdatenspeichereinrich­ tung ausgelesenen Stichdaten ausgeführt wird, und
eine graphische Musterdatenspeichereinrichtung, die die von der Recheneinrichtung erzeugten graphischen Musterdaten speichert.
4. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die graphische Musterdaten­ zuführeinrichtung eine Einrichtung zum Einstellen eines Maßstabverhältnisses der zuzuführenden graphischen Mu­ sterdaten aufweist und die graphischen Musterdaten mit dem eingestellten Maßstabverhältnis erzeugt und ange­ zeigt werden.
5. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die graphische Musterdaten­ zuführeinrichtung eine graphische Musterdatenspeicher­ einrichtung aufweist, die entsprechend den in der Stichdatenspeichereinrichtung gespeicherten Stichdaten die graphischen Musterdaten des durch die Stichdaten ausgeführten Stickdessinmusters speichert, daß graphi­ sche Musterdaten, die den gewünschten Stichdaten ent­ sprechen, aus der graphischen Musterdatenspeicherein­ richtung ausgelesen werden und das Stickdessinmuster in Übereinstimmung mit den ausgelesenen graphischen Mu­ sterdaten angezeigt wird.
6. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß eine graphische Rahmenmuster­ datenzuführeinrichtung graphische Rahmenmusterdaten zum graphischen Anzeigen der Form eines Stickrahmens zu­ führt, und daß die Anzeigeeinrichtung das Stickdessin­ muster und die Form des Stickrahmens in Übereinstimmung mit den von der graphischen Musterdatenzuführeinrich­ tung zugeführten graphischen Musterdaten des Stickdes­ sins und den von der graphischen Rahmenmusterdatenzu­ führeinrichtung zugeführten Rahmenmusterdaten anzeigt, so daß durch einen Vergleich zwischen dem Stickdessin­ muster und der Stickrahmenform, die von der Anzeigeein­ richtung angezeigt werden, überprüfbar ist, ob das Stickdessinmuster in den Stickrahmen paßt oder nicht.
7. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß eine graphische Rahmenmuster­ datenzuführeinrichtung graphische Rahmenmusterdaten zum graphischen Anzeigen der Form eines Stickrahmens zu­ führt und eine Entscheidungseinrichtung die von der graphi­ schen Musterdatenzuführeinrichtung zugeführten graphi­ schen Musterdaten des Stickdessins und die von der gra­ phischen Rahmenmusterdatenzuführeinrichtung zugeführten graphischen Rahmenmusterdaten vergleicht und dadurch überprüft, ob das Stickdessinmuster in den Stickrahmen paßt oder nicht.
8. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß die graphische Rahmenmuster­ datenzuführeinrichtung aufweist:
eine Rahmenformdatenspeichereinrichtung, die Rah­ mendaten speichert, welche die Form des Stickrahmens repräsentieren, und
eine graphische Rahmenmusterdatenerzeugungsein­ richtung, die die in der Rahmenformdatenspeicherein­ richtung gespeicherten Rahmenformdaten ausliest und graphische Rahmenmusterdaten erzeugt, welche die Form des Stickrahmens in Übereinstimmung mit den Rahmenform­ daten graphisch anzeigen.
9. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß die graphische Rahmenmuster­ datenerzeugungseinrichtung aufweist:
eine Recheneinrichtung, die in Übereinstimmung mit den aus der Rahmenformdatenspeichereinrichtung ausgele­ senen Rahmenformdaten die graphischen Musterdaten des Stickrahmens errechnet, und
eine graphische Rahmenmusterdatenspeichereinrich­ tung, die die von der Recheneinrichtung errechneten graphischen Rahmenmusterdaten speichert.
10. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß die graphische Rahmenmuster­ datenerzeugungseinrichtung eine Einrichtung zum Ein­ stellen des Maßstabverhältnisses der erzeugten graphi­ schen Musterdaten aufweist und die graphischen Muster­ daten mit dem eingestellten Maßstabverhältnis erzeugt und anzeigt.
11. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite graphische Mu­ sterdatenzuführeinrichtung während des Stickablaufs graphische Musterdaten eines fertiggestellten Ab­ schnitts des Stickdessins zuführt, und daß die Anzeige­ einrichtung in Übereinstimmung mit Ausgangsdaten der graphischen Musterdatenzuführeinrichtung und der zwei­ ten graphischen Musterdatenzuführeinrichtung das ge­ samte Muster des Stickdessins und den jeweils fertig­ gestellten Abschnitt des Stickdessins zusammen anzeigt.
12. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung das gesamte Muster des Stickdessins und den gegenwärtig fertiggestellten Abschnitt des Stickdessins durch ge­ meinsame Koordinaten anzeigt, die einander überlagern, wobei der fertiggestellte Abschnitt von dem nicht fer­ tiggestellten Abschnitt durch Helligkeits- und Farb­ abweichungen unterschieden werden.
13. Stickmaschine mit einer Stichdatenspeichereinrich­ tung, die Stichdaten zum Durchführen eines Stickablaufs entsprechend einem gewünschten Stickdessin speichert, und mit einer Einrichtung, die diese Stichdaten aus der Stichdatenspeichereinrichtung ausliest und den Stickab­ lauf in Übereinstimmung mit den ausgelesenen Stichdaten durchführt, dadurch gekennzeichnet, daß
eine graphische Musterdatenzuführeinrichtung wäh­ rend des Stickablaufs graphische Musterdaten eines fer­ tiggestellten Abschnittes eines Stickdessins zuführt; und
daß eine Anzeigeeinrichtung den fertiggestellten Abschnitt des Stickdessins in Übereinstimmung mit den von der graphischen Musterdatenzuführeinrichtung zuge­ führten graphischen Musterdaten anzeigt.
14. Stickmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die In­ formation zu dem Anteil des fertiggestellten Ab­ schnittes oder des nicht fertiggestellten Abschnittes in bezug auf den Gesamtbereich des Stickdessins an­ zeigt.
15. Stickmaschine mit einer Stichdatenspeichereinrich­ tung, die Stichdaten zum Durchführen eines Stickablaufs entsprechend einem gewünschten Stickdessin speichert, und mit einer Einrichtung, die diese Stichdaten aus der Stichdatenspeichereinrichtung ausliest und den Stickab­ lauf in Übereinstimmung mit den ausgelesenen Stichdaten durchführt, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Steuerdatenspeichereinrichtung Steuerdaten speichert, die Eigenschaften eines Stickdessins reprä­ sentieren, das den in der Stichdatenspeichereinrichtung gespeicherten Stichdaten entspricht;
eine Einstelleinrichtung zum Einstellen der Werte der in der Steuerdatenspeichereinrichtung zu speichern­ den Steuerdaten vorgesehen ist;
eine Leseeinrichtung die Steuerdaten aus der Steu­ erdatenspeichereinrichtung ausliest; und
eine Anzeigeeinrichtung die ausgelesenen Steuer­ daten anzeigt.
16. Stickmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einstelleinrichtung eine manuelle Einstelleinrichtung, mit der sich Inhalte eines vor­ bestimmten Typs von Steuerdaten unter mehreren Typen von Steuerdaten nach Belieben manuell einstellen las­ sen, und eine automatische Einstelleinrichtung auf­ weist, mit der sich durch eine vorbestimmte Operation Inhalte eines anderen vorbestimmten Typs von Steuer­ daten unter mehreren Typen von Steuerdaten in Überein­ stimmung mit Inhalten der Stichdaten entsprechend dem anderen vorbestimmten Typ von Steuerdaten nach Belieben automatisch einstellen lassen.
17. Stickmaschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerdaten mindestens einen Datentyp aus den folgenden Datentypen aufweisen: Des­ sinbezeichnungsdaten zum Repräsentieren der Bezeichnung des Stickdessins, Daten zum Repräsentieren der Anzahl der Stiche im Stickdessin, Daten zum Repräsentieren der Häufigkeit des Farbwechsels im Stickdessin und Daten zum Repräsentieren des Maximalbereiches ausgehend von einem Stickstartpunkt im Stickdessin.
18. Stickmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stichdatenspeicherein­ richtung die Stichdaten entsprechend mehrerer Stickdes­ sins speichert
daß die Steuerdatenspeichereinrichtung die Steuer­ daten für jedes der Stickdessins speichert, die in der Stichdatenspeichereinrichtung gespeichert sind; und
daß die Leseeinrichtung die Steuerdaten, die einem gewünschten Stickdessin unter den Stickdessins entspre­ chen, selektiv aus der Steuerdatenspeichereinrichtung ausliest.
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