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DE381406C - Verschliessvorrichtung fuer Postsaecke und aehnliche Behaelter - Google Patents

Verschliessvorrichtung fuer Postsaecke und aehnliche Behaelter

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Publication number
DE381406C
DE381406C DEM72697D DEM0072697D DE381406C DE 381406 C DE381406 C DE 381406C DE M72697 D DEM72697 D DE M72697D DE M0072697 D DEM0072697 D DE M0072697D DE 381406 C DE381406 C DE 381406C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closing device
locking piece
locking
recess
closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM72697D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE381406C publication Critical patent/DE381406C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/10Container closures formed after filling
    • B65D77/16Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion
    • B65D77/18Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion and securing by a deformable clip or binder
    • B65D77/185Container closures formed after filling by collapsing and twisting mouth portion and securing by a deformable clip or binder with means for discouraging or for indicating unauthorised opening or removal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschließvorrichtung für Postsäcke und ähnliche Behälter. Die Erfindung betrifft eine Verschließvor= richtung für Postsäcke und ähnliche Gegenstände, bei der an den Enden eines den Sack umschließenden Bandes o. dgl. zwei Nerschlußelemente angel,racht sind, die ineinandergreifen und durch ein Siegel o. dgl. verschlossen werden können, und besteht im wesentlichen darin, daß das eine der Verschlußelemente, nachdem es mit seinem einen Ende mit einem hakenartigen Ansatz des anderen Elementes in Eingriff gebracht ist, auf das -den Sack umschließende Band als Spannhebel wirkt und daß in einer Vertiefung des einen Verschlußelementes ein umlegbares Sperrstück angeordnet ist; das nach dem Umlegen in die Vertiefung einen Daumen des anderen Verschlußelementes in der Verschlußlage sichert.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r zeigt im Längsschnitt eine Ausführungsform der Verschließvorrichtung, @lie mittels einer Ploml;e o1er eines Lacksiegels gesiegelt werden kann.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht zu A11. i.
  • Abb. 3 zeigt eine bei der in Ahb. i und 2 largestelltcn Vorrichtung verwendbare Bestimmungsscheibe, die auf beiden Seiten benutzt werden kann.
  • Abb. l ist ein Querschnitt nach der Linie 4-d. der Abb. 2.
  • Abb. 5 ist eine schaubildliche Darstellung cer ineinanderschließ'-aren Teile der Verscliließvorrichtung und der zwischen diesen Teilen zti befestigenden Bestimmungsscheibe.
  • Abb.6 ist eine Draufsicht der Verschließderen Sperrung mittels Siegellack gesichert «erden kann.
  • Abt>. ; zeigt eine andere Ausführungsform der Verschließvorrichtung in Draufsicht. Abh.8 zeigt in schaubildlicher Darstellung den inneren vier ineinanderscbließbaren Teile @ler Verschließvorrichtung mit der daran zu befestigenden Bestimmungsscheibe.
  • Abb.9 zeigt eine Abänderung der Befestigungseinrichtung für die Bestimmungsscheibe. Abb. io zeigt eine andere Art der Anbringung der Bestimmungsscheibe im senkrechten Schnitt der Verschließvorrichtung.
  • Ab!). i i ist eine Draufsicht zu Abb. io. Abb.12 zeigt ebenfalls in schaubildlicher Darstellung eine weitere Ausführungsform der Verschließvorrichtung teilweise im Schnitt.
  • Die bei den Teile 20 und 21 der Verschließvorrichtung haben eine scilche Form, daß der innere Teil 2o genau in Ien äußeren 21 hineinpaßt.
  • Das innere Verschlußelenient 20 besitzt einen nach unten gerichteten Schenkel, der in einen offenen Haken 22 eil-iigt, zum Einsetzen des entsprechend geformten äußeren Ver-#-chlußelementes 2r. Der äußere Teil 21 ist mit an ihren Enden durch ein Querstück initeinander verhundenen Lappen 21. versehen, die, wie aus Abb. i ersichtlich, nach dem Ineinan derlegen der beiden @`erscl-ilußele_=irente 20 und 21 den Halten 22 seitlich abdecken und daher eine seitliche Be\v-egung des äußeren Teiles verhindern. Durch diese Art der losen Gelenkverbindung zwis:lien In Teilen 20 und 21 wird es ermöglicht, Elen äußeren Teil 21 aas ;der in Abb. i mit punktierten Linien in die mit vollen Linien gezeichnete Lage nach oben umzulegen. Der innere Teil 20 ist an seiner o1 eren Flachseite mit einem Daumen 25 versehen, welcher an der einen Stirnfläche eine Auskehlung 26 besitzt und durch einen Schlitz 27 des äußeren Teiles 21 tritt, wenn dieser in die Schließlage gebracht wird. Der Daumen 25 ragt in eine napfartige Vertiefung 28 des äußeren Verscblußelementes 2i hinein, in welcher ein mit einer der Auskehlung 26 angepaßten Druckfläche 30 versehenes, um den Zapfen 31 drehbares Sperrstück 29 gelagert ist. Die Druckfläche 30 liegt konzentrisch zum Drehzapfen 31 oder ist daumenförmig gestaltet. Wenn die beiden Teile 2o, 21 in die Schließlage zusammengelegt sind, kann las Sperrstück so nach unten in @-lie Vertiefung hineingeklappt werden, daß die Druckfläche in Te Auskehlung des Daumens eingreift und dadurch die beiden Verschlußelemente 2o, 21 fest miteinander verbindet. Die der Auskehlur1g 26 angepaßte Druckfläche 30 ist am Ende einer Aussparung 32 des Sperrstückes 29 angeordnet, die es gestattet, daß das Sperrstück frei über Ien Daumen 25 greifen kann, wenn es nach unten in die Sperrlage geklappt wird. Das Sperrstuck 29 besitzt an seinem freien En;le eine Bohrung 33, der eine Bohrung 3-1 an ;leni Verschlußeleinente 21 entspricht. Beile Bohrteigen sind an ihren unteren Seiten versenkt. Sie dienen zur Aufnahme eines Stöpsels 3; aus Blei o der an-lerein weichen Metall, der mit ein@,-ni in die Versenkung der Bohrung 3.1 hineinpassen@_len konischen Kopf 36 versehen. ist. Dieser Stöpsel wird nach oben durch flie Bohrung 3.4 gesteckt, bevor der äußere Tea 21 in die Schließlage gel-,racht wird. Die Erweiterung der Bohrung 33 gestattet, Glas Sperrstück 29 frei über las obere Enle des Stöpsels 35 in die Sperrlage zu bewegen. Der Stöpsel 35 ist voll solcher Länge, daß er durch (iie Bohrung 3 3 über das Sperrstück 29 hinausragt und "sein freies Ende mittels eines Zahlen-, Btt,hstaben- o der anderen geeigneten Stempels zu einem Siegel flachgedrückt werden kann, so daß das Sperrstück in seiner Schließstellung gesichert wird.
  • :Anstatt der Siegelung des Sperrstückes mittels eines Blciistöpsels kann auch die \ ertiefung 28 des Verschlußelementes 21 mit Sicgellack 37 ausgegossen werfen, wie bei dem in Ab!). 4 dargestellten Ausführungsl-eispiel. Die @-ertiefung 28 will durch einen Flansch 38 der Außenkante des Teiles 2i gebildet, der sich über die ganze Länge des Verschlußeleinentes 21 erstrecken und somit zu seiner Versiä r-1<tirig ;dienen kann. Das nach oben gelogene freie Ende Ales Sperrstückes 2c) bildet eine Wand zwischen den Flsiischen 38 der beiden Längskanten dCS "Cetlcs ai un,l verhütet Iadurch ein unbeabsichtigtes Abfließen des erwärmien flüssigen Siegellacks beim Versiegeln.
  • Die Verschlußeleinente 20 111i1 21 sind durch c:ne Kette 39 oder ein biegsames Band mitein-,nrler verbunden, wo''-ei das eine Ende der Kette an dem Verschlußelement 21 mittels des Zapfe is <l.o fest angelenkt ist, un.-1 zwar an einer von dem Drehpunkt l.,-s Teiles 21 in einem bestimmten Abstand entfernten Stell,-, während das andere Ende der Kette init de-,ii Verschlußelement 20 ,durch einen Kleinnihel#el 41 verstellbar verbunden ist. Der Klemmhebel 41 ist als Winkelhebel ausgebildet, dessen einer Schenkel in ein Glied der Kette oder in eine Aussparung des biegsamen Bandes hineingreift und auf diese Weise die Kette oder das Band festhält, während der Druckarm des Winkelhebels sich dicht an den Teil des Sackes anschmiegt, an den das innere Verschlußelement angelegt wird. Der Winkelhebel 41 ist mittels des Zapfens .I2 zwischen nach unten gerichteten Laschen 1.3 des inneren Verschlußelementes 2o .gelagert. Gewünschtenfalls kann auch die Kette an dem äußeren Teil 21 der Verschließvorrichtung mittels des Winkelhebels 41 verstellbar befestigt werden, oder es können auch beide Enden der Kette zugleich in der jeschriebenen Weise verstellbar eingerichtet sein.
  • Beim Anlegen der Verschließvorrichtung an einen Postsack wird die Kette 39 um den Hals des Sackes gelegt und däs äußere Verschiußelement 21 in den Haken 22 am inneren Verschlußelement 2o eingehängt, wie finit punktierten Linien in Abb. 1 dargestellt ist. Dann wird nach vorherigem Einsetzen eines Stöpsels 35 in die Böhrung 34 der äußere Teil 21 in die Schließlage gebracht und hierauf durch Niederklappen des Sperrstückes 29 verriegelt. Hierbei wird eine beträchtliche Spannung auf die Kette ausgeübt, die bewirkt, daß die Kette den Sackhals dicht umschließt. Um welchen Betrag die lichte Weite der Kettenschlaufe sich hierbei verringert, ist aus den in Abb. 1 mit vollen und punktierten Linien dargestellten Stellungen der Verschließvorrichtung zu ersehen. Befinden sich nun die Teile der Schließvorrichtung in dieser Lage, so wird das aus dem Sperrstück 29 herausragende Ende des Stöpsels 35 breitgedrückt und plombiert. Wenn ein Stöpsel 35 nicht benutzt wird, wird las Gehäuse 28 mit Siegellack ausgegossen.
  • Die Länge der von der Kette gebildeten Schleife kann den verschiedenen Größen der Postsäcke angepaßt werden, indem die beiden Verschlußelemente 2o und 21 der 'v erschließvorrichtung voneinander entfernt werden und :durch Umlegen des Winkelhebels .I1 die Kette gelöst wird, so daß das freie Ende der fette zwischen den Lappen 43 am inneren Teil 20 in der erforderlichen Weise eingestellt `werden kann. Nach erfolgter Einstellung der Kette wird der Winkelhebel 4.i wieder angehoben, um die Kette in der eingestellten Lage zu sichern. Der Zug der Kette sichert die Stelhing des Winkelhebels 4.i, der nur bei abgenommener Verschließvorrichtung zugänglich ist.
  • In Fällen, wo die Verschließvorrichtung für Säcke von gleicher Größe verwendet werden soll, kann die Verstellvorrichtung für die Kette in Fortfall kommen, wobei dann auch das zweite Ende der Kette mittels des Bolzens .I2 an den Lappen 43 befestigt wird, wie das an dem äußeren Verschlußelement 21 befestigte andere Ende der Kette.
  • Das Öffnen der Ver schließe orrichtung geschieht mittels eines in Abb. 1 mit punktierten Linien dargestellten Hilfswerkzeuges 4-4, das unter das freie Ende des Sperrstückes 29 eingesetzt wird, um das Sperrstück anzuheben und das Siegel zu erbrechen, worauf die beiden Teile 2o und 21 auseinandergenommen und die @'erschließvorrichtung abgenommen werden kann.
  • Die Kanten des Sperrstückes 29 sind, wie A:b.4 erkennen läßt, nach unten abgeschrägt bzw. unterschnitten, damit bei der Verwendung von Siegellack 37 beim Abheben des Sperrstückes 29 nicht die ganze Siegelung zerstört wird, sondern das Sperrstück sich aus dem von dem Siegellack gebildeten Lager sauber herausheben läßt und, nachdem der Sack geleert ist, in dieses wieder eingelegt werden kann, so daß zwecks neuer Siegelung nur etwas frischer Siegellack nachzufüllen ist: Die Ausführung der Vorrichtung nach Abb, 6 eignet sich für die Verwendung von Siegellack, und es ist in diesem Falle am Boden des Gehäuses 28 eine nach unten erweiterte bzw. eine unterschnittene Öffnung .45 vorgesehen, in die der Siegellack eindringt und in der er sich festsetzt.
  • An der Verschließvorrichtung wird die in Abb. 3 dargestellte, zweiseitig benutzbare Bestimmungsscheibe, die aus einem :Metallblech 1.6 besteht, befestigt, und zwar, wie aus Abb. z ersichtlich, in dem Gehäuse 28, wo sie auf das Sperrstück 29 gelegt wird, wenn sich dieses in der Sperrlage befindet. Das Metallblech 1.6 ist mit einer Öffnung 47 versehen, um es auf den noch nicht breitgedrückten Schaft des Stöpsels 35 aufstecken zu können, damit, wenn die Plombierung mittels eines Weichinetallstöpsels vorgenommen wird, das Metallblech :46 mit festgehalten und gesichert wird.
  • In Abb. 5 ist eine-Bestimmungsscheibe dargestellt, die sich für die Verwendung von Siegellack oder des Weichmetallstöpsels eignet. Sie besteht aus einer Scheibe 48 aus Blech oder anderem geeigneten Material und besitzt in der Mitte eine der Form und Größe des von dem inneren Verschlußelement 2o getragenen Daumens 25 entsprechende Öffnung .49, so daß fliese über den Daumen 25 paßt. Außerdem besitzt die Scheibe an der einen Seite eine Aussparung 5o, um ein ungehinciertes Zusaminenlegen der Teile 20, 21 zu ermöglichen, wenn die Scheibe zwischen diese Teile gelegt ist. Diese Art .der Befestigung der Bestimmungsscheibe ist in Abb. 1 mit punktierten Linien dargestellt.
  • Beide Flächen der Scheiben d.6 und 48 sind durch Aufschrift oder Stempelung oder in anderer geeigneter Weise mit der Ortsbezeichnung versehen, wohin der betreffende Postsack befördert werden soll und woher er kommt.
  • Bei der in Abb. ; dargestellten Ausführungsforili der Verschließvorrichtung ist das äußere Verschlußelement 21 länglich ausgeführt und das Sperrstück 29 rechteckig gestaltet, so daß es sich dem von den Flanschen 38 gehil(leten Gehäuse 28 dicht anpaßt, das zum Schutz des Sperrstückes 29 und des zu seiner Sicherung angebrachten Siegel; dient. Als Bestimmungsscheibe kam) hierbei entweder eine in das Gehäuse 28 eingepaßte und durch den Weichmetallstöpsel befestigte oder eine zwischen die Verschlußeleinente 2o und 21 zu legende kreisförmige Scheibe benutzt «-erden.
  • Bei der in Abb.8 gezeigten Ausführungsform besitzt das innere Verschlußelement 2o einen kreisrunden Flansch 51 von derselben oder annähernd der Größe einer kreisförmigen Bestimmungsscheibe 52. Die Bestimmungsscheibe 52 ist wiederum finit einer (5ifntitig.19 zum Durchtreten des Daumens 25 versehen, der seinerseits dicht oberhalb des Flansches 51 eine Ausnehmung 53 besitzt, in die die Bestimmungsscheibe mit einer Kante ihrer Öffnung q.9 seitwärts eingeschoben wird, um alsdann von einem federnd an dem Flansch 51 gelagerten Sperrknopf _3q., der in ein entsprechendes Loch 55 der Bestimmungsscheibe einschnappt, gehalten zu werden, bis die Verschließvorrichtung an dem Hals des Postsackes in der oben beschriebenen Weise befestigt ist.
  • Die in Abb.9 dargestellte Bestimmungsscheibe ist mit öffnungen 56 in Form eines Schlüsselloches versehen, die über Knöpfe 57 an dem Flansch 51 greifen, sowie ferner mit einer seitlichen Aussparung 58. Auch diese Bestimmungsscheibe greift mit einer in der Mitte angeordneten Öffnung über den Daumen 25 und wird durch eine kleine Drehung, wobei die Schlitze der Öffnungen 56 unter .lie Knöpfe ;; fassen, festgehalten, bis die Sperrung der Verschlußelemente 2o und 21 vollendet ist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. to und 11 sind die inneren und äußeren Teile 2o und 21 finit je einer geraden Verlängerung versehen, wobei das Gehäuse 28 von lein inneren Verschlußelenielt 20 gebildet und der Sperrdaumen 25 von dem äußeren Element 21 getragen wird. Die Enden eines b:egsainen Bandes 63, z. B. eines Stallbandes, sind mittels cler Bolzen 64 all geeigneten Flanschen der beiden Elemente 20, 21 befestigt, und zwar an von dein Stützpunkt dieser bei len Teile entfernten Stellen, so daß die erforderliche Hebelwi1-kiuig leim Anlegen der Verschließvorricltung erzielt wird. Das innere Verschlußeleinelt 20, all detn die Vertiefung ,ade, das Gehäuse 28 angebracht ist, ist finit eincin Flansch 63 versehen, der annähernd drei Viertel seines Unifanges umfaßt.
  • Na- chdem das Band 63 um den Hals des Postsackes herumgelegt ist, wird das Verschlußelement 21 mit einem Schenkel in das hakenförmige Ende des Schenkels des anderen Verschlußelelneiltes 20 eingesetzt und hierauf nach oben umgelegt, bis der Daumen 25 sich in eine entsprechende Aussparung 27' des Teiles 2o gelegt hat. Der Daumen 25 besitzt eine nach oben offene Ausnehmung 26' zur Aufnahme eines im Gehäuse 28 beweglich befestigten Sperringes 29'. Wenn der äußere Teil 21 nach oben bewegt wird, übt er auf das Band 63 einen beträchtlichen Zug aus, so daß es fest Uni Alen Hals des Postsackes zusammengezogen wird. Bevor die Sperrung der zusammengelegten Elemente 2o und 21 erfolgt, wird eine Bestimmungsscheibe 66 an dem inneren Verschlußelenient 2o befestigt, die dann beim Ineinandergreifen der beiden Elemente sicher festgehalten wird. Die hierfür verwendete Bestinimungsscheibe66 ist hufeisenförmig und besitzt turn Zwecke ihrer Befestigung an den Schenkelenden einen Falz, in den ein Drahtbüge167 gelegt ist. In der :Mitte ist die Scheibe 66 mit einer Aussparung 66' versehen, in die ein Ansatz 65' des Flansches 65 eingreift. An dem Verschlußelement 20 ist eine Vertiefung 68 vorgesehen, in die der nach unten gekrümmte Teil des Drahtbügels 67 eingelegt wird. Auf diese Weise kann die auf beiden Seiten mit einer Aufschrift versehene Bestimmungsscheibe leicht über das Gehäuse 28 geschoben werden und legt sich genau auf den das Gehäuse umfassenden Flansch 65. Die Vertiefung 68 kann mit einer geeigneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Federschnappvorrichtung versehen werden, damit der Drahtbügel 6- noch besonders gehalten ,vir3. Der Drahthügel 67 wird durch das Zusa ininenlegen der beiden Teile 20, 21 und deren Sperrung durch den Sperring 29' gesichert. Die Siegelung dieser Vorrichtung erfolgt durch Siegellack,' der in das Gehäuse 28 eingetröpfelt wird und hierbei den Sperring 29' abdeckt. Das Gehäuse 28 ist an einer Seite mit einer Aussparung 69 versehen, um das beim Anlieben des Sperringes 29' zum Aufbrechen des Siegels zu verwendende Hilfswerkzeug -.I (Abb. 1) bequem ansetzen zu können.
  • Eine Abänderung dieser Ausführungsform der Verschließvorrichtung zeigt Abb. 12, liei der die Sperrung der ineinanderschließbar@en Teile 2o und 21 mit Hilfe einer ringförmigen Scheibe 70 bewirkt wird, die zugleich als Bestimmungsscheibe benutzt wird. Hierbei trägt das äußere Verschlußelement 21 @ler Schi, ießv;)rrichtung nicht den Daumen 25, sondern ist auf der Außenseite finit einem F-incllnitt 7 1 ver..eh:ii, in welchen die Scheibe 70 gelegt wird, bevor sie über das Gehäuse 28 geklappt wird, um sich auf den Flansch 65" zu legen. Ihre Sicherung erfolgt dann mittels eines im Gehäuse 28 verschiebbar gelagerten Schiebers 72, der mit seinem einen Ende aus dent Gehäuse heraustritt und sich über die Scheibe legt. Am anderen Ende des Schiebers ist eine Öse 73 angebracht, die nach dem Vorschieben des Schiebers 72 flach umgelegt wird und sich hierbei gegen die Wandung des Gehäuses 28 legt, wodurch ein Festliegen des Schiehers bewirkt wird. Das Gehäuse 28 ist gegenüber der Stelle, an der der Schieber 72 nach außen tritt, um die Scheibe 7o festzuhalten, mit einer Aussparung 74 versehen, die es ermöglicht, den Schieber bei hochgestellter Öse 73 aus der Sperrlage bewegen zu können. Ein am Boden des Gehäuses angebrachtes Führungsstück 75, das den Schieber umfaßt, dient zur Führung desselben.
  • Die Verbindung zwischen den Verschlußelementen 2o, 21 und dem biegsamen Bande kann entweder fest oder verstellbar erfolgen, im letzteren Fall z. B. mittels des Winkelliebels 4i.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschließvorrichtung für Postsäcke und ähnliche Behälter, bei der an den Enden eines den Sack umschließenden Bandes o. dgl. zwei Verschlußelemente angebracht sind, die ineinandergreifen und durch ein Siegel o. dgl. verschlossen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das eine (2i) der Verschlußelemente (2o, 2r), nachdem es mit seinem einen Ende mit einem hakenartigen Ansatz des anderen Elementes (2o) in Eingriff gebracht ist, auf das den Sack umschließende Band (39) als Spannhebel wirkt und daß in einer Vertiefung (28) des einen Verschlußelementes ein umlegbares Sperrstück (29) angeordnet ist, das nach dem Umlegen in die Vertiefung einen Daumen (25) des anderen Verschlußelementes in der Verschlußlage sichert.
  2. 2. Verschließvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das umlegbare Sperrstück (29) und der Rand des das Sperrstück und das Siegel umfassenden Gehäuses so eingerichtet sind, daß das Sperrstück mittels eines hebelartigen Werkzeuges angehoben und damit das über dem Sperrstück gebildete Siegel aufgebrochen werden kann.
  3. 3. Verschließvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrstück (29) mit einer Bohrung (33) versehen ist, die mit einer Bohrung (34) des hebelartigen Verschlußelementes zur Deckung gebracht werden kann, so daß beide Teile durch Einfügung eines Stöpsels (35) aus Weichmetall in die beiden Bohrungen nietartig verbunden werden können.
  4. Verschließvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Verschiußelement (2o) mit einem Winkelhebel (4i) versehen ist, der mit seinem einen Schenkel in eine Öffnung oder ein Glied des den Sack innschließenden biegsamen Elementes eingreift und mit seinem anderen Schenkel dicht an dem Teil des Sackes anliegt, an den der Verschluß angebracht wird.
  5. 5. Verschließvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine als zweiseitig benutzbare Bestimmungsscheibe dienende Scheibe (48), die mit einer mittleren Öffnung (49) über den Daumen (25) des inneren Verschlußelementes (2o) geschoben werden kann und mit einem seitlichen Ausschnitt (50) versehen ist, damit das innere und das äußere Verschlußelement zusammengebracht und verschlossen werden können.
  6. 6. Verschließvorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine umkehrbare, in die das Sperrstück (29) umfassende Vertiefung (28) passende Bestimmungsscheibe (46) mit einem Loch (47) zum Durchtritt des Stöpsels (35) aus Weichmetall versehen ist.
  7. 7. Verschließvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß eine funkehrbare Bestimmungsscheibe (66) von Hufeisengestalt von einem das Siegelgehäuse (28) teilweise umgebenden Flansch (65) getragen und an ihren Schenkeln mittels eines Drahtbügels (67) befestigt wird, der, in eine Vertiefung (68) eingreifend, zwischen den einander zugekehrten Flächen der in der Sperrstellung befindlichen Ver-Schlußelemente (2o, 21) gehalten wird. B. Verschließvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (28) für das Siegel auf dem inneren Element angebracht ist und das innere Verschlußelement (2o) einen Sperrstift (78) trägt, der mit einem um das Siegelgehäuse greifenden, als Bestimmungsscheibe benutzbaren Ring (70) in Eingriff kommt, wobei das Sperrstück (72) die Form eines Schiebers hat, der durch die Wandung des Siegelgehäuses geschoben werden kann, um den Ring festzuhalten.
DEM72697D 1920-03-06 1921-02-27 Verschliessvorrichtung fuer Postsaecke und aehnliche Behaelter Expired DE381406C (de)

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DE (1) DE381406C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2497498A1 (fr) * 1981-01-06 1982-07-09 Lima Castro Netto E De Dispositif monobloc de fermeture de sac
US6044669A (en) * 1998-05-08 2000-04-04 Levi; Clark Strap lock

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