DE1779245C - Vorrichtung zum Befestigen von Fußteilen an einem Möbel - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen von Fußteilen an einem MöbelInfo
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Description
ι 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lös- über dem Kopf ein Hammerschlag auf den Fußteil,
baren Befestigen von Fußteilen an einem Möbel mit um die Verbindung fertigzustellen,
mindestens einem im Boden des Möbels angebrachten Die Handhabung wird dabei vereinfacht, wenn die
Verankerungselement, das einen den Boden nach Blattfeder an ihrem geschlossenen Ende eine Zunge
unten überragenden Kopf mit Hals aufweist, und mit 5 besitzt, mit der sie in einer am Faßteil angeordneten
einer Anschlußplatte am Fußteil, die mindestens schmalen Ausnehmung klemmend gehalten ist.
einen an einer Schmalseite offenen Schlitz von etwa Das Verankerungselement kann im Prinzip ein-
der Breite des Halsdurchmessers aufweist, wobei die stückig und verhältnismäßig einfach ausgeführt wer-
Befestigung des Fußteils durch Aufschieben der An- den. Zur besseren Verankerung läßt es sich mit Stern-
schlußplatte entlang des Halses auf den Kopf her- io rippen an seinem Umfang versehen, kann aber auch
gestellt ist. als eine von oben in eine Bohrung der Bodenplatte
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist an klemmend eingesteckte, mit einem Flansch versehene
der Oberseite eines winkelförmigen Möbelfußes mit Hülse ausgebildet und mit einer unten angebrachten
schräg nach außen geneigtem Fußteil eine Blechplatte kurzen Kopfschraube mit flachem rundem Kopf verangeschraubt,
die zwei parallellaufende Schlitze auf- 15 sehen sein.
weist. Die=,:: Schlitze durchragen an dei Unterseite des Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
Möbels angebrachte Halteschrauben, deren Köpfe in den Unteransprüchen genannt. In der folgenden Be-
unterhalb der Schlitze vorgesehenen Ausnehmungen Schreibung ist eine bevorzugte Ausführungsform der
des Möbelfußes zu liegen kommen. Die Füße werden Erfindung an Hand der Zeichnung herausgestellt. Es
also von der Seite her so eingeschoben, daß die ao zeigt
Schlitzplatte die Schraubenköpfe übergreifen kann F i g. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße
und damit zwischen dieser und der Unterseite des Fußbefestigung nach der Linie I-I in F i g. 2,
Möbels zu liegen kommt. Dabei wird zwar eine F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II durch die
zug- und druckfeste Verbindung geschaffen, aber Anordnung in Fig. 1,
es ist kein Verspannen möglich, so daß die Füße 35 Fig. 3 eine Seitenansicht eines Ankerelementes,
sich in Schlitzlängsrichtung verschieben können, Fig. 4 tine Ansicht von oben und
wenn beispielsweise ein Möbelstück auf dem Fig. 5 eine Seitenansicht einer gabelförmigen
Boden verschoben verden ..oll. Da auch die Halte- Blattfeder.
ichrauben nicht gesichert sind, können sie sich Nach der Zeichnung ist an der Befestigungssteile in
lockern und dadurch den Lösevorgang erleichtern, 30 der Bodenplatte 1 eines sonst nicht gezeigten Möbel-
was unter Umständen zum Umkippen des Möbels Stückes eine Bohrung 2 angebracht, in die von der
führen kann. Innenseite bzw. von oben her eine außen leicht kegel-
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungs- förmige Flanschhülse 3 so eingetrieben ist, daß sich
vorrichtung der vorgeschilderten Art. die mit ein- ihre sternförmig angeordneten Rippen 4 in den Werkfachen
Handgriffen schnell hergestellt und gelöst wer- 35 stoff der Bodenplatte 1 eingraben und ihr Flansch 5
den kann, so zu gestalten, daß der Fuß an der Unter- sich fest gegen die obere bzw. Innenseite der Bodenseitc
des Möbelstückes verspannt wird und sich nicht platte legt. Die Flanschhülse ist innen mit Gewinde
unbeabsichtigt lösen kann. versehen, in das eine allgemein mit 6 bezeichnete
Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß zwi- Kopfschraube mit flachem rundem Kopf 7 und zylin-
schen der Anschlußplatte und dem Kopf eine gabel- 40 drischem Schaftteil 8 eingreift, durch Verstellen der
förmig gestaltete, in Längsrichtung gewölbte und mit Schraube 6 kann die Dicke der Bodenplatte 1 berück-
ihrem Schlitz auf den Kopf so aufgeschobene Blatt- sichtigt werden. Der Kopf 7 untergreift mittels einer
feder angeordnet ist, daß die größte Wölbung über in den F i g. 4 und 5 dargestellten Blattfeder 9 eine
den Kopf hinausgeschoben ist und der Fußteil in be- Anschlußplatte 10 eines allgemein mit 11 bezeich-
festigter Lage festgeklemmt ist. 45 neten'Fußteiles, der gemäß Fig. 2 die Form eines
Hier ist zusätzlich nur eine in besonderer Weise ge- nach links geöffneten Kastenrohres hat, dessen Seiten-
formte Blattfeder vorgesehen, die nach Belieben ge- wände 12 vom freien Ende der Anschlußplattc weg
halten oder geführt werden kann, sich mit dem Möbel- zum Steg 13 hin schmaler werden,
fuß aufschieben oder auch anschließend eintreiben Die Anschlußplatte 10 hat die Form einer Gabel
läßt. Da man mit Blattfedern bei kleinem Verfor- y>
mit einem mittleren Schlitz 14, dessen Breite dem
mungsweg verhältnismäßig große Spannkräfte auf- Durchmesser de? Schraubcnschaftc<
8 entspricht,
bringen kann, wird der Fußteil am Möbel so fest- Auch die Blattfeder 9 hat die Form einer Gabel
geklemmt, daß ein unbeabsichtigtes Lösen praktisch und besitzt einen entsprechenden Schlitz 15. Am ge-
ausgcschlosscn ist, zumal die Spannkräfte auf kurzem schlossenen Ende der Gabel ist eine Zunge 16 an-
weit eingeschoben wird, daß Selbsthemmung erzielt Durch diesen Zungeneingriff wird die Feder unter
ist. Man kann den Fußteü mit einem einzigen Schlag Haftwirkung und Federvorspannung am Fußteil ge-
am Möbel anbringen, an Stelle von Einzel fußen auch halten, so daß diese Teile als Einheit zum Versand
«inen FußbUgel oder gar einen Fußrahmen mit vier βο gebracht werden können. Wie vor allem Flg. 5 er-
an diesem fest angebrachten Füßen. Die Bezeichnung kennen läßt, ist die Feder nach unten durchgewölbt,
»gabelförmig gestaltet« steht auch für solche Teile, Die größte Wölbung 18 hat dabei einen solchen Ab-
bei welchen eine Einfuhröffnung für den Kopf mit stand von der Zunge 16, daß in der Befestigungs-
anschließendem LSngssehfitz zum Hintergreifen des Stellung gemäß Fig. 1, wo der Schafte am Ende des
der Einfuhröffnung Beschlossen sind. In jedem Fall bung 16 hinausgefUckt ist. Auf diese Weise wird eine
genügt nach dem Einstecken entweder der Gabel* Sicherung gegen Lösen der Verbindung geschaffen,
enden um den Hals des Kopfes oder der Einführung Zum Anschließen des Fußes muß man diesen mit
den Schlitzen 14 und 1J5 nur so um den Schaft 8 aufschieben, daß der Kopf 7 die Feder übergreift, Beim
weiteren Einschieben, meist durch einen einzigen Hammerschlag, gleitet dann der Kopf über die durch
die Gabelzinken der Blattfeder gebildete Keilfläche auf, was große Spannkräfte unmittelbar zwischen den
Teilen 5 und 7 ermöglicht. Die großflächige Anschlußplatte 10 wird daher mit dem übrigen Fußteil
stabil an der Bodenfläche des Schrankteiles gehalten.
Die Gabelteile 9 und 10 müssen nicht unbedingt völlig freie Enden besitzen, sondern können auch in
eine Einführöffnung übergehen, deren Durchmesser größer als der des Kopfes 7 ist. Diese Teile werden
dann zunächst von unten über den Kopf 7 gesteckt und dann seitlich zur Spannung verschoben, ohne
daß der Gabel- oder Sehlitzeffekt verlorengeht.
Nach F i g. 1 ist die Anschlußplatte 10 selbst leicht keilförmig ausgeführt. Im Prinzip kann durch eine
solche Keilform der gesarnte Spannvorgang bewirkt werden. Auch dabei läßt sich eine Blattfeder zum *°
Dickenau-gleich Zwischenschalten, ohne daß diese selbst eine Keilfunktion übernimmt. Ebenso kann
man in der Anschlußplatte lediglich eine Durchstecköffnung vorsehen und dann einen Gabelkeil od. dgl.
zwischen dieser Platte und dem Kopf 7 eintreiben. Auch dabei ist es jedoch vorteilhaft, wenn sich an die
Durchstecköffnung ein Schlitz anschließt, so daß der Fuß gegen einm bestimmten Ansctilag verschoben
werden kann und seitlich gehalten ist.
Wenn der Fuß selbst parallel zur Bodenfläche des Möbelstückes eingetrieben wird, ist es grundsätzlich
möglich, eine Zwischenlage in Form eines dünnen Bleches oder Kunststoffbehälters zu verwenden, das
dann die Reibungskräfte aufnimmt. Ebenso kann eine Sicherung mittels Schraube, Nagel oder Stift vorgesehen
werden, um ein Schwenken des Fußteiles zu verhindern. Für die Verspannung genügt jedenfalls
ein einziger Kopf.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von Fußteilen an einem Möbel mit mindestens einem
im Boden des Möbels angebrachten Verankerungselement, das einen den Boden nach unten
überragenden Kopf mit Hals aufwe.st, und mit einer Anschlußplatte am Fußteil,.die mindestens
einen an einer Schmalseite offenen Schlitz von etwa der Breite des Halsdurchmessers aufweist,
wobei die Befestigung des Fußteils durch Aufschieben der Anschlußplatte entlang des Halses
auf den Kopf hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der AnschluU-platte (10) und dem Kopf (7) eine gabelförmig gestaltete,
in Längsrichtung gewölbte und mit ihrem Schlitz (15) auf den Kopf (7) so aufgeschobene
Blattfeder (9) angeordnet ist, daß die grolite Wölbung über den Kopf (7) hinausgeschoDen ist
und der Fußteil (11) in befestigter Lage festgeklemmt ist
2 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blattfeder (9) an ihrem geschlossenen Ende eine Zunge (16) besitzt,
mit der sie in einer am Fußteil angeordneten schmalen Ausnehmung (17) klemmend gehalten
3 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung nur
ein Verankeruiigselement (3 bis 6) und nur einen
Schlitz (14) in der Anschlußplatte (10) aufweist und daß die Anschlußplatte (10) als schmale
gabelförmige Lasche ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verankerungselement (3) mit Sternrippen (4) an seinen. Umfang
versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungselement
(3 bis 6) als eine von oben in eine Bohrung (2) der Bodenplatte (1) klemmend
eingesteckte, mit einem Flansch versehene Hülse (3) ausgebildet ist mit einer unten angebrachten
kurzen KopfschrauDe (6) mit flachem rundem Kopf (7).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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