DE389948C - Verfahren zur Darstellung von CíñC-substituierten Succinimiden - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von CíñC-substituierten SuccinimidenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D207/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
- C07D207/02—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
- C07D207/30—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
- C07D207/34—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
- C07D207/36—Oxygen or sulfur atoms
- C07D207/40—2,5-Pyrrolidine-diones
- C07D207/404—2,5-Pyrrolidine-diones with only hydrogen atoms or radicals containing only hydrogen and carbon atoms directly attached to other ring carbon atoms, e.g. succinimide
- C07D207/408—Radicals containing only hydrogen and carbon atoms attached to ring carbon atoms
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Description
- Verfahren zur Darstellung von C - C - substituierten Succinimiden. Schlafmittel aus der Reihe der Bernsteinsäure sind bisher nicht bekannt geworden. Bei zahlreichen Synthesen von Bernsteinsäureabkömmlingen wurde nun die überraschende Tatsache festgestellt, daß derL in an den Methylengruppen alkylsubstituierten Arylsttcciiiimiden eine stark schlafmachende und beruhigende Wirkung eignet, die sehr bald einsetzt und ohne irgendwelche Nachteile für ;Magen und Allgemeinbefinden abklingt. Man gelangt zu den neuen Verbindungen, indem man an den Methylengruppen durch Aryl-und Alkylreste substituierte Bernsteinsäuren oder ihre Abkömmlinge, wie z. B. Esternitrile, Esteramide oder Diamide, nach den für die Gewinnung von Succinimid üblichen Methoden in die zugehörigen Imide überführt.
- Beispiel i.
- ioTeile a.,a-Phenyläthylbernsteinsäureäthylesternitrilwerden unter mäßiger Kühlung in die achtfache Menge konzentrierter Schwefelsäure eingetragen und die Lösung nach einstündlichem Stehen auf Eis .gegossen, wobei sich das ca, u-Ph enyläthylbernsteiiisäureäthylesteramid in fester Form abscheidet: Aus Alkohol umgelöst schmilzt die Verbindung bei io5". io Teile dieses Esteram.ids werden mit der fünffachen Menge wäßrigen Anmoniaks einige Stunden geschüttelt oder gerührt, wodurch man eine klare Lösung .erhält. Man destilliert dann das Ammoniak ab oder bläst einen Luftstrom durch die Flüssigkeit, wodurch sich das a, cr-Plienyläthylsuccininriid in fester Form vom Schmelzpunkt 99° abscheidet. Der Ringsthluß erfolgt ebensogut mit verdünnter Natronlauge.
- Das als Ausgangsstoff dienende Esternitril wird beispielsweise wie folgt dargestellt: 16,4 Teile gepulvertes Natriumamid, 58 Teile Äthylbenzylcyanid C, H, (C2 H,) - CH. CN und aoo Teile Äther werden eine Stunde gekocht. Man gibt darauf zu der Natriumverbindu.ng 7o Teile Bromessigsäureäthylester hinzu und kocht noch mehrere Stunden. Nun gießt man die Reaktionsflüssigkeit auf Eis, wäscht die ätherische Lösung neutral und destilliert den Ester, der bei 155 bis i7o2 unter i i min Druck siedet und für die weitere Verarbeitung genügend rein ist.
Beispiel e. Teile a., a-Pheiiyläth5-Ibernsteilisätireäthyl- esternitril, gewonnen nach Beispiel i, «erden mit :Io Teilen alkoholischem Ammoniak io Stunden auf 19o bis 195' erhitzt. Darauf wird das Lösungsmittel verjagt und der Rückstand umgelöst. Er bestellt aus a, a-Phenvläthylsticcininiid. Beispiel 3. a, a-Phetlyläthylbernsteinsäureesterainidwird finit absteigendem Kühler eine Stunde auf außen 200' erhitzt, wobei sehr bald Alkohol abdestilliert. Das entstandene Imid ist iden- tisch mit dem nach Beispiel i erhaltenen. Beispiel q.. i Teil a, a-Phenylisopropylberlisteinsäure- äthylesternitril wird in die achtfache -.Menge konzentrierte Schwefelsäure eingetragen und nach einstündigem Stehen auf Eis gegossen. Das sich ausscheidende a, a-Phenylisoprop5-1- hernstßinsätireesteramid schmilzt bei l07°. Durch Schütteln mit Ammoniak und Ansäuern der erhaltenen Lösung erhält inali das a, a-I'henylisopropylsucciniinid voni Schmelz- punkt 107 -. Der Ausgangsstoff wird durch Kondensation voll Isopropylbenzylcyani,l (durch Isopropylierung voll Benzylcyanid er- halten, Kochpunkt 123 bis 12:1.' unter i 5 111111 Druck) und Bromessigsäureäthy lester mittels \atriuuiamid nach Beispiel i bereitet. Siede- punkt des Esternitrils 175 bis 185' unter 14 mm Druck. Beispiel s. ioTeile a, a-I'henylallylbernsteinsäureäthyl- esternitril werden bei -5 - o@ in ioo Teile konzentrierte Schwefelsäure eingetragen und die Reaktionslösung sofort auf Eis gegeben. Das a, a-Phenylallylberlisteinsäureesterainid scheidet sich in fester Form ab und schmilzt bei 98'. Ein Teil dieses Esteramids wird mit der zehnfachen Menge Wasser und der 2,5fachen Menge konzentrierter Natronlauge einige Zeit geschüttelt, wodurch bald Lösung erfolgt. Nach einigeln Stehen wird ange- säuert und das ausfallende a, a-PhetiS-lallyl- succiniinid aus Alkohol unigelöst, Schmelz- punkt 89'. Das erwähnte Esternitril wird aus Allylbenzylcyanid, das sich durch Ally- lierung von Benzylcyanid darstellen läßt (Kochpunkt 131 bis 133' unter 15 mm Druck), und Bromessigsäureäthyl;ester mittels N a- tritunamid in ätherischer Lösung bereitet. Der Siedepunkt liegt bei 170 bis 173- unter 1 2 111111 Druck. Beispiel i Teil ri., a-Phenylct-an-al, a,.-diäthylbern- steinsäurenitril «-erden mit 2o Teilen Wasser und 8 Teilen konzentrierter Natronlauge mehrere Stunden gekocht, wodurch der Ester in Lösung geht und Anltnoiliak entweicht. -,Man filtriert von wenig Harz ab, säuert finit Salzsäure an, äthert aus und wäscht zur Ent- fernung voll .etwas Säure mit wenig Ainino- niak. Beisl Eindunsten der ätherischen Lö- sung hinterbleibt das a-Phetivl-a", al=diäthyl- sttccinimid Boni Schmelzpunkt i io --. Offenbar wird zu- nächst eine der a-Cyangruppen verseift und dann Kohlensäure abgespalten, worauf wei- tere Verseifumg und Ringschluß erfolgt. Das Pheiiylcyandiätliylherilsteinsäurenitril läl.it sich wie folgt darstellen: 1.i,2 Teile Phenyllnalonitril in 15o Teileis Toluol werden mit .4 T eilen 1@Tatriuiiiami,l zwei Stunden gekocht. Dann gibt man 18 Teile Diätlivllironiacetonitril (durch De- stillation voll Diäthvlbroinacetainid mit Phos- phorpentoxy d eshaiten) hinzu und kocht un- gefähr 20 Stunden. Hierauf wäscht inan das Ganze finit verdünnter -Natronlauge und destilliert. Das Nitril siedet bei 19o` unter 10111111 Druck und schmilzt bei 74-. Beispiel 7. i Teil a, rf.-Pheuvläthyl-a,- äthylbernstein- sä-tireätlly#lcsternitril wird unter Kühlen iii die achtfache Menge konzentrierte Schwefelsäure eingetragen. llan läßt über Nacht stehen und gießt dann auf Eis. Die ausgeschiedene Masse wird iliit wäßrigem Ammoniak einige Stunden ini Rohr auf 120' erhitzt. Nach dein -erjagen des Lesungsmittels erhält man das rc, a.-Phenvläthyl-ai-äthylsuceinimid voni Schmelzpunkt 1i9`,. Das als Ausgangs- stoff dienende Esternitril bereitet man aus 29 Teileis Äthylbenzylcyanid, 8,2 Teilen Na- triumaniid und 39 Teilen a-Brombuttersäure- äthylester in ätherischer Lösung nach Bei- spiel i. Das Nitril siedet bei 18o' unter i o min Druck.
Claims (1)
- PATr,NT-ANSPRUc13: Verfahren zur Darstellung von C # C-substituierten SuccinimMen, darin bestehend, @daB man an den Methylengruppen durch mindestens einen Arylrest und durch Alkylreste substituierte Bernsteinsäuren oder ihre Derivate, wie Anhydride, Estersäuren, Diieester, Esternitri.le, Nitrile, Esteramide oder Diamide, nach den für die Gewinnung von Succinimid üblichen Methoden in die zugehörigen Imide der allgemeinen Formel
(R1 -Aryl; M =Wasserstoff oder Alkyl; R3 und R4 - Wasserstoff oder Al'kyl) überführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF52301D DE389948C (de) | 1922-08-01 | 1922-08-01 | Verfahren zur Darstellung von CíñC-substituierten Succinimiden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF52301D DE389948C (de) | 1922-08-01 | 1922-08-01 | Verfahren zur Darstellung von CíñC-substituierten Succinimiden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE389948C true DE389948C (de) | 1924-02-09 |
Family
ID=7105347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF52301D Expired DE389948C (de) | 1922-08-01 | 1922-08-01 | Verfahren zur Darstellung von CíñC-substituierten Succinimiden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE389948C (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1922
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