DE3722262A1 - Kranhaus - Google Patents
KranhausInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/52—Details of compartments for driving engines or motors or of operator's stands or cabins
- B66C13/54—Operator's stands or cabins
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kranhaus mit einer Kabine für
den Kranführer und einer den Zugang zu dem Kranhaus ermög
lichenden, in der Wandung des Kranhauses vorgesehenen Aus
sparung.
Bei solchen Kränen ist es erforderlich, daß der Kranführer
Zugang zu den meist in beträchtlicher Höhe über dem Sockel
angeordneten Kranführerkabine hat, ohne über steile, oft
schmutzige und daher nur unter Rutschgefahr begehbare Trep
pen, Leitern und dergleichen steigen zu müssen. Aus diesem
Grund sind die Kranhäuser und die Sockelkonstruktionen
so ausgebildet, daß der Kranführer innerhalb der Begrenzung
des Sockels und des Kranhauses zu seiner Kabine aufsteigen
und in diese gefahrlos durch eine Öffnung im Kranhaus ge
langen kann, ohne widrigen Wetterverhältnissen ausgesetzt
zu sein. Das Kranhaus hat üblicherweise eine Öffnung, durch
die man zu den Betriebsaggregaten des Krans gelangen kann
und deren Abmessungen so groß sind, daß man Maschinenteile
einbringen und gegebenenfalls auswechseln kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau solcher
Kräne zu verbessern und insbesondere dem Kranführer ein
ungefährdetes und risikoloses Erreichen seiner Kabine zu
ermöglichen. Ein solches Bedürfnis besteht insbesondere
bei Ladekränen, wie sie auf Schiffen und in Dockanlagen
Verwendung finden, bei denen das Kranhaus auf einem Sockel
gerüst ruht.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den Mitteln
gelöst, die die kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1
bilden. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Kranhauses ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Konstruktion weist gegenüber bekannten
Konstruktionen vor allem den Vorteil auf, daß in dem Kran
haus weniger Aussparungen vorgesehen werden müssen, und
zum anderen, daß die Abdeckung einer solchen notwendigen
Aussparung und die Kranführerkabine unabhängig von der
Montage weiterer Strukturelemente als einheitliches Element
eingebaut werden können.
In der Zeichnung ist in schematischer Weise ein Ausführungs
beispiel des erfindungsgemäßen Kranhauses dargestellt,
das im folgenden beschrieben wird. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Kranhauses
unter Weglassung einzelner Teile schräg von hinten
gesehen,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Kranhauses
nach Fig. 1 unter Weglassung der die Aussparung
verschließenden Abdeckung und der Betriebsaggre
gate schräg von vorne gesehen,
Fig. 3 einen waagerechten, die Umrisse des Kranhauses
und der Führerkabine zeigenden Schnitt durch das
Kranhaus.
In Fig. 1 sind außer dem Kranhaus und der Führerkabine
Kranaggregate, z.B. der Auslegerarm L, der Seiltrommelmo
tor K und der Antriebsmotor M dargestellt. Die einzelnen
Aggregate sind bekannter Art und daher im folgenden im
einzelnen nicht beschrieben. Zum Verständnis des Erfindungs
gegenstandes bedarf es daher nur des Hinweises, daß die
in der Führerkabine angeordneten Schaltorgane über Leitun
gen mit den Antriebselementen der Kranaggregate verbunden
sind.
Das Kranhaus 1 ruht auf einem in den Figuren nicht darge
stellten Sockelgerüst. Von diesem gelangt man über eine
Öffnung 2 in das Innere des Kranhauses 1. Von dieser Öff
nung 2 erstreckt sich ein Steigleitersystem 3 zu einer
mit einer Abdeckplatte verschließbaren Öffnung 4 in der
Decke des Kranhauses 1. Über dieses Leitersystem 3 und
einen Zwischenboden gelangt man zur Führerkabine 5; gleich
zeitig können die in dem Kranhaus angeordneten Aggregate
von der Leiter aus gewartet und überwacht werden.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Wandung des Kranhauses
eine breite Aussparung 6 aufweist, die es erlaubt, große
Teile leicht in das Kranhaus zu verbringen. Da diese Aus
sparung in einem verhältnismäßig großen Abstand von dem
Boden des Kranhauses vorgesehen ist, befindet sich diese
unter dem Gesichtspunkt der mechanischen Festigkeit an
einer günstigen Stelle.
Diese Aussparung 6 ist von einem Rahmen 7 begrenzt, deren
einer senkrechter Schenkel eine größere Breite aufweist
als der ihm gegenüberliegende Schenkel und an dem Türangeln
8 angebracht sind. Die Breite dieses senkrechten Schen
kels ist so bemessen, daß bei einer Aussparung 6, die sich
über zwei einen Winkel miteinander bildende Wände des Kran
hauses 1 erstreckt, die Ebene, in der die Vorderkanten
der beiden senkrechten Schenkel liegen, im wesentlichen
mit der Ebene derjenigen Wandung des Kranhauses 1 überein
stimmt bzw. parallel zu dieser verläuft, deren Öffnung
den größeren Teil der Aussparung 6 bildet. Da die recht
eckigen Schenkel des Rahmens 7 verhältnismäßig breit sind,
kann der Rahmen auch bei schrägen Wandflächen des Kranhauses
senkrecht in der Aussparung 6 - ganz allgemein gesagt,
in seiner Lage unabhängig von der Ebene der Aussparung
6 - angeordnet sein, um auf diese Weise dem Kranführer
eine optimale Sicht auf die Bewegungen des Auslegers zu
gewährleisten. Vorzugsweise ist der Rahmen 7 an den die
Aussparung 6 begrenzenden Kanten der Kranhauswand ange
schweißt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist an der Außenseite
des Kranhauses neben der Aussparung 6, an der dem breiteren,
die Türangeln 8 aufweisenden Schenkel gegenüberliegende
Seite, eine Leiter 9 angebracht, um so einen Zugang zum
Inneren des Kranhauses durch die Aussparung 6 zu ermög
lichen.
Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich, kann die Aussparung
6 mittels einer Abdeckung 10 verschlossen werden, die gegen
die Randkanten des Rahmens 7 anliegt und an dem breiteren
Schenkel des Rahmens 7 mittels Türangeln 8 angelenkt ist.
An dem oberen Teil der Abdeckung 10 ist die Führerkabine
5 angeordnet und wird von dieser getragen. Der rückwärtige
Teil der Führerkabine 5 ragt nach innen über die Abdeckung
10, eine in dieser ausgesparte Öffnung durchsetzend, hinaus
und weist an seiner Rückwand eine Tür 11 auf, die einen
Zugang zu der Führerkabine 5 vom Inneren des Kranhauses
1 ermöglicht. Auf der Seite der Abdeckung 10, die der Seite
gegenüberliegt, an der die Türangeln 8 angebracht sind,
sind Schließorgane angebracht, mittels derer die an ihren
Rändern Dichtleisten aufweisende Abdeckung 10 dichtend
an den Rahmen 7 angepresst werden kann. Die Schaltorgane
der Führerkabine 5 sind über Schleifkontakte aufweisende
Leitungen mit den Antriebselementen der Kranaggregate ver
bunden, so daß diese beim Ausschwenken der Führerkabine
5 nicht unterbrochen werden.
Das erfindungsgemäße Kranhaus weist so gegenüber bekannten
Konstruktionen den Vorteil auf, daß es in seinen Seitenwän
den nur eine einzige Aussparung aufweist, wodurch die me
chanische Festigkeit des Kranaufbaus erhöht wird. Ein
weiterer Vorteil besteht darin, daß die Führerkabine an
einer schwenkbar gelagerten Abdeckung dieser Aussparung
befestigt ist und somit erst dann am Kranhaus angebracht
zu werden braucht, wenn der mechanische Innenaufbau und
die Antriebsaggregate ohne Behinderung installiert sind.
Claims (6)
1. Kranhaus mit einer Kabine für den Kranführer und einer
den Zugang zu dem Kranhaus ermöglichenden, in der
Wandung des Kranhauses vorgesehenen Aussparung, da
durch gekennzeichnet, daß die Aussparung (6) mittels
einer die Führerkabine (5) tragenden schwenkbar gela
gerten Abdeckung (10) absperrbar ist, und daß die
Führerkabine (5) eine mit einer Tür (11) verschließ
bare, innerhalb der durch die schwenkbar gelagerte
Abdeckung (10) gebildeten Fläche gelegene Öffnung
aufweist, wobei diese Öffnung mit einer Öffnung in
der schwenkbar gelagerten Abdeckung (10) zusammen
wirkt, um den Zutritt zur Führerkabine (5) vom Inneren
des Kranhauses (1) her zu ermöglichen.
2. Kranhaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Begrenzungskanten der Aussparung (6) ein
Rahmen (7) mit an ihm befestigten Türangeln (8) an
den Begrenzungskanten der Aussparung (6) des Kranhau
ses angeordnet ist und daß die Schenkel dieses Rahmens
(7) ausreichend breit sind, um den Rahmen (7) gegen
über der Ebene der Aussparung (6) geneigt anordnen
zu können.
3. Kranhaus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Türangeln (8) aufweisende, nach außen
gerichtete Schenkel des Rahmens (7) breiter ist als
der diesem gegenüberliegende Schenkel.
4. Kranhaus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückwand der Führerkabine (5) nach innen über
die Ausparung (6) übersteht und eine Tür (11) aufweist
für den Zugang zu der Führerkabine (5) vom Inneren
des Kranhauses (1) her.
5. Kranhaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Führerkabine (5) angeordneten Schaltor
gane über Schleifkontakte aufweisende Leitungen mit
den Antriebselementen der Kranaggregate verbunden
sind.
6. Kranhaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der der Sockelkonstruktion des Krans am nächsten
benachbarte Teil des Kranhauses (1) keine Durchbre
chungen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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