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DE60315430T2 - System und verfahren in einer wasserfahrzeug- oder anderen konstruktion - Google Patents

System und verfahren in einer wasserfahrzeug- oder anderen konstruktion Download PDF

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DE60315430T2
DE60315430T2 DE60315430T DE60315430T DE60315430T2 DE 60315430 T2 DE60315430 T2 DE 60315430T2 DE 60315430 T DE60315430 T DE 60315430T DE 60315430 T DE60315430 T DE 60315430T DE 60315430 T2 DE60315430 T2 DE 60315430T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
section
room
room unit
watercraft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60315430T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60315430D1 (de
Inventor
Sauli Eloranta
Tuomas Routa
Jarmo Wacker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meyer Turku Oy
Piikkio Works Oy
Original Assignee
Aker Yards Oy
Aker Yards Cabins Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aker Yards Oy, Aker Yards Cabins Oy filed Critical Aker Yards Oy
Application granted granted Critical
Publication of DE60315430D1 publication Critical patent/DE60315430D1/de
Publication of DE60315430T2 publication Critical patent/DE60315430T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/348Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
    • E04B1/34807Elements integrated in a skeleton
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
    • B63B29/02Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
    • B63B29/02Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
    • B63B29/025Modular or prefabricated cabins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B2035/004Passenger vessels, e.g. cruise vessels or the like

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein System in einem Wasserfahrzeug gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, um zumindest teilweise Zimmereinrichtungen vorzusehen, welches Systems eine Anzahl vorgefertigter Raumeinheiten und ein Wasserfahrzeug umfasst. Ein System gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist in der US-A-4,799,552 aufgezeigt.
  • Die Erfindung betrifft ebenso ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 9, um zumindest teilweise Zimmereinrichtungen vorzusehen, welches Verfahren ein Wasserfahrzeug und mindestens eine vorgefertigte Raumeinheit umfasst.
  • Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Systeme zum Anordnen von Raumeinheiten in Wasserfahrzeugen vorzusehen, derart, dass eine vorgefertigte Raumeinheit in das Wasserfahrzeug gebracht wird, wobei dessen Außenbordwände vor dem Einbringen der Raumeinheit in das Wasserfahrzeug vorkonstruiert sind. Es ist ebenso bekannt, eine Raumeinheit in ein Wasserfahrzeug einzusetzen, die im Vorfeld mit mindestens einer Außenbordwand und im Allgemeinen auch mit einem Fenster und einer Isolierung für die Außenbordwand versehen ist. Ein solches System ist in dem US-Patent Nr. 6,016,636 aufgezeigt, bei dem vorgefertigte Kabinenmodule mittels eines Krans annähernd in ihre letztendlichen Positionen auf Deck gebracht werden.
  • Im Stand der Technik ist es auch bekannt, vorgefertigte Raumeinheiten in ein Wasserfahrzeug durch spezielle zeitweise angeordnete Öffnungen einzuführen und diese in ihre finalen Positionen mit Hilfe spezieller Übertragvorrichtungen zu transferieren. Derartige Systeme sind beispielsweise in dem DE-Patent Nr. 4 024 497 und in dem US-Patent Nr. 4,528,928 aufgezeigt. Verschiedene Übertragsysteme und Strukturen für Kabinen sind beispielsweise aufgezeigt in dem US-Patent Nr. 6,260,496 .
  • Ferner ist es bekannt, eine Kabine in das Schiff einzusetzen, die einen Balkon hat, so dass die Balkonwand an Bord des Schiffes konstruiert wird, entweder bevor die Kabine installiert wird oder danach, und dass der Balkon am Schiffsrumpf festgelegt wird, entweder bevor die Kabine in das Schiff gebracht wird oder danach.
  • Mit diesem Stand der Technik sind jedoch beträchtliche Nachteile verbunden. Beispielsweise beansprucht der Transfer der Kabinen an Bord des Schiffes einen beträchtlichen Zeitaufwand und auch die Vorsehung der zeitweiligen Öffnungen kostet Zeit und hinterlässt Schweißspuren am letztendlichen verschweißten Mantel des Schiffes. Überdies kann der Transfer der Kabinen auf dem Schiff einen negativen Einfluss auf die Anordnung der Stützpfosten haben oder die Ursache zur Replatzierung oder Entfernung von Stützpfosten während der Konstruktionsdauer sein. In all den oben erwähnten Fällen erfordert das Verschweißen des Schiffsrumpfes mehrere Arbeitsstunden, wobei die Arbeitsbedingungen an Bord schwierig sind und sich die Konstruktionszeit des Schiffes in die Länge ziehen kann.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile im Stand der Technik zu eliminieren und ein völlig neues Konzept einer Einrichtung zu schaffen.
  • Die Erfindung basiert auf der Idee, dass eine oder mehrere Raumeinheiten für einen Einsatz in ein Wasserfahrzeug angeordnet sind und dass das System Raumeinheiten umfasst, deren nach außen zeigender Seitenabschnitt einen Teil der Außenbordwand des Wasserfahrzeugs bildet und/oder der nach innen weisende Seitenabschnitt einen Teil des offenen Innenabschnitts des Wasserfahrzeugs bildet.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine vorgefertigte Raumeinheit vorzusehen, die einen Außenseitenabschnitt oder einen Innenseitenabschnitt umfasst, der jeweils ein Teil der baulichen Außen- oder Innenfläche eines Wasserfahrzeugs bildet. Durch diese Anordnung können Fenster, Fensterwände, Balkone, Balkontüren etc. der Raumeinheit in Fertigungseinrichtungen an Land konstruiert und als eine Einheit auf das Wasserfahrzeug transportiert und gehoben werden, wodurch die an Bord des Wasserfahrzeugs ausgeführte Arbeit geringer ausfällt, die Qualität verbessert ist und eine Möglichkeit zur Verkürzung der Konstruktionszeit besteht.
  • Alternativ sind eine oder mehrere Raumeinheiten für den Einsatz in ein Wasserfahrzeug angeordnet, welche Anordnung Raumeinheiten umfasst, deren Außenseitenabschnitt und/oder deren Innenseitenabschnitt beim Transferieren auf das Wasserfahrzeug offen sind, wobei der tatsächliche Schiffswandabschnitt nachfolgend an dem Wasserfahrzeug festgelegt wird. Die Befestigung, Abdichtung und andere ähnliche Arbeitsvorgänge können ebenso in diesem Fall via der Außenbordwand oder dem offenen Innenabschnitt des Wasserfahrzeugs vollzogen werden.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch Anwenden eines Verfahrens erreicht, um Zimmereinrichtungen in einem Wasserfahrzeug und zumindest eine vorgefertigte Raumeinheit vorzusehen, so dass zumindest eine Raumeinheit in dem Wasserfahrzeug eingesetzt und an Bord des Wasserfahrzeugs in eine vorbestimmte Platzierung bewegt wird.
  • Genauer gesagt, sind das System und das Verfahren gemäß der Erfindung durch das gekennzeichnet, was in den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1 und 7 jeweils aufgezeigt ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems in einem Wasserfahrzeug zur Schaffung von Zimmereinrichtungen weist das System eine Anzahl vorgefertigter Raumeinheiten auf, so dass eine oder mehrere Raumeinheit(en) angeordnet sind, um in das Wasserfahrzeug eingesetzt zu werden, und das System Raumeinheiten aufweist, deren Außenseitenabschnitt ein Teil der Außenbordwand des Wasserfahrzeugs bildet und/oder deren Innenseitenabschnitt einen Teil des offenen inneren Abschnitts des Wasserfahrzeugs bildet. Eine Raumeinheit gemäß dem System setzt sich aus einer oder mehreren Kabinen, Räumen oder ähnlichen Einheiten zusammen, wobei der Außenseitenabschnitt und/oder der Innenseitenabschnitt aus einem Fenster und/oder einer Wand und/oder einem Balkon besteht. Der Abschnitt des Wasserfahrzeugs kann beispielsweise auf ein Kabinenabteil eines Wasserfahrzeugs bezogen sein, wobei das System ebenso angewendet werden kann, wenn das Wasserfahrzeug aus Kabinenabteilen zusammengesetzt ist. Das Wasserfahrzeug kann demnach bereits an der sogenannten Kabinenabteilmontagephase unter Anwendung des oben beschriebenen Verfahrens ausgerüstet werden, oder alternativ wird das Wasserfahrzeug ausgestattet, wenn das Wasserfahrzeug mehrere Abteilkabinen aufweist, oder als ein Element vorliegt, ungeachtet ob das Wasserfahrzeug aus Abteilkabinen zusammengesetzt ist oder nicht.
  • Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Außenbordwand des Rumpfes eines Wasserfahrzeugs im Wesentlichen offen, wobei die übereinander liegenden Schiffsdecks mit Hilfe einer Tragstruktur/-strukturen gestützt werden, die zur Installationsphase der Kabinen zwischen jeder zweiten Raumeinheit angeordnet oder in einer Distanz beabstandet sind, die hierzu länger ist. Die offene Bordwand kann sich in diesem Kontext auch ausschließlich auf die sogenannte Skelettstruktur eines Wasserfahrzeugs mit nur Stahlstützpfosten und Stahlträgern beziehen. Demgemäß kann die Tragstruktur einen Stützpfosten, eine Rahmenstruktur oder eine ähnliche andere Struktur aufweisen, wobei der Abstand zwischen den Stützpfosten sogar größer als oben erwähnt sein kann. Dann wird der Bordabschnitt des Wasserfahrzeugs installiert, nachdem die Raumeinheit(en) in das Wasserfahrzeug bewegt wurde(n).
  • In beiden oben beschriebenen Systemen ist die Breite der in der Bordwand eines Wasserfahrzeugs angeordneten Öffnung kleiner als die Gesamtbreite zweier oder mehrerer Raumeinheiten, wenn die Raumeinheiten in das Wasserfahrzeug oder eine andere Struktur eingesetzt werden. Dann wird das Abdichten der Raumeinheit(en) zumindest teilweise dadurch vollzogen, indem der Außenseitenabschnitt oder der Innenseitenabschnitt direkt an einem anderen Außenseitenabschnitt oder einem Innenseitenabschnitt mittels separater Abdeckstreifen oder durch eine andere Abdichtmethode verbunden werden, ohne dass der Seitenabschnitt an dem Rumpf des Wasserfahrzeugs abgedichtet ist. Zusätzlich weist der Seitenabschnitt einen Boden und/oder einen Deckenabschnitt auf, der separat installiert und an dem Schiffsrumpf des Wasserfahrzeugs festgelegt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Nutzen des Systems vorgesehen, um Zimmereinrichtungen zumindest teilweise in dem System gemäß den Ansprüchen vorzusehen, wie sie vorangehend diskutiert wurden, welches System ein Wasserfahrzeug und mindestens eine vorgefertigte Raumeinheit aufweist, so dass zumindest eine Raumeinheit in das Wasserfahrzeug eingesetzt wird und auf dem Wasserfahrzeug in eine vorbestimmte Platzierung bewegt wird. Nachfolgend werden weitere Raumeinheiten in einer oder mehreren Einheiten zeitgleich durch eine Öffnung gebracht, die in der Außenbordwand des Wasserfahrzeugs angeordnet ist oder durch das Ende des Wasserfahrzeugs, welche Raumeinheiten in vorbestimmte Platzierungen bewegt werden, wobei der Außenseitenabschnitt hiervon angeordnet und/oder festgelegt und/oder an der Außenbordwand abgedichtet wird, und/oder der Innenseitenabschnitt hiervon angeordnet und/oder festgelegt und/oder an der Bordwand abgedichtet wird, nachdem die Raumeinheit(en) ihre letztendliche(n) Position(en) erreicht hat/haben. Wenn die Raumeinheit jedoch nicht mit einem Außenseitenabschnitt und/oder einem Innenseitenabschnitt zuvor versehen ist, wird eine alternative Vorgehensweise angewendet, gemäß der ein separater Seitenabschnitt angeordnet und/oder festgelegt und/oder an der Raumeinheit oder der Außenbordwand abgedichtet wird.
  • In beiden oben diskutierten Fällen kann die Raumeinheit eine oder mehrere Kabinen, Räume oder dergleichen aufweisen und/oder der Seitenabschnitt kann ein oder mehrere Fenster und/oder Wände und/oder Balkone umfassen. Zusätzlich wird die Raumeinheit in der Querrich tung des Wasserfahrzeugs durch die Außenbordwand des Wasserfahrzeugs eingebracht, ohne dass irgendeine wesentliche Bewegung in der Längsrichtung des Wasserfahrzeugs vorgenommen wird, so dass diese Bewegung vorzugsweise kleiner ist als die Breite der Raumeinheit.
  • Mit der vorliegenden Erfindung sind beträchtliche Vorteile verbunden. Die Installationszeit der Aufbauten des Wasserfahrzeugs sind kürzer und die Installation ist vereinfacht, wobei die Gesamtkosten des Wasserfahrzeugs deutlich reduziert sind. Ferner sieht das erfindungsgemäße System mehr der sogenannten großen Außenbordräume an Board des Wasserfahrzeugs vor, welche Räume deutlich teurer für Kunden sind, als normale Räume. Demzufolge wird der Besitzer des Wasserfahrzeugs auch einen höheren Preis für die vorliegende Einrichtung erhalten und der Kunde wird eine längere Zeitdauer in der Raumeinheit bleiben, da der Komfort hierin verbessert ist.
  • Die Raumeinheit gemäß der Erfindung wird an Bord des Schiffes gehoben, so dass innen liegende Kabinen und Kabinen, die mit einem Außenseitenabschnitt versehen sind, direkt auf dem korrekten Deck oder dem korrekten Stockwerk und in die korrekte Position durch eine Öffnung eingesetzt werden, die so breit wie ca. zwei Kabinen, Räume oder dergleichen ist. Durch die Öffnung werden die innen liegenden und außen liegenden Kabinen der Öffnung zugewandt in der Längsrichtung des Wasserfahrzeugs eingesetzt, wobei die erste dieser Kabinen durch die Öffnung in der Querrichtung des Schiffs näherungsweise in ihrer finalen Position eingesetzt wird, wonach die Kabine in der Längsrichtung des Schiffs hinter einem Stützpfosten oder einer ähnlichen Struktur bewegt wird. Die zweite Kabine wird direkt in ihre Position bewegt, ohne dass diese im Wesentlichen irgendeine Bewegung in der Längsrichtung des Schiffs vollzieht. Demzufolge können alle Kabinen des Schiffs vorgefertigt werden, da die erste Außenbordkabine den hinter dem Stützpfeiler vorliegenden Raum nutzt.
  • Indem das Deck des Wasserfahrzeugs durch die Außenbordwand des Wasserfahrzeugs an jeder zweiten Kabine unterstützt ist, können die mit einem Außen- oder Innenseitenabschnitt versehenen Kabinen durch Öffnungen einer finalen Größe eingesetzt werden, wobei die Breite der Öffnungen ca. so groß ist wie die gesamte Breite der zwei Kabinen. Die innen liegenden Kabinen des Schiffs können in das Schiff durch dieselbe Öffnung eingesetzt werden, ohne dass spezielle zeitweilige Öffnungen angeordnet würden. Der dadurch erhaltene Vorteil liegt darin, dass der Transferabstand auf dem Schiff sehr kurz ist, zeitweilige Öffnungen nicht erforderlich oder das Entfernen von Stützpfosten nicht notwendig ist und die Konstruktionszeit des Schiffs ver kürzt werden kann. Eine vorgefertigte Kabine, die mit einem Seitenabschnitt gemäß der Erfindung versehen ist, kann an Board des Schiffs gebracht werden, indem die Kabine direkt durch die Außenbordwand nahezu direkt an ihre finale Position in der Längsrichtung des Schiffs gehoben wird. Stützpfeiler können zwischen den Kabinen bei Bedarf installiert werden, nachdem die Kabinen auf das Schiff gehoben worden sind.
  • Der Seitenabschnitt gemäß der Erfindung wird an den Kabinen befestigt, bevor diese auf das Schiff gehoben werden, so dass sowohl die Kabine als auch der Seitenabschnitt gleichzeitig gehoben werden. Der Seitenabschnitt kann beispielsweise bestehen aus
    • 1. einem Fenster, wodurch die Kabine mit einer Endwand versehen ist, an der das nach außen oder nach innen gerichtete Schiffsfenster wie auch der Mantel der Endwand festgelegt sind. Demnach ist das Wasserfahrzeug mit einer Öffnung für ein Fenster versehen, umrahmt vom Schiffsaufbau. Die Kabine wird auf herkömmliche Weise in dem Schiff eingesetzt.
    • 2. einer Endwand, wodurch die Kabine mit einer an der Außenfläche des Schiffs angeordneten Endwand versehen ist. In diesem Fall ist das Schiff mit einer Öffnung versehen, die im Wesentlichen der Größe des Kabinenendes oder der zwei Kabinenenden entspricht. Die Kabine kann an ihre Position auf herkömmliche Weise oder direkt durch die Öffnung in der Außenbordwand transferiert werden. Die Endwand kann sich vorzugsweise über die Außenbordwände des Schiffs erstrecken, wodurch ein Boden oder eine Decke an der Schiffsstruktur unterhalb und/oder oberhalb der Wand angeordnet ist, welcher Boden oder welche Decke einen integralen Teil der Kabinenstruktur bilden kann. Somit erhält die Kabine einen größeren Bodenbereich und die Aussicht aus der Kabine ist breiter. Ähnliche Vorteile werden erhalten, wenn die Kabine durch den offenen Innenabschnitt getragen wird, d.h. in dem Fall einer sogenannten Promenadenkabine.
    • 3. einem Balkon, wodurch die Kabine mit einem Balkonmodul versehen ist, das zuvor installiert wurde, wenn sie in das Wasserfahrzeug gebracht wird. Die Kabine kann mit einer Balkontür oder einem -fenster versehen sein, wobei dies auch nachträglich installiert werden kann. Die Kabine kann auf herkömmliche Weise in ihre Position oder direkt durch eine Öffnung in der Außenbordwand platziert werden.
  • Im Folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen
  • 1 in geschnittener Ansicht zeigt, wie die Zimmereinrichtungen eines Wasserfahrzeugs vorgesehen werden;
  • 2 die folgende Phase zum Vorsehen der Zimmereinrichtungen in einer geschnittenen Ansicht des Wasserfahrzeugs von oberhalb zeigt;
  • 3 eine Schnittansicht eines Wasserfahrzeugs von oberhalb zeigt;
  • 4 eine Seitenansicht eines Wasserfahrzeugs von der Seite zeigt;
  • 5 in einer geschnittenen Ansicht von oben zeigt, wie Zimmereinrichtungen gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung auf einem Wasserfahrzeug vorgesehen werden;
  • 6 eine vereinfachte Ansicht der Situation aus 5 in perspektivischer Ansicht zeigt;
  • 7 eine Befestigung und/oder eine Dichteinrichtung von oberhalb zeigt;
  • 7a eine vergrößerte Ansicht eines Details VII aus 7 zeigt; und
  • 8 eine Schnittansicht VIII-VIII aus 7 zeigt.
  • Das Wasserfahrzeug umfasst ein Schiff 1 gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform. Die Figur zeigt ebenso Raumeinheiten 2a, 2b, 2c und 2d, die in diesem Falle vorzugsweise Kabinen sind. Die Kabinen 2a, 2b, 2c, 2d etc. sind vorgefertigt und mit einem Außenseitenabschnitt 9 oder einem Innenseitenabschnitt 10 versehen. Gemäß der Figur wird zunächst die Kabine 2a durch eine Öffnung 4 in der Außenbordwand 3a, 3b in das Wasserfahrzeug 1 eingesetzt, wie das durch einen Pfeil A gezeigt ist, d.h. in der Querrichtung des Wasserfahrzeugs. Damit die Kabine 2a ihre vorbestimmte Position 8a erreicht, wird sie ferner in der Längsrichtung des Wasserfahrzeugs 1 bewegt, wie das durch einen Pfeil B aufgezeigt ist. Die Kabine wurde ferner mit einem Formteil 13 zuvor ausgerüstet, in das ein Stützpfosten 14 passt. Nachfolgend wird die Kabine 2b durch die Öffnung 4 eingesetzt und an ihre vorbestimmte Position 8b bewegt, wie das durch einen Pfeil A gezeigt ist. Danach wird die Kabine 2c an ihre Position 8c bewegt, zunächst gemäß Pfeil A durch die Öffnung 4 in der Außenbordwand 3a, 3b. Ein Zwischengangabschnitt 5 wird in diesem Fall zwischen den Kabinen belassen.
  • 2 zeigt eine Situation, gemäß der die Kabinen 2a, 2b und 2c bereits in ihren Endpositionen 8a, 8b und 8c sind, wobei demgemäß die Formteile 13 in der Kabine 2c den Stützpfeilern 14 gegenüberliegen, nachdem die Kabine 2c in Richtung des Pfeils B in der Längsrichtung des Wasserfahrzeugs bewegt wurde. Letztendlich wird die Kabine 2d in der Richtung des Pfeils A in ihre finale Position 8d eingesetzt, wobei die Außenseitenabschnitte 9, 10 in diesem Fall die Außenbordwand des Wasserfahrzeugs bilden. Gleichermaßen könnten diese auch den Innenwandabschnitt der Bordwand des Wasserfahrzeugs bilden, wenn die Kabinen beispielsweise von dem sogenannten Promenadengang in der Mitte des Wasserfahrzeugs bewegt worden sind. Alternativ könnten die Kabinen 2a und 2b ebenso den Innenwandabschnitt des Wasserfahrzeugs bilden, was in der Figur nicht gezeigt ist, selbst wenn sie durch die Öffnung in der Bordwand 3a, 3b an Board gehoben würden. Die Kabinen müssen nicht die in der Figur gezeigten Formen haben, jedoch können sie alle beispielsweise dieselbe Form haben, ungeachtet ihrer Positionen in dem Wasserfahrzeug oder ungeachtet ob das Formteil 13 überhaupt benötigt wird, in welchem Fall kein Stützpfeiler an der für die Kabine vorbestimmten Position vorliegt.
  • Dies kann besser mit Bezug auf 3 erklärt werden, in der die Bezugsziffer 1 ein Wasserfahrzeug und die Ziffern 2a, 2b, 2c und 2d Raumeinheiten darin bezeichnen. In dieser Anmeldung repräsentiert die Nummer 3a die Außenbordwand des Wasserfahrzeugs 1 und die Ziffer 3b die Innenbordwand, die den offenen inneren Abschnitt 12 des Wasserfahrzeugs umschließt. In diesem Fall besteht der Innenabschnitt aus einem sogenannten Fußweg, d.h. einem Promenadengang des Schiffs. Die Innenbordwand 3b besteht aus Kabinen 2a, 2b etc., die in dieser Ausführungsform durch die Außenbordwand 3a auf das Schiff bewegt wurden, d.h. wie dies in den 1 und 2 gezeigt ist. Alternativ können diese selbst durch die Seite der Promenade 12 eingebracht worden sein, d.h. via der Innenbordwand 3b, welcher Fall vorliegt, wenn die Kabinen 2c und 2d beispielsweise zuerst eingesetzt und dann die Kabinen 2a und 2b schlussendlich eingesetzt wurden. Es ist jedoch natürlich möglich, dass die Kabinen auf das Schiff sowohl über die Außenbordwand 3a als auch über die Innenbordwand 3b bewegt worden sind, und dass mehr als vier Kabinen in der Querrichtung des Wasserfahrzeugs vorliegen, vorteilhafterweise z.B. acht, wobei ebenso mehrere Gänge 5 als die zwei in 3 gezeigten vorgesehen sind.
  • Auch sind die Enden 3c des Wasserfahrzeugs in der Figur markiert, durch welche Enden die Kabinen alternativ in das Wasserfahrzeug eingesetzt werden können.
  • 4 zeigt eine Seitenansicht des Wasserfahrzeugs, in der die Kabinen 2c und 2d sichtbar sind, wenn das Wasserfahrzeug gemäß 3 von außen betrachtet wird, und gleichermaßen sind die Kabinen 2a und 2b sichtbar, wenn das Wasserfahrzeug von der Seite des offenen Innenraums, d.h. von dem Promenadengang aus betrachtet wird. Ferner ist die Bordwand 3a bei Betrachtungsweise von außen und möglicherweise die Stützpfosten 14 sichtbar, wobei von einer Sicht aus dem Innenraum die innere Bordwand 3b sichtbar ist und möglicherweise aufgrund struktureller Ingenieurskonzeptionen auch die Stützpfosten 14. Im Inneren können die Seitenabschnitte beispielsweise einzig aus einem Fenster 9a oder einer Wand 9b bestehen und die Außenwandabschnitte entweder aus einem Balkon 9c oder einzig aus einem Fenster 9a.
  • 5 zeigt ein alternatives Einrichtungskonzept, bei dem die Kabinen 2a, 2b, 2c und 2d gemäß den 1 und 2 in ein Wasserfahrzeug gebracht werden. 5 zeigt ferner einen Stützpfosten 14, der in das Formteil 13 passt, wenn die Raumeinheit 2c gemäß gezeigtem Pfeil B bewegt wird, wie ferner eine Stahlkonstruktion 3. Die Ausnahme bei dieser Version liegt darin, dass die Raumeinheiten nicht mit einem Seitenabschnitt 9, 10 im Vorfeld versehen sind, jedoch der Seitenabschnitt nicht angeordnet, befestigt und/oder abgedichtet wird, bis die Raumeinheiten auf dem Wasserfahrzeug gemäß Pfeil A bewegt wurden. Der Seitenabschnitt kann ebenso vor der Installation der Raumeinheiten festgelegt werden, wobei die Raumeinheiten in das Wasserfahrzeug auf herkömmliche Weise gebracht werden.
  • 6 zeigt die Situation aus 5 vereinfacht und aus einer Ansicht schräg von unterhalb der Phase, wenn die Kabineneinheit 2b bewegt wird, um auf der Stahlkonstruktion 3 des Wasserfahrzeugs zu ruhen. Die Stahlkonstruktion besteht aus vertikalen und horizontalen Stützpfeilern 14 und in diesem Fall auch aus einer Deckkonstruktion 11. Zusätzlich zeigt die Figur die Bordwand 3a und die Öffnung 4, durch die die Kabineneinheiten in das Wasserfahrzeug eingesetzt werden.
  • 7 zeigt eine Abschlusseinrichtung, gemäß der die Raumeinheiten 2a, 2b, 2c, 2d etc. an dem Schiffsrumpf 3 des Wasserfahrzeugs mittels eines Profils 16 und einer Dichtung 19 abgedichtet werden, von welcher Anordnung das Detail VII extrahiert und in 7a gezeigt ist. Natürlich umfasst die Einrichtung auch Befestigungsmittel, die in der Figur nicht gezeigt sind.
  • Ferner ist der Seitenabschnitt 9, 10 deutlich in der Figur gezeigt, welcher Abschnitt auch eine andere Form als eine rechtwinklige Form haben kann, beispielsweise eine sogenannte Erkerform. In diesem Fall umfasst der Seitenabschnitt einen Boden und/oder einen Deckenabschnitt, der separat montiert wird und durch die Bezugsziffer 17 gekennzeichnet ist.
  • 8 zeigt eine Schnittansicht VIII-VIII aus 7. In dieser Figur ist der untere Träger 15 der Raumeinheit vorzugsweise durch eine Schweißverbindung mit dem Deck 11 des Wasserfahrzeugs unter Verwendung von beispielsweise Unterlegplatten verbunden. Der Rahmen 18 der Seitenabschnitte 9, 10 ist an der Bordwand 3a, 3b des Wasserfahrzeugs durch ein Profil 16 abgedichtet, das an dem Seitenabschnitt durch Befestigungsmittel festgelegt ist, beispielsweise mittels einer Schraube oder dergleichen, entweder bevor die Raumeinheit in das Wasserfahrzeug eingesetzt wurde oder danach. Das Profil ist an dem Seitenabschnitt beispielsweise mittels einer Gummidichtung abgedichtet, wie dies in 7 gezeigt ist, welche Dichtung durch Festziehung der Befestigungsmittel abgequetscht wird. Das Profil ist an der Bordwand mittels Befestigungsmitteln festgelegt, beispielsweise durch ein Dichtungsbestandteil oder durch einen Ansatz, der durch das Profil in die Bordwand reicht. Eine gleichartige Befestigung kann angewendet werden, wenn der Seitenabschnitt beispielsweise an einem Stützpfeiler 3 befestigt wird, der die Außenbordwand trägt, oder zwischen zwei benachbarten Seitenabschnitten, derart, dass das Profil mittels einer Schraube an einem ersten Seitenabschnitt und dann durch einen Ansatz an einem zweiten Seitenabschnitt befestigt ist.
  • Dem Fachmann ist es klar, dass die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen begrenzt ist, anhand der die Erfindung exemplarisch erläutert wurde, jedoch verschiedene Anwendungen der Erfindung innerhalb des Umfangs des erfindungsgemäßen Konzepts denkbar sind, das durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

Claims (10)

  1. System in einem Wasserfahrzeug zum Vorsehen von Zimmereinrichtungen, in welchem System eine oder mehrere vorgefertigte Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) zum Einsetzen in das Wasserfahrzeug (1) angeordnet sind, welches Wasserfahrzeug eine oder mehrere Deckkonstruktionen (11) aufweist, die mit Trägerstrukturen (3) und einer Bordwand (3a, 3b) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Raumeinheit (2a) in ihrer Bodengestalt so geformt ist, dass eine Trägerstruktur (3) aufgenommen ist, wenn die Raumeinheit in dem Wasserfahrzeug montiert ist, und es die Bewegung der ersten Raumeinheit (2a) in Richtungen parallel und quer zur Längsachse des Wasserfahrzeugs ermöglicht, einen Abschnitt der ersten Raumeinheit (2a) hinter der Trägerstruktur (3) zu platzieren, derart, dass eine andere Raumeinheit (2b) in ihre Position bewegt werden kann im Wesentlichen ohne jegliche Bewegung in der Längsrichtung des Schiffs, und wobei die Trägerstrukturen (3) zwischen jeder zweiten Raumeinheit platziert oder durch einen Abstand beabstandet sind, der länger ist als zumindest der Abstand, wenn die Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) installiert sind, und dass die Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) zur Installation in dem Wasserfahrzeug (1) in vorbestimmte Positionen (8a, 8b, 8c, 8d) auf der Deckkonstruktion (11) durch eine Öffnung (4) angeordnet sind, die in der Bordwand (3a, 3b) des Wasserfahrzeugs (1) vorgesehen ist, wobei die Breite der Öffnung (4) näherungsweise der gesamten Breite zweier oder mehrerer Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) abzüglich der Breite einer Trägerstruktur (3) entspricht, welche Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) in das Wasserfahrzeug (1) durch die Öffnung genommen werden, so dass ein Außenseitenabschnitt (9) der Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) einen Teil der Außenbordwand (3a) des Wasserfahrzeugs (1) bildet und/oder ein Innenseitenabschnitt (10) der Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) einen Teil der Innenbordwand (3b) bildet, die einen offenen Innenabschnitt (12) des Wasserfahrzeugs (1) umgibt.
  2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) eine oder mehrere Kabinen, Räume oder ähnliche Einheiten aufweist.
  3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenseitenabschnitt (9) und/oder der Innenseitenabschnitt (10) aus einem Fenster (9a), einer Wand (9b) und/oder einem Balkon (9c) besteht.
  4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenabschnitt (9a, 9b, 9c) installiert ist, nachdem die Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) in das Wasserfahrzeug (1) bewegt worden ist.
  5. System nach einem der Ansprüche 1 – 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschließen der Raumeinheit(en) (2a, 2b, 2c, 2d) zumindest teilweise dadurch ausgeführt ist, dass der Außenseitenabschnitt (9) oder der Innenseitenabschnitt (10) direkt an einem anderen Außenseitenabschnitt (9) oder an einem anderen Innenseitenabschnitt (10) mittels separater Abdeckstreifen oder einer anderen Dichtanordnung miteinander verbunden sind.
  6. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenabschnitt (9a, 9b) einen Boden und/oder einen Deckenabschnitt (17) aufweist, der/die separat zu installieren ist/sind.
  7. Verfahren zum Vorsehen von Zimmereinrichtungen in einem Wasserfahrzeug, welches Wasserfahrzeug (1) eine oder mehrere Deckkonstruktionen (11) aufweist, die mit Trägerstrukturen (3) und einer Bordwand (3a, 3b) versehen sind, in welchem Verfahren eine oder mehrere Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) in dem Wasserfahrzeug (1) installiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) auf der Deckkonstruktion (11) durch eine in der Bordwand (3a, 3b) des Wasserfahrzeugs (1) vorgesehene Öffnung (4) installiert werden, die eine Breite hat, die näherungsweise der gesamten Breite zweier oder mehrerer Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) abzüglich der Breite einer Trägerstruktur (3) entspricht, indem die Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) an Bord in der Querrichtung (A) des Wasserfahrzeugs (1) durch die Bordwand (3a, 3b) des Wasserfahrzeugs ohne jegliche im Wesentlichen längs gerichtete Bewegung (B) des Wasserfahrzeugs bewegt wird, so dass die Bewegung in der Längsrichtung (B) vorzugsweise kleiner ist als die Breite der Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d), wobei eine erste Raumeinheit (2a) geformt ist, um eine Trägerstruktur (3) innerhalb ihrer Bodenform aufzunehmen, wenn sie in dem Wasserfahrzeug montiert ist, und es die Bewegung der ersten Raumeinheit (2a) entlang paralleler und transversaler Richtungen zur Längsrichtung (B) des Wasserfahrzeugs ermöglicht, einen Abschnitt der ersten Raumeinheit (2a) hinter der Trägerstruktur (3) zu platzieren, derart, dass eine andere Raumeinheit (2b) in ihre Position ohne jegliche im Wesentlichen in Längsrichtung (B) des Schiffs ausgeführte Bewegung bewegt wird, und dass die Raumeinheiten (2a, 2b, 2c, 2d) in vorbestimmte Positionen (8a, 8b, 8c, 8d) auf der Deckkonstruktion (11) bewegt werden, so dass ein Außenseitenabschnitt (9) der Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) einen Teil der Außenbordwand (3) des Wasserfahrzeugs (1) bildet und/oder ein Innenseitenabschnitt (10) der Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) einen Teil der Innenbordwand (3b) eines offenen inneren Abschnitts (12) des Wasserfahrzeugs (1) bildet.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenseitenabschnitt (9) angeordnet, befestigt und/oder an der Außenbordwand (3a) dicht schließend angebracht und/oder der Innenseitenabschnitt (10) angeordnet, befestigt und/oder dicht schließend an der Innenbordwand (3b) angebracht wird, nachdem die Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) die vorbestimmte Position (8a, 8b, 8c, 8d) erreicht hat.
  9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein separater Seitenabschnitt (9, 10) angeordnet, befestigt und/oder abdichtend an der Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) oder der Bordwand (3a, 3b) angebracht wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 – 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Raumeinheit (2a, 2b, 2c, 2d) eine oder mehrere Kabinen, Räume oder ähnliche Einheiten und/oder der Seitenabschnitt (9, 10) ein oder mehrere Fenster (9a), Wand/Wände (9b) und/oder Balkon/Balkone (9c) aufweist/aufweisen.
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