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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein System in einem Wasserfahrzeug
gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1, um zumindest teilweise Zimmereinrichtungen vorzusehen,
welches Systems eine Anzahl vorgefertigter Raumeinheiten und ein
Wasserfahrzeug umfasst. Ein System gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1 ist in der
US-A-4,799,552 aufgezeigt.
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Die
Erfindung betrifft ebenso ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
9, um zumindest teilweise Zimmereinrichtungen vorzusehen, welches
Verfahren ein Wasserfahrzeug und mindestens eine vorgefertigte Raumeinheit
umfasst.
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Aus
dem Stand der Technik ist es bekannt, Systeme zum Anordnen von Raumeinheiten
in Wasserfahrzeugen vorzusehen, derart, dass eine vorgefertigte
Raumeinheit in das Wasserfahrzeug gebracht wird, wobei dessen Außenbordwände vor
dem Einbringen der Raumeinheit in das Wasserfahrzeug vorkonstruiert
sind. Es ist ebenso bekannt, eine Raumeinheit in ein Wasserfahrzeug
einzusetzen, die im Vorfeld mit mindestens einer Außenbordwand
und im Allgemeinen auch mit einem Fenster und einer Isolierung für die Außenbordwand
versehen ist. Ein solches System ist in dem
US-Patent Nr. 6,016,636 aufgezeigt,
bei dem vorgefertigte Kabinenmodule mittels eines Krans annähernd in
ihre letztendlichen Positionen auf Deck gebracht werden.
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Im
Stand der Technik ist es auch bekannt, vorgefertigte Raumeinheiten
in ein Wasserfahrzeug durch spezielle zeitweise angeordnete Öffnungen einzuführen und
diese in ihre finalen Positionen mit Hilfe spezieller Übertragvorrichtungen
zu transferieren. Derartige Systeme sind beispielsweise in dem
DE-Patent Nr. 4 024 497 und
in dem
US-Patent Nr. 4,528,928 aufgezeigt.
Verschiedene Übertragsysteme
und Strukturen für
Kabinen sind beispielsweise aufgezeigt in dem
US-Patent Nr. 6,260,496 .
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Ferner
ist es bekannt, eine Kabine in das Schiff einzusetzen, die einen
Balkon hat, so dass die Balkonwand an Bord des Schiffes konstruiert
wird, entweder bevor die Kabine installiert wird oder danach, und
dass der Balkon am Schiffsrumpf festgelegt wird, entweder bevor
die Kabine in das Schiff gebracht wird oder danach.
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Mit
diesem Stand der Technik sind jedoch beträchtliche Nachteile verbunden.
Beispielsweise beansprucht der Transfer der Kabinen an Bord des Schiffes
einen beträchtlichen
Zeitaufwand und auch die Vorsehung der zeitweiligen Öffnungen
kostet Zeit und hinterlässt
Schweißspuren
am letztendlichen verschweißten
Mantel des Schiffes. Überdies
kann der Transfer der Kabinen auf dem Schiff einen negativen Einfluss
auf die Anordnung der Stützpfosten
haben oder die Ursache zur Replatzierung oder Entfernung von Stützpfosten
während
der Konstruktionsdauer sein. In all den oben erwähnten Fällen erfordert das Verschweißen des
Schiffsrumpfes mehrere Arbeitsstunden, wobei die Arbeitsbedingungen
an Bord schwierig sind und sich die Konstruktionszeit des Schiffes
in die Länge
ziehen kann.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile im Stand
der Technik zu eliminieren und ein völlig neues Konzept einer Einrichtung
zu schaffen.
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Die
Erfindung basiert auf der Idee, dass eine oder mehrere Raumeinheiten
für einen
Einsatz in ein Wasserfahrzeug angeordnet sind und dass das System
Raumeinheiten umfasst, deren nach außen zeigender Seitenabschnitt
einen Teil der Außenbordwand
des Wasserfahrzeugs bildet und/oder der nach innen weisende Seitenabschnitt
einen Teil des offenen Innenabschnitts des Wasserfahrzeugs bildet.
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Zweck
der vorliegenden Erfindung ist es, eine vorgefertigte Raumeinheit
vorzusehen, die einen Außenseitenabschnitt
oder einen Innenseitenabschnitt umfasst, der jeweils ein Teil der
baulichen Außen-
oder Innenfläche
eines Wasserfahrzeugs bildet. Durch diese Anordnung können Fenster,
Fensterwände,
Balkone, Balkontüren
etc. der Raumeinheit in Fertigungseinrichtungen an Land konstruiert
und als eine Einheit auf das Wasserfahrzeug transportiert und gehoben
werden, wodurch die an Bord des Wasserfahrzeugs ausgeführte Arbeit
geringer ausfällt,
die Qualität
verbessert ist und eine Möglichkeit
zur Verkürzung
der Konstruktionszeit besteht.
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Alternativ
sind eine oder mehrere Raumeinheiten für den Einsatz in ein Wasserfahrzeug
angeordnet, welche Anordnung Raumeinheiten umfasst, deren Außenseitenabschnitt
und/oder deren Innenseitenabschnitt beim Transferieren auf das Wasserfahrzeug
offen sind, wobei der tatsächliche
Schiffswandabschnitt nachfolgend an dem Wasserfahrzeug festgelegt
wird. Die Befestigung, Abdichtung und andere ähnliche Arbeitsvorgänge können ebenso
in diesem Fall via der Außenbordwand
oder dem offenen Innenabschnitt des Wasserfahrzeugs vollzogen werden.
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Die
erfindungsgemäße Aufgabe
wird durch Anwenden eines Verfahrens erreicht, um Zimmereinrichtungen
in einem Wasserfahrzeug und zumindest eine vorgefertigte Raumeinheit
vorzusehen, so dass zumindest eine Raumeinheit in dem Wasserfahrzeug eingesetzt
und an Bord des Wasserfahrzeugs in eine vorbestimmte Platzierung
bewegt wird.
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Genauer
gesagt, sind das System und das Verfahren gemäß der Erfindung durch das gekennzeichnet,
was in den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1 und 7 jeweils aufgezeigt
ist.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Systems
in einem Wasserfahrzeug zur Schaffung von Zimmereinrichtungen weist
das System eine Anzahl vorgefertigter Raumeinheiten auf, so dass
eine oder mehrere Raumeinheit(en) angeordnet sind, um in das Wasserfahrzeug eingesetzt
zu werden, und das System Raumeinheiten aufweist, deren Außenseitenabschnitt
ein Teil der Außenbordwand
des Wasserfahrzeugs bildet und/oder deren Innenseitenabschnitt einen
Teil des offenen inneren Abschnitts des Wasserfahrzeugs bildet.
Eine Raumeinheit gemäß dem System
setzt sich aus einer oder mehreren Kabinen, Räumen oder ähnlichen Einheiten zusammen,
wobei der Außenseitenabschnitt
und/oder der Innenseitenabschnitt aus einem Fenster und/oder einer
Wand und/oder einem Balkon besteht. Der Abschnitt des Wasserfahrzeugs
kann beispielsweise auf ein Kabinenabteil eines Wasserfahrzeugs
bezogen sein, wobei das System ebenso angewendet werden kann, wenn
das Wasserfahrzeug aus Kabinenabteilen zusammengesetzt ist. Das
Wasserfahrzeug kann demnach bereits an der sogenannten Kabinenabteilmontagephase unter
Anwendung des oben beschriebenen Verfahrens ausgerüstet werden,
oder alternativ wird das Wasserfahrzeug ausgestattet, wenn das Wasserfahrzeug
mehrere Abteilkabinen aufweist, oder als ein Element vorliegt, ungeachtet
ob das Wasserfahrzeug aus Abteilkabinen zusammengesetzt ist oder
nicht.
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Gemäß einer
zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die Außenbordwand
des Rumpfes eines Wasserfahrzeugs im Wesentlichen offen, wobei die übereinander
liegenden Schiffsdecks mit Hilfe einer Tragstruktur/-strukturen
gestützt werden,
die zur Installationsphase der Kabinen zwischen jeder zweiten Raumeinheit
angeordnet oder in einer Distanz beabstandet sind, die hierzu länger ist. Die
offene Bordwand kann sich in diesem Kontext auch ausschließlich auf
die sogenannte Skelettstruktur eines Wasserfahrzeugs mit nur Stahlstützpfosten und
Stahlträgern
beziehen. Demgemäß kann die Tragstruktur
einen Stützpfosten,
eine Rahmenstruktur oder eine ähnliche
andere Struktur aufweisen, wobei der Abstand zwischen den Stützpfosten sogar größer als
oben erwähnt
sein kann. Dann wird der Bordabschnitt des Wasserfahrzeugs installiert,
nachdem die Raumeinheit(en) in das Wasserfahrzeug bewegt wurde(n).
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In
beiden oben beschriebenen Systemen ist die Breite der in der Bordwand
eines Wasserfahrzeugs angeordneten Öffnung kleiner als die Gesamtbreite
zweier oder mehrerer Raumeinheiten, wenn die Raumeinheiten in das
Wasserfahrzeug oder eine andere Struktur eingesetzt werden. Dann
wird das Abdichten der Raumeinheit(en) zumindest teilweise dadurch
vollzogen, indem der Außenseitenabschnitt oder
der Innenseitenabschnitt direkt an einem anderen Außenseitenabschnitt
oder einem Innenseitenabschnitt mittels separater Abdeckstreifen
oder durch eine andere Abdichtmethode verbunden werden, ohne dass
der Seitenabschnitt an dem Rumpf des Wasserfahrzeugs abgedichtet
ist. Zusätzlich
weist der Seitenabschnitt einen Boden und/oder einen Deckenabschnitt
auf, der separat installiert und an dem Schiffsrumpf des Wasserfahrzeugs
festgelegt wird.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform des
Verfahrens gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Verfahren zum Nutzen des Systems vorgesehen, um
Zimmereinrichtungen zumindest teilweise in dem System gemäß den Ansprüchen vorzusehen, wie
sie vorangehend diskutiert wurden, welches System ein Wasserfahrzeug
und mindestens eine vorgefertigte Raumeinheit aufweist, so dass
zumindest eine Raumeinheit in das Wasserfahrzeug eingesetzt wird
und auf dem Wasserfahrzeug in eine vorbestimmte Platzierung bewegt
wird. Nachfolgend werden weitere Raumeinheiten in einer oder mehreren Einheiten
zeitgleich durch eine Öffnung
gebracht, die in der Außenbordwand
des Wasserfahrzeugs angeordnet ist oder durch das Ende des Wasserfahrzeugs,
welche Raumeinheiten in vorbestimmte Platzierungen bewegt werden,
wobei der Außenseitenabschnitt
hiervon angeordnet und/oder festgelegt und/oder an der Außenbordwand
abgedichtet wird, und/oder der Innenseitenabschnitt hiervon angeordnet
und/oder festgelegt und/oder an der Bordwand abgedichtet wird, nachdem
die Raumeinheit(en) ihre letztendliche(n) Position(en) erreicht
hat/haben. Wenn die Raumeinheit jedoch nicht mit einem Außenseitenabschnitt
und/oder einem Innenseitenabschnitt zuvor versehen ist, wird eine
alternative Vorgehensweise angewendet, gemäß der ein separater Seitenabschnitt
angeordnet und/oder festgelegt und/oder an der Raumeinheit oder
der Außenbordwand
abgedichtet wird.
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In
beiden oben diskutierten Fällen
kann die Raumeinheit eine oder mehrere Kabinen, Räume oder
dergleichen aufweisen und/oder der Seitenabschnitt kann ein oder
mehrere Fenster und/oder Wände
und/oder Balkone umfassen. Zusätzlich
wird die Raumeinheit in der Querrich tung des Wasserfahrzeugs durch
die Außenbordwand
des Wasserfahrzeugs eingebracht, ohne dass irgendeine wesentliche
Bewegung in der Längsrichtung
des Wasserfahrzeugs vorgenommen wird, so dass diese Bewegung vorzugsweise
kleiner ist als die Breite der Raumeinheit.
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Mit
der vorliegenden Erfindung sind beträchtliche Vorteile verbunden.
Die Installationszeit der Aufbauten des Wasserfahrzeugs sind kürzer und
die Installation ist vereinfacht, wobei die Gesamtkosten des Wasserfahrzeugs
deutlich reduziert sind. Ferner sieht das erfindungsgemäße System
mehr der sogenannten großen
Außenbordräume an Board
des Wasserfahrzeugs vor, welche Räume deutlich teurer für Kunden
sind, als normale Räume.
Demzufolge wird der Besitzer des Wasserfahrzeugs auch einen höheren Preis
für die
vorliegende Einrichtung erhalten und der Kunde wird eine längere Zeitdauer
in der Raumeinheit bleiben, da der Komfort hierin verbessert ist.
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Die
Raumeinheit gemäß der Erfindung
wird an Bord des Schiffes gehoben, so dass innen liegende Kabinen
und Kabinen, die mit einem Außenseitenabschnitt
versehen sind, direkt auf dem korrekten Deck oder dem korrekten
Stockwerk und in die korrekte Position durch eine Öffnung eingesetzt
werden, die so breit wie ca. zwei Kabinen, Räume oder dergleichen ist. Durch
die Öffnung
werden die innen liegenden und außen liegenden Kabinen der Öffnung zugewandt
in der Längsrichtung
des Wasserfahrzeugs eingesetzt, wobei die erste dieser Kabinen durch
die Öffnung
in der Querrichtung des Schiffs näherungsweise in ihrer finalen
Position eingesetzt wird, wonach die Kabine in der Längsrichtung
des Schiffs hinter einem Stützpfosten
oder einer ähnlichen
Struktur bewegt wird. Die zweite Kabine wird direkt in ihre Position
bewegt, ohne dass diese im Wesentlichen irgendeine Bewegung in der
Längsrichtung
des Schiffs vollzieht. Demzufolge können alle Kabinen des Schiffs
vorgefertigt werden, da die erste Außenbordkabine den hinter dem
Stützpfeiler
vorliegenden Raum nutzt.
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Indem
das Deck des Wasserfahrzeugs durch die Außenbordwand des Wasserfahrzeugs
an jeder zweiten Kabine unterstützt
ist, können
die mit einem Außen-
oder Innenseitenabschnitt versehenen Kabinen durch Öffnungen
einer finalen Größe eingesetzt werden,
wobei die Breite der Öffnungen
ca. so groß ist
wie die gesamte Breite der zwei Kabinen. Die innen liegenden Kabinen
des Schiffs können
in das Schiff durch dieselbe Öffnung
eingesetzt werden, ohne dass spezielle zeitweilige Öffnungen
angeordnet würden.
Der dadurch erhaltene Vorteil liegt darin, dass der Transferabstand
auf dem Schiff sehr kurz ist, zeitweilige Öffnungen nicht erforderlich
oder das Entfernen von Stützpfosten
nicht notwendig ist und die Konstruktionszeit des Schiffs ver kürzt werden kann.
Eine vorgefertigte Kabine, die mit einem Seitenabschnitt gemäß der Erfindung
versehen ist, kann an Board des Schiffs gebracht werden, indem die
Kabine direkt durch die Außenbordwand
nahezu direkt an ihre finale Position in der Längsrichtung des Schiffs gehoben
wird. Stützpfeiler
können
zwischen den Kabinen bei Bedarf installiert werden, nachdem die
Kabinen auf das Schiff gehoben worden sind.
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Der
Seitenabschnitt gemäß der Erfindung wird
an den Kabinen befestigt, bevor diese auf das Schiff gehoben werden,
so dass sowohl die Kabine als auch der Seitenabschnitt gleichzeitig
gehoben werden. Der Seitenabschnitt kann beispielsweise bestehen
aus
- 1. einem Fenster, wodurch die Kabine mit
einer Endwand versehen ist, an der das nach außen oder nach innen gerichtete
Schiffsfenster wie auch der Mantel der Endwand festgelegt sind. Demnach
ist das Wasserfahrzeug mit einer Öffnung für ein Fenster versehen, umrahmt
vom Schiffsaufbau. Die Kabine wird auf herkömmliche Weise in dem Schiff
eingesetzt.
- 2. einer Endwand, wodurch die Kabine mit einer an der Außenfläche des
Schiffs angeordneten Endwand versehen ist. In diesem Fall ist das Schiff
mit einer Öffnung
versehen, die im Wesentlichen der Größe des Kabinenendes oder der
zwei Kabinenenden entspricht. Die Kabine kann an ihre Position auf
herkömmliche
Weise oder direkt durch die Öffnung
in der Außenbordwand
transferiert werden. Die Endwand kann sich vorzugsweise über die
Außenbordwände des
Schiffs erstrecken, wodurch ein Boden oder eine Decke an der Schiffsstruktur
unterhalb und/oder oberhalb der Wand angeordnet ist, welcher Boden
oder welche Decke einen integralen Teil der Kabinenstruktur bilden
kann. Somit erhält
die Kabine einen größeren Bodenbereich
und die Aussicht aus der Kabine ist breiter. Ähnliche Vorteile werden erhalten, wenn
die Kabine durch den offenen Innenabschnitt getragen wird, d.h.
in dem Fall einer sogenannten Promenadenkabine.
- 3. einem Balkon, wodurch die Kabine mit einem Balkonmodul versehen
ist, das zuvor installiert wurde, wenn sie in das Wasserfahrzeug
gebracht wird. Die Kabine kann mit einer Balkontür oder einem -fenster versehen
sein, wobei dies auch nachträglich
installiert werden kann. Die Kabine kann auf herkömmliche
Weise in ihre Position oder direkt durch eine Öffnung in der Außenbordwand
platziert werden.
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Im
Folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, in denen
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1 in
geschnittener Ansicht zeigt, wie die Zimmereinrichtungen eines Wasserfahrzeugs
vorgesehen werden;
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2 die
folgende Phase zum Vorsehen der Zimmereinrichtungen in einer geschnittenen
Ansicht des Wasserfahrzeugs von oberhalb zeigt;
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3 eine
Schnittansicht eines Wasserfahrzeugs von oberhalb zeigt;
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4 eine
Seitenansicht eines Wasserfahrzeugs von der Seite zeigt;
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5 in
einer geschnittenen Ansicht von oben zeigt, wie Zimmereinrichtungen
gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der Erfindung auf einem Wasserfahrzeug vorgesehen werden;
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6 eine
vereinfachte Ansicht der Situation aus 5 in perspektivischer
Ansicht zeigt;
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7 eine
Befestigung und/oder eine Dichteinrichtung von oberhalb zeigt;
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7a eine
vergrößerte Ansicht
eines Details VII aus 7 zeigt; und
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8 eine
Schnittansicht VIII-VIII aus 7 zeigt.
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Das
Wasserfahrzeug umfasst ein Schiff 1 gemäß der in 1 gezeigten
Ausführungsform.
Die Figur zeigt ebenso Raumeinheiten 2a, 2b, 2c und 2d, die
in diesem Falle vorzugsweise Kabinen sind. Die Kabinen 2a, 2b, 2c, 2d etc.
sind vorgefertigt und mit einem Außenseitenabschnitt 9 oder
einem Innenseitenabschnitt 10 versehen. Gemäß der Figur
wird zunächst
die Kabine 2a durch eine Öffnung 4 in der Außenbordwand 3a, 3b in
das Wasserfahrzeug 1 eingesetzt, wie das durch einen Pfeil
A gezeigt ist, d.h. in der Querrichtung des Wasserfahrzeugs. Damit
die Kabine 2a ihre vorbestimmte Position 8a erreicht, wird
sie ferner in der Längsrichtung
des Wasserfahrzeugs 1 bewegt, wie das durch einen Pfeil
B aufgezeigt ist. Die Kabine wurde ferner mit einem Formteil 13 zuvor
ausgerüstet,
in das ein Stützpfosten 14 passt.
Nachfolgend wird die Kabine 2b durch die Öffnung 4 eingesetzt
und an ihre vorbestimmte Position 8b bewegt, wie das durch
einen Pfeil A gezeigt ist. Danach wird die Kabine 2c an
ihre Position 8c bewegt, zunächst gemäß Pfeil A durch die Öffnung 4 in der
Außenbordwand 3a, 3b.
Ein Zwischengangabschnitt 5 wird in diesem Fall zwischen
den Kabinen belassen.
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2 zeigt
eine Situation, gemäß der die Kabinen 2a, 2b und 2c bereits
in ihren Endpositionen 8a, 8b und 8c sind,
wobei demgemäß die Formteile 13 in
der Kabine 2c den Stützpfeilern 14 gegenüberliegen,
nachdem die Kabine 2c in Richtung des Pfeils B in der Längsrichtung
des Wasserfahrzeugs bewegt wurde. Letztendlich wird die Kabine 2d in
der Richtung des Pfeils A in ihre finale Position 8d eingesetzt, wobei
die Außenseitenabschnitte 9, 10 in
diesem Fall die Außenbordwand
des Wasserfahrzeugs bilden. Gleichermaßen könnten diese auch den Innenwandabschnitt
der Bordwand des Wasserfahrzeugs bilden, wenn die Kabinen beispielsweise
von dem sogenannten Promenadengang in der Mitte des Wasserfahrzeugs
bewegt worden sind. Alternativ könnten die
Kabinen 2a und 2b ebenso den Innenwandabschnitt
des Wasserfahrzeugs bilden, was in der Figur nicht gezeigt ist,
selbst wenn sie durch die Öffnung
in der Bordwand 3a, 3b an Board gehoben würden. Die
Kabinen müssen
nicht die in der Figur gezeigten Formen haben, jedoch können sie
alle beispielsweise dieselbe Form haben, ungeachtet ihrer Positionen
in dem Wasserfahrzeug oder ungeachtet ob das Formteil 13 überhaupt
benötigt
wird, in welchem Fall kein Stützpfeiler
an der für
die Kabine vorbestimmten Position vorliegt.
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Dies
kann besser mit Bezug auf 3 erklärt werden,
in der die Bezugsziffer 1 ein Wasserfahrzeug und die Ziffern 2a, 2b, 2c und 2d Raumeinheiten
darin bezeichnen. In dieser Anmeldung repräsentiert die Nummer 3a die
Außenbordwand
des Wasserfahrzeugs 1 und die Ziffer 3b die Innenbordwand,
die den offenen inneren Abschnitt 12 des Wasserfahrzeugs umschließt. In diesem
Fall besteht der Innenabschnitt aus einem sogenannten Fußweg, d.h.
einem Promenadengang des Schiffs. Die Innenbordwand 3b besteht
aus Kabinen 2a, 2b etc., die in dieser Ausführungsform
durch die Außenbordwand 3a auf
das Schiff bewegt wurden, d.h. wie dies in den 1 und 2 gezeigt
ist. Alternativ können
diese selbst durch die Seite der Promenade 12 eingebracht
worden sein, d.h. via der Innenbordwand 3b, welcher Fall vorliegt,
wenn die Kabinen 2c und 2d beispielsweise zuerst
eingesetzt und dann die Kabinen 2a und 2b schlussendlich
eingesetzt wurden. Es ist jedoch natürlich möglich, dass die Kabinen auf
das Schiff sowohl über
die Außenbordwand 3a als
auch über
die Innenbordwand 3b bewegt worden sind, und dass mehr
als vier Kabinen in der Querrichtung des Wasserfahrzeugs vorliegen,
vorteilhafterweise z.B. acht, wobei ebenso mehrere Gänge 5 als
die zwei in 3 gezeigten vorgesehen sind.
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Auch
sind die Enden 3c des Wasserfahrzeugs in der Figur markiert,
durch welche Enden die Kabinen alternativ in das Wasserfahrzeug
eingesetzt werden können.
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4 zeigt
eine Seitenansicht des Wasserfahrzeugs, in der die Kabinen 2c und 2d sichtbar sind,
wenn das Wasserfahrzeug gemäß 3 von außen betrachtet
wird, und gleichermaßen
sind die Kabinen 2a und 2b sichtbar, wenn das
Wasserfahrzeug von der Seite des offenen Innenraums, d.h. von dem
Promenadengang aus betrachtet wird. Ferner ist die Bordwand 3a bei
Betrachtungsweise von außen
und möglicherweise
die Stützpfosten 14 sichtbar,
wobei von einer Sicht aus dem Innenraum die innere Bordwand 3b sichtbar
ist und möglicherweise aufgrund
struktureller Ingenieurskonzeptionen auch die Stützpfosten 14. Im Inneren
können
die Seitenabschnitte beispielsweise einzig aus einem Fenster 9a oder
einer Wand 9b bestehen und die Außenwandabschnitte entweder
aus einem Balkon 9c oder einzig aus einem Fenster 9a.
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5 zeigt
ein alternatives Einrichtungskonzept, bei dem die Kabinen 2a, 2b, 2c und 2d gemäß den 1 und 2 in
ein Wasserfahrzeug gebracht werden. 5 zeigt
ferner einen Stützpfosten 14,
der in das Formteil 13 passt, wenn die Raumeinheit 2c gemäß gezeigtem
Pfeil B bewegt wird, wie ferner eine Stahlkonstruktion 3.
Die Ausnahme bei dieser Version liegt darin, dass die Raumeinheiten nicht
mit einem Seitenabschnitt 9, 10 im Vorfeld versehen
sind, jedoch der Seitenabschnitt nicht angeordnet, befestigt und/oder
abgedichtet wird, bis die Raumeinheiten auf dem Wasserfahrzeug gemäß Pfeil
A bewegt wurden. Der Seitenabschnitt kann ebenso vor der Installation
der Raumeinheiten festgelegt werden, wobei die Raumeinheiten in
das Wasserfahrzeug auf herkömmliche
Weise gebracht werden.
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6 zeigt
die Situation aus 5 vereinfacht und aus einer
Ansicht schräg
von unterhalb der Phase, wenn die Kabineneinheit 2b bewegt
wird, um auf der Stahlkonstruktion 3 des Wasserfahrzeugs
zu ruhen. Die Stahlkonstruktion besteht aus vertikalen und horizontalen
Stützpfeilern 14 und
in diesem Fall auch aus einer Deckkonstruktion 11. Zusätzlich zeigt die
Figur die Bordwand 3a und die Öffnung 4, durch die
die Kabineneinheiten in das Wasserfahrzeug eingesetzt werden.
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7 zeigt
eine Abschlusseinrichtung, gemäß der die
Raumeinheiten 2a, 2b, 2c, 2d etc.
an dem Schiffsrumpf 3 des Wasserfahrzeugs mittels eines
Profils 16 und einer Dichtung 19 abgedichtet werden,
von welcher Anordnung das Detail VII extrahiert und in 7a gezeigt
ist. Natürlich
umfasst die Einrichtung auch Befestigungsmittel, die in der Figur nicht
gezeigt sind.
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Ferner
ist der Seitenabschnitt 9, 10 deutlich in der
Figur gezeigt, welcher Abschnitt auch eine andere Form als eine
rechtwinklige Form haben kann, beispielsweise eine sogenannte Erkerform.
In diesem Fall umfasst der Seitenabschnitt einen Boden und/oder
einen Deckenabschnitt, der separat montiert wird und durch die Bezugsziffer 17 gekennzeichnet
ist.
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8 zeigt
eine Schnittansicht VIII-VIII aus 7. In dieser
Figur ist der untere Träger 15 der Raumeinheit
vorzugsweise durch eine Schweißverbindung
mit dem Deck 11 des Wasserfahrzeugs unter Verwendung von
beispielsweise Unterlegplatten verbunden. Der Rahmen 18 der
Seitenabschnitte 9, 10 ist an der Bordwand 3a, 3b des
Wasserfahrzeugs durch ein Profil 16 abgedichtet, das an
dem Seitenabschnitt durch Befestigungsmittel festgelegt ist, beispielsweise
mittels einer Schraube oder dergleichen, entweder bevor die Raumeinheit
in das Wasserfahrzeug eingesetzt wurde oder danach. Das Profil ist
an dem Seitenabschnitt beispielsweise mittels einer Gummidichtung
abgedichtet, wie dies in 7 gezeigt ist, welche Dichtung
durch Festziehung der Befestigungsmittel abgequetscht wird. Das
Profil ist an der Bordwand mittels Befestigungsmitteln festgelegt, beispielsweise
durch ein Dichtungsbestandteil oder durch einen Ansatz, der durch
das Profil in die Bordwand reicht. Eine gleichartige Befestigung
kann angewendet werden, wenn der Seitenabschnitt beispielsweise
an einem Stützpfeiler 3 befestigt
wird, der die Außenbordwand
trägt,
oder zwischen zwei benachbarten Seitenabschnitten, derart, dass
das Profil mittels einer Schraube an einem ersten Seitenabschnitt
und dann durch einen Ansatz an einem zweiten Seitenabschnitt befestigt
ist.
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Dem
Fachmann ist es klar, dass die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen
Ausführungsformen
begrenzt ist, anhand der die Erfindung exemplarisch erläutert wurde,
jedoch verschiedene Anwendungen der Erfindung innerhalb des Umfangs des
erfindungsgemäßen Konzepts
denkbar sind, das durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.