DE3700777C2 - Vorrichtung zur Erfassung der Position eines Objektes - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Er
fassung der Position eines mit einem optischen Beu
gungsgitter verbundenen Objektes mittels Lichtquelle,
lichtempfindlichen Elementen und einer Detektoreinrich
tung.
Aus der DE 29 52 106 C2 ist eine inkrementelle Längen-
und Winkelmeßeinrichtung bekannt, bei der mehrere Licht
quellen vorhanden sind, von denen jede nicht nur das Meß
gitter, sondern auch die Referenzmarkierung beleuchtet.
Eine Bestrahlung der Referenzmarkierung durch zwei ge
trennte Lichtstrahlen findet dort nicht statt.
Die DE-AL 11 545 VIII b/21c zeigt eine Folgeregelein
richtung zum Längsauftrennen ablaufender Bahnen, bei der
die zu schneidende Bahn mit einem in Längsrichtung durch
gehenden Kontraststreifen versehen ist. Auf die Ränder
des Kontraststreifens werden zwei Lichtmarken, die von
zwei getrennten Lichtquellen unterschiedlichen Einfalls
winkels erzeugt werden, projiziert, die dann mittels
zweier Detektoren erfaßt werden. Jedem Detektor ist ein
separater Verstärker nachgeschaltet, der auf eine Stell
einrichtung für die Verstellung des Schnittmessers oder
der Bahn einwirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zur Erfassung der Position eines mit einem optischen
Beugungsgitter verbundenen Objekts
zu schaffen, die trotz eines einfachen
konstruktiven Aufbaus eine genaue Ermittlung einer Bezugs
position und des Bewegungszustandes des Objektes erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung
mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen
auf besonders vorteilhafte Art und Weise gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeich
nung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Verschlüßlers;
Fig. 2 schematisch eine Ausführungsform der in dem
Verschlüßler von Fig. 1 verwendeten Vorrichtung
zur Ermittlung einer Bezugsposition;
Fig. 3 schematisch eine weitere Ausführungsform einer
Vorrichtung zur Ermittlung einer Bezugs
position;
Fig. 4A und 4B eine weitere Ausführungsform der Vorrich
tung zur Ermittlung einer Bezugsposition;
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung und
Fig. 6 noch eine weitere Ausführungsform einer Vor
richtung zur Ermittlung einer Bezugsposition.
Die Fig. 1 zeigt schematisch eine beispielhafte Ausführungsform
eines optischen Systems in Anwen
dung auf einen drehenden Verschlüßler.
Bei dieser Ausführungsform wird ein von einem Laser 1 ausge
sandter Lichtstrahl durch ein Kollimatorobjektiv 2 in einen
parallelen Lichtstrahl umgewandelt und in einen Strahlentei
ler 3 eingeführt, um zwei linear polarisierte Strahlen, d.
h. einen übertragenen und einen reflektierten Strahl, von
nahezu gleichen Intensitäten zu erhalten. Der reflektierte
Strahl wird durch ein λ/4-Plättchen 4 in einen zirkular po
larisierten Strahl umgewandelt und durch ein Prisma mit zwei
reflektierenden Flächen an einer Stelle M1 eines radialen
Beugungsgitters einer mit einem zu vermessenden drehenden
Objekt verbundenen Scheibe 6 eingeführt. Das übertragene und
gebeugte Licht einer bestimmten Ordnung, das vom Gitter 7
erhalten wird, wird durch ein Reflexionselement 8 reflek
tiert, um an einer annähernd gleichen Stelle M1 des Gitters
7 über denselben Lichtweg einzutreten. Das durch erneute Beu
gung (Wiederbeugung) durch das Gitter 7 erhaltene gebeugte
Licht einer bestimmten Ordnung wird durch das λ/4-Plättchen
in einen linear polarisierten Lichtstrahl umgewandelt, dessen
Polarisationsrichtung um 90° zu derjenigen des einfallenden
Lichtstrahls unterschiedlich ist, und dieser Lichtstrahl
tritt in den Strahlenteiler 3 ein.
Bei dieser Ausführungsform durchläuft das gebeugte Licht der
bestimmten Ordnung den gleichen Lichtweg wie dasjenige des
einfallenden Strahls zwischen dem Strahlenteiler 3 und dem
Reflexionselement 8.
Der durch den Strahlenteiler 3 übertragene Lichtstrahl wird
durch ein λ/4-Plättchen 5 zu einem zirkular polarisierten
Strahl umgewandelt, der in eine Stelle M2 des Gitters 7 auf
der Scheibe 6, die mit Bezug zur Drehwelle 50 nahezu symme
trisch zur Stelle M1 liegt, eintritt. Das vom Gitter 7 übertra
gene und gebeugte Licht einer bestimmten Ordnung wird durch
ein dem Reflexionselement 8 ähnliches Reflexionselement 9
reflektiert und tritt auf demselben Lichtweg in die nahezu
gleiche Stelle M2 des Gitters 7 ein. Das durch erneute Beu
gung durch das Gitter 7 erhaltene gebeugte Licht einer be
stimmten Ordnung wird durch das λ/4-Plättchen 5 in ein linear
polarisiertes Licht umgewandelt, dessen Polarisationsrich
tung um 90° zu derjenigen des einfallenden Lichtstrahls un
terschiedlich ist, und dann tritt der Lichtstrahl in den
Strahlenteiler 3 ein.
Das gebeugte Licht der bestimmten Ordnung in diesem übertra
genen Lichtstrahl durchläuft ebenfalls denselben Lichtweg
wie dasjenige des einfallenden Lichtstrahls zwischen dem
Strahlenteiler 3 und dem Reflexionselement 9, wie es bei dem
oben erläuterten reflektierten Lichtstrahl auch der Fall ist.
Das gebeugte Licht wird durch das vom Reflexionselement 8
kommende gebeugte Licht überlagert, wird dann durch ein λ/4-
Plättchen 10 in zirkular polarisiertes Licht umgewandelt und
durch einen Strahlenteiler 11 in zwei Lichtstrahlen geteilt.
Diese Lichtstrahlen werden durch Polarisatoren 12 und 13 ge
führt, deren Polarisationsrichtungen jeweils um 45° geneigt
sind, um linear polarisierte Lichtstrahlen mit einer gegen
seitigen Phasendifferenz von 90° zu erhalten, und sie werden
jeweils in Lichtempfänger (Sehzellen) 14 und 15,
die eine Detektoreinrichtung bilden, eingeführt,
um die Intensität der von den beiden Lichtstrahlen gebilde
ten Interferenzstreifen zu ermitteln.
Bei der in Rede stehenden Ausführungsform wird ein von der
Position M1 des Gitters gebeugter Lichtstrahl, z.B. der
Ordnung -m oder (m+1), außer dem in das Reflexionselement
eintretenden Licht, beispielsweise der Ordnung m, durch
Spiegel 18 sowie 25 und eine Zylinderlinse 21 zu einer Mas
ke 23 geführt, um zwei Lichtbündel bzw. Strahlen von gleicher Intensität zu
erhalten, die jeweils einer Bezugsmarkierung bzw. einem Bezugsposition-Nachweiselement
22, das an der Scheibe 6 ausgebildet ist, zugeführt werden.
Dieses Nachweiselement 22 besteht beispielsweise aus einem
Strukturpaar, wie zwei Schlitzen, die in der Bewegungsrich
tung der Scheibe 6 einen Phasenunterschied haben, wobei ein
Bezugspositionssignal durch Empfang des von den Gitterstruk
turen übertragenen Lichts mit zwei lichtempfindlichen Elementen bzw.
einer Lichtempfangseinrich
tung 24, die zwei Lichtempfangsflächen hat, erhalten wird.
Diese Lichtempfangseinrichtung 24 kann auch aus zwei unab
hängigen Elementen gebildet sein. Auf diese Weise wird ein
Bezugssignal erhalten, das zur maßlichen Ermittlung des
Drehzustandes der Scheibe 6, z.B. für einen Bezugspunkt bei
jeder Umdrehung, verwendet wird.
Ferner wird ein aus der Schwankung in der Intensität der
Lichtquelle resultierender Fehler durch Aufteilen des Licht
strahls von einer Lichtquelle in zwei Strahlen vermieden.
Die Fig. 2 zeigt Einzelheiten zur Ermittlung der Bezugs
position bei der in Rede stehenden Ausführungsform, wobei
zwei durch die Maske 23 geteilte Lichtbündel 141 und 142
von gleicher Intensität in Gitterstrukturen 143 und 144, die
die Bezugsmarkierung bilden und aus einem
Paar von Schlitzen mit einem Phasenunterschied in der Bewe
gungsrichtung der Scheibe 6 bestehen, eingeführt werden und
die übertragenen Lichtbündel durch die Lichtempfangsein
richtung 24 mit zwei Lichtempfangsflächen 45 sowie 46 emp
fangen werden. In einem bestimmten Moment im Verlauf der
Bewegung der Scheibe 6 übertragen die Strukturen 143 und
144 wechselseitig gleiche Lichtmengen der Strahlen 141
und 142, so daß die Lichtempfangsflächen der Lichtempfangs
einrichtung 24 zueinander gleiche Ausgangssignale abgeben.
Bei der in Rede stehenden Ausführungsform wird das Bezugs
positionssignal durch Ermitteln der Ausgänge der Lichtemp
fangseinrichtung in diesem Moment erhalten.
Die Fig. 3 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform
einer Vorrichtung zur Ermittlung einer
Bezugsposition, wobei die Maske 23 den Lichtstrahl in zwei
zur Bewegungsrichtung der Scheibe 6 derart parallel angeord
nete Lichtbündel 51 und 52 unterteilt, daß eine
Bezugsmarkierung bzw. Struktur 53
beginnt, das Lichtbündel 52 freizugeben, wenn ein Ende dieser
Struktur beginnt, das andere Lichtbündel 51 aufzufangen. Die
Bezugsposition wird ermittelt, wenn die zwei Lichtempfangs
flächen 54 und 55 zueinander gleiche Ausgangsignale abgeben.
Die Abmessungen der Bauteile werden so gewählt, daß unter
Verwendung der in Fig. 3 dargestellten Symbole eine Bezie
hung b-c<a<b+c erfüllt wird.
Bei den in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsformen
können die Strukturen 143 und 144 (s. Fig. 2) durch die
in Fig. 4A gezeigten Gitterstrukturen 61 und 62, wobei
sich die Gitterteilung längs der Bewegungsrichtung verän
dert, oder kann die Struktur 53 (s. Fig. 3) durch die in
Fig. 4B gezeigte Struktur 73, bei der sich die Gittertei
lung symmetrisch ändert, ersetzt werden.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform wird das Bezugs
positionssignal von den durch das Bezugsposition-Nachweis
element (Bezugsmarkierung) 22 übertragenen Lichtstrahlen erhalten, jedoch ist
es auch möglich, den Reflexionsgrad der Struktur zu demjeni
gen der Scheibe 6, wie die Fig. 5 und 6 zeigen, unterschied
lich zu machen und die von zwei Strukturen reflektierten Lichtbündel
zu verwenden.
Die Fig. 5 und 6 zeigen Lichtbündel 181, 182 und 191,
192 sowie einen Strahlenteiler 95, der mit einer Halbspiegel
fläche 96 versehen ist.
Bei den erläuterten Ausführungsformen kann der in die Struk
tur eintretende Lichtstrahl anstelle einer Kreisform als
ein Oval oder ein Rechteck ausgebildet sein, das in der Be
wegungsrichtung der Scheibe verkürzt ist, um das Auflösungs
vermögen in der Ermittlung der Bezugsposition zu steigern.
Das mit der Erfindung verfolgte Ziel kann auch bei einer Ausbil
den der Scheibe 6 als transparente Platte und einer Gitter
struktur mit lichtundurchlässigen Elementen erreicht werden.
Das Bezugspositionssignal wird gemäß der Erfindung ohne eine
neuerliche oder weitere Lichtquelle erhalten, indem das un
genutzte gebeugte Licht einer bestimmten Ordnung, das vom
Gitter 7 erhalten, jedoch im Verschlüßler nicht genutzt
wird, wirksam verwendet wird.
Auch in dem Fall, da das ungenutzte gebeugte Licht einer
bestimmten Ordnung schwach ist, kann durch Abwandlung der
optischen Anordnung, z.B. durch Überdecken von mehreren un
genutzten gebeugten Strahlen oder durch Verwenden eines
Phasenbeugungsgitters, das aus einer transparenten Relief
struktur von geeigneter Gestalt und Teilung besteht, um nur
ein gebeugtes Licht der Ordnung 0 und ein gebeugtes Licht
einer erwünschten höheren Ordnung freizugeben, eine gewünsch
te Lichtintensität erhalten werden.
Wenngleich bei den erläuterten Ausführungsformen eine Maske
zur Erzeugung von mehreren Lichtstrahlen für eine Ermitt
lung einer Bezugsposition verwendet wird, so ist die Ver
wendung einer derartigen Maske dann nicht erwünscht, wenn
der genutzte gebeugte Strahl schwach ist, da die Maske die
Lichtintensität weiter herabsetzen wird. Ein derartiger Ver
lust in der Lichtintensität kann dadurch verhindert werden,
daß mehrere Lichtstrahlen durch Beugung unter Verwendung
eines optischen Systems mit einem transparenten Reliefphasen
gitter erzeugt werden, um die gebeugten Lichtstrahlen 1. Ord
nung nur vom Gitter zu erhalten, so daß der Verlust im we
sentlichen auf Null vermindert wird.
Im folgenden wird die Funktion des Verschlüßlers gemäß der
Erfindung erläutert.
Bei der in Rede stehenden Ausführungsform bewirkt eine Dre
hung des drehenden Objekts um eine Teilung des Beugungs
gitters 7 eine Änderung um 2mπ in der Phase des gebeugten
Lichts der Ordnung m. Auch die Phase des erneut durch das
Gitter 7 gebeugten Lichts der Ordnung n ändert sich in glei
cher Weise um 2nπ. Demzufolge liefert die Detektoreinrichtung
insgesamt (2m-2n)-Sinuswellen, wobei die
Größe der Drehung im in Rede stehenden Fall durch Ermitt
lung der sinusförmigen Wellen erfaßt wird.
Beispielsweise erzeugt im Fall der Verwendung eines Beugungs
gitters mit einer Teilung von 3,2 µm und von gebeugten Strah
len der 1. Ordnung und der -1. Ordnung eine Drehung von
3,2 µm des drehenden Objekts vier Sinuswellen. Somit ist
das Auflösungsvermögen für jede Sinuswelle gleich
3,2/4=0,8 µm oder ein Viertel einer Teilung des Beu
gungsgitters.
Die in Rede stehende Ausführungsform ist auch dazu in der
Lage, die Drehrichtung des drehenden Objekts durch Teilen
des Lichtstrahls mit dem Strahlenteiler 11 und Bilden eines
Phasenunterschieds von 90° zwischen zwei Lichtstrahlen zu
ermitteln.
Wenn die Messung der Größe der Drehung ausreichend ist, so
können der Strahlenteiler 11, die Polarisatoren 12 und 13
sowie eine Sehzelle weggelassen werden. Auch kann die Umlauf
geschwindigkeit durch Messen der Frequenz der erhaltenen
Sinuswellen bestimmt werden.
Bei der besprochenen Ausführungsform werden die gebeugten
StrahIen von zwei zur Drehmitte annähernd symmetrischen
Stellen M1 und M2 verwendet, um den Meßfehler, der aus der
Aberration zwischen der Drehmitte des drehenden Objekts und
der Mitte der radialen Beugungsgitter 7 resultiert, zu ver
mindern.
Anstelle der gebeugten Lichtstrahlen von zwei nahezu symme
trischen Punkten können, um einen im wesentlichen gleichen
Effekt zu erreichen, gebeugte Strahlen von mehreren willkür
lich gewählten Stellen wirksam verwendet werden, z.B. von
drei zueinander um 120° beabstandeten Stellen.
Auch kann der Einfluß der aus dem Unterschied in der Tei
lung zwischen der Außen- sowie der Innenseite des radialen
Gitters resultierende Einfluß der Wellenfront-Aberration
eliminiert werden, indem eine der Drehwelle nahe Strahlkom
ponente mit einer solchen des anderen Strahls, der an der
nahezu symmetrischen Stelle eintritt, überlagert wird und
in gleichartiger Weise die Strahlkomponenten der Außenseite
überlagert werden.
Bei der besprochenen Ausführungsform bewegt sich das gebeug
te Licht der bestimmten Ordnung auf demselben Lichtweg wie
dasjenige des einfallenden Strahls zwischen dem Strahlen
teiler 3 und dem Reflexionselement 8 oder 9, so daß das
Überlappen der beiden gebeugten Lichtstrahlen an diesem
Strahlenteiler 3 erleichtert und die Genauigkeit im Zusammen
bau der gesamten Vorrichtung verbessert wird.
Falls die Meßgenauigkeit nicht kritisch ist, so kann anstel
le der zwei Lichtstrahlen von zwei wechselseitig symmetri
schen Punkten nur ein Lichtstrahl angewendet werden.
Die λ/4-Plättchen 4 und 5 können bei den vorstehenden Aus
führungsformen an irgendwelchen Stellen zwischen dem Strah
lenteiler 3 und der Reflexionseinrichtung angeordnet werden.
Auch können die Sehzellen 14 und 15 anstelle von übertrage
nen gebeugten Lichtstrahlen reflektierte gebeugte Lichtstrah
len empfangen.
Natürlich können die gebeugten Lichtstrahlen außer denen,
die für Messungen und für eine Ermittlung einer Bezugsposi
tion verwendet werden, für andere Funktionen genutzt werden.
Wenngleich die besprochene Ausführungsform auf einen drehen
den Verschlüßler (Kodedrehgeber) ausgerichtet ist, so kann
der technische Grundgedanke auch auf einen linearen Ver
schlüßler Anwendung finden.
Durch die erfindungsgemäße Ausführungsform wird somit ein
Verschlüßler geschaffen, der imstande ist, mit einem einfa
chen Aufbau, indem Gitterstrukturen mit einem Phasenunter
schied an einem sich bewegenden Objekt ausgebildet, zwei
Lichtstrahlen in die Gitterstrukturen eingeführt und die
von wenigstens einem Teil dieser Gitterstrukturen übertrage
nen oder reflektierten Lichtstrahlen empfangen werden, ein
Bezugspositionssignal mit einem hohen Auflösungsvermögen
zu liefern, so daß der Einfluß einer Schwankung in der Inten
sität der Lichtquelle ausgeschaltet wird.
Auch wird bei den in den Fig. 2-6 gezeigten Vorrichtun
gen zur Ermittlung einer Bezugsposition das Null-Phasensi
gnal in Abhängigkeit von der Erfassung des Zentrums der Be
zugstruktur erzeugt, so daß die Bezugsposition ohne Rück
sicht auf die Bewegungs- oder Drehrichtung des Objekts kon
stant bleibt.
Das Auflösungsvermögen bei den in den Fig. 2-6 gezeigten
Vorrichtungen kann durch Vermindern der Breiten (a, b in
Fig. 2) der Bezugsstruktur verbessert werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Erfassung der Position eines mit
einem optischen Beugungsgitter (7) verbundenen Objekts,
bei der
das Beugungsgitter (7) außer einer Gitterteilung eine Bezugsmarkierung (53; 143; 144) trägt,
das Beugungsgitter gemeinsam mit dem Objekt gegenüber einer Lichtquelle (1) und zwei gegenüber der Lichtquelle (1) fest angebrachten lichtempfindlichen Elementen (24), die Ausgangssignale liefern, beweglich ist und
das Licht der Lichtquelle (1) in einem ersten Strahlengang die Gitterteilung, der eine Detektoreinrichtung (14, 15) optisch nachgeordnet ist, beleuchtet, und in einem, vom ersten Strahlengang nach Beugung an der Gitterteilung abgezweigten zweiten Strahlengang in zwei diskrete Lichtbündel zerlegt ist, welche in einer Bezugsposition die Bezugsmarkierung (53; 143, 144) an unterschiedlichen Bereichen derart beauf schlagen, daß ein Bezugssignal bei Gleichheit der Aus gangssignale der lichtempfindlichen Elemente (24), deren jedes je einen der Bereiche abtastet, resultiert, so daß mit Hilfe des Bezugssignals und der Detektoreinrichtung (14, 15) die Position des Objekts gegenüber der Licht quelle und den lichtempfindlichen Elementen bestimmbar ist.
das Beugungsgitter (7) außer einer Gitterteilung eine Bezugsmarkierung (53; 143; 144) trägt,
das Beugungsgitter gemeinsam mit dem Objekt gegenüber einer Lichtquelle (1) und zwei gegenüber der Lichtquelle (1) fest angebrachten lichtempfindlichen Elementen (24), die Ausgangssignale liefern, beweglich ist und
das Licht der Lichtquelle (1) in einem ersten Strahlengang die Gitterteilung, der eine Detektoreinrichtung (14, 15) optisch nachgeordnet ist, beleuchtet, und in einem, vom ersten Strahlengang nach Beugung an der Gitterteilung abgezweigten zweiten Strahlengang in zwei diskrete Lichtbündel zerlegt ist, welche in einer Bezugsposition die Bezugsmarkierung (53; 143, 144) an unterschiedlichen Bereichen derart beauf schlagen, daß ein Bezugssignal bei Gleichheit der Aus gangssignale der lichtempfindlichen Elemente (24), deren jedes je einen der Bereiche abtastet, resultiert, so daß mit Hilfe des Bezugssignals und der Detektoreinrichtung (14, 15) die Position des Objekts gegenüber der Licht quelle und den lichtempfindlichen Elementen bestimmbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bezugsmarkierung (53) von einer einzelnen, rechtwinkligen
Markierung gebildet ist und daß das erste (51) und
das zweite Lichtbündel (52) zwei Bereiche des Objekts
(6) anstrahlen, die in Bewegungsrichtung des Objekts (6)
einen Abstand (c) voneinander aufweisen, so daß sie sich
nicht gegenseitig überlappen, wobei der Abstand (c) zwi
schen den Bereichen so bestimmt ist, daß das erste (51)
und das zweite Strahlenbündel (52) in Bewegungsrichtung
des Objekts (6) entgegengesetzt angeordnete Kanten der
Markierung anstrahlen, wenn die Markierung die
Bereiche durchläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bezugsmarkierung (143, 144) von einer ersten und einer
zweiten rechtwinkligen Markierung gebildet ist und
daß das erste (141; 181; 191) und das zweite Licht
bündel (142; 182; 192) zwei Bereiche des Objekts (6) an
strahlen, die in einer von der Bewegungsrichtung des
Objekts (6) unterschiedlichen Richtung einen Abstand auf
weisen, so daß sie sich nicht überlappen, wobei der Ab
stand zwischen den Bereichen so bestimmt ist, daß das
erste Lichtbündel (141; 181; 191) die Kante der ersten
rechtwinkligen Markierung und das zweite Licht
bündel (142; 182; 192) die Kante der zweiten rechtwinkli
gen Markierung anstrahlt, wenn die Bezugsmarkierung (143, 144) die
Bereiche durchläuft.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (1) ein
Laser ist, und daß im zweiten Strahlengang
eine Teilervorrichtung (23) zur Erzeugung
der beiden diskreten Lichtbündel angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch
einen Halbspiegel (95), der zwischen der Teilervorrich
tung (23) und dem Objekt (6) derart angeordnet ist, daß
das erste und das zweite Lichtbündel das Objekt (6)
durch den Halbspiegel (95) hindurch anstrahlen, wobei das
erste und das zweite lichtempfindliche Element (24) das an den
Bereichen reflektierte Licht über den Halbspiegel (95)
empfangen.
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