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Vorrichtung zum Spielen eines Brettspiels
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
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Bei herkömmlichen Brettspielen ist es vielfach so, daß für jedes
Spiel ein besonders gestaltetes Brett vorgesehen werden muß oder daß die Anzahl
der Spieler, die an einem solchen Spiel teilnehmen können, stark beschränkt ist.
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Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
für ein Brettspiel zu schaffen, das für verschiedene Brettspiele geeignet ist und
überdies relativ viele Spieler gleichzeitig zuläßt.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs
1 gelöst.
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Beim Spiel erhält jeder Mitspieler - gewöhnlich zwei oder drei -
einen Satz von Spielsteinen. Das Ausmaß und die Richtung, in der diese Spielsteine
verrückt werden können, sind dabei durch die Spielregeln festgelegt. Die Spielregeln
sehen vor, daß bei mindestens einer Version des Spiels wenigstens einige der Spielsteine
sich nur auf einem ersten Satz von Flächeneinheiten bewegen dürfen. Die Spielregeln
können andere Bewegungseinschränkungen für die Spielsteine festlegen und können
die Bedingungen, unter denen der Spielstein eines Spielers den Spielstein eines
oder mehrerer anderer Spieler wegnehmen oder auf andere Weise behindern kann, angeben.
Für jeden Spieler ist es das Ziel des Spieles, seine Spielfiguren so zu bewegen,
daß er das Spielfeld durch Wegnehmen und/oder Blockieren der gegnerischen Figuren
beherrscht.
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Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Spielfeld
auf der Oberseite eines Brettes vorgesehen, das zum Aufbewahren zusammengeklappt
werden kann.
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Im allgemeinen ist das Brett vieleckig, beispielsweise rechteckig
einschließlich quadratisch oder sechseckig, doch die Spielfläche, d. h. die von
den Flächeneinheiten bedeckte Fläche, kann verschiedene Umrißformen aufweisen. Vorzugsweise
ist die Spielfläche sechseckig, und jeder Satz von Reihen von Flächeneinheiten ist
parallel zu den beiden bei
einem Sechseck gegenüberliegenden Seiten.
Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist jede Seite des Sechsecks sechs
voneinander getrennte Flächeneinheiten auf, wobei an den Ecken des Sechsecks keine
Flächeneinheiten vorgesehen sind.
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Die Flächeneinheiten sind vorzugsweise in gleichen Abständen voneinander
angeordnet, so daß sie eine regelmäbeige, d. h. gleichseitige dreieckige Anordnung
bilden. Zusätzlich zu dem ersten Satz von Flächeneinheiten können die Flächen in
zwei weitere, voneinander unterscheidbare, Sätze unterteilt werden, in denen die
Flächeneinheiten durch zwei Flächeneinheiten voneinander getrennt sind. Jede Flächeneinheit
kann ein Kreis sein, wobei die Flächeneinheiten jedes Satzes durch Farbe und/oder
Form unterschieden werden. Wenn es beispielsweise drei Sätze von Flächeneinheiten
gibt, dann kann der eine weiß, der andere rot und der dritte schwarz sein.
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Die Spielfiguren können jede gewünschte Form und/ oder Farbe haben,
vorausgesetzt, daß sie von einer Flächeneinheit zu einer anderen auf dem Spielfeld
hin- und herbewegt werden können. Die erwähnten Spielfiguren könnenzweckmäßigerweise
Steine eines Damespieles oder Schachfiguren sein.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind drei Sätze von Damesteinen
zum Gebrauch für eine Spielversion vorgesehen sowie drei Sätze von Schachfiguren
zum Gebrauch für eine zweite Spielversion, wobei beide Spielversionen das gleiche
Spielfeld benutzen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
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In der Zeichnung stellt die einzige Figur eine Draufsicht auf ein
Spielbrett gemäß der Erfindung dar. In dieser Zeichnung weist die Vorrichtung zum
Spielen eines Spieles ein ebenes quadratisches Brett 1 auf, dessen Oberseite mit
einem im großen und ganzen sechseckigen Spielfeld 2 versehen
ist,
das von einer Randverzierung 3 begrenzt wird. Das Spielfeld enthält 163 Kreise 4,
die auf diesem aufgetragen sind und die Flächeneinheiten bilden. Diese Kreise 4
sind gleich groß und in drei ineinandergreifenden, gegeneinander versetzten Sätzen
paralleler Linien angeordnet, und zwar parallel zu den beiden zugeordneten gegenüberliegenden
Seiten der Kanten des Spielfelds 2. Die Linien innerhalb jedes Satzes weisen jeweils
den gleichen Abstand zueinander auf, und der Abstand jedes Satzes ist stets der
gleiche, so daß die Kreise in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet sind. Die
Kreise werden durch Farbcodierungen in drei Sätzen von Kreisen, 4a, 4b und 4c, unterschieden,
wobei die Kreise in jedem Satz durch zwei Kreise in jeder Linie voneinander getrennt
sind. So können beispielsweise die Kreise 4a weiß, die Kreise 4b schwarz und die
Kreise 4c rot sein; der Einfachheit halber werden im folgenden die verschiedenen
Kreise mit ihrer Farbe benannt werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Brett
sind 54 weiße, 55 schwarze und 54 rote Kreise vorgesehen. Jede auf einer geraden
Linie befindliche Folge von Positionen der gleichen Farbe über das Brett wird eine
Reihe genannt, und jede auf einer geraden Linie befindliche Folge von Positionen
ungleicher Farben, die unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, wird ein Rang
genannt.
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Die Vorrichtung enthält auch drei Sätze von (hier nicht gezeigten)
Damebrettsteinen und drei Sätze von (ebenfalls nicht gezeigten) Schachfiguren. Bei
den letztgenannten drei Sätzen wird jeweils ein Bauer weggelassen und ein Läufer
hinzugefügt. Alle Dame-Spielsteine und Schachfiguren sind in der Größe an die Kreise
4 angepaßt und mit Farben versehen, beispielsweise weiß, schwarz und rot, um die
verschiedenen Sätze der Dame- bzw. Schachspielsteine voneinander unterscheiden zu
können.
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Das Brett 1 kann mit zwei Sätzen Dame-Spielsteinen als ZDamespielW
für zwei Spieler benutzt werden. Wird das Brett so ausgerichtet, daß ein weißer
Kreis 4a in der rech-
ten unteren Ecke des Spielfelds 2 (vgl. die
Figur) liegt, so wird ein Satz Dame-Spielsteine auf die entsprechenden schwarzen
Kreise 4b der unteren vier Reihen neben der mit D bezeichneten Seite gesetzt, während
der zweite Satz auf die entsprechenden schwarzen Kreise 4b der oberen vierReihen
neben der mit A bezeichneten Seite gesetzt wird.
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Jeder Spieler bekommt einen Satz Spielsteine, wobei die beiden Spieler
abwechselnd je einen Spielstein ziehen und nur die mit 4b bezeichneten Kreise des
Spielfelds benutzen. Die Regeln des Spiels entsprechen im übrigen denen des konventionellen
Dame-Spiels, wobei Wegnehmen, Pusten und das zur-Dame-Machen vorgesehen sind. In
diesem Falle aber sind die fünf schwarzen Kreise 4b am Brettrand, und zwar unmittelbar
gegenüber der eigenen Startposition des Spielers, die Damepositionen.
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Es ist außerdem festzuhalten, daß es drei mögliche Richtungen gibt,
in die eine Figur bewegt werden kann, d. h.
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entlang jeder der drei "Reihen", denen die von einer Figur besetzte
Position gemeinsam ist. Eine einfache Figur kann nur vorwärts gerückt werden, aber
eine Damen oder ein König können auf jeder der drei Reihen", welche die besetzten
Positionen gemeinsam haben, auch nach rückwärts gesetzt werden.
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In einem Spiel für zwei Spieler kann eine Spielfigur von einem Startkreis
aus zwei Positionen vorwärts gerückt werden, und zwar in jeder beliebigen Richtung,
unabhängig davon, ob die Spielfigur schon von einem hinteren zu einem vorderen Startkreis
gerückt worden ist.
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Das Spielbrett 1 kann auch mit allen drei Dame-Sätzen von drei Spielern
benutzt werden. In diesem Palle besetzt ein Satz der besagten Spielsteine zu Beginn
des Spiels die entsprechenden schwarzen Kreise 4b der untersten vier Reihen. Der
zweite und der dritte Satz Spielsteine besetzen die entsprechenden schwarzen Kreise
4b der ersten vier Reihen, welche sich parallel zu den Seitenkanten des Spielfeldes
im Wechsel mit der unteren Kante befinden. So
wird der zweite Satz
in den Reihen, die parallel zu und nahe bei der in der Zeichnung mit F bezeichneten
Seite verlaufen, aufgestellt, während der dritte Satz parallel zu und in der Nähe
der in der Figur mit B bezeichneten Seite aufgestellt wird.
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Die Regeln, nach denen die Spielsteine gezogen werden, sind im allgemeinen
die gleichen wie die in dem oben beschriebenen Spiel für zwei Personen. Die Spieler
spielen abwechselnd, und zwar im Uhrzeigersinn, rund um das Spielbrett, wobei sie
jeweils nur einen Zug machen.
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In diesem Fall sind die Dame-Positionen für die Spielsteine längs
der Seite F die fünf schwarzen Kreise bei der Seite C, die Dame-Positionen für die
Steine längs der Seite B sind die fünf schwarzen Kreise bei der Seite E, während
die Dame-Positionen für die längs der Seite D aufgestellten Spielsteine die gleichen
wie bei dem Spiel für zwei Mitspieler sind.
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Ferner kann das Spielbrett 1 mit zwei Sätzen Schachfiguren zum Schachspiel"
zu zweit benutzt werden.
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In diesem Falle werden alle Kreise 4 auf dem inneren Spielfeld-Bereich
benutzt. Zunächst werden die Schachfiguren auf den Kreisen 4 der vier oberen bzw.
unteren Reihen des Feldes 5 aufgestellt. Die äußerste Reihe der sechs Kreise 4 auf
der Seite D wird mit einem Läufer, einem Turm, einer Dame, einem König, einem Turm
und einem Läufer - im der angegebenen Reihenfolge - besetzt. Der in der Mitte befindliche
schwarze Kreis in der zweiten Reihe wird von einem dritten Läufer und die von dem
Mittelkreis im Abstand von einem Kreis befindlichen Kreise der zweiten Reihe werden
von den Springern besetzt. Demnach ist der eine von einem Springer besetzte Kreis
weiß, während der zweite von einem Springer besetzte Kreis rot ist. Die sechs mittleren
Kreise der dritten Reihe werden mit Bauern und der mittlere Kreis der vierten Reihe
mit dem überzähligen Bauern besetzt. Der zweite Spieler stellt seine Schachfiguren
längs der Seite A entsprechend auf, nur daß die Damen und die Könige sich wie
im
konventionellen Schachspiel gegenüberstehen.
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Das Spielbrett kann außerdem auch mit drei Sätzen von Schachfiguren
zum "Schachspiel" für drei Personen benutzt werden. In diesem Falle werden die Figuren
in der gleichen Ordnung und gegenseitigen Zuordnung wie bei dem Spiel für zwei Personen
aufgestellt, nur daß der obere Satz durch zwei Sätze ersetzt wird, die parallel
und in der Nähe der gegenüberliegenden Seiten B und F des Spielfeldes vorgesehen
sind. Dabei befinden sich alle drei Damen auf einem weißen Kreis 4a und die drei
Könige auf einem schwarzen Kreis 4b. Den ersten Zug führt der Spieler mit den weißen
Spielfiguren aus. Danach geht das Spiel rundenweise im Uhrzeigersinn weiter, wobei
jeder Spieler wie beim konventionellen Schach jeweils einen Zug setzt.
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Die weißen Figuren sollen bei der Seite D aufgestellt werden, die
roten bei der Seite F und die schwarzen bei der Seite B.
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Die den Schachfiguren erlaubten Züge sind folgende: Der König kann
in eine Position gebracht werden, die an diejenige Position angrenzt, die er auf
einer anderen Farbe oder einem anderen Rang einnimmt. Oder er kann auf die nächste
Position der gleichen Farbe in einer Reihe gebracht werden, bei der in jeder beliebigen
Richtung die von dem König besetzte Position üblich ist. Rochieren ist nicht gestattet.
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Die Dame kann in eine Position von beliebiger Farbe gebracht werden,
die zu den Positionen gehört, die Reihe oder Rang in jeder beliebigen Richtung bilden,
in der die von ihr besetzte Position üblich ist.
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Der Turm kann in eine Position gebracht werden, die eine von jenen
Positionen ist, die die Reihe in jeder beliebigen Richtung bilden kann, in der die
von dem Turm besetzte Position üblich ist.
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Der Läufer kann in eine Position gebracht werden, die eine von jenen
Positionen ist, die den Rang in jeder.
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beliebigen Richtung bilden kann, in der die von einem Läufer
besetzte
Position üblich ist. So wird also ein erster Läufer immer auf einen weißen Kreis
gesetzt, ein zweiter auf einen schwarzen und ein dritter auf einen roten Kreis.
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Der Springer kann einmal wie ein Turm und einmal wie ein Läufer bewegt
werden, wobei die letzte Position nicht an die Position angrenzen darf, von der
aus der Springer startete. Solche Bewegungen stellen einen Zug dar. Wie im herkömmlichen
Schach kann ein Springer während eines Zuges über solche Figuren hinwegspringen,
die auf den dazwischenliegenden Feldern sitzen.
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Ein Bauer kann, wenn er nicht gerade eine gegnerische Figur schlägt,
auf einer Reihe um eine Position nach vorn gerückt werden, und zwar im rechten Winkel
zu seinem eigenen Start-Rang. Jeder Bauer, der zur letzten Position in seiner Bewegungs-Reihe
vorgerückt wird, der sich also gegenüber seiner eigenen Ausgangsposition befindet,
kann zur Dame, zum Turm, zum Läufer oder zum Springer avancieren, unabhängig von
der Anzahl der schon auf dem Brett befindlichen Damen, Türme, Läufer oder Springer.
Ein Bauer kann eine gegnerische Figur schlagen, wenn diese eine Position auf dem
benachbarten Rang in Vorwärtsrichtung einnimmt, und zwar in beiden Richtungen, die
aus der Position des schlagenden Bauern üblich sind.
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Ein Bauer kann bei seinem ersten Zug um zwei Positionen verrückt werden,
wobei die normale en passant - Regel genau wie beim konventionellen Schach anwendbar
ist.
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Bei Schach und Schachmatt ist folgendes zu beachten: Der König ist
"im Schach", wenn er so steht, daß eine gegnerische Figur (ob gestützt oder nicht)
ihn bei ihrem nächsten Zug schlagen könnte, wobei die übrigen Sachverhalte gleich
sind. Der Spieler kann seinen Gegner darauf hinweisen, indem er "SchachZ sagt. ZSchach"
wird auch dann gesagt, wenn drei Spieler an einem Spiel beteiligt sind und durch
den Zug eines Spielers die Figur des anderen Gegners veranlabt wird, dem ersten
gegner'
schen König ein verdecktes Schach zu bieten. Aber der solcherart
beteiligte Spieler darf nur dann "Schach sagen, wenn er selbst an der Reihe ist.
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Der König darf weder in eine Position gerückt werden, in der er im
Schach stünde, noch darf er auf eine jener Positionen gelangen, die an die Positionen
eines gegnerischen Königs angrenzen und von diesem bewacht werden.
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Ein König im Schach muß aus der Schachstellung befreit werden, oder
die schachbietende gegnerische Figur muß geschlagen werden, oder das Schach muB
durch Dazwischenschieben einer anderen Figur pariert werden, entweder aus der gleichen
Reihe wie der im Schach stehende König oder anderweitig. In Spielen für drei Mitspieler
ist es nur dann obligatorisch, sich aus dem Schach zu befreien, wenn der König sich
noch vor dem eigenen Zug im Schach befindet.
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Ein Spieler, welcher einen Zug macht, der nicht die soeben dargelegten
Bedingungen erfüllt, muß den Zug zurücknehmen und einen neuen Zug machen, der diese
Bedingungen erfüllt, und zwar muß der Zug möglichst mit der Figur erfolgen, die
er schon vorher bei dem ungültigen und zurückgenommenen Zug berührt hat.
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Schachmatt ist ein Schach, aus dem der König nicht durch einen der
oben beschriebenen Züge befreit werden kann. In Spielen für drei Spieler kann das
Schachmatt für kurze Zeit zur Anwendung kommen, wenn zwischen dem angreifenden Spieler
und dem bedrohten König ein weiterer Spieler dazwischentritt. Deshalb muß das Schachmatt
in allen Fällen, wo Schach mit drei Personen gespielt wird, bestätigt werden, indem
der König tatsächlich geschlagen wird.
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Wird ein Schachmatt irrtümlicherweise ausgesprochen oder wird der
König irrtümlicherweise mattgesetzt, so muß dieser Zug zurückgenommen werden; der
Irrtum hat aber keine weiteren Folgen für das Spiel.
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Es sei noch angemerkt, daß jedes Feld auf dem in
der
Zeichnung dargestellten Spielbrett wie beim gewöhnlichen Schach bezeichnet wird:
die Positionen des ersten Rangs von Figuren werden jeweils für jeden Spieler folgendermaßen
benannt: QB1 QRl Q1 K1 KR1 KB1 und die Positionen des nächsten Rangs werden folgendermaßen
benannt: QKtl Qol B1 Kol KKtl Anschließend werden in jeder Reihe in Vorwärtsrichtung
die Felder folgendermaßen benannt: QB2 QB3 QB4 ...... QBB.
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Es gibt sechs Eckpositionen, die durch die obigen Positionen nicht
erfaßt werden. Sie sind allesamt schwarz und werden nach ihrer Position im Uhrzeigersinn
folgendermaßen benannt: I III V VII IX XI und zwar gänzlich ohne Buchstaben.
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Sollte eine Unklarheit aufkommen, weil ein Stein auf mehr als ein
Feld mit ähnlicher Bezeichnung gerückt werden kann (z. B. indem eine Dame nahe der
Mitte des Spielfelds bewegt wird), dann wird eine Vorsilbe entsprechend der Farbe
des Spielers, auf dessen Startrang sie sich bezieht, vorangestellt: Q - (W)B3 oder
Q - (R)B3 oder Q - (B)B3.
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Wenn möglich, wird die Notierung wie für den Startrang von Weiß vorgenommen,
dessen Figuren bei der Seite D
des Spielfelds Aufstellung genommen
haben.
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(R) und (B) eht sich nur auf die Notierung von Rot (R) oder Schwarz
(B) bei Spielen mit drei Spielern. Die gleiche Notierung gilt auch für die Beschreibung
der Züge bei zwei Spielern oder bei Zügen in Wettkämpfen und Turnieren, bei denen
das in der Zeichnung dargestellte Spielbrett benutzt wird.
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Es ist selbstverständlich, daß die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen
speziellen Details beschränkt ist, und daß zahlreiche Modifikationen und Variationen
vorgenommen werden können, ohne daß von Geist und Umfang der Erfindung gemäß der
voraufgegangenen Ansprüche abgewichen wird.