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DE2718335A1 - Vorrichtung zum spielen eines brettspiels - Google Patents

Vorrichtung zum spielen eines brettspiels

Info

Publication number
DE2718335A1
DE2718335A1 DE19772718335 DE2718335A DE2718335A1 DE 2718335 A1 DE2718335 A1 DE 2718335A1 DE 19772718335 DE19772718335 DE 19772718335 DE 2718335 A DE2718335 A DE 2718335A DE 2718335 A1 DE2718335 A1 DE 2718335A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
units
area
game
sets
playing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772718335
Other languages
English (en)
Inventor
Michael James Jameson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRATERNITY OF FRIENDS OF ST AL
Original Assignee
FRATERNITY OF FRIENDS OF ST AL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRATERNITY OF FRIENDS OF ST AL filed Critical FRATERNITY OF FRIENDS OF ST AL
Priority to DE19772718335 priority Critical patent/DE2718335A1/de
Publication of DE2718335A1 publication Critical patent/DE2718335A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/00173Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
    • A63F3/00176Boards having particular shapes, e.g. hexagonal, triangular, circular, irregular

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Spielen eines Brettspiels
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei herkömmlichen Brettspielen ist es vielfach so, daß für jedes Spiel ein besonders gestaltetes Brett vorgesehen werden muß oder daß die Anzahl der Spieler, die an einem solchen Spiel teilnehmen können, stark beschränkt ist.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für ein Brettspiel zu schaffen, das für verschiedene Brettspiele geeignet ist und überdies relativ viele Spieler gleichzeitig zuläßt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Beim Spiel erhält jeder Mitspieler - gewöhnlich zwei oder drei - einen Satz von Spielsteinen. Das Ausmaß und die Richtung, in der diese Spielsteine verrückt werden können, sind dabei durch die Spielregeln festgelegt. Die Spielregeln sehen vor, daß bei mindestens einer Version des Spiels wenigstens einige der Spielsteine sich nur auf einem ersten Satz von Flächeneinheiten bewegen dürfen. Die Spielregeln können andere Bewegungseinschränkungen für die Spielsteine festlegen und können die Bedingungen, unter denen der Spielstein eines Spielers den Spielstein eines oder mehrerer anderer Spieler wegnehmen oder auf andere Weise behindern kann, angeben. Für jeden Spieler ist es das Ziel des Spieles, seine Spielfiguren so zu bewegen, daß er das Spielfeld durch Wegnehmen und/oder Blockieren der gegnerischen Figuren beherrscht.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Spielfeld auf der Oberseite eines Brettes vorgesehen, das zum Aufbewahren zusammengeklappt werden kann.
  • Im allgemeinen ist das Brett vieleckig, beispielsweise rechteckig einschließlich quadratisch oder sechseckig, doch die Spielfläche, d. h. die von den Flächeneinheiten bedeckte Fläche, kann verschiedene Umrißformen aufweisen. Vorzugsweise ist die Spielfläche sechseckig, und jeder Satz von Reihen von Flächeneinheiten ist parallel zu den beiden bei einem Sechseck gegenüberliegenden Seiten. Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist jede Seite des Sechsecks sechs voneinander getrennte Flächeneinheiten auf, wobei an den Ecken des Sechsecks keine Flächeneinheiten vorgesehen sind.
  • Die Flächeneinheiten sind vorzugsweise in gleichen Abständen voneinander angeordnet, so daß sie eine regelmäbeige, d. h. gleichseitige dreieckige Anordnung bilden. Zusätzlich zu dem ersten Satz von Flächeneinheiten können die Flächen in zwei weitere, voneinander unterscheidbare, Sätze unterteilt werden, in denen die Flächeneinheiten durch zwei Flächeneinheiten voneinander getrennt sind. Jede Flächeneinheit kann ein Kreis sein, wobei die Flächeneinheiten jedes Satzes durch Farbe und/oder Form unterschieden werden. Wenn es beispielsweise drei Sätze von Flächeneinheiten gibt, dann kann der eine weiß, der andere rot und der dritte schwarz sein.
  • Die Spielfiguren können jede gewünschte Form und/ oder Farbe haben, vorausgesetzt, daß sie von einer Flächeneinheit zu einer anderen auf dem Spielfeld hin- und herbewegt werden können. Die erwähnten Spielfiguren könnenzweckmäßigerweise Steine eines Damespieles oder Schachfiguren sein.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind drei Sätze von Damesteinen zum Gebrauch für eine Spielversion vorgesehen sowie drei Sätze von Schachfiguren zum Gebrauch für eine zweite Spielversion, wobei beide Spielversionen das gleiche Spielfeld benutzen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
  • In der Zeichnung stellt die einzige Figur eine Draufsicht auf ein Spielbrett gemäß der Erfindung dar. In dieser Zeichnung weist die Vorrichtung zum Spielen eines Spieles ein ebenes quadratisches Brett 1 auf, dessen Oberseite mit einem im großen und ganzen sechseckigen Spielfeld 2 versehen ist, das von einer Randverzierung 3 begrenzt wird. Das Spielfeld enthält 163 Kreise 4, die auf diesem aufgetragen sind und die Flächeneinheiten bilden. Diese Kreise 4 sind gleich groß und in drei ineinandergreifenden, gegeneinander versetzten Sätzen paralleler Linien angeordnet, und zwar parallel zu den beiden zugeordneten gegenüberliegenden Seiten der Kanten des Spielfelds 2. Die Linien innerhalb jedes Satzes weisen jeweils den gleichen Abstand zueinander auf, und der Abstand jedes Satzes ist stets der gleiche, so daß die Kreise in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet sind. Die Kreise werden durch Farbcodierungen in drei Sätzen von Kreisen, 4a, 4b und 4c, unterschieden, wobei die Kreise in jedem Satz durch zwei Kreise in jeder Linie voneinander getrennt sind. So können beispielsweise die Kreise 4a weiß, die Kreise 4b schwarz und die Kreise 4c rot sein; der Einfachheit halber werden im folgenden die verschiedenen Kreise mit ihrer Farbe benannt werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Brett sind 54 weiße, 55 schwarze und 54 rote Kreise vorgesehen. Jede auf einer geraden Linie befindliche Folge von Positionen der gleichen Farbe über das Brett wird eine Reihe genannt, und jede auf einer geraden Linie befindliche Folge von Positionen ungleicher Farben, die unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, wird ein Rang genannt.
  • Die Vorrichtung enthält auch drei Sätze von (hier nicht gezeigten) Damebrettsteinen und drei Sätze von (ebenfalls nicht gezeigten) Schachfiguren. Bei den letztgenannten drei Sätzen wird jeweils ein Bauer weggelassen und ein Läufer hinzugefügt. Alle Dame-Spielsteine und Schachfiguren sind in der Größe an die Kreise 4 angepaßt und mit Farben versehen, beispielsweise weiß, schwarz und rot, um die verschiedenen Sätze der Dame- bzw. Schachspielsteine voneinander unterscheiden zu können.
  • Das Brett 1 kann mit zwei Sätzen Dame-Spielsteinen als ZDamespielW für zwei Spieler benutzt werden. Wird das Brett so ausgerichtet, daß ein weißer Kreis 4a in der rech- ten unteren Ecke des Spielfelds 2 (vgl. die Figur) liegt, so wird ein Satz Dame-Spielsteine auf die entsprechenden schwarzen Kreise 4b der unteren vier Reihen neben der mit D bezeichneten Seite gesetzt, während der zweite Satz auf die entsprechenden schwarzen Kreise 4b der oberen vierReihen neben der mit A bezeichneten Seite gesetzt wird.
  • Jeder Spieler bekommt einen Satz Spielsteine, wobei die beiden Spieler abwechselnd je einen Spielstein ziehen und nur die mit 4b bezeichneten Kreise des Spielfelds benutzen. Die Regeln des Spiels entsprechen im übrigen denen des konventionellen Dame-Spiels, wobei Wegnehmen, Pusten und das zur-Dame-Machen vorgesehen sind. In diesem Falle aber sind die fünf schwarzen Kreise 4b am Brettrand, und zwar unmittelbar gegenüber der eigenen Startposition des Spielers, die Damepositionen.
  • Es ist außerdem festzuhalten, daß es drei mögliche Richtungen gibt, in die eine Figur bewegt werden kann, d. h.
  • entlang jeder der drei "Reihen", denen die von einer Figur besetzte Position gemeinsam ist. Eine einfache Figur kann nur vorwärts gerückt werden, aber eine Damen oder ein König können auf jeder der drei Reihen", welche die besetzten Positionen gemeinsam haben, auch nach rückwärts gesetzt werden.
  • In einem Spiel für zwei Spieler kann eine Spielfigur von einem Startkreis aus zwei Positionen vorwärts gerückt werden, und zwar in jeder beliebigen Richtung, unabhängig davon, ob die Spielfigur schon von einem hinteren zu einem vorderen Startkreis gerückt worden ist.
  • Das Spielbrett 1 kann auch mit allen drei Dame-Sätzen von drei Spielern benutzt werden. In diesem Palle besetzt ein Satz der besagten Spielsteine zu Beginn des Spiels die entsprechenden schwarzen Kreise 4b der untersten vier Reihen. Der zweite und der dritte Satz Spielsteine besetzen die entsprechenden schwarzen Kreise 4b der ersten vier Reihen, welche sich parallel zu den Seitenkanten des Spielfeldes im Wechsel mit der unteren Kante befinden. So wird der zweite Satz in den Reihen, die parallel zu und nahe bei der in der Zeichnung mit F bezeichneten Seite verlaufen, aufgestellt, während der dritte Satz parallel zu und in der Nähe der in der Figur mit B bezeichneten Seite aufgestellt wird.
  • Die Regeln, nach denen die Spielsteine gezogen werden, sind im allgemeinen die gleichen wie die in dem oben beschriebenen Spiel für zwei Personen. Die Spieler spielen abwechselnd, und zwar im Uhrzeigersinn, rund um das Spielbrett, wobei sie jeweils nur einen Zug machen.
  • In diesem Fall sind die Dame-Positionen für die Spielsteine längs der Seite F die fünf schwarzen Kreise bei der Seite C, die Dame-Positionen für die Steine längs der Seite B sind die fünf schwarzen Kreise bei der Seite E, während die Dame-Positionen für die längs der Seite D aufgestellten Spielsteine die gleichen wie bei dem Spiel für zwei Mitspieler sind.
  • Ferner kann das Spielbrett 1 mit zwei Sätzen Schachfiguren zum Schachspiel" zu zweit benutzt werden.
  • In diesem Falle werden alle Kreise 4 auf dem inneren Spielfeld-Bereich benutzt. Zunächst werden die Schachfiguren auf den Kreisen 4 der vier oberen bzw. unteren Reihen des Feldes 5 aufgestellt. Die äußerste Reihe der sechs Kreise 4 auf der Seite D wird mit einem Läufer, einem Turm, einer Dame, einem König, einem Turm und einem Läufer - im der angegebenen Reihenfolge - besetzt. Der in der Mitte befindliche schwarze Kreis in der zweiten Reihe wird von einem dritten Läufer und die von dem Mittelkreis im Abstand von einem Kreis befindlichen Kreise der zweiten Reihe werden von den Springern besetzt. Demnach ist der eine von einem Springer besetzte Kreis weiß, während der zweite von einem Springer besetzte Kreis rot ist. Die sechs mittleren Kreise der dritten Reihe werden mit Bauern und der mittlere Kreis der vierten Reihe mit dem überzähligen Bauern besetzt. Der zweite Spieler stellt seine Schachfiguren längs der Seite A entsprechend auf, nur daß die Damen und die Könige sich wie im konventionellen Schachspiel gegenüberstehen.
  • Das Spielbrett kann außerdem auch mit drei Sätzen von Schachfiguren zum "Schachspiel" für drei Personen benutzt werden. In diesem Falle werden die Figuren in der gleichen Ordnung und gegenseitigen Zuordnung wie bei dem Spiel für zwei Personen aufgestellt, nur daß der obere Satz durch zwei Sätze ersetzt wird, die parallel und in der Nähe der gegenüberliegenden Seiten B und F des Spielfeldes vorgesehen sind. Dabei befinden sich alle drei Damen auf einem weißen Kreis 4a und die drei Könige auf einem schwarzen Kreis 4b. Den ersten Zug führt der Spieler mit den weißen Spielfiguren aus. Danach geht das Spiel rundenweise im Uhrzeigersinn weiter, wobei jeder Spieler wie beim konventionellen Schach jeweils einen Zug setzt.
  • Die weißen Figuren sollen bei der Seite D aufgestellt werden, die roten bei der Seite F und die schwarzen bei der Seite B.
  • Die den Schachfiguren erlaubten Züge sind folgende: Der König kann in eine Position gebracht werden, die an diejenige Position angrenzt, die er auf einer anderen Farbe oder einem anderen Rang einnimmt. Oder er kann auf die nächste Position der gleichen Farbe in einer Reihe gebracht werden, bei der in jeder beliebigen Richtung die von dem König besetzte Position üblich ist. Rochieren ist nicht gestattet.
  • Die Dame kann in eine Position von beliebiger Farbe gebracht werden, die zu den Positionen gehört, die Reihe oder Rang in jeder beliebigen Richtung bilden, in der die von ihr besetzte Position üblich ist.
  • Der Turm kann in eine Position gebracht werden, die eine von jenen Positionen ist, die die Reihe in jeder beliebigen Richtung bilden kann, in der die von dem Turm besetzte Position üblich ist.
  • Der Läufer kann in eine Position gebracht werden, die eine von jenen Positionen ist, die den Rang in jeder.
  • beliebigen Richtung bilden kann, in der die von einem Läufer besetzte Position üblich ist. So wird also ein erster Läufer immer auf einen weißen Kreis gesetzt, ein zweiter auf einen schwarzen und ein dritter auf einen roten Kreis.
  • Der Springer kann einmal wie ein Turm und einmal wie ein Läufer bewegt werden, wobei die letzte Position nicht an die Position angrenzen darf, von der aus der Springer startete. Solche Bewegungen stellen einen Zug dar. Wie im herkömmlichen Schach kann ein Springer während eines Zuges über solche Figuren hinwegspringen, die auf den dazwischenliegenden Feldern sitzen.
  • Ein Bauer kann, wenn er nicht gerade eine gegnerische Figur schlägt, auf einer Reihe um eine Position nach vorn gerückt werden, und zwar im rechten Winkel zu seinem eigenen Start-Rang. Jeder Bauer, der zur letzten Position in seiner Bewegungs-Reihe vorgerückt wird, der sich also gegenüber seiner eigenen Ausgangsposition befindet, kann zur Dame, zum Turm, zum Läufer oder zum Springer avancieren, unabhängig von der Anzahl der schon auf dem Brett befindlichen Damen, Türme, Läufer oder Springer. Ein Bauer kann eine gegnerische Figur schlagen, wenn diese eine Position auf dem benachbarten Rang in Vorwärtsrichtung einnimmt, und zwar in beiden Richtungen, die aus der Position des schlagenden Bauern üblich sind.
  • Ein Bauer kann bei seinem ersten Zug um zwei Positionen verrückt werden, wobei die normale en passant - Regel genau wie beim konventionellen Schach anwendbar ist.
  • Bei Schach und Schachmatt ist folgendes zu beachten: Der König ist "im Schach", wenn er so steht, daß eine gegnerische Figur (ob gestützt oder nicht) ihn bei ihrem nächsten Zug schlagen könnte, wobei die übrigen Sachverhalte gleich sind. Der Spieler kann seinen Gegner darauf hinweisen, indem er "SchachZ sagt. ZSchach" wird auch dann gesagt, wenn drei Spieler an einem Spiel beteiligt sind und durch den Zug eines Spielers die Figur des anderen Gegners veranlabt wird, dem ersten gegner' schen König ein verdecktes Schach zu bieten. Aber der solcherart beteiligte Spieler darf nur dann "Schach sagen, wenn er selbst an der Reihe ist.
  • Der König darf weder in eine Position gerückt werden, in der er im Schach stünde, noch darf er auf eine jener Positionen gelangen, die an die Positionen eines gegnerischen Königs angrenzen und von diesem bewacht werden.
  • Ein König im Schach muß aus der Schachstellung befreit werden, oder die schachbietende gegnerische Figur muß geschlagen werden, oder das Schach muB durch Dazwischenschieben einer anderen Figur pariert werden, entweder aus der gleichen Reihe wie der im Schach stehende König oder anderweitig. In Spielen für drei Mitspieler ist es nur dann obligatorisch, sich aus dem Schach zu befreien, wenn der König sich noch vor dem eigenen Zug im Schach befindet.
  • Ein Spieler, welcher einen Zug macht, der nicht die soeben dargelegten Bedingungen erfüllt, muß den Zug zurücknehmen und einen neuen Zug machen, der diese Bedingungen erfüllt, und zwar muß der Zug möglichst mit der Figur erfolgen, die er schon vorher bei dem ungültigen und zurückgenommenen Zug berührt hat.
  • Schachmatt ist ein Schach, aus dem der König nicht durch einen der oben beschriebenen Züge befreit werden kann. In Spielen für drei Spieler kann das Schachmatt für kurze Zeit zur Anwendung kommen, wenn zwischen dem angreifenden Spieler und dem bedrohten König ein weiterer Spieler dazwischentritt. Deshalb muß das Schachmatt in allen Fällen, wo Schach mit drei Personen gespielt wird, bestätigt werden, indem der König tatsächlich geschlagen wird.
  • Wird ein Schachmatt irrtümlicherweise ausgesprochen oder wird der König irrtümlicherweise mattgesetzt, so muß dieser Zug zurückgenommen werden; der Irrtum hat aber keine weiteren Folgen für das Spiel.
  • Es sei noch angemerkt, daß jedes Feld auf dem in der Zeichnung dargestellten Spielbrett wie beim gewöhnlichen Schach bezeichnet wird: die Positionen des ersten Rangs von Figuren werden jeweils für jeden Spieler folgendermaßen benannt: QB1 QRl Q1 K1 KR1 KB1 und die Positionen des nächsten Rangs werden folgendermaßen benannt: QKtl Qol B1 Kol KKtl Anschließend werden in jeder Reihe in Vorwärtsrichtung die Felder folgendermaßen benannt: QB2 QB3 QB4 ...... QBB.
  • Es gibt sechs Eckpositionen, die durch die obigen Positionen nicht erfaßt werden. Sie sind allesamt schwarz und werden nach ihrer Position im Uhrzeigersinn folgendermaßen benannt: I III V VII IX XI und zwar gänzlich ohne Buchstaben.
  • Sollte eine Unklarheit aufkommen, weil ein Stein auf mehr als ein Feld mit ähnlicher Bezeichnung gerückt werden kann (z. B. indem eine Dame nahe der Mitte des Spielfelds bewegt wird), dann wird eine Vorsilbe entsprechend der Farbe des Spielers, auf dessen Startrang sie sich bezieht, vorangestellt: Q - (W)B3 oder Q - (R)B3 oder Q - (B)B3.
  • Wenn möglich, wird die Notierung wie für den Startrang von Weiß vorgenommen, dessen Figuren bei der Seite D des Spielfelds Aufstellung genommen haben.
  • (R) und (B) eht sich nur auf die Notierung von Rot (R) oder Schwarz (B) bei Spielen mit drei Spielern. Die gleiche Notierung gilt auch für die Beschreibung der Züge bei zwei Spielern oder bei Zügen in Wettkämpfen und Turnieren, bei denen das in der Zeichnung dargestellte Spielbrett benutzt wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen speziellen Details beschränkt ist, und daß zahlreiche Modifikationen und Variationen vorgenommen werden können, ohne daß von Geist und Umfang der Erfindung gemäß der voraufgegangenen Ansprüche abgewichen wird.

Claims (16)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Spielen eines Spiels, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spielfeld vorgesehen ist, auf dem sich mehrere Flächeneinheiten befinden, die in drei sich überschneidenden und gegeneinander versetzten Sätzen von parallelen Linien angeordnet sind, um ein dreieckiges Gitternetz zu bilden, wobei die Flächeneinheiten räumlich voneinander getrennt sind und wobei ein erster Satz von Flächeneinheiten, der durch Flächeneinheiten gebildet wird, die durch zwei Flächeneinheiten in jeder der erwähnten Linien getrennt werden, von den übrigen Flächeneinheiten unterschieden ist, und daß wenigstens zwei voneinander unterscheidbare Sätze von Spielsteinen vorgesehen sind, die so ausgebildet sind, daß sie von einer Flächeneinheit zur anderen über das Spielfeld bewegt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielfeld auf der Oberseite eines Spielbrettes vorgesehen ist, welches zur leichteren Aufbewahrung zusammenklappbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielbrett rechteckig oder sechseckig ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielfeld sechseckig ist und daß jeder Zeilensatz von Flächeneinheiten parallel zu einem entsprechenden Paar gegenüberliegender Seiten des Sechseckes angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seite des Sechsecks sechs Flächeneinheiten aufweist, die auf dieser Seite räumlich voneinander getrennt angeordnet sind, und daß an den Ecken des Sechsecks keine Flächeneinheiten vorgesehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächeneinheiten gleiche Abstände voneinander haben, so daß sie ein regelmäßiges, d. h. gleichseitiges Dreieck bilden.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorangeggangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem ersten Satz Flächeneinheiten die Flächen in zwei weitere voneinander unterscheidbare Sätze unterteilt sind, wobei die Flächeneinheiten jedes Satzes durch zwei Flächeneinheiten der anderen Sätze voneinander getrennt sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sätze von Flächeneinheiten zeichnerisch gegeneinander abgegrenzt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächeneinheiten aus Kreisen bestehen und die Sätze voneinander farblich unterschieden sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sätze von Flächeneinheiten weiß bzw. rot bzw. schwarz sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch drei Sätze voneinander unterscheidbarer Spielsteine.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sätze von Spielsteinen farblich voneinander unterschieden sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Farben der Spielsteine weiß, rot und schwarz sind.
  14. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gen kennzeichnet, daß die Spielsteine drei Sätze von je zwölf Damesteinen enthalten.
  15. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielsteine drei Sätze von Schachfiguren enthalten, wobei jeder Satz einen König, eine Dame, zwei Türme, drei Läufer, zwei Springer und sieben Bauern enthält.
  16. 16. Vorrichtung zum Spielen eines Spiels, dadurch gekennzeichnet, daß Spielsteine und ein Spielbrett vorgesehen sind, wobei die Spielsteine im wesentlichen nach Spielregeln gespielt werden können.
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