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DE3500153A1 - Pneumatische schalung - Google Patents

Pneumatische schalung

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Publication number
DE3500153A1
DE3500153A1 DE19853500153 DE3500153A DE3500153A1 DE 3500153 A1 DE3500153 A1 DE 3500153A1 DE 19853500153 DE19853500153 DE 19853500153 DE 3500153 A DE3500153 A DE 3500153A DE 3500153 A1 DE3500153 A1 DE 3500153A1
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DE
Germany
Prior art keywords
pressure
pneumatic
pressure envelope
envelope
formwork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19853500153
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl.-Ing. 7000 Stuttgart Bergermann
Jörg Prof. Dr.-Ing. Schlaich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DE19853500153 priority Critical patent/DE3500153A1/de
Publication of DE3500153A1 publication Critical patent/DE3500153A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/04Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for structures of spherical, spheroid or similar shape, or for cupola structures of circular or polygonal horizontal or vertical section; Inflatable forms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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    • E04G11/045Inflatable forms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Beschreibung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine pneumatische Schalung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Mit einer derartigen pneumatischen Schalung herzustellende Schalen, bspw. aus Stahlbeton, aber auch aus Kunststoff, sind räumlich gekrümmte Flächentragwerke mit einem besonders günstigen Tragverhalten und deshalb einem geringen Materialverbrauch. Eine derartige Schale kann, eine entsprechende Lagerung am Rande vorausgesetzt, Lasten quer zur Fläche, vor allem über die Normalkräfte (Membrankräfte) in ihrer Fläche abtragen, was zu einer sehr günstigen Materialausnutzung führt, wohingegen die ungünstige Biegebeanspruchung in den Hintergrund tritt. Die Kunst des Entwerfens von Schalen besteht nun darin, daß ihre Form auf ihre Lagerung am Rande und ihre Belastung so abgestimmt wird, daß die Biegung möglichst verschwindet und die Lastabtragung möglichst ausschließlich über Membrankräfte erfolgt. Dann sind die Beanspruchungen in der Schale selbst bei hohen Lasten sehr gering und die Schalen können relativ dünn gemacht werden. Es kann dann aber leicht passieren, daß die Schalen aus der Sicht ihrer primären Membrankraft- beanspruchung so dünn sind, daß ein neues Problem auftaucht, nämlich daß die Schalen instabil werden, d.h., daß sie sich der Tragwirkung durch Ausweichen, bspw. durch Beulen entziehen. Sie müssen dafür entweder verdickt oder mit Rippen ausgesteift werden, wobei diese Rippen in der Regel zwar nicht den Materialverbrauch erhöhen, aber die Herstellung der ohnehin schon komplizierten Form noch mehr erschweren.
  • Derartige relativ kompliziert aufgebaute Schalen konnte man in der Vergangenheit zwar bauen, jedoch wurden aufgrund höherer Lohnkosten die Ersparnisse auf der Materialseite durch diese hohen Kosten für die Herstellung solcher gekrümmten Schalungen mehr als aufgewogen.
  • Man ist deshalb zur Fertigung von derartigen Schalen aus Stahlbeton oder Glasfaserbeton oder Kunststoff dazu übergegangen, die eingangs erwähnten pneumatischen Schalungen zu verwenden, wie sie bspw. aus der DE-OS 27 Ol 855 bekanntgeworden sind. Dabei hat man sich jedoch darauf beschränkt, derartige pneumatische Schalungen für Schalen ausschließlich in der naheliegenden Kugel- oder Zylinerform oder deren mehr oder weniger geringfügige Abwandlungen herzustellen. Mit anderen Worten, diese bekannten pneumatischen Schalungen sind auf ihre Belastung nicht optimal abgestimmt, was bedeutet, daß die Schalen selbst noch relativ dick sind und einen erheblichen Anteil an Bewehrung aufweisen, wobei Stahlbetonschalen eine Bewehrung in zweidimensionaler Form aufweisen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine pneumatische Schalung der eingangs genannten At zu schaffen, bei der die pneumatische Bildbarkeit der Formen einerseits und die das Tragverhalten der Schalen bestimmenden Eigenschaften der Formen andererseits optimal aufeinander abgestimmt sind, d.h., bei der die bisher nur bei Einzelanfertigungen mögliche Anpassung der Schalung an die optimale Form der Schale nunmehr auch mit einer pneumatischen Schalung in relativ einfacher Weise möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird bei eier pneumatischen Schalung der genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist es somit nunmehr auch mit Hilfe einer pneumatischen Schalung in einfacher Weise möglich, eine Schalenform zu erzeugen, die in optimalerer Weise als dies bisher mit den Kugelschalen und deren Variationen möglich war, an das gewünschte Tragverhalten angepaßt werden kann. Mit Hilfe dieser pneumatischen Schalung kann somit eine herzustellende Schale vielseitiger Nutzung angepaßt und andererseits auch so geformt werden, daß sie trotz geringen Materialaufwandes nicht beult. Es kann somit auch eine derart optimal angepaßte Schale hergestellt werden, die ihre Lasten so abtragen kann, daß sie mit einem Minimum an oder im Grenzfall sogar ohne Bewehrung auskommt. Da mit Hilfe dieser pneumatischen Schalung nicht nur rotationsförmige Schalen herstellbar sind, sondern auch eine Vielzahl anderer Formen, ist eine vielseitige Nutzung gegeben. Durch die Verminderung von Bewehrungsmaterial ergibt sich eine erhöhte Wirtschaftlichkeit und durch die einfache Verbesserung der Beulstabilität eine erhöhte Zuverlässigkeit bei der Herstellung von Schalen mit Hilfe dieser pneumatischen Schalung.
  • Zweckmäßig ist es, wenn die Druckhülle oberflächenseitig mit radial verlaufenden sickenartigen Vertiefungen versehen wird, was insbesondere in der Weise erfolgen kann, daß auf die Oberfläche der Druckhülle radial verlaufende Seile, Bänder oder dgl. gelegt und der Druckkraft der aufgeblasenen Hülle entgegenwirkend abgespannt sind, wobei deren Spannkraft größer als die Druckkraft der aufgeblasenen Hülle ist. Auf diese Weise können in der Schale mit einfachsten Mitteln Rippen erzeugt werden, die ein Beulen der Schale unter hoher Belastung verhindern. Dadurch kann die Schalenform so günstig gemacht werden, daß die Schale in Querrichtung zwischen den Rippen kappenartig trägt und dort keine Bewehrung erforderlich ist, so daß sich die Bewehrung allein auf die Rippen beschränken kann, so daß statt einer bisher zu verwendenden zweiaxial gekrümmten Bewehrung jetzt nur noch eine lineare, also stabförmige Bewehrung erforderlich ist.
  • Für andere Belastungsarten kann es zweckmäßig sein, die Druckhülle oberflächenseitig mit punktförmigen Erhebungen oder Vertiefungen zu versehen, wobei vorzugsweise die Druckhülle an der Unterseite punktförmig unterstützt oder abgespannt werden kann.
  • Für weit*re variable Anpassungen an entsprechende Schalenformen bzw. entsprechende zu erwarterlde Belastungen, kann es darüber hinaus zweckmäßig sein, die Druckhülle aus unterschiedlich steifen Materialien zusamme;Jzusetze.n und/oder mit unterschiedlichen Wanddicken zu verstehen.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen: Figur 1 eine perspektivische Ansicht des Fundamentes eines unterirdischen Regenüberlaufbeckens vor Anbringen einer pneumatischen Schalung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung, Figur 2 eine der Fig. 1 entsprechend perspektivische Ansicht bei auf das Fundament aufgebrachter, aufgeblasener und mit Seilen abgespannter pneumatischer Schalung, Figur 3 eine den Figuren 1 und 2 entsprechende perspektivische Darstellung nach dem Aufbringen von Beton auf die pneumatische Schalung von außen, Figur 4 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht auf das mit Hilfe der erfindungsgemäßen pneumatischen Schalung hergestellte Regenüberlaufbecken, Figur 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 4 und Figur 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 4.
  • Die in der Zeichnung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung dargestellte pneumatische Schalung 11 dient vorzugsweise zur Herstellung von Stahlbetonschalen, aber auch für Schalen aus Faserbeton oder aus Kunststoff, wobei sie derart ausgebildet ist, daß die pneumatische Bildbarkeit der Formen einerseits und die das Tragverhalten der Schalen bestimmenden Eigenschaften der Formen andererseits optimal aufeinander abgestimmt sind.
  • Die pneumatische Schalung 11 besteht gemäß den Figuren 2, 4 und 5 aus einer aufblasbaren Druckhülle 12, die aus luftdichtem zugfestem Material, bspw. einem geeigneten Kunststoff besteht. Die Druckhülle 12 ist durch entsprechende Zuschnitte gebildet, die der gewünschten Form der herzustellenden Schalen angepaßt und luftdicht miteinander verbunden sind. Es versteht sich, daß die Druckhülle 12 auch einstückig aus dem betreffenden Material hergestellt sein kann. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Druckhülle 12, wie insbesondere der Figur 5 zu entnehmen ist, durch einen allseitig geschlossenen Körper gebildet, mit Ausnahme der Füll- und Entlüftungsöffnung 13, über die die Druckhülle 12 aufgeblasen und wieder abgelassen werden kann.
  • Die Druckhülle 12 besitzt einen im wesentlichen ebenen oder leicht gewölbten kreisförmigen Boden 16, der über einen mit einer relativ großen Krümmung versehenen ringförmigen Rand 17 in eine haubenartig gewölbte Oberseite 18 übergeht. Die Oberseite 18 der Druckhülle 12 ist mittels radial verlaufender Seile 19 abgespannt. Die Seile 19 sind beim Ausführungsbeispiel über den Umfang der Oberseite 18 gleichmäßig, d.h. unter gleichen Winkeln verteilt angeordnet und auf die Oberseite 18 lose gelegt; sie laufen im Scheitel 21 der Druckhülle 12 bzw. deren Oberseite 18 zusammen und sind dort miteinander fest verbunden. An ihrem anderen freien Ende sind die Seile 19 jeweils an einem ortsfesten Punkt 22 befestigt. Die Abspannung der Seile 19 ist derart, daß sie die Oberseite 18 der aufgeblasenen Druckhülle 12 in radialer Richtung mit einer sickenartigen Vertiefung 23 versehen. Dies rührt daher, daß die Spannkraft der Seile 19, die der Druckkraft der aufgeblasenen Druckhülle 12 entgegenwirkt, größer als diese Druckkraft der aufgeblasenen Hülle ist. Die Tiefe der sickenartigen Vertiefung 23 hängt dabei von der Größe der Abspannkraft und der Länge der Seile 19 gegenüber der Druckkraft der aufgeblasenen Druckhülle 12 ab. Es versteht sich, daß anstatt der dargestellten Seile 19 auch Bänder oder dgl. zum die vorgegebene Form der Druckhülle 12 ändernden Abspannen verwendet werden können.
  • Es sei nun die Anwendung der erfindungsgemäßen pneumatischen Schalung 11 bspw. anhand der Herstellung eines in der Zeichnung dargestellten unterirdischen Regenüberlaufbeckens 26 gezeigt. Gemäß Fig. 1 wird in einer entsprechenden Baugrube zunächst ein nicht weiter zu beschreibendes Fundament 27 des Regenüberlaufbeckens 26 mittels Stahlbeton hergestellt, welches Fundament kreisförmig sein kann, hier jedoch entsprechend den noch zu beschreibenden Abspannungen bspw. zwölfeckförmig ist und mit einem über eine Teilwölbung 29 hochgezogenen Rand 28 versehen ist. In das Fundament 27 bzw. deren Rand 28 werden die oben genannten Abspannpunkte 22 einbetoniert.
  • Gemäß Figur 2 wird die Druckhülle 12 mit ihrem Boden 16 auf das Fundament 27 aufliegend eingesetzt und aufgeblasen.
  • Die lose auf der Druckhülle 12 liegenden Abspannseile 19 werden vorzugsweise vor dem Aufblasen mit ihren freien Enden an den Abspannpunkten 22 des Fundamentes 27 befestigt. Wie ersichtlich, ist die Teilwölbung 29 des Randes 28 des Fundamentes 27 derart, daß sie an die Wölbung des unteren Teils des Randes 17 der Druckhülle 12 angepaßt ist und bis in Höhe des äußeren Ringscheitels des Randes 17 verläuft. In nicht dargestellter Weise kann der Rand 27 des Fundamentes 27 mit senkrecht abstehenden Bewehrungsteiln zur festen Verbindung mit dem Deckel 31 des Regenüberlaufbeckens 26 versehen sein. Wie erwähnt, bewirken die abgespannten Seile 19 radial verlaufende sickenartige Vertiefungen 23 in der Oberseite 18 aer Druckhülle 12. Außerdem ist im Bereich des Scheitels 21 der Druckhülle 12, in welchem die Abspannseile 19 miteinander verbunden sind, ein zum Scheitel 21 konzentrischer Schalkranz 32 aufgesetzt.
  • Auf die aufgeblasene und in ihrer Form mittels der Seile 19 derart veränderte Druckhülle 12 wird nun zur Herstellung des Regenüberlaufbeckens 26 Beton aufgebracht, wodurch sich ein Deckel 31 in Form einer Schale mit nach innen eingezogenen radial verlaufenden Rippen 33 ergibt. Der schalenförmige Deckel 31 besitzt aufgrund des Schalkranzes 32 an seiner Oberseite mittig eine ringförmige Öffnung bzw. Luke 34, deren Oberkante ebenerdig ist.
  • Die Figuren 4 bis 6 zeigen das Regenüberlaufbecken 26 unmittelbar nach der Betonierung des Schalendeckels 31, wobei die pneumatische Schalung 11 noch aufgeblasen ist, was so lange der Fall ist, bis der Beton abgebunden hat. Wie ersichtlich, ist die Oberseite 18 der Druckhülle 12 der pneumatischen Schalung 11 in ihrer vorgegebenen Form mittels der Abspannseile 19 derart verändert worden, daß die das Tragverhalten der hergestellten Schale 31 bestimmenden Eigenschaften in optimaler Weise gewählt sind. Mit anderen Worten, die Schale 31 ist mit nach innen weisenden, radial verlaufenden Rippen 33 versehen worden, die es ermöglichen, daß die Lastabtragung der Schale 31 selbst einschließlich des auf ihr lastenden Erddruckes des unterirdischen Regenüberlaufbeckens 26 im wesentlichen ausschließlich über ihre Normal- bzw. Membrankräfte erfolgt. Je nach Größe der Belastung und der Dicke der hergestellten Schale 31 kann es möglich sein, ohne eine Bewehrung der Schale auszukommen. Ist eine Bewehrung notwendig, so reicht es aufgrund der Anpassurgder pneumatischen Schalung an die das Tragverhalten der herzustellenden Schale bestimmenden Eigenschaften aus, Bewehrungsstäbe lediglich in radialer Richtung, also eindimensional gewölbt vorzusehen. Derartige Bewehrungsstäbe werden über die Oberseite 18 der Druckhülle 12 vor Aufbringen des Betons gelegt.
  • Hat der Beton abgebunden und ist so das Regenüberlaufbecken 26 im wesentlichen hergestellt, wird die Druckhülle 12 abgelassen, so daß es über einen Einstieg durch die Öffnung 34 in das Innere des Regenüberlauf- beckens 26 bzw. der Deckelschale 31 möglich ist, die Abspannseile 19 von ihren Abspannpunkten 22 am Fundament 27 zu trennen. Die abgelassene Druckhülle 12 kann dann durch die öffnung 34 herausgezogen und einschließlich ihrer Abspannseile 19 wieder verwendet werden.
  • Gemäß weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispielen vorliegender Erfindung kann die Form der aufgeblasenen Druckhülle 12 bzw. der pneumatischen Schalung 11 statt in der dargestellten oder zusätzlich zu der dargestellten in anderer Weise verändert und so an die das Tragverhalten der herzustellenden Schale bestimmenden Eigenschaften angepaßt werden. Dies ist bspw. in der Weise möglich, daß die Druckhülle oberflächenseitig mit punktförmigen Erhebungen und/oder Vertiefungen versehen wird, die entweder gleichmäßig über die Oberfläche der Druckhülle verteilt oder speziellen Belastungen der herzustellenden Schale entsprechend angeordnet werden.
  • Diese Vertiefungen und/oder Erhebungen werden entweder durch inneres punktförmiges Abspannen oder durch inneres Unterstützen der Druckhülle vorgesehen.
  • Außerdem ist es möglich, die Druckhülle aus unterschiedlich steifen Materialien zusammenzusetzen und/oder mit unterschiedlichen Wanddicken zu versehen, so daß sich mit dem Aufblasen der Druckhüll 12 entsprechend angeordnete und an betreffenden Stellen gezielt vorgesehene unterschiedliche Wölbungen oder dgl. ergeben. Diese unterschiedlichen Wölbungen, Ausbeulungen, Einzüge oder dgl. resultieren dann in entsprechenden Rippen, Wanddickenveränderungen und dgl. in der hergestellten Schale.
  • - Ende der Beschreibung -

Claims (7)

  1. Titel: Pneumatische Schalung Patentansprüche 1. Pneumatische Schalung, für vorzugsweise Stahlbetonschalen mit einer aufblasbaren, aus luftdichtem zugfestem Material bestehenden Druckhülle, die mit einer Füllunc Entlüftungsöffnung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einstückig oder durch entsprechende Zuschnitte X zusammengesetzt gebildete, vorgegebene Form der Druckhülle (12) im Hinblick auf die das Tragverhalten der herzustellenden Schale (31) bestimmenden Eigenschaften auch mechanische Mittel veränderbar ist.
  2. 2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülle (12) oberflächenseitig mit radial verlaufenden sickenartigen Vertiefungen (23) versehen wird.
  3. 3. Schalung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche (18) der Druckhülle (12) radial verlaufende Seile (19), Bänder oder dgl.
    gelegt und der Druckkraft der aufgeblasenen Hülle (12) entgegenwirkend abgespannt sind, wobei deren Spannkraft größer als die Druckkraft der aufgeblasenen Hülle (12) ist.
  4. 4. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülle (12) oberflächenseitig mit punktförmigen Erhebungen und/oder Vertiefungen versehen wird.
  5. 5. Schalung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülle (12) an der Innenseite punktförmig unterstützt oder abgespannt ist.
  6. 6. Schalung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülle (12) aus unterschiedlich steifen Materialien zusammengesetzt und/oder mit unterschiedlichen Wanddicken versehen ist.
  7. 7. Schalung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckhülle (12) durch einen allseitig geschlossenen Körper gebildet ist.
    - Ende der Ansprüche -
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