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DE3132863A1 - Verfahren zur herstellung offener und geschlossener behaelter und rohre - Google Patents

Verfahren zur herstellung offener und geschlossener behaelter und rohre

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Publication number
DE3132863A1
DE3132863A1 DE19813132863 DE3132863A DE3132863A1 DE 3132863 A1 DE3132863 A1 DE 3132863A1 DE 19813132863 DE19813132863 DE 19813132863 DE 3132863 A DE3132863 A DE 3132863A DE 3132863 A1 DE3132863 A1 DE 3132863A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
plastic film
container
open
inflated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19813132863
Other languages
English (en)
Inventor
Stig 61024 Vikbolandet Lindén
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Celloplast AB
Original Assignee
Celloplast AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Celloplast AB filed Critical Celloplast AB
Publication of DE3132863A1 publication Critical patent/DE3132863A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/35Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block
    • E04B1/3505Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block characterised by the in situ moulding of large parts of a structure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H7/00Construction or assembling of bulk storage containers employing civil engineering techniques in situ or off the site
    • E04H7/02Containers for fluids or gases; Supports therefor
    • E04H7/18Containers for fluids or gases; Supports therefor mainly of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material
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    • E04B1/35Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block
    • E04B2001/3588Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block using special lifting or handling devices, e.g. gantries, overhead conveying rails
    • E04B2001/3594Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block using special lifting or handling devices, e.g. gantries, overhead conveying rails inflatable lifting or handling devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Thermally Insulated Containers For Foods (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

Glawe, DeIfs, Moll 6 Partner - ρ 10096/81 - Seite 4 -
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für Behälter. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Herstellungsverfahren für offene und geschlossene Behälter und Rohre aus Beton mit unterschiedlichen Abmessungen und Formen.
In letzter Zeit ist der Bedarf für undurchlässige offene und geschlossene Behälter, Dämme und Leitungen großer Dimensionen für die Aufbewahrung und die Beförderung von flüssigen und festen Materialien stark angestiegen. Dieser gestiegene Bedarf beruht auf einer Anzahl von Faktoren. Einer dieser Faktoren ist der wachsende Wunsch nach Umweltschutz wie z.B. bei der Beseitigung von festen und flüssigen Abfällen.
Früher wurden solche Abfälle ganz einfach auf■ Abfallagerstatten abgelagert oder vergraben, wodurch das Grundwasser verunreinigt wurde. Dies ist nicht mehr annehmbar. Es wurden daher Versuche unternommen, die ALifälle auf einet undurchlässigen Lagerfläche, im allgemeinen Beton, abzulagern. Der Beton ist jedoch empfindlich gegenüber Korrosion durch Säuren und wird leicht Risse bekommen, wenn sich der Boden setzt, was zu Lecks führt. Auch bei der Lagerung von verunreinigten Flüssigkeiten in der chemischen Industrie oder anderen Industrien werden große und undurchlässige Behälter benötigt. Solche Flüssigkeiten wurden früher mit Hilfe von und innerhalb von Dämmen aufbewahrt, ohne daß man große Anforderungen an die Undurchlässigkeit stellte, wobei das Grundwasser auch in diesem Falle mit manchmal sehr ernsten Konsequenzen verunreinigt wurde.
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 10096/81 - Seite 5 -
• ζ.
Ein anderes Anwendungsgebiet, das für große Behälter interessant geworden ist, ist die Wärmetechnologie. Werden alternative Energiequellen wie z.B. Sonnenwärme oder Erdwärme benutzt, so wird ein wärmeübertragendes Medium wie z.B. Luft oder Wasser aufgeheizt und gibt •wiederum seine Wärme an ein Wärmespeichermedium wie z.B. Wasser oder verschiedene Arten von Salzmischungen ab. Um die Wärme zu speichern werden große Mengen dei· Wärmespeichermediums benötigt, das dann in geeignete:. Behältern aufbewahrt werden muß. Solche Behälter sind normalerweise aus Beton hergestellt, die bei Benutzung der konventionellen Herstellungstechnik verhältnismäßig teuer sind. Der Beton ist auch gec enüber Angriff von verschiedenen Salzen verhältnismäßig empfindlich und wird auch leicht Risse bekommen, wenn sich der Boden setzt, was zu Lecks führt.
Dämmen, Behältern und Leitungen, die gegenwärtig benutzt werden, ist gemeinsam, daß sie teuer herzustellen sind, schwer dicht zu bekommen sind und im allgemeinen nur eine geringe chemische Widerstandsfähigkeit haben. Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden.
Erfindungsgemäß werden offene oder geschlossene Behälter dadurch hergestellt, daß eine geschlossene Kunststoffolie in Form eines Sacks, einer Blase oder einer Röhre auf die gewünschte Form aufgeblasen wird, daß . anschließend eine Schicht oder mehrere Schichten von Beton über wenigstens einen Teil der Außenseite der aufgeblasenen Folie aufgebracht wird und man den Beton härten läßt. Bei der Herstellung offener Behälter wird der Beton nur über einen Teil der aufgeblasenen Kunststoffolie aufgebracht, und nach dom Hiirten des
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 10096/81 - Seite 6 -
■Ό-
Betons wird der Behälter umgedreht, so daß der nicht durch Beton bedeckte Teil nach oben ragt, wobei dann anschließend die Kimststoffolie in diesem Teil entfernt wird, so daß ein offener Behälter erhalten wird.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand von vorteilhaften Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen
geschlossenen Behälter während seiner Herstellung;
Fig'. 2 einen entsprechenden Längsschnitt
bei Herstellung eines offenen Behälters;
Fig. 3, 4 u. 5 Querschnittsansichten verschiedener
Ausführungsformen des Behälters;
Fig. 6 ein Beispiel der Form der Kunststoff-
■ folie für die Herstellung eines kuppeiförmigen Behälters; und
Fig. 7 einen offenen erfindungsgemäßen
Behälter, der zum Gebrauch umgedreht und in Stellung gebracht ist.
In den Fig. sind dabei einander entsprechende Einzelteile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
In Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen geschlossenen
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 100 96/81 - Seite 7 -
Behälter gezeigt, der gemäß der Erfindung hergestellt ist. Der Behälter besteht aus einer geschlossenen Kunststoffolie 1 (die in den Fig. übertrieben dick dargestellt ist), die aufgeblasen ist, um ein Volumen zu umschließen. Eine Schicht oder mehrere Schichten von Beton 3 ist auf der Kunststoffolie aufgebracht und ausgehärtet. Bei 4 ist eine Verbindung mit dem Inneren des Behälters angeordnet, die sowohl zum Zuführen von Luft zum Aufblasen der Folie als auch als Öffnung für den fertiggestellten Behälter zum Zuführen und Entfernen von Material, das darin gelagert werden soll, dient. Bei 5 ist eine Flüssigkeit im Behälter angedeutet. Es kann zweckmäßig sein, eine Flüssigkeit, im .allgemeinen Wasser, in die Kunststoffolie vor dem Aufblasen oder während des Aufblasens einzufüllen. In dieser Weise kann die Form der Folie besser an die Form der Unterlage aufgrund des Gewichtes der Flüssigkeit angepaßt, werden, und die Form der Folie kann durch Änderung der Flüssigkeitsmenge wunschgemäß verändert werden, wobei mit einer größeren Flüssigkeitsmenge ein flacherer Behälter' erhalten wird.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform gezeigt, die besonders geeignet für die Herstellung eines offenen Behälters ist. Hier ist die Leitung 4 für das Aufblasen von unten her durch die Unterlage her eingeführt, so daß in die Behälterwand kein Loch gemacht werden muß. Natürlich kann auch die Ausführungsform der Fig. 1 für die Herstellung eines offenen Behälters benutzt werden, wobei die öffnung 4 in der Wand des fertigen Behälters mit einer Entleerungsleitung für den Behälter verbunden sein kann.
Glawe, DeIfε, Moll & Partner - ρ ί"θ09*6/81 - Seite 8 -
•ί.·
Fig. 3 bis 5 sind Querschnitte entlang der Linie A-A von Fig. 1 oder 2 und zeigen verschiedene Ausführungsformen von erfindungsgemäß hergestellten Behältern. Fig. 3 zeigt einen Behälter mit einem im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt, der erhalten wurde, indem eine röhrenförmige Kunststoffolie benutzt wurde, die mit verhältnismäßig großem Druck aufgeblasen wurde und die keine Flüssigkeit enthält. Bei dieser Konstruktion ist es möglich, Behälter in Form von langen nahtlosen Rohren für den Transport von Material in flüssiger, feinverteilter oder suspendierter Form herzustellen. Die Enden des Rohres werden dann geöffnet, nachdem der Beton gehärtet ist.
Fig. 4 zeigt einen Behälter einer mehr abgeflachten Form. Dies kann dadurch erreicht werden, daß ein niedrigerer Luftdruck beim Aufblasen benutzt wird und daß die Kunststoffolie teilweise mit einer Flüssigkeit 5, vorzugsweise Wasser gefüllt wird. Auf diese Weise wird der Bodenteil der Kunststoffolie auch mehr ausgebreitet werden und der Form der Unterlage genau folgen. Die Flüssigkeit wird entfernt, bevor der Behälter in Benutzung genommen wird.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines abgeflachten erfindungsgemäßen Behälters. Die abgeflachte Form wird hier nicht nur dadurch erreicht, daß die Flüssigkeit eingefüllt wird, sondern auch dadurch, daß der obere Teil der Kunststoffolie mit formbildenden Schweißnähten 6 versehen ist, die eine solche Form haben, daß der obere Teil der Kunststoffolie beim Aufblasen nicht so weit emporsteigt.
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 1*0096/81 - Seite 9 -
Fig. 6. zeigt schematisch die sackförmige Kunststofffolie, und zwar von oben gesehen, für die Herstellung eines kuppeiförmigen Behälters. Der obere' Teil der Kunststoffolie ist hierbei aus einer Anzahl von geschweißten Teilen 7 zusammengesetzt, die im wesentlicher. die Form eines Kreissektors haben. I:idem die Form der sektorförmigen Teile verändert wird, kann eine mehr oder weniger spitze kuppeiförmige Form er ialten werden, wie der Fachmann leicht einsehen wird.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt eines fertiggestellten offenen Behälters, nachdem derselbe umgedreht ist und er im Boden versenkt in Stellung gebracht ist. Auf diese Weise wird ein Bassin definierter Größe erhalten, dessen obere Kante ungefähr bündig mit der Erdoberfläche 8 ist.
Die verwendete sackförmige Kunststoffolie kann aus einem geschlossenen Sack oder einem Schlauch von Kunststofffolie bestehen, dessen beide Enden abgedichtet sind, z.B. durch Schweißen oder Kleben. Ein Verbindungsrohr zum Einblasen von Luft und zum Einbringen einer Flüssigkeit kann auf an sich bekannte Weise vorgesehen sein. Der Kunststoffschlauch kann auf verschiedene Weise hergestellt sein, z.B. durch Strangpressen (Blasen). Es ist möglich, mit diesem Verfahren Schläuche zu erhalten, die Durchmesser von bis zu 10 m und eine im Prinzip unbegrenzte Länge haben. Größere Durchmesser können erhalten werden, indem eine Vielzahl von Schläuchen in ihrer Längsrichtung aufgeschnitten und miteinander zu neuen Schläuchen verbunden werden, wodurch ein beliebig großer Durchmesser erhalten werden kann. Man kann auch von extrudierten ebenen Folien ausgehen und sie zu Schläuchen der gewünschten
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10096/81 - Seite 10 -
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Größe und Ausführungsform zusammenschweißen. Es ist also leicht, runde oder längliche Behälter mit einer kreisförmigen, länglichen oder quadratischen Bodenfläche herzustellen.
Die Kunststoffolien können einfach oder zusammengesetzt sein. Eine zusammengesetzte Folie wird aus Gründen der Widerstandsfähigkeit bzw. aus dem Grunde bevorzugt, der Folie geeignete chemische oder mechanische Eigenschaften zu geben. So kann es zweckmäßig sein, daß die Seite der Folie, die zum Beton zeigt, eine erhöhte Oberflächenrauhigkeit hat, so daß die aufgebrachte Betonschicht besser an ihrem Ort bleibt und nicht vor dem Härten abgleitet. Dies kann während oder nach der Herstellung der Folie auf eine Vielzahl von Arten erreicht werden, die dem Fachmann bekannt sind. Bei der Herstellung der Kunststoffolie kann ein Zuschlagstoff zugemischt werden, was der fertigen Folie eine rauhe Oberfläche gibt. Eine andere bevorzugte Art, eine höhere Oberflächenrauhigkeit zu erhalten,, besteht darin, eine extrudierte geblasene vielschichtige Folie zu verwenden, wobei die Materialzufuhr zur Oberfläche beim Strangpressen der Folie unzureichend ist, eine zusammenhängende Schicht zu bilden, wenn die Folie nach dem Strangpressen gestreckt wird. Die Oberflächenschicht wird dann aufbrechen, wodurch man eine rauhe Oberfläche erhält. Diese Art, eine erhöhte Oberflächenrauhigkeit zu erhalten, ist deutlicher im schwedischen Patent 78 11 311-5 beschrieben.
Es ist auch möglicli, bei einer vielschichtigen Folie eine wärmeisolierende Schicht vorzusehen, z.B. eine geschäumte Kunststoffschicht. Dies ist zweckmäßig, wenn die wärmeisolierenden Eigenschaften des Behälters verbessert werden sollen. Eine vielschichtige Folie kann dann aus
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Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 10"09t./81 - Seite 11 -
einer inneren Folie mit guter chemischer Widerstandsfähigkeit gegenüber dem im Behälter zu lagernden Material, einer Zwischenschicht mit guten wärme solierenden Eigenschaften und einer äußeren Folie mit -rhöhter Oberfläche!.-rauhigkeit bestehen.
Die Materialien in der vielschichten Folie können alle gleich oder unterschiedlich sein. Als innere Schicht werden Polyolefine bevorzugt, und insbesondere Polyethylen hoher Dichte, das eine gute Stärke und hohe chemische Widerstandsfähigkeit hat. Darüber hinaus ist es einfach, Schläuche großen Durchmessers aus Polyolefinen, insbesondere Polyethylen durch Stranqpresscan herzustellen. Die Erfindung ist jedoch nicht .mf d:<· Benutzung irgendeines speziellen Typs von Kunststoffe -terial beschränkt; vielmehr kann jedes Kunststoffmateria verwendet werden, das in die Form einer Folie mit den gewünschten Eigenschaften bezüglich Stärke und chemischer Widerstandsfähigkeit gebracht werden kann. Als Beispiele geeigneter Kunststof^materialien außer Polyolefinen können insbesondere Polyethylen und Polypropylen mit hoher oder niedriger Dichte, halogenierte Polyolefine, Polyester und Polyamide erwähnt werden.
Um Materialien einzuführen oder abzulassen, ist der Behälter mit einer Rohrverbindung oder mehreren Rohrverbindungen versehen, die geklebt oder geschweißt sein können. Diese Verbindungen können auch beim Aufblasen der Kunststoffolie und, falls dies vorgenommen wird, beim Einführen der Flüssigkeit verwendet werden. Bei der Herstellung offener Behälter sind natürlich besondere Zuleitungen nicht erforderlich, obwohl sie natürlich bei gewissen Ausführungsformen verwendet werden können.
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10096/81 - Seite 12 -
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Hier können die Zuleitungen zum Aufblasen in den Teilen der Kunststoffolie angeordnet werden, die nach dem Härten des Betons entfernt werden sollen. Bei der Herstellung von Rohren können die Leitungen zum Aufblasen in den Endstücken des Rohres vorgesehen werden, die später entfernt werden. ·
Wie bereits erwähnt wurde, können die Größe und Form des Behälters innerhalb weiter Grenzen variiert werden und sind durch die benutzte Folie bestimmt. Die Form der aufgeblasenen Folie und demgemäß die des fertiggestellten Behälters kann auf verschiedene Arten variiert werden. So wird die Focm durch cJon "Luftdruck beeinflußt, mit dem die Folie aufgeblasen wird, wobei ein höherer Luftdruck eine mehr abgerundete Form ergibt. Darüber hinaus kann geeignete Menge Flüssigkeit, normalerweise Wasser in den Sack oder Schlauch von Kunststoffolie eingeführt werden. Wegen der Flüssigkeit wird der untere Teil der Folie der Form der Unterlage besser 'folgen und in Horizontalrichtung ausgebreitet werden, wodurch auf diese Weise eine mehr ausgebreitete und abgeflachte Form mit einem ebenen Boden erhalten wird, wenn die Unterlage eben ist. Schließlich ist es auch möglich, die Folie mit geeignet angeordneten formgebenden Schweißnähten zu versehen, so daß sie an geeigneten Stellen zusammengerafft ist. Die Form kann auf diese Weise in sehr starkem Ausmaß variiert werden. Die Anwendung und Konstruktion der formgebenden Schweißungen kann durch den Fachmann aufgrund einfacher Routineversuche leicht festgestellt werden. Durch eine geeignete Konstruktion der aufgeblasenen Folie können Behälter als Enderzeugnis erhalten werden, die praktisch frei von einem Biegemoment auf eine Weise sind, die analog zu bekannten Schalenkonstruktionen von Beton ist*
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 1009ο/81 - Seite 13 -
Die geeigneten Bedingungen hierfür können mit bekannten Verfahren durch den Fachmann berechnet werden. -
Bei der Herstellung des Behälters und der Rohre wird von einer geschlossenen sackförmigen oder röhrenförmigen Kunststoffolie ausgegangen. Diese kann zum Herstellungsort .in gefaltetem Zustand transportiert werden und benöi igt daher nur sehr wenig Raum. Die Kunststoffolie wird dann aufgeblasen und falls nötig im gewünschten Ausmaß mit Flüssigkeit gefüllt, so daß die gewünschte Form erhalten wird. Danach wird die Außenseite der "?olie mit einer Schicht oder mehreren Schichten von B iton bedeckt. Wenn der Beton härtet, so ist die Form des Behälters oder des Rohres· gegeben. Es wurde herausgefunden, daß es zweckmäßig ist, den Beton in mehreren dünnen Schichten aufzubringen, wobei man jede Schicht trocknen läßt, bevor die nächste Schicht angebracht wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird leichter Beton verwendet, der falls gewünscht, verstärkende Fasern enthält, wobei dann diese Mischung auf die Außenseite der Folie gesprüht wird. Es ist auch möglich, unterirdische Behälter auf einfache Weise herzustellen, indem eine Grube im Boden ausgehoben wird, die Kunststoffolie der Grube angepaßt wird und die Folie dann aufgeblasen wird, wonach dann der Beton über die Kunststoffolie aufgebracht wird. Man kann auch auf ähnliche Weise bei Herstellung von unterirdischen Röhren vorgehen, wobei man einen Graben gräbt, einen Kunststoffschlauch in den Graben einbringt, denselben aufbläst und mit Beton bedeckt, wobei dann anschließend der Graben wieder aufgefüllt wird.
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f, law«·, Drift., Moll fc I'iirliifi - ρ 10096/81 - Sf»it.c 14 - ■
Die Auswahl des Betontyps ist nicht besonders kritisch, kann jedoch leicht durch den Fachmann getroffen werden, indem derselbe von bekannten Eigenschaften bezüglich Stärke, chemischer Widerstandsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit gegenüber Frost usw. ausgeht* Häufig ist es zweckmäßig, daß der verwendete Beton verstärkt ist. Hierfür können an sich bekannte Verstärkungsfasern hinzugefügt' werden; auch eine Verstärkung mit einem Netz wie z.B. aus Metalldraht ist möglich. Hierbei kann dann so vorgegangen werden, daß zunächst eine oder mehrere Schichten von Beton auf die Kunststoffolie aufgebracht werden. Anschließend wird dann das Netz aufgebracht. Dann werden eine oder mehrere zusätzliche Betonschichten aufgebracht. Hierbei ist es natürlich auch möglich, mehrere Schichten eines Verstärkungsnetzes mit dazwischenliegenden Betonschichten aufzubringen. Durch die Verstärkung wird eine sehr viel größere Stärke des fertigen Behälters erhalten.
Geschlossene erfindungsgemäße Behälter oder Rohre werden normalerweise an dem' Ort hergestellt, an dem sie später ■bennutzt werden soülen; dafür ist nur eine sehr geringfügige Vorbereitung des Herstellungsortes erforderlich-. Im Prinzip ist nur ein Einebnen des Platzes'vor der Herstellung erforderlich. Bei der Herstellung von offenen Behältern kann die Herstellung nahe am endgültigen Verwendungsort stattfanden, wo eine geeignete Grube für den Einbau des Behälters schon ausgehoben sein kann und falls gewünscht mit den entsprechenden Leitungen und Verbindungen für das Einfüllen und Ablassen von Material versehen sein kann. Wenn der Beton ausgehärtet ist, wird der Behälter umgedreht, und die Kunststoffolie über dem offenen Teil
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Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10096/81 - Seite 15 -
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wird entfernt, wonach der Behälter in die ausgehobene Grube eingebracht werden kann und d Le Verbindungen in an sich bekannter Weise hergestellt werden können, falls solche Verbindungen vorgesehen sind. Natürlich können auch solche Verbindungen bei einein geschlossenen Behälter hergestellt und angeordnet werden.
Aufgrund der Erfindung können Behälter und Rohre für Lagerung und Transport von Flüssigkeit, feinkörnigen oder feinverteilten sowie suspendierten Materialien auf einfache und billige Weise herg> stellt werden. Von großem Vorteil ist dabei, daß sehr stark variierende Größen und Formen der Behälter auf einfache Weise erreicht werden können und daß sowohl offene als auch geschlossene Behälter mit im wesentlichen dem gleichen Verfahren hergestellt werden können.
Die erfindungsgemäß hergestellten Behälter können sehr vielfältige Anwendung finden. Als Beispiel kann die Lagerung von Wasser und Salzen als Wärmespeichermedium sowie von Frischwasser und industriellen Arbeitsflüssigkeiten erwähnt werden. Stark korrosive Flüssigkeiten, die Behälter aus ungeschütztem Metall oder ungeschütztem Beton angreifen könnten, können auch in den erfindunysgemäßen Behältern gelagert werden, da die Behälter durch die innere Kunststoffschicht geschützt sind. Andere Anwendungsgebiete sind die Lagerung von verschiedenen Arten von Pulvern und Granulaten. Offene Behälter können als Lagerdämme für städtische oder industrielle Abwasser und für die Isolierung von Müllhalden dienen, wodurch das Grundwasser gegen Verunreinigung geschützt wird, da das
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•Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 10096/81 - Seite 16 -
Auftreten von Lecks verhindert ist. Die offenen Behälter sind auch als Schlammbassins oder Sedimentationsbassins in Abwasserbearbeitungsbetrieben geeignet, wobei es ohne weiteres möglich ist, bei der Herstellung ihre Größe dem vorherrschenden Bedarf anzupassen. Darüber hinaus können, of f £ ne Behälter auf billige Weise mit Hilfe der Erfindui g für die Benutzung als Schwimmbecken hergestellt werden. Rohre, die erfindungsgemäß hergestellt werden, haben Vlen großen Vorteil, daß sie praktisch keine Verbindungen aufzuweisen brauchen, wenn man von einem geschlossenen Sch3auch von Kunststoffolie ausgeht. Darüber hinaus können solche Rohre leicht dem Boden aufgrund der Flexibilität des Kunststoffolienschlauches und auch der gewünschten Richtung angepaßt werden, so daß keine besonderen Rohrbiegungen hergestellt werden müssen, sondern einstückig mit den Rest der Rohrleitung erhalten werden.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung offener oder geschlossener Behälter und Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß eine geschlossene Kunststoffolie in Form eines Sackes oder eines Rohres bis auf eine gewünschte Form aufgeblasen wird, daß anschließend eine Schicht oder mehrere Schichten von Beton (3) wenigstens auf einem Teil der äußeren Seite der aufgeblasenen Folie (1) aufgebracht wird, und daß man dann den Beton (3) aushärten läßt.
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstärkungsmittel wie z.B. Verstärkungsfasern, dem Beton (3) zugefügt wird.
    BANK: DRFRDNER BANK HAMRl IRR 4 Π3Π 44fl IW 7 POO ΗΠΠ DfII
    Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 100*96/81 - Seite 2 -
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie (1) während oder nach ihrer Herstellung einer Behandlung wenigstens auf ihrer äußeren Oberfläche zur Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit ausgesetzt wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch, gekennzeichnet, daß der Beton (3) in zwei oder mehr Schichten aufgebracht wird, wobei man jede Schicht aushärten läßt, bevor eine weitere Schicht aufgebracht wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flüssigkeit (5) in die geschlossene Kunststoffolie (1) eingebracht wird, bevor der Beton (3) aufgebracht wird, so daß die Form der aufgeblasenen Kunststoffolie in gewünschter Weise veränderbar ist.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie (1) mit formenden Schweißnähten (6) vor dem Aufblasen zum Beeinflussen der Form der aufgeblasenen Folie (1). in gewünschter Weise versehen wird.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1: bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie (1) eine Schicht aus Isolierschaum-Kunststoff aufweist.
    8. Verfahren nach-einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Beton (3) gegen die aufgeblasene Kunststoffolie (1) gesprüht wird.
    Gla-we, DeIfs, Moll & Partner - ρ 10096/81 - Seite 3 -
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Herstellung von offenen Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß Beton (3) über einen Teil der aufgeblasenen Kunststoffolie (1) aufgebracht wird und daß nach Aushärten des Betons (3) der teilweise mit Beton (3) bedeckte Behälter umgedreht wird, so daß der nicht mit Beton bedeckte Teil des Behälters nach ■ oben zeigt, und daß dieser Teil der Kunststoffolie (1) so entfernt wird, daß ein offener Behälter erhalten wird.
    10. Offener oder geschlossener Behälter oder offenes oder geschlossenes Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß er bzw. es nach einem Verfahren einer der Ansprüche 1 bis 9 hergestellt ist.
DE19813132863 1980-08-29 1981-08-20 Verfahren zur herstellung offener und geschlossener behaelter und rohre Ceased DE3132863A1 (de)

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