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DE2041142A1 - Stahlbetonbehaelter - Google Patents

Stahlbetonbehaelter

Info

Publication number
DE2041142A1
DE2041142A1 DE19702041142 DE2041142A DE2041142A1 DE 2041142 A1 DE2041142 A1 DE 2041142A1 DE 19702041142 DE19702041142 DE 19702041142 DE 2041142 A DE2041142 A DE 2041142A DE 2041142 A1 DE2041142 A1 DE 2041142A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall panels
container
prefabricated
prefabricated wall
reinforced concrete
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702041142
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Dr-Ing Rostasy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braas GmbH
Original Assignee
Braas GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braas GmbH filed Critical Braas GmbH
Priority to DE19702041142 priority Critical patent/DE2041142A1/de
Publication of DE2041142A1 publication Critical patent/DE2041142A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H7/00Construction or assembling of bulk storage containers employing civil engineering techniques in situ or off the site
    • E04H7/02Containers for fluids or gases; Supports therefor
    • E04H7/18Containers for fluids or gases; Supports therefor mainly of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Stahlbetonbehälter Die Erfindung betrifft einen zylinderförmigen Behälter aus ebenen Stahlbetonfertigbauwandplatten für eine Abwässerkläranlage, die polygonal zusammengefügt sind, wobei die offenen Pugen zwischen den Fertigbauwandplatten mit Ortsbeton ausgefüllt sind.
  • Bisher wurden Behälter zur Abwasserreinigung überwiegend aus Ortsbeton hergestellt. Bei der Herstellung solcher Behälter ist man in letzter Zeit auch schon zur Fertigbauweise übergegangen. Die bisher verwandeten Fertigteilbeuweisen haben sich zwar im Bereich kleinerer Behälterdurchmesser den älteren Bauweisen am Ort oft überlegen erwiesen, gleichwohl ist die bekannte Fertigteilbauweise bisher recht unwirtschaftlich geblieben, da zur Einhaltung der statischen Bedingungen und zur Erzielung einer dauerhaften Dichtigkeit eine recht aufwendige Montage erforderlich ist. Außerdem hat es sich gezeigt, daß die bekannten Fertigteilbauweisen sich den unterschiedlichen Anforderungen, z.B. den vom Markt gewunechten Behältergrößen nicht in einem wirtschaftlichen Maß anpassen können, da bei unterschiedlichen Behältergrößen z.B. verschiedene Formen zur Herstellung der Fertigbauteile verwendet werden müssen also schon die Herstellung der Fertigbauteile selbst recht kostspielig ist.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Unzulänglichkeiten bekannter Behälter zu vermeiden und einen Behälter aus Fertigbauteilen zu schaffen, der rationell undwirtschaftlich hergestellt werden kann und eine dauerhafte Dichtigkeit gewährleistet.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, daß die Behälterwand unabhängig vom Durchmesser des Behälters aus nicht vorgespannten, gleich dicken Fertigbauwandplatten besteht, die Griridung einen entsprechend den Fertigbauwandplatten polygonalen Fundamentring und eine an diesen momenten- und querkrafttrei angeschlossenen Sohiplatten aufweist, und die Pertlgbauwandplatten in den Fundamentring gelenkig und unverschieblich verankert sind.
  • Die erfindungsgemäßen Behälter können sehr kosten- und materialsparend ohne Vorspannung hergestellt werden. Das statische Verhalten der aneinandergrenzenden Bauteile ist so aufeinander abgestimmt, daß minimale Schnittkräfte entstehen. Durch den an sich bekanten gelenkigen und unverschieblichen Anschluß der Fertigbauwandplatten in dem Fundamentring ist gewährleistet, daß in lotrachter Richtung und in Ringrichtung Ringkräfte und Biegemomente entstehen, die in Zusammenhang mit den gewählten Wand stärken und möglichen Wasserhöhen zu einer wirtschaftlichen Bemessung führen. Die Aufteilung der Gründung in einen Fundamentring und eine schlaffe Sohlplatte, die momentan- und querkraftfrei an den Ring angeschlossen ist, hat sich erfindungsgemäß als besonders vorteilhaft herausgestellt. Der Drehpunkt des Gelenkes der Wandplatte wird so gelegt, daß sich unter der Summe der Kraftwirkungen auf den Fundamentring für diesen eine möglichst geringe Beanspruchung ergibt. Erfindungsgemäß können die gleichen Schalungen und Vorrichtungen bei der Herstellung der je nach Durchmesser zwar unterschiedlich breiten, aber gleich dicken Platten verwendet werden. Die Seitenform und Fußform zur Herstellung der Wandplatten können verschieblich gestaltet worden, wobei mit einer Grundeohalform sämtliche Elemente von Behältern verschiedener Durchmeßsar gefertigt werden können.
  • Durch diese erfinderische Vereinigung von teilweise bekannten und teilweise neuen Merkmalen iot es erstmalig gelungen, den Je nach Größe der Abwasseranlage sehr untarschiedliohen Problemen mit einem einzigen hochvariablen, äußerst rationellen und wirtschaftlichen Behälteraufbau gerecht zu werden.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der neuen Erfindung ergeben sich aus den beiliegenden Darstellungen von Ausführungsbeispielen und aus der folgenden Beschreibung.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung des polygonalen Behälter aufbaues, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Fuß der Fertigbauwandplatte mit seiner Verankerung im Fundamentring, Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Stoß zwischen zwei Fertigbauwandplatten, und Fig. 4 einen Querschnitt durch eine an der Fertigbauwandplatte angebrachten Rinne.
  • In den Piguren ist die Außenwand einer Abwasserkläranlage dargestellt, wobei sich im Innenraum des Behälters die bekannten Einrichtungen einer solchen Kläranlage, wie z.B. eine zweite innere Wand und eine Schrägwand zwischen der inneren und der äußeren Wand befinden.
  • In Fig. 1 ist eine schematische Darstellung des polygonalen Behälters 1 mit insgesamt 32 Fertigbauwandplatten 2 gezeigt.
  • Die Wandplatte 2 ist wie in Fig. 2 gezeigt, in einen Fundamentring 3 mit einem Schlitz 4, der nach Einbringen der Wandplatte 2 mit erdfeuchtem Vergußbeton 5 ausgefüllt wird, gelagert. Durch die Styroporstreifen (, die am Fuße der Wandplatte angebracht sind, ist der Behälterfuß gelenkig und unverschieblich an seine Gründung angeschlossen. Auf der lnn-rl- und Außenseite der Wandplatte 2 sind dauerelastische Dichtungen 7, z.B. auf Polysulfid-oder Silikonkautschukbasis angebracht. Zwischen der Sohle ';, die über einer sauberhaltenden Kiesschicht 9 angebracht ist, und dem Fundamentring 3 befindet sich cine Dehnungsfuge lo, in die z.B.
  • Bitumkaltverguß 1o und Styropor 11 eingebracht ist. Ein Fugenband 13 schließt die Sohle 8 an den Fundamentring 3 an.
  • Gemäß Fig. 3, die einen Längsschnitt durch den Stoß zweier Wandplatten 2 zeigt, weisen die Wandplatten 2 an ihren aneinanderstoßenden Kanten trapezförmige Ausnehmungen 14 auf, wodurch in bekannter Weise die Haftfläche des in diesen Ausnehmungen befindlichen Ortbeton 15 mit den Fertigbauwandplatten vergrößert und der Sickerweg des Wasser verlängert wird. In die Ausnehmungen ragen Bewehrungsschlaufen 16 hinein, die sich überschneiden und in deren tlberschneidungsbereich Bolzen 17 angebracht sind.
  • Außerdem ist zwischen den Wandplatten dauerelastische Fugendichtungen 18 und eine Nultropenschnüre 19 vorgesehen.
  • Figur 4 zeigt eine an der Außenwand des Behälters angebrachte Rinne 20, die auf an den Wandplatten mittig aufgespannten Konsolen 21 gelagert ist. Eine Beeinflussung der Dichtigkeit des Behälters ist dadurch vermieden, daß die Konsole im Vollbereich der Wandplatte angebracht ist. In der Rinne befindet sich Gefällebeton 22. Auf den Konsolen können auch Stege, Podeste und dergleichen mehr aufgebaut werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    7ylinderförmiger Behälter aus ebenen Stahlbetonfertigbauwandplatten für eine Abwasserkläranlage, die polygonal zusammengesetzt sind, wobei die offenen Fugen zwischen den Pertibauwandplatten mit Ortbeton ausgefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterwand unabhängig vom Durchmesser des Behälters aus nicht vorgespannten, gleich dicken Fertigbauwandplatten (2) besteht, die Gründung einen entsprechend den Fertigbauwandplatten (2) polygonalen Fundamentring (3) und eine an diesen momenten-und querkraftfrei angeschlossene Sohlplatte 08) aufweist, und die Fertigbauwandplatten (2) in dem Fundar¢entring (3) gelenkig und unverschieblich verankert sind.
DE19702041142 1970-08-19 1970-08-19 Stahlbetonbehaelter Pending DE2041142A1 (de)

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Publications (1)

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DE2041142A1 true DE2041142A1 (de) 1972-02-24

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DE19702041142 Pending DE2041142A1 (de) 1970-08-19 1970-08-19 Stahlbetonbehaelter

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DE (1) DE2041142A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4067160A (en) * 1975-04-29 1978-01-10 Stamicarbon, B.V. Concrete reservoir composed of prefabricated sections
DE3335141A1 (de) * 1982-12-13 1984-06-14 Elementwerk Brun AG Luzern, 6004 Luzern Behaelter aus vorgefertigten betonelementen und seine herstellung
EP4512744A1 (de) * 2023-08-25 2025-02-26 Dutchland, Inc. Tankwandverbindung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3335141A1 (de) * 1982-12-13 1984-06-14 Elementwerk Brun AG Luzern, 6004 Luzern Behaelter aus vorgefertigten betonelementen und seine herstellung
EP4512744A1 (de) * 2023-08-25 2025-02-26 Dutchland, Inc. Tankwandverbindung

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