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DE3544010C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3544010C2
DE3544010C2 DE19853544010 DE3544010A DE3544010C2 DE 3544010 C2 DE3544010 C2 DE 3544010C2 DE 19853544010 DE19853544010 DE 19853544010 DE 3544010 A DE3544010 A DE 3544010A DE 3544010 C2 DE3544010 C2 DE 3544010C2
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DE
Germany
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chamber
air
air leak
leak indicator
drainage device
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DE19853544010
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DE3544010A1 (de
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Leonard D. Woodmere N.Y. Us Kurtz
Joseph Port Jefferson Station N.Y. Us Licausi
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Bioresearch Inc Farmingdale Ny Us
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Bioresearch Inc Farmingdale Ny Us
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    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/60Containers for suction drainage, adapted to be used with an external suction source
    • A61M1/61Two- or three-bottle systems for underwater drainage, e.g. for chest cavity drainage
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T137/00Fluid handling
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pleurahöhlen-Drainagevorrichtung mit einer Sammelkammer für abgesaugtes Fluid, mit einem Strömungsweg von der Sammelkammer zu einem Anschluß für eine Saugquelle und mit einer in diesem Strömungsweg angeordneten Luftleck- Anzeigevorrichtung, bestehend aus einem Behälter, der durch eine im wesentlichen senkrechte Trennwand in zwei Kammern unterteilt ist, die durch eine Öffnung im unteren Bereich der Trennwand kommuniziert, derart, daß aus der Pleurahöhle abgesaugte Luft in der strömungsabwärts gelegenen Kammer aufsteigende Luftblasen bildet.
Zahlreiche Pleura-Drainagevorrichtungen, die mit einer Unterwasserdichtung ausgerüstet sind, um sicherzustellen, daß keine atmosphärische Luft in die Pleurahöhle eines Patienten gelangt, der mit einer Drainagevorrichtung verbunden ist, sind bekannt, beispielsweise aus den USA- Patentschriften 33 63 626 und 33 63 627, in denen typische Pleura-Drainagevorrichtungen beschrieben sind, die eine Sammelkammer, eine Unterwasser-Dichtungskammer und eine Manometerkammer umfassen. Ein Drainagerohr verbindet die Sammelkammer mit der Pleurahöhle eines Patienten, und eine Öffnung befindet sich an der anderen Seite der Unterwasserdichtung, über die die Drainagevorrichtung mit einer Saugquelle verbunden ist. Beim Betrieb reguliert der Wasserstand in der Manometerkammer den Unterdruck von der Saugquelle, um den gewünschten Vakuumgrad in der Sammelkammer und in der Pleurahöhle des Patienten zu gewährleisten. Die Fluide aus der Pleurahöhle werden in der Sammelkammer aufgefangen, und die Gase aus der Pleurahöhle perlen durch die Unterwasserdichtung in Form von Blasen.
Eine Pleurahöhlen-Drainagevorrichtung mit einer Sammelkammer für abgesaugtes Fluid, mit einem Strömungsweg von der Sammelkammer zu einer Saugquelle und mit einer in diesem Strömungsweg angeordneten Luftleck-Anzeigeeinrichtung, bestehend aus einem Behälter, der durch eine im wesentlichen senkrechte Trennwand in zwei Kammern unterteilt ist, die durch eine Öffnung im unteren Bereich der Trennwand kommunizieren, derart, daß aus der Plaurahöhle abgesaugte Luft in der strömungsabwärts gelegenen Kammer aufsteigende Luftblasen bildet, ist aus der US-PS 34 83 913 bekannt.
Eine ähnliche Anordnung ist auch in der nicht vorveröffentlichten, rangälteren DE-OS 35 15 953 beschrieben.
Pleura-Drainagevorrichtungen der vorstehend beschriebenen Art funktionieren gut hinsichtlich der Aufrechterhaltung des gewünschten Vakuumgrades in der Pleurahöhle. Die Unterwasserdichtung stellt eine Einrichtung dar, um den Eintritt von atmosphärischer Luft in die Pleurahöhle zu verhindern, beispielsweise für den Fall, daß die Vorrichtung von der Saugquelle getrennt wird. Es wurde ferner gefunden, daß die Unterwasserdichtung auch eine weitere Funktion erfüllt. Ärzte, die die Unterwasserdichtung prüfen, können den Durchgang von Luftblasen durch die Dichtung beobachten und durch Feststellung der Häufigkeit des Durchgangs solcher Blasen das Ausmaß eines Luftlecks in der Pleurahöhle eines Patienten beurteilen. Dieser Gebrauch der Unterwasserdichtung als diagnostisches Gerät ist wichtig, und die vorliegende Erfindung verbessert diese Funktion, so daß der Arzt genauer den Zustand des Patienten bestimmen kann, selbst wenn die Zeit, die er dem Patienten widmen kann, relativ begrenzt ist. Die Schwierigkeiten, die mit den Drainagevorrichtungen des Standes der Technik verbunden sind, treten beispielsweise auf, wenn keine Blase oder nur eine einzige Blase durch die Unterwasserdichtung perlt, während der Arzt den Patienten behandelt. Unter diesen Umständen kann der Arzt nicht das Gesamtvolumen der Luft ermitteln, die aus der Pleurahöhle eines Patienten während einer bestimmten Zeitspanne kommt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Drainagevorrichtung mit einer Einrichtung auszurüsten, die eine quantitative Erfassung der aus der Pleurahöhle abgesaugten Luft ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1. Hierzu gehört insbesondere eine gesonderte Luftleck-Anzeigekammer, in der jegliche Luft, die von der Pleuralhöhle bzw. von der Sammelkammer kommt, aufgefangen wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird somit eine Einrichtung zur Verfügung gestellt, die das Vorhandensein eines Luftlecks in der Pleurahöhle anzeigt und die die Messung der gesamten Luft, die aus der Pleurahöhle kommt, gestattet. Diese Luftleck-Anzeigeeinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Behälter mit einer darin befindlichen Trennwand, die den Behälter in zwei Kammern teilt, die durch einen Durchgang am unteren Ende der Trennwand miteinander in Verbindung stehen. Die Einrichtung weist in jeder Kammer eine rohrförmige Leitung auf. Jede der rohrförmigen Leitungen ist am oberen Ende offen und ragt aus dem Behälter zwecks Verbindung mit der Pleura-Drainagevorrichtung heraus. Innerhalb einer der Klammern befindet sich eine Luftleck- Anzeigekammer. Der untere Bereich des Behälters ist mit Wasser gefüllt. Die Einrichtung ist in Reihe verbunden mit der Leitung, die die Sammelkammer einer Pleura- Drainagevorrichtung mit einer Saugquelle verbindet. Bei einer Drainagevorrichtung gemäß der USA-Patentschrift 33 63 626 ist sie in Reihe mit dem großen Arm der Unterwasserdichtung verbunden. Bei Pleura-Drainagevorrichtungen, bei denen sich anstelle der Unterwasserdichtung ein Einwegventil befindet, ist die Einrichtung eingefügt in den Strömungsweg, der zur Saugquelle führt, und zwar unmittelbar in Nachbarschaft der Einwegventile. Das obere Ende der Luftleck-Anzeigekammer ist mit einer durchstechbaren Kappe versehen, durch die die Nadel einer Spritze gestochen wird, um die gesamte Luft aus dieser Luftleck-Anzeigekammer zu entfernen und sie mit einem Teil des Wassers zu füllen, das sich im unteren Bereich des Behälters befindet. Die Einrichtung ist dann betriebsbereit. Ein Luftleck innerhalb der Pleurahöhle bewirkt, daß Luft durch die Sammelkammer der Pleura-Drainagevorrichtung und durch die Unterwasserdichtung oder das Einwegventil geht, das anstelle der Unterwasserdichtung Anwendung finden kann. Die Luft geht dann in die Luftleck-Anzeigeeinrichtung und verdrängt das in der Luftleck-Anzeigekammer befindliche Wasser. Auf diese Weise zeigt das Vorhandensein von Luft in der Luftleck-Anzeigekammer, daß sich ein Luftleck in der Pleurahöhle des Patienten befindet. Das Luftvolumen in der Luftleck-Anzeigekammer zeigt das Ausmaß des Luftlecks von dem Zeitpunkt an, an dem die Luftleck-Anzeigekammer zu Beginn mit Wasser gefüllt war.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungsfiguren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in seitlicher Draufsicht im Schnitt die Luftleck-Anzeigeeinrichtung und eine Ausführungsform einer Pleura-Drainagevorrichtung, an die die Luftleck-Anzeigeeinrichtung angeschlossen werden kann.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt wie in Fig. 1, aber mit der Abänderung, daß die Luftleck-Anzeigeeinrichtung mit der Pleura-Drainagevorrichtung verbunden ist.
Fig. 3 zeigt im Schnitt die Luftleck-Anzeigeeinrichtung in Aktion.
In den Fig. 1 bis 3 haben die Bezugsziffern stets die gleiche Bedeutung. Wie dargestellt, besteht die Luftleck- Anzeigeeinrichtung aus einem Behälter 1, in dem eine zentrale, mit der Deckenwandung verbundene Trennwand 2 angeordnet ist, die von einer Wandseite zur anderen Wandseite des Behälters 1 reicht. Auf der einen Seite dieser Trennwand befindet sich die Kammer 3 und auf der gegenüberliegenden Seite die Kammer 4. Ein Durchgang 5 befindet sich unterhalb der Trennwand 2 am Boden des Behälters 1 und verbindet die beiden Kammern 3 und 4.
Innerhalb der Kammer 3 ist eine rohrförmige Leitung 6 angeordnet, die mit dem oberen Teil des Behälters 1 verbunden ist und durch den Boden des Behälters 1 hindurchragt. Das untere Ende der Rohrleitung 6 ist offen; außerdem befindet sich am oberen Ende der Rohrleitung 6 eine Öffnung 7, durch die die Rohrleitung 6 mit der Kammer 3 in Verbindung steht. Eine entsprechende rohrförmige Leitung befindet sich in der Kammer 4. Sie ist mit der Deckenwandung des Behälters 1 verbunden und ragt durch eine Öffnung in der Bodenwandung hindurch. Das obere Ende der Rohrleitung 8 ist mit einer Öffnung 9 versehen, die die Kammer 4 mit der Rohrleitung 8 verbindet.
Eine Luftleck-Anzeigekammer ist innerhalb der Kammer 3 angeordnet. Diese Luftleck-Anzeigekammer besteht aus einem Rohr 10, dessen unteres Ende offen und dessen oberes Ende mit der Deckenwandung des Behälters 1 verbunden ist. Das untere Ende des Rohres 10 ist offen, wie dargestellt, und bildet ein im Winkel abgeschnittenes Ende. Das obere Ende des Behälters 1 ist mit einem rohrförmigen Ansatz 11 versehen, dessen oberes Ende mit einer durchstechbaren Kappe 12 verschlossen ist.
Die dargestellte Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 ist so ausgelegt, daß sie mit einer Pleura-Drainagevorrichtung verbunden werden kann. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 mit einer Pleura- Drainagevorrichtung verbunden, wie sie beispielsweise in der nicht vorveröffentlichten älteren DE-OS 35 15 953 beschrieben ist. Hier ist nur ein Teil der in dieser DE-OS offenbarten Pleura-Drainagevorrichtung gezeigt. Die Pleura-Drainagevorrichtung besteht aus einem Behälter 13 mit einer Sammelkammer 14 und einem Strömungsweg, der von der Sammelkammer durch eine Reihe von Einweg-Ventilen 15 und Rohr 16 in eine Blasen-Anzeigekammer 17 führt. Die Blasen-Anzeigekammer besteht aus einem Behälter 17 mit einer zentralen Trennwand 18 darin, die diesen Behälter 17 in die Kammern 19 und 20 teilt. Das untere Ende der Trennwand befindet sich in Abstand vom Boden des Behälters 17, so daß die Kammern 19 und 20 miteinander in Verbindung stehen. In der Kammer 20 sind Ablenkplatten 21 angeordnet, und eine Auslaßleitung 22 erstreckt sich vom Inneren der Kammer 20 zu einem Strömungsweg 23. Der Strömungsweg 23 ist durch eine Buchse 24 mit einem Passierweg 25 verbunden, der sich durch einen Saugregulator zur Saugquelle erstreckt.
Die Deckenwandung der Pleura-Drainagevorrichtung 13 weist ein Paar von Öffnungen auf, in denen sich die Buchsen 26 und 27 befinden. Wenn die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 nicht mit der Drainagevorrichtung verbunden ist, werden die Öffnungen mit den darin befindlichen Buchsen 26 und 27 mit Stopfen 28 und 29 verschlossen.
Die Pleura-Drainagevorrichtung 13, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, arbeitet in einer Weise, wie sie vollständig in der vorstehend genannten DE-OS 35 15 953 beschrieben ist, wenn die Luftleck-Anzeigevorrichtung nicht mit ihr verbunden ist. Die Blasen-Anzeigekammer 17, die eine kleine Wassermenge am unteren Ende enthält, zeigt hindurchperlende Blasen am, d. h. die Luft, die von der Pleurahöhle eines Patienten durch die Sammelkammer und das Einwegventil 15 kommt, so daß das Vorliegen eines Luftlecks leicht durch das Auftreten solcher Blasen angezeigt wird. In dem Maße, wie das Luftleck in der Pleurahöhle zuheilt, wird die Häufigkeit des Durchperlens durch die Blasen-Anzeigekammer 17 vermindert, und zu diesem Zeitpunkt wird die Luftleck- Anzeigekammer angebracht, so daß das Vorliegen irgendeines Luftlecks zu jeder Zeit bestimmt werden kann.
Zwar ist die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 in den vorliegenden Figuren in Verbindung mit einer Pleura-Drainagevorrichtung dargestellt, die mit Einwegventilen anstelle der üblicheren Unterwasserdichtung ausgestattet ist, doch kann man selbstverständlich auch eine Drainagevorrichtung in gleicher Weise benützen, die eine Unterwasserdichtung aufweist. In diesem Fall verbindet man die Luftleck- Anzeigeeinrichtung 1 mit dem großen Arm der Unterwasserdichtung oder mit einem Strömungsweg, der den großen Arm der Unterwasserdichtung mit der Saugquelle verbindet. Auf diese Weise wird jegliche Luft, die durch die Unterwasserdichtung perlt, zwangsläufig durch die Luftleck- Anzeigeeinrichtung 1 in der gleichen wie vorstehend beschriebenen Weise geführt.
In Fig. 2 ist die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 in Verbindung mit der Pleura-Drainagevorrichtung 13 dargestellt. Die Stopfen 28 und 29 sind entfernt, und die hervorragenden Rohrenden der Strömungskanäle 6 und 8 befinden sich druckdicht in den Buchsen 24, 26 und 27, wie Fig. 2 zeigt. Auf diese Weise muß jegliche Luft, die von der Sammelkammer durch den Strömungsweg 16, durch die Blasen-Anzeigekammer 17 und durch den Strömungsweg 22 in den Strömungsweg 23 gelangt, zwangsläufig durch die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 kommen, da dies der einzige Weg für den Luftfluß zur Saugquelle hin ist.
Wenn die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1, wie in Fig. 2 dargestellt, mit der Pleura-Drainagevorrichtung 13 verbunden ist, sticht man die Nadel einer Spritze 30 durch die Kappe 12 und saugt die gesamte Luft aus dem Rohr 10, so daß das Rohr 10 vollständig mit Wasser gefüllt ist. Sobald das Rohr 10 mit Wasser gefüllt ist, ist diese Einrichtung betriebsbereit.
Wie in Fig. 3 gezeigt, geht jegliche Luft von der Pleurahöhle des Patienten durch die Strömungswege 16 und 22 und durch den Strömungsweg 16 in die Kammer 3. An dieser Stelle perlt die Luft durch das untere Ende des Rohres 10 und verdrängt das Wasser von dem oberen Ende des Rohres. Auf diese Weise sammelt sich jegliche Luft, die von der Pleurahöhle kommt, innerhalb des Rohres 10, nachdem die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 mit der Pleura-Drainagevorrichtung verbunden ist. Der Arzt kann somit leicht den Zustand des Rohres 10 beobachten und bestimmen, ob die Pleurahöhle des Patienten noch leck ist, selbst wenn er während seiner Visite keine Blasen durch die Blasen-Anzeigekammer 17 perlen sieht. Die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 kann leicht wieder in die Ausgangsposition versetzt werden, indem der Arzt während jeder Visite einfach das Rohr 10 unter Anwendung der Spritze 30 mit Wasser füllt. Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung kann der Arzt sicher sein, daß jegliches Luftleck der Pleurahöhle des Patienten bei seiner Entlassung geheilt ist. Eine unnötige Verzögerung, bedingt durch die Unsicherheit hinsichtlich des Zustandes des Luftlecks in der Pleurahöhle, entfällt damit.

Claims (5)

1. Pleurahöhlen-Drainagevorrichtung mit einer Sammelkammer für abgesaugtes Fluid, mit einem Strömungsweg von der Sammelkammer zu einem Anschluß für eine Saugquelle und mit einer in diesem Strömungsweg angeordneten Luftleck-Anzeigeeinrichtung, bestehend aus einem Behälter, der durch eine im wesentlichen senkrechte Trennwand in zwei Kammern unterteilt ist, die durch eine Öffnung im unteren Bereich der Trennwand kommunizieren, derart, daß aus der Pleurahöhle abgesaugte Luft in der strömungsabwärts gelegenen Kammer aufsteigende Luftblasen bildet, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kammern (3, 4) des Behälters (1) der Luftleck- Anzeigeeinrichtung Strömungskanäle (6, 8) angeordnet sind, die die Sammelkammer (14) über die Kammern (3, 4) mit der Saugquelle verbinden, und daß sich innerhalb der Kammer (3) eine Luftleck-Anzeigekammer (10) zum Auffangen jeglicher Luft, die von der Sammelkammer (14) kommt, befindet.
2. Drainageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungskanäle (6, 8) Rohre sind, die durch die Bodenwandungen des Behälters (1) hindurchragen und an ihren oberen Enden Öffnungen (7, 9) aufweisen.
3. Drainageeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Luftleck-Anzeigekammer (10) eine durchstechbare Kappe (12) vorgesehen ist, durch die die Nadel einer Spritze hindurchgestochen werden kann, um die Luft aus der Luftleck- Anzeigekammer (10) zu entfernen.
4. Drainagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strömungsweg, der die Sammelkammer (14) mit dem Anschluß für eine Saugquelle verbindet, Buchsen (26, 27) angeordnet sind, daß die Luftleck-Anzeigeeinrichtung ein Einlaß- und ein Auslaßrohr (6, 8) aufweist, die in die Buchsen passen, derart, daß die Luftleck-Anzeigeeinrichtung als separates Teil auf die Drainagevorrichtung aufsteckbar und wieder abnehmbar ist, und daß bei aufgesteckter Luftleck-Anzeigeeinrichtung der Strömungsweg durch die Luftleck-Anzeigeeinrichtung verläuft.
5. Drainagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleck-Anzeigeeinrichtung in Reihe mit und stromabwärts von Einrichtungen angeordnet ist, die den Eintritt von atmosphärischer Luft in die Sammelkammer (14) verhindern sollen.
DE19853544010 1985-02-22 1985-12-13 Luftleck-anzeigeeinrichtung fuer eine pleura-drainagevorrichtung, sowie eine damit ausgeruestete drainagevorrichtung Granted DE3544010A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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