DE3544010A1 - Luftleck-anzeigeeinrichtung fuer eine pleura-drainagevorrichtung, sowie eine damit ausgeruestete drainagevorrichtung - Google Patents
Luftleck-anzeigeeinrichtung fuer eine pleura-drainagevorrichtung, sowie eine damit ausgeruestete drainagevorrichtungInfo
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Description
DR. JOACHIM STEFFENS
TELEFONi (089) 85 23 TELEX: 529 830 steif d
MEINZEICHENi KurtZ~55
13. Dezember 1985
BioResearch Inc.
Rome Street
Farmingdale, Nev; York
Rome Street
Farmingdale, Nev; York
Luftleck-Anzeigeeinrichtung für eine Pleura-Drainagevorrichtung, sowie eine
damit ausgerüstete Drainagevorrichtung
Für diese Anmeldung wird die Priorität aus der USA-Patentanmeldung
Serial No. 704 280 vom 22. Februar
beansprucht.
Professional Representative before the European Patent Office
f -
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Luftleck-Anzeigeeinrichtung
für eine Pleura-Drainagevorrichtung, insbesondere eine Einrichtung zur Anzeige des Durchgangs von
Luft durch eine in einer Pleura-Drainagevorrichtung befindliche Unterwasserdichtung und zur Anzeige des gesamten
Luftvolumens, das die Dichtung passiert hat.
Zahlreiche Pleura-Drainagevorrichtungen, die mit einer Unterwasserdichtung ausgerüstet sind, um sicherzustellen,
daß keine atmosphärische Luft in die Pleurahöhle eines Patienten gelangt, der mit einer Drainagevorrichtung verbunden
ist, sind bekannt, beispielsweise aus den USA-Patentschriften 3 363 626 und 3 363 627, in denen typische
Pleura-Drainagevorrichtungen beschrieben sind, die eine Sammelkammer, eine Unterwasser-Dichtungskammer und eine
Manometerkammer umfassen. Ein Drainagerohr verbindet die Sammelkammer mit der Pleurahöhle eines Patienten, und eine
Öffnung befindet sich an der anderen Seite der Unterwasserdichtung,
über die die Drainagevorrichtung mit einer Saugquelle verbunden ist. Beim Betrieb reguliert der Wasserstand
in der Manometerkammer den Unterdruck von der Saugquelle, um den gewünschten Vakuumgrad in der Sammelkammer
und in der Pleurahöhle des Patienten zu gewährleisten. Die Fluide aus der Pleurahöhle werden in der Sammelkammer aufgefangen
und die Gase aus der Pleurahöhle perlen durch die Unterwasserdichtung in Form von Blasen.
Pleura-Drainagevorrichtungen der vorstehend beschriebenen Art funktionieren gut hinsichtlich der Aufrechterhaltung
des gewünschten Vakuumgrades in der Pleurahöhle. Die Unterwasserdichtung stellt eine Einrichtung dar, um den Eintritt
von atmosphärischer Luft in die Pleurahöhle zu verhindern, beispielsweise für den Fall, daß die Vorrichtung von der
Saugquelle getrennt wird. Es wurde ferner gefunden, daß die Unterwasserdichtung auch eine weitere Funktion erfüllt.
Ärzte, die die Unterwasserdichtung prüfen, können den Durchgang von Luftblasen durch die Dichtung beobachten und
durch Feststellung der Häufigkeit des Durchgangs solcher Blasen das Ausmaß eines Luftlecks in der Pleurahöhle eines
Patienten beurteilen. Dieser Gebrauch der Unterwasserdichtung als diagnostisches Gerät ist wichtig und die vorliegende
Erfindung verbessert diese Funktion, so daß der Arzt genauer den Zustand des Patienten bestimmen kann, selbst
wenn die Zeit, die er dem Patienten widmen kann, relativ begrenzt ist. Die Schwierigkeiten, die mit den Drainagevorrichtungen
des Standes der Technik verbunden sind, treten beispielsweise auf, wenn keine Blase oder nur eine
einzige Blase durch die Unterwasserdichtung perlt, während der Arzt den Patienten behandelt. Unter diesen Umständen
kann der Arzt nicht das Gesamtvolumen der Luft ermitteln, die aus der Pleurahöhle eines Patienten während einer bestimmten
Zeitspanne kommt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Einrichtung zur Verfügung gestellt, die das Vorhandensein eines Luftlecks
in der Pleurahöhle anzeigt und die die Messung der gesamten Luft, die aus der Pleurahöhle kommt, gestattet.
Diese Luftleck-Anzeigeeinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Behälter mit einer darin befindlichen Trennwand,
die den Behälter in zwei Abteile teilt, die durch einen Passierweg am unteren Ende der Trennwand miteinander in
Verbindung stehen. Die Einrichtung weist in jedem Abteil eine rohrförmige Leitung auf. Jede der rohrförmigen Leitungen
ist am oberen Ende offen und ragt aus dem Behälter zwecks Verbindung mit der Pleura-Drainagevorrichtung heraus.
Innerhalb eines der Abteile befindet sich eine Luftleck-
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Anzeigekammer. Der untere Bereich des Behälters ist mit
Wasser gefüllt. Die Einrichtung ist in Reihe verbunden mit der Leitung, die die SammeIkammer einer Pleura-Drainagevorrichtung
mit einer Saugquelle verbindet. Bei einer Drainagevorrichtung gemäß der USA-Patentschrift
3 363 626 ist sie in Reihe mit dem großen Arm der Unterwasserdichtung
verbunden. Bei Pleura-Drainagevorrichtungen, bei denen sich anstelle der Unterwasserdichtung ein
Einwegventil befindet, ist die Einrichtung eingefügt in den Passierweg, der zur Saugquelle führt, und zwar unmittelbar
in Nachbarschaft der Einwegventile. Das obere Ende der Luftleck-Anzeigekammer ist mit einer durchstechbaren Kappe
versehen, durch die die Nadel einer Spritze gestochen wird, um die gesamte Luft aus dieser Kammer zu entfernen und sie
mit einem Teil des Wassers zu füllen, das sich im unteren Bereich des Behälters befindet. Die Einrichtung ist dann
betriebsbereit. Ein Luftleck innerhalb der Pleurahöhle bewirkt, daß Luft durch die Sammelkammer der Pleura-Drainagevorrichtung
und durch die Unterwasserdichtung oder das Einwegventil geht, das anstelle der Unterwasserdichtung Anwendung
finden kann. Die Luft geht dann in die Luftleck-Anzeigeeinrichtung und verdrängt das in der Luftleck-Anzeigekammer
befindliche Wasser. Auf diese Weise zeigt das Vorhandensein von Luft in der Luftleck-Anzeigekammer, daß sich ein Luftleck in der Pleurahöhle des Patienten befindet. Das Luftvolumen
in ^°τ Kammer zeigt das Ausmaß des Luftlecks von
dem Zeitpi.ni , ..u dem die Kammer zu Beginn mit Wasser
gefüllt war.
Die Erfindung wird nachfolgend weiterhin anhand der Fig. 1 bis 3 und der Beschreibungen dazu erläutert, ohne sie jedoch
darauf einzuschränken.
BAD ORIGINAL
Fig. 1 zeigt in seitlicher Draufsicht im Schnitt die Luftleck-Anzeigeeinrichtung und eine Ausführungsform
einer Pleura-Drainagevorrichtung, an die die Luftleck-Anzeigeeinrichtung angeschlossen
werden kann.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt wie in Fig. 1, aber mit der Abänderung, daß die Luftleck-Anzeigeeinrichtung
mit der Pleura-Drainagevorrichtung verbunden ist.
Fig. 3 zeigt im Schnitt die Luftleck-Anzeigeeinrichtung in Aktion.
In den Figuren 1 bis 3 haben die Bezugsziffern stets die
gleiche Bedeutung. Wie dargestellt, besteht die Luftleck-Anzeigeeinrichtung aus einem Behälter 1, in dem eine
zentrale, mit der Deckenwandung verbundene Trennwand 2 angeordnet ist, die von einer Wandseite zur anderen Wandseite
des Behälters 1 reicht. Auf der einen Seite dieser Trennwand befindet sich das Abteil 3 und auf der gegenüberliegenden
Seite das Abteil 4. Ein Durchgang 5 befindet sich unterhalb der Trennwand 2 am Boden des Behälters
und verbindet die beiden Abteile 3 und 4.
Innerhalb des Abteils 3 ist eine rohrförmige Leitung 6 angeordnet,
die mit dem oberen Teil des Behälters 1 verbunden ist und durch den Boden des Behälters 1 hindurchragt·
Das untere Ende des Rohres 6 ist offen; außerdem befindet sich am oberen Ende der Rohrleitung 6 eine Öffnung 7,
durch die die Rohrleitung mit dem Abteil 3 in Verbindung steht. Ein entsprechendes rohrförmiges Element befindet
sich in dem Abteil 4. Es ist mit der Deckenwandung des Behälters 1 verbunden und ragt durch eine Öffnung in der
Bodenwandung hindurch. Das obere Ende des Elements 8 ist mit einer öffnung 9 versehen, die das Abteil 4 mit der
— R- —
durch das Element 8 gebildeten Leitung verbindet.
Eine Luftleck-Anzeigekammer ist innerhalb des Abteils angeordnet. Diese Luftleck-Anzeigekammer besteht aus
einem Rohr 10, dessen unteres Ende offen und dessen oberes Ende mit der Deckenwandung des Behälters 1 verbunden ist.
Das untere Ende des Rohres 10 ist offen, wie dargestellt, und bildet ein im Winkel abgeschnittenes Ende. Das obere
Ende des Behälters 1 ist mit einem rohrförmigen Ansatz 11 versehen, dessen oberes Ende mit einer durchstechbaren
Kappe 12 verschlossen ist.
Die dargestellte Luftleck—Anzeigeeinrichtung 1 ist so ausgelegt,
daß sie mit einer Pleura-Drainagevorrichtung verbunden werden kann. Bei der dargestellten Ausführungsform
ist die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 mit einer Pleura-Drainagevorrichtung
verbunden, wie sie beispielsweise in der am 4. Mai 1984 hinterlegten USA-Anmeldung 606 968 beschrieben
ist. Hier ist nur ein Teil der in dieser USA-Anmeldung offenbarten Pleura-Drainagevorrichtung gezeigt.
Die Pleura-Drainagevorrichtung besteht aus einem Behälter 13 mit einer Sammelkammer 14 und einem Durchgang, der von
der Sammelkammer durch eine Reihe von Einweg-Ventilen 15 und Rohr 16 in eine Blasen-Anzeigekammer 17 führt. Die
Blasen-Anzeigekammer besteht aus einem Behälter 17 mit einer zentralen Trennwand 18 darin, die diesen Behälter 17
in die Abteile 19 und 20 teilt. Das untere Ende der Trennwand befindet sich in Abstand vom Boden des Behälters 17,
so daß die Abteile 19 und 20 miteinander in Verbindung stehen. In dem Abteil 20 sind Ablenkplatten 21 angeordnet,
und eine Auslaßleitung 22 erstreckt sich vom Inneren des Abteils 20 zu einem Passierweg 23. Der Passierweg 23 ist
durch eine Buchse 24 mit einem Passierweg 25 verbunden, der sich durch einen Saugregulator zur Saugquelle erstreckt.
- Sr -
Die Deckenwandung der Pleura-Drainagevorrichtung 13 weist ein Paar von Öffnungen auf, in denen sich die Buchsen 26
und 27 befinden. Wenn die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 nicht mit der Drainagevorrichtung verbunden ist, werden
die öffnungen mit den darin befindlichen Buchsen 26 und 27 mit Stopfen 28 und 29 verschlossen.
Die Pleura-Drainagevorrichtung 13, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, arbeitet in einer Weise, wie sie vollständig
in der USA-Anmeldung 606 968 beschrieben ist, wenn die Luftleck-Anzeigeeinrichtung nicht mit ihr verbunden
ist. Die Blasen-Anzeigekammer 17, die eine kleine Wassermenge am unteren Ende enthält, zeigt hindurchperlende
Blasen an, d.h. die Luft, die von der Pleurahöhle eines Patienten durch die Sammelkammer und das Einwegventil 15
kommt, so daß das Vorliegen eines Luftlecks leicht durch das Auftreten solcher Blasen angezeigt wird. In dem Maße,
wie das Luftleck in der Pleurahöhle zuheilt, wird die Häufigkeit des Durchperlens durch die Blasen-Anzeigekammer
17 vermindert, und zu diesem Zeitpunkt wird die Luftleck-Anzeigekammer angebracht, so daß das Vorliegen
irgendeines Luftlecks zu jeder Zeit bestimmt werden kann.
Zwar ist die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 in den vorliegenden Figuren in Verbindung mit einer Pleura-Drainagevorrichtung
dargestellt, die mit Einwegventilen anstelle der üblicheren Unterwasserdichtung ausgestattet ist,
doch kann man selbstverständlich auch eine Drainagevorrichtung in gleicher Weise benützen, die eine Unterwasserdichtung
aufweist. In diesem Fall verbindet man die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 mit dem großen Arm der Unterwasserdichtung
oder mit einem Passierweg, der den großen Arm der Unterwasserdichtung mit der Saugquelle verbindet.
Auf diese Weise wird jegliche Luft, die durch die Unterwasserdichtung perlt, zwangsläufig durch die Luftleck-
Anzeigeeinrichtung 1 in der gleichen wie vorstehend beschriebenen Weise geführt.
In Fig. 2 ist die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 in Verbindung
mit der Pleura-Drainagevorrichtung 13 dargestellt. Die Stopfen 28 und 29 sind entfernt und die hervorragenden
Enden der Rohre 6 und 8 befinden sich druckdicht in den Buchsen 24, 26 und 27, wie Fig. 2 zeigt. Auf diese Weise
muß jegliche Luft, die von der Sammelkammer durch den Passierweg 16, durch die Blasen-Anzeigekammer 17 und durch
den Passierweg 22 in den Passierweg 23 gelangt, zwangsläufig durch die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 kommen, da dies der
einzige Weg für den Luftfluß zur Saugquelle hin ist.
Wenn die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1, wie in Fig. 2 dargestellt,
mit der Pleura-Drainagevorrichtung 13 verbunden ist, sticht man die Nadel einer Spritze 30 durch die Kappe
und saugt die gesamte Luft aus dem Rohr 10, so daß das Rohr 10 vollständig mit Wasser gefüllt ist. Sobald das Rohr
mit Wasser gefüllt ist, ist diese Einrichtung betriebsbereit.
Wie in Fig. 3 gezeigt, geht jegliche Luft von der Pleurahöhle
des Patienten durch die Passierwege 16 und 22 und durch das Rohr 16 in das Abteil 3. An dieser Stelle perlt
die Luft durch das untere Ende des Rohres 10 und verdrängt das Wasser von dem oberen Ende des Rohres. Auf diese Weise
sammelt sich jegliche Luft, die von der Pleurahöhle kommt, innerhalb des Rohres 10, nachdem die Luftleck-Anzeigeeinrichtung
1 mit der Pleura-Drainagevorrichtung verbunden ist. Der Arzt kann somit leicht den Zustand des Rohres
beobachten und bestimmen, ob die Pleurahöhle des Patienten noch leck ist, selbst wenn er während seiner Visite
keine Blasen durch die Blasen-Anzeigekammer 17 perlen sieht. Die Luftleck-Anzeigeeinrichtung 1 kann leicht wieder
in die Ausgangsposition versetzt werden, indem der
Arzt während jeder Visite einfach das Rohr 10 unter Anwendung der Spritze 30 mit Wasser füllt. Mit Hilfe der
vorliegenden Erfindung kann der Arzt versichert sein, daß jegliches Luftleck der Pleurahöhle des Patienten
bei seiner Entlassung geheilt ist. Eine unnötige Verzögerung, bedingt durch die Unsicherheit hinsichtlich
des Zustandes des Luftlecks in der Pleurahöhle, entfällt damit.
Im Rahmen der Erfindung liegen weitere Modifikationen und Variationen, die sich für den Fachmann aus den vorstehenden
Ausführungen ergeben.
- 73-
Leerseite -
Claims (9)
1. Luftleck-Anzeigeeinrichtung für eine Pleura-Drainagevorrichtung
mit einer SammeIkammer zum Sammeln von
Fluiden und einem Passierweg von der Sammelkammer zu einer Saugquelle, gekennzeichnet durch einen Behälter
(1), ein Paar von Abteilen (3, 4) , die unten miteinander verbunden sind, Leitungswege (6, 8) in dem
Behälter (1), die die Sammelkammer (14) über die Abteile (3, 4) mit der Saugquelle verbinden, und eine
Luftleck-Anzeigekammer (10) innerhalb des Behälters (1) zum Auffangen jeglicher Luft, die von der Sammelkammer
kommt.
2. Luftleck-Anzeigeeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitungswege (6,. 8) Rohre sind, die durch die Bodenwandungen des Behälters (1) hindurchragen
und an ihren oberen Enden öffnungen (7, 9) aufweisen.
3. Luftleck-Anzeigeeinrichtung gemäß Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) eine mit der Deckenwand verbundene Trennwand (2) aufweist, die
den Behälter (1) in die beiden Abteile (3, 4) trennt, die über eine Öffnung (5) am Boden miteinander fluidmäßig
in Verbindung stehen.
4. Luftleck-Anzeigeeinrichtung gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie an dem einen Ende der
Luftleck-Anzeigekammer (10) eine durchstechbare Kappe (12) aufweist, durch die die Nadel einer Spritze
hindurchgestochen werden kann, um die Luft aus der Luftleck-Anzeigekammer (10) zu entfernen.
5. Pleura-Drainagevorrichtung bestehend im wesentlichen aus einer Sammelkammer-Verbindungseinrichtung zur
Verbindung der Sammelkammer mit der Pleurahöhle eines Patienten, einem Passierweg in der Drainagevorrichtung
zwecks Verbindung der Sammelkammer mit einer Saugquelle, einer Luftleck-Anzeigeeinrichtung, Buchsen
mit Stopfen in dem Passierweg, um die Luftleck-Anzeigeeinrichtung in Reihe mit diesem Passierweg zu verbinden,
wobei die Luftleck-Anzeigeeinrichtung einen teilweise mit Wasser gefüllten Behälter und eine Luftleck-Anzeigekammer
aufweist, um die Luft aufzufangen, die durch den Passierweg von der SammeIkammer kommt.
6. Pleura-Drainagevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftleck-Anzeigeeinrichtung ein Einlaß- und ein Auslaßrohr aufweist, die in die
Buchsen passen, um einen Passierweg durch die Luftleck-Anzeigeeinrichtung zu schaffen.
7. Pleura-Drainagevorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Luftleck-Anzeigeeinrichtung
eine Trennwand vorhanden ist, die die Luftleck-Anzeigeeinrichtung in zwei Abteile trennt, wobei das
Einlaßrohr sich in das eine Abteil und das Auslaßrohr in das andere Abteil erstreckt.
8. Pleura-Drainagevorrichtung bestehend im wesentlichen aus einer Sammelkammer zum Auffangen von Fluiden,
einem Einlaß zu der Sammelkammer für die Verbindung mit der Pleurahöhle eines Patienten und einem Auslaß
aus der SammeIkammer, einem Passierweg zwischen der
Sammelkammer und dem Auslaß, Einrichtungen in dem Passierweg, um das Eindringen von atmosphärischer
Luft in die Sammelkammer zu verhindern, und einer Luftleck-Anzeigeeinrichtung, zu der gehören ein Be-
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hälter, ein Paar Abteile in dem Behälter, wobei die Abteile in ihren unteren Bereichen untereinander in
Verbindung stehen, Passierwegeinrichtungen in dem Behälter zur Verbindung der Abteile in Reihe mit dem
Passierweg zwischen der Sammelkammer und dem Auslaß, und einer Luftleck-Anzeigekammer innerhalb des Behälters
zum Auffangen jeglicher Luft, die von der Sammelkammer kommt.
9. Pleura-Drainagevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftleck-Anzeigeeinrichtung in Reihe mit und nach den Einrichtungen angeordnet
ist, die den Eintritt von atmosphärischer Luft in die Sammelkammer verhüten sollen.
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| DE3515953A1 (de) * | 1984-05-04 | 1985-11-07 | Bioresearch Inc., Farmingdale, N.Y. | Pleurahoehlen-drainagevorrichtung zum ableiten von fluiden aus dem koerper eines patienten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| GB8525626D0 (en) | 1985-11-20 |
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| US4648874A (en) | 1987-03-10 |
| IT1214927B (it) | 1990-01-31 |
| JPS61247463A (ja) | 1986-11-04 |
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