DE3409782A1 - Segelbrett - Google Patents
SegelbrettInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H8/00—Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
- B63H8/20—Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
- B63H8/22—Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing for connecting wishbones to the mast
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B2/00—Friction-grip releasable fastenings
- F16B2/02—Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
- F16B2/06—Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening external, i.e. with contracting action
- F16B2/10—Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening external, i.e. with contracting action using pivoting jaws
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Description
HOFFMANN · EITLE & PARTNER
PATENTANWÄLTE DIPL.-ING. W. EITLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN · DIPL.-ΙΝβ. W. LEHN
. K. FDOHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN · DR. RER. NAT. H.-A. BRAUNS ■ DIPL-INQ. K.
DIPL-INS. K. KOHLMANN · RECHTSANWALT A. NETTE
39 978 p/hl
1. David R. Humble
Deerfield Beach, Florida / USA
2 ο Hans Barth
Fort Lauderdale, Florida / USA
Die Erfindung bezieht sich auf Segelbretter und auf den Segelsport mit derartigen Geräten. Mehr insbesondere
bezieht sich die Erfindung jedoch auf die Verbindung zwischen dem Baum und dem Mast eines Segelbrettes.
Ein Segelbrett besteht im wesentlichen aus: (a) dem Brett oder Board; (b) dem Mast; (c) dem Segel; und
(d) dem Baum. In der meistbevorzugten Form besteht der ■ Baum aus einer im wesentlichen elliptischen Anordung von
zwei komplementär gekrümmten Bäumen, die an den Enden miteinander verbunden sind. Dabei handelt es sich um den
sogenannten "Gabelbaum". Der Mast, wird mittels einer Universalgelenkverbindung
mit dem Brett verbunden. Der Gabelbaum ist an einem seiner Enden mit dem Mast verbunden,
und zwar durch irgendeine Verbindungsart. Bisher bediente man sich dabei hauptsächlich der Methode des Festlaschens
des Gabelbaumes am Mast mittels einer Leine, obwohl verschiedene mechanische Verbindungen bereits vorgeschlagen
worden sind. Es wurde erkannt, daß für eine optimale Kontrolle über das Segelbrett die Baum-Mast-Verbindung
so fest wie möglich sein sollte, um den Wackel-
betrag zwischen Baum und Mast möglich klein zu halten. Während ein Verlaschen in weitem Umfang verwendet wird,
so ist dies doch eine recht primitive und komplizierte Art, der Anbringung des Großbaumes an dem Mast, wenn dies
ein Anfänger tun sollte. Auch wenn dieses Verlaschen relativ korrekt durchgeführt wird, so ist das Ergebnis aufgrund
eines Reckens des verwendeten Seiles unbefriedigend. Aufgrund der Schwierigkeit der Herstellung einer idealen
Baum-Mast-Verbindung und der für das Durchführen dieses Vorgangs erforderlichen Zeit lassen die meisten Segelbrettsegler
die Baum-Mast-Verbindung bestehen, wenn das Segelbrett transportiert wird, obwohl es wünschenswert
wäre, den Baum zu entfernen und das Segel um den Mast aufzurollen.
Aufgrund der Natur der Seilverbindung zwischen Mast und Baum besteht eine beträchtliche Flexibilität hinsichtlich
einer Drehbewegung oder Wackelbewegung um die Längsachse des Baumes. Diese Flexibilität oder dieses Spiel ist jedoch
für viele unerwünscht, und zwar aus demselben Grund, wie ein Spiel in der Steuerung eines jeden Fahrzeuges
zu vermeiden ist. Der Baum wird vom Segelbrettsegler während des Segeins gehalten. Er sieht nicht nur eine
Stabilisierung für den Segler vor, sondern bildet die Manövriervorrichtung, die gestoßen, gezogen und gedreht
werden muß, um die Stellung des Segels und des Mastes zu ändern und somit die Bewegungsrichtung zu steuern. Wenn
ein Manöver durch Manipulieren des Baumes eingeleitet wird, so muß jegliche Lockerung in der Seilverbindung
absorbiert werden, bevor Mast und Segel auf diese Bewegung ansprechen. Das Segel ist natürlich mit dem Schothorn
am Baum angebracht. Je fester die Verbindung zwischen Baum und Mast ist, um so. schneller sprechen Mast und
Segel auf die verschiedenen Manöver beim Wenden, Halsen
Anluven und Abfallen an.
Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der herkömmlichen Seilverbindung besteht darin, daß ein Reffen
des Segels zur Reduzierung der Segelfläche ausgeschlossen ist, da das Segel nicht um den Mast gewickelt werden kann,
während der Mast am Baum angelascht ist. Ein Reffen ist manchmal notwendig oder zumindest wünschenswert, wenn
ein Segelbrettsegler sich auf dem Wasser befindet und der Wind in einem Maße zunimmt, daß das volle Segel zu stark
angeblasen wird und daher die ausgeübte Kraft unkontrollierbar macht. Wenn der Segler sich im offenen Wasser befindet
und dort ein ablandiger Wind erhöhter Kraft weht, so befindet sich der Segler in der Gefahr, von der Küste
weggetrieben zu werden, ohne daß die Segelfläche verkleinert werden und die kontrollierbare Kraft wiedereingestellt werden
kann. Es wäre von Vorteil und würde eine Verbesserung hinsichtlich der Brettsegelsicherheit bedeuten, wenn man
die Gelegenheit hätte, die Segelfläche mit einer geeigneten Reffmethode zu verkleinern, wenn der Segler sich auf
dem freien Wasser befindet.
Mechanische Vebindungen für das Anschließen des Baumes am Mast wurden bereits vorgeschlagen. Jedoch diese mechanischen
Verbindungen betreffen in erster Linie das Problem der Verbesserung der Geschwindigkeit und der Reduzierung
der Kompliziertheit der gewünschten Verbindung. Bei einer Anordnung ist der Gabelbaum mit einem Abstützbock
versehen, von dem ein Zapfen absteht, der in einem flachen Kopf endet. Der mit einem Kopf versehene Zapfen wird
dazu verwendet, in ein Verriegelungsloch einer Riegelplatte des Mastes einzutreten, wodurch der Stützbock mit dem
Mast verbunden wird. Diese Anordnung bringt jedoch nur eine sehr geringe Verminderung des Wackeins um die Längsachse
des Gabelbaumes.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung zwischen Gabelbaum und Mast eines Segelbrettes
zu schaffen, welche nicht nur einfach und kompakt aufgebaut ist, sondern auch so konstruiert ist,
daß sie leicht und schnell dahingehend vom Mast zu lösen und an diesen wieder anzubringen ist, daß schließlich
auch ein vollständiges oder teilweises Umwickeln des Segels um den Mast möglich ist, ohne das gesamte
Rigg auseinanderbauen zu müssen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird durch die Erfindung eine Verbindungseinrichtung vorgeschlagen, die Kombinationsmittel zum selektiven Umklammern des Mastes umfaßt,
sowie Mittel, die betriebsmäßig mit den Umklammerungsmitteln gekuppelt sind, und zwar um zumindest selektiv
die Umklammerungsmittel in einen Umklammerungsgriff um den Mast zu drücken. Schließlich umfaßt diese Einrichtung
Mittel zum Verbinden des Baumes mit den Umklammerungsmitteln, wobei der Baum üblicherweise, aber nicht
notwendigerweise ein Gabelbaum ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform haben die Umklammerungsmittel die
Form eines Paares von komplementären Klauen. Die Mittel zum Drücken der Klauen in einen Umklammerungsgriff umfassen
schwenkbar angebrachte Aufnahmelöcher oder Aufnahmehülsen zum Aufnehmen der Enden einer Gabelbaumanordnung.
Die neue Verbindungseinrichtung schafft eine formschlüssige und zugleich aber auch kraftschlüssige Verbindung
zwischen Mast und Gabelbaum, die frei von jeglichem Spiel ist und eine erhöhte Sicherheit und Manövrierbarkeit
des Segelbrettes schafft. Dabei wirken sich die vom Gabelbaum auf den Mast übertragenen Kräfte hinsichtlich
ihrer Einleitung derart günstig aus, daß eine Bewegbarkeit um die Längsachse nicht zu einem Bruch des Beschlages
führt. Die Verbindung ist· schnell und leicht auf angenehme
Weise herstellbar. Ebenso leicht und angenehm ist die Verbindung wieder schnell zu lösen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in
den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Segelbrettes
unter Segel mit der Darstellung der Hauptteile desselben,
Fig. 2 eine vergrößerte schematische Ansicht mit der Darstellung einer bekannten Verbindung zwischen Gabelbaum
und Mast,
Fig. 3 eine perspektivische schematische Ansicht der Verbindung gemäß der Erfindung, wobei Teile wegen
einer deutlicheren Darstellung weggebrochen gezeichnet sind,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Verbindung gemäß Fig. 3,
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 in Fig. 4,
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, jedoch mit der Darstellung der geöffneten Verbindung zum Beginn
des Zusainmenbringvorganges, bereit zur Aufnahme eines Mastes zwischen den Klauen der Verbindung,
Fig. 7 einen Zwischenschritt des Zusammenbringvorganges, Fig. 8 den Abschlußschritt beim Zusammenbringvorgang,
Fig. 9 eine Darstellung des Lösens des Verbindungsteiles,
um das Segel entweder für das Reffen oder das Verstauen zusammenzuraffen,
Fig. 10 die Anbringung des Verbindungsgliedes an ein vollständig zusammengerolltes Segel und
Fig. 11 die Verwendung einer Aufholleine zum Befestigen der Klauen um das aufgerollte Segel und den Mast
für das Verstauen und Transportieren.
In Fig. 1 ist ein Segelbrett und Segel dargestellt und ist mit dem Bezugszeichen 10 versehen. Die Hauptteile des
gesamten Gerätes sind ein Brett 11, ein Mast 12, welcher durch ein Universalgelenk 13 mit dem Brett 11 verbunden
ist, ein Segel 14 und ein Gabelbaum 15. Verschiedene Segelkonfigurationen
sind im Gebrauch. Im allgemeinen jedoch hat das Segel eine dreieckförmige Umrißkante. Das
Vorliek hat die Form eines Schlauches 16, welche über
den Mast geschoben ist. Dieser Schlauch weist bei 17 eine kurze Unterbrechung auf, in der der Mast freiliegt. An
dieser Stelle wird der Gabelbaum mit dem Mast verbunden, was über einen geeigneten Verbindungsteil 18 erfolgt.
Üblicherweise verläuft eine Aufholleine 19 zwischen dem Verbindungsteil 18 und dem Brett 11, wie dies dargestellt
ist. Diese Aufholleine dient dem erleichterten Aufrichten des Mastes. Das Segel ist zwischen Mast und der Nock
des Gabelbaumes 15 gespannt, indem die Nock 20 des Segels an der Nock 21 des Gabelbaumes befestigt ist. Die
zuvor beschriebenen Elemente des Segelbrettes sind bekannt und bedürfen somit keiner weiteren Erläuterung.
Entsprechend einem bekannten Verfahren erfolgt die Befestigung
des Gabelbaumes 15 am Mast 12 entsprechend der Darstellung in Fig. 2 durch ein Verlaschen mittels
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einer Leine. Der vordere und der hintere Raum zwischen dem Verbindungsteil 18 und dem Mast 12 wurden übertrieben
dargestellt, um die zeichnerische Erläuterung zu verbessern. Auch wenn die Verlaschung 22 sorgfältig
durchgeführt wird, verbleibt trotzdem so viel Spiel, daß der Gabelbaum 15 um die Längsachse wackeln kann, die
sowohl durch das Verbindungsteil 18 als auch durch die Nock 21 des Gabelbaumes verläuft, wodurch die Kontrolle
über das Segelbrett herabgesetzt wird.
Die Beschreibung bezieht sich nachfolgend auf Fig. 3 der Zeichnungen. Gemäß dieser Darstellung ist das Verbindungsteil
25 entsprechend der Erfindung aufgebaut und ist am Mast 12 befestigten Zustand dargestellt. Die Enden 26 und
27 des Gabelbaumes 15 sind in Aufnahmelöchern 28 und 29 des Verbindungsteiles oder Beschlages befestigt. Der Mast
12 ist im unterbrochenen Bereich 17 des Segels sicher zwischen
komplementären halbzylindrischen Klauen 30 und 31 des Verbindungsteiles eingeklemmt, welche Klauen in ihrem
Inneren mit elastomeren Kisseneinlagen 32 und 33 versehen sind. Jede der Klauen 30 und 31 ist mit einer entsprechenden
Gabel 34 bzw. 35 versehen, die mittels Schwenkstiften 36 und 37 an einem Körperteil 38 des Verbindungs-.
teiles schwenkbar befestigt sind, wobei die Schwenkstifte 36 und 37 parallel zur Längsrichtung der Klauen durch den
Körperteil 38 verlaufen. Ein Bolzen 39 durchläuft quer zu den vorgenannten Schwenkstiften 36 und 37 und im wesentlichen
quer zur Längsrichtung des Gabelbaumes den Körperteil 38 und funktioniert als gemeinsame Schwenkachse
für die Aufnahmelöcher 28 und 29, welche so an entgegengesetzten Seiten derselben angeschlossen sind, daß die Aufnahmelöcher
sich als Einheit bewegen. Entsprechend der Darstellung ist der Körperteil 38 mit einem herkömmlichen
Handgriff 40 versehen sowie mit einer Öffnung 41 zum Anbringen der Aufholleine. Das Verbindungsteil 25 kann aus
irgendeinem korrosionsfesten Kunststoff oder Metall herge-
stellt sein, welches die notwendige Festigkeit und Steifigkeit hat. Natürlich bestehen die Kissen 32 und
33 aus elastischem Material gewünschter Dicke und gewünschter Eigenschaft.
Wenn der Gabelbaum 15 angebracht ist, befindet sich dieser im allgemeinen in einer horizontalen Lage, während
der Mast 12 vertikal ausgerichtet ist. Die Aufnahmelöcher
28 und 29 des Verbindungsteiles 25 liegen dabei auf den Klauen 30 und 31 und drücken diese in ein
klemmendes Umgreifen des Mastes 12, wie dies am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist. Die Anbringung der Segelnock,
d.h. des sogenannten Schothorns am freien Ende des Gabelbaumes (siehe Fig. 1), verhindert ein Nachuntenschwenken
des Gabelbaumes um den Stift 39, während das Gewicht des Gabelbaumes und das Ergreifen des Seglers
ein Bewegen des Gabelbaumes nach oben um den Schwenkstift 39 verhindert. Die Geometrie ist jedoch so gewählt, daß
nahezu + 30° Drehung um den Schwenkstift 39 aus der in Fig. 4 dargestellten Senkrechtlage zum Mast tolerierbar
ist, ohne daß die Klauen 30 und 31 ihren Griff am Mast lösen können. Wenn man jedoch die Aufnahmelöcher
28 und 29 (Aufnahmehülsen) um den Schwenkstift 39 verschwenkt, bis sie die in Fig. 6 dargestellte Lage einnehmen,
dann sind die Klauen 30 und 31 vollständig geöffnet-, so daß sich Verbindungsteil und Mast voneinander
lösen lassen. Das Ausmaß der erlaubten Klauenöffnung sollte den Durchmesser des Mastes überschreiten, damit die
geöffneten Klauen auch auf den Mast aufgeschoben werden können, wenn das Segel um den Mast herumgerollt
ist.
Wenn man berücksichtigt, daß der Mast 12 mittels des
Universalgelenkes 13 am Brett befestigt ist, so können
die offenen Klauen 30 und 31 des Verbindungsteiles 25 auf den freien Abschnitt des Mastes 12 entsprechend
der Darstellung in Fig. 6 aufgebracht werden, wenn der Gabelbaum 15 nahezu parallel zum .Mast ausgerichtet
ist.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 7 und 8 kann der Mast angehoben werden, während der Gabelbaum 15
abgesenkt wird, und zwar all dieses während des HaI-tens des Verbindungsteiles 25 gegen den Mast,um den
Mast fest zwischen den Klauen 30 und 31 des Verbindungsteiles 25 einzuklemmen. Da die Klauen relativ zum
Körperteil 38 frei drehbar sind, können sie von Hand ergriffen und in Anlage am Mast gehalten werden,
während der Mast angehoben wird und der Gabelbaum abgesenkt wird, und zwar in den relativen Richtungen, wie
sie inFig. 7 durch die Pfeile 44 und 45 angegeben sind. Wenn der Gabelbaum und der Mast sich entsprechend
der Darstellung in Fig. 8 im rechten Winkel zueinander befinden, oder innerhalb eines Bereiches von + 30°
dieser Ausrichtung, so ist das Verbindungsteil 25 fest am Mast angebracht. Jegliche Veränderung hinsichtlich
des Durchmessers des Mastes wird durch die Elastizität der elastomeren Kissen 32 und 33 ausgeglichen. Da sich
der Mast 12 im Universalgelenk 13 frei zum Brett 11
drehen kann, ist die Verbindung zwischen dem Verbindungsteil 25 und dem Maast 12 fest und formschlüssig.
Unter Segelbedingungen gibt es Anlässe, die es wünschenswert erscheinen lassen, das Segel zur Reduzierung der
Segelfläche zu reffen. Dies kann auf geeignete Weise mittels des neuen Verbindungsteiles bzw. Verbindungsbeschlages vorgenommen werden, indem der Gabelbaum 15
entsprechend der Darstellung in Fig. 9 angehoben wird, um den Griff am Mast zu lösen, woraufhin das Segel
parallel zum Vorliek 16 um den Mast so weit gewickelt
wird, wie dies gerade gewünscht ist. Danach wird das Verbindungsteil wieder angebracht, und zwar um das aufgewickelte
Segel, wonach der Gabelbäum 15 abgesenkt
wird. Jede Veränderung im Durchmesser des Mastes zusammen mit dem aufgerollten Siegel wird durch den Kisseneffekt
der elastomeren Einlagen 32 und 33 aufgenommen.
Wenn es gewünscht wird, das Segelbrett zu transportieren,
so ist es nur notwendig, das Segel vollständig auf den Mast aufzuwickeln, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist.
Danach wird das Verbindungsteil wieder aufgebracht und die Aufholleine 19 oder eine andere verfügbare Leine dazu
verwendet, die Klauen 30 und 31 miteinander zu verlaschen, und zwar zusammen mit dem dazwischen liegenden
aufgerollten Segel, wie dies in Fig. 11 dargestellt ist. In diesem Zustand kann der Gabelbaum zum Tragen der gesamten
Einheit Mast/Gabelbaum parallel zum Mast angeordnet
werden.
Die erfindungsgemäße Verbindung zwischen Mast und Gabelbaum erlaubt ein schnelles und leichtes Anbringen des
Gabelbaumes am Mast und Lösen desselben, und zwar zusammen mit einem bequemen Reffen und Transportieren.
- Leerseite -
Claims (1)
- HOFFMANN · EITLE & PARTNERPATENT-UND RECHTSANWÄLTEPATENTANWÄLTE DIPL.-ΙΝΘ. W. EITLE . DR. RER. NAT. K. HOFFMANN · DIPL.-INQ. W. LEHNDIPL.-ING. K, FDCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN · DR. RER. NAT. H.-A. BRAUNS · DlPL.-ΙΝβ. K. GOR©DIPL.-INQ. K. KOHLMANN . RECHTSANWALT A. NETTE39 978 p/hl1. David R. HumbleDeerfield Beach, Florida / USA2. Hans BarthFort Lauderdale, Florida / USASegelbrettPatentansprüche\ 1J Verbindungsteil zum Herstellen einer Verbindung zwischen dem Mast und Gabelbaum eines Segelbrettes, gekennzeichnet durch Kombinationsmittel zum selektiven Umklammern des Mastes, durch Mittel, die betriebsmäßig mit den Umklammerungsmitteln gekuppelt sind, um zumindest selektiv letztere in eine Umklammerung des Mastes zu drücken, und durch Mittel zum Verbinden des . Gabelbaumes mit den Umklammerungsmitteln.2. Verbindungsteil zum Herstellen einer Verbindung zwischen dem Mast und Gabelbaum eines Segelbrettes, gekennzeichnet durch Kombinationsmittel zum Einrichten einer Verbindung zwischen dem Gabelbaum und dem Mast, und durch ein Paar von selektiv bewegbaren Klauen, die mit den Kombinationsmitteln verbunden'sind und für ein selektives Umklammern des Mastes konstruiert und angeordnet sind.J 4 U b 7 ö3. Verbindungsteil zum Herstellen einer Verbindung zwischen dem Mast und Gabelbaum eines Segelbrettes, gekennzeichnet durch Kombinationsmittel zum selektiven Umklammern des Mastes, Mittel die betriebsmäßig mit den ümklammerungsmitteln gekuppelt sind und zumindest zwei selektive Betriebsstellungen haben, wobei in einer von diesen die Umklammerungsmittel so gedrückt werden, daß sie den Mast umklammern, während in der anderen Stellung sich die Umklammerungsmittel ο vom Mast lösen und durch Mittel zum Verbinden des Gabelbaumes mit den Umklammerungsmitteln.4 ο Verbindungsteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Umklammerungsmittel ein Paar von komplementären, halbzylindrischen Klauen (30,31) umfassen, welche für eine Bewegung zwischen einer Mastumklammerungsstellung und einer Freigabestellung angelenkt sind, und daß die genannten Mittel (28, 29) mit zwei Betriebsstellungen mit den Klauen gekuppelt sind, und zwar um zumindest diesen die Mastumklammerungsbewegung zu verleihen.5. Verbindungsteil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß die zumindest zwei Betriebsstellungen einnehmenden Mittel zumindest eine Aufnahmehülse (28,29) zum Aufnehmen eines Endes des Gabelbaumes umfassen, daß diese Aufnahmehülse schwenkbar mit den Klauen (30,31) verbunden ist, wodurch die Bewegung des Gabelbaumes in Richtung zu einem Drehen der Aufnahmehülsen (28,29) für eine Drehrichtung den Klauen die Mastumklammerungsbewegung verleihen.6ο Verbindungsteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten, zwei Be-triebsstellungen einnehmenden Mittel zwei Aufnahmehülsen zur Aufnahme von zwei Mastenden des Gabelbaumes umfassen, welche Aufnahmehülsen mit einer gemeinsamen Schwenkachse verbunden sind und zusammen mit dem Gabelbaum relativ zu den Klauen (30,31) um ihre Schwenkachse (39) bewegbar sind.7. Verbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß ein Körperteil(38) vorgesehen ist, daß Klauen (30,31) an jeweils einer Seite an einer Klauenachse drehbar befestigt sind, die parallel zu den Elementen der halbzylindrischen Klauen durch den Körperteil (38) verlaufen, und daß die genannte gemeinsame Schwenkachse in der Nähe der Klauenschwenkachse durch den Körperteil (38) verläuft, und zwar in einer Ebene normal zur Klauenschwenkachse, wobei die Aufnahmehülsen an entgegengesetzten Enden der gemeinsamen Schwenkachse für eine Bewegung derselben als Einheit um einen Bogen zwischen Stellungen angeordnet sind, in denen die Aufnahmehülsen (28,29) über den Klauen (30,31) liegen, um den Mastumklammerungszustand einzunehmen, und in der die Aufnahmehülsen für das Lösen vom Mast frei sind.8. Verbindungsteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Klauen (30,31) im wesentlichen aus steifem Material hergestellt sind und in ihren aufeinander zu gerichteten Innenflächen mit einer Kissenschicht (32,33) aus elastomerem Material versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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