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DE2848363A1 - Einrichtung zum vorwaertsbewegenden antreiben eines koerpers mittels durch besegelung ausgenutzter windkraft - Google Patents

Einrichtung zum vorwaertsbewegenden antreiben eines koerpers mittels durch besegelung ausgenutzter windkraft

Info

Publication number
DE2848363A1
DE2848363A1 DE19782848363 DE2848363A DE2848363A1 DE 2848363 A1 DE2848363 A1 DE 2848363A1 DE 19782848363 DE19782848363 DE 19782848363 DE 2848363 A DE2848363 A DE 2848363A DE 2848363 A1 DE2848363 A1 DE 2848363A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
lines
cross
transverse
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782848363
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Dr Strasilla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782848363 priority Critical patent/DE2848363A1/de
Publication of DE2848363A1 publication Critical patent/DE2848363A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/22Load suspension
    • B64D17/34Load suspension adapted to control direction or rate of descent

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zum vorwärtsbewegenden Antreiben eines Körpers
  • mittels durch Besegelung ausgenutzter Windkraft Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum vorwärtsbewegenden Antreiben eines Körpers mittels durch Besegelung ausgenutzter Windkraft, wobei die besegelungsfernen Enden der Fangleinen mit einem Bügel verbunden sind und sich in Anströmrichtung gesehen von der linken und der rechten Hälfte der Besegelung her je mindestens eine Steuerleine gegen den Bügel hin erstreckt.
  • Bei der Erfindung nach der DE-OS 2 619 951 handelt es sich darum, eine Segeleinrichtung der genannten Art, wie diese an sich schon vorgeschlagen worden ist, weiter zu verbessern und zu vervollkommnen mit dem Ziel der Erreichung einer erhöhten Sicherung beim Gebrauch dieser Einrichtung,einer Erweiterung deren Anwendungsmöglichkeiten bei der dafür in Betracht kommenden jeweiligen Sportart mit wählbarer Unterschiedlichkeit in ihrer Handhabung.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt weiterverbessernd den gleichen Erfolg und dies vor allem, was die Handhabung einer Einrichtung der vorliegenden Art angeht. Dies ist dadurch besonders vorteilhaft erreichbar, dass die Fangleinen mit einer zwischen den Enden des Bügels liegenden Schwenkstelle verbunden sind, dass der Bügel um die Schwenkstelle schwenkbar angeordnet und zu gegenüberliegenden Seiten der Schwenkstelle je mit einer der Steuerleinnverbunden ist, derart, dass bei eblähter Besegelung die Steuerleinen mit einer Verschwenkbewegung des Bügels anziehbar bzw. nachgebbar sind.
  • Eine zu bevorzugende Ausführungsform ist gegeben, wenn dieser aus einem den Querbügel in seiner wesentlichen Länge überbrückenden Bogenstück bestehend gewählt ist.
  • Durch Vorsehen eines solchen Bogenstückes ergeben sich weitere Vorteile besonderer Art. Es wird mit Hilfe eines bogenförmigen Griffs am Querbügel nämlich nicht nur sein Handhaben an sich erleichtert, sondern es wird damit sogar eine Einhandbedienung der Segeleinrichtung bezüglich der Betätigung der Steuerleinen leichter möglich und zwar sogar ohne dass ein Anhängen an ein von der segelnden Person getragenes Gurtzeug noch notwendig ist.
  • Ein Fortschritt zusätzlicher Art ist erreichbar, wenn das genannte Bogenstück als Bauelement für sich hergestellt vorgesehen ist und zwar so, dass es sich dem Querbügel einfach und leichtansetzen und ebenso auch wieder rasch von, ihm lösen läßt. In dieser Weise kann das Bogenstück dann auch nach seiner Lösung vom Querbügel noch eigene zweckdienliche Aufgaben erfüllen.
  • Baulich und funktionsmässig ist es ferner von Vorteil, wenn das genannte Bogenstück bevorzugt so ausgebildet ist, dass seine beiden Enden sehnenartig durch eine Stange o.dgl. miteinander verbunden sind. Hierzu eignet sich bevorzugt z.B. eine ein U-Profil aufweisende Schiene o.dgl.. Eine solche Schiene macht nämlich den fraglichen Querbügel zwischen die Schenkel ihres U-Profiles einlegbar, was konstruktiv Vorzüge bringt.
  • Die Erfindung und deren Einzelheiten sind nachstehend an Hand von Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise noch näher erläutert und beschrieben.
  • Es zeigen im einzelnen: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung einer der Erfindung entsprechenden Segel einrichtung unter Verwendung eines einzigen, die Steuerleinen durchführend aufnehmenden Hohlseils; Fig. 2 eine Darstellung nur des unteren Teils von Fig. 1 in etwas grösserem Massstab wiedergegeben und zwar veranschaulicht mit vom steuernden Querbügel getrennt dargestellten Bogenstück; Fig. 3 bis 7 Einzelheiten der der Erfindung entsprechenden Einrichtung in Teilansicht und zwar Fig. 3 eine Ausführung des mit einem Bogenstück versehenen Querbügels; Fig. 4 den Querbügel zusammen mit seinem Bogenstück in getrennter Stellung dargestellt; Fig. 5 einen verlängerbar vorgesehenenQuerbügel in gegenüber den vorhergehenden Figuren vergrösserter hälftiger Darstellung; Fig. 6 und 7 ein schnell bedienbares Verbindungsschloss zwischen Querbügel und seinem Bogenstück, ebenfalls vergrössert dargestellt veranschaulicht nach der Schnittlinie VII - VII in Fig. 2 und zwar in geöffneter und geschlossener Stellung und Fig. 8 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Einrichtung.
  • Wie aus den verschiedenen Figuren hervorgeht und insbesondere aus Fig. 1, besteht die dargestellte Segeleinrichtung aus einer Schirmsegelfläche 1. 2 sind Schirmabnähungen, an deren Basis 3 die sogenannten Schirm- bzw. Fangleinen 4 angebracht sind. Diese Leinen 4 haben eine passende Länge. Sie sind an ihrem schirmfernen Ende z.B. in vier durch die Karabinerhaken 6 o.dgl. gebildete Bündel 5 zusammengefasst.
  • Die Schirmsegelfläche 1 ist auf ihrer linken und rechten Seite mit zum Steuern der Besegelung dienenden Oeffnungsklappen 10 bzw. 11 versehen (vergl. Fig. 1), wie dies an sich bei Fallschirmen bekannt ist. Diese Klappen sind in Fig. 1 schematisch dargestellt. Zu diesen Klappen 10 und 11 führen sogenannte Steuerleinen 12 und 13. Diese Leinen sind zu ihrer Bedienung zwecks gewünschter Betätigung der Klappen 10 und 11 zum Querbügel 9 hingeführt. Je nachdem, ob die Klappen 10 und 11 wechselweise nach aussen geöffnet stehen oder mittels der Steuerleinen 12 bzw. 13 nach einwärts der Schirmsegelfläche 1 gezogen gehalten sind, lässt sich dadurch die genannte Segelfläche 1 im Wind steuernd hin- und herbewegen.
  • Auch ein Höher- und Tieferstellen der Segel fläche ist durch die Steuerklappen möglich, die auch in grösserer Anzahl vorgesehen sein können.
  • Die Schirmsegelfläche 1 ist ferner noch mit einer sogenannten Bremsleine 16 ausgestattet, die in der Mitte 15 der Aussenseite der Fläche 1 befestigt ist (vergl.
  • Fig. 1). Bei kleinen Besegelungen kann diese Bremsleine 16 entfallen.
  • Die Zugverbindung der Fangleinen 4 mit dem Querbügel 9 weist bei Beispiel nach Fig. 1 ein Hohlseil 34 auf. Dieses Hohlseil34 hat im wesentlichen einen Hohlkern in Form eines Schlauches oder Kunststoffröhrchens und ist aussen vorteilhafterweise mit einem aus sehr kräftigem Material geflochtenen Textilmantel 45 versehen, der durch den Hohlkern seine zugfeste Stabilität erlangt. Die Endstücke des Hohlseiles 34 bilden feste Hülsenkörper 36 bzw. 41.
  • Wie aus den verschiedenen Figuren 1 bis 7 hervorgeht, ist dem Querbügel 9 noch ein mit 50 bezeichnetes Bogenstück beigegeben. Dieses als Handgriff dienende Bogenstück 50 überbrückt die wesentliche Länge des Querbügels 9.
  • Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Person 51, die sich der beschriebenen Segeleinrichtung bedient, ergreift mit den Händen beider Arme 52 das genannte Bogenstück 50 und kann so den Querbügel 9 leicht und bequem in der Ebene des Bogenstückes z.B. um die als Gelenk 53 vorgesehene Achse 58 verschwenken, auf der die Zugkraft der Segelschirmfläche 1 liegt. Dadurch lassen sich die Steuerleinen 12 und 13, die je am einen und am anderen Ende des Querbügels 9 befestigt gehalten sind, entsprechend der jeweils gewählten Verschwenkung dieses Querbügels 9 sogar gleichzeitig gegenläufig und dadurch in an sich noch übersetzend vergrössertem Ausmass verlängern und verkürzen, wie es für die Steuerung der Segelfläche 1 nach rechts oder links durch entsprechende Betätigung der Steuerklappen 10 und 11 nach der Aussen- oder nach der Innenseite der Schirmsegelfläche 1 hin gewünscht wird. Das Bogenstück 50 kann gegebenenfalls auch einhändig gehalten und zweckamss betätigt werden, was das Steuern der Besegelung vor allem auch beim Schrägfahren und Kreuzen noch besonders erleichtert.
  • Das Hohlseil 34 nach Fig. 1 kann beliebig lang gewählt sein, wie es eben dem Gelände, in welchem die Segeleinrichtung Verwendung finden soll, entsprechend geeignet ist. Die schirmferne Abschlusshülse 41 des Hohlseils 34 hat zweckmässig seitlich je einen Schlitz (nicht dargesellt), um die Steuerleinen 12 und 13, wie Fig. 1 zeigt, schräg an das eine bzw. andere Ende des steuernden Querbügels 9 nach aussen führen und dort geeignet befestigen zu können. Mit 54 ist ein Zugseil bezeichnet, das mit einem Ende in der Hülse 41 verankert gehalten ist. Am anderen Ende ist dieses Zugseil 54 in einem mit 55 bezeichneten weiteren Hülsenkörper z.B. mittels eines Knotens zugsicher befestigt gehalten (Vergl. Fig. 6). Dieser Hülsenkörper 55 ist an seinem dem Querbügel 9 zuweisenden Ende gåbelförmig aufgespalten, so dass die Lappen 56 und 57 entstehen, die den Querbügel 9 zwischen sich aufnehmen. Die gegenseitige zul'feste Verbindung dieser Teile stellt ein quer durchgesteckter Rundzapfen 58 her, der für den Querbügel 9 zugleich als Gelenk 53 für seine Schwenkbewegung entsprechend dem Pfeil 59 und als punktförmiger Kraftangriff der Fangleinen 4 wirksam wird. In Richtung senkrecht zu dieser Schwenkbewegung sind die genannten Teile starr miteinander in Verbindung gehalten.
  • Es ist von besonderem Vorteil, wenn das Bogenstück 50 als Bauteil für sich hergestellt und, wie schon erwähnt, dem Querbügel 9 als selbständiger Körper ansetzbar und auch wieder leicht von ihm lösbar vorgesehen ist. Das Bogenstück 50 hat vorteilhafterweise eine die Enden seines Bogens verbindende Querschiene 60, die ein U-Profil aufweist.
  • Zwischen dessen Schenkeln 61 ist der Querbügel 9 einlegbar (vergl. auch Fig. 6 und 7). Zur zugfesten Verbindung beider Teile dient dabei irgend ein geeigneter Schnellverschluss, der - an sich in seiner Art nicht zur Erfindung gehörend -in ein mit 62 bezeichnetes Gehäuse 62 eingebaut ist.
  • Dieses Gehäuse 62 ist bevorzugt in der Mitte der Profilschiene 60 unten fest an deren U-Balken anmor5lert, Es hat einen auch den genannten U-Balken durchsetzenden Schlitz (nicht dargestellt) zum Einstecken einer Zunge 63, die auf dem Gelenkzapfen 58 gehalten sitzt. Die Verbindung der beschriebenen Teile ergibt somit den gewünschte Schnellverschluss, wie in fig. 7 dargestellt ist, der die beim Segeln, insbesondere beim Ski-Segeln auftretende Zugkraft zentrisch aufnimmt und nach hinten zum Bogenstück 50 hin überträgt. Es rastet beim Einstecken der Zunge 63 in das Gehäuse 62 ein in diesem Gehäuse befindlicher Zapfen o. dgl.
  • selbsttätig in eine in der Zunge 63 befindliche Ausnehmung ein. Am Gehäuse 62 ist noch ein Druckknopf 64 so angebracht, dass er sich bequem und schnell zum Lösen des durch die beschriebene Steckverbindung gegebenen Schlosses betätigen lässt.
  • Wenn es sich also im Falle der Gefahr darum handelt, die Segeleinrichtung schnell ausser Funktion zu setzen, so kann dies durch Drücken des Knopfes 64 rasch geschehen. Dadurch wird der Querbügel 9 mit allen, insbesondere den auf Zug beanspruchten daran befestigt gehaltenen Teilen in Gefahr behebender.Weise freigegeben, wobei die Segeleinrichtung nämlich in sich zum Zusammenfallen kommt. Das Bogenstück 50 mit allen daran befestigten Teilen bleibt dagegen in der Hand gehalten.
  • Nach Fig. 2 ist am Bogenstück 50 noch eine mit einer Handkurbel 65 versehene Ab- und Aufwickelspule 66 für eine Rückholleine 67 befestigt. Diese Leine führt mit ihrem freien vorderen Ende zu der am Querbügel 9 angebrachten Oese 68. So kann also der im Notfall abwerfend freigegebene Querbügel 9 zusammen mit allen an ihm angebrachten Teilen durch Aufspulen der in gewisser Länge frei ablauffähigen Leine 67 bequem wieder von der segelnden Person zu sich herangeholt werden, um die Segeleinrichtung erneut in Gebrauch zu nehmen oder auch sie zum Watpacken zusammenlegen zu können. Am Bogenstück 50 ist mit der Befestigungsöse 69 o.dgl. ferner noch die oben schon erwähnte sogenannte Bremsleine 16 festgehalten, die andernends aussen bei 15 an die Segelschirmfläche 1 führt und diese von dort her wie ein zusammengeklappter Schirm in umgekehrter Richtung gegen den Wind heranziehen lässt, und diesen Schirm dadurch als Segelfläche unwirksam werden lässt.
  • Die Bremsleine 16 kann übrigens auch zum langsamen Entfalten der Schirmfläche 1 bei deren Ingebrauchnahme nutzbar gemacht werden, indem die herangezogene Leine 16 mit der Hand langsam wieder freigegeben wird, so dass sich die Schirmfläche nicht plötzlich, sondern allmählich in ganzer Grösse wieder mit Wind füllen kann. Um die Bedienung der Bremsleine 16 auch im letztgenannten Sinn zu erleichtern, kann für sie ebenfalls eine mit einer Handkurbel 70 ausgestattete Auf- und Abwickelspule 71 vorgesehen sein, die am Bogenstück 50 mitgetragen ist (Vergl. Fig. 3).
  • Anhand von Fig. 4 ist veranschaulicht, dass der Schnellauslöseverschluss 72 zu seinem schnelleren Bedienen in der Mitte am Bogen des Bogenstücks 50 angebracht auch näher an die Hand der segelnden Person herangerückt sein kann. Die am Querbügel 9 befestigte Einsteckzunge 73 ist in diesem Falle entsprechend länger ausgeführt. Sie durchsetzt die Querschiene 60 des Bogenstücks 50 dabei in einem Schlitz 74.
  • Durch Drücken des Verschlussknopfes 75 können der Querbügel 9 und das Bodenstück 50 im Falle der Gefahr oder beim Hinstürzen der segelnden Persontdamit so gleichfalls sofort voneinander getrennt werden.
  • Aus Fig. 5 geht hervor, dass der Querbügel 9 mit einem ihn zum Gebrauch mit kraftübersetzender Wirkung verlängernden bzw. zum Transpibot verkürzenden Teleskopstück 76 ausgestattet sein kann. Hierbei kann die jeweils gewählte Längen einstellung durch einen in passend vorgesehene Löcher einsteckbaren Querbolzen 77 gesichert gehalten sein. Beidseitig des Querbügels 9 ist dann noch eine ihm aufsteckbare Endkappe 78 vorgesehen, an der die zugehörige Steuerleine 12 bzw. 13 befestigt ist.
  • Die Erfindung bringt u.a. auch noch den wesentlichen weiterenVorteil, dass am Leibgurt der segelnden Person keine wesentlichen Teile der Segeleinrichtung mehr befestigt gehalten sein müssen. Diese sind vielmehr allein am lösbaren Bogenstück 50 getragen vorgesehen. Ein Verheddern, Verwirbeln oder Verdrehen solcher Teile am Körper bleibt dadurch grundsätzlich vermieden.
  • Damit die Segel einrichtung beim Sturm und / oder bei Nebel trotzdem auch dann nicht verloren gehen kann, wenn der segelnden Person das Bogenstück 50 aus der Hand fällt, ist noch ein zum Leibgurt führendes Sicherheitsseil 80 an einem an der Profilschiene 60 des Bogenstücks 50 angeschweissten Lappen 81 mittels eines Karabiners 82 angehängt (Fig. 6). Ein solches Sicherungsseil 80 kann, wenn es sich am Körper abspannt, wahlweise auch zur Kraftentlastung der das Bogenstück 50 haltenden Hand nutzbar gemacht werden.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 sind die Fangleinen 4 direkt zum Querbügel 9 geführt und dort mittels eines Karabinerhakens 83 an einer mit dem Querbügel fest verbundenen Lasche befestigt. Der Kraftangriff der Fangleinen 4 am Querbügel 9 erfolgt indessen mindestens angenähert punktförmig, sodass der Querbügel 9 von der Hand der Bedienungsperson ergriffen und nach Art eines Waagebalkens um dem Kraftangriffspunkt bzw. um das durch den Karabinerhaken 83 und die Tasche gebildete Gelenk 53 verschwenkt werden kann. Die linke Steuerleine 12 ist zum linken Ende und die Steuerleine 13 zum rechten Ende des Querbügels 9 geführt und dort in der Länge begrenzt festgehalten. An den Enden des Querbügels 9 sind die Steuerleinen 12 und 13 durch entsprechende Bohrungen im Querbügel 9 hindurchgeführt und mittels eines Knotens oder Knebels 84 unverlierbar gehalten. Dabei ist darauf zu achten, dass bei geblähter Besegelung 1 und straffen Fangleinen 4 die Steuerleinen 12 und 13 ebenfalls gestreckt sind, bzw.die Knoten oder Knebel 84 gegen den Querbügel 9 anliegen. Verschwenkt die Hand der Bedienungsperson den Querbügel 9 um das Gelenk 53, wird die eine der Steuerleinen 12 bzw. 13 angezogen und die andere nachgegeben, sodass sich die Besegelung nach der Richtung der angezogenen Steuerleine bewegt.
  • Die Steuerung der Besegelung 1 erfolgt somit in einfachster Weise durch ein Verschwenken der den Querbügel 9 haltenden Hand.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 können die Steuerleinen 12 und 13 analog zum Beispiel nach Fig.
  • 8 direkt zum Querbügel 9 und unter Umgebung des Hohlseils 34 geführt sein.
  • Die der Erfindung entsprechenden Vorkehrullen bringen ihre Vorteile vor allem auch bei Verwendung einer vergleichsweise kleinen Segelfläche, die sich leichter handhaben und steuern lässt. Auch können deren Steuerleinen durch ein einziges Hohlseil hindurchgeführt leichter bedient werden. Anstelle einer ausgesprochen schirmförmigen Segel fläche könnte z.B. auch eine mehreckige Segelfläche flacherer Form in Betracht kommen, für die die Gegenstände der Erfindung ihren Zweck in gleicher Weise analog erfüllen können.
  • Leerseite

Claims (12)

  1. Patent ansprüche 1. Einrichtung zum vorwärtsbewegenden Antreiben eines Körpers mittels durch Bes-egelung ausgenutzter Windkraft, wobei die besegelungsfernen Enden der Fangleinen mit einem Bügel verbunden sind und sich inAnströmrichtung gesehen von der linken und rechten Hälfte der Besegelung her je mindes -tens eine Steuerleine gegen den Bügel hin erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangleinen (4) mit einer zwischen den Enden des Bügels (9) liegenden Schwenkstelle (53) verbunden sind, dass der Bügel um die Schwenkstelle (53) schwenkbar angeordnet und zu gegenüberliegenden Seiten der Schwenkstelle (53) je mit einer der Steuerleinen(12,13) verbunden ist, derart, dass bei geblähter Besegelung die Steuerleinen (12,13) mit einer Verschwenkbewegung des Bügels (9) anziehbar bzw.
    nachgebbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (9) ein ihn in seiner wesentlichen Länge überbrückendes Bogenstück (50) aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Bügel (9) noch ausgestattet ist mit einem ihm zusätzlich beigegebenen Körper 50), der für ihn zur Erleichterung seiner Segeleinrichtung steuernden Handhabung und als Handgriff dienlich ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Querbügel (9) beigegebene Körper aus einem diesen Bügel in seiner wesentlichen Länge überbrückenden Bogenstück (50) besteht.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bogenstück (50) als dem Querbügel (9) rasch lösbar anzusetzendes Bauelement für sich ausgebildet vorgesehen ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden des Bogenstücks (50i durch eine Stange (60) o.dgl. miteinander verbunden sind, die bevorzugt ausgeführt ist als eine.z.B. ein U-Profil aufweisende Schiene (60), die den Querbügel (9) zwischen die Schenkel (61) dieses Profils (60) einlegbar macht, wobei das Bogenstück (50) und der Querbügel (9) durch einen schnell herzustellenden und schnell auch wieder zu lösenden Verschluss (Fig. 7 und 8) miteinander verbunden gehalten vorgesehen sind und dieser Verschluss vorzugsweise im Mittelbereich der zu verbindenden Teile (9,50) angebracht ist.
  7. 7. E.nrichtung nach Anspruch 3 und folgenden,.
    dadurch gekennzeichnet, dass die von der Schirmfläche (1) ausgeübte Zugkraft in der Mitte-des Querbügels (9) angreifend vorgesehen ist, dorthin übertragen durch ein Zugseil (54), das zwischen einem die Steuerleinen (12,13) in seinem Hohlkern (35) zuführenden, im Abstand vom Querbügel (9) gehaltenen Hohlseil (34) und dem genannten Querbügel (9) vorgesehen ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 3 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Querbügel (9) um einen in seiner Mitte angeordneten Querzapfen (58), bei dem die Zugkraft der Segelschirmfläche (1) sich abspannend angreift, schwenkbar angelenkt vorgesehen ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 3 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleinen (12,13) der Segelschirmfläche (1) dem Querbügel (9) durch ein Hohlseil (34) gehend so zugeführt sind, dass sie an diesem im Abstand vom Querbügel (9) gehaltenen Hohlseil (34) in dessen Endhülse durch einen Schlitz hindurch seitwärts in schräger Richtung zum Befestigen dort nach den beiden Enden des Querbügels (9) hin verlaufen.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 3 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Querbügel (9) an seinen beiden Enden je mittels eines Teleskopstücks (76) o.dgl. verlängerbar vorgesehen ist.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 3 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das lösbar mit dem Querbügel (9) verbundene Bogenstück (50) je mit einer Vorrichtung (66,71) zum Festmachen einer Rückholleine (67) für den Querbügel (9) und einer Bremsleine (16) für die Segelschirmfläche (1), welche Leine (16) auch als Startleine für die Segelschirmfläche (1) nutzbar zu machen ist, versehen ist, diese Vorrichtung (66) je ausgebildet z.B. als mit einer Handdrehkurbel (65) ausgestattete Aufspulvorrichtung.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 3 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Querbügel (9) oder dessen Bogenstück (50) her zum Körper (Leibgurt 79) der segelnden Person herangeführtes Sicherungsseil (80) vorgesehen ist, das dort zusätzlich nochmals durch ein Schnelllöseschloss (84) abgesichert ist.
DE19782848363 1978-11-08 1978-11-08 Einrichtung zum vorwaertsbewegenden antreiben eines koerpers mittels durch besegelung ausgenutzter windkraft Withdrawn DE2848363A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2610895A1 (fr) * 1987-02-17 1988-08-19 Rose Andre Dispositif de reglage en vol, de l'incidence d'une voilure porteuse, et voilure ainsi equipee
CN106379540A (zh) * 2016-09-08 2017-02-08 大连理工大学 一种遥控降落伞

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