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Segelbrett
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Segelbrett mit einem vom Benutzer
relativ zum Segelbrettkörper und Wind verstellbaren unverstagten Rigg mit einem
zwischen Mast und Großbaum aufgespannt gehaltenen Segel, wobei das Segel am Nocken
des Großbaums angeschlagen ist und das Unterliek des Segels vom Nocken aus zum Mast
verläuft, dessen Fuß auf dem Segelbrettkörper allseitig frei dreh- und schwenkbar
befestigt ist, und wobei Einrichtungen zum Halten und Verstellen des Segels bzw.
Riggs vorgesehen sind.
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Bei einem derartigen Segelbrett muß das Rigg Je nach Wind- und Fahrtrichtung
von beiden Seiten des Segels aus gehalten bzw.
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verstellt werden können. Bei einem aus der Deutschen Aualegeschrift
1 914 604 bekannten Segelbrett-Rigg ist der Großbaum in Griifhöhe oberhalb des Segelhalses
am Mast befestigt, das heißt das Segel reicht bis unterhalb des Großbaums. Aus diesem
Grunde
sind bei diesem bekannten Rigg anstelle eines einzigen Großbaums zwei nach außen
gekrümmte Großbäume in Form einer Spreizgaffel vorgesehen, zwischen denen das Segel
lose geführt wird. Diese Konstruktion hat jedoch den Nachteil, daß sie verhältnismäßig
schwer ist, was sich insbesondere bei dem Aufrichten eines gekenterten Segelbretts
bemerkbar macht. Hierzu ist erläuternd darauf hinzuweisen, daß ein derartiges Aufrichten
normalerweise mittels eines am Mast befestigten Taus erfolgt.
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Da der Anlenkpunkt des gespreizten Großbaums am Mast bei dem bekannten
Segelbrett relativ hoch über der Anlenkung des Mastfußes am Segelbrettkörper liegt,
ergibt sich ein beträchtlicher Hebelarm zwischen Großbaum und Mastfußanlenkung und
damit ein entsprechend großes erforderliches Aufrichtmoment. Ein weiteres Erschwernis
beim Aufrichten des bekannten Riggs ergibt sich daraus, daß der geteilte Großbaum
eine beträchtliche Länge hat und seinerseits gegenüber Mast und Segelbrettkörper
schwenkbar ist. Schließlich behindert der bei dem bekannten Rigg vorgesehene Spreizbaum
die Ausbildung eines Segelbauchs.
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Bei dem Segelbrett gemäß der Deutschen Gebrauchsmusterschrift 7 421
380 hat man zwar versucht, die vorstehend geschilderten Nachteile wenigstens zu
verringern. Hierzu weist das Rigg dieses weiteren bekannten Segelbretts anstelle
zweier gekrümmter Großbäume nur einen einzigen gekrümmten Großbaum auf, wobei das
Segel im Bereich dieses Großbaums quergeteilt ist. Gr Segler kann daher aufgrund
des im Segel befindlichen Durchgriffspalts den gekrümmten Großbaum von jeder Seite
des Segels aus ergreifen und um eine die beiden Enden des Großbaums verbindende
Längsachse auf die Seite des Segels drehen, an welcher sich der Segler gerade befindet.
Es mag zwar sein, daß durch diesen nur einseitigen gekrümmten Großbaum dessen Gewicht
gegenüber dem aus der vorher genannten Literaturstelle bekannten Spreizbaum verringert
ist.
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Jedoch ist auch diese Riggausführung immer noch nicht zufriedenstellend.
Abgesehen davon, daß die zum Drehen des gekrümmten Großbaums um seine Längsachse
erforderlichen Lagerungseinrichtungen einen susätzliohen konstruktiven Aufwand bedeuten,
liegt ein entscheidender Nachteil darin, daß auch bei dieser Ausführung weiterhin
zwischen
dem Anlenkpunkt des Großbaums am Mast und der Anlenkung des Mastfußes am Segelbrett
ein beträchtlicher Momentenarmabstand besteht, welcher das Aufrichten des Riggs
erschwert, zumal dabei ebenfalls der relativ lange Großbaum seinerseits gegenüber
Mast und Segelbrettkörper beweglich ist. Ein weiterer wesentlicher Nachteil dieses
bekannten Riggs liegt in dem Vorhandensein des Querschlitzes im Segel in Höhe des
Großbaums. Es bedarf keiner näheren Erläuterung, daß der auf das Segel wirkende
Wind an dieser Stelle durch das Segel geradezu hindurchpfeift, was eine merklich
verschlechterte Ausnutzung der Windkraft und somit eine Verlangsamung der Fahrt
ergibt. Schließlich ist noch zu erwähnen, daß infolge der freien Drehbarkeit des
Großbaums um seine Längsachse dieser eine ausreichend feste Handhabung des Riggs
nicht in sämtlichen Betriebsstellungen ermöglicht.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Segelbrett
mit einem vom Benutzer relativ zum Segelbrettkörper und Wind verstellbaren und verstagten
Rigg zu schaffen, welches die Nachteile der bekannten Segelbretter beseitigt. Dabei
soll insbesondere bei einfachem Aufbau des Riggs ein wirksames Wiederaufrichten
eines gekenterten Segelbretts ohne große Mühe möglich sein und ferner das Segel
selbst optimal für den Wind ausgenutzt werden können.
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Diese Aufgabe wird bei einem Segelbrett der eingangs erwähnten Gattung
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Mast im Griffbereich zwei fest angeordnete
Mastarme aufweist, welche einander gegenuborliotond an beiden Seiten des Segels
mit Abstand von diesem verlaufen und in Griffhöhe Jeweils einen querverlaufenden
Griffabsohnitt sum Halten und Verstellen des Segels bzw. Riggs aufweisen, und wobei
der Großbaum im Bereich des Unterlieks des Segels längs dieses verläuft und am Mastfuß
fest angebracht ist.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform verlaufen die beiden Mastarme
zwischen Griffhöhe und dem Mastfuß und bilden in diesem Bereich den Mast selbst.
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Bei dem r! erfindungsmäßen Segelbrett ist aleo der Anlenkpunkt des
Großbaums
am Mast so weit wie nur möglich nach unten verlagert, nämlich bis zum Mastfuß. Da
sich somit der Großbaum in unmittelbarer Bähe der Anlenkung des Masts am Segelbrettkörper
befindet, ergibt sich durch den Großbaum nur eine minimale Behinderung beim Aufrichten
des Masts. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß der Großbaum nur aus einem einzigen
Holm bestehen braucht, zumal er längs des Unterlieks des Segels verläuft und in
übrigen auch nicht zum Halten und Verstellen des Segels bzw. Riggs verwendet wird.
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Da andererseits der Großbaum bei der vorliegenden Erfindung am Mastfuß
fest angebracht ist, kann das Halten und Verstellen des Segels bzw. Riggs auf einfache
Weise vom Mast aus erfolgen. Hier-ZU ist bei der bevorzugten Ausführung der Erfindung
der Mast zwischen Griffhöhe und Mastfuß in besonders zweckmäßiger Weise durch zwei
Mastarme gebildet, welche einander gegenüberliegend an beiden Seiten des Segels
mit Abstand von diesem Jeweils einen querverlaufenden Griffabschnitt zum Halten
und Verstellen des Segels bzw. Riggs aufweisen. Da diese Griffabschnitte relativ
kurz gehalten werden können, ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Konstruktion
gegenüber den üblichen Mastausbildungen kaum eine Gewichtsvergrdßerung und somit
praktisch keine Erschwerung beim Aufrichten des gekenterten Segelbretts. Andererseits
ergibt sich aus der möglichen Kürze der Griffabschnitte, daß das Segel selbst durch'die
Zh beiden Seiten dieses angeordneten Mastarme nicht behindert wird, so daß es optimal
durch den Wind ausgenutzt werden kann. In diesem Zusammenhang ist schließlich noch
auf einen weiteren sich aus der Erfindung ergebenden Vorteil hinzuweisen.
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Dadurch, daß der Großbaum nicht wie bei den bekannten Segelbrettern
zum Halten und Verstellen des Segels bzw. Rigge verwendet wird, kann er über seine
gesamte Länge einen minimalen Abstand zum Segelbrettkörper haben. Es ist leicht
einzusehen, daß sich hierdurch bei gegebener Masthöhe eine merklich verrößerte Segel
fläche ergibt als bei den bekannten Segelbrettörn.
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Mit Vorteil verläuft von dem dem Achterliek des Segels zugewandten
Ende der beiden Orifiabschnitte Jeweils ein mit diesen einstückig ausgebildeter
Standabechnitt schräg nach unten bis zum Mastfuß, wobei der ßtandabschnitt mit dem
Mastfuß durch oino vorzugsweise sicherbare Steckverbindung lösbar verbunden ist.
Gemäß einem weiteren
vorteilhaften Erfindungsmerkmal sind die Griffabschnitte
der beiden Mastarme an ihren dem Vorliek des Segels zugewandten Enden mittels eines
Krümmers miteinander und im Scheitelpunkt des Krümmers mit dem oberhalb der Mastarme
befindlichen Mastabschnitt jeweils durch eine, vorzugsweise sicherbare, Steckverbindung
lösbar verbunden. Es ergibt sich somit eine besonders einfache Ausbildung der beiden
Mastarme sowie eine einfache Verbindung dieser mit dem oberen Mastabschnitt und
dem Mastfuß.
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In entsprechender Weise ist mit Vorteil der Großbaum mit dem Mastfuß
mittels einer, vorzugsweise sicherbaren, Steckverbindung lösbar verbunden.
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Vorteilhafterweise weist im gesamten durch die Mastarme gebildeten
Bereich des Masts das Vorliek des Segels eine Seiltasche auf, in welcher ein spannbares
Stabilisierungsseil verläuft. Hierdurch ergibt sich auch in dem Bereich, in welchem
der Mast durch die seitlichen Mastarme gebildet ist, eine ausreichende Stabilisierung
des Vorlieks.
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Bei einer anderen ebenfalls vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
ist zwischen Griffhöhe und dem Mastfuß ein einziger gerade verlaufender Mastabschnitt
vorgesehen, an dessen oberem Endabschniti, vorzugsweise als Doppelarme ausgebildeten,
Mastarme fest angebracht sind und dessen unteres den Mastfuß bildendes Ende zum
Anschließen des Großbaums in Richtung auf das Achterliek des Segels umgebogen ist.
Auch diese weitere AustUhrungstorm der Erfindung zeichnet sich durch besondere Einfachheit
und Zweckm§ßigkeit aus. Dies gilt in besonderem Maße für das Anschließen des Großbaums
einfach an das umgebogene untere Ende des Mastes.
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In vorteilhafter Weise ist dabei mit dem unteren Mastabschnitt wenigstens
ein Krümmer einstückig verbunden, an dessen beiden Enden die Maitarme Jeweils mittels
einer, vorzugsweise sicherbaren, Steckverbindung lösbar befestigt sind.
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In entsprechender Weise sind ebenfalls mit Vorteil einerseits der
Großbaum mit dem umgebogenen Ende des Masts und andererseits der
untere
Mastabschnitt mit dem darüber befindlichen Mastabschnitt jeweils mittels einer,
vorzugsweise sicherbaren, Steckverbindung lösbar befestigt.
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Die bei sämtlichen Ausführungsformen der Erfindung bevorzugt verwendeten
lösbaren Steckverbindungen ermöglichen auf einfache Weise das Herstellen einer festen
Verbindung zwischen den einzelnen Teilen sowie ein ebenso einfaches Lösen dieser
zum Auseinanderbauen des Segelbretts.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische
Ubersichtsdarstellung eines erfindungsgemäßen Segelbretts gemäß einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht A aus Fig. 1 der Anordnung der Mastarme
am Mast dieses erfindungsgemäßen Segelbretts, Fig. 3 eine teilweise geschnittene
Ansicht B aus Fig. 2, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht C aus Fig. 1 des Mastfußes
dieses erfindungsgemäßen Segelbretts, Fig. 5 eine perspektivische Ubersichtsdarstellung
eines erfindungsgemäßen ßegelbretts gemäß einer zweiten Ausfthrungform, Fig. 6 eine
teilweise geschnittene Ansicht D aus Fig. 5 der Anordnungen zur Befestigung der
Rastarme am Mast dieses Segelbretts, Fig. 7 eine teilweise geschnittene Ansicht
E aus Fig. 6 und Fig. 8 eine perspektivische Ansicht F aus Fig. 5 des Mastfußes
dieses
Segelbretts.
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Das Segelbrett gemäß Fig. 1 weist einen Segelbrettkörper 1 sowie ein
relativ zu diesem und dem Wind verstellbares unverstagtes Rigg 2 auf. Das Rigg 2
umfaßt ein zwischen einem Mast 3 und einem Großbaum 4 aufgespannt gehaltenes Segel
5, welches am Nocken 6 des Großbaums 4 angeschlagen ist. Das Unterliek des Segels
5 verläuft vom Nocken aus bis zum Mast 3. Der Mastfuß 8 ist auf dem Segelbrettkörper
1 allseitig frei dreh- und schwenkbar befestigt.
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Ferner weist das erfindungsgemäße Segelbrett Einrichtungen zum Halten
und Verstellen des Segels 5 bzw. Riggs 2 auf, welche nachstehend beschrieben werden.
Zur Bildung dieser Einrichtungen weist im einzelnen der Mast 3 im Griffbereich zwei
an ihm fest angeordnete Mastarme 9a und 9b auf, welche einander gegenüberliegend
an beiden Seiten des Segels 5 mit Abstand von diesem verlaufen und in Griffhöhe
jeweils einen querverlaufenden Griffabschnitt 10a bzw. 10b zum Halten und Verstellen
des Segels 5 bzw. Riggs 2 aufweisen.
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Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 verlaufen die beiden
Mastarme 9a, 9b vollkommen zwischen Griffhöhe und dem Mastfuß 8 und bilden in diesem
Bereich den Mast 3. Hierzu verläuft von dem dem Achterliek 11 des Segels 5 zugewandten
Ende der beiden Griffabschnitte 10a, lOb jeweils ein mit diesen einstückig ausgebildeter
Standabschnitt 12a bzw. 12b schräg nach unten bis zum Mastfuß 8. Die Standabschnitte
12a, 12b sind an dem Mastfuß 8 durch eine sicherbare Steckverbindung lösbar befestigt.
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Im übrigen verläuft der Großbaum 4 des erfindungsgemäßen Segelbretts
im Bereich des Unterlieks 7 des Segels 5 längs dieses und ist am Mastfuß 8 ebenfalls
mittels einer sicherbaren Steckverbindung lösbar befestigt.
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In den Figuren 2 bis 4 sind die Einrichtungen zur Befestigung der
Mastarme 9a, 9b sowie des Großbaums 4 am Mast 3 im weiteren Detail veranschaulicht.
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Gemäß den Figuren 2 und 3 sind die Griffabschnitte 10a, lOb der beiden
Mastarme 9a bzw. 9b an ihren dem Vorliek 13 des Segels 5 (Fig. 1) zugewandten Enden
mittels eines Krümmers 14 miteinander und im Scheitelpunkt des Krümmers 14 mit dem
oberhalb der Mastarme 9a, 9b befindlichen Mastabschnitt 15 (Fig. 1) jeweils durch
eine sicherbare Steckverbindung lösbar verbunden. Diese Steckverbindung ist beim
Anschluß zwischen dem Krümmer 14 und den Enden der Griffabschnitte 10a, 10b dadurch
gebildet, daß die hohl ausgebildeten Griffabschnitte 10a, 10b auf einen entsprechenden
axialen Aufsteckbolzen 16a bzw. 16b des Krümmers 14 Jeweils aufgesteckt und mittels
eines sicherbaren Querbolzens 17a bzw. 17b jeweils in dieser Anordnung gehalten
werden. Andererseits ist die lösbare Steckverbindung zwischen Krümmer 14 und dem
oberen Mastabschnitt 15 dadurch gebildet, daß auf dem Krümmer 14 ein entsprechend
ausgebildeter Aufsteckbolzen 18 aufgeschweißt ist, auf welchem der ebenfalls hohl
ausgebildete obere Mastabschnitt 15 aufgesteckt und in dieser Anordnung mittels
eines sicherbaren Querbolzens 19 gehalten wird.
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Die Befestigung der Standabschnitte 12a, 12b der Mastarme 9a bzw.
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9b an ihren unteren Enden erfolgt ebenfalls mittels sicherbarer und
lösbarer Steckverbindungen am Mastfuß 8. In Fig. 4 ist zur Veranschaulichung dieser
Steckverbindungen der Mastfuß 8 im größeren Detail dargestellt. Er weist ein, beispielsweise
plattenförmig ausgebildetes, unteres Verbindungselement 20 auf, an welchem zum einen
Aufsteckbolzen 21a und 21b aufgeschweißt sind, auf die die hohl ausgebildeten Standabsohnitte
12a bzw. 12b in entsprechender Weise aufgesteckt und mittels sicherbarer Querbolzen
in dieser Anordnung gehalten werden. Die auf die Autßteckbolson 21a, 21b aufgesteckten
Btandabeohnitte 12a bzw. 12b sowie die zugehdrigon sioherbaren Querbolzen sind Jedoch
der beseeren Ubctxiohtlichkeit halber in Fig. 4 nicht dargestellt. Ferner ist an
dem Verbindungelement 20 des Mastfußes 8 noch ein entsprechend ausgerichteter Aufsteckbolzen
22 angeschweißt auf welchen der hohl ausgebildete Großbaum 4 ebenfalls in entsprechender
Weist aufgesteckt und mittels eines sicherbaren Querbolzens in dieser Anordnung
gehalten wird, was Jedoch in der Zeichnung der besseren' Übersichtlichkeit halber
nicht dargestellt ist. Somit ist auch der Großbaum 4 mit dem Mastfuß 8 mittels einer
sicherbaren
Steckverbindung lösbar verbunden.
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Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß sich der obere Mastabschnitt
15 in einer entsprechend ausgebildeten Masttasche des Segels 5 befindet, wie durch
die gestrichelte Linie in Fig. 1 angedeutet. Andererseits weist im gesamten durch
die Mastarme 9a, 9b gebildeten unteren Bereich des Masts 3 das Vorliek 13 des Segels
5 eine (in Fig. 1 ebenfalls durch eine gestrichelte Linie angedeutete) Seiltasche
auf, in welcher ein spannbares Stabilisierungsseil verläuft.
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In den Figuren 5 bis 8 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Segelbretts dargestellt. In diesen Zeichnungsfiguren sind entsprechende Teile wie
bei der Ausführung gemäß den Figuren 1 bis 4 mit denselben, jedoch mit einem Strich
versehenen Bezugsziffern bezeichnet.
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Bei dieser weiteren Ausführungsform ist gemäß Fig. 5 zwischen Griffhöhe
und dem Mastfuß 8' ein einziger gerade verlaufender Mastabschnitt vorgesehen, an
dessen oberem Endabschnitt die als Doppelarme ausgebildeten Mastarme 10a' und 10b'
fest angebracht sind. Das untere den Mastfuß 8' bildende Ende des Mastabschnitts
23 ist zum Anschließen des Großbaums 4' in Richtung auf das Achterliek 11' des Segels
5' umgebogen.
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Die Befestigung der Mastarme 10a', 10b' sowie des Großbaums 4' am
Mastabachnitt 23 ist ferner ii weiteren Detail in den Figuren 6 bis 8 veranschaulicht.
Wie aus den Figuren 6 und 7 in Verbindung mit Fig0 5 ersichtlich, sind mit den unteren
Mastabschnitt 23 zwei Irtlimer 14' einstückig, beispielsweise durch Schweißen, verbunden,
an deren beiden Enden die Mastarme 9a' und 9b' Jeweils mittels einer sicherbaren
Steckverbindung lösbar befestigt sind.
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Hierzu weisen die Krtlner 14' an ihren Enden Jeweils entsprechend
ausgebildete Aufsteckbolzen 16a', 16b' auf, auf welche die hohl ausgebildeten Griffabechnitte
10a' baw, lOb' der Mastarme 9a' bzw.
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9b' aufSesteckt und mittels sicherbarer Querbolzen 17a' bzw. 17b'
in dieser Anordnung gehalten werden. Im übrigen ist, wie insbesondere
aus
Fig. 7 ersichtlich, der untere Mastabschnitt 23 mit dem darüber befindlichen Mastabschnitt
15' ebenfalls mittels einer sicherbaren Steckverbindung lösbar befestigt. Hierzu
weist der untere Mastabschnitt 23 an seinem oberen Ende einen entsprechend ausgebildeten
Aufsteckbolzen 18' auf, auf welchen in entsprechender Weise das untere Ende des
hohl ausgebildeten oberen Mastabschnitts 15' aufgesteckt und mittels eines sicherbaren
Querbolzens 19' in dieser Anordnung gehalten wird.
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Fig. 8 zeigt den Mastfuß 8' in vergrößerter Darstellung. Demnach ist
das den Mastfuß bildende untere Ende des unteren Mastabschnitts 23 in Richtung auf
das Achterliek 11' des Segels 5' umgebogen und im Krümmungsscheitel an einem unteren
Verbindungselement 20' beispielsweise angeschweißt. An dem abgebogenen hinteren
Ende des Mastfußes 8' ist der Großbaum 4' mittels einer sicherbaren Steckverbindung
lösbar befestigt. Hierzu weist das nach hinten abgebogene Rastende einen entsprechend
ausgebildeten Aufsteckbolzen 22' auf, auf welchen das hohl ausgebildete Ende des
Großbaums 4' entsprechend aufgesteckt und mittels eines sicherbaren Querbolzens
in dieser Anordnung gehalten wird. In Fig. 8 sind jedoch der besseren Ubersichtlichkeit
halber der aufgesteckte Großbaum 4' sowie der zugehörige Querbolzen nicht dargestellt.
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Auch bei der in den Figuren 5 bis 8 dargestellten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Segelbretts befindet sich der obere Mastabschnitt 15' in einer
(in Fig. 5 durch eine gestrichelte Linie angedeuteten) entsprechend ausgebildeten
Masttasche des Segels 5'.
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Hingegen befindet sich der untere Mastabschnitt 23 zur Ermöglichung
eines erleichterten Zusammenbaus dieses Rigge nicht in einer derartigen Masttasche
im Segel 5'. Es ist daher zweckmäßig, wenn auch bei dieser Ausführungsform das Segel
5' längs des unteren Mastabschnitts 23 in seinem Vorliek 13' eine (in Fig. 5 durch
eine gestrichelte Linie angedeutete) Seiltasche aufweist, in welcher ein spannbarbs
Stabilisierungsseil geführt ist.
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Is übrigen ntspr.ohen Ausbildung und Punktionsweise der Ausführiangsforn
der lbstindung gemäß den Figuren 3 bis 8 grundsätzlioh denon der Ausbildung gemäß
den Figuren 1 bis 4.
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Das erfindungsgemäße Segelbrett ermöglicht in seinen sämtlichen Ausführungsformen
ein besonders wirksames, sicheres und dennoch bequemes Segeln. Wie bereits eingehend
erläutert, machen die Erfindungsmerkmale ein wesentlich einfacheres Aufrichten des
Riggs bei einem gekenterten Segel brett möglich als dies bei den bekannten Segelbrettern
der Fall war. Dabei erfolgt einerseits keine Behinderung des Segels durch irgendwelche
Teile des Riggs.
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Dies gilt auch für die seitlich des Segels angeordneten Rastarme,
zumal diese relativ kurz gehalten werden können. Um mit vollständiger Sicherheit
ein Anschlagen des Segels an den Mastarmen auszuschließen, können diese darüber
hinaus noch in Richtung auf das Achterliek des Segels auseinanderlaufen und damit
einen mit fortschreitender Länge vergrößerten Abstand von dem dazwischen befindlichen
Segel aufweisen, wie in den einander entsprechenden Figuren 2 und 6 angedeutet.
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Andererseits ergibt sich bei dem erfifldungsgemäßen Segelbrett, wie
bereits weiter oben eingehend erläutert, gegenüber den bekannten Segelbrettern bei
gleicher Masthöhe eine merklich vergrößerte Segeliläche, Bei dem erfindungsgemäßen
Segelbrett hat nämlich der Großbaum einen minimalen Abstand vom Segelbrettkörper,
wobei dieser Abstand über die gesamte Länge des Großbaums konstant bleiben kann.
Dies ist auch bei den zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen realisiert.
Der Eindeutigkeit halber sei hierzu noch darauf hingewiesen, daß in den entsprechenden
tibersichtsteichnungen gemäß den Figuren 1 und 5 das Rigg lediglich der besseren
Anschaulichkeit halber aus der in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie des Segelbrettkörpers
herausgeschwenkt ist und somit dieser gegenüber in einem Winkel dargestellt ist.
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L e e r s e i t e