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DE3230574A1 - Segelvorrichtung - Google Patents

Segelvorrichtung

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Publication number
DE3230574A1
DE3230574A1 DE19823230574 DE3230574A DE3230574A1 DE 3230574 A1 DE3230574 A1 DE 3230574A1 DE 19823230574 DE19823230574 DE 19823230574 DE 3230574 A DE3230574 A DE 3230574A DE 3230574 A1 DE3230574 A1 DE 3230574A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mast
sail
boom
clamp
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823230574
Other languages
English (en)
Inventor
Ian T. 95125 San Jose Calif. McNelly
Malcolm J. Mcnelly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3230574A1 publication Critical patent/DE3230574A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/24Arrangements for connecting the rigging to a board
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/22Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing for connecting wishbones to the mast
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/50Accessories, e.g. repair kits or kite launching aids
    • B63H8/52Handheld cleats, cams or hooks for tensioning the downhaul or outhaul of a windsurfing sail

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Segelvorrichtung
Das Windsurfen, bei welchem die Windkräfte zum Antrieb eines Fahrzeugs, wie etwa eines Segelbretts, ausgenutzt werden, während der Segler die Bewegungsrichtung durch Balance auf dem Segelbrett und Bedienung eines auf einem drehbaren Mast aufgehängten Segels steuert, hat sich in jüngster Zeit wesentlich weiterentwickelt. Eine Segelvorrichtung dieser Art ist bekannt (US-PS 3 487 800).
Der Segler steuert aufrecht auf dem Segelbrett stehend die Stellung des Segels relativ zum Wind, indem er einen Gabelbaum greift, welcher am Mast befestigt ist, und den Mast dreht, um die Winkelstellung des durch den Mast getragenen Segels zu verändern. Ersichtlich hängt das Ansprechverhalten des Masts auf Bedienungen des Gabelbaums zu einem erheblichen Maß von der Verbindung zwischen dem Mast und dem Gabelbaum ab, wobei die Erfindung eine neue wirksame Einrichtung zur Verbindung eines Gabelbaums an einem Mast schafft.
Bei einer Segelvorrichtung gemäß der US-PS 3 487 800 ist der Gabelbaum am Mast über ein mit einem Gewebe versehenes Band mit einer Breite von 1" befestigt, welches an beiden Enden am Gabelbaum verankert ist und eine den Mast umgebende Windung besitzt. Eine weitere Verbindungsart des Gabeis am Mast besteht darin, daß ein konventionelles Seil mehrere Male um den Mast gewickelt und dann jedes Ende im Gabelbaum verankert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Verbindung eines Gabelbaums an einem Mast zu schaffen, und zwar insbesondere eine Einrichtung zur Befestigung eines Segels, welches eine Reffung des Segels gewährleistet, um die wirksame Segelfläche zu verringern.
Nach Maßgabe der Erfindung, welche die Aufgabe mit den Merkmalen der Ansprüche löst bzw. weitergestaltet, ist eine Klemme vorgesehen, welche durch den Gabelbaum getragen wird und einen Klemmschuh besitzt, welcher mit dem Mast zusammenwirkt, um den Gabelbaum am Mast festzulegen. Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Klemme um eine Klemme des sogenannten "Over-Center"-Typs, wobei nachdem die Klemme in Verriegelungsstellung gebracht wird, auf die Klemme einwirkende Druckkräfte die Bestrebung besitzen, die Klemme noch fester zu verschließen.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung besteht darin, daß dann, wenn der Schuh der Klemmeinrichtung gegen den Mast bewegt wird, um in Eingriffsstellung mit dem Mast zu gelangen, auch jeder Abschnitt des Segels, welcher um den Mast gewickelt ist, gleichzeitig gegriffen und verriegelt wird. Somit kann bei kräftigen Windverhältnissen ein Teil des Segels um den Mast gewickelt oder gerollt und dann gegen den Mast so verriegelt werden, daß lediglich ein Abschnitt der ursprünglichen Segelfläche dem Wind ausgesetzt ist.
Im einzelnen ist ein Gabelbaum der Segelvorrichtung quer am Mast durch eine Klemme befestigt, welche am Gabelbaum aufgenommen ist. Die Klemme ist in einer Stellung nahe am Mast am Gabelbaum befestigt und trägt einen langgestreckten, gekrümmten Schuh, der in Eingriffsstellung mit dem Mast, oder Abschnitten des um den Mast gewickelten Segels infolge Betätigung einer sogenannten "Over-Center"-Verbindungseinrichtung bewegt wird, welche so angeordnet ist, daß der Schuh gegen den Mast geschwenkt und dort in Stellung verriegelt wird.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Segelvorrichtung nach der Erfindung,
Fig, 2" eine schematische Seitenansicht ähnlich von Fig. 1, jedoch mit gerefftem Segel,
Fig. 3 ein teilweiser horizontaler Schnitt am Vorderende des Gabelbaums in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4 eine teilweise Ansicht in vergrößerter Darstellung in Blickrichtung der Pfeile 4-4 von Fig. 2,
Fig. 5 eine teilweise perspektivische Ansicht des Abschnitts der Segelvorrichtung, an welcher der Gabelbaum am Mast angeordnet ist, gleichfalls in vergrößerter Darstellung,
Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie 6-6 von Fig, 5 in vergrößerter Darstellung, wobei die Verbindungseinrichtung in einer offenen Stellung gezeigt ist,
Fig. 7 eine Schnittansicht ähnlich der Fig. 6, jedoch mit Darstellung der Klemme in einer "Over-Center"-Verriegelungsstellung ,
Fig. 8 eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels ähnlich Fig. 3,
Fig. 9 eine Schnittansicht längs der Linie 9-9 von Fig. 8,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer dritten Ausführungsform,
Fig. 11 ein Schnitt in vergrößerter Darstellung längs der Linie 11-11 von Fig. 10,
Fig. 12 eine Draufsicht auf den Mechanismus in Fig. 10 sowie
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines Teils des in Fig. 12 dargestellten Mechanismus, welcher um den Mast angeordnet ist.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 10 ein Surfer bezeichnet, we'lcher für das Windsurfen Verwendung findet und einen allgemein die Form eines SurfHoards 12 aufweisenden Körper, ein vom Board 12 sich nach unten erstreckendes Schwert 14 sowie einen Segelaufbau 15 besitzt. Der Segelaufbau umfaßt ein Segel 16 mit einem röhrenförmigen Hülsenabschnitt 16a, welches teleskopartig über einem Mast 17 angeordnet ist, der mittels eines Universalgelenks 18 am Board montiert ist. Das Gelenk 18 erlaubt eine Drehung des Mastes um eine im wesentlichen senkrecht zum Board 12 verlaufende Achse sowie ein Verschwenken des Masts relativ zur Achse in sämtliche Richtungen um die Achse. Somit kann das Segel mit dem Mast um einen Bogen von 360° um die Achse geschwenkt werden und kann das Segel von der aufrechtstehenden Stellung in Fig. 1 auf jeder Seite des Boards, auf der rückwärtigen oder der vorderen Seite des Board bis zu einer Stellung im Wasser nach unten verschwenkt werden. Der Segelaufbau umfaßt weiter einen Gabelbaum 20, welcher ein langgestrecktes bügeiförmiges Element mit Seitenteilen 20a und 20b ist, welche an ihrem vorderen Ende durch einen Abschnitt 20c (Fig. 3) zu einer Einheit miteinander verbunden sind. Im Abschnitt 20c befindet sich eine Grifföffnung 2Od. Der Abschnitt 20c besitzt auch eine innere gekrümmte Stirnwand 2Oe, die eine Aussparung begrenzt, in welcher der Mast 17 und die Segelhülse 16A normalerweise angeordnet sind. An ihren hinteren Enden (Fig. 4) sind die Seitenteile 20a und 20b des Gabelbaums miteinander verbunden und mit öffnungen 22 und 23 versehen, welche eine Schot 25 aufnehmen, die durch eine Seilkausche im Liek des Segels geführt und in Klampen 26 und 27 festgelegt ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besitzen die Segelhülse 16A und der Vorderabschnitt des Segels eine darin ausgebildete Öffnung 30, wobei an dieser öffnung der Gabelbaum teilweise
den Mast umgibt und dabei das Segel innerhalb des durch den Gabelbaum gebildeten Bogens angeordnet ist. Bei einem konventionellen Board ist das Vorderende des Gabelbaums am Mast über eine Leine gelagert, die mehrmals um den Mast zur Bildung eines Kraftschlusses gewickelt ist und deren Endabschnitte in Klampen auf dem Gabelbaum festgelegt sind.
Vorliegend wird eine Abwandlung für die Festlegung des Gabelbaums am Mast geschaffen. Allgemein ist hierzu eine über das Zentrum verriegelnde bzw. sperrende Verbindungseinrichtung 36 (Fig. 4) vorgesehen, welche einen langgestreckten Kunststoffschuh 37 trägt, welcher der Form des Masts 17 entsprechend gewölbt und so ausgebildet ist, daß er gegen den Mast und in Kontakt mit den Abschnitten des ,Segels um den Mast bewegbar ist, um die Segelabschnitte gegen den Mast zu drücken und den Gabelbaum am Mast festzulegen. Falls das Segel sich in vollständig gest'reckter Stellung befindet, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, erstreckt sich der Klemmschuh durch die
öffnung 30 und ergreift den Mast. Falls das Segel teilweise um den Mast gewickelt ist, wie es aus Fig. 2 hervorgeht, wirkt der Schuh mit den Windungen des Segels zusammen, das um den Mast gewickelt ist.
Die über das Zentrum wirkende Verbindungseinrichtung 36 umfaßt ein Stützelement 39 (Fig. 6), einen am Stützelement angelenkten Hebel 40 und ein den Schuh 37 tragendes druckaufbringendes Element 41. Das Stützelement oder auch Basis 39
ist ein langgestrecktes bandförmiges Metallteil, welches in
Querrichtung entsprechend der Form des Seitenteils 20a, an
dem es befestigt ist, gekrümmt ist. Die Befestigung erfolgt durch zwei Klemmbänder 43, welche das Stützelement 39 und
das Seitenteil 20a des Gabelbaums umgeben. Zwei mit Abstand angeordnete Platten 44 und 45 (Fig. 6) sind einstückig am
Stützelement ausgebildet und stehen von diesem nach außen
zur Bildung eines Führungskanals vor, in welchem das druckaufbringende Element 41 aufgenommen ist, wenn es in die
Klemmstellung verschwenkt ist. Der Hebel 40 ist am festste-
henden Stützelement 39 durch einen Zapfen 46 und am druckaufbringenden Element 41 durch einen Zapfen 47 angelenkt. Das Element 41 ist zweiteilig und umfaßt eine Gabel 48, deren Seitenarme am Hebel 40 angelenkt sind, und ein starres Element, welches einen als Rohr 49 ausgebildeten Vorderabschnitt und einen Schraubgewindestift 50 umfaßt, der in das Innengewinde des Rohrs 49 verstellbar einschraubbar ist und ein glattes Ende 51 besitzt. Das Ende 51 greift frei durch eine Öffnung in der Gabel 4 8 und ist mit einem Flanschkopf 52 versehen, welcher eine Trennung von Stift 50 und Gabel 48 verhindert. Ein Rändelabschnitt 53 des Stifts erleichtert die Einstellung durch Drehung des Stifts, wobei mit Hilfe einer Sperrmutter 54 der Stift in jeder Einstellage relativ zum Rohr 49 verriegelt werden kann.
An seinem äußeren Ende besitzt das Rohr 4 9 einen gekröpften Abschnitt, welcher zwei Schlaufen eines Drahts 55 umgibt, welcher durch den Schuh 37 getragen ist.
Wie aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, sind drei parallele Stangen 60 mit kleinem Durchmesser in Längsrichtung auf dem Mast 17 und mit gleichen Winkelabständen um den Mast befestigt. Die Stangen bewirken eine Unterbrechung der glatten kontinuierlich gekrümmten Mastoberfläche, so daß die Klemmplatte 37 wirksamer die Windungen des Segels um den Mast sperren kann.
Konventionelle Segel für Surfboards besitzen eine Segelfläche
von etwa 4,65 m , wobei dieses Segel normalerweise für durchschnittliche Windstärken von 3 verwendet wird. Falls allerdings einmal der Wind mit größerer Windstärke bläst, beispielsweise mit Windstärken von 4 und 5, oder falls ein kleineres Kind oder eine Person, die das Surfen lernt, das Surfboard benutzt, wird ein Segel mit einer kleineren wirksamen Segelfläche verwendet oder das vorhandene Segel bis auf eine
ρ
Segelfläche von etwa 3,7 m gerefft. Wenn ferner ein Board mit einem großen Mast und einer außerordentlich großen Segel-
fläche speziell für den Einsatz bei geringen Windverhältnissen bei durchschnittlichen oder starken Windverhältnissen verwendet wird, ist es gleichermaßen erwünscht, die Segelfläche durch Reffen des Segels zu reduzieren.
Falls, wie in Fig. 1, das volle Segel verwendet wird, ist die Verbindungseinrichtung 36 in die über das Zentrum wirksame Stellung von Fig. 3 bewegt, in welcher die durch den Zapfen 47 gebildete Schwenkachse von einer Stellung auf einer Seite einer Linie zwischen dem Gelenkzapfen 46 und der punktförmigen Stelle für den Gegendruck des Gabeis gegen das Rohr 4 9 der Klemme auf die gegenüberliegende Seite der Linie bewegt worden ist, um nach Verschluß der Klemme eine sogenannte "Over-Center"-Lage einzunehmen, in welcher der Klemmschuh 37 direkt den Mast 17 unter Reibschluß greift, wie in Fig. 5 dargestellt ist, am den Gabelbaum am Mast festzulegen. Zur Steuerung des Segels greift der Segler den Gabelbaum und schwenkt den Mast um seine aufrechtstehende Schwenkachse sowie nach unten in jeder Richtung, um die gewünschte Ausrichtung des Segels zu erhalten.
Dabei ist festzuhalten, daß der Gabelbaum nicht starr am Mast gehalten ist, wenngleich die Klemme den Gabelbaum am Mast festlegt bzw. verankert. Eine geringe relative Schwenkbewegung zwischen Mast und Gabelbaum ist ermöglicht und zwar hauptsächlich aufgrund der Verbindung zwischen dem Klemmschuh und dem Klemmechanismus selbst.
Wenn ein gerefftes Segel benötigt wird, wie es beispielsweise in Fig. 2 dargestellt ist, dann wird die Verbindungseinrichtung 36 in ihre Offenstellung verbracht, wie sie im wesentlichen in Fig. 6 dargestellt ist,und wird das Segel eine bestimmte Anzahl an Windungen um den Mast gewickelt, wobei die Schot 25 zeitweilig von den Klampen 26 und 27 gelöst ist, um die Segelverkürzung zu ermöglichen. Wenn die gewünschte Segelfläche erreicht ist, wird die Klemme so betätigt, daß der Schuh in Eingriff mit den Windungen des gerefften Segels im
Bereich der drei aufrechtstehenden Stangen 60 bewegt wird. Wenn die Verbindungseinrichtung in die sogenannte "Over-Center "-Stellung bewegt worden ist, ist der Gabelbaum am Mast verriegelt und das Segel am Mast verspannt. Die Schot kann dann wieder festgezogen werden.
Wenn das Segel in seiner gerefften Stellung in der oben be-r schriebenen Weise festgelegt ist, kann der Wind teilweise die Windungen des Segels in der Nähe des oberen Endes des Mastes lockern. Um dies zu verhindern, ist eine Segelhülse 65 (Fig. 2) über dem oberen Ende des Masts angeordnet. Die Hülse kann aus einem halbsteifen Kunststoffrohr hergestellt sein und eine Länge von etwa 5 cm sowie eine geeignete Wanddicke besitzen. Der Innenhohlraum der Hülse kann zylindrisch oder unrund und auch verjüngt ausgebildet sein, so daß eine ziemlich enge Passung über dem oberen Ende des Masts erreicht wird, welches unrund und auch verjüngt ausgebildet sein kann.
Wenn eine geringere Reffung erwünscht wird, kann das Segel nach Bedarf entrollt werden, indem zunächst der Schotzug aufgehoben und dann die Segeleinspannung zeitweilig aufgehoben wird, so daß der Mast nach Bedarf gedreht werden kann, bevor wieder verspannt und die Schot festgezurrt wird.
In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Einrichtung zur Verbindung eines Klemmschuhs an der Klemmeinrichtung dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist am Klemmschuh
69, welcher identisch zum Schuh 37 nach Fig. 5 aufgebaut ist, ein Kugelgelenk 68 befestigt. Das Gelenk umfaßt einen Zapfen
70, welcher am Rohr 49 des druckaufbringenden Elements 41 der Klemme nach Fig. 6, etwa durch Schweißen, befestigt sein kann. Ersichtlich erlaubt eine derartige Kugelgelenkverbindung einen größeren Grad an Selbsteinstellung des Klemmschuhs, wenn er in die feste Eingriffsstellung mit dem Mast oder den Windungen des um den Mast gewickelten Segels gedrückt wird, und erlaubt eine gewisse relative Bewegung von Gabelbaum und Mast.
In den Fig. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Klemme schematisch dargestellt. Diese Klemme ist ebenfalls eine über das Zentrum wirksame Klemme und umfaßt einen Hebel 72, welcher, bandförmig ausgebildet und aus Kunststoff hergestellt ist. An einem Ende besitzt der Hebel einen nach unten gebogenen Abschnitt 73, mit welchem ein Klemmschuh 75 aus Kunststoff verbolzt ist, welcher dem Klemmschuh 37 von Fig. entspricht. Zwei Beilagscheiben 77 aus Gummi oder einem anderen nachgiebigen Material sind um den Bolzen und zwischen Schuh 75 und Hebel 72 angeordnet, go daß der Schuh, obgleich er durch den Hebel 72 festgehalten ist, sich noch entsprechend der Position und der Form des Masts und der Windungen des Segels um den Mast zum Zeitpunkt verschieben und schwenken kann, wenn der Schuh in die Klemmstellung bewegt wird. Am gegenüberliegenden Ende des Hebels ist ein Arm 7 9 einstückig ausgebildet, welcher sich von einem Seitenrand des Hebels nach unten erstreckt. Der Arm 79 stellt einen Sperrarm dar, welcher leicht entsprechend der Krümmung des Seitenteils 20a des Gabelbaums gekrümmt ist und, wie noch erläutert wird, gegen die Innenfläche des Seitenteils 20a gehalten wird, wenn sich die Klemme in der geschlossenen Verriegelungsstellung befindet.
Der Hebel 72 ist auf einem Zapfen 82 schwenkbar gelagert, welcher an einem insbesondere zylindrischen Stützelement 83 befestigt ist und sich von diesem nach oben erstreckt. Das Stützelement 83 ist durch eine Kreuzschlitzschraube 84 an einer im wesentlichen dreieckförmigen Montageplatte 85 befestigt. Die Montageplatte ist etwa durch nicht dargestellte Bolzen an mit Öffnungen versehenen Zungen 86 befestigt, die durch zwei Klemmbänder 87 aufgenommen sind, welche fest am Seitenteil 20a des Gabelbaums befestigt sind. Die Montageplatte 85 ist leicht geneigt, so daß der Gelenkzapfen 82 in einer Ebene P (Fig. 8) angeordnet ist, die im allgemeinen parallel zum benachbarten Teil des Mastelements 20a ist und liegt in einer Ebene P1, welche in Richtung auf das Vorderende des Gabelbaums geneigt ist, so daß dann, wenn der Hebel
im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 8) aus der strichlierten offenen Klemrasteilung in die Verriegelungsstellung nach Fig. 8 geschwenkt wird, das Ende des Hebels 72 mit dem Sperrarm 79 angehoben werden wird. Allerdings wird der Arm 79 noch mit der Seite des Gabelbaums zusammenwirken und der Hebel noch nach oben gebogen werden müssen, so daß der Arm den Gabelbaum freigibt, wenn der Hebel über den Gabelbaum gelangt. Wenn der Arm 7 9 am Gabelbaum vorbei ist, wird der Hebel freigelassen, und biegt sich nach unten, um den Arm längs des Gabelbaums zu positionieren. Die Gegenkraft des Masts durch den Klemmschuh 7 5 wird auf den Hebel an seiner Bolzenverbindung mit dem Schuh aufgebracht, wobei diese Reaktionskraft bestrebt ist , den Hebel im Uhrzeigersinn um den Schwenkzapfen 82 und den Arm 79 gegen den Gabelbaum in der kennzeichnenden "Over-Center"-Verriegelungsstellung zu drücken.
Um die Klemme auszurücken, muß die Schot 25 gegenüber den Klampen gelöst werden und kann dann der Hebel 72 nach oben gebogen werden, um den Sperrarm 79 auf eine Lage höher als den Seitenteil 20a des Gabelbaums zu bringen. Der Hebel kann dann im Uhrzeigersinn geschwungen werden, um den Klemmschuh vom Mast wegzuschwenken.
In den Fig. 10 bis 13 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Reffklemme dargestellt. Diese Klemme umfaßt einen Klemmhebel 90, welcher am Seitenteil 20b des Gabelbaums 20 mittels eines Schwenkzapfens 91 angelenkt ist. Der Hebel besitzt eine gekrümmte Rückwand 90a und mit Abstand angeordnete Seitenwände 90b und 90c, welche den Schwenkzapfen 91 aufnehmen. Die Außenenden der Seitenwände 90b und 90c sind als gekrümmte, armartige Elemente 9Od (Fig. 10) gebildet, welche durch eine Vorderwand 9Oe miteinander verbunden sind, die an den Enden der Arme befestigt ist und sich um diese erstreckt. Vier Paare von ausgerichteten öffnungen 92 bis 95 sind in den Seitenwänden ausgebildet, wobei jedes Paar von öffnungen so ausgebildet ist, daß es einen kegeligen Zapfen 97 aufnehmen kann, welcher so ausgebildet ist, daß er wahlweise in
16
ein Paar von ausgerichteten öffnungen einsteckbar ist»
Wie aus Fig. 11 hervorgeht, besitzt jedes der Armglieder 9Od der Seitenwände 90b und 90c einen darin ausgebildeten Schlitz 98 zur Aufnahme eines Bands 99, welches sich durch die Schlitze 98 sowie durch gleichartige Schlitze 100 in einem Schuh oder das Segel schützenden Glied 101 (Fig. 10) erstreckt. Das Glied 101 ist ein im wesentlichen rechteckförmiges Stück aus schwergewichtigem Kunststoff, welches gemäß Fig. 12 so angeordnet ist, daß es die Wicklungen eines gerefften Segels 16 umgibt, um das Segel gegen eine Beschädigung bei einer Eingriffsstellung mit der Spitze 20c des Gabelbaums einschließlich der Flächen zu schützen, die durch eine Aussparung 103 an der Gabelbaumspitze gebildet sind.
Eine Stange 105 (Fig. 13), welche einen den Mast 17 teilweise umgebenden kreisförmigen Abschnitt 105a und einen sich in Längsrichtung des Masts erstreckenden geradlinigen Abschnitt 105b besitzt, ist in fester Lage um den Mast gelegt.
Bei Beginn des Reffvorgangs ist der Kegelzapfen 97 nicht in einer der ausgerichteten öffnungen 92 bis 95 angeordnet. Nachdem das Segel in der gewünschten Weise mehrmals um den Mast 17 gewickelt worden ist, wird der Klemmhebel 90 gemäß Fig. 12 in Uhrzeigerrichtung um den Schwenkzapfen 91 verschwenkt, um die Spitze des Gabelbaums und den Mast gegeneinander zu drücken und das Segel dazwischen zu verriegeln sowie ein weiteres Aufwickeln des Segels zu verhindern. Wenn die gewünschte Klemmstellung des Hebels erreicht ist, wird der Kegelzapfen durch das Paar von ausgerichteten öffnungen 92, 93, ^4 oder 95 eingesteckt, welches an der Innenseite des Seitenteils 20b des Gabelbaums anschließt. Gemäß Fig. sind dies die ausgerichteten öffnungen 94, die für die dargestellte Anzahl von Windungen des Segels geeignet sind. Ersichtlich wird jedes Bestreben des Masts, sich weg von der Spitze des Gabelbaums zu bewegen, durch den Eingriff des Zapfens 97 mit der Innenfläche des Gabelbaumarms 20b verhin-
dert.
Aus.Fig. 12 ist ersichtlich, daß der geradlinige Abschnitt 105a der Stange 105 so am Mast 17 ausgerichtet ist, daß dann, wenn der Gabelbaum und der Mast gegeneinander gedrückt werden, die Stange in die Aussparung 103 eintritt, welche in der Spitze des Gabelbaums ausgebildet ist. Dann hat jegliches Bestreben des Masts,'relativ zum Gabelbaum zu drehen, zur Folge, daß die Stange 105 in Kontakt mit einer der Seitenflächen der Aussparung 103 gelangt. Bei Bedarf können diese Seitenflächen um eine horizontale Achse geringfügig konvex ausgebildet sein, so daß der Mast leicht schwenken kann.
Leerseite

Claims (19)

PATENTANWALT E-" ""* """ -:" KLAUS D. KIRSCHNER WOLFGANG GROSSE DIPL.-PHYSIKER D I P L.-I N G E N I E U R 2UGFiLASSENE VCF^TRF TER VORDCM EUROPAISCHEN ΡΛΤΕΝΤΛΜ Γ HERZOG-WILHELM-STR. 17 D-8 MÜNCHEN 2 .... , , ..,,Ii IHR ZEICHEN: T£lC^lmMJM NCNelly VOUR REFERENCE. Ian T. McNeIIy San Jose, California unserzeichen: USA OUR REFERENCE: W 4437 K/b° Datum: 17. August 1982 Segelvorrichtung Patentansprüche
1. Segelvorrichtung mit einem Mast und einem am Mast angeordneten Gabelbaum,, gekennzeichnet durch eine durch den Gabelbaum (20) getragene Klemme mit einem Element, welches in Eingriffsstellung der Klemme mit dem Mast (17) zur Halterung des Gabelbaums in relativ festgelegter Stellung am Mast zusammenwirkt.
2. Segelvorrichtung, bei welcher ein Mast allseitig verschwenkbar auf einem Board angeordnet ist und von diesem nach oben vorsteht, sowie ein Gabelbaum oberhalb des Boards mit einem Ende benachbart am Mast angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine sich zwischen dem Mast (17) und dem Gabelbaum (20) erstreckende gelenkige Klemme, welche zwischen einer entspannten, den Mast gegenüber dem Gabelbaum freigebenden Lage und einer starren Verriegelungsstellung bewegbar ist, in welcher eine relativ feste Beziehung zwischen Mast (17) und Gabelbaum (20) gewährleistet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemme eine über dem Zentrum wirksame (overcenter) Verbindungseinrichtung (36) umfaßt, welche einen Klemmschuh (37) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (36) sich zwischen dem Mastglied und dem Gabelbaumglied erstreckt und ein Ende der Verbindungseinrichtung in einem der Glieder verankert ist, und daß der Schuh (37) mit dem anderen Glied in Eingriffsstellung bringbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (36) ein am Gabelbaum (20) befestigtes Stützelement (39, 83) umfaßt, und daß der Klemmschuh (37) relativ zum Stützelement (39) in Eingriff mit dem Mast (17) bewegbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (36) ein am Gabelbaum (20) befestigtes Stützelement (39, 83), einen am Stützelement angelenkten Betätigungshebel (40, 72) und ein druckaufbringendes Element (41) umfaßt, welches am Hebel angelenkt ist und den Schuh (37, 69) trägt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur schwenkbaren und drehbaren Lagerung des Schuhs auf dem druckaufbringenden Element (41).
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Einstellung der Länge des druckaufbringenden Elements (41).
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (60) am Mast (17) zur Unterbrechung der Symmetrie der Mastoberfläche und zur Bildung einer unregelmäßigen Fläche, gegen welche die Klemme anliegt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemme ein am Gabelbaum (20) verankertes Stützelement (39, 83), ein Glied auf dem Stützelement zur Bildung einer Schwenkachse sowie einen Hebel (40, 72) umfaßt, wel-
eher um die Achse schwenkbar auf dem Stützelement angeordnet ist und das mit dem Mast (17) zusammenwirkende Element trägt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemme ein am Gabelbaum (20) befestigtes Stützelement (83) mit einem nach oben vorstehenden Gelcnkzapfen (82) , auf dem ein Hebel (72) angeordnet ist, umfaßt sowie das mit dem Mast (17) zusammenwirkende Element trägt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (82) unter einem Winkel relativ zum Gabelbaum (2o) angeordnet ist, Jer derart ausgewählt ist, daß dem Hebel bei Bewegung in die Klemmstellung eine nach oben gerichtete Bewegung verliehen wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine nachgiebige Einrichtung, welche zwischen dem Hebel und dem mit dem Mast zusammenwirkenden Element angeordnet ist.
14. Vorrichtung zum Raffen eines Segels, dadurch gekennzeichnet , daß ein Teil des Segels um einen Mast (17) gewickelt und gegen den Mast gehalten wird, wobei die Vorrichtung einen Gabelbaum (20) mit einem am Mast (17) angrenzenden Abschnitt, eine auf dem Gabelbaum angeordnete Verbindungseinrichtung (36) und einen durch die Verbindungseinrichtung (36) getragenen Klemmschuh (37) umfaßt, welcher in Eingriffsstellung mit den Windungen des um den Mast gewickelten Segels bewegbar ist, um die Windungen am Mast zu verklemmen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (36) eine über das Zentrum (over-center) wirksame Verbindungseinrichtung ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelbaum (20) einen gegabelten Endabschnitt besitzt und der Mast zwischen den Endwänden des Gabelbaums am gega-
belten Endabschnitt angeordnet ist, daß die Klemme mit der äußersten Windung des Abschnitts eines gerefften Segels zusammenwirken kann, welches um den Mast gewickelt ist, um den Segelabschnitt und den Mast in Eingriff mit dem Gabelbaum am Gabelende zu bringen und den Mast zu verriegeln und damit ein Abwickeln des Segels zu verhindern.
17. Segelvorrichtung mit einem Mast und einem quer am Mast angeordneten Gabelbaum, gekennzeichnet durch ein mit einem oder mehreren Windungen um den Mast (17) gewickeltes Segel (16), welches sich vom Mast im wesentlichen in Längsrichtung des Gabelbaums weg erstreckt, und durch eine Klemmeinrichtung, welche am Gabelbaum (20) verankert ist und ein mit der äußersten Windung des Segels auf dem Mast zusammenwirkendes Anlageelement besitzt, um Druck gegen die Windungen des Segels und den Mast auszuüben, so daß eine Drehung des Masts und ein Abwickeln des Segels vom Mast verhindert wird.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageelement eine gekrümmte Platte besitzt, welche mit der äußersten Wicklung des Abschnitts des um den Mast gewickelten Segels in Eingriff bringbar ist und einen Rand besitzt, welcher mit geringem Abstand vom Gabelbaum (20) angeordnet ist, um eine Öffnung zu begrenzen, durch welche sich das Segel erstreckt, wobei eine Segelfläche am Plattenrand eng benachbart ist, sowie wenigstens eine am Mast unterhalb der Windungen des Segels befestigte langgestreckte Stange (60) zur Bildung einer unregelmäßigen Mastoberfläche aufweist, wobei eine Drehung des Masts in einer das Segel ausrollenden Richtung die unregelmäßige Oberfläche in Eingriff mit dem Plattenrand bewegt, so daß eine Drehung des Masts verhindert ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemme ein Druckelement umfaßt, welches mit wenigstens einer Seite des Masts und mit den um den Mast gewickel-
ten Segelwindungen zusammenwirkt, um die Windungen gegen den Mast zu halten, so daß eine Bewegung des Segels in Ausrollrichtung relativ zum Mast verhindert wird.
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