DE3409662A1 - Verfahren und vorrichtung an einer schnellaufenden produktionsmaschine zur herstellung von hygieneartikeln, insbesondere damenbinden, slipeinlagen o.dgl. - Google Patents
Verfahren und vorrichtung an einer schnellaufenden produktionsmaschine zur herstellung von hygieneartikeln, insbesondere damenbinden, slipeinlagen o.dgl.Info
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Description
Winkler & Dünnebier
Maschinenfabrik und Eisengießerei GmTDH & Go. KS
Maschinenfabrik und Eisengießerei GmTDH & Go. KS
5450 Neuwied 1
Verfahren und Vorrichtung an einer schnellaufenden Produktionsmaschine zur Herstellung von Hygieneartikeln,
insbesondere Damenbinden, Slipeinlagen o.dergl,
Die Erfindung betrifft ein Verfahren an einer schnelllaufenden Produktionsmaschine zur Herstellung von
Hygieneartikeln,wie Damenbinden, Slipeinlagen oder dergl., nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und 2
und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Hygieneartikel, wie Damenbinden oder dergl. , werden
z.Zeit mit einer maximalen Produktionsleistung von 400 Stck/min hergestellt. Um eine Leistungssteigerung
bei mindestens gleicher Qualität su erreichen, müssen leistungshemmende Stellen in der Maschine beseitigt
werden.
Bei den meisten bekannten JSSaschinen wird der Transport,
der von einem Produktionsstrang abgetrennten einzelnen Hygieneartikel, zur Ablage von einer ?ächerkette
übernommen. Denn die Fächerkette eignet sich besonders gut zu einem paketweisen Ausschieben in abgezählter
Menge, da sie den Taktabstand der Hygieneartikel verringert und dabei deren Transportgeschwindigkeit
drastisch verringert. Beim Einlaufen der Hygieneartikel in die jfächerkette treten in der
Praxis immer wieder erhebliche Störungen auf.
— Kj —
Die Artikel kommen zwangsläufig kurzfristig sum
Stillstand, da die Transportrichtung der Fächerkette meist 90° zur "bisherigen Transportrichtung
versetzt ist. Die in Richtung ihrer Längsausdehnung mit hoher Geschwindigkeit in die geöffneten !fächer
der Kette einlaufenden Artikel prallen von der Kette zurück. Sie erhalten dadurch eine ungenaue Lage
in der Fächerkette oder werden garnicht von der Kette erfaßt. Dies führt zu Störungen und verhindert
eine Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit.
Durch eine in DE-OS 27 02 339 "bekanntgemachte Vorrichtung
wird versucht, dieses Problem zu lösen. Mittels einer Verteilerweiche und einem Rotor werden die Hygiene
artikel in zwei Ebenen übereinandergeführt und in Stapeln zu je zwei Artikeln durch eine Pingerkette in
einer Richtung, die 90 zur bisherigen Transportrichtung
liegt, in eine Doppel-Fächerkette eingeführt, sodaß dabei keine Schwierigkeiten entstehen. Allerdings
treten nun die vorerwähnten Probleme beim Transportrichtungswechsel auf, denn auch hier müssen die mit
hoher Geschwindigkeit in Richtung ihrer Längsachse ankommenden Artikel kurzfristig zum Stillstand gebracht
werden und verursachen dabei Störungen durch Zurückprallen. Störanfällig ist bei dieser Lösung auch
die Verteilerweiche, die den äußerst kleinen Zwischenraum von Artikel zu Artikel nutzen muß. Ein weiterer
Nachteil ist, daß nur durch zwei teilbare Mengen als Artikelpakete gebildet werden können.
Ebenfalls eine leistungshemmende Stelle in bisher bekannten
Maschinen bildet die Ausschiebevorrichtung, welche die Artikel in abgezählter 'Äenge auf ein? Ablage
ausschiebt. Lie in DE-OS 27 02 339 beschriebene
Vorrichtung ist am Untertrum zwischen den "beiden synchron
laufenden Ketten der Doppelfächerkette angeordnet. Sie besteht aus einem Schieber, der von Exzenterscheiben
angetrieben, die Hygieneartikel aus der Doppelfächerkette ausschiebt. Der Sxzenterantrieb bewirkt
, daß sich der Schieber nicht nur nach unten in Ausschieberichtung bewegt, sondern insgesamt gesehen,
einen Kreis beschreibt. Die Schieberbewegung ergibt so eine starke Relativverschiebung au den auszustoßenden
-° Hygieneartikeln und führt bei höheren Geschwindigkeiten
zu einem unsicheren Ausstoßen und oft sogar zu Produktbeschädigungen.
3in weiterer Nachteil bisheriger Maschinen ist, daß beim Anlauf nach einem Stillstand, ζ«3. bei Schichtbeginn,
bei einer Störung oder bei Formaturnsteilung,
die anfangs gefertigten Hygieneartikel, die meist durch
unterschiedliche Bahnspannung und Verschiebungen ungenau und fehlerhaft gefertigt sind, erst an der Ablage
entnommen werden können. Ungeau und fehlerhaft gefertigte Artikel aber führen auf dem lieg zur Ablage häufig
zu Störungen, was ein schnelles Hochlaufen der !das chine verhindert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Proauktausstoß
von Maschinen zur Herstellung von Hygieneartikel über die bisherige max. Leistung von 400 Stck/min erheblich
zu steigern. Dies bedeutet, daß der als leistungshemmend bekannte Teil der Maschine zwischen
Artikeltrennung und Ablage bzw. Verpackungsmaschine,
neu konzipiert werden muß.
Die Aufgabe wird erfindungsgenäß dadurch gelöst, da3
_ ι η _
die in Sichtung ihrer Längsachse am Strang gefertigtten,
abgetrennten und mit hoher Geschwindigkeit transportierten Hygieneartikel mittig um 90 gedreht werden,
dann auf eine erheblich niedrigere Geschwindigkeit und Taktabstand gebracht werden, wobei gleichzeitig ein
Ausrichten der Artikel erfolgt, die anschließend störungsfrei und sicher in die Fächerkette einlaufen, an deren
rücklaufenden Untertrum sie mit zwei, beidseitig neben
der Fächerkette angeordneten Drehflügeln paketweise, in
abgezählter Menge auf die Ablage ausgeschoben werden,
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung
und den Ansprüchen im Zusammenhang mit der Zeichnung hervor.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere
darin, daS die um 90° gedrehten Hygieneartikel auf kürzeren Taktabstand gebracht werden, was eine erhebliehe
und gewünschte Geschwingkeitsreduzierung zur Folge hat. Mit der niedrigeren Geschwindigkeit lassen sich die
Hygieneartikel nun sicher und bequem, auch bei Produktionsleistungen von über 4-00 Stck/min, in die Fächerkette
einfüllen. Vorteilhaft ist ebenso, daß ein kontinuierlicher ProduktduEchlauf erreicht wird, und erst
dann ein Transportrichtungswechsel an den Schwerpunkten der Artikel erfolgt, wenn deren Transportgeschwindigkeit
stark reduziert wurde.
Günstig ist auch die Produktweiche, die jederzeit ein Auslenken der Hygieneartikel zu Test-u« Prüfzwecken
gestattet und darüber hinaus ein Auslenken der beim L'Iaschinenanlauf gefertigten fehlerhaften oder ungenauen
Artikel erlaubt, welche sonst in den nachfolgenden
I/Iaschinenstationen oft Störungen hervorrufen.
Vorteilhaft ist ebenso die Ausschiebevorrichtung,mit
Iz ihren beidseitig neben dem Hücklauftrun angeordneten
- 11 -
Drehflügel!!. Diese Drehflügel brauchen pro Anschiebevorgang nur eine halbe Umdrehung weitergeschaltet v/erden
und ermöglichen so ein sanftes, schonendes Ausschieden der Hygieneartikel. Zwischen den Ausschiebeintervallen
dienen die Drehflügel noch als Unterführung der im Untertrum der Fächerkette nach unten hängenden Hygieneartikel.
Vorteilhaft ist auch, daß immer nur Artikelpakete in vorgewählter, voller Stückzahl auf die Ablage
ausgeschoben werden. Diese Sicherheit wird dadurch er-
XO reicht, daß entweder die Fächerkette zur kompletten Füllung
taktweise weitergeschaltet wird, oder daß bei kontinuierlich angetriebener Fächerkette über einen Sensor die
Stückzahl abgefragt wird, und Pakete mit unvollständiger Stückzahl nicht auf die Ablage ausgeschoben, sondern in
3_5 eine Fehlablage abgegeben werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher
beschrieben. Dabei zeigen:
Fig.l : schematische Seitenansicht der Vorrichtung Fig.2 : schematischer 3ewegungsdurchlauf der
Fig.l : schematische Seitenansicht der Vorrichtung Fig.2 : schematischer 3ewegungsdurchlauf der
Hygieneartikel
Fig.3 ! Schnittansicht nach der Linie i/l in Fig I
Fig.3 ! Schnittansicht nach der Linie i/l in Fig I
T.7ie in Fig.l zu sehen, besteht das Maschinenende 1
einer Produktionsmaschine zur Herstellung von Hygiene-
-D artikeln 11 aus folgenden Vorrichtungen: Produktweiche 2,
Drehvorrichtung 3, Ausziehvorrichtung 4, Reguliervorrichtung 5, Fächerkette 6, Ausschiebevorrichtung 7,
Ablage 8, Quertransportvorrichtung 9 u. Fehlablage 10. Die Hygineartikel U durchlaufen die Vorrichtungen 1-9 ir.
angegebener Reihenfolge ,um dann einer Verpackungsmaschine
zugeführt zu werden.Fig. 2 zeigt den schematischen Bewegungsablauf
der vom Produktionsstrang abgetrennten
Hygieneartikel 11.
— ι ο —
Die Hygieneartikel 11 werden in Sichtung ihrer Längsachse
, die hier der Produktionsrichtung 12 entspricht und mit einem Artikelabstand d über die Produktweiche
transportiert, wobei die Möglichkeit zum Auslenken zu
Test-u. Prüfzwecken besteht. Anschließend werden die
Hygieneartikel 11 mittig um 90° gedreht, sodaß ihre Längsachse nun nun quer zur Transportrichtung 12 liegt.
Die Schwerpunktbereiche 11' der Hygieneprodukte 11 behalten auch während des Drehvorganges sowohl die Produktionsrichtung
12 als auch die bisherige Transportgeschwindigkeit und den Artikelabstand d bei. ITach der
Drehung durchlaufen die Hygieneartikel 11 eine Aussiehstation 4, die ihnen kurzzeitig eine ein wenig größere
Geschwindigkeit u. Artikelabstand d1 vermittelt. Im Anschluß daran wird in der Reguliervorrichtung 5 ihre
Transportgeschwindigkeit stark reduziert, sodaß sich Artikelabstand d''einstellt. Die Hygieneartikel 11
werden dabei ausgerichtet und danach in die Fächerkette 6 transportiert. Mit der Fächerkette β wird nochmais
ihre Transportgeschwindigkeit reduziert, es stellt sich Artikelabstand d11' ein. Am Untertrum 6' der
Fächerkette 6 werden die Hygieneprodukte 11 schließlich in Paketen 14 und in abgezählter Stückzahl nach unten
ausgeschoben und von einer Quertransportrichtung 9 in Sichtung 13 bzw. 13' zur Verpackung weiter bewegt.
Anschließend sind die Vorrichtungen 2-10 anhand der Fig I u. Fig 3 einzeln beschrieben:
Produktweiche 2 weist untere Transportgurte 20 u.21 auf,
welche die Lücke 23 bilden. Über der Lücke 23 ist eine Blasdüse 24 angeordnet, deren Austrittsöffnung auf die
Lücke 23 gerichtet ist. Oberhalb der Transportgurte 20 u. 21 befindet sich ein oberer Transportgurt 22,
welcher ia. Bereich über der Lücke 23 derart umgelenkt
ist, daß Platz für die Blasdüse 24 vorhanden ist. 'tfird
die Blasdüse 24 mit Druckluft "beaufschlagt, so werden
die Hygieneprodukte 11 in die Lücke 23 geblasen und somit aus der Produktionsrichtung 12 ausgelenkt.
Wird die Blasdüse 24 nicht mit Druckluft aktiviert, dann überlaufen die Hygieneprodukte 11 die Lücke 23
und bleiben in Produktionsrichtung 12.
Drehvorrichtung 3 weist eine obere Transportkette 26
und eine untere Transportkette 27 auf, welche die Umlenkpunkte 28,29 bzw. 30, 31 umlaufen. An den Ketten
26, 27 sind im Abstand d die Drehteller 32 bzw. 33 angeordnet. Die Drehteller 32 der Oberkette 26 sind
frei drehbar, während die Drehteller 33 <3.er unteren
Kette 27 über nicht gezeigte Kurven-u. Antriebsmittel derart gesteuert sind, daß sie in Transportrichtung
eine gewünschte 90 Drehung ausführen. Die von Produktweiche 2 ankommenden Hygieneartikel 11 werden mittig,
im Bereich ihrer Schwerpunkte- 11' zwischen den Drehtellern
32 u. 33 eingeklemmt und während ihres '.Veitertransports
um 90° gedreht.
Die Ausziehvorrichtung besteht; aus einer oberen ■Transportkette
34, welche die Umlaufpunkte 36,29 u. 37 umläuft,
und einen Obergurt 35 und einen Untergurt 36, die an den Punkten 38, 39 u. 40 bzw. 4-1,42 u. 43 umgelenkt
werden. Die Hygieneartikel 11 werden von der oberen Transportkette 34 aus der Drehvorrichtung 3 übernommen und
von den Gurten 35 u. 36 mit leicht erhöhter Geschwindigkeit zur Heguliervorrichtung 5 transportiert.
Die Heguliervorrichtung 5 weist zwei synchron arbeitende Hegulierketten 44 auf, welche die UmIenkpunkte 43,1O
und 46 umlaufen. An den Regulierketten 44 sind im Abstand
d11 die Mitnehmer 47 angeordnet, die zwischen
den UmI enkp unkt; en 43 u. 45 die Transportebene 25
- la -
übergreifen. Die Hygieneartikel 11 werden in der 3eguliervorrichtung
5 stark abgebremst und im Abstand dl? ausgerichtet einer Fächerkette 6 übergeben.
Die Fächerkette 6 umläuft die Umlenkpunkte 48,49 u.5O.
Sie besteht aus den Ketten 54 u. 54', welche über Stege
51 verbunden sind. Auf den Stegen 51 sind die Mitnehmer 52 befestigt. Die Stege 51 und somit auch die
Mitnehmer 52 weisen den Teilungsabstand d11' auf.
Die Zwischenräume von Mitnehmer 52 zu Mitnehmer 52
IQ bilden die Fächertaschen 53. Die Fächerkette 6 hat die
Eigenschaft, beim Umlaufen ihrer Umlenkpunkte 40,49 und 50 ihre Fächertaschen 53 nach außen hin zu öffnen.
Diese Eigenschaft wird bei Umlenkpunkt 48 genutzt, um die von der Regulierkette 44 angelieferten Hygiene-
IR artikel 11 in die Fächerkette 6 einzufüllen, sodaß jede
Fächertasche 53 einen Hygieneartikel 11 beinhaltet. Beim Einfüllen in die Fächerkette 6 wird die Transportgeschwindigkeit
der Hygieneartikel 11 nochmals herabgesetzt, dabei stellt sich der Artikelabstand dl!I
ein. Die Fächerkette 6 wird im Tiaschinentakt über eine nicht gezeigte Kupplungs-Bremskombination intermittierend
angetrieben. Ein oberhalb der Segulierstation 5 angeordneter Sensor 55 tastet die Hygieneartikel 11
ab und steuert die Kupplungs-Bremskombination so, da3 die Fächerkette β immer komplett gefüllt ist. Die Fächerkette
6 transportiert die Hygieneartikel 11 zu der Ausschiebevorrichtung
7, welche am unteren Kettentrum δ1 beidseitig angeordnet ist. Sine Führung 55 an der Fächerkette
6 verhindert am Umlenkpunkt 50 ein Heraus-
vo fallen der Hygieneartikel 11 aus den geöffneten Fächertaschen
53.
Die Ausschiebevorrichtung 7 befindet sich am unteren Trum 6· der Fächerkette 6 und besteht aus zwei beid-
seitig neben der Fächerkette 6 angeordneten, schaltbaren
Drehflügeln 57 u.58. Die Achsen 59 u. 60 der Drehflügel 57 u.58 liegen parallel zum Untertrum 5'
der Fächerkette 6, Die Drehflügel 57 u.58 sind in ihrem Querschnitt in etwa s-förmig bzw. spiegelbildlich
s-förmig ausgebildet. Die Enden der Drehflügel
57 u. 58 sind in Richtung der offenen Drehflügelseiten
57' u.581 abgewinkelt und "bilden so die seitlichen
Abstützführungen 51 u.62 für die Hygieneartikel 11,
welche in der "Fächerkette 6 nach unten hängend in Auaschiebeposition gebracht werden. Die geschlossenen
Seiten 57·· und 5811 der Drehflügel 57 u.58 dienen
zum schonenden Ausschieben der Hygieneartikel 11, Pro Ausschiebevorgang werden die Drehflügel 57 u.56 in
]_5 Drehrichtung 76 bzw, 77 eine halbe Umdrehung weitergeschaltet.
Dabei bewegen sich die unterstützenden Führungen 61 u,62 der unteren Drehflügelhälften von
den auszuschiebenden Hygieneartikeln 11 weg, während die geschlossenen Seiten 57IT u. 58'' der anderen Drehflügelhälften
diese Hygieneartikel 11 paketweise nach unten auf die Ablage 8 ausschieben und anschließend mit
den Führungen 61 u. 62 ihrer offenden Seiten 57'u.5£'
zu Unterstützung neu ankommender Hygieneartikel 11 dienen. Ein Sensor 63, kurz vor der Ausschiebevorrichtung
7 an der Fächerkette 6 angeordnet, zählt die ankommenden Hygieneartikel 11 und steuert über eine nicht
gezeigte Kupplungs-Bremskombination unfein nicht gezeigtes
Schaltgetriebe die Ausschiebebewegung der Drehflügel 57U. 58 und somit auch ein Aussehieben von ?aketen
14 in vorwählbarer, kompletter Stückzahl auf Ablage 8.
Die Ablage 8 ist unterhalb der Ausschiebevorrichtung ""
- 16 -
und Fächerkette 6 angeordnet. Sie besteht aus einem
Tisch 64 und seitlichen Führungselementen 65 u. 66.
Querförderer 9 "besteht aus zwei parallel und synchron
laufenden Ketten 6? u. 68, die über Querstäbe 69 verbunden
sind. Die Ketten 67 u. 68 umlaufen die Umlenkpunkte 70, 71, 72 u. 73« Zwischen den Umlenkpunkten
70 u. 71 übergreifen die Querstäbe 69 den Tisch 64« Die ausgeschobenen Artikelpakete 14 werden von Stäben
69 erfaßt und quer zur Richtung 12 über den Tisch 64 zur Verpackung weitergeschoben.
Die Fehlablage 10 ist unterhalb der Fächerkette 6 und deren Umlenkpunkt 48 angeordnet. Sie besteht aus dem
Leitblech 74 und dem Auffangbehälter 75. Hygieneartikel
11, die nicht auf die Ablage 8 ausgeschoben werden sollen, fallen hier aus den sich öffnenden Fächertaschen
53 heraus auf das Leitblech 74 und rutschen in den Auffangbehälter 75.
ft
Leerseite
Claims (1)
- Maschinenfabrik und Eisengießerei GmbH & Co, KGNeuwied 1PatentansprücheVerfahren an einer Schnellaufenden Produktionsmaschine zur Herstellung von Hygieneartikeln, insbesondere Damenbinden, Slipeinlagen oder dergl, wobei ein Produktionsstrang, gebildet aus auf ZJaschinentaktabstand gebrachten und umhüllten Plockenkernen, zu einzelnen Hygieneartikeln weiterverarbeitet 7/ird, die danach der Verpackung zugeführt werden, gekennzeichnet durch die angegebenen Yerfahrensschritte,a) Transport der Hygieneartikel (11) über eine deiche (2), mit der Möglichkeit zum Auslenken von Hygieneartikeln (11) aus der Produktionsrichtung (12) zu Test-oder Prüfzwecken,b) mittige !Drehung der Längsachse der Hygieneartikel (ll)um 90° aus der Produktionsrichtung (12) in eine Richtung quer zur Produktionsrichtung (12), wobei die Hygieneartikel (11) mit dem Bereich ihrer Schwerpunkte (11') in Produktionsrichtung (12) bei gleicher Geschwindigkeit bleiben,c) Ausziehen der gedrehten Hygieneartikel (11) aus der Drehvorrichtung (3),d) Verringerung des Taktabstandes d' auf d" und gleichzeitiges Ausrichten der nun querliegenden E:/gieneartikel (11) in einer Heguliervorrichtung (5) mit start verminderter Transportgeschwindigkeit,e) Einfüllen der Hygieneartikel (11) in eine Pächerkette (6) und anschließendes Überführen zur Ausschiebeposition am rücklaufenden unteren Trum (β1) der Fächerkette (6),f) schonendes Ausschieden der Hygieneartikel (11) in Paketen (14) und abgezählter Stückzahl nach unten auf eine Ablage (8),g) Transport der Pakete (14) aus Hygieneartikeln (11) quer zur Produktionsrichtung (12) von der Ablage (8) zur Verpackung.2. Verfahren an einer schneilaufenden Produktionsmaschine zur Herstellung von Hygieneartikeln, insbesondere Damenbinden, Slipeinlagen oder dergleichen, wobei ein Produktionsstrang, gebildet aus auf laschinentaktabstand gebrachten und umhüllten Hockenkernen, zu einzelnen Hygieneartikeln weiterverarbeitet wird, die danach der Verpackung zugeführt werden, gekennzeichnet durch die angegebenen Verfahrensschritte,a) mittige Drehung der Längsachse der Hygieneartikel (11) um 90° aus der Produktionsrichtung (12) in eine Richtung quer zur Produktionsrichtung (12), wobei die Hygieneartikel (11) mit dem Bereich ihrer Schwer- ■· punkte (H') in Produktionsrichtung (12) bei gleicher Geschwindigkeit bleiben,b) Ausziehen der gedrehten Hygieneartikel (H) aus der Drehvorrichtung (3)/c) Transport der Hygieneartikel (11) über eine Produktsweiche (2), mit der Möglichkeit zum Auslenken von Hygieneartikeln (11) aus der Produktionsrichtung (12)zu Test-oder Prüfzwecken,d) Verringerung des Taktabstandes d'auf d11 und gleichzeitiges Ausrichten der nun querliegendendenHygieneartikel (11) in einer Reguliervorrichtung(5) mit stark verminderter Transportgeschwindigkeit,e) Einfüllen der Hygieneartikel (11) in eine Fächerkette·(6) und anschließendes Überführen zur Ausschiebeposition am rücklaufenden unteren Trum (61) der Fächerkette (6),f) schonendes Ausschieden der Hygieneartikel (11) in Paketen (14) und abgezählter Stückzahl nach unten auf eine Ablage (8) ,g) Transport der Pakete (14) aus Hygieneartikeln (11) quer zur Produktionsrichtung (12) von der Ablage (8) zur Verpackung.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hygieneartikel (11) in eine intermittierend angetriebene Fächerkette (6) eingefüllt werden, welche zur kompletten Füllung anhaltbar ist.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 u.2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hygieneartikel (11) in eine kontinuierlich, im Maschinentakt angetriebene Fächerkette (6) eingefüllt werden, und daß nur Pakste(14) in vorgewählter, kompletter Stückzahl auf die Ablage (8) ausgeschoben werden, während Pakete (14) mit unvollständiger Stückzahl von einer nachgeordneten Fehlablage (10) aufgenommen werden.5. Vorrichtung an einer schneilaufenden Produktionsmaschine zur Herstellung von Hygieneartikeln, insbesondere Damenbinden, Slipeinlagen oder dergl.,zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung folgender Einrichtungen in Reihenfolge der Verfahrensschritte ,a) Produktweiche (2) mit der Möglichkeit zum Auslenkenvon Hygieneartikeln (11) aus der Produktionsrichtung (12)b) "Drehvorrichtung (3) vorzugsweise mit in Geschwindigkeit der Produktionsmaschine synchron angetriebener Ober-und Unterkette (26 u.37) und daran im Taktabstand (d) der Produktionsmaschine angeordneten Drehtellern (32 U.33),c) Ausziehvorrichtung (4) zum Transport der Hygieneartikel (11) aus der Drehvorrichtung (3),d) mit stark verringerter Transportgeschwindigkeit arbeitende Reguliervorrichtung (5) mit Segulierketten (44) bzw. Regulierzahnriemen und darauf in verringerten Taktabständen (d'') angeordneten LtLtnehmern (47), wobei die verringerten Taktabstände (dT!) der niedrigen Transportgeschwindigkeit entsprechen,e) um horinaontale Umlenkachsen (48,49 u.5O) umlaufende Fächerkette (6), vorzugsweise bestehend aus zwei parallel laufenden und durch Stege (51) verbundenen Ketten (54 u.54')» wobei auf den Stegen (51) senkrecht zur Kettenebene Mitnehmer (52) angeordnet sind, welche die Fächertaschen (53) zur Aufnahme der Hygieneartikel (11) bilden,f) Ausschiebevorrichtung (7) am rücklaufenden, unteren Trum (61) der Fächerkette (β) mit zwei, beidseitig neben der und mit ihren Drehachsen (59,60) parallel zur Fächerkette (6), gegenläufig und rechtwinklig zur Fächerkette (6) drehbar angeordneten, schaltbaren Drehflügeln (57 u.58) mit in etwa s-förraigen und spiegelbildlich s-förmigen Querschnitt, wobei die geschlossenen Seiten (57''u.58IT) der Drehflügel (57 u.58) in der geschalteten Drehbewegung die Hygieneartikel (11) in abgezählter Stückzahl aus der Fächerkette (6) au3schieben,g) Ablage (8) mit Querfördereinrichtung (9)h) IVnlablage (10) "bestehend aus leitblech (74) und Auffangbehälter (75).Vorrichtung an einer Schnellaufenden Produktionsmaschine zur Herstellung von Hygieneartikeln, insbesondere Damenbinden, Slipeinlagen oder dergl., zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung· folgender Einrichtungen in Reihenfolge der Verfahrensschritte,mita) Drehvorrichtung (3) vorzugsweise in Geschwindigkeit der Produktionsmaschine synchron angetriebener Ober-und Unterkette (26 u.37) und daran im Taktabstand (d) der Produktionsmaschine angeordneten Drehtellern (32 u,33),b) Ausziehvorrichtung (4) sum Transport der Hygieneartikel (11) aus der Drehvorrichtung (3),c) Produktweiche (2) mit der Möglichkeit zum Auslenken von Hygieneartikel (11) aus der Produktionsrichtung (12),d) mit stark verringerter Transportgeschwindigkeit arbeitende Reguliervorrichtung (5) mit Regulierketten (44) bzw. Regulierzahnriemen und darauf in verringerten Taktabständen (d11) angeordneten j£itnehmern (47), wobei die verringerten Taktabstände (d?l) der niedrigen Transportgeschwindigkeit entsprechen,e) um horinzontale Umlenkachsen (48,49 u.50) umlaufende Eächerkette (6), vorzugsweise bestehend aus swejjparallel laufenden und durch Stege (51) verbundenen Ketten (54 u.541), wobei auf den Stegen (51) senkrecht zur Kettenebene !.ütnehmer (52) angeordnet sind, welche die Fächertaschen (53) zur Aufnahme der Hygieneartikel (11) bilden,f) Ausschiebevorrichtung (7) am rücklaufenden, unteren Trura (S1) der Kicherkette (6) mit zwei, beidseitig neben der und mit ihren Drehachsen (59,60) parallel— β —zur Fächerkette (β), gegenläufig und rechtwinklig zur Fächerkette (6) drehbar angeordneten, schalt-"baren Drehflügeln (57 u.58) mit in etwa s-förmigen und spiegelbildlich s-förmigen Querschnitt, wobei die geschlossenen Seiten (57'' u.58·') der Drehflügel (57 u«58) in der geschalteten Drehbewegung die Hygieneartikel (11) in abgezählter Stückzahl aus der Fächerkette (6) ausschieben,g) Ablage (8) mit Querfördereinrichtung (9)h) Fehlablage (10) bestehend aus Leitblech (74) und Auffangbehälter (75).7. Vorrichtung nach Anspruch 5 u,6, dadurch gekennzeichnet ,daß die Fächerkette (β) über ein Getriebe und eine Kupplungs-Bremskombination intermittierend im Maschinentakt angetrieben ist, wobei die Fächerkette (6) zur kompletten Füllung angehalten werden kann.6. Vorrichtung nach Anspruch 5 u.6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehflügel (57,58) der Ausschiebevorrichtung (7) während des Ausschiebevorganges in Transportrichtung des Untertrums (6?) der Fächerkette (6) mitbewegbar und anschließend zurückbewegbar sind.9. Vorrichtung nach Anspruch 5 u.6, dadurch gekennzeichnet, daß an den offenen Seiten (57' u.5o') der Drehflügel (57 u.58) abgewinkelte Führungen (61 u. 62) angeordnet sind, die aur Unterstützung der in der Fächerkette (6) nach unten hängenden Hygieneartikel (11) dienen.
Priority Applications (8)
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Owner name: WINKLER & DUENNEBIER MASCHINENFABRIK UND EISENGIES |
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