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DE102008007768B4 - Vorrichtung zum Weiterbewegen von Stückgut - Google Patents

Vorrichtung zum Weiterbewegen von Stückgut Download PDF

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Abstract

Vorrichtung (1) zum Weiterbewegen von Stückgut, vorzugsweise von zu verpackendem Produkt (2), mit einer Transporteinrichtung (4) zum Weiterbewegen des Produkts (2), und einer Fördereinrichtung (3) zum Zuführen des Produkts (2) zur Transporteinrichtung (4), wobei das Produkt (2) quer zur Transportrichtung (5) der Transporteinrichtung (4) von der Fördereinrichtung (3) an die Transporteinrichtung (4) abgegeben wird, und die Fördereinrichtung (3) mindestens zwei hintereinander angeordnete Fördereinheiten (6, 7, 8) aufweist, von welchen die letzte, direkt an die Transporteinrichtung (4) angrenzende Fördereinheit (8) abwechselnd mit der Transporteinrichtung (4) mitbewegbar und gegen deren Transportrichtung (5) zurücksetzbar ist, um nacheinander Produkte (2) während jeweils einer Mitbewegung von der Fördereinrichtung (3) an die Transporteinrichtung (4) abzugeben, wobei die letzte Fördereinheit (8) entlang einer parallel zur Transporteinrichtung (4) wirkenden Führung (9) mittels eines Antriebs (10) in Transportrichtung (5) hin und her bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, insbesondere zwei bis vier, parallel zueinander ausgerichtete letzte Fördereinheiten (8) umfasst sind, um gleichzeitig mehrmals Produkt (2) an die Transporteinrichtung (4) abgeben zu können.

Description

  • Der Anmeldegegenstand betrifft insbesondere den Verpackungsmaschinenbau und dort eine Vorrichtung zum Weiterbewegen von Stückgut, z. B. von befüllten und verschlossenen Beuteln hin zu einer nachfolgenden Verpackungsstation. Der Anmeldegegenstand betrifft aber auch generell eine Übergabe von Stückgut von einer Fördereinrichtung zu einer anderen, z. B. von einem Förderband zu einem anderen Förderband, wobei die Förderbänder in einem rechten Winkel zueinander ausgerichtet sind.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt, mit denen ein Produkt weiterbewegt wird. Dabei wird das Produkt von einer Fördereinrichtung herangefördert, an eine Transporteinrichtung übergeben, und von dieser in einer quer zur Richtung der Fördereinrichtung verlaufenden Transportrichtung weitertransportiert.
  • Aus der DE 21 43 921 A1 ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt, die zwei hintereinander angeordnete Fördereinheiten aufweist, von welchen die, in Förderrichtung gesehen, letzte, direkt an die Transporteinrichtung angrenzende Fördereinheit abwechselnd mit der Transporteinrichtung mitbewegbar und entgegen deren Transportrichtung zurücksetzbar ist, um nacheinander Produkt während jeweils einer Phase der Mitbewegung von der Fördereinrichtung an die Transporteinrichtung abzugeben und zwischen jeweils zwei Phasen die letzte Fördereinheit zurückzusetzen.
  • Die bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, dass ihre letzte Fördereinheit eine Schwenkbewegung ausführt, während der jeweils ein Produkt von dieser Fördereinheit auf die Transporteinrichtung abgegeben wird. Dies führt dazu, dass bei einem Übergabevorgang auf der Transporteinrichtung ein relativ großer Freiraum zur Aufnahme des Produkts vorgesehen sein muss, wenn dieses ausgerichtet ankommt und in gleicher Ausrichtung auf der Transporteinrichtung liegen soll, da das Produkt während der Übergabe mitsamt der Fördereinheit eine Schwenkbewegung ausführt, und sich das Produkt somit direkt vor seiner Abgabe auf der Transporteinrichtung relativ zu dieser dreht. Zum anderen kann es zu einer ungleichen Ausrichtung des Produkts auf der Transporteinrichtung kommen, was insbesondere bei rechteckigem Produkt zu Störungen bei einer nachfolgenden Handhabung des Produkts führen kann.
  • Aus der DE 699 06 410 T2 der EP 1 050 494 A1 und der DE 10 2006 023 987 A1 ist jeweils eine Vorrichtung zum Weiterbewegen von Stückgut bekannt, mit einer Transportvorrichtung zum Weiterbewegen des Produkts, und einer Fördereinrichtung zum Zuführen des Produkts zur Transporteinrichtung bekannt, wobei das Produkt quer zur Transportrichtung der Transporteinrichtung von der Fördereinrichtung an die Transporteinrichtung abgegeben wird. Weiterhin weist die Fördereinrichtung zwei hintereinander angeordnete Fördereinheiten auf, von welchen die letzte, direkt an die Transporteinrichtung angrenzende Fördereinheit abwechselnd mit der Transporteinrichtung mitbewegbar und gegen die Transportrichtung zurücksetzbar ist, um nacheinander Produkte während jeweils einer Mitbewegung von der Fördereinrichtung an die Transporteinrichtung abzugeben. Nachteilig bei diesen bekannten Vorrichtungen ist es jedoch, dass pro Takt jeweils nur ein Stückgut zeitgleich an die Transporteinrichtung übergeben werden kann.
  • Es liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu beseitigen.
  • Gelöst ist die Aufgabe gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung hat den Vorteil, dass die mehreren letzten Fördereinheiten stets parallel geführt werden, so dass es zu keiner Verdrehung eines übergebenen Produkts kommt. Zudem werden eine besonders hohe Förderleistung und eine besonders hohe Übergabeleistung erreicht, wenn die Vorrichtung mehrere, insbesondere zwei bis vier, parallel zueinander ausgerichtete letzte Fördereinheiten aufweist, um gleichzeitig mehrmals Produkt an die Transporteinrichtung abgeben zu können. Dann können pro Takt mehrere Stückgüter zeitgleich an die Transporteinrichtung übergeben werden. Folglich wird auf der Transporteinrichtung zum einen ein geringerer Platz für ein zu transportierendes Produkt benötigt. Zum anderen kann ein Produkt sehr ortsgenau im Fach eines Fächerbandes transportiert werden und dabei sehr eng zwischen den Wänden des Fachs gehalten werden, um nachfolgend sehr ortsgenau gehandhabt zu werden. Infolge der Mitbewegung der letzten Fördereinheiten mit der Transporteinrichtung steht für die Übergabe eine relativ lange Zeitspanne auch bei einer sehr hohen Übergabeleistung zur Verfügung. Während einer Hinbewegung in Transportrichtung wird durch Betrieb der Fördereinheit das Produkt abgegeben. Während einem anschließenden Zurückbewegen der Fördereinrichtung kann sodann durch einen weiteren Betrieb der Fördereinheit ein nachfolgendes Produkt in eine vordere Position auf der Fördereinheit gebracht werden, um in einem nachfolgenden Mitbewegungsvorgang ebenfalls an die Transporteinrichtung abgegeben zu werden. Die Transporteinrichtung kann kontinuierlich ohne Stillstand und mit konstanter Geschwindigkeit betrieben werden, wodurch eine große Transportleistung erreicht wird.
  • Die letzte Fördereinheit kann ebenfalls kontinuierlich fördern, aber auch, z. B. nach einem jeweiligen Positionieren des zu übergebenden Produkts, jeweils einen Stillstand erfahren, um sodann eine zeitgenaue und ortsgenaue Produktübergabe auszuführen.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der vorgeschlagenen Vorrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
  • Es kann ein relativ langer Übergabeweg für das Produkt in Transportrichtung erreicht werden, ohne den Produktfluss entlang der Fördereinrichtung unterbrechen zu müssen, wenn drei Fördereinheiten vorgesehen sind, von denen die erste
    ortsfest ist, die zweite schwenkbar und die dritte parallel zur Transporteinrichtung geführt wird. Derart kann ein Stückgut relativ schnell von einer Fördereinheit zur nächsten gefördert werden. Mehr Fördereinheiten sind technisch aufwendiger und erlauben einen längeren Übergabeweg. Ein längerer Übergabeweg ist aber auch durch eine relativ lange zweite Fördereinheit erreichbar.
  • Als Fördereinheit eignet sich ein an sich bekanntes Förderband, welches angetrieben ist und um zwei Räder bzw. Rollen umläuft.
  • Die letzte Fördereinheit kann in zuverlässiger Weise hin und her bewegt werden, wenn sie mit einem Schlitten verbunden ist, der entlang der Führung
    verschiebbar ist. In vorteilhafter Weise trägt der Schlitten die Fördereinheit, wobei die Achsen der Räder der Fördereinheit über eine Halterung mit dem Schlitten verbunden sind. Derart kann die Fördereinheit unabhängig von ihrer Bewegung entlang der Transporteinrichtung betrieben werden.
  • Als Antrieb für die letzte Fördereinheit kann ein elektromagnetischer Linearantrieb mit einem bewegbaren und einem stationären Teil verwendet werden. Dieser Linearmotor hat den Vorteil, dass er eine sehr schnelle und absolut ortsgenaue Bewegung der Fördereinheit entlang des Übergabewegs ermöglicht.
  • In kostengünstiger Weise können für die letzten Fördereinheiten ein gemeinsamer Antrieb und eine gemeinsame Führung genutzt werden, um diese Fördereinheiten zu versetzten.
  • Stapel oder Gruppen von Produkten können herangefördert und weitertransportiert werden, wenn an der Fördereinrichtung eine Gruppiereinrichtung
    zum Bilden von Produktgruppen, die übergeben werden sollen, vorgesehen ist.
  • Als Transporteinrichtung eignet sich in bekannter Weise ein Fächerband oder eine Fächerkette mit einer Vielzahl an Fächern entlang eines umlaufenden und angetriebenen Strangs. Bei dieser Ausführung wird das Produkt in
    jeweils ein Fach übergeben. Dies kann relativ eng ausgeführt sein, da mit der vorgeschlagenen Vorrichtung ein gerader ortsgenauer Einschub des Produkts in ein Fach erreicht wird.
  • Im Folgenden wird die vorgeschlagene Vorrichtung anhand von Ausführungsbeispiele darstellenden Figuren näher beschrieben. Es zeigt:
    • 1 in einer perspektivischen Ansicht eine Vorrichtung zum Weiterbewegen von stückigem Produkt, mit drei hintereinander angeordneten, als Förderbänder ausgestalteten Fördereinheiten, über die das Produkt in eine als Fächerkette ausgestaltete Transporteinrichtung abgegeben werden soll, in einer ersten Bewegungsposition;
    • 2 in einer perspektivischen Ansicht die Vorrichtung der 1, jedoch mit entlang einer parallel zur Transporteinrichtung versetzten dritten Fördereinheit;
    • 3 in einer perspektivischen Ansicht die Vorrichtung der 2, jedoch mit einer noch weiter versetzten dritten Fördereinheit am Ende einer Produktübergabe an die Transporteinrichtung;
    • 4 in einer Ansicht von oben eine ähnliche Vorrichtung mit einer Darstellung von zwei verschiedenen Betriebszuständen;
    • 5 in einer Ansicht von oben eine drei parallel zueinander fördernde Fördereinrichtungen aufweisende Vorrichtung zum Übergeben von Produkt an eine Transporteinrichtung;
    • 6 in einer Seitenansicht eine Gruppiereinrichtung an einer Fördereinheit zum Erzeugen von Gruppen, die jeweils zwei aufeinander liegende Beutel aufweisen, sowie
    • 7 in einer Ansicht von oben eine Vorrichtung zum Übergeben von Produkt mit lediglich zwei hintereinander fördernden Fördereinheiten.
  • Bei einer Vorrichtung 1 werden befüllte und verschlossene Beutel als weiter zu verpackendes Produkt 2 bewegt, um das Produkt 2 einer nachfolgenden Umverpackung zuzuführen (1 bis 3). Eine umlaufende Transporteinrichtung 4 dient einem Weiterbewegen des Produkts 2 zur Umverpackungsstation. Eine Fördereinrichtung 3 führt das Produkt 2 der Transporteinrichtung 4 zu, wobei das Produkt 2 quer zur Transportrichtung 5 der Transporteinrichtung 4 von der Fördereinrichtung 3 nacheinander an die Transporteinrichtung 4 abgegeben wird. Die Fördereinrichtung 3 besteht aus drei hintereinander angeordneten und nacheinander das Produkt 2 bewegenden Fördereinheiten 6, 7, 8. Die letzte, das Produkt 2 direkt an die Transporteinrichtung 4 abgebende Fördereinheit 8, welche einfach und nicht erfindungsgemäß mehrfach dargestellt ist, und die mittlere Fördereinheit 7 sind
    abwechselnd mit der Transporteinrichtung 4 mitbewegbar und entgegen der Transportrichtung zurücksetzbar, um während jeweils einer Mitbewegung ein Produkt 2
    an die Transporteinrichtung 4 abzugeben. Bei jeweils einer Zurücksetzung wird ein nachfolgendes Produkt 2 in eine vordere Position auf der Fördereinheit 8 bewegt, um den nächsten Übergabevorgang vorzubereiten. Die erste Fördereinheit 6 ist ortsfest, die zweite führt eine Schwingbewegung aus und die dritte eine geradlinige Hin- und Herbewegung. Sowohl während jeder Hinbewegung als auch während jeder
    Herbewegung gibt es einen Zustand einer geradlinigen Ausrichtung der drei
    Fördereinheiten 6, 7, 8 zueinander (2). Dieser kann dazu genutzt werden, um das Produkt 2 jeweils von einer Fördereinheit 6, 7 auf die nachfolgende Fördereinheit 7, 8
    zu bewegen, wodurch das Produkt besonders ortsgenau und genau bezüglich seiner Ausrichtung gehandhabt werden kann. Die letzte Fördereinheit 8, welche einfach und nicht erfindungsgemäß mehrfach dargestellt ist, wird parallel zur
    Transporteinrichtung 4 entlang einer Führung 9 in Transportrichtung 5 mittels eines
    Antriebs 10 hin und her bewegt. Die mittlere Fördereinheit 7 ist mit jeweils einer (nicht dargestellten) gelenkigen Verbindung, welche ihren Träger einerseits mit einem Schlitten 15 und andererseits mit einem Träger der ersten Fördereinheit 6 verbindet, an
    diese Bewegung gekoppelt. Die Montage der Fördereinheiten 6, 7 ist analog zur Montage der Fördereinheit 8 auf dem Schlitten 15 ausgeführt. Die zweite Fördereinheit
    7 wird um einen Bezugspunkt 11 geschwenkt.
  • Jede Fördereinheit 6, 7, 8 weist ein um jeweils zwei Räder 12 umlaufendes Förderband 13 auf, welches mittels eines Antriebs 14, der auf ein Rad 12 wirkt, angetrieben. Die letzte Fördereinheit 8, welche einfach und nicht erfindungsgemäß mehrfach dargestellt ist, ist auf einem Schlitten 15 montiert, der entlang der Führung 9
    verschiebbar ist. Dazu ist der Schlitten 15 über eine Halterung 16 mit den Achsen 17
    der Räder 12 verbunden. Der Schlitten 15 trägt die Fördereinheit 8. Als Antrieb 10 für die letzte Fördereinheit 8 dient ein elektromagnetischer Linearantrieb mit einem als Sekundärteil ausgeführten bewegbaren Teil 18, auf welchem der Schlitten 15 befestigt - ist, und einem als Primärteil ausgeführten stationären Teil 19, welches als Primärteil das Sekundärteil versetzt. Die Transporteinrichtung 4 ist als Fächerkette 22 mit einer
    Vielzahl an Fächern 23 entlang eines umlaufenden, mittels eines Servomotors angetriebenen Strangs 24 ausgeführt. Anstatt jeweils ein beabstandetes Fach 23 vorzusehen, kann wie beim Ausführungsbeispiel der 4 auch jeweils ein Fach 23 oder jeweils ein übernächstes Fach 23 einer Vielzahl von Fächern 23 ohne Abstand zwischen den Fächern 23 genutzt werden.
  • Beim Ausführungsbeispiel der 5, welche eine nicht von der Erfindung umfasste Ausführungsform zeigt, weist die Vorrichtung 1 bei gleichartiger Bauweise
    drei parallel zueinander ausgerichtete letzte Fördereinheiten auf, um gleichzeitig drei Produkte 2 an drei Fächer 23 abgeben zu können. Die letzten Fördereinheiten haben dabei einen gemeinsamen Antrieb 10 mit drei bewegbaren Teilen 18 eines Linearmotors und eine gemeinsame Führung 9.
  • Es können jeweils zwei aufeinander liegende Produkte 2 in ein Fach 23 abgegeben werden, wenn ein Stapel Produkte 2 zunächst eine Gruppiereinheit 20 passiert, die jeweils eine aus zwei aufeinander liegenden Produkten 2 bestehende Produktgruppe 21 erzeugt (6). Nachfolgend wird die Produktgruppe 21 wie ein einzelnes Stückgut gehandhabt und an die Transporteinrichtung 4 übergeben.
  • Beim Ausführungsbeispiel der 7 weist die Fördereinrichtung 3 lediglich zwei Fördereinheiten 6, 8 auf. Die Vorrichtung 1 arbeitet in analoger Weise zu den zuvor beschriebenen Vorrichtungen 1, weist jedoch den Unterschied auf, dass die erste Fördereinheit 6 das Produkt 2 direkt an die letzte Fördereinheit 8 abgibt, wenn sich die Fördereinheiten 6, 8 während einer Zurücksetzung der letzten Fördereinheit 8 in einer Lage zueinander befinden, in der sich die beiden Fördereinheiten 6, 8 direkt hintereinander befinden.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Produkt
    3
    Fördereinrichtung
    4
    Transporteinrichtung
    5
    Transportrichtung
    6, 7, 8
    Fördereinheit
    9
    Führung
    10
    Antrieb
    11
    Bezugspunkt
    12
    Rad
    13
    Förderband
    14
    Antrieb
    15
    Schlitten
    16
    Halterung
    17
    Achse
    18
    bewegbares Teil
    19
    stationäres Teil
    20
    Gruppiereinrichtung
    21
    Produktgruppe
    22
    Fächerkette
    23
    Fach
    24
    Strang

Claims (9)

  1. Vorrichtung (1) zum Weiterbewegen von Stückgut, vorzugsweise von zu verpackendem Produkt (2), mit einer Transporteinrichtung (4) zum Weiterbewegen des Produkts (2), und einer Fördereinrichtung (3) zum Zuführen des Produkts (2) zur Transporteinrichtung (4), wobei das Produkt (2) quer zur Transportrichtung (5) der Transporteinrichtung (4) von der Fördereinrichtung (3) an die Transporteinrichtung (4) abgegeben wird, und die Fördereinrichtung (3) mindestens zwei hintereinander angeordnete Fördereinheiten (6, 7, 8) aufweist, von welchen die letzte, direkt an die Transporteinrichtung (4) angrenzende Fördereinheit (8) abwechselnd mit der Transporteinrichtung (4) mitbewegbar und gegen deren Transportrichtung (5) zurücksetzbar ist, um nacheinander Produkte (2) während jeweils einer Mitbewegung von der Fördereinrichtung (3) an die Transporteinrichtung (4) abzugeben, wobei die letzte Fördereinheit (8) entlang einer parallel zur Transporteinrichtung (4) wirkenden Führung (9) mittels eines Antriebs (10) in Transportrichtung (5) hin und her bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, insbesondere zwei bis vier, parallel zueinander ausgerichtete letzte Fördereinheiten (8) umfasst sind, um gleichzeitig mehrmals Produkt (2) an die Transporteinrichtung (4) abgeben zu können.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass drei Fördereinheiten (6, 7, 8) vorgesehen sind, von denen die erste Fördereinheit (6) ortsfest ist, die nachfolgende zweite Fördereinheit (7) um einen Bezugspunkt (11), welcher zwischen der ersten und der zweiten Fördereinheit (6, 7) liegt, schwenkbar ist, und die dritten Fördereinheiten (8) entlang der Führung (9) geführt werden.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinheit (6, 7, 8) ein um zwei Räder (12) umlaufendes Förderband (13) aufweist, welches mittels eines Antriebs (14) angetrieben ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die letzten Fördereinheiten (8) mit einem Schlitten (15) verbunden ist, welcher entlang der Führung (9) verschiebbar ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (15) über eine Halterung (16) mit den Achsen (17) der Räder (12) verbunden ist und die Fördereinheiten (8) trägt.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Antrieb (10) für die letzten Fördereinheiten (8) ein elektromagnetischer Linearantrieb mit einem bewegbaren Teil (18) und einem stationären Teil (19) vorgesehen ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die letzten Fördereinheiten (8) ein gemeinsamer Antrieb (10) und vorzugsweise eine gemeinsame Führung (9) vorgesehen ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Fördereinrichtung (3) eine Gruppiereinrichtung (20) zum Bilden von Produktgruppen (21) vorgesehen ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (4) als Fächerband oder Fächerkette (22) mit einer Vielzahl an Fächern (23) entlang eines umlaufenden, angetriebenen Stranges (24) ausgeführt ist.
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