DE3329238C2 - Handetikettiergerät - Google Patents
HandetikettiergerätInfo
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- B65C9/18—Label feeding from strips, e.g. from rolls
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Handetikettiergerät
zum Anbringen von Etiketten, die an einem Trägerband lösbar
anhaften, umfassend einen Geräterahmen mit einer Einrichtung
zum Aufbringen der an einer Ablöseeinrichtung von dem Trägerband
abgelösten Etiketten, ersten und zweiten Vorschub
walzen, die im Rahmen stromabwärts von der Ablöseeinrichtung
drehbar gelagert sind und in Vorschubeingriff stehen, wobei
die erste Vorschubwalze über den Rahmen vorsteht und mit der
zu etikettierenden Fläche in Eingriff bringbar ist und der
Vorschub des Trägerbandes durch das Abwälzen der ersten Vor
schubwalze auf der zu etikettierenden Fläche bewirkbar ist.
Bei einem bekannten Handetikettiergerät dieser Art
(US-PS 2 569 140) ist zum einen die erste Vorschubwalze in einem
verhältnismäßig großen Abstand stromabwärts von der Ablöse
einrichtung angeordnet. Deshalb ist eine entsprechend große
Länge der zu etikettierenden Fläche erforderlich. Wenn nämlich
diese Länge ungenügend ist und die erste Vorschubwalze mit der
zu etikettierenden Fläche nicht mehr in Eingriff gelangt, dann
kann auch kein Vorschub des Trägerbandes bewirkt werden. Zum
anderen kann bei dem bekannten Gerät der Fall eintreten, daß
zum Schluß eines Aufbringvorgangs, d. h. wenn das Etikett schon
zum Teil auf den Gegenstand aufgeklebt ist, das Gerät hinten
angehoben wird, wodurch die Vorschubwalze den Kontakt mit dem
Gegenstand verliert. Das Etikettenband wird dann stromauf der
Umlenkkante durch das Etikett vorgezogen, stromab der Umlenk
kante aber durch das Fehlen jeglichen Rollenantriebs nicht
weiter transportiert, so daß eine Schlaufe entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Hand
etikettiergerät der eingangs genannten Art so weiter aus
zubilden, daß nicht nur ein Anbringen von Etiketten auf ver
hältnismäßig kurzen Flächen möglich ist, sondern im Fall eines
Abhebens der ersten Vorschubwalze auch stromab der Umlenkkante
ein Etikettenbandtransport sichergestellt, d. h. die Bildung
einer Schlaufe wirksam vermieden ist.
Das Handetikettiergerät nach der Erfindung, bei dem
diese Aufgabe gelöst ist, zeichnet sich dadurch aus, daß in
dem Rahmen zusätzlich zu der in unmittelbarer Nähe der Ab
löseeinrichtung gelagerten ersten und zweiten Vorschubwalze
eine dritte Vorschubwalze stromaufwärts von der Ablöse
einrichtung drehbar gelagert ist, die mit der zweiten Vor
schubwalze in Wirkverbindung steht. Diese dritte Walze stellt
dann, wenn die erste Vorschubwalze den Kontakt mit dem Ge
genstand verliert, sicher, daß beim restlichen Aufkleben des
zum Teil auf dem Gegenstand befindlichen Etiketts das Eti
kettenband stromauf der Umlenkkante vorgezogen und stromab
durch die Wirkverbindung der dritten Vorschubwalze mit der
zweiten Vorschubwalze sowie der ersten Vorschubwalze das
Etikettenband auch stromab der Umlenkkante weiter trans
portiert und damit sichergestellt ist, daß sich keine Schlaufe
bilden kann.
Als im Hinblick auf eine besonders bequeme Handhabung
des Handetikettiergerätes äußerst günstig hat es sich er
wiesen, wenn die dritte Vorschubwalze über den Rahmen vor
steht, daß der Rahmen Mittel aufweist, die eine Vorschubbahn
für das Trägerband bilden, um dieses zu dem Spalt zwischen der
zweiten und dritten Vorschubwalze zu führen, wobei unter
Umkehr der Zuführrichtung des Trägerbandes wahlweise die drit
te Vorschubwalze anstelle der ersten Vorschubwalze mit der zu
etikettierenden Fläche in Eingriff bringbar ist, um den Vor
schub des Trägerbandes zu bewirken.
Zweckmäßigerweise umfaßt der Rahmen Blattfedern, in de
nen die Vorschubwalzen gelagert sind. Auf diese konstruktiv
besonders einfache Weise ist der erforderliche gegenseitige
Kontakt der dritten Vorschubwalze mit der zweiten und der
ersten Vorschubwalze gewährleistet.
In der folgenden Beschreibung ist anhand der Zeichnung
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung
eines Handetikettiergerätes gemäß der Erfin
dung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des in
Fig. 1 gezeigten Etikettiergerätes im zu
sammengebauten Zustand,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie 3-3 in
Fig. 2.
Fig. 4 eine Draufsicht auf das in Fig. 2 gezeigte
Etikettiergerät und
Fig. 5 eine Ansicht der linken Seite des Etikettierge
rätes.
In Fig. 1 ist ein allgemein mit 10 bezeichnetes Eti
kettiergerät gezeigte, das einen Körper oder Rahmen 11 mit
zwei Rahmenabschnitten 12 und 13 umfaßt. Wenngleich das Eti
kettiergerät 10 benutzt werden kann, um Etiketten von einer
durch einen Halter 14 abgestützten Vorratsrolle R aufzutra
gen, kann der Halter 14 falls Etiketten in Streifenform aufgebracht werden
sollen, bei der Herstellung des Etikettiergerätes 10 weggelassen werden.
Die gezeigten Rahmenabschnitte 12 und 13 sind gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform identisch, so daß für
die verschiedenen Bereiche der Rahmenabschnitte 12 und 13
gleiche Bezugszeichen benutzt werden. Jeder Rahmenabschnitt
12 und 13 umfaßt einen länglichen Bereich 15 mit im Abstand
voneinander angeordneten Außenwänden 16 und 17 und dazwi
schen angeordneten Führungsteilen 18 und 19. Jeder Rahmen
abschnitt 12 und 13 hat einen Ablösebereich 20, einen Ab
lenkbereich 21, zwei Blattfedern oder Federbereiche 22 und
23, einen Zapfen 24 zur Lagerung einer Andrückrolle und
Zapfen 25, 26 und 27 zur Lagerung von Vorschubrollen. Die
beiden miteinander fluchtenden Zapfen 25 und 27 bilden ge
meinsam eine Welle zur Lagerung einer Vorschubwalze 28, die
beiden miteinander fluchtenden Zapfen 26 und 26 bilden ge
meinsam eine Welle zur drehbaren Lagerung einer Vorschub
walze 29, die beiden miteinander fluchtenden Zapfen 27 und
25 bilden gemeinsam eine Achse zur drehbaren Lagerung einer
Vorschubwalze 30, und die beiden miteinander fluchtenden
Lagerzapfen 24 bilden gemeinsam eine Achse zur drehbaren
Lagerung eines Andrückers 31, der in Form einer Andrückwalze 32
ausgebildet ist. Die Zapfen 24, 25, 26 und 27 haben vor
zugsweise die gleiche Länge und den gleichen Außendurch
messer. Die Walzen 28, 29, 30 und 32 haben Durchgangsboh
rungen 28′, 29′, 30′ und 32′ und vorzugsweise identische
Abmessungen, und sie bestehen aus gleichem elastomeren Ma
terial. Die Blattfedern 22 und 23 eines jeden Paares sind
in einer solchen Position oder Orientierung gegossen, daß
im zusammengebauten Zustand des Etikettiergerätes 10 die
Vorschubwalzen 28 und 29 in Druckberührung stehen, weil
die zusammengehörigen Paare von Blattfedern 22 und 23 aus
ihrer gegossenen Stellung leicht gespreizt werden. Wie dies
gezeigt ist, haben die Zapfen 25 und 27 entsprechende ab
geflachte oder ausgesparte Bereiche 25′ und 27′ neben dem
Spalt der beiden Walzen 28 und 29 bzw. 29 und 30, damit die
Walzen 28 und 30 unter der Vorspannkraft der Blattfedern 22
und 23 besser federn können. Die Zapfen 25 und 27 eines je
den Paares, die beiden Zapfen 26 sowie die beiden Zapfen 24
stehen vorzugsweise in endseitiger Berührung, und die Ablö
sebereiche 20 stehen ebenfalls vorzugsweise in endseitiger
Berührung. Die Ablösebereiche 20 bilden gemeinsam einen Ab
löser 20′.
Die Wand 18 des Rahmenabschnitts 12 liegt stirnseitig
an der Wand 19 des Rahmenabschnitts 13 an, und die entspre
chende Wand 19 des Rahmenabschnitts 12 liegt stirnseitig an
der Wand 18 des Rahmenabschnitts 13 an. Die Wände 16 und 17
sind nahezu über ihre gesamte Länge mit Ausschnitten 16′ und
17′ versehen, um einen das Einfädeln des Etikettenstreifens
erleichternden Spalt zu bilden. Ein aneinanderstoßendes Paar
von Wänden 18 und 19 und das benachbarte Paar von Wänden 16
und 17 sowie das andere aneinanderstoßende Paar von Wänden
18 und 19 und das benachbarte Paar von Wänden 16 und 17 be
grenzen Nuten, die eine Führungsbahn 33 bilden (Fig. 3). Ein
Trägerband W trägt eine Serie von Etiketten L, die mit einem
druckempfindlichen Klebstoff lösbar am Trägerband befestigt
sind. Die Ablösung der Etiketten erfolgt am Ablöser 20′, der
von einer Etikettenablösekante gebildet wird, wo das Träger
band W einer scharfen Richtungsänderung unterworfen wird,
wie dies am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist. Das Trägerband
W kann entweder vom Halter 14 oder durch eine Eintrittsöff
nung 34 in die Führungsbahn 33 des Rahmens 11 eintreten. Sobald
von dem Trägerband W die Etiketten am Ablöser 20′ abge
löst wurden, gelangt es zur Austrittsöffnung 35, durch die
es aus der Führungsbahn 33 austritt. Es ist erkennbar, daß die
oberen und unteren Bereiche des Etikettiergerätes 10 in je
der Hinsicht identisch sind, so daß das Trägerband W in der
in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Richtung oder in der entge
gengesetzten Richtung durch die Führungsbahn 33 gezogen wer
den kann. Wenn das Etikettiergerät 10 in der gezeigten Rich
tung gezogen wird, dann gelangt das Trägerband entweder vom
Halter 14 oder durch die Öffnung 34 in die Führungsbahn 33.
und es wird zwischen den Spalt der Vorschubwalzen 28 und 29
geführt, von dort wird das Trägerband W um den Ablöser 20′
herumbewegt, wo die Ablösung der Etiketten stattfindet, wenn
das Trägerband W vorwärtsbewegt wird. Das vorderste Etikett
L′ wird von dem von den Ablenkbereichen 21′ gebildeten Ab
lenker abgelenkt, so daß es unter die Andrückwalze 32 ge
langt. Bei der in Fig. 3 gezeigten Orientierung wird die
Ablenkung von einem an jedem Rahmenabschnitt 12 und 13 an
geordneten Ablenker 15′ und sodann durch eine Fläche 36
des Ablenkers 21′ bewirkt. Nach dem Herumführen um den Ab
löser 20′ gelangt das Trägerband W in den Spalt der Vor
schubwalzen 29 und 30, und von dort bewegt es sich längs
des Restes der Führungsbahn 33, bis es durch die Öff
nung 35 austritt. Das Trägerband W wird vorwärtsbewegt, indem
die Vorschubwalze 30 auf der Fläche S abrollt, auf der das
vordere Etikett L′ aufgebracht werden soll, wie dies in
Fig. 3 gezeigt ist. Die Vorschubwalze 30 wirkt mit der Vor
schubwalze 29 an einer stromabwärts vom Ablöser 20′ liegen
den Stelle zusammen. Die Vorschubbewegung des Trägerbandes
W bewirkt die Verdrehung der Vorschubwalze 29. Die Vorschub
walze 29 steht mit dem Trägerband W sowohl stromaufwärts als
auch stromabwärts vom Ablöser 20′ in Berührung. Die Bewegung
des stromaufwärts vom Ablöser 20′ befindlichen Bereichs des
Tragbandes W bewirkt eine Verdrehung der Vorschubwalze 28.
Die beiden Paare von Federarmen 22, 23 und 22, 23 bewirken,
daß die Vorschubwalzen 28 und 30 gegen die Vorschubwalze 29
gedrückt werden, die mit ihnen zu
sammenwirkt. Die Konstruktion und die Anordnung der Vorschub
walzen 28, 29 und 30 ist einfach und doch wirkungsvoll, und
sie erfordert keine Verzahnung zwischen den Vorschubwalzen
28, 29 und 30. Die Drehachsen der Walzen 28, 29 und 32 lie
gen an den Scheiteln eines ersten gleichschenkligen Dreiecks,
und die Drehachsen der Walzen 29, 30 und 32 liegen an den
Scheiteln eines zweiten gleichschenkligen Dreiecks, das die
gleiche Form und Größe wie das erste Dreieck hat. Erwünsch
tenfalls kann das Etikettiergerät in einer der gezeigten Rich
tung entgegengesetzten Richtung gezogen werden, das Etiket
tiergerät 10 könnte nämlich gegenüber der gezeigten Position
von oben nach unten verdreht werden, und die Trägerbahn W
könnte entweder vom Halter 14 oder durch die Öffnung 35 in
die Führungsbahn 33 eingeführt werden. Bei einer solchen
Orientierung würde die Etikettenvorratsrolle R selbstver
ständlich auch umgedreht werden. Die Trägerbahn W wird dann zu
erst zwischen den beiden Walzen 29 und 30 hindurchbewegt,
von wo sie um den Ablöser 20′ herumgezogen und sodann zwi
schen den Vorschubwalzen 28 und 29 hindurchbewegt und schließ
lich längs des Restes der Führungsbahn 33 bewegt wird, von wo
aus sie durch die Öffnung 34 austritt. Das vorderste Etikett
L′ wird durch die beiden Ablenkorgane 15′ und sodann durch
die Fläche 37 des Ablenkorgans 21 abgelenkt und in eine zum
Auftragen geeignete Relativstellung zur Andrückwalze 32 ge
bracht. Bei diesem Einfädelungsmuster berührt die Vorschub
walze 28 die Fläche S.
Das Etikettiergerät 10 hat eine Achse A, die durch die
Vorschubwalze 29 und die Andrückwalze 32 hindurchgeht. Die
Vorschubwalze 28 befindet sich auf der einen Seite der Ach
se A, und die Vorschubwalze 30 befindet sich auf der anderen
Seite der Achse. Das Etikettiergerät 10 ist in bezug auf die vertikale
Ebene und in bezug auf eine durch die Achse A hindurchgehende horizon
tale Ebene symmetrisch.
Das Etikettiergerät 10 kann zwischen den Fingern des
Benutzers leicht festgehalten werden. Jeder Rahmenabschnitt
12 und 13 hat eine Seitenwand 38 mit einer länglich konkaven
Nut für die Finger des Benutzers. Wenn der Benutzer Rechts
händer ist, dann greift er mit dem Daumen seiner rechten
Hand in die Nut 38 des Rahmenabschnitts 12 ein, und die
übrigen Finger seiner rechten Hand greifen in die Nut 38
des Rahmenabschnitts 13 ein, wenn sich das Etikettiergerät
beispielsweise in der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet.
Wenn der Benutzer Linkshänder ist, dann liegen genau umge
kehrte Verhältnisse vor, so daß das Etikettiergerät 10 unab
hängig vom Verlauf und der Vorschubrichtung des Trägerbandes
W von Rechts- und Linkshändern gleichermaßen leicht bedien
bar ist.
Die Rahmenabschnitte 12 und 13 sind mit Löchern 39 und
40 versehen. An den Rahmenabschnitten sind halbzylindrische
Zapfen 41, 42 angeordnet, die Nuten 43 und 44 aufweisen. Die
Nuten 43 in einem Paar Zapfen 41 fluchten mit den Löchern 39
in den Rahmenabschnitten 12 und 13, und die Nuten 44 im
anderen Paar Zapfen 42 fluchten mit den Löchern 40 in den
Rahmenabschnitten 12 und 13. Wenn die Rahmenabschnitte 12
und 13 bei der Montage zusammengefügt werden, dann werden
identische aufweitbare Befestigungselemente 45 in die ent
sprechenden Löcher 39 und 40 eines Rahmenabschnitts, beispiels
weise des Rahmenabschnitts 12 eingeführt und durch die ent
sprechenden Nuten 43 und 44 hindurch in die betreffenden Lö
cher 39 und 40 des anderen Rahmenabschnitts 13 eingesetzt.
Sodann wird ein Spreizbolzen 46 in jedes Befestigungselement
45 eingeführt, um dessen Schaft 47 zu spreizen oder aufzu
weiten, so daß die Rahmenabschnitte 12 und 13 im zusammenge
fügten Zustand gehalten werden.
Der Halter 14 der gezeigten Ausführungsform besteht
aus zwei identischen einstückigen Rahmenabschnitten 48, 48′,
die aus Kunststoff gegossen sind. Jeder Rahmenabschnitt 48
und 48′ hat eine Wand 49. Die Wände 49 sind im gegenseitigen
Abstand näherungsweise parallel angeordnet und umgreifen die
Rolle R. Blattfedern 50 und 51 sind mit jeder Wand 49 durch
entsprechende Verbindungsteile 52 und 53 verbunden. Die
Blattfedern 50 und 51 sind gekrümmt und erstrecken sich in
der Ebene der Rolle R. Die Blattfedern 50 und 51 eines je
den Rahmenabschnitts 48 und 48′ sind ausreichend flexibel
und elastisch, damit sie beim Einsetzen und bei der Ent
nahme einer Rolle R zwischen den Wänden 49 auseinanderge
drückt oder gespreizt werden können. Beim Spreizen werden
Endbereiche 54 und 55 eines jeden Rahmenabschnitts 48 und
48′ auseinanderbewegt, damit der ringförmige Außenumfang
der Rolle R dazwischen hindurchpaßt. Sodann federn die End
bereiche 54 und 55 jedes Gehäuseabschnitts 48 und 48′ wie
der in die in den Zeichnungen gezeigte Stellung zurück. Es
ist erkennbar, daß sich im wesentlichen eine Hälfte des
Halters 14 auf einer Seite der Achse über der horizontalen
Ebene erstreckt, und daß sich die andere Hälfte auf der an
deren Seite der Achse A unter der horizontalen Ebene er
streckt.
Jeder Rahmenabschnitt 12 und 13 hat eine Buchse 56 zur
Aufnahme eines zugehörigen Zapfens 57 eines entsprechenden
Rahmenabschnitts 48 und 48′. Wenn die Rahmenabschnitte 48
und 48′ für den vorstehend beschriebenen Zusammenbau bereit
sind, dann wird jeder Zapfen 57 in die zugeordnete Buchse
56 eingesetzt, und die Rahmenabschnitte 12 und 13 werden
sodann in Anlage aneinander gebracht und mittels der Befe
stigungselemente 45 und der Spreizbolzen 46 miteinander
verbunden.
Wie dies aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht,
werden bei der gezeigten Ausführungsform sehr wenig Einzel
teile verwendet. Die Rahmenabschnitte 12, 13, 48, 48′, die
Befestigungselemente 45 und die Spreizbolzen 46 sind jeweils
einstückig aus Kunststoff gegossen. Die Walzen 28, 29, 30 und
32 sind aus einem elastomeren Material entweder gegossen oder
gespritzt. Die Rahmenabschnitte 12 und 13 sind identisch, die
Rahmenabschnitte 48 und 48′ sind identisch, und die Walzen
28, 29, 30 und 32 sind ebenfalls identisch, wodurch die Ko
sten für die Form minimal sind.
Claims (6)
1. Handetikettiergerät zum Anbringen von Etiketten,
die an einem Trägerband lösbar anhaften, umfassend einen
Geräterahmen mit einer Einrichtung zum Aufbringen der
an einer Ablöseeinrichtung von dem Trägerband abgelösten
Etiketten, ersten und zweiten Vorschubwalzen, die im Rahmen
stromabwärts von der Ablöseeinrichtung drehbar gelagert sind
und in Vorschubeingriff stehen, wobei die erste Vorschubwalze
über den Rahmen vorsteht und mit der zu etikettierenden Fläche
in Eingriff bringbar ist und der Vorschub des Trägerbandes
durch das Abwälzen der ersten Vorschubwalze auf der zu
etikettierenden Fläche bewirkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Rahmen (11) zusätzlich zu der in unmittelbarer Nähe
der Ablöseeinrichtung gelagerten ersten und zweiten
Vorschubwalze (30, 29) eine dritte Vorschubwalze (28)
stromaufwärts von der Ablöseeinrichtung drehbar gelagert ist,
die mit der zweiten Vorschubwalze (29) in Wirkverbindung
steht.
2. Handetikettiergerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die dritte Vorschubwalze (28) über den
Rahmen (11) vorsteht, daß der Rahmen (11) Mittel (33)
aufweist, die eine Vorschubbahn für das Trägerband (W) bilden,
um dieses zu dem Spalt zwischen der zweiten und dritten
Vorschubwalze (29, 28) zu führen, wobei unter Umkehr der
Zuführrichtung des Trägerbandes (W) wahlweise die dritte
Vorschubwalze (28) anstelle der ersten Vorschubwalze (30) mit
der zu etikettierenden Fläche in Eingriff bringbar ist, um den
Vorschub des Trägerbandes zu bewirken.
3. Handetikettiergerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (11) Blattfedern (22,
23) aufweist, in denen die Vorschubwalzen (30, 28) gelagert
sind.
4. Handetikettiergerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufbringeinrichtung eine Andrückwalze
(31) umfaßt und daß der Rahmen (11) zu einer durch die
Andrückwalze (32) und durch die zweite Vorschubwalze (29)
hindurchgehenden Ebene symmetrisch ist.
5. Handetikettiergerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, zweite und
dritte Vorschubwalze (30, 29, 28) und die Andrückwalze (32)
den gleichen Durchmesser haben.
6. Handetikettiergerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (11) aus
zwei identischen Rahmenabschnitten (12, 13) besteht.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |