DE8706722U1 - Etikettiermaschine - Google Patents
EtikettiermaschineInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
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Description
'' 24.4.87-
ETIKETTIERMASCHINE
Die Erfindung betrifft eine Etikettiermaschine zum Etikettieren
einer Folge durchlaufender Waren durch schrittweises Zuführen und Anheften einzelner, gleichmäßig hintereinander
auf einem Etikettenband lösbar haftender Etiketten mit einem zentralen Antriebsmotor, mit einem Bobinenlager für eine
Etikettenbandbobine, der eine in Abhängigkeit vom Etikettenbandbedarf gesteuerte Bremse zugeordnet ist, mit einem
Anhefter, der von dem Antriebsmotor angetrieben wird, mit
! einem mit mehreren Umlenkwalzen für das Etikettenband
\ ausgestatteten, von dem Antriebsmotor angetriebenen
Zuführer, der zum Zuführen des Etikettenbandes von der Etikettenbandbobine
zum Anhefter dient, mit einem über eine Rutschkupplung vom Antriebsmotor angetriebenen Leerbobinenlager
zum Aufwickeln des leeren Etikettenbandes und mit einem Gehäuse, an dem der Antriebsmotor, das Leerbobinenlager,
! Umlenkwalzen des Zuführers und eine erste Lagerstange für
die Etikettenbandbobine und eine zweite Lagerstange für den Anhefter gelagert sind.
Aufgabe 5er Erfindung ist es, eine solche Etikettiermaschine
j einfach und robust auszugestalten.
j Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das Gehäuse
j eine 3-7 cm (Zentimeter), vorzugsweise 5-6 cm, starke
Leichtmetallplatte ist, die auf ihrer Rückseite Ausfräsungen aufweist, in denen ein Abtriebsritzel des Antriebsmotors,
ein Antriebsritzes des Leerbobinenlagers und ein Antriebsritzel des Zuführers angeordnet sind, und daß diese Ritzel
an einen über einen Nachspanner geführten Zahnriemen gekoppelt sind.
j\.L,
J:«fc 53-ilp·' 24.4.87-
Ein solches Gehäuse läßt sich mit modernen Fertigungsmaschinen einfach herstellen, ist, bedingt durch die Formgebung,
stabil und bietet auch genügend sicheren Halt für die einzusteckenden
Lagerstangen. Das wiederum hat zur Folge, daß für sämtliche bewegten Teile der Maschine ein solides Chassis
zur Verfügung steht, das aus dem Gehäuse und den beiden Lagerstangen besteht.
Einer Weiterbildung liegt die Aufgabe zugrunde, die Etikettiermaschine
von einer linken Ausführung in eine rechte Ausführung umrüstbar zugestalten.
Pur den Antrieb wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Achse des Abtriebsritzels an der Spitze eines zur Gehäusevorderseite parallel aufgezogenen, gleichschenkligen Dreiecks
angeordnet ist, an dessen beiden weiteren Ecken die Achsen der beiden Antriebsritzel angeordnet sind.
Eine Ausgestaltung, die auch hinsichtlich der übrigen Teile eine Umrüstung von der linken Ausführung in die rechte Ausführung
erlaubt, ist dadurch gekennzeichnet, daß für beide Lagerstangen Aufnahmen am Gehäuse vorgesehen sind, in denen
diese jeweils in zwei spiegelsymmetrisch zur Mittellinie des gleichschenkligen Dreiecks gelegenen Stellungen wahlweise
einsteckbar und fixierbar sind, daß die beiden Antriebsritzel mit den zugehörigen, unmittelbar angetriebenen Teilen
gegeneinander vertauschbar sind, daß für die am Gehäuse gelagerten Umlenkrollen je zwei spiegelsymmetrisch zur Mittellinie
angeordnete Aufnahmen vorgesehen sind, in denen diese Umlenkrollen wahlweise angeordnet werden können, und daß die
übrigen Teile von einer linken in eine rechte Ausführungsform umstellbar sind.
.53·'?1.&Ogr; 24.4.87-
Für den Zahnriemen wird zweckmäßig ein Kunststoffriemen eingesetzt
mit eingearbeiteten Stahlseilen. Auch für einen solchen Zahnriemen empfiehlt sich ein Nachspanner und ^s ist
Aufgabe der Erfindung/ den Nachspanner so auszugestalten, daß er sowohl für die linke als auch für die rechte Ausführungcform
verwendbar ist. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Nachspanner in einem Langloch gelagert ist, das sich
quer und spiegelsymmetrisch zur Mittellinie des gleichschenkligen Dreiecks erstreckt und in einer eingestellten
Längenposition zum Langloch fixierbar ist, und daß eine Metallplatte vorgesehen ist, die in eine ausgefräste Stufe
entlang der Rückwand des Gehäuses eingepaßt ist und auf ihrer ganzen Länge dabei über diese Stufe hinausragt und dort
das Langloch aufweist.
Für die beiden Lagerstangen empfiehlt es sich, Vierkantrohre aus Stahl mit quadratischem Querschnitt einzusetzen. Diese
bieten einerseits genügende Stabilität und erleichtern andererseits, bedingt durch den quadratischen Querschnitt,
die Umstellung von der linken auf die rechte Ausführungsform.
Die Lagerstangen sind zweckmäßig geradlinig und parallel versetzt zueinander angeordnet, obwohl auch geknickte Ausführungsformen
der Lagerstangen möglich sind. Die geradlinige Ausführungsform ist bevorzugt, weil man dafür auf Stangenmaterial
zurückgreifen kann.
Es ist wichtig, daß der Antrieb exakt auf die Etikettenlänge und auf den jeweiligen Etikettenbedarf abgestimmt ist. Eine
Ausgestaltung der Erfindung, die diesen Anforderungen auf einfache Weise sehr exakt gerecht, zu werden gestattet, ist
dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor ein Schrittschaltmotor1
lot, daß dem Antriebsmotor eine elektronische,
: &Ggr;· |-·8 -:':'p. 53--31Q-* 24.4.87-
vorprogrammierbare Schrittsteuervorrichtung, ein Etikettenfühler
in der Bahn der Etiketten und ein in Abhängigkeit von den vorbeigeführten Waren betriebener Taktgeber zur Steuerung
einer Antriebsschrittfolge in Abhängigkeit vom Bedarf und der Geometrie der Etiketten zugeordnet ist.
Für das Leerbobinenlager empfiehlt sich eine permanentmagnetische Rutschkupplung, weil diese keine aneinanderreihenden
und damit dem Verschleiß unterliegenden Kupplungsteil aufweist, wie es bei einer auch möglichen mechanischen
Rutschkupplung der Fall wäre.
Zur Halterung des gesamten, aus dem Gehäuse und den beiden Lagerstangen bestehenden Chassis ist eine Einrichtung
erforderlich, die es gestattet, dieses Chassis dem jeweiligen Bedarf entsprechend orientiert zu fixieren. Dieser Aufgabe
wird eine Ausgestaltung der Erfindung gerecht, die einfach solide herzustellen und dadurch gekennzeichnet ist, daß
ein an der zweiten Lagerstange fixierbarer Lagerbock vorgesehen ist, daß der Lagerbock eine durchgehende Aufnahme
aufweist, die durch zwei Teile des Lagerbockes gebildet ist, die durch Verschraubungen miteinander verspannbar sind, daß
die zweite Lagerstange in diese durchgehende Aufnahme formschlüssig paßt und in dieser durch Verspannung festlegbar
ist, daß am Lagerbock eine Aufnahme für eine Rundstange vorgesehen ist, in der eine passende Rundstange verspannbar
ist, und daß sich die Achse einer aufgenommenen Rundstange mit der Achse der eingesteckten Lagerstange rechtwinklig
kreuzt.
In Verbindung mit dem quadratischen Querschnitt der zweiten Lagerstange ergeben sich vier um jeweils 90° (Grad) versetzte
Winkelpositionen zur Montage des Lagerbocks an der Lagerstange. Außerdem kann die Position des Lagerbockes in
der Länge der Lagerstange variiert werden Und durch entspre«
4:'P. 53··?1&Rgr;·: 24.4.87-
chend verdrehtes Einsetzen der Rundstange ergibt sich eine stufenlose Wahl für die Winkelorientierung um die Achse der
Rundstange.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
- 10 - P 53 210 24.4.87-
In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 eine Etikettiermaschine von der Seite gesehen,
Figur &lgr; das Gehäuse aus Figur 1 von vorn gesehen, Figur 3 das Gehäuse aus Figur 1 von hinten gesehen,
Figur 4 den Schnitt IV aus Figur 3, Figur 5 den Schnitt V aus Figur 3, Figur 6 den Schnitt VI aus Figur 3,
Figur 7 den Teilschnitt VII aus Figur 1 und Figur 8 das Ersatzschaltbild für die Ansteuerung
des Antriebsmotors.
In der zeichnung ist mit 1 ein Gehäuse bezeichnet, das aus
einer 5,7 cm (Zentimeter) starken Leichtmetallplatte besteht, die auf ihrer in Figur 3 dem Beschauer zugekehrten
Rückseite diverse Ausfräsungen, zum Beispiel die Ausfräsungen
3, 4 und 5, aufweist. An diesem Gehäuse 1 sind zwei Aufnahmen 6 und 7 für eine erste Lagerstange 8 und eine durchgehende
Aufnahme 9 für eine zweite Lagerstange 10 vorgesehen. Die beiden Lagerotangen sind Vierkantrohre mit
quadratischem Querschnitt aus Stahl. Sie sind geradlinig und im eingesetzten Zustand parallel zueinander versetzt. Die
erste Lagerstange 8 ragt, bezogen auf Figur 1, nach hinten und ist in die Aufnahme 6 eingesetzt, während die zweite Lagerstaage
10, bezogen auf Figur 1, nach vorn ragt. Beide Lagerstargen sind umsteckbar in eine Position symmetrisch zu
der Mittellinie 11. Die gezeichnete Anordnung entspricht der linken Ausführungsform, während die nicht gezeichnete, umgesteckte
Anordnung der rechten Ausführungsform entspricht. In der rechten ftusführungsform sind auch alle anderen Teile
gegenüber der Darstellung aus Figur 1 spiegelsymmetrisch zur Mittellinie 11 umgestellt. Die betreffenden Teile sind bezogen
auf die Mittelinie 11 entsprechend spiegelbildlich ausgebildet oder in eine spiegelbildliche Ausführungsform
'·"' ·.'- W~*.''p *>3:2ii.O 24.4.87-
umbaubar. Für die vorgesehenen Umlenkrollen 70, 71, 72/ 90
sind zu diesem Zweck spiegelsymmetrisch zur Mittellinie 11 angeordnete Aufnahmen 85, 86, 87, 88, 89, 91 vorgesehen, in
die diese Umlenkrollen wahlweise angeordnet werden können.
An der ersten Lagerstange 8 ist drehbar eine Etikettenband*»
bobine 12 gelagert. Zu dieser Etikettenbandbobine gehört ein an der ersten Lagerstange 8 gelagerter, in Richtung des Dop"
pslpfsils 13 schwenkbarer Umlenkhebel 14? an dessen freiem
Ende eine Umlenkrolle 15 gelagert ist. An dem Umlenkhebel 14 ist ein Bremshebel 16 angewinkelt, der an seinem freien Ende
einen Bremsstift 17 tragt, der unter Belastung einer nieht
dargestellten Federkraft bremsend auf dem Umfang der Etikettenbandbobine 12 einwirkt und von dem Umfang abgehoben wird/
wenn durch das über die Umlenkrolle 15 gelegte Etikettenband 18 Zug ausgeübt wird.
Das Etikettenband 18 besteht aus einem durchgehenden Träger, dem sogenannten Leerband 19, und darauf in gleichmäßigem Abstand
lösbar haftenden, gleichgroßen Etiketten.
An der zweiten Lagerstange 10 ist ein allgemein mit 20 bezeichneter
Anhefter angeordnet, der an seinem freien Ende eine Zunge 21 und eine federbelastete Andrückwalze 22
aufweist. Um die freie Kante der Zunge 21 ist das Etikettenband 18 geführt, das dabei die Etiketten einzeln abgibt, die
dann durch die Andrückwalze 22 auf die in Pfeilrichtung 24 vorbeigeführten, nicht dargestellten Waren aufgeheftet f
werden.
Mit 25 ist ein Drucker bezeichnet, der an der zweiten Lagerstange 10 befestigt ist und die auf dem Etikettenband 18
vorbeilaufenden Etiketten bedruckt.
Mit 26 ist ein Lagerbock bezeichnet, der an dem Lagerarm 60
24.4,87-
befestigt ist und zum Lagern der allgemein mit 27 bezeichne ten Etikettiermaschine dient. Dieser Lagerbock weist eine
durchgehende Aufnahme 23 mit quadratischem Querschnitt auf/ in die bündig und formschlüssig die Lagerstange 10 eingespannt
werden kann» Diese Aufnahme 23 wird umschlossen von zwei Teilen 28, 29, die durch Schraubenbolzen 30, 31 mitein
ander verspannbar sind. Außerdem ist eine kreisrunde Aufnah me 32 für eine Rundstange 33 am Lagerbock 26 vorgesehen mit
einem ausgesparten Schlitz 34 am Umfang, die durch cichraubenboizen
35, 35 UiTi uiö pöäsend eingesteckte Rundstangs 33
verspannt werden kann. Die Rundstange 33 ist ihrerseits an einem stationären Teil 37 befestigt. Die Achse 38 der Rundstange
33 kreuzt die Achse 39 der Lagerstange 10 senkrecht.
Am Gehäuse 1 sind ein als Schrittschaltmotor ausgebildeter Antriebsmotor 40, ein Leerbobinenlager 41 mit der Leerbobine
42 und eine Antriebswalze 43 mit dem zugehörigen Lager gelagert. Auf der Rückseite, die in Figur 3 dem Beschauer
zugekehrt ist, ist in einer entsprechenden Ausnehmung das Abtriebsritzel 50 des Antriebsmotors 40, ein Antriebsritzel
51 des Leerbobinenlagers 41 und ein Antriebsritzel 52 der Antriebswalze 43 gelagert. Für das Leerbobinenlager ist eine
magnetisch wirkende Rutschkupplung 92 vorgesehen. Der Antrieb der Leerbobine erfolgt über das Antriebsritzel 51 und
diese Rutschkupplung 92.
Die Achse des Abtriebsritzels 50 befindet sich an der Spitze
eines gleichschenkligen Dreiecks 53 , das parallel zu Zeichenebene der Figur 2 und 3 und mithin parallel zu der in
Figur 2 dem Beschauer zugekehrten Vorderseite 54 gezeichnet ist. Die Achsen der Antriebsritzel 51 und 52 erstrecken sich
an den beiden weiteren Ecken dieses Dreiecks 53. Ein innen verzahnter Zahnriemen 56 kämmt mit diesen drei Ritzeln 50,
51, 52 und einem Ritzel 57 eines Nachspanners 60.
24.4.87-
Der Nachspanner 60 ist in einem Langloch 61 gelagert, das sich quer und spiegelsymmetrisch zur Mittellinie 11 eines
gleichschenkligen Dreiecks erstreckt und in einer eingestellten
Längenposition zum Langlöch fixierbär ist. Für das Langloch ist eine Metallplatte 62 vorgesehen, die in eine
ausgefräste Stufe 63 entlang der Rückwand 64 des Gehäuses 1 eingepaßt ist und auf ihrer ganzen Länge dabei über diese
Stufe hinausragt und dort das Langloch aufweist.
Ois Antricbon'uleS 43 niit dsiu 2u/Tshöri.rfsn Ritzel ist oocron
das Leerbobinenlager 41 mit der zugehörigen Leerbobine 42 und das zugehörige Ritzel 51 austauschbar, um die dargestellte
linke Ausführungsform in die rechte Ausführungsform umzuwandeln. In diesem Fall wird der Zahnriemen von der anderen
Seite um das Ritzel 57 geschlungen und der Nachspanner entsprechend nachgestellt.
Am Gehäuse sind zwei Umlenkwalzen 70, 71 und eine Andruckwalze 72 gelagert, die zu dem allgemein mit 74 bezeichneten
Zuführer gehören, der dazu dient, das Etikettenband 18 von der Etikettenbandbobine 12 an den Anhefter 20 und das Leerband
19 an die Leerbobine 42 zu leiten. Die Andruckwalze 72 ist auf einem Schwenkhebel 73 gelagert, der gegen die Kraftwirkung
einer Feder 76 von Hand in Pfeilrichtung 75 beweglich ist, um die Andruckwalze 72 von der Antriebswalze 43
abzuheben zum Zwecke des Austausche des Etikettenbandes oder der Einfädelung eines neuen Etikettenbandes.
Mit 80 ist ein elektrooptischer Etikettenfühler bezeichnet, der in Abhängigkeit von den vorbeilaufenden Etiketten ein
Signal erzeugt und an eine Schrittsteuervorrichtung 81 angeschlossen ist. Die Schrittsteuervorrichtung 81 ist über ein
elektrisches Kabel 84 an den Antriebsmotor 40 angeschlossen. Dieses elektrische Kabel ist, wie auch alle anderen elektrischen
Versorgungskabel, innerhalb des Lagerarms 10 verlegt
•-••,P. §3/210 24.4.87-
und an entsprechend vorgesehenen/ nicht dargestellten seitlichen
Öffnungen herausgeführt. Mit 82 ist ein Taktgeber angedeutet, der im Takte der vorbeigeführten Waren betrieben
wird und im allgemeinen zu der nicht dargestellten Warenfördervorrichtung gehört. Aufgrund der Signale vom Etiketten-1
fühler 80 und Taktgeber 82 steuert die Schrittsteuervorrichtung 81 den Antriebsmotor 40 in Abhängigkeit vom Bedarf
Und der Geometrie der Etiketten in Vorschubschritten, deren Größe und Phasenlage an dem Bedienungspult 83 einprogram-Kiisrbar
ist
Die Umlenkwalzen 70, 71, 90, die am Gehäuse 1 gelagert sind,
können zur Umrüstung in die rechte Ausführungsform in zu der
Mittellinie 11 symmetrische Positionen versetzt werden. Entsprechend vorbereitete Lagerlöcher beziehungsweise Aufnahmen
und/oder Ausfräsungen sind im Gehäuse 1 vorgesehen.
Die an der Rückwand 64 stehengebliebenen Teile der Platte, aus der das Gehäuse 1 gefräst ist, bilden die Auflage für
eine in der Zeichnung nicht dargestellte, aufzusetzende, &iacgr; rückwärtige Abschlußplatte. Sämtliche Teile, die innerhalb
der Ausfräsungen gelagert sind, finden unterhalb dieser Abschlußplatte
Platz.
Claims (9)
- - 1 - P 53 210 24.4.87-ANSPRÜCHE!.Etikettiermaschine zum Etikettieren einer Folge durchlaufender Waren durch schrittweises Zuführen und Anheften einzelner, gleichmäßig hintereinander auf einem Etikettenband lösbar haftender Etikettenmit einem zentralen Antriebsmotor,mit einem Bobinenlager für eine Etikettenbandbobine, der eine in Abhängigkeit vom Etikettenbandbedarf gesteuerte Bremse zugeordnet ist,mit einem Anhefter, der von dem Antriebsmotor angetrieben wird,mit einem mit mehreren Umlenkwalzen für das Etikettenband ausgestatteten, von dem Antriebsmotor angetriebenen Zuführer, der zum Zuführen des Etikettenbandes von der Etikettenbandbobine zum Anhefter dient,mit einem über eine Rutschkupplung vom Antriebsmotor angetriebenen Leerbobinenlager zum Aufwickeln des leeren Etikettenbandes undmit einem Gehäuse, an dem der Antriebsmotor, das Leerbobinenlager, Umlenkwalzen des Zuführers und eine erste Lagerstange für die Etikettenbandbobine und eine zweite Lagerstange für den Anhefter gelagert sind, dadurch gekennzeichnet,daß das Gehäuse (1) eine 3 - 7 cm (Zentimeter), vorzugsweise 5-6 cm, starke Leichtmetallplatte ist, die auf ihrer Rückseite Ausfräsungen (3, 4, 5) aufweist, in denen ein Abtriebsritzel (50) des Antriebsmotors (40), ein Antriebsritzel (51) des Leerbobinenlagers (41) und ein Antriebsritzel (52) des Zuführers (43) angeordnet sind, unddaß diese Ritzel an einen über einen Nachspanner (59) geführten Zahnriemen (56) gekoppelt sind.- 2 - P 53 210 24.4.87-
- 2. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Achse des Abtriebsritzels (50) an der Spitze eines zur Gehäusevorderseite (54) parallel aufgezogenen, gleichschenklicfen Dreiecks (53) angeordnet ist, an dessen beiden weiteren Ecken die Achsen der beiden Antriebsritzel (51, 52) angeordnet sind.
- 3. Etikettiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß für die beiden Lagerstangen (8, 10) Aufnahmen (6, 7, 9) am Gehäuse [I) vorgesehen sind, in denen diese jeweils in zwei spiegelsymmetrisch zur Mittellinie (11) des gleichschenkligen Dreiecks (5?) gelegenen Stellungen wahlweise einsteckbar und fixierbar sind,daß die beiden Antriebsritzel (51, 52) mit den zugehörigen, unmittelbar angetriebenen Teilen (41, 42, 43) gegeneinander vertauschbar sind,daß für die am Gehäuse gelagerten Umlenkrollen (70, 71, 72, 90) je zwei spiegelsymmetrisch zur Mittellinie angeordnete Aufnahmen (85, 91) vorgesehen sind, in denen diese Umlenkrollen wahlweise angeordnet werden können, unddaß die übrigen Teile (12, 20, 25,26...) von einer linken in eine rechte Ausführungsform umstellbar sind.
- 4. Etikettiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,daß der Nachspanner (60 ) in einem Langloch ( 61 ) gelagert ist, das sich quer und spiegelpymmetrisch zur Mittellinie (11) des gleichschenkligen Dreierks (53) erstreckt und in einer eingestellten Längenposition zum Langloch fixierbar ist, und• «:-' 1* f"1» ·5&iacgr;·2&idiagr;,&ogr; 24.4.87-daß eine Metallplatte ( 62 ) vorgesehen ist, die in eins ausgefiäste Stufe ( 63 ) entlang der Rückwand ( 64 ) des Gehäuses (1) eingepaßt ist und auf ihrer ganzen Länge dabei über diese Stufe hinausragt und dort das Langloch aufweist,
- 5. Etikettiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß die beiden Lagerstangen (8, 10) Vierkantrohre mit i quadratischem Querschnitt aus Stahl sind. ^
- 6. Etikettiermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die beiden Lagerstangen (8, 10) geradlinig sind und parallel versetzt zueinander angeordnet sind.
- 7. Etikettiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß der Antriebsmotor (40) ein Schrittschaltmotor ist, daß dem Antriebsmotor eine elektronische, vorprogrammierbare Schrittsteuervorrichtung (81), ein Etikettenfühler (80) in der Bahn der Etiketten und ein in Abhängigkeit von den vorbeigeführten Waren betriebener Taktgeber (82) zur Steuerung einer Antriebsschfittfolge in Abhängigkeit vom Bedarf und der Geometrie der Etiketten zugeordnet ist.
- 8. Etikettiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,<?~iß die dem Leerbobinenlager (41) zugeordnete RutschkuJ" plung (92) permanentmagnetisch ausgebildet ist.- 4 - P 53 210 24.4.87-
- 9. Etikettiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß zur Halterung ein an der zweiten Lagerstange (10) fixiarbarer Lagerbock (26) vorgesehen ist,daß der Lagerbock eine durchgehende Aufnahme (23) aufweist, die durch zwei Teile (28, 29) des Lagerbockes gebildet ist; die durch Verschraubungen (30, 31) miteinander verspannbar sind,daß die zweite Lagerstange in diese durchgehende Aufnahme formschlüssig paßt und in dieser durch Verspannung festlegbar ist,daß am Lagerbock eine Aufnahme (32) für eine Rundstange (33) vorgesehen ist, in der eine passende Rundstange verspannbar ist, unddaß sich die Achse (38) einer aufgenommenen Rundstange mit der Achse (39) der eingesteckten Lagerstange rechtwinklig kreuzt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8706722U DE8706722U1 (de) | 1987-05-09 | 1987-05-09 | Etikettiermaschine |
| DE19883810464 DE3810464A1 (de) | 1987-05-09 | 1988-03-26 | Etikettiermaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8706722U DE8706722U1 (de) | 1987-05-09 | 1987-05-09 | Etikettiermaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8706722U1 true DE8706722U1 (de) | 1987-07-02 |
Family
ID=6807880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8706722U Expired DE8706722U1 (de) | 1987-05-09 | 1987-05-09 | Etikettiermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8706722U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0423542A1 (de) * | 1989-10-18 | 1991-04-24 | Werner Hermann | Etikettiermaschine mit zwei planparallel nebeneinander stehenden Montageplatten |
| EP0506597A1 (de) * | 1991-03-26 | 1992-09-30 | Reversible Labelling Systems, S.L. | Umkehrbare Vorrichtung zum Anbringen von Selbstklebeetiketten |
| EP0980832A1 (de) * | 1998-08-20 | 2000-02-23 | Steinbeis PPL GmbH | Antriebsrichtungsumsteuerbares Etikettieraggregat |
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| DE3329238A1 (de) * | 1982-08-16 | 1984-03-01 | Monarch Marking Systems, Inc., 45401 Dayton, Ohio | Handetikettiergeraet und verfahren zu dessen herstellung und benutzung |
| DE2644462C2 (de) * | 1975-10-01 | 1985-10-17 | Herbert Ventura Calif. La Mers | Vorrichtung zum Übertragen von auf einem Trägerband haftenden Etiketten auf zu etikettierende Gegenstände |
-
1987
- 1987-05-09 DE DE8706722U patent/DE8706722U1/de not_active Expired
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