DE3327169A1 - Vorrichtung zum wahlweisen an- und abkoppeln eines die frontseite eines ackerschleppers belastenden zusatzgewichts - Google Patents
Vorrichtung zum wahlweisen an- und abkoppeln eines die frontseite eines ackerschleppers belastenden zusatzgewichtsInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D49/00—Tractors
- B62D49/08—Tractors having means for preventing overturning or tipping
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Landscapes
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Description
-
- Vorrichtung zum wahlweisen
- An- und Abkoppeln eines die Frontseite eines Ackerschleppers belastenden Zusatzgewichtes Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum wahlweisen An- und Abkuppeln eines die Frontseite eines Acker-.
- schleppers belastenden Zusatzgewichtes, das mittels einer Hubvorrichtung und einer Kuppelvorrichtung in eine angehobene Ankuppelstellung bringbar ist.
- Die US-PS 3,595,410 befaßt sich mit einem frontseitigen Zusatzgewicht für einen Schlepper, das mit einer Hubvorrichtung aus einer Ruhestellung in die Arbeitsstellung bzw.
- umgekehrt bewegbar ist. Diese Hubvorrichtung weist einen hydraulisch beaufschlagbaren Zylinder auf, der einenends über eine Schwinge mit dem Schlepper verbunden ist und anderenends über beidseitige Gestänge nach Art zweiarmiger Hebel sowohl am Schlepper als auch am Zusatzgewicht angreift. Bei Beaufschlagung des Zylinders wird das Zusatzgewicht von diesem aus der Ruhestellung über die angelenkten Gestängeteile in Arbeitsstellung gebracht und kann dann an einem ortsfesten Teil des Schleppers mittels vorhandener Schraubenbolzen verankert werden. Nachfolgend wird der zwischen den Vorderrädern des Schleppers weit nach unten ragende Zylinder mitsamt den daran direkt angreifenden Gestängeteilen abgebaut, damit die bis zur Vorderachse gegebene Bodenfreiheit erhalten bleibt. Bei dieser bekannten Hubvorrichtung ist jedoch die jeweils vor dem An- bzw. Abbau des Zusatzgewichts erforderliche Montage des Hubzylinders mitsamt den damit unmittelbar verbundenen Gestängeteilen oder dergl. umständlich und zeitaufwendig. Außerdem ist die Montage des Zusatzgewichts jeweils nur an solchen Standorten möglich, wo der Zylinder zum Anheben bzw. Abstellen des Zusatzgewichts zur Verfügung steht. Schließlich ist die gesamte Hubvorrichtung infolge ihres Aufbaues sehr kostenaufwendig.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der geschilderten Nachteile eine Vorrichtung der eingangs umrissenen Gattung zu schaffen, die sich mit einfachsten Mitteln bei allen Standardschleppern anwenden läßt. Dabei soll das Zusatzgewicht bzw. die Hubvorrichtung an Größenunterschiede bei verschiedenen Schleppertypen durch nur geringfügige Xnderungen weniger Bauteile anpaßbar sein.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich das Zusatzgewicht über die gesamte vordere Schlepperbreite erstreckt, daß am Zusatzgewicht im Bereich der Vorderräder je ein schlaufenartig ausgebildetes Montageseil befestigt ist, dessen Weite und Befestigung ein Aufhängen desselben auf dem Reifen je eines Vorderrades gestattet und daß am Zusatzgewicht zumindest zwei über Langlöcher angreifende Laschen als Kuppelvorrichtung angeordnet sind.
- Durch diese Maßnahmen ist es bei Lage des Zusatzgewichtes vor den Vorderrädern des Ackerschleppers möglich, die beiden schlaufenartigen Montageseile im wesentlichen rutschfest auf die Vorderräder zu hängen. Beim Zurückfahren des Schleppers wird dadurch das Zusatzgewicht angehoben, wobei es an den Reifen der Vorderräder anliegt. Nach Erreichen einer vorbestimmten Hubhöhe werden die Laschen am Schlepper befestigt. Beim Vorfahren des Schleppers gleitet das Zusatzgewicht in den Langlöchern der Laschen von den Reifen weg nach vorn und die Montageseile werden selbsttätig von den Reifen abgeworden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch die Verwendung weniger einfacher Bauteile aus, die zudem eine leichte Montage gestatten.
- In Weiterbildung der Erfindung besteht das Zusatzgewicht aus einer Anzahl scheibenförmiger Einzelgewichte, die nebeneinander auf einer durchgehenden zentralen Stange angeordnet sind.
- Um eine schnelle Montage des Zusatzgewichts durchführen zu können, ist es vorteilhaft, wenn am Zusatzgewicht als Kuppelvorrichtung zwei Laschen vorgesehen sind, die mit ihren Langlöchern an der zentralen Stange des Zusatzgewichts angreifen. Dabei ist es auch vorteilhaft, wenn die beiden Montageseile an der zentralen Stange befestigt sind.
- Zur einfachen Verbindung der Laschen mit den schlepperseitigen Kuppelteilen ist es zweckdienlich, wenn diese zur Aufnahme der Laschen des Zusatzgewichtes taschenförmig ausgebildet sind und je einen Steckbolzen zum Einsetzen in die in beiden Teilen vorgesehenen Bohrungen aufweisen.
- Schließlich ist es kostensparend, wenn das auf der Stange sitzende Zusatzgewicht bzw. die Einzelgewichte aus Beton hergestellt sind.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 in Seitenansicht den vorderen Bereich eines Schleppers mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung in Ausgangs-, Koppel- und Endlage, Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Zusatzgewichts, Fig. 3 in perspektivischer Darstellung zum Zusatzgewicht dessen schlepperseitige Kuppelteile.
- Das in Fig. 2 gezeigte Zusatzgewicht 1 soll frontseitig an dem in Fig. 1 teilweise dargestellten Ackerschlepper in angehobener Stellung angekuppelt werden. Das Zusatzgewicht 1 weist gemäß Fig. 2 eine Anzahl scheibenförmiger Einzelgewichte 2 auf, die auf einer diese mittig durchsetzenden Stange 3 sitzen. An beiden Enden der Stange 3 sind zur Fixierung der Einzelgewichte 2 Feststeller 4 angeordnet. An zwei Stellen des Zusatzgewichts 1 greifen zwischen mit Abstand auf der Stange 3 sitzenden Einzelgewichten 2 zwei Laschen 5 und 6 mittels Langlöchern 7 an der Stange 3 an.
- Jede der beiden Laschen 5 und 6 ist an ihrem dem Langloch 7 abgewandten Ende mit je einer Bohrung 8 versehen. Nahe den beiden Enden des Zusatzgewichts 1 ist an diesen je ein schlaufenartig ausgebildetes Montageseil 9 bzw. 10 befestigt.
- In Fig. 3 sind zwei schlepperseitige Kuppelteile 11 und 12 dargestellt, die je zwei Bohrungen 14 zur Befestigung an seitlichen Rahmenteilen des Schleppers aufweisen. Vorn sind die beiden Kuppelteile 11, 12 zur Aufnahme der Laschen 5 bzw. 6 taschenförmig ausgebildet. In den taschenformigen Teilen 15 der beiden Kuppelteile 11, 12 sind Bohrungen 16 zur Aufnahme von Steckbolzen 17 angeordnet.
- Das Zusatzgewicht 1 wird zur Montage quer vor den Vorderräder 18 des in Fig. 1 teilweise gezeigten Schleppers gelegt. Die beiden schlaufenartigen Montageseile 9, 10 sind in ihrer Länge so bemessen, daß sie in der gezeigten Weise auf die Reifen 19 der Vorderräder 18 gehängt werden können. Die Ausgangsposition des Zusatzgewichts 1 ist in Fig.
- 1 mit 20 bezeichnet. Wird bei dieser Anordnung des Zusatzgewichtes 1 der Schlepper zurückgefahren, dann wird durch die Klemmwirkung der Montageseile 9, 10 auf den Reifen 19 das Zusatzgewicht 1, an der Vorderseite der Reifen 19 anliegend, angehoben. Bei einer bestimmten Hubhöhe des Zusatzgewichts 1, hier mit 21 gekennzeichnet, lassen sich dann die Laschen 5, 6 in die taschenförmigen Enden der Kuppelteile 11, 12 einlegen und mit den Steckbolzen 17 sichern. Wird anschließend der Schlepper wieder nach vorn gefahren, dann nehmen die Laschen 5, 6 die gezeigte Schräglage ein und das Zusatzgewicht 1 gleitet in den Langlöchern 7 der Laschen 5, 6 nach vorn in die mit 22 bezeichnete Endlage. Beim Vorfahren des Schleppers werden die beiden Montageseile 9 und 10 selbsttätig von den Reifen 19 abgeworfen. In der Endlage 22 hat das Zusatzgewicht 1 sowohl die erforderliche Bodenfreiheit als auch einen genügend großen Abstand zu den Reifen 19 der beiden Vorderräder 18.
- Die Demontage der Zusatzgewichte 1 erfolgt ebenfalls in einfacher Weise in umgekehrter Reihenfolge.
- - Leerseite -
Claims (6)
- Patentansprüche 1. ) Vorrichtung zum wahlweisen An- und Abkuppeln eines Frontseite eines Ackerschleppers belastenden Zusatzgewichtes, das mittels einer Hubvorrichtung und einer Kuppelvorrichtung in eine angehobene Ankuppelstellung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Zusatzgewicht (1) über die gesamte vordere Schlepperbreite erstreckt, daß am Zusatzgewicht (1) im Bereich der Vorderräder (18) je ein schlaufenartig ausgebildetes Montageseil (9, 10) befestigt ist, dessen Weite und Befestigung ein Aufhängen desselben auf dem Reifen (19) je eines Vorderrades (18) gestattet und daß am Zusatzgewicht (1) zumindest zwei über Langlöcher (7) angreifende Laschen (5, 6) als Kuppelvorrichtung angeordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzgewicht (1) aus einer Anzahl scheibenförmiger Einzelgewichte (2) besteht, die nebeneinander auf einer durchgehenden zentralen Stange (3) angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Zusatzgewicht (1) als Kuppelvorrichtung zwei Laschen (5, 6) vorgesehen sind, die mit ihren Langlöchern (7) an der zentralen Stange (3) des Zusatzgewichtes (1) angreifen.
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Montageseile (9, 10) an der zentralen Stange (3) befestigt sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die schlepperseitigen Kuppelteile (11, 12) zur Aufnahme der Laschen (5 bzw. 6) des Zusatzgewichtes (1) taschenförmig ausgebildet sind und je einen Steckbolzen (17) zum Einsetzen in die in beiden Teilen vorgesehenen Bohrungen (8 bzw. 16) aufweisen.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Stange (3) sitzende Zusatzgewicht (1) bzw. die Einzelgewichte (2) aus Beton hergestellt sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19833327169 DE3327169A1 (de) | 1983-07-28 | 1983-07-28 | Vorrichtung zum wahlweisen an- und abkoppeln eines die frontseite eines ackerschleppers belastenden zusatzgewichts |
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| DE19833327169 DE3327169A1 (de) | 1983-07-28 | 1983-07-28 | Vorrichtung zum wahlweisen an- und abkoppeln eines die frontseite eines ackerschleppers belastenden zusatzgewichts |
Publications (1)
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|---|---|
| DE3327169A1 true DE3327169A1 (de) | 1985-02-07 |
Family
ID=6205100
Family Applications (1)
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| DE19833327169 Withdrawn DE3327169A1 (de) | 1983-07-28 | 1983-07-28 | Vorrichtung zum wahlweisen an- und abkoppeln eines die frontseite eines ackerschleppers belastenden zusatzgewichts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3327169A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002021898A1 (fr) * | 2000-09-15 | 2002-03-21 | Hubert Defrancq | Dispositif de relevage pour tracteur permettant d'atteler et de deteler une masse sans intervention manuelle |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1941316A1 (de) * | 1969-08-14 | 1971-03-11 | Deere & Co | Plattenfoermige Ballastgewichte,insbesondere fuer landwirtschaftlich nutzbare Motorfahrzeuge |
| GB2038731A (en) * | 1978-05-03 | 1980-07-30 | Ssab Svenskt Stal Ab | Weights for working and transport mechanisms |
| DE3223990A1 (de) * | 1982-06-26 | 1983-12-29 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Ackerschlepper mit einem abnehmbaren ballastgewicht |
-
1983
- 1983-07-28 DE DE19833327169 patent/DE3327169A1/de not_active Withdrawn
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