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DE3321314A1 - Detektor fuer fluessigkeit - Google Patents

Detektor fuer fluessigkeit

Info

Publication number
DE3321314A1
DE3321314A1 DE19833321314 DE3321314A DE3321314A1 DE 3321314 A1 DE3321314 A1 DE 3321314A1 DE 19833321314 DE19833321314 DE 19833321314 DE 3321314 A DE3321314 A DE 3321314A DE 3321314 A1 DE3321314 A1 DE 3321314A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
detector
liquid
detector according
force
fluid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833321314
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter 2082 Uetersen Schwonberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833321314 priority Critical patent/DE3321314A1/de
Publication of DE3321314A1 publication Critical patent/DE3321314A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/42Switches operated by change of humidity

Landscapes

  • Emergency Alarm Devices (AREA)
  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)

Description

  • Detektor für Flüssigkeit
  • Die Erfindung betrifft einen Detektor für Flüssigkeit mit mindestens einem Element, das von einer ersten die Abwesenheit von Flüssigkeit meldendeh Stellung in eine zweite die Anwesenheit von Flüssigkeit meldenden Stellung bewegbar ist.
  • In vielen Fällen möchte man gewarnt werden oder aber automatisch entsprechende Steuerungsvorgänge einleiten, falls Flüssigkeit an einer bestimmten Stelle auftritt.
  • Dies gilt zum Beispiel für Haushalte, bei denen man gewarnt werden möchte, falls Wasser zum Beispiel aus einer Waschmaschine, Geschirrspülmaschine oder dergleichen austritt, da durch dieses Wasser sehr große Schäden erzeugt werden können, die möglicherweise durch eine Versicherung nicht einmal gedeckt sind. Auch beim Austreten von öl ist es unbedingt erforderlich, sofort Wartungspersonal zu alarmieren, damit die notwendigen Schritte zur Verhinderung eines blschadens in die Wege geleitet werden können.
  • Bekannte Detektoren haben nun entweder den Nachteil, daß sie verhältnismäßig kompliziert sind und ihre Wirkungsweise vom Laien nicht oder nur sehr schwer verstanden wird, so daß er mit diesen Detektoren nicht umzugehen weiß und möglicherweise Bedienungsfehler macht. Will man zum Beispiel den elektrischen Widerstand zwischen zwei Punkten messen, der sich durch auftretendes Wasser verändern könnte, so könnte dieser Widerstand durch Verunreinigungen geändert werden, so daß Fehlmeldungen gegeben werden, obwohl gar kein Wasser vorhanden ist.
  • Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist in jedem Wasserspülkasten von Toiletten vorhanden, nämlich in Form eines Schwimmers. Ein solcher Schwimmer mit einem entsprechenden Ventil hat zwar einfachen Aufbau; auch ist seine Wirkungsweise leicht verständlich. Er benötigt aber immer eine gewisse (im allgemeinen sogar ziemlich große) Höhe des Flüssigkeitsstandes, bevor er anspricht.
  • Ein solcher Schwimmer würde daher erst dann ansprechen, wenn das zum Beispiel aus der Waschmaschine austretende Wasser bereits eine beträchtliche Höhe erreicht hat, was aber trotz kontinuierlich zuströmenden Wassers nicht der Fall zu sein braucht, wenn das Wasser über die Wohnräume gleich wieder abläuft.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Detektor der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach aufgebaut und billig ist, dessen Funktionsweise leicht verständlich ist und der zuverlässig arbeitet.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß das Element für eine Bewegung von der ersten in die zweite Stellung mit einer Kraft beaufschlagt ist und ein diese Bewegung verhindernder Körper aus einem Material vorgesehen ist, das in der Flüssigkeit lösbar ist.
  • Das Element des Detektors ist aufgrund der Tatsache, daß es mit der Kraft beaufschlagt ist, also immer bestrebt, sich in die Stellung zu bewegen, in der es die Anwesenheit von Flüssigkeit melden kann. Es kann aber diese Bewegung wegen der Anwesenheit des Körpers nicht ausführen. Dieser Körper könnte pulverförmig sein, wird aber normalerweise aus festem Material sein. Der Detektor bleibt auf diese Weise im Normalfall in der Stellung, in der Abwesenheit von Flüssigkeit meldet.
  • Wird der Detektor nun von Flüssigkeit erreicht, so wird der Körper durch die Flüssigkeit gelöst und das Element kann die Bewegung in die zweite Stellung ausführen, in der es die Anwesenheit von Flüssigkeit meldet. Dabei braucht nicht einmal der ganze Körper von Flüssigkeit umgeben sein; es reicht aus, wenn er an seinem unteren Rand von einer Flüssigkeitsschicht berührt und damit gelöst wird.
  • Der Detektor hat somit nicht nur den Vorteil eines leicht verständlichen Aufbaus und sicherer Funktionsweise; er spricht vielmehr zuverlässig auch schon bei äußerst niedrigen Flüssigkeitsständen an.
  • Soll mit Hilfe des Detektors das Austreten von öl gemeldet werden, so ist für den Körper ein Material zu verwenden, daß in öl lösbar ist. Soll dagegen das Auftreten von Wasser gemeldet werden, so muß der Körper aus einem wasserlöslichen Material bestehen, das im Haushalt in Form von verschiedenen Materialien vorhanden ist. Selbst wenn für diesen Zweck vielleicht besonders geeignete Materialien nicht vorhanden sind, lassen sich immer im Haushalt Körper finden, die anstelle dieser besonders geeigneten Materialien in den Detektor eingesetzt werden können, wie zum Beispiel Zuckerwürfel, Bullrichsalz, Tabletten oder andere wasserlösliche Medikamente, wobei man lediglich darauf achten sollte, daß Kinder diese Medikamente nicht aus dem Detektor entnehmen können.
  • Das Element kann zum Beispiel eine schwere Masse sein, wobei dann die ausgeübte Kraft die Schwerkraft ist.
  • In diesem Falle ist der Detektor sehr einfach aufgebaut.
  • Die schwere Masse ruht auf dem Körper aus lösbarem Material und bewegt sich nach unten in die zweite Stellung, in der sie die Anwesenheit von Flüssigkeit meldet, wenn der Körper aufgelöst wird.
  • Die Kraft kann jedoch auch die Kraft einer Feder sein, so daß sich der Detektor in die die Anwesenheit von Flüssigkeit meldende Stellung bewegt, wenn der Körper aus lösbarem Material aufgelöst wird.
  • Die Kraft, die der Detektor bei der Bewegung in die flüssigkeitmeldende Stellung ausübt, kann ziemlich groß sein, wenn der Körper aus lösbaren Material vorher diese Kraft aufzunehmen vermochte. Diese verhältnismäßig große Kraft kann daher direkt zum Schließen eines Ventils für die Flüssigkeit verbunden werden.
  • Auch andere mechanische Vorgänge könnten so durch den Detektor direkt ausgelöst werden. Wesentlich größere Kräfte können indirekt durch den Detektor auf rein mechanische Weise ausgeübt werden, wenn zusätzliche Kraftquellen wie zusätzliche Gewichte oder Federn zur Betätigung von Ventilen und dergleichen angehoben bzw.
  • vorgespannt werden und die zu bedienende Vorrichtung dabei zum Beispiel durch Sicherungsstifte oder dergleichen gesichert wird. Durch das bewegbare Element des Detektors braucht dann der Sicherungsstift oder die andere Sicherungseinrichtung nur gelöst zu werden, wodurch dann die gewünschte Schließarbeit oder dergleichen durch das größere Gewicht oder die größere Federkraft geleistet werden kann, die durch den Detektor allein nicht aufgenaxen werden könnte.
  • Der Detektor kann jedoch auch mit elektrischen Kontakten versehen sein, die bei der Bewegung von der ersten in die zweite Stellung geöffnet oder geschlossen werden.
  • Durch diese elektrischen Kontakte kann dann eine Alarmeinrichtung ausgelöst werden, können Ventile geschlossen oder geöffnet werden, können Notabflüsse geöffnet werden oder sonstige elektrische Schaltvorgänge ausgelöst werden.
  • Zu diesem Zweck können die Kontakte mit Drähten zum Anschluß an Steuerungen und/oder Warnanlagen verbunden sein.
  • In vielen Fällen ist es j-edoch unzweckmäßig oder sogar gefährlich, hohe Spannung führende Drähte für die Steuerung von Ventilen und dergleichen direkt mit einem Gerät zu verbinden, das sich in einer Flüssigkeit insbesondere Wasser beim Auftreten eines Defektes befindet. Für diesen Zweck wird zweckmäßigerweise vorgesehen sein, daß der Detektor eine drahtlose Fernsteuerung oder einen anderen drahtlosen Sender aufweist, durch den dann kontaktlos die gewünschten Steuerungen durchgeführt werden können bzw. Alarm ausgelöst werden kann. Für drahtlose übermittlung kann hierbei ein Radiosender, ein Infrarotsender, ein Ultraschallsender oder andere bekannte Sendeeinrichtungen dienen.
  • Einen besonders einfachen, kompakten und in jedem Haushalt verwendbaren Detektor erhält man, wenn er eine batteriebetriebene akustische Signalquelle aufweist.
  • Der Detektor kann in diesem Falle ein verhältnismäßig kleines und billiges Gerät sein, das man an gefährdeten Stellen aufstellt und das dann bei Auftreten von Überschwemmungen Alarm gibt.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand einer vorteilhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
  • Der Detektor weist eine Grundplatte 1 auf, an der bei 3 ein bewegbares Element 2 schwenkbar angelenkt ist.
  • An den von der Schwenkachse 3 entfernten Enden weisen Grundplatte 1 und bewegbares Element 2 Vorsprünge 5 auf, zwischen denen eine Schraubenfeder 4 gespannt ist.
  • Die Schraubenfeder 4 ist dabei bestrebt, das bewegbare Element 2 in der Figur im Gegenuhrzeigersinn nach unten gegen die Grundplatte 1 zu ziehen. An dieser Bewegung ist der Detektor durch einen Körper 8 gehindert, der in einer Ausnehmung 6 der Grundplatte 1 eingesetzt ist und an dem ein Vorsprung 7 des bewegbaren Elementes 2 anliegt.
  • Dieser Körper 8 ist aus einem in der Flüssigkeit lösbaren Material. Löst er sich auf, so wird das bewegbare Element 2 durch die Feder 4 nach unten gezogen, bis sich die Kontakte 9 und 10, die an dem bewegbaren Element 2 und der Grundplatte 1 angebracht sind, berühren. In diesem Falle wird ein Stromkreis über die elektrischen Drähte 11 geschlossen, die mit den Kontakten 9 bzw. 10 verbunden sind.
  • Durch diesen geschlossenen Stromkreis kann dann Alarm aus gelöst werden oder ein gewünschter Steuerungsvorgang eingeleitet werden.

Claims (8)

  1. Detektor . für Flüssigkeit Patentansprüche (I.j Detektor für Flüssigkeit mit mindestens einem Element, das von einer ersten die Abwesenheit von Flüssigkeit meldenden Stellung in eine zweite die Anwesenheit von Flüssigkeit meldenden Stellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (2) für eine Bewegung von der ersten in die zweite Stellung mit einer Kraft beaufschlagt ist und ein diese Bewegung verhindernder Körper (8) aus einem Material vorgesehen ist, das in der Flüssigkeit lösbar ist.
  2. 2. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (2) eine schwere Masse und die Kraft die Schwerkraft ist.
  3. 3. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft die Kraft einer Feder (4) ist.
  4. 4. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (2) mit einem Ventil für die Flüssigkeit verbunden ist.
  5. 5. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er mit elektrischen Kontakten (9, 10) versehen ist, die bei der Bewegung von der ersten in die zweite Stellung geöffnet oder geschlossen werden.
  6. 6. Detektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (9, 10) mit Drähten (11) zum Anschluß an Steuerungen und/oder Warnanlagen verbunden sind.
  7. 7. Detektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er eine drahtlose Fernsteuerung oder einen anderen drahtlosen Sender aufweist, der mit den Kontakten verbunden ist.
  8. 8. Detektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er eine batteriebetriebene akustische Signalquelle aufweist.
DE19833321314 1983-06-13 1983-06-13 Detektor fuer fluessigkeit Withdrawn DE3321314A1 (de)

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DE3321314A1 true DE3321314A1 (de) 1984-12-13

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ID=6201370

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Cited By (5)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2590402A1 (fr) * 1985-11-19 1987-05-22 Richert Claude Interrupteur electrique de securite
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WO2011029722A1 (de) * 2009-09-08 2011-03-17 Robert Bosch Gmbh Schutzeinrichtung für ein elektrisches gerät
DE102019114337A1 (de) * 2019-05-28 2020-12-03 Zf Automotive Germany Gmbh Lenkvorrichtung für ein Kraftfahrzeug

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DE2911632A1 (de) * 1979-03-24 1980-09-25 Walter Frenkel Hygroskopischer sicherheitsschalter

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