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DE3202310A1 - Vorrichtung zum betaetigen eines druckmittelbetaetigten absperrorgans in einer abwasserleitung - Google Patents

Vorrichtung zum betaetigen eines druckmittelbetaetigten absperrorgans in einer abwasserleitung

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DE3202310A1
DE3202310A1 DE19823202310 DE3202310A DE3202310A1 DE 3202310 A1 DE3202310 A1 DE 3202310A1 DE 19823202310 DE19823202310 DE 19823202310 DE 3202310 A DE3202310 A DE 3202310A DE 3202310 A1 DE3202310 A1 DE 3202310A1
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DE
Germany
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shut
pressure
pressure vessel
water
line
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Withdrawn
Application number
DE19823202310
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 6252 Diez Weiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aqseptence Group GmbH
Original Assignee
Passavant Werke AG and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Passavant Werke AG and Co KG filed Critical Passavant Werke AG and Co KG
Priority to DE19823202310 priority Critical patent/DE3202310A1/de
Publication of DE3202310A1 publication Critical patent/DE3202310A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F7/00Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools
    • E03F7/02Shut-off devices
    • E03F7/04Valves for preventing return flow

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Betätigen
  • eines druckmittelbetätigten Absperrorgans in einer Abwasserleitung Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen eines druckmittelbetätigten Absperrorgans in einer Abwasserleitung, mit einem an eine Wasserleitung angeschlossenen, von deren Druck beaufschlagten Druckbehälter zum Speichern von Druckmittel unter Druck und mit einer steuerbaren Druckmittelleitung vom Druckbehälter zum Absperrorgan für dessen Druckbeaufschlagung.
  • Bei einer aus DE-OS 22 50 824 bekannten Vorrichtung dieser Art wird als Druckmittel für die Betätigung des Absperrorgans Leitungswasser verwendet, welches im Normalfall direkt aus der Wasserleitung und bei Ausfall des Leitungsdruckes aus dem Druckwasserbehälter entnommen wird. Ein auf Rückstau in der Abwasserleitung ansprechender Fühler sperrt oder öffnet die Druckmittelleitung zur Zuführung des Leitungswassers unter Druck zum Absperrorgan.
  • Hiermit wird eine Vorrichtung zum sicheren Verschließen einer Abwasserleitung bei Rückstau geschaffen, die den Vorteil hat, daß zur Betätigung des Absperrorgans keine Fremdenergie wie elektrischer Strom, oder auch Handbetätigung erforderlich ist, sondern nur der immer vorhandene bzw. im Druckbehälter speicherbare Druck der Wasserleitung.
  • Druckwasserleitungen insbesondere im häuslichen Bereich sind in der Regel Trinkwasserleitungen. überall dort, wo das Trinkwassernetz in Berührung oder in die Nähe von Abwasser gebracht wird, muß Vorsorge dafür getroffen sein, daß keine Krankheitskeime aus dem Abwasser in das Trinkwasser gelangen können. Hierfür gelten strenge Vorschriften. Bisher war vorgeschrieben, daß in einer derartigen Verbindung eine ausreichende Freistrecke (mindestens 40mm) vorhanden sein muß, was z.B.
  • durch Rohrtrenner realisiert werden kann. In neuerer Zeit sind die Bestimmungen noch strenger geworden und Rohrtrenner sind nicht mehr zugelassen. Andererseits ist jedoch Leitungswasser ein ideales Medium zur Erzeugung des nötigen Betriebsdruckes für das Absperrorgan, da es immer verfügbar ist und keine Fremdenergie benötigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, die auch in Verbindung mit einer Trinkwasserleitung als Druckquelle verwendbar ist und trotzdem jede Gefahr einer Keimübertragung zwischen Abwasser und Trinkwasser mit Sicherheit ausschließt und den geltenden diesbezüglichen Vorschriften genügt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan für Betätigung durch Druckluft ausgebildet ist und im Druckbehälter ein vom Wasserleitungsdruck beaufschlagbares Luftpolster als Druckmittel eingeschlossen ist, an welches die Druckmittelleitung an einer Stelle angeschlossen ist, die vom Wasser im Druckbehälter im normalen Betrieb der Vorrichtung nicht erreicht wird.
  • Als Druckmittel zur Betätigung des Absperrorgans dient bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung Druckluft und nicht mehr das Leitungswasser selbst; trotzdem stellt das Leitungswasser nach wie vor die Druckquelle dar. Es werden damit in idealer Weise die Forderungen nach vollständiger Trennung des Trinkwassernetzes von der Abwasserleitung und nach Nutzung des Wasserleitungsdruckes für eine fremdenergiefreie Betätigung des Absperrorgans miteinander vereinigt.
  • Die Anschlußstelle der Druckmittel leitung an den Druckwasserbehälter kann in einer den Vorschriften genügenden Höhe (z.B. mehr als 40mm) über dem im Betrieb höchstmöglichen Stand des Wasserspiegels angeordnet sein. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist aber das Luftpolster des Druckbehälters vom Wasser durch eine flexible Membran oder Blase getrennt. Hierdurch wird jeglicher Kontakt zwischen dem Trinkwasser und der zur Betätigung des Absperrorgans in der Abwasserleitung dienenden Druckluft, und damit jede Gefahr einer Einwanderung von Keimen aus dem Abwasser in das Trinkwassernetz, mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen.
  • Vorteilhafterweise ist das Absperrorgan ein Schlauchquetschventil. Hierbei ergibt sich ein weiterer Vorteil der Erfindung gegenüber der bekannten, mit Wasser als Druckmittel arbeitenden Vorrichtung: Wenn ein durch Druckwasser geschlossenes Schlauchquetschventil wieder geöffnet werden soll, muß das im Ventilgehäuse befindliche drucklose Wasser entfernt werden, damit sich der Schlauchquerschnitt wieder aufweiten kann. Das Wasser muß in einen Ablauf gefördert werden, der in der Regel höher liegt als die mit dem Absperrorgan versehene Abwasserleitung. Hierzu ist eine weitere fremdbetriebene Einrichtung nötigt. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung entfällt dieses Problem. Bei Öffnen des Schlauchquetschventils kann die drucklos gewordene Luft aus dem Ventilgehäuse einfach entweichen. Der Druckwasserbehälter kann ohne Probleme genügend hoch angeordnet werden, so daß für die Druckerzeugung nicht benötigtes Wasser einfach in einen Ablauf abgelassen werden kann.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt ein Schema- und Schaltbild einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 2a zeigen eine abgeänderte Ausführungsform der Erbis 2c findung in verschiedenen Betriebsstellungen; Fig. 3 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • An eine Trinkwasserleitung 1 ist über ein umschaltbares Ventil 3 ein Druckbehälter 8 angeschlossen, in welchen Trinkwasser unter dem Leitungsdruck (ca. 3 bar) eintreten und dabei ein Luftpolster 10 auf diesen Druck komprimieren kann. Eine Druckmittelleitung 12 ist an den Druckbehälter 8 im Bereich des Luftpolsters 10 angeschlossen, und zwar an einer Stelle, die vom Wasserspiegel 5 in keinem Betriebszustand der Vorrichtung erreicht werden kann.
  • Uber diese Leitung 12 kann die Druckluft mittels eines Steuerventils 14 dem Absperrorgan 4 zum Zusammenquetschen des Schlauches 6 zugeführt werden. Das Steuerventil 14 wird gesteuert in Abhängigkeit von einem Fühler 16, der auf das Vorhandensein von Rückstau in der Abwasserleitung 2 anspricht.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt. Im Druckbehälter 8 befindet sich normalerweise eine geringe Wasser menge, die das Luftpolster 10 komprimiert. Das Steuerventil 14 ist geschlossen, ebenso das Belüftungsventil 13 des Druckbehälters 8. Das Ventil 3 ist zum Druckbehälter 8 hin offen, so daß der Druck des Wassernetzes die eingeschlossene Luft im Druckbehälter 8 unter Druck setzt und dieser Druck somit am Steuerventil 14 ansteht. Tastet nun der Fühler 16 einen Rückstau ab, dann wird das Ventil 14 geöffnet, und die unter Druck gesetzte Luft kann über die Leitung 12 das Schlauchquetschventil 4, 6 schließen. Hierbei fließt Wasser in den Druckbehälter 8 ein, und dessen Größe ist so bemessen (z.B. mindestens 3 Liter), daß in der Schließstellung des Schlauchquetschventils 4, 6 der Wasserspiegel 5 im Druckbehälter nur bis zu einer solchen Höhe ansteigen kann, die im ausreichenden Abstand unter der Anschlußstelle der Druckmittelleitung .12 liegt.
  • Ist der Rückstau abgelaufen, wird das Ventil 3 auf Entleeren geschaltet, so daß die Wassermenge aus dem Druckbehälter 8 in einen Trichter 17 und über eine Leitung 18, die einen Siphon als Geruchverschluß enthält, in die Abwasserleitung 2 fließen kann. Um sicherzugehen, daß der Druckbehälter 8 ganz entleert wird und sein Luftvolumen für den nächsten Schließvorgang zur Verfügung steht, kann gleichzeitig oder anschließend das Belüftungsventil 13 kurz geöffnet werden. Der Schlauch 6 geht aufgrund seiner Rückstellkraft in die offene Stellung zurück. Wenn der Druckbehälter ganz entleert ist, wird das Steuerventil 14 geschlossen und das Ventil 3 in die Füllstellung geschaltet, in der der Leitungsdruck im Druckbehälter ansteht.
  • Statt des dargestellten Druckwasserbehälters 8 mit freiem Wasserspiegel kann auch ein Blasen- oder Membranspeicher verwendet werden, bei dem die Flüssigkeit von dem Druckluftpolster durch eine flexible Blase oder Membran getrennt ist. Derartige Blasen- oder Membran-Hydraulikspeicher sind handelsüblich erhältlich.
  • Bei der in Fig. 2a bis 2c dargestellten Ausführungsform ist in der Wasserleitung 1 und der Druckmittelleitung 12 je ein Rückschlagventil 18, 19 angeordnet. Ferner ist der Druckbehälter 8 mit einem oberen und unteren Niveaufühler 20, 21 versehen, die über ein Steuergerät 22 das Ventil 3 steuern. Die Ventile 3 und 14 sind so aus- gebildet, daß sie bei Stromausfall selbsttätig in diejenige Normalstellung zurückkehren, die der Durchlaßrichtung der Rückschlagventile 18, 19 entspricht. Das mit der Druckmittelleitung 12 verbundene Belüftungsventil ist ein selbsttätiges Luftnachsaugeventil (Schnüffelventil). Die Vorrichtung arbeitet wie folgt.
  • In Fig. 2a ist der normale Bereitschaftszustand der Vorrichtung dargestellt. Solange am Fühler 16 kein Rückstau gemeldet wird, ist das Ventil 14 geschlossen.
  • Das Luftpolster 10 steht unter dem Druck des über das geöffnete Ventil 3 zugelassenen Wassers. Wird am Fühler 16 ein Rückstau festgestellt, so öffnet das Ventil 14, so daß die Druckluft zum Absperrorgan 4 gelangt und dieses schließt. Entsprechend der Druckluftentnahme aus dem Luftpolster 10 steigt der Wasserspiegel 5 im Druckbehälter 8 an, wobei Wasser durch das Ventil 3 nachströmt.
  • Hört der Rückstau wieder auf, so wird durch den Fühler 16 das Ventil 14 wieder geschlossen und dadurch das Absperrorgan 4 entlüftet und geöffnet. In der Druckmittelleitung 12 steht nach wie vor der Druck des restlichen Luftpolsters 10 an, so daß die Vorrichtung für den nächsten Schließvorgang betriebsbereit ist. Der Druckbehälter 8 ist vorzugsweise so bemessen, daß das Volumen des Luftpolsters 10 für mehrere Schließvorgänge ausreicht.
  • Wenn nach mehreren Schließvorgängen oder auch aufgrund von Leckverlusten der Wasserspiegel im Druckbehälter 8 bis zum oberen Niveaufühler 20 angestiegen ist, wird das Ventil 3 in die in Fig. 2c dargestellte Stellung gesteuert, so daß das Wasser abgelassen wird, wobei gleichzeitig Luft über das Nachsaugeventil 13 in den Druckbehälter 8 eingesaugt wird und somit der Luftvorrat im Druckbehälter 8 für weitere Schließvorgänge erneuert wird. Sobald der Wasserspiegel den unteren Niveaufühler 21 erreicht hat, wird das Ventil 3 wieder in die Stellung nach Fig. 2a umgeschaltet, so daß das erneuerte Luftpolster wieder unter den Wasserleitungsdruck gesetzt wird.
  • Die dargestellte Ausführungsform bietet auch große Sicherheit gegen Störungsfälle, die insbesondere aus einem Ausfall des elektrischen Stroms oder des Wasserleitungsdrucks bestehen können. Die Ventile 3, 14 sind so ausgebildet, daß sie bei Stromausfall selbsttätig in ihre Normalstellung gelangen bzw. in dieser verbleiben, nämlich diejenige Stellung,die die Druckbeaufschlagung des Absperrorgans 4 gewährleistet, d.h. die in Fig. 2b gezeigte Stellung der beiden Ventile. Bei Stromausfall wird somit das als Absperrorgan 4 verwendete Schlauchquetschventil automatisch geschlossen bzw. es bleibt geschlossen, wenn es bereits aufgrund eines Rückstaus ge- schlossen worden ist. Das Ventil 3 ist zusätzlich mit einer Handsteuerung versehen, so daß es auch bei Stromausfall in die Stellung nach Fig. 2c geschaltet werden kann, um durch Ablassen des Wassers aus dem Druckbehälter 8 das Luftpolster erneuern zu können.
  • Tritt ein Stromausfall ein, wenn sich der Wasserspiegel 5 im Druckbehälter 8 bereits kurz vor dem oberen Niveaufühler 20 befindet, so könnte es sein, daß das restliche Luftpolster für den selbsttätig ausgelösten Schließvorgang des Absperrorgans 6 nicht ausreicht, und das nachströmende Wasser aus dem Druckbehälter 8 in die Druckmittelleitung 12 gelangen kann. Wegen des Stromausfalls kann dies nicht, wie im Normalfall, durch Steuerung des Ventils 3 mittels des Niveaufühlers 20 verhindert werden.
  • Um ein solches Eintreten von Wasser in die Druckmittelleitung 12 zu verhindern, kann, wie in Fig. 2c angedeutet, im Druckmittelbehälter 8 ein Schwimmerventil 23 angeordnet sein, welches beim Ansteigen des Wasserspiegels die Einmündung der Druckmittelleitung 12 verschließt.
  • Wenn der Wasserdruck in der Wasserleitung 1 ausfällt, während sich die Vorrichtung in der Betriebsbereitschaftsstellung (Fig. 2a) oder auch in der Schließstellung (Fig.2b) befindet, so sorgen die Rückschlagventile 18, 19 dafür, daß der Druckbehälter 8 und das Absperrorgan 4 nicht drucklos werden, sondern der Schließdruck gehalten wird. Die Vorrichtung bleibt daher auch in diesem Fall funktionsfähig.
  • Auch bei dieser Ausführungsform kann der Druckbehälter 8 als Membran- oder Blasenspeicher ausgebildet sein, wobei dann die Fühler 20, 21 als Endschalter zum Abfühlen der Membranstellungen ausgebildet sind. Statt einer elektrischen kann auch eine pneumatische oder hydraulische Steuerung der Ventile 3, 14 vorgesehen sein.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist in der Druckmittelleitung 12 kein Absperrorgan vorgesehen. Der Rückstaufühler 16 steuert direkt das Ventil 3 in der Verbindung von der Wasserleitung 1 zum Druckbehälter 8. Im normalen Bereitschaftszustand (nicht dargestellt), wenn das Ventil 3 unter Strom steht, ist die Verbindung von der Wasserleitung 1 zum Druckbehälter 8 unterbrochen.
  • Der Druckbehälter 8 steht nicht unter Druck und ist vollständig mit Luft gefüllt. Es findet somit keine Druckluftspeicherung statt. Wenn am Rückstaufühler 16 ein Rückstau gemeldet wird oder wenn der Strom ausfällt, wird das Ventil 3 stromlos gemacht und schaltet in die in Fig. 3 dargestellte Durchlaßstellung, so daß das unter dem Netzdruck am Ventil 3 anstehende Wasser in den Druckbehälter 8 einströmen und die dort befindliche Luft unter Druck setzen kann, so daß diese über die Druckmittelleitung 12 das Absperrorgan 4 betätigt. Bei Beendigung des Rückstaus wird durch erneute Stromzufuhr das Ventil 3 wieder umgeschaltet, so daß die Verbindung zur Wasserleitung 1 wieder geschlossen und das im Druckbehälter 8 befindliche Wasser in den Ablauf 17 abgelassen wird. Die Ausführungsform nach Fig. 3 ist baulich besonders einfach und kostengünstig.
  • Das Ventil 3 in den dargestellten Ausführungsformen ist ein 3/2-Wegeventil. Für die relativ großen Leitungsquerschnitte, die benötigt werden, können 3/2-Wegeventile relativ teuer sein. In einer kostengünstigen Variante kann daher das 3/2-Wegeventil 3 durch zwei parallel ansteuerbare einfache Absperrventile ersetzt werden, von denen das eine die Verbindung der Trinkwasserleitung 1 zum Druckbehälter 8 öffnet oder schließt, während das andere eine davon getrennte Verbindung des Druckbehälters 8 mit dem Ablauf 17 öffnet oder schließt.
  • Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Betätigen eines druckmittelbetätigten Absperrorgans in einer Abwasserleitung, mit einem an eine Wasserleitung angeschlossenen, von deren Druck beaufschlagten Druckbehälter zum Speichern von Druckmittel unter Druck und mit einer steuerbaren Druckmittelleitung vom Druckbehälter zum Absperrorgan für dessen Druckbeaufschlagung dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Absperrorgan (4) für Betätigung durch Druckluft ausgebildet ist und im Druckbehälter (8) ein vom Wasserleitungsdruck beaufschlagbares Luftpolster (10) als Druckmittel eingeschlossen ist, an welches die Druckmittelleitung (12) an einer Stelle angeschlossen ist, die vom Wasser im Druckbehälter im normalen Betrieb der Vorrichtung nicht erreicht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Luftpolster (10) im Druckbehälter (8) vom Wasser durch eine flexible Membran oder Blase getrennt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Absperrorgan (4) als Schlauchquetschventil ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Druckbehälter (8) mit der Wasserleitung (1) über ein steuerbares Absperrorgan (3) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4 , dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Absperrorgan ( 3) durch Niveaufühler (20, 21) im Druckbehälter (8) steuerbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 , dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Absperrorgan (3) durch einen Rückstaufühler (16) in der Abwasserleitung steuerbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Druckbehälter (8) oder die Druckmittelleitung (12) mit einem Luftnachsaugeventil (13) versehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß in der Verbindung von der Wasserleitung (1) zum Druckbehälter (8) und/oder in der Druckmittelleitung (12) vom Druckbehälter (8) zum Absperrorgan (4) ein Rückschlagventil (18, 19) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Anschluß der Druckmittelleitung an den Druckbehälter (8) durch ein Schwimmerventil (23) verschließbar ist.
DE19823202310 1982-01-26 1982-01-26 Vorrichtung zum betaetigen eines druckmittelbetaetigten absperrorgans in einer abwasserleitung Withdrawn DE3202310A1 (de)

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